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Welcome to the Jungle: Waldlife auf Sumatra und Borneo
So, wir sind zurück und Sichtung sowie Bearbeitung der Bilder hat begonnen.
Somit kann hier bald ein neuer Fotoreisebericht über unsere kürzlichen Dschungeltouren in Sumatra und Borneo entstehen. Vornweg: In dieser Intensität war es für mich das letzte Mal. Ich musste feststellen, dass ich mit über 60 inzwischen doch wohl zugeben muss, zu alt zu sein, um schwere Fotoausrüstung und Übernachtungsgepäck zwei Tage lang bei über 30 Grad und hundert Prozent Luftfeuchtigkeit durch steiles, rutschiges Gelände zu schleppen. Schade, aber das ist eine wichtige Take Home Message der Reise. Aber was solls......es gibt ja genug interessante Touren ohne so lange Trekkinganteile. Und schön wars allemal. Wie schön, versuche ich euch bald an dieser Stelle zu zeigen. → Bild in der Galerie |
Ich bin schon sehr gespannt und freu mich schon drauf!
Mein letztes - und einziges - mal in Sumatra war im August 2000. In Borneo - genauer: Sabah (Malaysia) - war ich 2012, in Kalimantan (so nennen die Indonesier ihren, den größeren Teil der Insel) 2016. |
Na dann fangen wir mal an...langsam oder pelan pelan, wie die Indonesier sagen.
Jede Reise beginnt mit der Anreise. Wir hatten Glück, keinen Flug über den nahen Osten geplant zu haben, sondern das erste Flugsegment direkt bis Singapur. Wegen des Krieges musste aber auch hier die Flugroute etwas angepasst werden, so dass wir zwischen Farnkfurt und Singapur zwölfeinhalb Stunden in der Luft waren. → Bild in der Galerie In Singapur stiegen wir um in den Flug nach Medan auf Sumatra. Der Aufenthalt dort war nur kurz, aber der Flughafen in Singapur bietet überall interessante Ansichten: → Bild in der Galerie Die Decke dieser Wasserinstallation zeigt auf einem riesigen Monitor die Wasseroberfläche von unten...in bewegten Bildern. → Bild in der Galerie Auch bewegte 3 D Installationen gab es...der 3 D Effekt ist aber schwer zu fotografieren → Bild in der Galerie Wir flogen schon bald weiter nach Medan, einer drei Millionen Metropole im Norden Sumatras. Am Ausgang des dortigen Airports trafen wir die in letzter Minute noch dazugestoßenen weiteren Reisegruppenmitglieder. Eine Frau mit ihrer erwachsenen Tochter. Beide sehr nett und wir haben uns in der vierer Kombination über die ganze Reise hinweg gut verstanden. Auch fanden wir dort Rohani , "Anni" unsere Reiseleiterin von der Volksgruppe der Batak. Auch wirklich nett, aber ein wenig sehr gesprächig und wie sich zeigte mit null Ahnung von der Fauna ihres Landes. Ich war fast schon erstaunt, dass sie die Orang Utans erkannte. Aber egal...ich finde schon, was ich suche. Erstmal gings in ein nahe gelegenes Hotel: → Bild in der Galerie Aussicht: → Bild in der Galerie Am nächsten Morgen gab es erstmal ein großes reichhaltiges Frühstücksbuffet. Wir fanden es lustig dass es für Indonesier anscheinend üblich ist, auch in einem schickeren Hotel morgens im Schlafanzug am Büffet zu erscheinen. So gewannen wir immerhin einen Einblick in die dort übliche Nachtbekleidung. Eine Dame trug sogar altmodische Lockenwickler. Gesättigt brachen wir dann auf, um die