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Farbraum: Adobe vs. sRGB
Es ist absolut ratsam den sRGB Workflow von Beginn an zu benutzen.
AdobeRGB hat im Zweifelsfall mehr Nachteile als Vorteile. Nur wenn man wirklich einen AdobeRGB Workflow realisieren kann, inkl. AdobeRGB Monitor und Ausbelichter etc., macht es Sinn. Bevor ich mir jetzt hier einen "Wolf" schreibe...mehr Infos gibt es u.a. auch hier: http://digitalfotografie.beitinger.o...rgb/index.html |
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-Anaxaboras |
Ich habe die beiden Beiträge mal aus dem Thread :arrow: Einstellungen der :a:700 abgetrennt.
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Ich möchte meinen Beitrag nicht als "A gegen B" verstanden wissen.
Die Ausgangsfrage war ja nach den Einstellungen in der Kamera. Und da ist sRGB meines Erachtens die bessere Wahl. Der gewählte Farbraum wirkt sich eh nur auf die JPG's aus. Warum sollte ich jpg, also eine 8Bit Datei, mit einem so grossen Farbraum ausstatten? Für die Nachbearbeitung ist jpg eh nur bedingt geeignet. Wenn ich im RAW-Konverter für die Konvertierung dann einen größeren Farbraum wähle, ProPhoto, AdobeRGB oder LAB, dann ist das, je nach Anwendung, vollkommen richtig und auch nötig. In diesem Fall muss dann aber auch das gesamte System auf den jeweiligen Farbraum kalibiriert sein, bis hin zum Ausbelichter, respektive den eigenen Drucker. Sonst ist das ganze Vorhaben eher suboptimal. Aber in einer, qualitativ kastrierten, jpg Datei einen höheren Farbraum einzubetten halte ich für kontraindiziert, resp. kokolores. Aber möglicherweise gibt es ja doch hieb- und stichhaltige Vorteile, für das Einbetten von AdobeRGB in ein jpg, die hier noch genannt werden? |
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Feines Thema und da kann man jetzt bestimmt auch seitenweise drüber diskutieren...
Sinnig ? Nein Ein Anfänger ist bei sRGB besser aufgehoben, da kann er halt weniger fehler machen. Wer ein Farbmanagment konsequent durchziehen kann (und nicht JPEGs out of Cam in Adobe RGB macht und dann meint, die wären besser;)), weiß, was ein hardware kalibrierter Monitor ist, der eine Vorstellung hat, wie die Gamuts seiner Ausgabegeräte liegen und dem das Wort Softproof incl seiner Anwendung auch nicht ganz fremd ist und der bei dem Lesen und Begreifen der Lektüre: "Photoshop LAB-Color" von Addison Weslay nicht schon beim Vorwort aufgibt, der wird mit Adobe-RGB bessere Ergebisse am Ende seines Workflows erziehlen als der mit einem sRGB Workflow. (Vorausgesetzt, man hat nicht einen 99€ LCD von Aldi und druckt nicht auf dem billig Tintenpisser aus der Grabbeltheke) Black |
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Wenn ich eine diffuse Szenerie in grau und brauntönen fotografiere hilft mir der aRGB Farbraum keinen Deut weiter. Vielleicht wenn ich eine knallige, rote Tulpenblüte fotografiere. Bei jeder anderen knalligen Blüte natürlich auch, aRGB ist nicht auf Tulpen beschränkt...:D Aber dennoch kann ich das auch nur "realisieren", wenn ich es nachher auch am Monitor sehen und auf ein Medium ausgeben kann. Konvertiere ich nachträglich ins sRGB kann das je nach Motiv zu weniger guten Ergebnissen führen, als wenn ich gleich in sRGB entwickle. Denn der ganze Frabraum muss dann eingedampft/gestaucht/abgeschnitten werden, was wieder zu "Farb-Abrissen" führen kann. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt... Dieses "Ich habe in meiner Kamera aRGB eingestellt, weil es der größere Farbraum ist", ist das Gegenteil von dem, nach was es aussehen soll. Dämlich. Schuhe sind ja auch nicht besser, nur weil sie grösser sind. Sie müssen passen!:lol: Zitat:
Ich bezog mich damit auf z.B. Monitore, wie den NEC LCD2690WUXi der werkseitig auf den aRGB Farbraum optimiert ist und dann in 90 Prozent aller Anwendungen extrem knallig daherkommt. Man könnte meinen Timothy Leary hätte das Internet erfunden, wenn man mit diesen Einstellungen im selbigen surft. Diesen Monitor muss man dann hardwareseitig erstmal ziemlich aufwändig anpassen, samt kompliziertem Verkleinern des Farbraums über die 6-Achsen-Farbkontrolle, damit er den sRGB Farbraum "anständig" wiedergibt. bis dahin |
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siehe mein Zitat: ... (und nicht JPEGs out of Cam in Adobe RGB macht und dann meint, die wären besser)... Black |
Ich lasse mich ja gern belehren..
