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Tamron 18-250 vs. SAL18250 (evtl. auch Sigma 18-250)
Hallo,
ich habe heute nachmittag einen Termin bei meinem Lieblings-Fotohändler, der mir für ein ausgiebiges Ausprobieren die beiden erstgenannten Objektive und evtl. das Sigma zur Verfügung stellt. Natürlich kann ich mich nur in Reichweite des Geschäfts aufhalten, wollte aber mal kurz anfragen, wie ihr so einen Objektivvergleich auf die Schnelle durchführen würdet. Stativ hätte ich dabei (für die lange Brennweite). Irgendwelche Tipps für mich, die mich das Thema schnell abhandeln und die Objektive sinnvoll vergleichen lassen? Grüße, Jörg |
Stativ, SVA, 18mm, 35mm, 50mm, 135mm, 150mm jeweils offen und bei f/8 oder f/11 ein möglichst flaches Motiv (Hauswand) mit vielen Details in der Bildmitte und am Bildrand.
Und zu Hause dann vergleichen... Wobei das Tamron und das Sony optisch nicht unterschiedlich sind. Da solltest du eher schauen, ob der AF unterschiedlich reagiert. |
Ich bin ja nicht so der Tester. Ich würde wohl auf jeden Fall Motive im Nah- und Fernbereich nehmen, die eine Beurteilung der Schärfe (kontrastreiche Strukturen), Verzerrung (Regale, Häuser) und/oder der Vignettierung (helle einfarbige Fläche, Himmel) zulassen. Dann jeweils Bilder mit Offenblende und ein- bis zweimal abgeblendet bei verschiedenen Brennweiten (18mm, 50mm, ..., 200mm, 250mm). Verzerrung und Vignettierung sollten sich einigermaßen in der Gesamtansicht und die Schärfe stark reingezoomt auf dem Display beurteilen lassen. Bei Verdacht auf Fehlfokus bietet sich vielleicht noch eine Art Legostein-Test an.
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Sicherlich! So eine Chance sollte er unbedingt zum Testen nutzen.
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Hi,
Danke für die Tipps - das nehme ich mir dann mal so vor: 1. Motiv suchen. 2. SAL18250 mit folgender Reihe:
Vergleichen werde ich dann in Ruhe. Das schwierigste wird dann wohl sein ein geeignetes Motiv zu finden und per Kamerabildschirm die Auswertung zu machen. Vielleicht lasse ich mir die 3 Objektive dann aber auch noch für einen Tag zurücklegen und kaufe dann das ausgewählte Objekt der Begierde am nächsten Tag. Grüße und Dank, Jörg |
Mit einem Motiv ist es wohl nicht unbedingt getan. Ich habe z.B. schon Objektive gehabt, die im Nahbereich sehr gut und im Fernbereich eine Katastrophe waren.
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Hallo Jörg,
die ganzen Schwarzbilder kannst Du Dir sparen. Die Brennweiten und Blenden werden in den Exif festgehalten. Mach Dir nur 3 Zettel "Sony", "Tamron", "Sigma", die Du bei jedem Objektivwechsel einmal aufnimmst. Die Objektive werden im Exif wahrscheinlich nicht richtig erkannt. |
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ja, ist auch noch ein guter Tipp. Danke. Manchmal stellt man sich schon dusselig an :D. Jörg |
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Jörg |
Hi,
da Sony und Tamron sich auch (und vor allem) in der AF-Geschwindigkeit unterscheiden würde ich, falls Du das Objektiv auch für bewegte Motve nutzen willst, mal das Verhalten unter "Praxisbedingungen" testen, also z.B. vorbeifahrende Autos/Radfahrer/Fußgänger oder wechselnd nahe und ferne Objekte aufnehmen, wie das z.B. beim typischen Anwendungsfall Familienurlaub vorkommen kann. Ich muss sagen, dass mich der langsame AF am Tamron schon manchmal nervt. Ob es Dir deshalb den Aufpreis zum Sony wert ist kannst Du so herausfinden. |
Ohgottogott, so ein Aufwand für Superzooms, bei denen zwei auch noch mehr oder weniger identisch sind ;)
