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Jpeeeegggg!
Da ich in vielen Threads einen gewissen Zwiespalt über die Jpeg Engines der Sony A700 und A900 wahrgenommen habe, mache ich jetzt mal einen Diskussions und Tipp Thread auf. Insbesondere genaue Einstellungsangaben und Bsp. Pics wären toll.
Dann fang ich mal an. Im Gegensatz zur Jpeg Engine der Nikons habe ich bis jetzt einen ausserordentlich guten Eindruck der Engine der Sony Alpha 900, sie Besitzt zwar nicht diesen Extremen Schärfeeindruck wie die Raws aber für 90% aller Aufgaben ist sie imo ausreichend. Meine Lieblingseinstellung VIVID: Kontrast + 1 Schärfe +1 Sättigung +1 DRO, sollte man mit Vorsicht einsetzen, in freier Wildbahn ist der DRO Effekt oftmals störend, da unnatürlich, in Innenräumen setze ich ihn jedoch gerne ein. -> Deshalb: Außen - DRO: 1 bis höchstens 3 (im Wald oder bei Macro) Innen - DRO: 3-5 (gibt den Bildern einen realistischen Touch;D) Ich hoffe der Thread wird in den nächsten Tagen mit vielen hilfreichen Beiträgen gefüllt werden. __________________ |
* ZuMirSelbstSprechModusEin *
Meine Güte, schon wieder einer, der glaubt, gute Bilder werden mit guter Technik gemacht ... * ZuMirSelbstSprechModusAus * Greets, speedy |
Eine gute Idee, und dann gleich so ein Müll...
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Zitat:
Vivid, Kontrast +1 und auch noch Sättigung +1 das ist IMHO schon arg weit über das Ziel hinaus geschossen, und nach meinem Geschmack bestenfalls noch bei total trübem Licht wenn überhaupt erträglich. Wenn schon solche Jpegs, dann aber meine dringende Empfehlung: Unbedingt noch Craws dazu auf die Speicherkarte. BG Hans |
Unterscheidet sich das Threadanliegen von den hier bereits gesammelten Antworten?
link |
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LG, Rainer |
Ufftata - bin mal gespannt, wieviel Unsinn in diesem thread gesammelt wird, der verlinkte war schon voll davon!
Gruß Günter |
Vor allen Dingen JPEGs out of Cam werden niemals so gut sein wie ein gut verarbeitetes Raw...
Wobei die DRO-Funktion ist ein Vorteil für JPEGs. |
Zitat:
Du bist aber schon sicher, dass du weißt wovon du redest? :?: Raw's haben eine eingebaute DRO-Funktion. :lol::lol: Schau dir Bilder von Usern an die nur JPG's fotografieren. Die sind oft besser als von einem Unwissenden verarbeitetes Raw. @Michael :top::top::top::top: |
Ach, jetzt kommen schon die ersten Kommentare... :twisted:
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Einige Leute sind bekannt für Ihre provokante Art. |
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Ich glaub ich lehn mich einfach zurück und die Show kann beginnen. Ich kram schon mal Popcorn raus. Zitat:
RAW: 12 bit Farbinformationen bei den Alphas (für HDRI-Fotografie durchaus wichtig), mehr Bearbeitungsfreiräume, mehr Bildinformationen die nicht so verloren gehen wie bei JPEG, bessere Möglichkeiten der Rauschreduzierung. JPEG: komprimiertes und verlustbehaftetes Format, zur schnellen und platzsparenden Speicherung gut geeignet (viele Bilder am Tag und JPEG ist besser als stundenlange RAW-Bearbeitung am Computer :D), mehr Rauschen ist alles gut. Ich denke dafür muss man nicht Informatik studiert haben. :evil: Aber wie war es denn nochmal mit den Netzen und Fischen... Aber mögen die Haie besser kommen. :D |
Nichts als SPAM hier.....
