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Schärfeprobleme
Hallo
Ich bin stolzer Besitzer einer A700 und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Aber eines habe ich leider feststellen müssen. Immer wenn ich Menschen aus einer Entfernung von ca. drei bis zwanzig Metern ablichte, liegt die Schärfe eher im Hintergrund und nicht bei den Personen. So kommt es zum Beispiel vor, dass wenn ich jemanden vor einem Tor fotografiere das Tor scharf ist, aber die Person nicht. Anfangs dachte ich, durch diverse Fokustests verunsichert, an einen Backfokus. Doch warum werden dann die meisten anderen Fotos scharf. Auch ein "falsches Anvisieren" schließe ich aus, da ich bewusst wirklich immer auf die Person ziele. Ich habe wirklich keine Idee was ich falsch mache, dass fast alle diese Fotos für den Kübel sind. Ich hoffe auf Eure Hilfe.:roll: |
Bei meiner A700 ist es so, dass der Backfokus auf geringe Entfernungen weniger stark auffällt.
Du könntest auch mal versuchen, eine Person ohne Objekte im Hintergrund (zumindest ohne nahe Objekte) zu fotografieren, um erst mal sicher auszuschließen, dass der AF auf irgendwas anderes als die Person fokussiert. Wenn dann die Person immer noch unscharf ist, würde das schon auf einen Backfokus hindeuten. |
Ich habe zwar keine Menschen aber zum Beipiel freistehenden Konstruktionen (ein Klapotez) fotografiert, ohne dass die Schärfe falsch lag. Was mir aber aufgefallen ist,
ist dass die Schärfe mit meinem Sigma 75-200 2.8 meist sehr gut, mit meinem Sigma 18-50 2.8 ausser in dem beschriebenen Bereich meist gut und bei meinem Sigma 135-400 einfach besch.... ist. |
Es ist nicht ungewöhnlich, sondern eher die Regel, daß Fokusprobleme nur mit bestimmten, aber nicht allen Objektiven auftreten. Auch unterschiedliche Ergebnisse bei unterschiedlichen Entfernungen sind nicht unüblich, d.h. mal passt es und dann -gleiches Objektiv, aber andere Entfernung oder sontwie andere Bedingungen- wieder nicht. Das macht die Fehlersuche natürlich schwierig. Es ist zudem so, daß die Fokusmarkierungen im Sucher nicht der Lage des eigentlichen Fokussensors entsprechen müssen (was so manches Problem auch erklären kann), d.h. der eigentliche AF Sensor ist eigentlich höher, tiefer oder auch größer als die Markierung im Sucher, was speziell das Zielen auf eher kleine Strukturen schwierig macht, die Kamera sucht sich dann scheinbar wahllos ein "besseres" Ziel.
Wenn das Problem einfach reproduzierbar ist: Kamera einschicken und justieren lassen. Wie ich das bisher so im Forum sehe, ist auch die A700 in der Beziehung leider nicht perfekt (dieses Problem gibt's aber praktisch bei allen Herstellern). Ich habe es noch nicht ausführlich genug untersucht, aber ich werde mir das Vergnügen des Einschickens zwecks AF Justage wohl auch mit der A700 wieder geben dürfen *seufz* Hin und wieder liegt mein Exemplar leider auch ziemlich daneben. |
Kann mir jemand sagen, wie lange so eine Justage dauert, wenn ich die Kamera
von Österreich aus einschicke. Ich hatte meine A1 unmittelbar nach der Minolta/Sony Übernahme eingeschickt und musst auf die Rückgabe meiner, nicht reparierten A1 einige Monate warten. Wie ist der Service heute? |
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EDIT: Gehört ein solches Thema eigentlich ins Café? :roll: |
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Lg. Josef |
Thema verschoben
Basti |
Ich habe ja das selbe Problem und es auch schon mal angesprochen hier.... Dachte jetzt aber eher, dass es dann an mir liegt nach den erhaltenen Kommentaren.
