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Reisestativ - Empfehlung?
Eigentlich bin ich schon seit ewige Zeiten auf der Suche nach einem Reisestativ. Konkret stelle ich mir darunter ein Stativ vor, das leicht ist (max. 1 Kg), ein sehr kleines Packmaß aufweist (unter 50 cm Länge) und idealerweise meine 700er nebst BG und 70-200/2.8 G SSM sicher trägt (also rund 5 Kg). Im Gegenzug muss das Stativ keine sonderlich große Maximal-Höhe haben (mir würden schon 120 cm ohne Kopf reichen).
Dieses Jahr steht nun ein Urlaub an der Ostsee an (Usedom). Und da würde ich mir jetzt meinen Wunsch nach einem Reisestativ mit den genannten Eckdaten gerne erfüllen. Nur: Ich kann kaum etwas in der Art finden :cry:. Weder auf der letztjährigen Photokina noch bei Photo Sauter in MUC habe ich etwas passendes gefunden. Immerhin: das :arrow: Freisol CT-3441SB geht so ziemlich in meine Richtung. Hat einer von euch dieses Stativ oder kennt es? Was meint Ihr: ist es für meine Zwecke geeignet? Gäbe es noch eine andere Empfehlung (gerne auch ohne Mittelsäule)? Ich bin schon ganz gespannt auf eure Tipps und Ideen :top:. Martin |
Das 3441 kenne ich nicht, aber ich habe das 3442 mit 4 Beinsegmenten.
http://www.feisol.de/feisol-tourname...sche-p-31.html Es wiegt 1 kg und ist auf 48cm zusammenschiebbar, sogar mit Kugelkopf, da sich die Beine nach oben klappen kann. Meine Erfahrungen damit kannst Du in Beitrag 15 in folgendem Thread lesen: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...t=66949&page=2 |
Danke,
dein ausführlicher Bericht hilft mir schon sehr weiter :top:. Martin |
Wo liegt den deine Preisvorstellung?bzw das Limit?
Benro Travel Angel C168 hatte ich mal in der Hand... sehr schönes Teil.... |
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Also empfehle ich - wie immer und ganz besonders für Reisen - ein Einbeinstativ! Diese Dinger sind seit Jahrzehnten (!) meine ständigen Begleiter auf langen Wanderungen, Fernreisen, Fahrradtouren, Bergwanderungen, aber auch in der Stadt, im Getümmel von Wochenmärkten, auf engsten Aussichtsplattformen, im Bergwerk untertage, im Flugzeug, in Bahn und Bus, usw. Leicht, raumsparend, nicht sperrig, mobil, schnell, flexibel, universell! Auch nachts! Die fantastischen Einsatzmöglichkeiten dieses Universalwerkzeugs wird leider noch immer nicht überall erkannt. Dafür schleppen die lieben Kollegen lieber sperrige und schwere Ungetüme durch die Lande und ärgern und rempeln mit ihrer Stolperfalle andere Mitmenschen... Versuchen Sie sich mal mit einem Dreibein in einem Souk einer orientalischen Medina! Das wird ein unvergessenes, einmaliges Erlebnis... Mehr verrate ich jetzt nicht... Zu den Werkzeugen: - http://www.forum-fourthirds.de/tests...instative.html - http://www.forum-fourthirds.de/tests...gelkoepfe.html |
Cullmann ???
Schaut Euch mal dieses an: Vor allem das Packmaß.
http://cgi.ebay.de/Cullmann-Flachsta...3%3A1|294%3A50 |
Dreibein
WinSoft hat Recht :D - ich vergaß zu sagen, dass ich ein Dreibein suche :oops:. Ein Einbein habe ich (Monostat), das hilft mir aber wenig, wenn ich in der Dämmerung lange Belichtungszeiten bei Landschaftsaufnahmen habe.
