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GeorgDittie 14.04.2009 19:56

Das Spiegeltele 8/500: eine echte Perle
 
Hallo Leute,

Dieser neue Thread ist ein Ableger des Walimex-Threads, der etwas offtopic wurde, denn da driftete es in Richtung Sony Spiegeltele. Also hier ein paar Impressionen:

Clickclack!

Aufgenommen mit der A900 und dem f8/500 Spiegeltele, Autofokus, 1/1250 bei 640 iso aus der Hand. Und etwas EBV aus dem RAW. Man kann ganz anständige Bilder damit machen. Und so störend ist das Kringelbokeh nun auch nicht.

Clickclack!

Dieser 100% crop aus dem Original-RAW zeigt einen Birkenzweig ca 80 Meter entfernt ganz am Bildrand. Zweige und Blätter sind wirklich scharf, mehr lassen Luft und Restunsicherheit des Autofokus bei f8 nicht zu. Auffallend ist, daß es faktisch keinen Schärfenabfall zu den Rändern gibt und (spiegeltypisch) keinerlei CA.

Zum Vergleich. dieser Crop wär bei einem 19"-Bildschirm ein Ausschnitt aus einem Foto von 1,76 mal 1,18 Meter Größe ! :shock:

IMHO ist das Spiegeltele 8/500 von SONY eine echte Perle mit hohem Mitnahmewert, so klein und leicht, wie es ist.

Viele Grüße, Georg.


[Edit by Dat Ei]: Bilder mit einer Dateigröße größer als 50kB bitte nur verlinken und nicht direkt einbinden!

TONI_B 14.04.2009 21:34

Zitat:

Zitat von GeorgDittie (Beitrag 820713)
. Auffallend ist, daß es faktisch keinen Schärfenabfall zu den Rändern gibt und (spiegeltypisch) keinerlei CA...

Das 8/500 ist sicher ein nahezu perfektes Objektiv, nur mit einem Mythos sollte man schon Schluß machen: die nicht vorhandenen CAs sind nicht auf die Tatsache zurückzuführen, dass es sich um ein Spiegelobjektiv handelt!!!

Warum? Das 8/500 hat zwar Spiegel, aber auch mehrere Linsen!

Nur reine Spiegelsysteme sind a prior farbfehlerfrei.

Zudem werden in derartigen catadioptrischen Systemen gerne Mangin-Spiegel verwendet. Das sind Spiegel, bei denen nicht die Vorderfläche (wie in der Astronomie üblich), sondern die Rückfläche verspiegelt ist. Damit hat meine eine Glas-Luftfläche mehr zur Korrektur der Bildfehler zur Verfügung.

Aber das soll die Freude über dieses Spitzenprodukt nicht schmälern! Ich hätte auch gerne eines...:lol::cool:

Jens N. 14.04.2009 21:37

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 820776)
Ich hätte auch gerne eines...:lol::cool:

Ich hätte vielleicht eins über ;) Allerdings von Minolta.

Abgesehen vom manchmal nicht so schönen Bokeh mag ich es auch. Und Vignettierungen fallen schonmal deutlicher auf.

TONI_B 14.04.2009 21:38

Kostenlos? :lol::lol:

Jens N. 14.04.2009 21:39

Mh...




Nö :D

Ernst-Dieter aus Apelern 14.04.2009 21:40

Du bist unfair!
 
Zitat:

Zitat von GeorgDittie (Beitrag 820713)
Hallo Leute,

Dieser neue Thread ist ein Ableger des Walimex-Threads, der etwas offtopic wurde, denn da driftete es in Richtung Sony Spiegeltele. Also hier ein paar Impressionen:

Clickclack!

Aufgenommen mit der A900 und dem f8/500 Spiegeltele, Autofokus, 1/1250 bei 640 iso aus der Hand. Und etwas EBV aus dem RAW. Man kann ganz anständige Bilder damit machen. Und so störend ist das Kringelbokeh nun auch nicht.

Clickclack!

Dieser 100% crop aus dem Original-RAW zeigt einen Birkenzweig ca 80 Meter entfernt ganz am Bildrand. Zweige und Blätter sind wirklich scharf, mehr lassen Luft und Restunsicherheit des Autofokus bei f8 nicht zu. Auffallend ist, daß es faktisch keinen Schärfenabfall zu den Rändern gibt und (spiegeltypisch) keinerlei CA.