rund 100km nach Bukit Lawang zurückzulegen. Bukit Lawang ist gewissermaßen ein Tor zum 9000 Km2 großen Gunung Leuser Nationalpark, unserem eigentlichen Ziel auf Sumatra. Anni in typischer Aktion: → Bild in der Galerie Zunächst ging es im Stopp und Go durch den dichten Medaner Stadtverkehr → Bild in der Galerie Dann wurde es ländlicher. Wie überall in den Tropen erscheint die Fahrzeugnutzung Europäern oft ein wenig ungewöhnlich. Hier begegnete uns ein Schulbus: → Bild in der Galerie Und auch die Zweiräder müssen so einiges an Last tragen → Bild in der Galerie Weiter ging es durch endlose Palmölplantagen. → Bild in der Galerie Das war alles früher mal Dschungel, nun ist es artenarme Monokultur! Wir pausierten auch einmal kurz am Rand einer Plantage: → Bild in der Galerie Das ist das Rohprodukt: Ölpalmenfrüchte → Bild in der Galerie In einem Dorf rasteten wir ein wenig länger → Bild in der Galerie Und ich fand das erste Tier, eine kleine Schönechse, Calotes versicolor → Bild in der Galerie Wir genossen auch leckere frittierte Bananen am Straßenrand. Hier die Herstellung davon: → Bild in der Galerie Überhaupt war das Essen in Indonesien durchweg sehr lecker Aber oft auch sehr fett, fast alles wurde frittiert oder gebraten. Die Preise sind auf dem Land immer noch extrem niedrig. Für 2-3 € kann man ein reichhaltiges Mittagessen bekommen. Möchte man ein Bier dazu, zahlt man nochmal 3-5 €. In dem Dorf war auch gerade Markt → Bild in der Galerie Und überall, wo Obst angeboten wurde (wir probierten einiges) waren auch kleine Geckos der Art Hemidactylus platyurus unterwegs, um zu naschen. → Bild in der Galerie Früh gewöhnt man die Kinder an das Essen der leckeren Früchte. → Bild in der Galerie Vieles wurde getrocknet angeboten → Bild in der Galerie Wie auch diese Fischlein → Bild in der Galerie Wir fuhren dann weiter bis Bukit Lawang. Das Dorf liegt entlang des Bahorok Flusses, der es in zwei Hälften teilt. Viele schwingende Hängebrücken führen darüber. Die erste Querung fühlte sich noch sehr wackelig an → Bild in der Galerie Aber wir gewöhnten uns rasch daran. Nun bezogen wir aber erstmal unsere Zimmer in der direkt am Rand des Dschungels gelegenen Ecolodge. → Bild in der Galerie Mit einer ersten Erkundung des Dorfes und des dorfnahen Waldes geht es dann hier bald weiter. |
Danke, dass du wieder berichtest! :)
Da lese ich gern mit! |
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Nicht wirklich. Es gab aber immerhin öfter Gulai Telur Padang.
Von der Flut sieht man heute nichts mehr. Anni hat uns lediglich gezeigt, bis wo das Wasser damals stand. Unser Camp war auch wieder nahe am Fluß und während wir da waren, stieg der in 30 Minuten erheblich an. Dann war aber zum Glück Schluss |
Hallo Ingo,
werde interessiert mitlesen. Wir waren im September 2025 auf Sumatra. Habe die Fotos noch nicht ausgewertet und bearbeitet. FG Carlo |
Bin gespannt wann es weiter geht.. und wie :D
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Tut mir leid, dass es zwischen zwei Beiträgen so lange dauert. Aber es ist für mich wirklich nicht so einfach, die Zeit und Ruhe zum Posten zu finden. Aber langsam - pelan pelan- geht es weiter.
