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70-200 2.8 o. 50-150 2.8 oder ?? Ich werd verrückt
Tach,
ich bin am verzweifeln. Ich möchte mir ein neues Objektiv im Telebereich zulegen. Bisher hatte ich das ofenrohr mit dem ich auch recht zufrieden war, bis auf den AF-Speed und die starken CAs. Nun bin ich schon seit einigen Tagen am durchforsten sämtlicher Reviews, Tests etc. und habe zwei Objektive in der inneren Auswahl: Tamron 70-200 2.8 Sigma 50-150 2.8 das 2er mit HSM kosten ja ungefähr das gleich. Nur ist das Tamron eben wirklich ein Prügel und anscheinend nicht ganz so schnell und beim Sigma scheint es pure Glückssache zu sein überhaupt eins ohne Fehlfokus zu bekommen. Geplanter Einsatz ist in erster Linie Portrait, danach Sport/Action und Tiere (Zoo etc.) Für mich spricht viele für das Tamron, nur bin ich mir nicht sicher ob es mir für den "casual" Einsatz nicht doch etwas zu groß und aufmerksamkeitsziehend ist. Sigma ist von der Größe her eig. optimal, aber es lässt ja bekanntlich am langen Ende schon deutlich nach oder ist im vornherein schon total dezentriert. Wie ihr mir nun helfen könnt? Ich weiß es eigentlich auch nicht, evtl standet ihr auch vor selbiger oder einer ähnlicher Entscheidung und könnt mir sagen wie ihr sie gelöst habt :) oder doch eine Festbrennweite? :D lege schon viel Wert auf Schärfe etc. |
Brauchst Du umbedingt ein 2.8er?
Der weiße riese 70-200 2.8 wird wohl zu groß und teuer sein.... Aber das 70-300g ssm würde ich mal noch mit in die engere wahl nehmen..... |
Mein 50-150 war von Anfang an top! Oben muß man etwas abblenden, aber das war's auch schon. An der Naheinstellgrenze ist es oben etwas schwach, aber mit einem 2dpt. Achromaten kann man es auch als Makroersatz mißbrauchen. Ist dann echt scharf.
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Zitat:
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Das 70-300er sony lacht mich schon auch an, aber da mein Hauptaugenmerk auf Portraits liegt bin ich mit blende 5.6 denke ich nicht so gut bedient.
@ StefH du hast das HSM II? was sagst du zum AF-Speed? @Dominik: weil das Tamron nen Hunderter weniger kostet und zugleich noch schärfer sein soll als das Sigma |
Wenn du viel wert auf schärfe legst dann nimm das tamron.
Die sigmas sind am langen ende beide weniger gut, die können dem tamron nicht das wasser reichen. Und wegen dem af, an der 700er ist das tamron richtig schnell, da käme das sigma für mich garnicht in frage. an den kleinen alphas sieht das evlt anders aus, da is der af motor schwächer und man hat keine AF/MF taste. Zitat:
wenn ich ein 2,8er glas rumschleppe, will ich die blende auch nutzen können:evil: |
ja genau das meine ich eben auch. Ab ich weiß nicht ob ich es dann immer mitnehme wegen der größe und so. Ach das ist aber auch wieder schwierig...