Danke für die anderen Empfehlungen - werde ich mir gleich mal ansehen :top:. Martin |
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Ich habe das Cullmann und es kann eine Kompakte oder eine Bridge ganz gut tragen. Eine A700 mit großem Objektiv jedoch nicht; zumindest nicht stabil. Ansonsten ist das eine tolle Idee, die ich früher immer dabei hatte (aber momentan ungenutzt herumliegt). |
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Jetzt muss ich noch schauen, ob es dazu passend einen schönen, kleinen Kugelkopf von Manfrotto gibt. Dann muss ich nicht mit zwei verschiedenen Schnellwechselsystem hantieren. Martin |
In der letzten Auswahl war auch noch ein von frame empfohlenes Stativ von Cullmann. Leider habe ich dessen genaue Bezeichnung vergessen. Das Benro Travelangel hatte ich zuerst auch im Auge, aber das Feisol hat mir dann doch besser gefallen. Und die nach oben klappbaren Beine des Feisol sind einfach der Hit! Ich habe bewusst die Ausführung ohne Mittelsäule genommen, weil dies maximale Stabilität verspricht. Das Stativ ist mit Kugelkopf und Kamera ohnehin schon größer, als ich es brauchen würde.
Ich habe auf dem Einbein auch einen Manfrotto Neiger. Daher habe ich mir von Manfrotto eine Adapterplatte gekauft, die sich direkt auf das Gewinde des Kugelkopfes schrauben läßt. Wenn ich es möchte, habe ich also an Drei- und Einbein das gleiche Wechselplattensystem. Mehr zum Thema Reisestativ findest Du auch in diesem Thread: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=66650 |
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Allerdings ist mir das Anlehnen an so niedrigen Kanten wie einem Bordstein für eine 3000,- Ausrüstung zu wackelig und zu riskant, und ich hatte schon genügend Situationen, wo man nichts anlehnen konnte: mitten auf einem fünfstreifigen Boulevard, in der Sandwüste, auf Berggipfeln - da sucht man und sucht, aber findet nichts in der Nähe des Punktes, von dem man aus die gewünschte Perspektive haben will; woanders ja, aber dann hat man nicht das Bild, das man wollte. Ein Einbein mag ja ganz nett sein, kann aber auch deutlich einschränken. Da schleppe ich lieber ein Dreibein - und wenn's eng wird, bleiben die Beine eben zusammengeklappt. Ist zwar immer noch breit, aber mit einem Dreibein bin ich für mehr Situationen gewappnet. |
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Ich kann die vermeintlichen Einschränkungen nicht verstehen. Ich wüsste in meiner bisherigen und echt langjährigen Fotopraxis auf Anhieb keine Situation, in der ich unbedingt ein Dreibein anstatt eines Einbeins hätte haben müssen. Selbstverständlich gibt es Situationen, bei denen man von vornherein weiß, dass ein Dreibein sein muss. Dann wähle ich aus den 7 Dreibeinen aus Holz, Alu und Karbon eben das passende aus und ziehe oder fahre zum Auftrag bzw. zum Objekt der Begierde... Aber hier geht es ja um ein Reisestativ, bei dem man nicht unbedingt vorher weiß, ob es unbedingt ein sperriges und schweres Dreibein sein muss. Wenn Einschränkungen, dann hat man ja die Wahl: - Entweder Dreibein und Geschlepp, Umstand und Zeit beim Aufbau, nicht überall möglich oder nicht gern gesehen oder gar verboten - oder Einbein ohne Geschlepp, schnell und einfach im Auf- und Abbau, fast überall gelitten, braucht kaum Platz, nicht behindernd |
Das glaube ich ja alles und habe es auch schon so gemacht...
