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Panoramafotos
Hallo zusammen,
habe am Wochenende meinen ersten Versuch eines Panorama-Fotos gemacht. Wollte de Fotos dann mit PS CS3 zusammenführen. Leider habe ich dann sichtbare Randabschattungen, wir bekommt man dies denn gut in den Griff. Starke Überlappung der Fotos und die Ränder abschneiden oder wie sollte man das machen. Fotos sind mit dem SAL55200 von Sony gemacht worden. Beispiele kann ich heute Abend mal liefern. Danke kmbuell PS: Die Beispiele http://www.sonyuserforum.de/galerie/...s/847/pan1.JPG http://www.sonyuserforum.de/galerie/...s/847/pan2.JPG ergibt leider dreckig übereinander gelegt (geht nur um die Randschattierung). http://www.sonyuserforum.de/galerie/...47/panprob.jpg Wie bekommt man das am besten hin... Brennweite war 55mm mit dem SAL55-200 |
Panoramen mache ich nur mit 50% Überdeckung (intuitiv nach Blick durch den Sucher) und mit der Software PanoramaStudio. Panoramen mit Phoshop CS4 waren für mich viel zu umständlich und nicht befriedigend.
Randabschattungen liegen entweder am - ungeeigneten Objektiv oder an - zu wenig Überlappung oder an - ungeeigneter, nicht ausgleichender Software. |
Hallo,
natürlich ist das immer abhängig vom Qualitätsanspruch, aber ich habe aus heutiger Sicht in der Vergangenheit viel murks gebaut und mir damit Panoramen versaut. Auch die paar, die ich habe sind nicht das Gelbe vom Ei und gehören eher in die Gruppe "Experimente", so dass ich für mich seit Kurzem folgendes mache / nutze: - Stativ und Kopf mit Panorama-Gradmesser - gutes Objektiv (am Besten Festbrennweite, denn die haben eine höhere, optische Güte) - je mehr Bilder desto besser, daher 50% Überlappung (wie WinSoft schon sagt) - PanoramStudio ist auch meine Wahl, wenn es um die Software geht. Es empfiehlt sich wohl auch die Bilder vorher zu entwickeln und dabei Belichtung, Weißabgleich und Tonwerte anzupassen, damit eine harmonische Bildfolge entsteht. Das vollständig der Panoramasoftware zu überlassen betrachte ich als Fehler. Grüße, Jörg |
Danke Jungs,
ich probiere es nochmal aus und werde berichten. Danke kmbuell |
Bei Panoramabildern gibt es einiges zu beachten, wobei die 50% Überlappung schon sehr üppig angesetzt sind. 20-30% reichen vollkommen aus. Bei den Aufnahmen stellt man am besten sämtliche Einstellungen auf manuell. Damit erspart man sich das aufwändige Angleichen der Bilder vor dem Stitchen.
- manueller Fokus, denn jede Fokussierung verändert auch den Abbildungsmaßstab. - manueller Weißabgleich, denn der ist später nie wieder so gleichmäßig hinzutrimmen. - manuelle Belichtung, insbesondere darf die Blende nicht verändert werden, weil Bereiche mit unterschiedlichen Schärfetiefen unnatürlich wirken. Es gibt einfache und anspruchsvolle Motive für Panoramen, und sie verlangen unterschiedliche Ausrüstung und Vorgehensweise. einfach: - Landschaftspanorama ohne Vordergrundmotive (geht ohne weitere Hilfsmittel) - Gebäudepanorama (weil das Weitwinkelobjektiv doch nicht alles draufbekommt) schwierig: - Landschaftspanorama mit Vordergrundmotiv im Überlappungsbereich (geht nicht ohne Nodalpunktadapter. Zumindest nicht ohne das theoretische Wissen um dessen Funktion) - Gebäudepanorama mit Wolken (die ziehen schneller als man glaubt, und in den Bereichen dürfen keine Kontrollpunkte zum Stitchen gesetzt werden) - Panoramen von belebten Plätzen (das einfachste Hilfsmittel um