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hab ich nun aber auch schon oft gelesen bei den lichtstarken Objektiven, dass die meisten abblenden müssen, damit die Bilder gut werden... und hab mich dann auch immer gefragt, wieso ich mir dann ein 2.8 (1.4 / 1.7 ...) kaufen soll, wenn ich dann eh auf Blende 4 gehen muss... irgendwo wurde dann aber beschrieben, dass es trotzdem noch einen Unterschied in der Bildquali gibt mit einem abgeblendeten Lichtstarken Objektiv und einem, das eben erst bei Blende 4 anfängt... weiss aber nicht mehr genau wo das stand
Also wenn Du jetzt schon weisst, dass dir die Linse eigentlich zu schwer ist, dann überlege es dir gut. ich habe mich deswegen dagegen entschieden.... |
Zitat:
Das Tamron ist eine klasse Linse und wenn man auf Bokeh und Abbildungsleistung bei Portraits zu einem günstigen Preis wert legt, dann ist das genau die richtige Linse. Ich habe mit dem Ding viel Spaß und bereue es überhaupt nicht. Einzige Alternative für mich das weitaus teurere SSM. Ich nehme das Tamron auch überall mit, bin aber eben auch bereit das Zeug zu schleppen. Das musst Du Dich einfach fragen. Für die Abbildungsleistung ist das Tamron übrigens eher noch leicht. Wenn es Dir einfach zu groß ist und es dann später immer zuhause bleibt, dann ist es natürlich eine sinnlose Investition. Für mich ist es im Fotorucksack durchaus komod "tragbar". Viele Grüße Stephan |
Mir reicht die Schärfe bei meinen Hunden eben bei 150mm/f2.8 nicht aus. Ich hätte gerne mehr als das Auge scharf :lol:
Der AF war auch schon an der A100 sehr flott. An der A700 auch. Bei mir war die Wahl durch die "Strippenpflicht" meiner einen Hündin sehr begrenzt. 70mm sind da schon bißchen viel. So wurde es das 50-150, das gibt's aber nur bei Siechma. Ansonsten hätte ich mir wohl das Tamron 70-200 geholt. |
70 ist mir nicht zu lang, daran liegt es nicht. Für untenrum hab ich dann ja noch das kleine Tamron 17-50 2.8 und ne 50er Festbrennweite. Bin ja den Brennweitenbereich schon vom Ofenrohr gewöhnt und finde ihn eigenltich optimal - stelle mir selber gerade die Frage warum ich es also noch nicht bestellt habe ...
Hat noch jemand den Umstieg vom Ofenrohr zum Tamron gemacht und kann mir ein kleines Feedback dazu geben? Oder hat jemand noch andere Vorschläge oder Gedankengänge für mich? |
Zitat:
P.S. zur Vollständigkeit: Ich hatte (bzw. habe noch) das Ofenrohr. Viele Grüße Stephan |
Zitat:
Wenn du hingegen von der Schärfentiefe sprichst, dann wäre die niedrigere Blendenzahl dennoch eventuell vom Vorteil, da diese meistens auch eine schnelleren Autofokus ermöglicht. |
@amateur und xedi: das sag ich doch... ein lichtstarkes ist abgeblendet immernoch besser als eins mit hoher Anfangsblende...
obwohl das 70-300SSM ja auch bei Blende 4.5 anfängt und sehr gut ist... hmmm also immer stimmt die Theorie dann wohl auch nicht. :) |
nach dem du die Alpha 700 hast, spricht vieles für eine anfangsblende 2.8, denn da kannst du mit den Doppelkreussensor arbeiten der ein höhere Sicherheit und schnelleren AF bringt.
Bei der frage ob tamron, Sony, Sigma , Alle sind erst einmal gute Objektive und spielen in der oberen klasse, Beim Sigma 50-150 ist der große nachteil das es eine Apc linse ist, und nicht Vollformat fähig ist, der Vorteil, die Kompakte bauweise, wenn du nicht so auffahlen möchtes eigentlich die erste wahl ( Für mich nicht, da ich denke das sich vollformat durchsetzen wird ! ) Zwischen den beiden Sigmas würde ich das Große 70-200 2.8 Vorziehen. Bei der Frage Tamron und Sigma, Sind beide eigentlich gleichwertig, das tamron soll einen Tick schärfer sein, Das sigma hat den HSM antrieb, Verkehrt machen kann man bei beiden NIX. Die frage ist das bei Sport ein schnellere AF für mich wichtiger ist, was hilft etwas schärfer, wenn das Objektiv zu langsam ist, Nachschärfen kann man immer ! Und wenn du keine Kompromisse eingehen möchtes, dann schlachte dein Sparschwein und kaufe dir das Sony SSM, da hat man aber keine ausreden mehr :-) |
Schön wär es wenn das Sparschwein soviel mal nebenbei hergeben würde :) Danke für deine Einschätzung. Ich denke das kleine Sigma ist bei mir nun aus dem Rennen, zum einen weil es nur ne crop Linse ist, zum anderen ist mir die Serienstreuung dabei viel zu hoch. Möchte einmal kaufen, nicht dreimal zurückschicken. Jetzt muss ich nur noch schauen wo ich es bestelle und wie ich das meiner Freundin erkläre :)
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Nachdem das Sigma ja S O G Ü N S T I G E R ist, gehe doch mit deiner besseren hälfte mal aus, da kann man sowas besser Verkaufen ............:cool:
Wenn du es im Internett holst, kanst du ja 2 Wochen Probieren, und wenn du dann nicht glücklich bist, kann man ja Tauschen :oops: |
Habe gerade mal kurz die Gelegenheit genutzt das Sigma 70-200 1:2.8 II Macro HSM mit dem Sony SAL70200G zu vergleichen. Da bin ich echt erstaunt wie gut mein Sigma da mithalten kann.