Allerdings werde ich die Kamera trotzdem mal einschicken lassen vom netten MM: ;-) |
Hi,
meine A700 war bereits bei Geissler zur Justage, es wurde nichts festgestellt, die Kamera ist einwandfrei eingestellt, dies kann ich anhand der gängigen Focustests (Legosteine) auch bestätigen. Probleme traten im Alltag auf und zwar hauptsächlich mit dem 28-70 G, ein paar mal mit dem 35/2 und ein paar Mal mit dem 70-200 SSM. Nach etlichen Tests habe ich das Problem auf einen bestimmten Punkt eingrenzen können, dieser Punkt ist der spezielle AF-Sensor für lichtstarke Objektive ab 2,8. Dieser Sensor ist horizontal angeordnet und extrem breit geraten, das sichtbare, aufleuchtende AF-Quadrat ist gerade mal 1 Viertel des eigentlichen Senors !! (Kann man in einer Abbildung im Scheibel Buch sehr gut sehen). Dies bedeutet, sobald das Hauptmotiv minimal größer ist als das Leuchtquadrat, stellt die A700 gnadenlos auf das Hinterliegende scharf, problematisch wird dies besonders, wenn es sich auch noch um ein Objektiv mit einer mäßigen Naheinstellgrenze wie das 28-70 G handelt, hier passiert es schnell mal, daß das Hauptmotiv kaum größer ist als das Quadrat. Nach Eingrenzung des Problems konnte ich den Backfocus nach Belieben reproduzieren aber auch vermeiden, z.B. bei einem länglichen Hauptmotiv (Töchterchen) einfach eine Hochkantaufnahme machen und somit die Sensorebene mehr aufs Motiv verteilen. Die Focusprobleme mit dem 28-70 G waren für mich aber eindeutig zu nervig, daher hat es einen ausgezeichneten 16-80 CZ Platz gemacht und hier klappt das Zusammenspiel zwischen Kamera und Objektiv hervorragend, eine sehr gute Kombie. Ich halte den 2,8er Sensor der A700 für deutlich zu groß geraten, man kann damit umgehen und gewöhnt sich dran, aber so richtig toll gelöst ist es nicht. mittsommar |
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ausgelöst hat. Auch ich habe dieses Problem nur bei meinen lichtstarken Objektiven. Da ich fast nur diese Objektive nutze, habe ich an dieses Problem mit dem 2.8 Sensorbereich noch gar nicht gedacht. Das erklärt auch das situationsbedingte Schärfeproblem. Ich glaube mich erinnern zu können, dass der anvisierte Bereich immer ziemlich genau der Breite bzw. Größe des mittleren Sensors entsprach. Wenn der aber sehr viel größer und möglicherweise auch nicht ganz mittig ist, kommt natürlich auch der Fehlfokus zustande. |
Ja, danke für die Info Mittsommar, da werde ich nun auch mal gezielt drauf achten. Wäre dann allerdings etwas ärgerlich, da kauft man wenn möglich extra lichtstarke Objektive, freut sich über den angeblichen Genauigkeitsvorteil wegen des Kreuzsensors und dann sowas :?
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Haben eigentlich noch andere Kameras außer der A700 einen eigenen Sensor für 2.8?
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Ich hatte die A700 auch wegen Backfokusproblemen beim Service in Österreich. Bei mir hat es gut 6 Wochen gedauert bis ich sie zurück hatte. Allerdings konnte man dann schon eine deutliche Besserung sehen! Es gibt jetzt nur noch vereinzelte Probleme beim Fokussieren - was vielleicht mit dem 2.8er Sensor zu tun hat, da diese Probleme bei lichtschwächeren Objektiven praktisch nicht (mehr) auftreten.
Grüße, Vlad |
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Lg. Josef |
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Sorry für das Missverständnis ;-) |
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Solch eine wichtige Information sollte meines Erachtens nicht einfach so in einem Beitrag "untergehen" sondern an prominenter Stelle plaziert sein. Tipps und Tricks, Wiki (tut sich da eigentlich was, laufen da irgendwelche Vorbereitungen, wieso hört man da so gar nichts?) oder wo auch immer. Nur leicht aufzufinden. Ich habe mir den Scheibel zur :alpha:700 bisher nicht gekauft. 1/4 in der Fläche? Gibt es einen Grund wieso ein "zu" großer Sensor zum Backfokus führt? Oder müßte es einfach nur zu einem "unvorhersehbaren" Verhalten kommen? Rainer |
Sind denn die Schärfeprobleme dieser Bilder auch dem Beitrag von mittsommar zuzuordnen?