Der Photoclubalpha Artikel über das Sigma 18-250 ist bekannt? Demnach soll es angeblich besser als die anderen beiden sein. Ich würd's wenn möglich kurz ausprobieren und fertig - man hat (auch wenn man es sich vornimmt der Händler einen lässt) in einem Laden gar nicht die Möglichkeit, ein Objektiv wirklich aussagekräftig zu testen. Schon weil der beste Test immer noch die Verwendung in der Praxis ist. OK, man kann's natürlich versuchen und sowas wird auch immer wieder gemacht, aber ich halte davon ehrlich gesagt wenig. Erst recht bei solchen -sorry- Universalscherben. Ich meine was erwartest du von den Teilen? |
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Hallo,
vorab nochmal Danke für die Anregungen und Tipps für den Test. @Jens: Danke für Deine Bedenken, aber zerbrich' Dir mal nicht meinen Kopf. Meine Erwartungshaltung war nicht groß, aber ich wollte das Optimale unter den drei verfügbaren Objektiven für mich finden - und das habe ich: es wird morgen gekauft. Ich habe für den Schnelltest vor dem Laden in Köln ca. 1,5 Std. gebraucht. Folgendes Bild zeigt das Grundmotiv bei 18mm (leicht nachgeschärft-habe vergessen die Forumsvoreinstellung anzupassen): http://www.sonyuserforum.de/galerie/...6/DSC05066.jpg Die Kamera war auf Stativ, SSS aus, SVA ein, Fernauslöser genutzt um Verwacklung zu vermeiden. Ich habe Bilder bei 18mm, 30mm, 50mm, 100mm, 200mm und 250mm angefangen mit Offenblende, Blende 8 und 11 gemacht - je nach Anfangsblende auch nochmal mit Blende 5,6. Was ist mir aufgefallen:
Ich habe die Bilder zu Hause aus Lightroom exportiert (jpg, sRGB, keine Skalierung, nicht geschärft und auch sonst keine Bearbeitung) und in Ruhe angeschaut. Ich persönlich bewerte Blende 8 höher als Offenblende, da man bei dieser Art Objektiv ab Blende 8 erst sinnvoll Bilder produzieren kann und habe folgende Punktevergabe definiert (ob sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt):
Bevor ich zum Ergebnis komme: Ich habe zwar Bilder vom Tamron, habe diese aber noch nicht ausgewertet, weil der Autofokus des Tamron jenseits von Gut und Böse ist. von 18mm bei ca. 40 cm Entfernung auf 250mm bei geschätzten. 12 Meter Entfernung braucht das Tamron gefühlt doppelt so lange wie das Sony, welches wiederrum geschätzt 1,5 mal so lange braucht wie das Sigma. Das Sigma hat mit dem HSM den deutlich schnellsten Fokus und bekommt die 5 Punkte. Zwischenstand: Sigma 5, Sony 0, Tamron 0 Die Farbwiedergabe gefällt mir beim Sigma am besten: 5 Punkte für das Sigma. Zwischenstand: Sigma 10, Sony 0, Tamron ist raus wg. AF Offenblende Mitte gewinnt das Sony bei 18, 30, 50 und 100mm; bei 200mm sehe ich keinen Unterschied und bei 250mm liegt das Sigma vorne. Offenblende Rand ist bei 18mm das Sigma vorne, von 30 bis 200mm das Sony und bei 250mm wieder das Sigma. Macht 16 Punkte für das Sony und 6 Punkte für das Sigma. Zwischenstand: Sigma 16, Sony 16 Bei Blende 8 Mitte liegt das Sony bei 18 und von 50 bis 250mm vorne, bei 30mm sehe ich keinen Unterschied. Am Rand liegt das Sigma bei 18mm vorne und das Sony bei 30 und 100 bis 250mm - hier sehe ich bei 50mm keinen Unterschied. Macht 27 Punkte für das Sony und 3 Punkte für das Sigma Endstand: Sigma 19 Punkte, Sony 43 Punkte Preislich liegen zwischen dem Sigma und dem Sony ca. 70 €. Ich glaube der AF des Sony ist für mich schnell genug. Die Abbildungsleistung des Sony und die Erfahrungen mit dem Sigma Service (Dauer der Justierung eines 30mm F1,4), sowie die positiven Erfahrungen mit Geissler machen, dass ich mich für das Sony entschieden habe. Vielleicht bekomme ich bis zum Freitag noch Zeit, dann werde ich ein paar 100% Ausschnitte aus Mitte und vom Rand zusammenstellen. Bis dahin liebe Grüße, Jörg |
Alle Achtung, dass dir der Händler die Objektive für die lange Zeit geliehen hat. :top:
Ich denke auch, dass in so einem Fall das Testen durchaus Sinn macht - und du wirst mit dem Sony auch zufrieden sein! |
Ich frage mich nur, wie man bei dem Motiv, bzw. der Ausrichtung z.B. ernsthaft die Randschärfe beurteilen will. Ähnlich sieht es bei der Verzeichnung aus. Man wird zwar schon Unterschiede sehen, aber wie aussagekräftig das dann ist ...
