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Belichtungsprobleme
hallo liebe User,
ich habe des öfteren Probleme mit der Belichtung bei der D7D mit Monolta SSM AF APO 70-200. Habe mal ein Bild angehängt um zu Veranschaulichen was ich meine. Um möglichst Unschärfe zu vermeiden habe ich 1/1500 Verschlußzeit eingestellt und dabei mit Blende 4.5 fotografiert. ( AWB und ISO 200 ) Ist es möglich durch veränderte Einstellungen die hellen Übergänge an der Hauskante und z.B. am Holzhaufen besser darzustellen ? Farbe des Hauses ist nocrmalerweise hellgelb.... Bin für Tips dankbar. Gruß Heiko :arrow: CLICK [EDIT] by ManniC {14.09.2007 13:09}: Bilder dieser Größe mit Rücksicht auf die Modemuser nur verlinken, nicht einbinden. Danke |
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Ab 50kB geht hier mit Rücksicht auf die Forenregeln 'ne Lampe an, und sobald ich horizontal scrollen muss krich ich eh Plaque :mrgreen: |
sorry - und danke für die Änderung
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Hell Dinge strahlen nunmal massiv bei Sonnenschein. Da machste nix. |
Jupp Histogramm anschauen und evtl. mit Belichtungskorrektur arbeiten.
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Eine halbe bis 2 Blenden unterbelichten und notfalls die Tiefen aufhellen. (heller gehts immer ;) )
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Danke - ich werde es so versuchen.
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Klar, RAW würde ich (nicht nur) bei solchen Aufnahmen auch empfehlen.
Aber etwas unterbelichten ist natürlich auch dann angesagt. Nur sind dann, beispielsweise in Lightroom, die Möglichkeiten auch sehr gut, die Tiefen aufzuhellen. |
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Sorry für's OT! :oops: Gruß, Holger |
Ich fotografiere nur in RAW, habe aber wie gesagt öfter Probleme bei einzelnen Häusern.
Habe jetzt am linken Einstellrad auf -0,5 gedreht und werd mal schauen ob es dadurch besser wird. Es bleibt leider keine Zeit wärend der Aufnahmen auf die Quallität zu achten,ich sehe erst immer später am Rechner was rausgekommen ist. Zwischendurch gibts auch ab und zu leichte Wolken und auch Gegenlicht. Bei 1200 Bildern in 3 h fällt denn auch langsam der Arm ab. |
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Du musst dich halt entscheiden: Qualität oder Quantität. Beides zu haben wird wohl etwas schwierig, wie ich sehe. |
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Servus Heiko, Was ist das denn für eine Aussage?? Es bleibt leider keine Zeit während der Aufnahme auf die Qualität zu achten... Das ist ja das gleiche als wenn ein 100m Läufer sagt, "Während des Rennens bin ich nicht so schnell, dafür aber im Training...!" Oder hab ich das jetzt falsch verstanden?? ;) |
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"Ich habe keine Zeit, jeder Aufnahme unmittelbar nach dem Abdrücken auf dem Bildschirm zu kontrollieren" Qualität und Quantität gibt's beides zusammen wenn die Vorbereitung, das Training und die Technik stimmen. |
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Ich knipse mit kurzer Feedbackschleife, sehe schnell wass passiert wenn ich dies oder jenes tue und kann Teile der Fehler der Automatiken und Halbautomatiken abfangen. Mittlerweile kann ich sehen, was der D7D-Sensor abbilden würde wenn ich abdrücken würde. Als Ergebnis kommt manchmal ein ein passender Blendenkorrekturfaktor heraus, mindestens aber die Einsicht, daß ein Foto in bestimmten Situationen zwecklos ist. |
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Sorry ich habe mich falscha ausgedrückt. Ich unterscheide zwischen Training und Anwendung. Zwar nicht hart aber in einem recht steilen Übergang
Das Trainingsprinzip mit Qualität anzufangen trifft auch hier zu. Wenn man eine Sache von Anfang an richtig macht, wird man auch schneller. Wenn man sie von Anfang an schnell macht, wird man kaum besser... Im Training arbeite ich mit schnellem Feedback um zu lernen. In einer Anwendungssituation habe ich dafür keine Zeit. Ich möchte mich nicht für Qualität oder Quantität entscheiden müssen sondern die Quantität liefern können, die eine Situation erfordert. Mir schweben die Canon-Sportfotografen vor, die bei mehr als 5% technischem Ausschuss Drohbriefe an Canon schicken. Wenn ich "draußen" bin, schaue ich nämlich nicht oder nur äußerst selten auf's Display und erwarte, daß die Technik genau so arbeitet wie ich es im Training gelernt habe. Insbesondere wenn es schnell gehen muss. Bei der langsamen oder sehr langsamen Fotografie ist das anders. Hier dürfen es auch ein paar Versuche mehr sein bis alles stimmt. |
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Lieber Sebastian, jeder Sportfotograf kontrolliert seine Bilder nach einer Aufnahmewelle! Nur schon, um sicher zu sein, dass er die Szene erwischt hat! |
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Lieber Sebastian, jeder Sportfotograf kontrolliert seine Bilder nach einer Aufnahmewelle! Nur schon, um sicher zu sein, dass er die Szene erwischt hat!LG Alex |
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Na eben, das können 3 Bildern sein, das können 10 Bilder sein...!