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...enannt-1_9.jpg http://www.sonyuserforum.de/galerie/...6/DSC01508.JPG http://www.sonyuserforum.de/galerie/...6/DSC02171.JPG Habe die Fotos mit Spot aufgenommen. |
Das ist ja eigentlich auch seltsam, die Sache mit dem Sensor, der größer als das Motiv ist...
Normalerweise sollte nach alter AF-Faustregel auf das Objekt scharfgestellt werden, das innerhalb des (oder eines) Sensors mit dem geringsten Abstand registriert wird. Also im Falle der drei Beispiele meines Vorposters jeweils der Kopf in der Mitte, weil der Zaun bzw. das Banner weiter weg sind als die Köpfe. :?: :?: :?: |
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EDIT: moment, das erste Bild ist ja ein Ausschnitt. Trotzdem würde ich sagen, hat das nichts mit der Lage der Fokussensoren zu tun. |
Hi Rainer:),
ich glaube, Du hast mich nicht ganz richtig verstanden, gemäß der Sensorabbildung im Scheibel macht das Leuchtquadrat des Spot-AF gerade mal ca. 1 Viertel des eigentlichen, darunter liegenden 2,8er AF-Sensorfeldes aus, d.h. bisher konnte man sich darauf verlassen, bei AF-Bestätigung durch das Leuchtquadrat einen halbwegs genauen Focuspunkt zu haben. Bei der A700 ist es aber reproduzierbar so, daß, sobald das mit Spot anvisierte Hauptmotiv nur etwas größer als das Leuchtquadrat selbst ist, der 2,8er Sensor wohl mehr als die Hälfte ausmacht und somit der Focus nach hinten versetzt wird, je nach Motiv unterschiedlich stark. Dies ist zumindest mein Ergebnis diverser nerviger Tests, seitdem ich verstärkt auf dieses Ergebnis achte und insbesondere mit dem CZ 16-80 (eben nicht 2,8 !) treten diese Focusprobleme so gut wie nicht mehr auf. mittsommar;) |
Bleibt die Frage, warum ein weiter vorne liegendes Motiv, das ja definitiv auch im 2,8er Bereich enthalten sein muss, zugunsten eines weiter hinten liegenden ignoriert wird. Geht eigentlich gegen jede Konvention, die man fürher als AF-Fotograf gelernt hat.
Sollte da womöglich ein Vorzeichenfehler im Quellcode der Firmware sein Unwesen treiben? ;) :cool: |
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@jens...dies wiederum würde sich ja dann so auswirken wie bei dem Bild von mir mit dem Drummer. Das hat der AF sich ja auch auf die kontrastreichere Schrift scharfgestellt. Oder?
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Lg. Josef |
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Klick bei Dyxum |
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Lg, vlad |
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Hallo Jens,
ähnlich bin ich auch vorgegangen, statt Monitor habe ich das weiche und recht kontrastarme Kindergesicht meiner Tochter genommen und siehe da, ab einer bestimmten Entfernung verlagerte sich der Focus nach hinten. Ich denke, das war der Moment wo die Fläche des zentralen Sensors, die über das Gesicht hinausragte (was bei der Breite schnell passiert) größer war als die Restfläche und das obwohl das Spot- Quadrat noch locker mitten im Gesicht saß. Bei diesem Versuchsaufbau war es am offensichtlichsten. Logisch dachte ich, kein Wunder bei weichen Kindergesichtern, aber leider passiert dies auch bei kontrastreichen Motiven (z.B. Spot-AF auf Baumstamm, Quadrat nur etwas größer als der Stamm selbst, und schwupp das Gras dahinter war fokussiert) Was mir seit gestern nicht aus dem Kopf will ist die Bemerkung über den Bug in der Firmware, ich habe die A700 seit Mitte Oktober 07 und bin der Meinung, daß ich anfangs keine Focusprobleme hatte, kann dies aber nicht genau bestimmen, da ich bis Ende des Jahres mit unserem Umzug beschäftigt war und recht wenig die Kamera benutzt habe. So richtig deutlich wurden die Focusprobleme erst Anfang des Jahres. Nach dem Update auf Firmware 3.0 ??? 