Nur: ich will das Foto von genau diesem Standpunkt aus machen und nicht einen Schritt weiter links. Da habe ich mit dem Dreibein mehr Flexibilität und habe mit dem Einbein nicht immer die Möglichkeiten gefunden. Aber eigentlich will ich gar nicht in eine Diskussion Ein- vs. Dreibein abdriften; weil wir wohl beide Vor- und Nachteile kennen. Noch ein kleiner Hinweis zum Thema. Auch wenn es wohl etwas außerhalb des gesuchten Rahmens liegt: beinahe perfekt zum Reisen ist ein kleines Tischstativ zusammen mit einer Rolle Klettband (für Laternenpfosten etc.); So eines passt auch außen an die Colttasche dran. Das hat den Vorteil, dass es auch an Bord von Flugzeugen genommen werden kann, wenn man nur einen oder ein paar Tage weg ist; ein Dreibein oder Einbein geht da eher seltener. |
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Aber wenn ich - wie zuletzt vor einem Jahr in der Bretagne - einen Sonnenuntergang mit langer Brennweite am einsamen Sandstrand fotografieren möchte, ist mir einfach ein Dreibein lieber. Mag ja sein, dass bei entsprechender Übung (die mir offensichtlich fehlt) ein Einbein ausreicht. Darauf möchte ich mich allerdings nicht einlassen. Ich denke mal, dass es bei mir in Richtung "Freisol" oder "Benro" gehen wird. Martin |
Ich habe das Feisol CT-3441 (das ältere Modell). Das habe ich genommen weil es höher ist, der Tradeoff ist halt dass die Verschlüsse nicht verdrehsicher sind, man muss die Reihenfolge einhalten.
D.h. einige Sekunden mehr für den Auf/Abbau, dafür 8cm mehr Höhe - da muss jeder selbst entscheiden was ihm wichtiger ist. Für Landschaftsaufnahmen und so ist es eher unwichtig, aber wenn man das Stativ aufgebaut hat um auf was zu warten (einen Bären z.B.) dann ist es schon anstrengend wenn es nicht genug Höhe hat - und die Mittelsäule würde ich bei dem Gewicht nicht mehr in Betracht ziehen). Ich bin sehr glücklich mit dem Feisol, allerdings habe ich es noch nicht sehr oft mit einem schweren Objektiv benutzt. Ich kann bestätigen dass es eine A700 mit Sigma 100-300 problemlos hält, aber das habe ich nur wenige Male im letztjährigen Urlaub genutzt und da war meist Hektik (weil irgendein Tier in der Entfernung). Deshalb möchte ich mir nicht anmassen zu sagen dass es völlig problemlos funktioniert, dafür habe ich einfach noch nicht genug Erfahrung gesammelt. Batteriegriff hatte ich allerdings nicht dran. Es ist auf jeden Fall im Verhältnis zum Gewicht unglaublich stabil. Evtl. wäre sogar das CT-3442 eine Alternative, das habe ich damals mitgekauft für einen Forumskollegen. Das ist nicht viel schwerer, hat aber merklich dickere Beine und einen grösseren Auflageteller. Keine Mittelsäule standardmässig, aber wie erwähnt, die sollte man sowieso nur im Ausnahmefall benutzen. Zum Kopf: Ich erinnere mich nicht dass die Kugelköpfe von Manfrotto herausragend sind in Gewicht/Grösse. Zu dem Minikopf von Feisol hatte ich so direkt kein Vertrauen. Ich hatte noch einfach gebrauchten Linhof II den ich mal in einem Forum erstanden hatte, darauf habe ich dann eine Wechselplattenhalterung montiert (bei Manfrotto das MA323). Allerdings kann man dann beim 3441 die Beine nicht mehr unklappen, dafür braucht man wirklich einen sehr kleinen Kopf. D.h. wenn ich die Beine umklappen will nehme ich den Kopf ab, den Rest der Zeit liegt das Stativ sowieso meist im Auto, da kommt´s auf das Packmass nicht so an. Du musst beim Kopf auf die Tellergrösse achten, aber auch auf die Knöpfe - meistens sitzen sie so dass nicht alle Beine völlig einklappbar sind. |
Da ich ebenfalls auf der Suche nach einem Reise-Dreibein bin, würde ich gern wissen, ob es neue Erfahrungen oder Empfehlungen gibt? Wie schlagen sich die Dinger?
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In Schmutz und Staub hatte ich es allerdings noch nicht im Einsatz. Vielleicht nehme ich es diesen Sommer mit, aber ich befürchte, dass ich nur noch Platz für das Einbein haben werde. |
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