keine halben Personen abzubilden ist ein Fisheye, oder zumindest ein SWW. Um bei der Retusche mehr Möglichkeiten zu haben, sind hierbei größerere Überlappungen von Vorteil.) - Bäume (die halten niemals still, also nicht im Überlappungsbereich anordnen) - Innenräume (sind wegen hohem Belichtungsumfang problematisch. Der Blick aus den Fenstern ist meistens überstrahlt.) Es gibt inzwischen eine ausreichende Auswahl von Stitching-Software, die ihre Stärken und Schwächen in unterschiedlichen Bereichen haben. Die Einzelheiten, Tricks und Kniffe füllen ganze Foren. Es gibt auch nicht das Rezept für Panoramabilder. Jedes Panorama hat seine eigene Herausforderung und erfordert einen angepassten Workflow. Beispiel: Das 360°-Panorama eines Dachbodens dient nur untergeordneten Zwecken (Bestandsaufnahme für Abriss und Rekonstruktion) und ist deshalb nicht hochwertig bearbeitet. Die Rundumsicht wurde mit dem Sigma 10-20, A100 mit Blende 8, ISO 100, 6 sec, 5500K, jpg fine in 14 (+1) Bildern aufgenommen. Der Blick aus dem Fenster wurde mit einem zusätzlichen Bild mit 1/40 sec belichtet, um den überstrahlten Ausblick zu retuschieren (ohne Anspruch auf Qualität!). Der Fußboden vor dem Fenster ist immer noch viel zu hell, und das Stativ wurde nicht herausretuschiert. Diese Aufgabe stufe ich als "relativ einfach" ein. Schwierig ist nur der hohe Dynamikumfang, den man selbst mit den vorhandenen JPGs noch einigermaßen in den Griff bekommen könnte. Die Edelvariante wäre angewandte HDR/DRI-Technik. Vollpanoramen gehen natürlich nur mit Stativ und Nodalpunktadapter. Zum Zusammenfügen habe ich den Realviz Stitcher verwendet, die EBV mit PaintShopPro. Vollpanoramen lassen sich mit PanoramaStudio nicht herstellen. Da geht nur 1 Reihe als Zylinderpanorama. Um auf den Geschmack zu kommen, empfehle ich das kostenlose AutoStitch. Die manuellen Eingriffsmöglichkeiten sind auf ein Minimum beschränkt. Wer mehr will oder braucht, ist mit der Freeware Hugin bestens beraten. Das Programm ist nicht einfach zu lernen, bietet aber alle Möglichkeiten für manuelle Eingriffe und Korrekturen. Als Kauflösung kann ich PTGui empfehlen. Alternativ auch AutopanoPro oder RealvizStitcher. Diese Programme bieten Ein-Klick-Lösungen, aber auch manuelle Arbeitsweise. Die Vollautomatik arbeitet nicht immer vollkommen. Zum Präsentieren gibt es verschiedene Viewer, kostenlose und käufliche. Beispiele: PTViewer, FSP-Viewer, Pano2QTVR, Pano2VR, krpano, um nur einige zu nennen. @kmbuell: Ich sehe gerade, dass Du aus Köln kommst. Wenn Du Interesse hast, zeige ich Dir gerne, wie weit ich mit der Panotechnik bin... |
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Also: - Feste Brennweite, - fester manueller Weißabgleich, - feste manuelle Belichtung, - über die gesamte Bildreihe! - Am besten in RAW. |
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Für mich ist ein 360°-Panorama vollständig, wenn es geschlossen ist und sich nahtlos beliebig wiederholend weiterdrehen lässt. Das kann PanoramaStudio. |
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Die Beispiele auf Deiner Internetseite (vor ein paar Tagen hattest Du einen Link dorthin) zeigen jedoch, dass genau das nahtlose Schließen ein Problem darstellt. |
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Das habe ich mir so gedacht, denn auf der PanoramaStudio-Homepage habe ich gesehen, dass der Anschluss ordentlich gelöst werden kann.