Zum Vergleich. dieser Crop wär bei einem 19"-Bildschirm ein Ausschnitt aus einem Foto von 1,76 mal 1,18 Meter Größe ! :shock:

Vergrabene Gelüste werden wieder geweckt!;)
Muß meine Regierung noch überreden, daß ein gutes Welpen Portrait (Hovawart) nur mit einem 8,0/500mm möglich ist!:roll:

Den zukünftigen Welpen liebt meine Frau, das 8,0/500mm auch?
Der Welpe ist auf jeden Fall teurer
Hier die Glücklichen
http://www.album.de/bild/1249793/uns...04-04-2009.cfm

GeorgDittie 14.04.2009 21:47

@ TONI B

Die prinzipielle Konstruktion des Minolta/SONY-Spiegelteles stammt vom Optikkonstrukteur Johannes Flügge, der sich dieses System in den frühen 40gern ausdachte. Wenn man mal genau die Patente von Flügge durchliest und das ganze dann in einem Optikdesign-Programm a la OSLO oder ZEMAX durchrechnet, fällt einem auf, daß sich die chromatische Aberation genau dann aufhebt, wenn Frontlinse (eine ganz schwache Sammellinse) Hauptspiegel (hinten) und Fangspiegel (wieder vorne) aus derselben Glassorte bestehen. Das ist ja gerade die Leistung von Flügge, genau das rausgefunden zu haben.

Natürlich gibt es theoretisch noch Rest-CA in den höheren Ordnungen, aber die ist so klein, daß sie im unvermeidlichen Beugungsscheibchen untergeht, denn die Wellenlänge des Lichts ist endlich und damit der Informationsgehat einer hereinkommenden Wellenfront.

Siehe auch meinen Birken-Crop. Wo bitte ist da CA ?

cheers, Georg

TONI_B 14.04.2009 21:47

Zitat:

Zitat von Jens N. (Beitrag 820781)
Mh...




Nö :D

Schade! :lol:





Hast du zwei?

Oder warum willst du so eine Perle hergeben?

TONI_B 14.04.2009 21:53

Zitat:

Zitat von GeorgDittie (Beitrag 820788)
@ TONI B

Die prinzipielle Konstruktion des Minolta/SONY-Spiegelteles stammt vom Optikkonstrukteur Johannes Flügge, der sich dieses System in den frühen 40gern ausdachte. Wenn man mal genau die Patente von Flügge durchliest und das ganze dann in einem Optikdesign-Programm a la OSLO oder ZEMAX durchrechnet, fällt einem auf, daß sich die chromatische Aberation genau dann aufhebt, wenn Frontlinse (eine ganz schwache Sammellinse) Hauptspiegel (hinten) und Fangspiegel (wieder vorne) aus derselben Glassorte bestehen. Das ist ja gerade die Leistung von Flügge, genau das rausgefunden zu haben.

Natürlich gibt es theoretisch noch Rest-CA in den höheren Ordnungen, aber die ist so klein, daß sie im unvermeidlichen Beugungsscheibchen untergeht, denn die Wellenlänge des Lichts ist endlich und damit der Informationsgehat einer hereinkommenden Wellenfront.

Siehe auch meinen Birken-Crop. Wo bitte ist da CA ?

cheers, Georg

Keine Panik! Ich habe doch nur geschrieben, dass die CA-Losigkeit NICHT darauf zurückzuführen ist, dass es ein Spiegelobjektiv ist! Damit habe ich doch implizit ausgedrückt, dass es eben keine CAs hat! Nur kommt das nicht aufgrund der Spiegel, denn wie oben erwähnt, hat diese optische Perle genügend (min. 10) Glas-Luftfächen und nicht nur reine Metalloberflächen wie bei einem "echten" Spiegelobjektiv. Alles klar? :lol:

DigitalPhotoHolix 14.04.2009 21:56

Dieses Foto wurde mit einem Minolta 500/8 Spiegeltele gemacht.Ich finde die Leistung überzeugend.


-> Bild in der Galerie

TONI_B 14.04.2009 22:04

@Georg
Hast du genauere Unterlagen zu Flügge und seinen Rechnungen?