anstatt jpeg zu verteufeln könnte man ja einfach mal NUR fotographieren..... und zum VIVID, ich mag diese starken Farben halt sehr gerne, besonders der Himmel kommt dabei immer sehr schön heraus.... |
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Nee, aber wenn hier manche unsachlich werden sollte man diesen SPAM sinnvoller ergänzen, aber es ist zwecklos. Wenn die Parolen wieder kommen, wo es wieder mal um JPEG vs. Raw geht. Grundsatzdiskussionen sind wirklich prima. :lol:
Zurück zum Thema: Ich nutze JPEG mit extra Nachschärfung im Farbmodus: Konturen: mindestens +1 besser +2 oder gar +3 (was aber zu hässlichen Kanten evtl führen kann) DRO insbesondere die Pegeleinstellungen sind wirklich sehr gut, es enstehen Bilder die sonst normal nie möglich gewesen wären, selbst mit EBV kaum. ;) Aber DRO kann zum Problem werden wenn man bei der Alpha 900 über ISO 400 geht, denn da kann es unter Umständen erhebliches Rauschen sichtbar werden. Das ist die Schwäche der JPEG-Engine der Alpha 900: das Rauschen, welches schon ab ISO 400 die Bildinformationen bei der A900 zunichte machen kann. :itchy: :roll: An den Sättigungs und Kontrast-Einstellungen würde ich nichts hochdrehen wollen. Eher runterdrehen bei High-Iso um das Rauschen zu minimieren. Es sei den man will wirklich beispielsweise in der Einstellung Vivid knallig bunte Farben haben. Dann darf man ruhig hochdrehen. :top: Ich denke es gibt hier nicht die perfekte Einstellungen, sondern viel mehr Einstellungen die für die jeweiligen Erfordernisse und Situationen angepasst werden muss. |
Jpec
...gibts denn keine Fotoamateure mehr ? hocken denn die Klug*******er nur noch am PC und fabulieren ihr Unwissen in die Foren. Leute sucht euch ein fotografisches Thema und nicht wie ihr alles bearbeitet. es wird langsam öd und langweilig hier
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Tut man doch, wenn man mit den DRO Einstellungen experimentiert und diese mal reinstellt, statt nur zu Reden:
![]() -> Bild in der Galerie Das Bild wurde in der Dämmerung aufgenommen, ich zeig mal die Version, die kein DRO hatte gleich um die krassen Unterschiede zu zeigen. ;) Daher ist manchmal ,,klug******en" angebracht: ![]() -> Bild in der Galerie Deswegen ist die DRO-Funktion etwas verblüffendes, aber dass müsste jeder wissen. :top: Ohne Diskussionen um Kameraeinstellungen, weiss man auch nicht was die eigene Kamera kann und was nicht, daher hat es schon einen kleinen Einfluss oder nicht ganz unerheblichen Einfluss auf die späteren Bilder. ;) Oder warum kommt es vor dass manchmal selbst wegen jedes bisschen an AF-Probleme die Leute wieder rumschreien ihre Kamera sei schlecht? Sicherlich weil sie wieder mal Fehlbedienungen machen und sich auf die Automatikfunktionen verlassen ohne Wissen der richtigen Bedienung ihrer Kamera oder nötiges Know-How... |
schönes Bild, hier mal ein Beispiel von mir mit der von mir angesprochenen Kombi, nur habe ich in PS noch den Himmel mit einem Grauverlauf versehen.... mit der A900 und dem Wunderzoom 28-135 4,5, ich glaube mit Blende 8
![]() -> Bild in der Galerie |
Zitat:
das quietscht dolle! Aber wenn Du persönlich die Farben so magst, warum nicht. Da würde ich selbst aber locker ein paar Stufen abregeln... |
Wow, dass hätte ich niemals gedacht, dass solche Bilder mit diesen Einstellungen möglich werden. :shock:
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Es scheint aber ähnlich zu sein wie mit dem fast-food, es macht auf die Dauer die Geschmacksnerven einfach nur kaputt und was richtig gutes erkennt man dann gar nicht mehr. :flop: aidualk |
Man muss flexibel bleiben, in diesem Fall habe ich entschieden das eine hohe Sättigung die strahlende Bildwirkung unterstützt, bei anderen Bildern sieht das ganz anders aus....
