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Baustrahler für das heimlische Foto-"Studio"???
Es geht ja langsam richtung Winter ... und damit wirds kälter und dunkler (zumindest früher dunkel). Prädestibiert ist das das heimische Fotostudio. Deshalb möchte ich mir eine "Beleuchtung" zulegen. Richtitge Fotolampen kommen wegen des hohen Preises nicht inFrage. Deshalb soll ein Baustrahler ins Haus.
Nun ist mir nicht klar, wieviel Leistung der haben sollte. Ist 500 W nicht schon zu viel? Wer hat damit Erfahrung und will sie mir mitteilen? Grüße jms |
Hi,
aus der Erfahrung heraus hast du mit Baustrahlern folgede Probleme: - Weissabgleich muss manuell durchgeführt werden - angeblich Lücken im Farbspektrum, daher nicht immer alle Farben - Hitzeentwicklung! Warum greifst du nicht eher zu einer LowCost Blitzanlage bei der über Slavekontakte Tochterblitze gezündet werden? Basti |
Ich hab mir auch zwei Baustrahler zugelegt. Daher folgende Tips:
1.) Dreh die Heizung rechtzeitig runter. Die brauchst du nicht, wenn die Strahler strahlen ;) 2.) Halte Abstand! Die Dinger werden verdammt heiss. 3.) Mach vor Beginn nen manuellen Weißabgleich, wie Basti schon schrieb! |
Zitat:
Bei der Variante mit den Baustrahlern sieht man gleich die Beleuchtung, die auch während der Aufnahme vorhanden ist. Aber nochmals zu Leistungsfrage - gerade auch weil die Dinger ja sehr warm werden - ist 500 W nicht schon zu viel??? Grüße jms |
Zitat:
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Hi Jürgen
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Allerdings hatte ich mich nicht für Baustrahler entschieden sondern für die "Adolights" http://www.peters-pixworx.de/galerie...lichtlampe.jpg weil die ein ordentliches Spektrum haben und praktisch Tageslichtfarbe. Für Portrait und Leute ungeeignet, weil einfach zu wenig Licht rumkommt, sodass die zeiten zu lange werden. Irgendwann habe ich mir einen Ruck gegeben und gesagt ich versuche es mit Blitzen. Dann habe ich meine Blitzanlage für Arme gezimmert. Ich sage nur: alles Käse mit den Scheinwerfern. Die Abneigungen gegen die Blitze verlierst Du ganz schnell und wenn Du vernünftiges Zeug zum absoften davorhast, geht die Blitzerei in eine völlig andere Welt über. Und da geht es schon los, mit den Strahlern hast Du das Problem der Hitzeentwicklung, d.h. handelsübliche Softboxen oder Schirme können nicht verwendet werden. Ich kann Dich nur ermutigen: Geh den Weg mit den Blitzen. Wenn Du etwas bessere nimmst hast Du Einstellichter dran, dann siehst Du den Schattenwurf auch schon vorher. PETER |
Hi,
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Gruß Robert |
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Basti |
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PETER |
Danke für den Hinweis der APOlights.
Nun habe ich mal etwas weitergesucht ... und es gibt ja noch den "Foto-Geiz-ist-geil-Walser". Hat jemand Erfahrung wie diese Produkte sind? Beispielsweise diese Lampe. Und da stellt sich für mich die Frage ... wie ist die Montage auf einem "normalen Lampenstativ"??? Ich habe hier einige Mikrofonstative rumstehen. Die haben 3/8" bzw. 5/8". Passt das? Grüße jms |
Moin,
deine Abneigung kann man verstehen...wenn man das nur auf die blöden Aufsteckblitze bezieht!(Frontlicht) selbst die winsoft-Methode mit mehrfachen Geräten...ist dann doch was für Experten:)) aber... hatte mal eine deutlichen Test(studio) gemacht damals mit der ersten D7... diese kamera hatte keinen Blitznippel.... konnte also keine Studioanlage auslösen! ...deshalb machte ich eine Produktion mit Kunstlicht 3.200°(Studioanlage)... die Bilder musten zwischen 1/2sek und ca 1/60sek belichtet werden! es waren ca. 3-4000Watt im Einsatz.... aber.... nachdem ich den Blitzadapter PCT100 bekam und die Blitzanlage betreiben konnte... habe ich den Vergleich mit denselben Motiven gemacht und.... habe fast einen herzinfarkt bekommen:)).... Kein Rauschen mehr...rattenscharf...und Farbstabil also alles was man brauchte!!!! die K-Licht Bilder waren nicht schlecht....aber die Blitzbilder einfach über 200%...besser!!!(...wohbemerkt alles mit Blitzanlage und Lichtformern als Leuchten!) Baustrahler bekommst du in der Regel mit 500Watt... es gibt aber passgenaue Ersatz Birnen ab 150Watt abgestuft ab 100watt aufwärts!....dein Stromnetz wird es dir danken! außerdem solltest du dir ein schlaues Buch besorgen wie man mit Reflektoren arbeitet.... damit dir nicht 80% vom Licht abhanden kommt! Mfg gpo |
Zitat:
Grüße jms |
Re: Baustrahler für das heimlische Foto-"Studio"??
Zitat:
Dazu kommt die unangenehme Charakteristik des Halogen-Lichts in Bezug auf Hauttöne. Zwar haben die Baustrahler - wie weiter oben erwogen - kein diskretes, sondern ein kontinuierliches Spektrum (es handelt sich ja um Halogen-Glühbirnen, und nicht um Halogendampf-Leuchten), aber das ist stark ins Rote verschoben, und enthält nur geringe Blauanteile. Und dieses Licht kann man keineswegs einfach per manuellem Weißabgleich "ausbalancieren". Damit wird nur die kamerainterne Verstärkung so angepasst, dass der Blaukanal bis zum Anschlag hochgeschraubt wird - und damit das Rauschen - und man im RGB-Bild wieder auf neutrale Farbtöne kommt. Aber das Grundübel, nämlich dass die Kamera viel zu wenig Blau und viel zuviel Rot abbekommt, kann man nur durch eine Konversionsfilterung beheben - also zB mit einem Filter 85B, der dann allerdings 2 Blendenstufen "kostet". Folglich kann man Baustrahler ungefiltert nur einsetzen, wenn man entweder in s/w arbeiten will, und hinnimmt, dass die Hauttöne sehr schlecht gezeichnet werden, da der Blau-Kanal fehlt, oder farbig arbeiten will, und diesen Rotstich kreativ im Bild nutzt. Natürlich ausgeleuchtete Portraits mit Baustrahlern sind ein frustrierendes Unterfangen. Wenn Du auf LowKey machen willst, dann reicht Dir eventuell ein einziger Strahler, wenn Du aber eine kleine Szenerie beleuchten willst, dann solltest Du so sechs bis acht 500 W Strahler kalkulieren - mindestens. |
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