Ich meine bei dem gezeigten Bild z.B. -selbst bei dem Motiv und der Bildgröße- eine Schwäche speziell am rechten Rand erkennen zu können (die am linken Rand so nicht vorhanden ist, was auf ein Problem der Optik hindeuten könnte). Aber da kann ich mich auch täuschen, es lässt sich so einfach schlecht beurteilen. Ich bin halt der Meinung, man macht sowas entweder richtig (was aber idR. nicht "mal eben so" geht) oder man lässt es, bzw. konzentriert sich mehr auf andere Dinge, bzw. testet praxisnhäher. D.h. man nimmt die Objektive und zieht einfach mal damit los, fotografiert (ruhig auch verschiedene Motive, Blenden usw.) und schaut dann, welches einem subjektiv besser gefällt. So ist das nichts halbes und nichts ganzes, auch wenn man sich mit der amüsanten Punktevergabe vielleicht selbst eine gewisse Objektivität vorgaukeln kann. Aber gut, ich zerbreche mir mal wieder anderer Leute Kopf ;) |
Eigentlich wollte ich hier ja überhaupt nichts mehr schreiben aber das interessiert mich jetzt schon!
Warum @Joshi_H kaufst Du dir überhaupt solch ein Objektiv???? Wenn ich mich recht erinnere besitzt Du schon das sehr gute Sony 70-200 mm F2.8 und ein Tamron 17-50 mm F2.8. Das ist doch irgendwie doppelt gemoppelt:roll: Meiner Meinung nach machst Du durch so einen Einsatz vom einem Superzoom alle Vorteile einer DSLR zu nichte. Da hättest Du dir auch gleich als Zweitkamera eine Superzoomkamera kaufen können, diese haben zum Teil so gute Optiken - die bilden besser ab als eine A700 samt Superzoom Objektiv. mfg Thomas P.S. 250 mm an Crop Faktor 1,5 sind für Vogelfotografie meistens zu wenig auch vom Hochstand aus. Und packe die Kamera nicht zu dicht ein sonst erwärmt sie sich zu sehr- erhöhtes Bildrauschen wäre die Folge;) |
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Gruß Bernd |
Ich frage mich schön langsam auch, warum hier immer wieder persönliche Entscheidungen in Frage gestellt werden?
Wenn ER (!!) für sich entscheidet, dass er ein Suppenzoom kaufen will, dann soll er das doch ohne weitere Belehrungen von hier aus dem Forum dürfen, oder etwa nicht? Warum muss er die Entscheidung rechtfertigen? Und ICH kann die Entscheidung vollkommen nachvollziehen, weil ich auf Wanderungen mit einem Rucksack, der ohne Fotoausrüstung bereits 10-15kg hat, nicht noch 2 oder sogar drei schwere Objektive mitschleppen will! Und dann irgendwo auf einer steilen, rutschigen Stelle - wo es auch gefährlich werden kann - beginnen muss Objektive zu wechseln. Das ist so ein Suppenzoom ideal. Und dass das SAL18250 durchaus brauchbare - wenn auch nicht perfekte - Ergebnisse liefert, wurde hier schon von mehreren User zigmal bewiesen. @Jens Sicher war das Testobekt nicht ideal, aber er hat ja drei Objektive unter - wenn auch nicht idealen Bedingungen vergleichen können und Unterschiede festgestellt. Reicht doch, oder? Die Unterschiede kommen vom Objektiv und nicht vom Objekt. |
Guten Morgen!