Würde mich sehr interessieren!

binbald 14.04.2009 22:17

Flügge hat ein tolles Buch geschrieben "Das Photographische Objektiv"; überhaupt über Optik als auch über die optischen Fehler. Im Anhang hat er einen Überblick über eine ganze Menge unterschiedlicher Objektivdesigns und wie diese mit den jeweiligen Fehlern umgegangen sind. Ich hab's nur mal durchgeblättert, aber mich nie intensiv mit auseinandergesetzt. Es stammt allerdings irgendwann aus den 50ern (er ist ja glaube ich in den 70ern verstorben) und hat einiges der späteren Entwicklungen nicht mit drin; ist aber dennoch interessant. Ob er jetzt darin auch über Spiegelkonstruktionen schreibt, ist mir nicht mehr geläufig.

Ich habe übrigens mein 500er auch wieder verkauft. So gut es mir auch gefallen hat (die Vignettierungen, Kontrastschwäche, etc. lassen sich ja relativ gut in den Griff bekommen), aber die Bokehzeichnung hat mir einfach zu viele Bilder versaut. Da nehme ich lieber ein normales Linsenobjektiv, kürzer vielleicht oder mit ein paar anderen Einbußen. Dennoch: angesichts der Preis-Leistungs-Gewichts-Größen-usw.-Verhältnisses ist das ein wirklich sehr gutes Objektiv. Da gab es ja auch schon zig Threads darüber, die alle zum gleichen Ergebnis führten.

sgtphil 14.04.2009 22:18

Servus,
was sind eigentlich die Unterschiede zwischen dem alten Minolta AF-Reflex 500 und dem neuen Sony? Also wenn jmd. zufällig beide hat kann er doch mal ne kleine Testreihe schießen:top:

binbald 14.04.2009 22:20

Zitat:

Zitat von sgtphil (Beitrag 820818)
was sind eigentlich die Unterschiede zwischen dem alten Minolta AF-Reflex 500 und dem neuen Sony?

Optische Gestaltung des Objektivgehäuses.
So weit man hört keine hinsichtlich der Leistungsparameter.

klaga 14.04.2009 22:24

Zitat:

Zitat von sgtphil (Beitrag 820818)
Servus,
was sind eigentlich die Unterschiede zwischen dem alten Minolta AF-Reflex 500 und dem neuen Sony? Also wenn jmd. zufällig beide hat kann er doch mal ne kleine Testreihe schießen:top:

Außer dem Design sind mir keine bekannt.

GeorgDittie 14.04.2009 22:25

Schau mal in das Buch Fernrohre und ihre Meister von Rolf Riekher. Da gibts ein ganzes Kapitel zu katadioptrischen Optiken. Das ist wirklich ein Standardwerk !

Leider ist das Buch derzeit vergriffen (?), aber es besteht die Chance, es entweder über eine UNI-Bibliothek leihen zu können oder es wird sicher noch mal aufgelegt, Herr Riekher schreibt nämlich fröhlich weiter dran, trotz seiner 86 Lenze :top:

Die wunderbare Eigenschaft, daß sich die primäre CA gerade aufhebt, habe ich allerdings selber mit meinem ZEMAX rausgefunden, als ich mal versucht habe, einige Designs von Flügge selber nachzuvollziehen. Seitdem bin ich Flügge-Fan !

Wenn man bedenkt, daß Flügge nur einen Rechenschieber, die Eikonalrechnung (*) und die Seidelsche Fehlertheorie hatte und nicht wie heute Raytracer auf leistungsfähigen Computern ... :oops:

(*) für die nicht in der Geschichte der Optikkonstruktion so Bewanderten: das Eikonal ist eine spezielle, für die Optikkonstruktion angepasste Rechenmethode, die Seidelsche Fehlertheorie die Aufspaltung diverser abbildungsfehler wie sphärische Aberation, Längs-CA, Quer-CA, Koma, Astigmatismus, und Bildfeldwölbung sowie Verzeichnung in eine Polynomzerlegung, also direkte (primäre Fehler und dann höhere Fehler n-ter Ordnung. Heute im Zeitalter des Raytracings und der Optimierungsalgorithmen natürlich kalter Kaffee. Oder auch nicht ? Hut ab vor den wirklich kenntnisreichen Minolta-Ingenieuren !


Viele Grüße, wenig CA, Georg

Pittisoft 14.04.2009 22:42

Hallo,

hier auch noch mal ein paar Beispiele von mir gemacht mit dem Minolta 500er und D7D.

Wobei ich sagen muß das mir die Kombination Minolta 500er und D7D besser zusagt.

Jens N. 14.04.2009 22:44

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 820789)
Hast du zwei?