das mit den verdorbenen Geschmacksnerven .... :roll: |
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Jedoch bekommt man so ein Bild auch aus einem RAW entwickelt und deshalb bleibe ich dabei: JPG mit moderaten Einstellungen für die Vorkontrolle auf einem Rechner ohne RAW-Software (quasi als Kontaktabzüge), RAW für die Dunkelkammer. Grüße, Jörg |
Vor einiger Zeit habe ich einen Bericht gesehen, da wurde Schulkindern frisch hergestellter Fruchtjoghurt zum probieren hingestellt. Das hat ihnen überhaupt nicht geschmeckt, weil die Menge von künstlichen Aromen mit Geschmacksverstärkern, die vielfach verzehrt werden, sie dermaßen geschmacklich haben abstumpfen lassen, dass alles frische und natürliche für sie dann nur noch fade war.
Ähnliches fällt bei Bildern auf: Wenn man mal irgendwelche "Billigzeitschriften" in die Hände bekommt und Landschaftsaufnahmen sieht, wird man geradezu zugedröhnt mit grellen, überzogenen Farben. Daran hat mich dieses Bild stark erinnert. Mit eigenem Stil hat das mal absolut garnichts zu tun. Das nur mal zur Erklärung meines Vergleiches und wie es dazu kam. aidualk |
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Aber nichts für ungut - ich denke, wir kommen an diesem Punkt nicht zum Konsens und darum geht es hier auch garnicht. An den TO: Erlaubt ist was gefällt - mach' weiter Dein Ding und wenn es aus der DIN fällt umso besser. :D Grüße, Jörg |
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Andererseits denke ich, dass zwei Faktoren zur Farbwahl bei einer Landschaftsaufnahme beitragen: Erstens das Ziel einer möglichst "natürlichen" Farbwiedergabe - so wie es bei der Aufnahme erschien. Zweitens das "impressionistische" Moment - das persönliche Empfinden. Wenn beides das eigene Erleben beim Aufnehmen des Bildes abgestimmt ist, ist ein Bild für mich "ehrlich". Wenn man dagegen irgendwelche Aufnahmen aus dem Archiv zieht und sie stundenlang mit Photoshop aufpeppt, bis sie aussehen wie ein Toys R' Us Laden... das ist dann irgendwie nicht so ganz echt für mich. Innerhalb dieses Spektrums gibt's aber einen weiten Interpretationsspielraum. Genau genommen ist ein bonbonfarbenes Bild doch auch keine stärkere Interpretation als ein gefiltertes Schwarzweißfoto. Wer's also mag ... So richtig kitschig wird's für mich allerdings, wenn Farbverlaufsfilter eingesetzt werden, um Landschaften aufzumotzen. Egal ob vor dem Objektiv oder nach der Aufnahme. |
Könnten die lieben Herren endlich wieder zum Thema JPEG zurück kommen? :roll:
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Hi,
vllt mal was aus meiner Erfahrung: Bis vor kurzem hab ich auch noch keine Raws gemacht, weil ich einfach nix damit anfangen konnte. Es war mir auch zu aufwändig, jedes Bild einzeln zu bearbeiten. Im letzten Urlaub dacht ich mir dann, dass ich ja mal mit craws anfangen könnte und siehe da: ich mache nur noch Raws. Und warum? Ganz einfach: Jetzt bestimme ICH, wie das Bild in jedem Detail bearbeitet wird und nicht mehr die Cam. Ich habe viel mehr Möglichkeiten, v.a. auch beim Retten von Bildern. Manche Motive sind halt nicht ständig verfügbar. Konkretes Beispiel: Ich habe Freunde im Urlaub getroffen und wir haben