Leute: Jetzt mal ohne Ironie oder Zynismus! Es sind genau diese Diskussionen die für mich dieses Forum ausmachen. Natürlich kann man mich fragen: "Was willst Du denn mit einem Suppenzoom? Du hast doch ein 17-50 F2,8 und ein 70-200 G !". Gründe wurden hier ja schon genannt: Wandern mit Rucksack zum Beispiel. Aber auch dieses: Kommendes Wochenende bin ich für ein paar Tage in Wien und packe dafür meine stadttaugliche Crumpler mit Kamera, 17-50 F2,8, 30mm F1,4 (für Nachts), Gorillapod und nun diesem Suppenzoom. Ich habe einfach keine Lust mehr z.B. Kaffeehaus passend gekleidet zu sein, aber dann den dicken Kata auf dem Puckel zu haben - nur weil ich das 70-200 dabei haben wollte. Das Suppenzoom ist für die Erinnerungsfotos, die anderen für's Fotografieren. Wenn ich z.B. in Wien ein Bild wie dieses machen möchte, dann nehme ich natürlich nicht das 18-250. @Jens: Warum kann ich bei gleichem Motiv und wechselnden Objektiven die Ergebnisse nicht vergleichen? Die Bewertung kann aber niemals objektiv sein - egal ob mit oder ohne Punktevergabe. Sie ist in diesem Fall äußerst subjektiv, da ich andere Dinge für wichtig erachte als Du z.B. Wie gesagt: Bilder mit Ausschnittvergrößerungen reiche ich nach - falls Interesse besteht - vielleicht heute noch. Ach ja, weiß jemand, warum Sigma und Tamron 6,7@250mm und das Sony 5,6@250mm statt 6,3 als Offenblende melden? Grüße, Jörg |
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Jörg |
@Joshi_H
Deine Gedanken kann ich voll und ganz nachvollziehen! Aber gerade auch das Bild der Karlskirche in Wien ginge mit dem SAL18250 auch, denn am Stativ bei f/8 oder f/11 wäre die Schärfe OK. Und Kontrast hat so eine Nachtaufnahem ohnehin meist zu viel :lol: Verzeichnung und CAs rechnet DxO zB. automatisch raus. Zu deiner Frage wegen der unterschiedlichen Angabe der Offenblende: Hast du die Kamera auf 1/3-Blendenstufen gestellt? Wahrscheinlich steht sie auf 1/2-Blendenstufen und kennt 6,3 nicht. P.S.: Viel Spaß in Wien. :top: |
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Grüße, Jörg |
Der Samstag schaut eher regnerisch aus - nimm einen Regenschutz mit! :lol:
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Einheimischenbonus? :cool:
Aber bitte, bin ja zitieren gewohnt: http://www.zamg.ac.at/wetter/prognos...?ts=1251273901 http://wetter.orf.at/oes/reportdetail?tmp=4157 http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsavnmgeur.html |
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Na, dann hoffe ich für dich, dass deine Prognose eintrifft. :lol:
Ich bin am Samstag in Linz und brauche absolut keinen Regen, da ich wieder einmal am Stabhochspringen bin. So und jetzt kommt gleich einer aus dem User-Team und trennt unser gemütliches "Plauscherl" ab und setzt es ins Cafe...:cry: |
Ich suche mir in solchen Fällen immer die mir passende Wettervorhersage aus:
Kein Regen. Diese Auswahlmethode funktioniert fast immer. :cool: Edit: Zu langsam. |
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Diese Antwort richtet sich auch an Jörg, aber die Passage hier war besser zu zitieren/zu beantworten. Warum die Objektive verschiedene Blendenwerte anzeigen weiß ich nicht, aber das ist z.B. etwas, über das ich mir nicht den Kopf zerbrechen würde ;) |
Hi,