Oder warum willst du so eine Perle hergeben?

Nein, habe "nur" eins, das ich aber zu selten benutze. Und kürzlich hat auch noch ein 100-400 APO den Weg in die Sammlung gefunden, das macht das 500er auch in gewisser Weise obsolet, auch wenn das natürlich schon recht unterschiedliche Objektive sind.

Thomas F. 14.04.2009 22:50

Also ich weiss es nicht:roll: Wenn ich mir die Beispiel Pics ansehe werde ich das Gefühl nicht los, dass hier ein paar User eher bescheidene Ansprüche an die Bildschärfe stellen.

Ich hoffe es kommen noch ein paar richtig scharfe Beispiel Pics. Und falls nicht, dann riskiere ich lieber einen zweifach Konverter an meinem Zuiko 70-300 mm für Mondaufnahmen. Obwohl, das auch Wahnsinn ist - bei so einem lichtschwachen Objektiv noch einen Konverter zu verwenden:roll:

Gruß
Thomas

Jens N. 14.04.2009 22:50

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 820844)
Also ich weiss es nicht

Das bringt es mal wieder auf den Punkt ;)

Pittisoft 14.04.2009 22:59

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 820844)
Also ich weiss es nicht:roll: Wenn ich mir die Beispiel Pics ansehe werde ich das Gefühl nicht los, dass hier ein paar User eher bescheidene Ansprüche an die Bildschärfe stellen.

Ich hoffe es kommen noch ein paar richtig scharfe Beispiel Pics. :roll:

Gruß
Thomas


falls du meine bescheidenen Pics mit dem 500er meinst kannste mir gerne mal ein paar scharfe Pics von dir zeigen.:)

GeorgDittie 14.04.2009 23:01

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 820844)
Also ich weiss es nicht:roll: Wenn ich mir die Beispiel Pics ansehe werde ich das Gefühl nicht los, dass hier ein paar User eher bescheidene Ansprüche an die Bildschärfe stellen.

Du hast wahrscheinlich folgendes überlesen: Dieser Crop wär bei einem 19"-Bildschirm ein Ausschnitt aus einem Foto von 1,76 mal 1,18 Meter Größe !

Kannst du dir ein Bild dieser Größe vorstellen ?

Wir haben es hier mit einem Sensor der Größe 36 * 24 mm zu tun, der wird im Crop auf (virtuelle) 1760 * 1180 mm aufgeblasen, mithin das 49fache. Und was macht die Schärfe dabei ? Ein Pixel ist im Crop 0,3 mm groß, mit dem Nyquist-Kriterium das kleinste aufzulösende Detail 0,6 mm. Und das zeigt das Birken-Crop. Das 8/500 kommt dem Beugungslimit, der absolut harten theoretischen Grenze schon sehr nahe.

Thomas F. 14.04.2009 23:41

@Pittisoft deine Pics gehen ja noch obwohl ein bisserl klein sind die schon;)

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...91012klein.jpg

100% Crop ohne aufzupumpen dafür leicht verkleinert und mit 95% Bildqualität abgespeichert - out of Cam!

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...091012Crop.jpg


@GeorgDittie weniger aufgepumpte Crops sind mir lieber um ein Objektiv beurteilen zu können.


mfg
Thomas

GeorgDittie 14.04.2009 23:43

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 820863)
@GeorgDittie weniger aufgepumpte Crops sind mir lieber um ein Objektiv beurteilen zu können.

100% hatte ich so verstanden 1 Pixel der Kamera = 1 Pixel des Bildschirms.

steff74 15.04.2009 00:34

500er Reflex
 
So nun wieder zurück zum Thema.

Hier mal 2 Beispiele vom Wochenende.
Beide mit dem 500er Sony und A900 gemacht.


-> Bild in der Galerie
Detail eines Pfaus


-> Bild in der Galerie
Perlingskautz

Beim Sperlingskautz war sogar noch ein Gitter dazwischen.
Beim 500er Reflex ist mit Bildbearbeitung sehr viel rauszuholen, vorallem mit dem Kontrast.
Ich hatte früher schon das Minolta, jetzt das Sony (sie sind absolut identisch)
Mir gefallen die Kringel, es ist schwierig sie ins rechte Licht zu setzen, aber das macht das ganze sehr spannend.

