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Ist ein Einbein die Lösung für mich?
Heyho,
auf die Gefahr hin, zu diesem Thema den 10000sten Thread zu erstellen, muss ich trotzdem fragen. Denn über die SuFu habe ich auf meine Frage keine Antwort gefunden. Mein Problem: Ich habe mit meinem Minolta 100-300 APO ab ca. 150 mm ständig unscharfe (verwackelte) Bilder. Am Objektiv kanns nicht liegen, da es bei 100 mm tolle Bilder liefert. Wäre ein Einbein da das richtige für mich? Oder sind da immer noch starke Bewegungen möglich? Das Stativ sollte möglichst leicht/kompakt sein :oops: und zudem noch möglichst günstig - wahrscheinlich unmöglich aber schön wärs schon. Könnt Ihr mir da direkt was empfehlen? Ich muss ehrlich sagen, dass meine Ansprüche nicht allzu groß sind, hauptsache ich hab keine verwackelten Bilder bei 300mm mehr :cool: Außerdem wäre eine Wechselplatte wünschenswert, damit ich die Kamera nicht immer runterschrauben muss. Thanks! |
Zitat:
Ab welcher Belichtungszeit hast du denn diese Probleme und in welchen Situationen? Das du die Empfindlichkeit dabei schon hochgedreht hast, davon geh ich jetzt einfach mal aus. Zitat:
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Immer mit der Ruhe:)
Und bloß nicht verzweifeln. Ehrlich gesagt, sind Deine aussagen etwas hm... dürftig. Zuerst - dürfen wir paar Fotos sehen? Mit Exifs, selbstverständlich. Es geht um die Belichtungzeiten, Blende und solche "Kleinigkeiten". Weiterhin - hast Du schon ein anderes Objektiv in diesem Bereich ausprobiert? Es könnte Sein, Dein Minolta hat irgendeinen Fehler. Der "Anti-Wackeldackel" bei der D5D funktioniert recht gut. Man müsste echte Zitterhände haben (z.B. ordentliche Sauferei), damit es nicht hinhaut. Ausserdem - üben, üben, üben... Selbst benutze ich selbst einen Einbein, allerdings aus anderen Gründen. Ist was an Deiner Linse nicht OK, würdest Du den Einbein unnötig kaufen. Gruß |
Zitat:
Und: Je länger die Brennweite, desto größer die Verwacklungsgefahr! Auch trotz Einbein! Ein Einbeinstativ ist kein Garant für absolut verwacklungsfreie Fotos mit Teleoptiken! Ich merke den Unterschied schon zwischen 180 mm und 280 mm! Bei 280 mm muss ich für knacke scharfe Fotos ganz anders mit dem Einbein fotografieren als mit 180 mm! Es darf kein allzu starker Wind wehen, den Ellenbogen möglichst gegen eine Mauer abstützen, das Einbein mit einem Körperbein umschlingen, usw. |
Übeltäter Nr. 1 habe ich gefunden: der Hama UV-Filter!
Ich habe mal 2 Testfotos gemacht. Beide 100% Ausschnitt. Von Hand, aber mit den gleichen Belichtungseinstellungen: ISO 200 300mm f7,1 1/320 sec Testfoto mit dem Hama UV 390 (0-Haze) M55 (IX): http://www.sonyuserforum.de/galerie/...image_id=41358 Im Vergleich der Hoya Super HMC Pro1 UV(0): http://www.sonyuserforum.de/galerie/...image_id=41359 Mit dem Hoya Filter ist das Ergebnis doch ganz okay, oder? Ohne UV-Filter sieht das Ergebnis nicht anders aus als mit dem Hoya Filter. EDIT: Das Motiv ist ca. 800 - 900 Meter entfernt |
Na ja, von dem Foto mit Hoya-Filter bin ich auch nicht besonders begeistert.
Schmeiß die verd..... Filter einfach runter und mache paar Bilder. Mal gucken, wie es dann aussieht Gruß |
Schonmal Danke für die Antworten!
Ich habe gerade noch einen Test gemacht. Ohne Filter und mit dem Hoya. Diesmal: 300mm f8 1/200 sec ISO 200 freihand Ohne Filter: http://www.sonyuserforum.de/galerie/...image_id=41360 mit Hoya UV Filter: http://www.sonyuserforum.de/galerie/...image_id=41361 Ich finde die Schärfe sehr gut, wenn man bedenkt, dass dies 100 % Ausschnitte sind, die man ja normalerweise nicht entwickeln lässt. Im normalen Bildausschnitt sind die Fotos top! |
300mm macht 450mm mit Crop. Also 1/500s als minimale Belichtungszeit frei Hand.