den Kellner gebeten, ein Foto zu machen. Dies ist leider ziemlich in die Hose gegangen und wir waren nur als dunkler Schatten zu erkennen. Weil man den Kellner nun nicht 100mal erneut ansprechen kann/will/möchte, war ich sehr froh, das Raw zu haben. Ich konnte das Bild problemlos retten und es sieht wunderbar aus. Mit einem Jpg wäre die Rettung vllt auch möglich gewesen, jedoch hätte mich dies deutlich mehr Arbeit gekostet und das Resultat wäre wahrscheinlich dennoch schlechter gewesen. Das sollte jetzt nur ein kleines Beispiel sein. Das heißt nicht, dass ich Raws nicht auch in anderen Situationen gebrauchen könnte :top: LG, Melanie |
mir gehts beim Jpeg darum, so zu fotographieren, das ich mit meinen Einstellung (und die sind nicht immer Schlagmichtot-VIVID!:P) gute Bilder mache OHNE nachzubearbeiten. Mit Raw kann viele kleinere "Photogesetze" aushebeln, das will ich durch mehr Disziplin und Jpeg vermeiden.
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Zitat:
Man kann aus Raws schlicht erheblich mehr Qualität rausholen als aus JPGs. Ein JPG stellt "eine" mögliche - automatische - Bearbeitung eines Bildes dar. Und zwar eine, die der Kameraprozessor in Sekundenbruchteilen schaffen muß. Beim Entrauschen zeigt sich das ganz extrem, beim Detailreichtum und beim Schärfen würde ich das ebenfalls stark vermuten. Gute Algorithmen sind rechenintensiv. "Photogesetze" kann man auch mit Raws nicht aushebeln, auch bei Raw sollte die Belichtung "stimmen". Man veschenkt nur nicht schon bei der Aufnahme wertvolle Informationen wie man das bei JPG tut. Solltest Du eines Tages Dein quitschbuntes Landschaftsbild nicht mehr mögen, - was sicherlich der Fall sein wird, ich würds Dir jedenfalls wünschen - dann hast Du mit JPG verloren. Bei Raw natürlich nicht. Rainer |
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mein gott, es gleitet in small talk ab,
aallssooo, ich bin NICHT auf den Kopf gefallen, benutze RAW und Jpeg und bin mir (natürlich) bewusst, dass das Jpeg AUCH Kameraintern verarbeitet wird, ich mache für wichtige, bzw. schwierige Situationen natürlich Raw, konvertiere die dann brav per Lightroom 2.2 und erfreue mich an der Qualität. Jedoch will ich selbst (trotz a900) NICHT zu einem felsenfesten Raw-Fetischisten werden, der bei Sonnenschein mit 8-Kilo Stativ durch die langweilige Dorflandschaft latscht um dann ein mittelmäßiges Bild den halben Tag im Kämmerlein zu konvertieren, um dann festzustellen, das das Bild aussieht wie 1000 andere Bilder mit unverfälschten schönen matschfarben. Das Pixelpeepen auf dem 24 Zoll Eizo darf natürlich nicht fehlen. Die A900 habe ich mir wegen der guten Cropmöglichkeiten gekauft, bevor noch weitere Andeutungen auf meine vermeidliche Unfähigkeit anfallen....... Und zu den Farben, als ich das Bild in meinem Kopf vor mir gesehen habe wollte ich genau diesen Himmel, genau diesen Kontrast und genau diese Sättigung, ich wollte dass genau jenes Bild nicht wie ein schlichtes: "Ja in Ordnung" *Weitergeh* Bild wird, nein. Ich wollte einen kontrasteichen Himmel, der den Betrachter in seinen Bann zieht, der Himmel soll wie ein Stück großartige Architektur wirken, das sich von dem Blau sichtbar