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DSL Experten gesucht
Bei meinen Eltern zuhause gibt es jetzt endlich DSL. Die Telekom führt dort eines ihrer Glasfaser-Pilotprojekte durch. Die entsprechende Technik wird aber in die Verteilerkästen eingebaut, so daß im Haus normales DSL über die Telefonleitung ankommt.
Jetzt kommt das Problem: Meine Eltern wohnen in einem Haus (nein das ist noch nicht das Problem) und der Übergabepunkt ist im Keller. Rechner stehen im ersten Stock und wahrscheinlich auch ab und zu ein Stockwerk höher, wenn ich mal zu Besuch bin und mein Laptop mitbringe. Wo sollte man jetzt Splitter, Modem und Router hinstellen? Ausgeschlossen habe ich schon mal von vornherein, alle Geräte im Keller unterzubringen. Dort hatten sie auch zwischenzeitlich schon mal ihre DECT-Telefonanlage und da gabs mehrfach Gesprächsabbrüche, weil wahrscheinlich die Funkverbindung zu schwach war. Meine Schwester und ich haben in unseren Wohnungen jeweils WLAN Router, die in beiden Fällen durch zwei Wände bereits massive Probleme haben. Durch zwei Decken dürfte WLAN daher nahezu aussichtslos sein. Meiner Meinung nach gibts jetzt also drei Möglichkeiten, mit mehreren technischen Ausführungen: 1. Splitter im Keller (der NTBA ist da momentan auch -würde also keine Änderung der Verkabelung für die Telefonanlage bedeuten), Modem/Router im 1. Stock. => Nötig wäre also eine Kabelverbindung über gut 6m vom Splitter bis zum Modem. Geht das? Was benötigt man für ein Kabel? 2. Splitter im Keller, Modem im Keller, Router im 1. Stock. => Benötigt ein (Crossover?) RJ45 Kabel über 6m. Könnte etwas schwierig werden, da sich die nötigen Biegeradien für Cat5 Kabel nicht unbedingt einhalten lassen. Ist wahrscheinlich auch nicht so einfach selbst herzustellen. 3. Verlegung des Hausübergabepunktes in den 1. Stock. Alle Geräte nach oben. => Ist wahrscheinlich die eleganteste Lösung. Geht das über die Leitung, über die momentan die Telefonanlage angeschlossen ist? Das ist wahrscheinlich eine 4-Draht Leitung, wie man sie für ISDN Geräte benutzt. Kann man darüber das DSL Signal über 6m verlängern? Die Leitung ist wahrscheinlich nicht besonders abgeschirmt - ist das ein Problem? Möglichkeit 4 wäre Internet über Powerline. Da habe ich allerdings so meine Zweifel bezüglich der Zuverlässigkeit und Bandbreite. Ich hab immer die Befürchtung, daß Internet dann nur möglich ist, wenn nicht gleichzeitig Espressomaschine, Bohrmaschine oder Staubsauger läuft. Außerdem macht man sich wahrscheinlich von einem einzelnen Anbieter (devolo) abhängig, die Geräte werden nicht von der Telekom bezuschußt und sind teurer als vergleichbare Kabel- oder Funk-Lösungen. |
Die lösungen 1 und 3 hören sich vernünftig an.
Wenn der Platz die Geräte da ist wäre ich für Variante 3 Die DSL-Leitung kannst Du problemlos verlängern, die Telekom geht ja auch bis 3 km weit oder so ... |
Hallo,
Lösung 1+3 gehen. Ich habe das auch so gemacht (Lösung 1). Splitter im Keller. Zwei Adern für Telefon und zwei Adern für DSL zum WLAN-Router mit DSL-Modem nach oben geführt. Gruß Helmut |
Re: DSL Experten gesucht
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Re: DSL Experten gesucht
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Das Splittersignal kannst Du über ein (optimalerweise) abgeschirmtes 2 adriges Kabel senden. Bei mir geht das vom Dachgeschoss bis in das EG über 2 Geschosse, ca. 15 Meter.. |
Wenn, dann würde ich das mit Twisted Pair-Kabeln versuchen, die in der IT verwendet werden. Die nimmt man gleichermaßen für Telefon und Ethernet, obwohl die nicht mal abgeschirmt sind. Mal in einem Fachgeschäft danach fragen ...