Entweder habe ich so ein gutes Sigma erwischt, oder das Sony wird überbewertet. Habe beide zufällig da weil ich günstig an ein SAL70200G gekommen bin und mein Sigma noch nicht verkauft habe. Bei 200mm Blende 2.8 Ende beim Abstand von 1,5 m hat das Sony ganz klar einen Vorteil bei der Schärfe. Wenn ich das Sigma auf 4 abblende tut sich da nicht mehr viel, -> entspricht ja dem was allgemein so erzählt wird. Wirkt sich hier aber nur im Nahbereich aus! Wenn ich statt 200mm 70mm verwende würd ich sagen Gleichstand. Wenn im bei ca. 20 - 30 m Abstand einen Transporter fotografiere sind die Bilder vom Sigma zumindest subjektiv sogar schärfer. Alles in der 100% Ansicht betrachtet, ansonsten sind eh alle klasse. Das Sony ist auch i. O., fokussiert perfekt und macht klasse Bilder. Aber selbst dadurch dass ich günstig dran gekommen bin stellt sich mir die Frage, ist dies den Aufpreis Wert? Vorteil für das SAL im Nahbereich bei 200mm und Blende 2.8. Gut, der Autofokus ist beim SSM noch schneller, zumindest erscheint es mir so. Gemessen habe ich nicht. Aber langsam ist er beim Sigma auch nicht. Hat mich jetzt zumindest bestätigt dass mein Sigma ein klasse Objektiv ist, vor allem für den Preis. Jetzt könnt ich glatt drüber grübeln ob ich nicht das Sony zurückschicke und mit meinem Sigma glücklich bis in alle Ewigkeiten ... Von daher könnt ich dir auf jeden Fall das Sigma 70-200 HSM II empfehlen. Gruss Michael |
Musste das jetzt sein :D nun bin ich wieder verunsichert.
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Zitat:
verwechselst Du da gerade Schärfe mit Schärfentiefe? Rainer |
Ich bin ja froh dass ich jetzt mal beide da habe, die meisten haben ja nur das Tamron, das Sigma oder das Sony. Was ja auch normal ist. :)
Das Problem ist jetzt nur dass ich bei dem Vergleich auch überlege ob meine "Traumlinse" von Sony wirklich den Aufpreis Wert ist oder ob ich das Sony zurückschicke und das Sigma behalte. :? Falls es dich tröstet, du bist also nicht der einzige der jetzt ein unruhiges Wochenende hat. |
Zitat:
Das ist dann schon eher jammern auf sehr hohen Niveau.:shock:. Mit allen ob Sigma, Tamron oder Sony kann man super bilder machen. Und die andere wahrheit ist, man muß verdammt üben, um jedes der gennanten Objektive an das Linmit zu bringen, meist ist der hinter der Kamera das Hinderniss gute Bilder zu machen, und nicht die mögklichen Vorteile des Sony gegenüber Tamron oder Sony! |
Ich kenne den Unterschied zwischen Schärfe und Schärfentiefe ;) Mir ist die Schärfentiefe bei meinen Hunden etwas niedrig bei f2.8. Aber auch die Schärfe wird ab f3.5 wesentlich besser. Aber man kann die Fotos auch mit f2.8 problemlos angucken, sie sind nicht wischiwaschi, aber es ist auch völlig normal, daß ein Objektiv etwas abgeblendet schärfer wird.
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so habe mir nun mein Tamron bei foto palme bestellt, da bin ich mal gespannt.
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