Okay, habe meine Einstellungen an der A700 umgestellt nachdem hier wohl die Fachleute sagen das das richtig wäre. Bei der A100 hatte ich sowieso an der Normaleinstellung nichts verändert..! Dem "bleibert" glaub ich das ja wenn er das schreibt...! Also danke, Dennis. ;) |
Moin,
ja ja...das ganze Thema lebt ja gerade...von den kleinen Mißverständnissen:lol: wird auch darum immer wieder ausgepackt und neu palavert..was fürn Glück das bleibert Bock drauf hat...es immer wieder durchzukauen:top: ich möchte nur noch mal erinnern... das es praktisch keine AdobeRGB-Monitore gibt, Homedrucker schon gar nicht! oder anders, die paar die gebaut werden, sind erstens sehr teuer, zeigen dann immer noch nicht ganze 100% und nicht mal die Profis habe alle einen!!! und Beispiel... hatte vor Jahren einen katalog mit der ersten D7 5MioPx gemacht...natürlich in AdobeRGB! die Bilder wurden dann in PS nach CMYK/Isocoated gebracht und im DPT eingebaut und gedruckt. Alle waren "begeistert" aber.... ein Jahr später kam der ECI-Workflow zum tragen, habe es in PS eingerichtet und... schon der erste Testandruck zeigte ganz klar... das da "irgendwas nicht stimmte"===> es war die Mixtur von anfangs AdobeRGB und ECI!!! Folge, ca 300 Originale aus der Kamera muste ich konvertieren und per Hand mühselig anpassen. Erst dann stimmte wieder alles, wenn ich heute die beiden Kataloge nebeneinander lege und alten und neuen Farbraum anschaue...kommen mir immer noch die Nackenhaare hoch, so deutlich ist der Druckunterschied zu sehen! Mfg gpo |
Hi Ron,
wenn du eine Sonnenblume oder rote Gummistiefel in sRGB aufnimmst, wirst du sehr schnell Abrisse im Histogramm erhalten. AdobeRGB bietet gerade bei diesen Farben mehr Reserven. Fotografierst du nicht vorwiegend in RAW? Da spielt die Einstellung keine Rolle (in RAWs werden keine Farbrauminformationen eingebettet). Nimm doch mal ein Foto mit sehr viel Gelb (z. B.) eine Blüte, korrigiere es im RAW-Konverter unter AdobeRGB aus und schalte die "Lichterwarnung" ein. Wenn du jetzt auf sRGB umschaltest, wirst du dich wundern, wieviele Clippings du im Gelb hast. -Anaxaboras |
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Aber der Adobe-RGB nutzt dir dann recht wenig im Anschluß, wenn man versucht, solche Bilder ohne ein Softproof z.b. an einen Belichter zu schicken. Ergibt dann schöne uni Farbflächen ohne Zeichnung. |
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wenn man seine Bilder auf einem modernen Photodrucker ausgibt oder an einen Belichter, der AdobeRGB unterstützt, sendet hier nicht mehr da. Wer seine Fotos sowieiso nur beim Schlecker ausbelichten lässt oder im Web zeigt, stellt in der Tat besser gleich sRGB an der Kamera ein. -Anaxaboras |
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Obiger NEC hat keine LED-Hintergrundbeleuchtung, dürfte daher nicht annähernd in der Lage sein, AdobeRGB darzustellen, ist aber sicherlich besser als die meisten 08/15-LCDs. Er hat zum Beispiel den Vorteil, daß seine Gammakurven für jede Farbe in 16Bit-Auflösung über 1024 Punkten individuell programmiert werden können. Damit kann man mit der NEC SpectraView-Software und einem unterstütztem Meßgerät den Monitor echt hardware-kalibrieren und muß nicht den gurkigen Weg über die Grafikkarten-LUT gehen. Ich verstehe echt nicht, was das mit Farbmanagement zu tun hat, was du im letzten von mir zitierten Satz