bevor wir hier in's Café abgeschoben werden wieder was zum Thema: Ich habe die ersten 100%-Crops des Vergleichs für 18, 30 und 250mm zusammengestellt. Die für 50, 100 und 200mm kommen dann bei Gelegenheit. Tippfehler bitte ich zu verzeihen... 18mm oben links: ![]() -> Bild in der Galerie 18mm mitte: ![]() -> Bild in der Galerie 18mm unten rechts: ![]() -> Bild in der Galerie 30mm oben links: ![]() -> Bild in der Galerie 30mm mitte: ![]() -> Bild in der Galerie 30mm unten rechts: ![]() -> Bild in der Galerie 250mm oben links: ![]() -> Bild in der Galerie 250mm mitte: ![]() -> Bild in der Galerie 250mm unten rechts: ![]() -> Bild in der Galerie Grüße, Jörg |
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Um mich mal selber zu zitiren: Über die Anzeige der Blende mache ich mir wirklich keinen Kopf - habe nur gehofft, das vielleicht jemand mitliest, der das auch schon mal hatte. Zur Wahl des Motivs gebe ich Dir Recht. Für die abschließende Bewertung des Sony SAL18250 werde ich etwas nach diesem Muster durchführen: Klick! - auch wenn es bestimmt überflüssig ist. Mir macht's Spaß ... Jörg. |
OK, anhand der Ausschnitte kann ich vielleicht besser erklären, worum es mir geht:
Schau dir mal den Ausschnitt "18mm unten rechts" an: da würde ich das Tamron vor dem Sony sehen (das Sigma lasse ich jetzt einfach mal aussen vor und konzentriere mich nur auf diese beiden Objektive, von denen man eigentlich die gleiche Leistung erwarten sollte, wird sonst zu kompliziert). Bei "30mm oben links" ist das Sony schärfer, zeigt aber auch stärkere Farbsäume, ähnliches gilt für "18mm oben links". In der Mitte ist das Sony bei 18 und 30mm besser. "30mm unten rechts" ist etwas schwieriger zu beurteilen, ich würde sagen ungefähr Gleichstand, vielleicht mit leichtem Vorteil für Tamron. Die Ausschnitte bei 250mm erlauben leider keine vernünftige Beurteilung (motivbedingt). Also ich würde festhalten: das Sony ist links und in der Mitte besser (schärfer, die CA lassen wir mal aussen vor, da die hier mit der Schärfe zusammen hängen können), während das Tamron rechts besser ist. Und nun? Entweder, beide Objektive sind dezentriert, oder der Test -und genau darauf will ich ja hinaus- erlaubt keine vernünftige Beurteilung. Einmal wegen der Sache mit der Schärfentiefe wie erwähnt (wo man aber natürlich entgegnen könnte, die sei bei allen Objektiven gleich - das Problem ist nur, daß man ja das Optimum dessen sehen will, was ein Objektiv am Rand leisten kann - das geht aber nicht, wenn die Schärfentiefe da mit reinspielt), aber auch, weil der Fokus möglicherweise (!) nicht bei allen Versuchen/Objektiven immer auf dem gleichen Punkt lag. Das ist bei solchen Bildern nicht ungewöhnlich, führt aber genau zu solch differenten Ergebnissen. Das Problem daran: man weiß nicht wirklich, ob die Unterschiede an den Objektiven liegen (dann wäre das Sony mittig und links besser, aber mit einer Schwäche rechts) oder ob es am Testverfahren liegt. Wenn letzteres und davon gehe ich aus, dann würde ich anhand so einer Testreihe KEIN Objektiv aussuchen. Einfach weil es zu wenig aussagekräftig ist. Man kann sich das zwar einreden und wenn man letztendlich mit dem Objektiv zufrieden ist, spielt es eigentlich auch keine Rolle, aber es ist eben kein gutes Beispiel, wie man sowas macht. Ein wesentlich besseres Beispiel kann ich aber auch nicht geben, weil so ein Vorhaben -wie bereits erklärt- eigentlich immer zum Scheitern verurteilt ist - zumindest wenn man gewisse Ansprüche daran hat. EDIT: hat sich mit Jörgs letztem Beitrag zeitlich überschnitten. |