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In Reihe - als Kugel
Meinen Vorrednern kann ich mich bezüglich der manuellen Einstellungen nur anschließen. Das - für mich - genialste Stitch-Programm ist Auto-Pano Pro. Es ist schnell (sauschnell ;) ) und arbeitet fehlerarm. Dennoch habe ich Eingriffsmöglichkeiten, falls notwendig.
Beispiel hier! Das Überstrahlen der Fenster wurde bewußt in Kauf genommen, da der Blick auf die Strasse hier nur ablenken würde. Ist nicht ganz billig das Programm - aber leistet ordentliches. Herzliche Grüße aus Mainhattan Norbert |
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Gibt es dieses Programm auch in deutscher Version? |
Ja, das ist auch in Deutsch.
Unter Edit - Settings - German die Sprache einstellen, nach dem Neustart wird die Einstellung wirksam. |
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Ja Autopano Pro ist wirklich sehr gut, man muss sich fast um nichts kümmern. Überdeckungen sind egal, habe mal ein dreireihiges aus ca 65 Bildern zum testen gemacht und es arbeitet wirklich fehlerlos (bei allen meinen bisherigen Versuchen)
http://www.da-photoarts.de/4images/d...8m_galerie.jpg Originalgröße ist 10000x4000Pixel, mit der 4MP Ur1D. |
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Aber noch eine Frage: Spielt das Programm auch in RAW/DNG oder TIFF mit? RAM-Bedarf? Ich habe nur 4 GB unter Windows 32 XP Prof. |
Update
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Die Brennweite ist bei Panoramen bezüglich der Verzeichnung völlig bedeutungslos. Die Bilder werden aufgrund der übereinstimmenden Kontrollpunkte von der Software ohnehin passend gezerrt. Vignettierungen können problematisch sein, wenn die Bilder nur wenig Überlappung haben. Dann ist der Überlappungsbereich in beiden Bildern zu dunkel, und im Ergebnis sichtbar. Bei ausreichender Überlappung regelt die Software das automatisch. Wenn nicht, muss man an den Einzelbildern vorher die Vignettierung korrigieren, und danach erst stitchen.
Der größte Fehler, den Du bei den Aufnahmen gemacht hast: Du hast von verschiedenen Standorten fotografiert. Bei pan2 hast Du vermutlich 2-3 Meter weiter rechts gestanden. Den Fehler sieht man auch bei großer Entfernung zum Motiv noch. Der Standort der Kamera muss bei allen Aufnahmen gleich sein. Das meinte ich in einem früheren Beitrag, als ich schrieb, man braucht bei Fernmotiven keinen Nodalpunktadapter, aber das Wissen um seine Wirkungsweise. Trotz aller Fehler kann AutoPanoPro die Bilder zusammenrechnen. Hier das Ergebnis, nachdem ich vorher nur die Vignettierung korrigiert habe: http://www.sonyuserforum.de/galerie/...s/6/pan1-2.jpg |
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Grüße, Jörg |
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WOW, garnicht so schlecht... wie hast du denn die vignettierung beseitigt ... Ja ich bin gewandert, der lvr-turm lässt leider kein anderes Panorama zu... |
Neue version autopano giga
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Die neue Variante ist noch besser geworden! ...ähem - 4GB unter XP32? Hast Du da nicht nur echte 3GB - zumindest bei meinem Rechner werden nicht mehr als 3 GB angesprochen. - Dennoch rendert GIGA erstklassig. Herzliche Grüße aus Mainhattan Norbert Zitat:
Ist das ein Bau- oder Stitchfehler an der Eisenbahnbrücke? Das neue Autopano berücksichtigt auch Farbliche Unterschiede bzw. Helligkeitsschwankungen. Mit welcher Version ist dieses Bild denn entstanden? Herzliche Grüße aus Mainhattan Norbert |
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Liebe Grüße Basti |
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Wandern: führt bei Panoramabildern unweigerlich zu Stitching-Fehlern. Nur Drehen ist erlaubt, um so besser werden die Ergebnisse. Zitat:
Vergleiche einmal die Überlappungsbereiche der Originalbilder. Dort sind deutliche Verschiebungen des Motivs zu erkennen. Man könnte an der Brücke manuelle Kontrollpunkte setzen, damit sie gut aussieht. Dafür müsste man Stitchingfehler an anderen Stellen des Bildes in Kauf nehmen. Das richtige Vorgehen beim Aufnehmen ist durch keine Stitching-Software zu ersetzen. Die Brennweite ist bei Panoramen bezüglich der Verzeichnung völlig bedeutungslos. Zitat:
Fisheye-Aufnahmen brauchen einen anderen Algorithmus, weil sie völlig anders abbilden als ein geradlinig gerechnetes Objektiv. Es gibt für APS-C ein geradliniges SWW (z.B. Sigma 10-20), aber auch ein Fisheye mit 10,5 mm (soweit ich weiß, nicht für das A-Bajonett). Vergleicht man die Aufnahmen bei gleicher Brennweite, dann bildet das SWW ein gerades Gitternetz weitgehend gerade ab (von einer zoomtypischen leichten Tonnenverzerrung mal abgesehen). Das Fisheye bildet nur die Linien gerade ab, die durch das Zentrum laufen. Je weiter außen eine Linie liegt, um so mehr wird sie deutlich gebogen abgebildet. Zitat:
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Was mich bei Panoramen mit extremen Weitwinkel-Objektiven sehr stört, sind die starken Bögen, wenn man nur geringe Überdeckung wählt. Das lässt sich vermutlich nicht vermeiden. Selbst bei 50% Überdeckung habe ich mit einem 15er Objektiv noch ordentlich Bögen drin, die beim Ausschneiden ganz erheblich Motivteile in der Vertikalen kosten. Gibt es da noch andere Alternativen, die das vermeiden oder geringer halten? |
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Habs mit Lightroom hinbekommen .. 10 sekunden .. danke |
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auch möglich: 2 Bildreihen übereinander aufnehmen. |
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Ich denke, dass man nur mit reichlich Überdeckung dieses Problem in den Griff bekommt. |
Tip Anleitung für AutoPano
Halo,
wie bekomme ich denn die überstrahlten Fenster sauber belichtet hin. Habe ein Foto in AutoPano importiert, welches das Fenster korrekt zeigt nur die Umgebung natürlich dann sehr dunkel. Oder geht dies nur anschließend in Photoshop mit copy und paste. http://www.sonyuserforum.de/galerie/...7/panohell.jpg |
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Ich habe mit AutoPanoPro noch keine HDR-Panos gemacht. In der Version 1.4.2 können Bilder für HDR vorbereitet, aber nicht zusammengerechnet werden.
Beispiel: - Man nimmt ein Panorama mit der Bracket-Funktion auf, z.B. -2EV, 0, +2EV - in AutoPanoPro werden Reihen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten gruppiert - Die Ausgabe erfolgt auf 3 Layern, die mit geeigneter HDR-Software weiterbearbeitet werden können. Dieses Wissen stammt noch nicht aus Erfahrung, sondern vom Lesen der Anleitung, die man (auf englisch) hier herunterladen kann. |
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Den Workflow kann man unterschiedlich gestalten, indem man HDR vor oder nach dem Stitchen anwendet. Probiere aus, was die besseren Ergebnisse bringt.
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Ich habe das probiert mit Autopano, hat aber leider nicht so gut geklappt da meine Belichtungsreihen immer mit unterschiedlichen Parametern gestitcht wurde, das hat zur folge das sich die HDR-Programme weigern die Bilder zu berechnen weil die größen nicht identisch sind. Wie man die stitching Parameter bei Autopano ausgehend von einem Basisbild spechern kann habe ich nicht herausgefunden. Geht wohl auch nicht.
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Vielleicht hilft diese Beschreibung weiter. Bei den Belichtungsreihen müssen immer dieselben Zeitfolgen verwendet werden. Das heißt, keine Belichtungsautomatik verwenden, sondern manuelle Einstellung + Belichtungsreihe.
Deine Frage lässt vermuten, dass Du das anders gemacht hast. |
Letzlich habe ich erst die HDR´s erstellt und dann das Panorama.
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