abhebt. Außerdem ist doch Vielfalt das entscheidende! Warum soll ich mich (vlt. wie manche der harschen Kritiker in diesem Thread) auf eine "Bearbeitungsart" versteifen? Bei einem nebligen Bild einer Landschaft um 5 Uhr Morgens, würde ich die Sättigung zum Beispiel etwas herunterdrehen, denn es würde den leicht geheimnisvollen Bildeindruck stärken. Photographie ist ein kreativer Prozess, und nicht nur ein Technik-echtheitsmarathon. Außerdem finde ich es erschreckend, wie Menschen in einem Forum, einem Ort der Demokratie, entscheiden wollen was Kunst ist und was nicht, wie Menschen mir fast schon verbieten wollen meine Bilder mit einer starken Sättigung zu versehen. Ohne jetzt Vergleiche anstellen zu wollen, aber hatten wir das vor einem guten halben Jahrhundert nicht schonmal? Abgesehen davon, habt ihr an einem richtig klaren schönen Sommertag ohne Dunst schonmal wirklich den Blick vom Bildschirm samt laufenden Photoshop genommen und aus dem Fenster geblickt, - "Quietschbunte Farben, und der Himmel.... blau?!:shock:, ich glaub die Natur hat se nicht mehr alle, in Raw wär das besser. Für alle die sich jetzt nochmal aufregen möchten, ein Photo von David LaChapelle, - Quietschbunt: http://static.guim.co.uk/sys-images/...pelle--015.jpg An dieser Stelle muss ich mich bei Photongraph bedanken, der zu diesem Thread sinnvolle und passende Beiträge eingebracht hat. |
Bei aller Liebe...aber....
Alles, was die Kamera machen kann, um ein knalliges JPEG zu erzeugen ist nichts im Vergleich zu den Möglichkeiten, aus einem RAW ein noch viel knalligeres JPEG zu machen. Leute...nett, wenn ein JPG auf Anhieb sitzt, denn jede Veränderung des JPG verschlechtert es....genau im Gensatz zum RAW. Da kann ich alles draus machen, jederzeit und in jede Richtng. Das gibt mir viel größre Freiräume wie jedes andere Bildformat, speziell JPG ist ein sehr enger Rahmen für kreative Ausbrüche. @m.galimathias: Ich glaube, du zäumst dein Pferd von hinten auf. Deine Kamera ist ein kleiner, schwacher Computer mit Linsenbajonett. Und darauf baust du deine Arbeit? Ich nutze sie als Aufnahmemedium und entwickele das Bild mit etwas leistungsstärkeren Prozessoren und der entsprechenden Software. Den Unterschied sieht man! Liebe Grüße Roland |
Ist mir klar das der Bionz nicht mit Core2Duo und Co mithalten kann, doch für den privaten gebrauch ist das Jpeg mehr als genug, und WIEGESAGT, ich benutze für schwierige Situationen ja auch sehr oft raws die ich dann in meinem Rechner entwickle.
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Zitat:
Was RAW-Fotografie mit Stativschleppen und Pixelpeepen zu tun hat, ist mir übrigens völlig schleierhaft. Genauso wie der Begriff RAW-Fetischist. Jeder sollte seinen Workflow finden, mit dem er die gewünschten und angestrebten Endergebnisse erzielt. Wenn das jemand mit JPG-Dateien schafft, warum nicht? [Edit:] Zitat:
[/Edit] Viele Grüße Stephan |
Hey m.galimathias,
Zitat:
Dat Ei |
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie manche Leute immer wieder krampfhaft nach Vorteilen von JPEG suchen. Der einzige Vorteil ist die schnelle Verfügbarkeit eines fertigen Bildes. Für Journalisten daher oftmals nicht vermeidbar.