Hallo,
vielleicht ist es als Wink des Schicksals zu werten, aber als ich eben das Objektiv beim Händler abholen wollte, hatte es ein "böser Kollege" von meinem Kundenberater verkauft. "Mein" Verkäufer war untröstlich, weil es das letzte Objektiv im Bestand war. Irgendwie war ich aber ganz froh. Ich werde es mir nun doch nicht kaufen, sondern werde das Geld in das 70-400 G investieren. Je länger ich mir die Bilder von den drei 18-250 anschaue desto mehr wachsen die Zweifel in mir, ob ich mit diesem Teil glücklich geworden wäre. Vielleicht kaufe ich mir mal ein gebrauchtes, kompaktes 70-210 von Minolta oder was es da sonst noch so gibt und mir empfohlen wird. Danke für die Ratschläge, Tipps und vor allem Dir, Jens, für die kritische Einstellung - und das meine ich Ernst. Jörg |
Kein Problem, vor allem da es ja auf fruchtbaren Boden gefallen ist ;)
Aber mal im Ernst: deine Beispiele zeigen schön die Schwächen solcher Zooms. Das ist auch mal ganz gut, weil die sonst immer nur gelobt, bzw. möglichst gute Beispiele gezeigt werden. Das kann dann zu falschen Erwartungen führen fürchte ich. Natürlich haben solche Objektive auch ihre Stärken und Vorteile, das will ich dabei gar nicht bestreiten. |
Das geht jetzt etwas am Thema vorbei, aber was wäre denn ein gutes Objektiv für die 700 mit folgenden Eigenschaften:
- ab 50/70/100mm - bis 200/250mm - leicht, kompakt - evtl. VF-tauglich - ordentliche Abbildungsleistung - gerne auch gebraucht (Minolta) Grüße, Jörg |
Preis?
Wenn "egal", würde ich mir das Sony 70-300 G SSM näher ansehen. Ansonsten (deutlich billiger gebraucht) das Minolta 100-300 APO oder das alte große Ofenrohr 75-300. Wenn's richtig günstig und am kurzen Ende möglichst kurz sein soll und du Abstriche bei Lichtstärke und VF-Tauglichkeit machen kannst, schau dir mal die verschiedenen 55-200 /4-5,6 an. Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Ofenrohr oder Nachfolger oder auch das kleine Minolta 100-200mm /4,5. Kommt sehr auf deine Prioritäten an (was aus der Liste ist am wichtigsten, was weniger wichtig, was möchtest du fotografieren, bzw. was soll dir das Objektiv in erster Linie bieten bieten) und halt auf den Preisrahmen. Im Telebereich ist die Auswahl ziemlich groß und ein 70-200 G SSM hast du ja laut Profil bereits. Geht also mehr um was kompaktes, reisetaugliches nehme ich an? Da fällt das 70-300 G SSM vielleicht auch schon raus, keine Ahnung. |
Hallo Jens,
mit "keine Ahnung" bist Du ja genau so weit wie ich ... :lol: Wichtig wäre mir in erster Linie wohl die Reisetauglichkeit und Kompaktheit. Länge bis 10, max. 11 cm, Gewicht ist aber eher egal. Das 70-300 SSM ist zu groß. Na sowas wie das Minolta 70-210 3,5-4,5 vielleicht, oder das 100-300 APO. VF-Tauglichkeit wäre ein "nice-to-have", weil ich es wohl an der geplanten 850 / 900 / 950 - oder wie sie auch heißen wird - nicht einsetzen werde. Allerdings bietet ein VF an der 700 ausreichend Reserven. Na ja, es soll natürlich auch ordentliche Bilder machen können. Preis ist erst mal zweitrangig. Jörg |
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