beschreibst. Du kastrierst einen der besseren Monitore auf das zweifelhafte Niveau von sRGB, nur damit unzulänglich programmierte Software keine Darstellungsprobleme hat. Na, prost Mahlzeit... Der Monitor ist das Fenster zur korrekten Farbwelt, wenn ich den nicht richtig (unkalibriert und unprofiliert), im Sinne des Farbmanagements nutze, dann brauche ich mir über Farbmanagement keine Gedanken mehr zu machen. Wie soll man sonst den weiteren Workflow beurteilen? Wie kann ich als Fotograf anfangen, Bilder zu bearbeiten, wenn ich gar nicht weiß, was mir da mein Monitor überhaupt anzeigt? Es ist ja meist nicht völlig daneben, nur kann ich dann doch keine Ansprüche an die folgende Verarbeitungskette stellen. Zitat:
Es gibt schon Monitore, sicher nur wenige, die AdobeRGB komplett darstellen können. Nur hilft einem das auch nicht weiter, wenn man keine Ahnung von Farbmanagement hat. Zitat:
Was du da mit deiner Kataloggeschichte beschreibst, klingt doch sehr nach dem klassischen Fall von nicht funktionierendem möchtegern-farbgemanagtem, wenn überhaupt, Workflow. Wer weiß, wo und bei wem da der Fehler ist, vermutlich bei allen... :D Hast Du einen funktionierenden Workflow mit korrektem Farbmanagement, dann spielt es doch keine Rolle, in welchem Farbraum sich deine Bilder befinden. Die Bilder müssen, je nach verwendetem rendering intent und Ausgabeziel, trotzdem immer auf dem meist kleineren Ausgabe-Farbraum entsprechend angepaßt werden. Die rendering intents können nicht zaubern, man muß auch selbst wissen, was man tut und was für Folgen das für die armen RGB-Pixel hat... Zitat:
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Man könnte ja die These aufstellen: Weil Windows kein vernünftig implementiertes Farbmanagement hat, haben 99% der Nutzer keinen blassen Schimmer davon. Wäre doch cool, wenn unter Vista die Benutzerkontensteuerung, oder wie diese nervige Fragerei auch immer heißt, jedes farbmanagementunfähige Programm anschnauzen würde. Das wäre echter Fortschritt...:top: ///Viktor |
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Abrisse erhältst Du, wenn Du das Histogramm spreizt, oder wenn die Abstände zwischen benachbarten Farben (das sogenannte Delta E) die Wahrnehmungsschwelle des Auges deutlich überschreiten. Zitat:
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Moin,
tja wieder mal Mißverständnisse:roll::oops::cool: nur in Bezug auf meine Kataloggeschichte: es war das erste Projekt wo ich von Layout über Bild, dann EBV und DTP....bis zum Druck!!!.......ALLES in einer Hand hatte! und logisch geht man da anders vor, hatte z.B eine Freundin(Abteilungsleiterin) in einer großen Lithobude, die bekam von mir einen Testdruck in späteren Katalogformat. Inhalt der komplette workflow inkl aller Farbmanagement Geschichten, Bilder, Textsatz...alles dazu aus CorelDraw per Druckvorstuen-PDF. daraus wurde ein Originalandruck gemacht....der sah gut aus, demzufolge wurde der ganze Katalog 54 Seiten exakt so durchgezogen! ------ 2 Jahre später gab es eine Neuauflage, von ca 300 Bildern wurden 100 entfernt, 200 kamen neu hinzu, aber... diesmal im ECI Workflow und wieder ein NULL-Testdruck.... (NULL heißt hier, die Lithografen waren angewiesen nix dran zu machen um eben genau zu sehen....wo ich vielleicht "geschlammt" hatte:)) Zu sehen war nun(alt=neu), das Messingstöne(z.B Schiffsglocke) deutlich einen leichten