Sinn eines RAW’s ist nicht vermurkste Aufnahmen irgendwie zu retten. Fehler bei der Aufnahme werden auch durch RAW-Entwicklung nicht ungeschehen. Es gibt zwar einen größeren Spielraum, allerdings ist dies nicht der Grund warum ich ausschließlich RAW fotografiere. Die JPEG-Engine der Kamera ist nichts anderes als ein rudimentärer RAW-Konverter mit äußerst stark beschränkten Möglichkeiten und exakt einem Versuch. Bei JPEGs bin ich auf Gedeih und Verderb der Farbabstimmung des Kameraherstellers ausgeliefert, das endet dann immer in solchen Threads wie "Meine Kamera produziert nicht die Farben wie ich sie mir wünsche …". Farben sind immer eine Frage der Kalibrierung, dies ist mit dem kamerainternen Konverter nicht möglich, wohl aber im RAW-Konverter. Meine Vorstellung von Farbabstimmung, die sich sehr an dem guten alten Fuji Velvia anlehnt, lieferte bisher keine JPEG-Engine. Das ist auch nicht mit ein bißchen globaler Sättigung, Kontrast und Schärfe getan. Vignetierungs-Korrektur und herausrechnen von CA’s sind weitere nicht zu unterschätzende Merkmale moderner RAW-Konverter. Die DRO-Funktion kann ja sehr hilfreich sein, aber ein bißchen zu viel des Guten kann das Bild komplett ruinieren in dem es die Lichtstimmung irreparabel vernichtet. Da ist es mir schon lieber wenn ich dies gefühlvoll im Nachhinein bewältigen kann, vom Weißabgleich gar nicht zu reden. @m.galimathias Ich bin zwar der Meinung, daß du dein Vivid-Beispiel nachträglich ruiniert hast indem du den Himmel bearbeitet hast aber es ist das beste Beispiel was hier ein RAW Konverter besser machen könnte, z.B. hohe Farbsättigung für Grün- und Gelbtöne, niedrige Farbsättigung für Blau- und Cyantöne. Dazu die Gelb- und Grüntöne etwas dunkler und die Sache würde sicherlich anders aussehen (schau dir mal die Blautöne des Himmel im Bild von David LaChapelle an, erkennst du den Unterschied). Ich bin auch ein Freund von satten Farben, aber doch nicht so, daß tut wirklich in den Augen weh. Gruß Roland |
Wie wärs wenn jeder seine Fotos so bearbeitet wie er es für richtig hält und nicht meint andere missionieren zu müssen?
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Ich schließe mich der Meinung an, dass jeder seinen Workflow finden muss. Wer keine Lust hat sich vor den Rechner zu klemmen, der findet die jpeg-Einstellungen die im passen und justiert je nach gewünschtem Ergebnis nach. Wie viele andere nutze ich nur RAW (für mich ist das wie ein negativ) und entwickle dann in Lightroom (Dunkelkammer), halt wie früher mit Film - das aber auch nur, weil ich die Zeit dafür habe (und von meiner Frau bekomme). Die jpeg-Engine der Kamera ist für mich wie einen Film für Abzüge zum Drogeriemarkt bringen. Für eine andere Entwicklung muss ich einen anderen Film einlegen und ein anderes Großlabor auswählen. Selbst wenn ich gebeten werde auf einer Feier zu knipsen, mache ich zusätzlich zu jpeg (Sättigung +1, Kontrast +1, Schärfe +1, DRO nach Bedarf) für diejenigen, die die Bilder am Abend mitnehmen möchten, noch RAW, um dem Gastgeber eine bessere Qualität zu lieferen. Grüße, Jörg |
Zitat:
JPG ist bei weitem nicht so Speicherintensiv wie RAW. JPG ist universell, ich kann das JPG praktisch an jedem x-beliebigen PC oder Mac betrachten, ohne dass irgendwas anderes als Windows-Bordmittel vorhanden sein müssen. Natürlich kann JPG sich nicht mit den qualitativen Reserven des RAW messen. |
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