Aus eigener Erfahrung weis ich, dass selbst 1/1000s noch ganz schön verwackelt sein kann. Damit die Telezooms halbwegs scharf werden, braucht es eigentlich mindestens Blende 8, was den Lichtbedarf dann nochmals steigert. Ich hab mir als Folge dann auch ein Monopod besorgt. Hilft zumindest schon mal deutlich weiter, die Nickschwingungen und das senkrechte Zittern werden gut gedämpft. Seitliche Schwingungen gehen aber noch prima ;) Deine Bilder sind allesamt nicht besonders scharf, sehen teilweide nach Offenblende mit Verwackler kombiniert aus. Ich würde mir an deiner Stelle ein Monopod und ein vernünftiges Dreibein gönnen, zumindest wenn du häufiger mit den 300mm arbeitest. Liebe Grüße Roland |
Hmm, das sehe ich anders, Roland.
Ich persönlich verwende auch keine UV-Filter. Ich sehe darin keinen Sinn. Wenn schon dann sollte man nur einen qualitativ hochwertigen verwenden. Aber das hat bassplayer auch schon bemerkt. Bei 300mm lautet die bekannte Faustregel für die "Grenzfreihandzeit" 1/(1,5*300)=1/450 Sekunde. Mit Bildstabilisator dann sogar etwa 1/110 Sekunde als Faustregel. Ich finde die Bilder weder verwackelt noch unscharf. Das sind 100% Crops. Übrigens hat bassplayer keineswegs Offenblende verwendet, wie Du vermutest, aber das hat er ja auch deutlich geschrieben. Das 100-300APO bietet bei 300mm und Offenblende eine durchaus gute Abbildungsqualität, es ist keineswegs unbrauchbar wie Du andeutest. Auch wenn Abblenden die Abbildungsqualität beim 100-300mm APO durchaus nocht steigert. Aber bevor ich verwackle oder die Sensorenpfindlichkeit zu sehr erhöhe gehe ich bei diesem Objektiv lieber auf Offenblende und bekomme durchaus gute Ergebnisse. Klar, ein gutes Einbein ist bei langen Brennweiten sehr hilfreich. Keine Frage. Rainer |
Zitat:
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Torsten, das seh ich anders!
Entscheidend ist der faktische Bildwinkel, oder anders ausgedrückt, um wieviel PROZENT der Bildhöhe bzw. Bildbreite mein Motiv wandert, wenn ich die Kamera um einen bestimmten Winkel schwenke (und zittern ist ja nichts anderes). Bei 300mm an Vollformat ist mein Bildwinkel größer, daher die anteilige Verschiebung pro Grad geringer als bei dem kleineren Bildauschnitt an Crop. Ich hoffe, das ist jetzt verständlich ausgedrückt. Die resultierende Winkelgeschwindigkeit lass ich jetzt der einfachheit halber einfach mal raus ;) Die physikalische Brennweite ist natürlich weiterhin 300mm, die faktische Brennweite ist in unserem Fall 450mm, und ein Schwenk um 1° an der Kamera ergibt exakt den 1,5-fachen Wert der Motivverschiebung als ohne Crop. Daher gilt die Faustregel: längste Belichtungszeit aus der Hand = 1/faktische Brennweite. Es geht hier ja nur um den sichtbaren Weg des Motivs, real ist die Verschiebung identisch, aber durch den Crop, der ja nichts anderes als eine Ausschnittsvergrößerung bei voller Pixelzahl bedeutet, wird eben auch die optische Motivverschiebung durch wackeln mitvergrößert. Man könnte es vielleicht auch völlig übertrieben so ausdrücken: Eine Kamera mit 10x-Crop und ein 100mm Objektiv ergäbe physikalisch 100mm, faktisch aber 1000mm Brennweite. Und diese faktischen 1000mm Brennweite würden nach deiner Theorie demzufolge also noch mit 1/100s aus der Hand funktionieren.....das währe ja eine Riesenerfindung für alle Tierfotografen! Liebe Grüße Roland |
Also vom UV-Filter könnt Ihr mich nicht abbringen. *duck*
Ich bin Zivi und habe folglich nicht so viel Geld zur Verfügung. Deshalb sind meine Objektive (vor Allem mein 100-300 APO sowie das 50 mm 1,7) für mich sehr wertvoll. Ich habe halt lieber einen Kratzer im Filter als in der Linse. Außerdem passt das Tele an der Kamera nur ohne Geli in meine Tasche, sodass die Frontlinse/Filter ans Polster gedrückt werden. Oder ist das auch für den Filter schädlich? Und ich finde, dass der Hoya UV-Filter die Bildqualität nicht verschlechtert. Der billige Hama (den mir der Fotohändler mit dem 100-300 APO verkauft hat!) hingegen schon. Deshalb haue ich ihm den nächste Woche um die Ohren und verlange das Geld zurück. Taugt denn für mich schon ein günstiges Einbein? Meine Anforderungen sind nur folgende: - möglichst klein/leicht - Wechselplatte - Kugelkopf oder was ähnliches, um auf Hochformat wechseln zu können Gibt's da was? |
Zitat:
Wenn der Filter ans Polster gedrückt wird und dann sich das Objektiv bewegt könnte es m.E. zu einer Art Schmirgelpapierwirkung von Staubkörnern auf dem Filter kommen. Wenn Filter, dann bitte hochwertig und mit Vergütung. Du brauchst beim 100-300mm APO ja "nur" ein 55er Filter. Besser eigentlich als ein UV-Filter ist ein Klarfilter. Selbst dicke Kratzer auf der Frontlinse düften sich gar nicht bis kaum auf die Bildqualität auswirken. Aber schön ist das trotzdem nicht und der Wiederverkaufswert des Objektivs sinkt auch erheblich. Eine Geli ist beim Fotografieren durchaus in vielen Situationen sehr wichtig. Ich hoffe das weißt Du? Relativ günstig und gut sind die Manfrotto Einbeine 680 und 681. Dazu evtl. auch nur einen Neiger von Manfrotto. Als das Nonplusultra gelten die teuren Monostats aufgrund ihres Fußes. Den Fuß kann man allerdings auch separat erwerben und dann ans Manfrotto basteln. Allerdings kommt dann in Summe doch auch ein gewisser Betrag zusammen. Dazu gibt es Threads hier im Forum. Rainer |
Ich werfe mal das Giottos in die Runde.http://www.lowepro-deutschland.de/gi...tive_mm99.html gibt es bei saturn und media, bin damit hochzufrieden, für um die 70 euro sind fast schon ein kampfpreis.
ich habe das http://www.lowepro-deutschland.de/gi...m9980-high.jpg hier |
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Ist die Geli beim Tele wichtiger? Mein 100-300 APO passt wie gesagt an der Kamera montiert nur ohne Geli in meine Tasche. Deshalb müsste ich sie ständig draufmachen und wieder abnehmen (sie hat zum Glück einen Schnellverschluss, kein Bajonett). Sehe ich denn im Sucher, ob eine Geli nötig ist oder nicht? Z.B. durch lens-flare? Oder können noch andere negative Effekte auftreten, die ich im Sucher nicht sehen kann? Danke für die Stativ-Tips! Ich werd sie mir im Laden mal anschauen! |
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Meiner Meinung nach verwackeln Kameras insofern umso leichter, je höhere Pixeldichte sie haben, bzw je kleiner jeder Pixel ist. |
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Frage, packst Du die Kamera immer ohne Frontdeckel auf der Linse in die Tasche, dann ist die Linse vielleicht Hilfreich, allerdings mußt Du dann auch mit Ergebnissen rechnen die Dir nicht gefallen.:oops: Und jeder Filter schluckt Licht, und vor allem halte ich einen UV-Filter für absolut überflüssig. Aber da Du ja generell nur mit Filter egal welcher Art arbeiten möchtest, kann man Dir wahrlich nicht helfen. |
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Deshalb habe ich mir für ein 280er Tele eine extra lange, halbzylindrische Pappröhre, innen mit totschwarzem Velours beklebt, gebastelt. Das Ganze wird über die eingebaute Gegenlichtblende gestülpt und mit einem Fahrrad-Hosenspanner-Bügel gehalten. Gedreht wird diese Pappröhre immer gegen das einfallende Licht. So habe ich stets klare Teleaufnahmen ohne Schleier. 1. P.S.: Filter verwende ich - mit Ausnahme eines ab und zu verwendeten Polfilters - sowieso nie! Ich will doch die erstklassige Abbildungsqualität meiner Leica-R-Festbrennweiten nicht durch vorgeschaltete Glasscherben verschlechtern... 2. P.S.: Wie sehen denn nun meine Frontlinsen ohne Filter nach etlichen Jahrzehnten grober Benutzung bei Staub und Regen, in der Sahara und auf Alpengipfeln, in staubigen Fabriken, Bergwerken und Kieswerken aus? Blank wie am Kauftag! Noch Fragen? |
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Sonst könnte man bei kompakten Superzoomkameras auch kb-equivalente 450mm locker freihand mit 1/80 halten (ohne Stabi oder Einbein). Kann man aber nicht. EDIT: sorry, Roland hatte es ja bereits erklärt, hab' ich übersehen :oops: |
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Und zum Thema Verwackeln: Die Regel, dass die Belichtungszeit nie länger sein sollte, als 1/Brennweite (KB-äquivalent) kann ich persönlich nicht bestätigen... Mit meiner D7i ist bei 200mm fast alles (ich würde sagen, mindestens 90%) auch schon bei 1/125s scharf und nicht verwackelt... Es kommt also immer drauf an, ob man eine ruhige Hand hat, oder nicht. |
ist auch gut, aber der momostart soll noch besser sein, frage mal come_paglia sie hat glaube ich beide .
kann aber nicht klagen, für den preis ein sehr gutes stativ. |
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Viele Grüße Petra |
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