Grünstich hatten, auch Glasflaschen von Buddelschiffen, waren grünlich vermattet!!! die neuen Bilder aber mit ECI waren total farbrichtig, teilweise sogar "zu warm" in der Tönung bei Messing!....aber insgesamt war klar das der AdobeRGB Anfangsfarbraum dafür verantwortlich war!!! Fazit... der Kunde hätte es hingenommen, weil die Unterschiede nur im Normlicht zu sehen waren....also nicht bei Funzellicht auf dem Schreibtisch:roll: Fazit aber an meine Fotografenehre... ich habe mich hingesetzt und die ersten 200 altBilder mit Originaldaten von der Kamera-CD rausgekramt.... und alle neu bearbeitet, wobei damit aber auch gleich weitere Retuschen und Effekte hinzukamen um diese Altlasten(Minolta D7+NikonCoolpix900) auf den neustens Stand zu hieven:top: Ergebnis im Druck....der Kunde ist fast rückwärts vom Sessel gefallen, als Alt- und Neukatalog fertig gedruckt nebeneinanderlagen, aber anerkennend, auch das honoriert:cool::cool::cool: hat sich also gelohnt. Mfg gpo |
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Seit dem ich das Thema ignoriere, schlafe ich besser. Ich wache auch nachts nicht mehr schweißgebadet auf mit dem Gedanken " oh mein Gott, ich habe Abrisse im Gelb..., mit gehen wichtige Farbinformationen verloren, etc. " :lol: Solange Eure Bildchen (jetzt mal an die Nicht-Pro´s) auf Eurem Monitor hübsch aussehen und fast so ähnlich auch aus dem Drucker oder vom Belichter kommen, würde ich nicht im Treibsand versinken wollen ;) Grüsse Paulo |
Paulo, Du sprichst mir aus der Seele :top::top::top:
Hinzu kommt bei mir noch für Monitor & Drucker "Calibration by Manni" und gut isses :cool: |
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Minimale Farbfehler, wo ein perzeptives Rendering insgesamt kaum etwas verändern würde, sehen im PS-Softproof genauso grau aus, wie Farben, die "meilenweit" außerhalb des Zielfarbraums liegen. Hier sollte Adobe mal nachbessern. Um solche Dinge zu visualisieren, muß man halt andere Tools bemühen. Ich schaue mir mit dem Softproof erst mal an, wo überhaupt gemeckert wird und versuche mir durch Hin- und Herschalten der Vorschau einen Eindruck zu verschaffen, wie sich die Farben verändern. In größeren Farbräumen zu arbeiten, ist kein Problem, wenn man anstelle 8Bit- 16Bit-Kanalauflösung benutzt. Man wird sich am Ende eh zum Ausgabefarbraum hin bewegen müssen (farbmassagetechnisch). Zitat:
///Viktor |
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Ansonsten kann ich da Paulo und Manni nur voll zustimmen. Solange einer alleine Fotos macht und im das was er auf dem Bildschirm oder auf Papier sieht gefällt, doch so in Ordnung. Zitat:
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Also wenn ich Bilder die wirklich sehr gut, aber halt von wegen Beleuchtung, Kontrast, etc schwieriger sind, weiter verarbeiten möchte, dann mach ich das grundsätzlich im AdobeRGB und 16bit. Warum? Weil wenn ich mehr habe, dann bleibt nach Bearbeitung auch mehr übrig. Wenn ich dann was ins Internet stelle oder ausdrucke, dann mache ich vorher (wenn nötig, meisten nicht) eine Anpassung und dann Konvertierung auf sRGB und 8bit nur für diese Ausgabe (wobei selbstverständlich Internet und Drucker ganz verschiedene Endverarbeitungen erhalten). Schärfen tu ich auch nie, bis dass das Bild eben gedruckt oder ver-internettet wird. Ach ja, selbstredend dass ich ausschliesslich im RAW arbeite (alles in DNG).