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Hallo zusammen,
es gibt noch eine Option, die ich bereits mehrfach erfolgreich verbaut habe, wo ich mit WLAM keine Chancen mehr hatte, nämlich LAN aus der Steckdose, da kann dann die ganze Technik im Keller bleiben. Das System ist einfach zu installieren und läßt sich problemlos ausbauen. Der Hersteller ist übrigens der Nachfolger von ELSA. Allerdings muß man die Geräte meistens bestellen, bei den ortsüblichen Verdächtigen bekommt man es meistens nicht. Amazon wäre aber z.B. eine Möglichkeit. Gruß Uwe EDIT: Sorry, hatte ich oben nicht vollständig gelesen- den hohen Stromverbrauch kann ich nicht bestätigen, ein Acces Point braucht auch Strom und die Abhängigkeit ist relativ, da es ja nicht nur Devolo gibt, ich kann mal unseren "Netzwerkguru" in der Firma fragen, der hat mindestens noch 1-2 Anbieter im Ärmel |
hast du eine Ahnung ob das LAN aus der Steckdose auch funktioniert, wenn man aus dem Keller in die Wohung will (Vielfamilienhaus)?
Da der Keller ja strommässig über den gleichen Zähler läuft wie der Strom aus der Wohnung muss das doch irgendwie verschaltet sein? ciao Frank |
Wozu der Aufwand mit zusätzlicher Hardware ?
Willst Du ein paar Hunnis investieren, wo es mit 3 € auch gut ist ? Die Verlegung des Übergabepunktes wäre sehr einfach (Lösung 3). Für die Lösung 1 brauchst Du auch nur ein ganz normales Telefonkabel. PS: Der Splitter hat nur die Aufgabe, die hohen Frequenzbänder für DSL oder ISDN vom relativ niederfrequenten hörbaren Bereich der analogen Telefonie zu trennen. Die Signale werden ansonsten aber nicht dabei geändert. |
Für mich würde Lösung 1 in Frage kommen, ist bei mir so ähnlich aufgebaut.
Zwischen Splitter und DSL-Modem reicht eine ganz stinknormale 2adrige Leitung aus und du musst keinen großen Aufwand damit treiben! |
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Wenn man verschiedene Kabel beilegen würde kann man sie verwechseln. Und zwischen Modem und PC MUSS es ein Cat5 sein :top: MfG Olaf |
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funktioniert ohne Probleme, genau diese Konstellation habe ich bei meinen Nachbarn mehrfach in Betrieb, da es keine Möglichkeit gab, Leitungen nachzulegen und wir keine Chance hatte, vom Keller ins 2.OG mit WLAN zu kommen. Mittlerweile ist das halbe Haus auf diese Weise vernetzt, wobei alle LAN Adapter auf einer anderen Phase ligen, also auch da keine Probleme. Zählerübergreifend soll das aber nicht funktionieren, habe das aber noch nicht ausprobiert. Gruß Uwe |
Lösung 1 scheint ja tatsächlich die einfachste zu sein, zumal ich inzwischen auch noch etwas schlauer bin, was die vorhandene Verkabelung angeht. Durch das Leerrohr in den ersten Stock gehen nämlich aus der Zeit, als wir noch keine DECT Telefone hatten, mindestens zwei vieradrige Telefonleitungen nach oben, von denen eine momentan komplett ungenutzt ist. Davon könnte man also einfach zwei Adern für das DSL Signal vom Splitter zum Modem hernehmen.
Erschwerend für die anderen Lösungen kommt übrigens hinzu, daß es außer der TK Anlage im ersten Stock auch noch ein ISDN Telefon im Keller gibt. der NTBA und damit auch der Spliiter müssen also im Keller bleiben. Da hatte ich nicht dran gedacht. |
Hallo,
in meinem Häuschen ist die Situation exakt so wie bei dir beschrieben. Ich hatte zunächt alles im Keller und ein twistet pair Kabel ins 2. Geschoss gelegt, um auf die Anlage im Keller zuzugreifen. Ich habe später einen zusätzlichen Anschluss für das beruflich genutzte Telefon bekommen. Dabei hat der Telekomtechniker die gesamte Anlage (DECT + DSL) in das zweite OG verlegt. Nachdem ich mit meinem Büro in das 1. OG umgezogen bin und meine Rechner über WLAN betreiben wollte, war ich sehr froh über den Umzug der Anlage vom Keller in das 2. OG. Dort konnte ich nun ohne Aufwand den WLAN-Router aufstellen. Nun kann ich selbst im Garten sitzend im Internet surfen. (Diese Jahr aber bisher leider noch nicht) Ich empfehle deshalb gleich alles nach oben zu verlegen. Der eigentliche Anschluss in das Haus setzt einfache Telekomkabel voraus. Deshalb sollte der Umzug aus dem Keller nach oben kein Poblem darstellen. |
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