16:9-Einstellung ??? Ich weiß es wirklich nicht und möchte auch keine Gerüchte in die Welt setzen aber irgendetwas muß da faul sein, entweder konstruktionsbedingt (sehr breiter Sensor) oder bei der Firmware, die Berichte über Focusprobleme mit lichtstarken Objektiven tauchen immer wieder mal in den verschieden Foren auf. Auch wenn ich für mich das Problem weitgehend beseitigt habe wäre es schon sehr interessant hier am Ball zu bleiben, da ich das Gefühl habe es gibt hier mehr Betroffene als bisher gedacht. Viele denken vielleicht, naja neue Kamera, Fehler liegt bestimmt bei mir, ist vielleicht gar nicht so.:eek: mittsommar;) |
Hi,
witzig, gerade zum Thema: HTML-Code:
http://www.dyxum.com/dforum/forum_posts.asp?TID=30986 |
Zitat:
Aber so ganz wohl doch nicht: :shock: Zitat:
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Zitat:
Wenn die Größe des lichtstarken Sensors größer als das Feld sein sollte, dann dürfte dies nicht passieren, denn ich habe das Objekt jeweils nur an die Grenze des mittleren AF-Feldes gebracht, um den Fokus reproduzierbar in den Hintergrund zu bewegen. Leider führt dieses Verhalten auch gnadenlos dazu, wenn man nicht mittig fotografiert, das der Hintergrund bevorzugt wird. Ein Gegentest mit dem Breit AF zeigt das dieser genauso reagiert. Sobald sich das Objekt an der äußeren Kante des mittleren AF-Felds befindet, wird es nicht mehr gefunden. Zudem stellte sich bei dem Breit AF Test heraus, das dieser vollkommen willkürlich scharfstellt (Test jeweils Hand vor Objektiv, dann Auslöser andrücken und sehen was im Bild scharf gestellt wird). Bei vollkommen identischen Aufbau kommen allerhöchstens Gewichtungen für einen Sensor, aber keine vorhersagbaren Ergebnisse zustande. Update: Ich habe mir eben im A700 Prospekt Seite 8 die Lage der Sensoren angeschaut. Sofern die Grafik stimmt sind die Sensoren deutlich größer als im Sucher angezeigt. Allerdings hätten dann bei meinem Test mit den zentralen Sensor 4 von 5 Sensorstreifen das Objekt erkennen müssen. Auch der Sensor für lichtstarke Objektive wäre noch innerhalb des Bereichs. Einzig der Schnittpunkt aller Sensoren (gemäß Grafik), auf dem sich eigentlich nur der lichtstarke Sensor befindet, weist direkt auf den Hintergrund. |
Wenn ich so Eure Beiträge lese, stelle ich fest, dass dieses Fokusproblem recht populär zu sein scheint. Ich vermute sogar, dass so manches "Backfokus Problem" auf diesen großen Mittensensor zurück zu führen ist.
Besonders aufschlussreich war einer der letzten Beiträge, wo zu erkenn war, dass der Mittelsensor um einiges gößer, als der gekennzeichnete Bereich im Sucher ist. Für mich heist das, dass ich in Zukunft immer so nahe an ein Motiv gehen muss, dass der Bereich auf den ich scharf stellen möchte, mindestens zweimal so groß wie der mittlere Bereich ist. Ich danke Euch für Eure tollen Beiträge und wünsch Euch noch viel Spaß beim fotografieren. PS: Mit Backfokusproblem meinte ich das Problem, welches auch ich hatte. Ich dachte anfangs auch, dass meine Kamera Schrott ist, aber nach langem testen und grübeln bemerkte ich, dass die Schärfe nur in gewissen Situationen nicht passte. Es waren genau diese Situationen die in diesem Thema von Euch geschildert wurden. |
Ich habe das gestern auch nochmal ausprobiert. Und zwar auch mit dem 1,4/85, mittlerer Sensor.