Gruss Steff

trissi 15.04.2009 06:58

Wenn man weiß wie man die Bilder bearbeiten muß kann man ganz ansehliche Ergebnisse damit erreichen. Hier mal zwei Beispiele mit dem Minolta AF Reflex 500/8 plus verlängerte Geli Marke Eigenbau.

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...1017/Adler.jpg

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...hmusetiger.jpg

krems11 15.04.2009 07:27

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 820844)
Wenn ich mir die Beispiel Pics ansehe werde ich das Gefühl nicht los, dass hier ein paar User eher bescheidene Ansprüche an die Bildschärfe stellen.Gruß
Thomas

Bullsh.....

Die Bilder sind absolut in Ordnung, vor allem die Vögel sind echt ein Hammer.

Ich habe das Objektiv selbst, und konnte bisher keine Nachteile erkennen, wenn man mal von den Kringeln im Bokeh absieht. Aber auch die lassen sich oftmals durch geschickte Motivwahl umgehen.

DonFredo 15.04.2009 15:56

Zitat:

Zitat von krems11 (Beitrag 820914)
Bullsh.....

Die Bilder sind absolut in Ordnung, vor allem die Vögel sind echt ein Hammer...

Hallo Ewald,

meine Zustimmung zu Deiner Meinung.

Vor allem weil ThomasF. Bilder des 500 mit einem 300mm-Bild vergleicht... :roll: :roll:

jrunge 15.04.2009 17:06

Zitat:

Zitat von DonFredo (Beitrag 821145)
... Vor allem weil ThomasF. Bilder des 500 mit einem 300mm-Bild vergleicht... :roll: :roll:

Das wird doch durch den Einsatz einer Oly E-510 kompensiert. :mrgreen:

Thomas F. 15.04.2009 17:54

Zitat:

Zitat von jrunge (Beitrag 821174)
Das wird doch durch den Einsatz einer Oly E-510 kompensiert. :mrgreen:

Ich empfehle dir die Color F. dann weisst Du wie es um die Bildqualität der A700 z.B. bei Iso 100 bestellt ist. So schlecht hat meine E-510 noch nirgends abgeschnitten:roll:

Dies nur mal so am Rande.


Aber die letzten gezeigten Pics vom Sony Spiegeltele sind O.K. und genau nach meinem Geschmack was die Bildschärfe und Brillianz angeht!


mfg
Thomas

Elric 15.04.2009 18:11

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 821185)
Ich empfehle dir die Color F. dann weisst Du wie es um die Bildqualität der A700 z.B. bei Iso 100 bestellt ist. So schlecht hat meine E-510 noch

Na, wenn die das schreiben dann muß das ja stimmen und kannst ja wieder beruhigt schlafen...
Erkläre mir jetzt bitte mal den Zusammenhang zu dem SAL500/8 hier im Thread.

So nun zurück zum Thread.
Das 500er gefällt mir auch sehr gut. Kompakt und in meinen Augen eine klasse Leistung.

So long

Eric

jrunge 15.04.2009 18:32

Zitat:

Zitat von Thomas F. (Beitrag 821185)
Ich empfehle dir die Color F.
...
mfg
Thomas

Wegen des glatten Papiers hängt die bei mir nicht einmal auf'm stillen Örtchen. :lol:

Thomas F. 15.04.2009 18:33

Wenn Du mir die Antwort von jrunge in Bezug auf den Thread hier erklärst dann erkläre ich dir meine Antwort.

mfg
Thomas

Waldstein 15.04.2009 23:57

Hier noch zwei einigermaßen scharfe Bilder:

http://www.sonyuserforum.de/galerie/...023/Luchs1.jpg http://www.sonyuserforum.de/galerie/...023/Luchs3.jpg

Sehr störend empfinde ich die Verdoppelung von Linien außerhalb des nur wenige Zentimeter tiefen Schärfebereichs insbesondere auf kurze Distanz. Die Bilder sehen dann verwackelt aus, obwohl sie es nicht sind. Zum Fotografieren von Singvögeln ist es daher nur bedingt geeignet.

Anaxaboras 16.04.2009 00:13

Beim ersten Foto sieht man sehr deutlich das Kringel-förmige Bokeh - typisch für ein Spiegelobjektiv halt. Trotzdem ein sehr schönes Foto (das andere auch). Gemessen am Preis für dieses etwas spezielle Objektiv finde ich das Ergebnis absolut vorzeigbar.