Kommt eben auf die Situation drauf an. Freistoss oder Start eines 100m Laufes oder Strafraumszene Handball, egal. Kontrolle ist immer besser. Das machen übrigens nicht nur Sportfotografen so, das machen alle so, normalerweise. Es gibt auch beim Makro, oder Aktshooten Situationen wo Du unmöglich unterbrechen kannst, weil Du sonst möglicherweise die Aufnahme verpasst. Aber vorher und nachher wird eingestellt und kontrolliert. Ist also immer möglich!!! |
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Also meine Serie umfaßt ca. 450 Bilder, bis die Karte voll ist und der Akku gewechelt wird.
Bei 200- 300m ( habe Gehnehmigung für Tiefflug, bevor Fragen kommen...) über dem Boden mit ca 110 kmh habe ich mein Auge nur am Sucher und drücke ohne Ende ab, hab genug damit zu tun so schnell den richtigen Winkel zu finden und noch auf die Sonne zu achten...gelingt auch nicht immer . Nur gut das die Extreme 3 alles so schnell wegspeichert....Ich muss mich auf die Technik verlassen können, wie hier schon richtig geschrieben wurde. Leute die schon geflogen sind, wissen das es da oben ganz schön wackelt und mir bleibt da wirlich keine Zeit zur Kontrolle - denn Zeit ist Geld... Besser gehts mit einem Heli - der ist aber auf Dauer zu teuer. Bei der Geschwindigkeit und offenem Fenster oder ohne Tür bist Du in der zeit wo der Pilot ne Kurve fliegt damit beschäftigt dir die Tränen aus den Augen zu wischen.... Brille geht auch nicht - stört am Sucher. |
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Danke für die genaue Beschreibung. ISO 200 ist genau richtig. Mehr oder weniger wäre schlechter. Bei deinem Objektiv bist du blendenmäßig kaum eingeschränkt, es müsste ab Blende 4 bis 5.6 top sein.
Das Kontrastproblem könntest du in den Griff kriegen, indem du um 2/3 Blenden unterbelichtest. Meine Minolta belichtet gerne "to the left", also so daß die Tiefen gerade noch wiedergegeben werden und die Höhen da enden wo sie eben enden, manchmal auch außerhalb des Dynamikumfangs des Sony-Sensors. Wenn die Sonne hinter Wolken verschwinde, hast du gute Karten, so ziemlich jedes Luftbild in den Dynamikumfang des Sensors zu bekommen. Bei Sonne klappt das unter Umständen nicht und du musst die Belichtungskorrektur aktivieren. Um das richtig hinzukriegen, würde ich das Fotografieren kurz unterbrechen um auf das Histogramm und die blinkenden Bereiche im Bild zu schauen. Soviel Zeit muss sein. Eine Brille geht bei der D7D verglichen mit anderen Kameras ziemlich gut. Woran scheitert es in deiner Situation? Distanz? Lässt sich unter Umständen verändern. Sehstärke? Es gibt die eingebaute Korrektur und meines Wissens auch Zusatzlinsen für den Sucher. Vielleicht kannst du eine Windschutzbrille tragen und die Sehstärke durch die Kamera korrigieren lassen? |
Danke für den Tip Sebastian.
Die Brille ist ohne Sehstärke ebend nur zum Windschutz, nach mehreren Versuchen habe ich festgestellt,das ich ohne besser klar komme. Habe heute wie oben geschrieben das Belichtungsrad oben links auf -0,5 gedreht, foto ist gut geworden und läßt sich auch gut nachbelichten mit Photoshop - jedoch die weisse Hauswand in der Sonne knallt immernoch sehr weiss..... Im Sommer wenn die Sonne mehr von oben kommt ist es auch ok - nur ebend zur jetzigen Jahreszeit gibts manchmal bei einigen Fasaden Belichtungsprobleme. Ich fote auch am liebsten mit leichter, durchgäniger Bewölkung - aber hier wechselt das Wetter so schnell und auf die Vorhersage ist immer ur 50 % Verlaß.... @ oywind, genau ich archiviere und verkaufe Luftbilder. Beispiel 1 Beispiel 1 ist das nackte RAW in JPG umgewandelt mit -0,5 Einstellung Beispiel 2 Beispiel 1 ist das bearbeitete Bild- jedoch strahlen die weissen Flächen wieder mächtig Iso 400 ( waren vorher Wolken und ich hab vergessen umzustellen) f 11 1/1000 130 mm |
Grosses Danke an Sebastian, er hat mir per Mail ausführliche Tips gegeben und sich eingehend damit beschäftigt !
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