ich stelle eine weiße Platte mit einem schwarzen Quadrat darauf auf meinem Schreibtisch an die Wand und kann ich das damit sehr genau austesten. Ich halte die Kamera auf die weiße Fläche mit einiger Entfernung zum schwarzen Quadrat. Die Kamera kann nicht fokussieren. Jetzt schwenke ich langsam seitlich in Richtung auf das Quadrat zu und sobald ich auch nur an den Rand des Ringes für das Spotmessfeld der Lichtmessung komme, stellt die Kamera mit dem mittleren Sensor scharf. Ich habe dann auch genau feststellen können, dass mein zentraler Sensor etwas nach links versetzt ist. Wenn ich mich nämlich mit dem Fokus von rechts an das schwarze Quadrat herantaste, dann stellt sie erst scharf wenn sich das Quadrat schon ein wenig innerhalb des Kreises für das Spotmessfeld befindet, während sie auf der linken Seite schon fokussiert wenn das Ziel noch nicht einmal den Rand des Spotmesskreises ganz erreicht hat. D.h. ich peile mit dem mittleren Quadrat ein Auge an, das aber nicht im Sucher die gesamte Fläche des Kreises für die Lichtspotmessung ausfüllt, sondern vielleicht nur zwei drittel. Dann kann es passieren, dass die Kamera vielleicht auf die Nasenkante scharfstellt, die auch noch innerhalb des Meßfeldes liegt, weil da mehr Kontrast und Strukturen vorhanden sind. Im Hochformat ist das weniger Problematisch, weil mehr Motivbereich im gewünschen Schärfeareal liegt. Meiner Ansicht nach, war das bei der D7d auch schon so, dass der mittlere Sensor größer war als das Viereckchen, aber ich glaube, dass da der Unterschied geringer war. Momentan habe ich aber keine D7d griffig um das zu checken. praktisches Beispiel: ich ziele hier mit dem (scheinbaren) Mittelsensor (also mit dem kleinen Quadrat) auf das Auge meiner Tochter. Nun ist mein Sensor leicht nach links versetzt, sodass ein hinreichender Teil des (tatsächlichen) Sensors (der rote Querbalken) noch die Streifen auf dem Hemd erfasst und "zack" stellt darauf scharf. Der scheinbare "Backfokus" ist da. http://www.sonyuserforum.de/galerie/...beispiel_1.jpg Peter |
Peter, hab deinen test mal mit der d7d nachgemacht. Weißes Blatt, kein Fokuspunkt kann gefunden werden. Sobald aber das Kontrastobjekt wenige mm im Spotkreis ist wird ein Fokuspunkt gefunden und das Bild wird scharf. Bei mir ist es übrigens auch Einseitig etwas stärker ausgeprägt, auf das AF Viereck ist aber keinesfalls verlass. ;)
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Frage: Steht irgendwo in den EXIF-Daten der A700 welches Fokusfeld genutzt wurde??? Update: Ich habe jetzt den Test leicht verändert. 1. zum 1.4/85 teste ich parallel mit dem 4/70-210 (bei ~85mm). 2. Ich habe mir eine Zeitschriftseite genommen und ein Loch reingeschitten. Die Kamera wird so weit nach hinten verschoben, das ich auch mit dem im Sucher sichtbaren Kreis bequem durchschauen kann. Im Hintergrund befindet sich etwas auf das die Kamera scharf stellen kann. 3. Innerhalb des Loches bewege ich die Kamera (alles vom Stativ aus) mit aktiviertem Zentralen Sensor. Ergebnis: Egal welch Lichtstärke das Objektiv hat, der Fokuspunkt entspricht dem sichtbaren Quadrat. Es reicht nicht den Kreis über die Zeitschrift zu bewegen, um den Fokus hierauf einzustellen. Merkwürdigkeit: Links, Rechts und unten stellt die Kamera vorhersagbar entweder auf die Zeitschrift, oder auf den Hintergrund scharf. Nach oben hin gibt es einen Bereich in dem die Kamera vollkommen unscharfe Ergebnisse liefert (weder Zeitung noch Hintergrund), aber anzeigt das alles scharf ist. Ich hasse testen... |
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