Martin

ddd 16.04.2009 12:06

moin,

und ein weiterer Vorteil: durch die andere Masseverteilung, der "schwere" Hauptspiegel liegt ja hinten, braucht man zum längeren Ruhighalten kein wochenlanges Hanteltraining.
Das "Kleine" ist mühelos aus der Hand benutzbar, natürlich nur bei einigermaßen Licht.

Leistungsfähigere 500mm-Objektive lassen dies aufgrund von Größe, Baulänge und Gewicht kaum noch zu...

Kostengünstiger und handlicher kommt man jedenfalls nicht bei ordentlicher optischer Qualität an 500 mm, muss dafür aber die prinzipbedingten Nachteile (relativ lichtschwach, feste Blende, "Kringel"-Bokeh, stärkerer Randabfall, geringerer Kontrast, fehlende CA's) in Kauf nehmen.


-> Bild in der Galerie
Dies ist ein crop, ca. 50% der Sensorfläche a900. Freihand! Leider nicht perfekt bewegungsscharf, aber trotz Zweigegewirrs noch brauchbares Umfeld.
Mir ist bisher noch wenig deutlich besseres gelungen, ich habe aber hier schon Bilder anderer User mit dem Spiegelchen gesehen, die bei ähnlichen Situationen noch ein gutes Stück besser waren!

Anaxaboras 16.04.2009 12:23

Die Unschärfe auf den Zweigen ist aber schon grob :shock:. Sieht ja fast wie eine Doppelbelichtung aus. Ich bin mir da jetzt nicht so sicher, ob ausgerechnet dieses Foto geeignet ist, die Vorzüge/Qualität des Spiegelteles zu illustrieren :roll:.

Martin

TommyK 16.04.2009 12:43

[QUOTE=ddd;821618]die prinzipbedingten Nachteile (..... fehlende CA's) in Kauf nehmen.

Ich sehe fehlende CA's nicht unbedingt als Nachteil an:lol:
Was mich wundert. Warum baut Sony denn kein Lichtstärkeres?
Von den Russentonnen gibt es ja auch einige mit 6.* er Blenden.

freakbrother 16.04.2009 12:54

Ich habe mir überlegt das 500/8 von Sony oder Minolta für Mondfotos zu kaufen.
Ist es dafür einsetzbar oder sind Zooms ala 150-500 + 2xKonverter besser geeignet dafür?
Kann man zu dem Spiegeltele noch einen Konverter 2x verwenden?
Der Preis (am besten gebraucht) spricht auch für das Objektiv.

thx

Jens N. 16.04.2009 12:58

Zitat:

Zitat von freakbrother (Beitrag 821649)
Ich habe mir überlegt das 500/8 von Sony oder Minolta für Mondfotos zu kaufen.
Ist es dafür einsetzbar oder sind Zooms ala 150-500 + 2xKonverter besser geeignet dafür?
Kann man zu dem Spiegeltele noch einen Konverter 2x verwenden?
Der Preis (am besten gebraucht) spricht auch für das Objektiv.

Das Reflex eignet sich sehr gut für Mondfotos - ob es besser als ein Zoom mit Konverter ist, kommt aber sicherlich auf den Einzelfall an. Der Vorteil bei denen ist sicher die Abblendbarkeit, aber 500mm bei f8 ist schon OK und das "nackte" Objektiv für diese Anwendung wie gesagt sehr gut geeignet. Was Konverter angeht: der AF wird mit einem 2x TK (und ich glaube selbst mit einem 1,4er) absolut nicht mehr treffen wenn ich mich recht erinnere, selbst den Mond nicht. Manuell zu fokussieren wird sehr knifflig und man kann halt nicht abblenden, um die konverterbedingten Verluste auszugleichen. Ich habe es mal mit Konvertern versucht, mit wenig Erfolg.

Da bietet sich vielleicht dann doch eher eine 1000er Russentonne oder eine Lösung aus der Astrofotografie (adaptiertes Fernrohr o.ä., ich kenne mich da nicht so aus) an. Möglicherweise wäre das sogar günstiger. Die eigentlichen Vorteile des Reflex liegen in dem kompakten "Paket" samt AF, was es zu einem ziemlich universellen und eigentlich auch recht günstigen Supertele macht (der Vorteil ist vor allem, daß man es halt auch mitnimmt ;) ). Es kann vieles und es kann auch vieles sehr gut, aber für bestimmte Anwendungen gibt es sicher Lösungen, die überlegen (aber wahrscheinlich auch teurer) sind.


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