Hoppla, mein 200ter Beitrag! Ich schick Euch allen einen virtuellen Kuchen ;) |
Servus Carlo,
Glückwunsch zur 200 - und weiter so - a bisserl flotter - gell :lol::lol: Also wie sehe ich das? AdobeRGB oder sRGB !! Alles nur Glaubenskrieg, oder was? |
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Gruß: Joachim |
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Innerhalb der color engine wird doch bei Anwendung eines Profils von z.B. AdobeRGB grundsätzlich vom RGB-Raum in den sogenannten PCS (profile conversion space, meist XYZ oder LAB) gewandelt. Vom PCS geht's dann via gewünschtem rendering intent zum Zielfarbraum, z.B. sRGB. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob Quell- und Zielfarbraum beide RGB-Räume sind. Ich entschuldige mich für die Verwendung von englischen Ausdrücken, aber beim Thema Farbmanagement bin ich eher in der englischen Literatur und entsprechender Begriffe zuhause. Nicht daß die deutsche Sprache dafür keine hätte, aber ich war jetzt ein wenig faul, mir nicht zu gestelzte Wörter zu überlegen. Asche auf mein Haupt. ///Viktor |
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Soweit zum Wunschdenken... ///Viktor |
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Grüsse Paulo |
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Uns ging das beim ersten Mal auch so - das Ergebnis im Bildband war im Allgemeinen recht in Ordnung, aber so manches (wie z.B. die Grünwiedergabe) hat unseren eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt. Und dann fängt man an... und muss sich zügeln... endloses Thema... Wenn Du nur für Dich selber fotografierst (und das war der Ausgangspunkt) kann es Dir egal sein, dann nimm sRGB oder aRGB oder sonstwas. Aber sobald Deine Bilder Deinen Dunstkreis verlassen, gibst Du eine Visitenkarte Deiner Fähigkeiten ab; und manchmal sollte die schon gut aussehen. Edit: wie Du schon sagst: "als Hobbyist",... |
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Jetzt fehlt nur noch der Beitrag mit dem hardwarekalibrierten Monitor . . . ;) |
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Wenn Du Deine Bilder bloß im Netz herumzeigst, kannst Du ja ruhig weiterschlafen. Ich jedenfalls warte auf eine Kamera, die aRGB wirklich unterstützen kann. |
na dann warte mal....
noch ein paar Jahre. Mfg gpo |
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Das Problem liegt nicht bei AdobeRGB, sondern beim 8-bittigen JPEG-Format. Außerdem: Was willst Du überhaupt mit AdobeRGB? Dein Monior kann nur sRGB, Dein Drucker kann nur sRGB, der Fotoausbelichter kann nur sRGB - oder befindest Du Dich in einer HiTech-Umgebung, wo Du das nutzen könntest? Weiter: Warum soll AdobeRGB besser zur Kamera passen? AdobeRGB hat rein gar nichts mit Deiner Kamera zu tun. Das ist ein hypothetischer, von Adobe frei erfundener Farbraum, der schon lange vor Deiner Kamera existierte, und nicht im geringsten auf sie zugeschnitten ist. Wenn Du eine Kamera willst, die nur AdobeRGB "kann", wäre das aber ein arger Rückschritt. Schließlich kann heute jede handelsübliche DSLR schon mehr. Bei Dir hört sich das so an, als sei AdobeRGB eine Art Allheilmittel gegen (*irgendwas*). Das stimmt nicht. AdobeRGB ist eine Krücke für Spezialfälle, in denen Leute auf minderwertigen Medien ausgeben müssen - minderwertiger, als alle Tintenstrahler oder Fotoausbelichter, die der "Hobbyist" so nutzt. |
Perfektes (?) Farbmanagement
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Auch ich schlafe nun besser. Grüße Artur |
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Zum Herumzeigen meiner privaten Familien-/Urlaubsbilder reicht mir ein Notebook-Bildschirm und ab und zu mein Farblaser. :) Da mache ich mir erst recht keine umfassenden Gedanken zu Kalibrierung etc. oder sonstige Spezialisierungen, sondern bleibe bei sRGB. Bitte versteh' mich richtig: Ich habe bei weitem nicht die Erfahrung wie Du, und aRGB ist auch kein Allheilmittel. Nur beim damaligen Projekt war ich etwas enttäuscht von den Ergebnissen... Ist eine ziemlich lange Geschichte. |
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