In unserem Zimmer gab es natürlich auch geschuppte Mitbewohner. Der Hausgecko Hemidactylus platyurus ist auf Sumatra wirklich allüberall zu sehen und zu hören. → Bild in der Galerie Gleiches gilt für die Javaneraffen, die immer bereit sind, zu stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Natürlich wühlen sie auch im Müll der Lodge → Bild in der Galerie Die Lodge hatte übrigens einen sehr netten, einem indonesischen Langhaus nachempfundenen auf Stelzen stehenden - und stark schwingenden- Aufenthaltsraum → Bild in der Galerie Da konnte man wirklich gut relaxen.....wenn mal die Zeit dafür blieb. Die Vogelwelt während unseres ganzen Sumatraaufenthaltes hielt sich übrigens sehr bedeckt. Nur Spatzen waren allüberall, aber immerhin saßen auf den Stromleitungen zum " Langhaus" auch immer einige Südseeschwalben und zwitscherten lustig vor sich hin. → Bild in der Galerie Am Nachmittag erkundigten wir ein wenig das Dorf. Obwohl bei der großen Flut 2003 alle flussnahen Häuser weggespült wurden und viele Menschen dabei ums Leben kamen, hat man längst wieder bis ganz nah an den Fluss herangebaut. → Bild in der Galerie Wie schon erwähnt, verbinden viele schwankende Hängebrücken die beiden Flußseiten. Nach einiger Zeit lernt man, die zu überqueren, ohne dass sich die Schwankungen aufschaukeln. Anni konnte es sowieso. → Bild in der Galerie Ein Großteil des Dorflebens spielt sich direkt an den Flußufern ab → Bild in der Galerie (das sind übrigens Betelpalmen, so hat man die Betelnussquelle gleich vor Ort) Und überall sieht man badende Kinder und auch Erwachsene → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Kühe und Schafe leben mitten im Ort. Kurioserweise gab es für Schafe erhöhte Ställe auf Stelzen → Bild in der Galerie Aber die armen...bei über 30 Grad und fast permanent 100% Luftfeuchtigkeit mit so viel Wolle rumlaufen zu müssen. Mir klebte schon das dünne Safarihemd permanent im Schweiss auf der Haut. Ein Wollpullover? Nicht vorstellbar! Beim Anblick der steilen dschungelbewachsenen Hügel meinte Birgit: Da müssen wir doch nicht rauf, oder?....doch, mussten wir. Schon 14 Stunden später. → Bild in der Galerie Überall flatterten übrigens viele große bunte Schmetterlinge herum. Aber nur selten setzte sich mal einer - und dann verbargen die hochgeklappten Flügel die ganze Buntheit. → Bild in der Galerie Wir verliessen schliesslich das Dorf und gingen entlang des Flusses in den angrenzende Dschungel. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Tiere sahen wir - abgesehen von Schmetterlingen- erstmal wenig, obwohl wir fleissig Ausschau hielten. → Bild in der Galerie Aber auch kleine Dinge sind hübsch und machen Freude. Diese Langfühlerschrecke hat den Namen wirklich verdient, obwohl nur ein Fühler unbeschädigt ist. → Bild in der Galerie Der Körper war etwa 2 cm lang und das Bild ist finde ich ein schönes Beispiel dafür was mit dem 400-800er in diesen Dimensionen machbar ist. Auch die Javaneraffen wirkten dann im Regenwald gleich viel besser, als auf der Müllhalde → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Nach diesem kleinen Ausflug, der uns dank 32°C und extreme Luftfeuchtigkeit aber schon gut zum Schwitzen brachte, ging es dann am nächsten Tag richtig los. Mit genau dem Trekking, nach dem ich hinterher zu dem Eingangs gemachten Statement kam, ich werde für manches langsam doch zu alt. Stay tuned! |
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Und noch aus einem anderen Grund wünsche ich keinem einen Gecko der seinen Lieblingsplatz genau über dem Bett hat. Die haben nämlich auch eine Verdauung :eek: Zitat:
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Auch wir haben alleine nicht allzuviel Wildlife gesehen. Das änderte sich aber sehr als wir dann mit Rangern im Urwald unterwegs waren. |
So, jetzt gehts endlich los: Welcome to the Jungle. Am morgen holt uns Ismail unser ortskundiger Guide ab und gleich gehts los
→ Bild in der Galerie Zunächst hinter der Lodge durch die Kautschukplantagen → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Dann steil bergauf und an schönen Felswänden vorbei → Bild in der Galerie Nicht lang und die ersten Landblutegel tauchen auf.....und ein schöner großer Waldskorpion. Es handelt sich um eine Heterometrus Art, wohl H. longimanus. In dieser Gattung sind die größten Skorpione überhaupt und auch dieser war gut 15 cm groß. Ihr Stich ist weitgehend harmlos aber extrem schmerzhaft. Da das Tierchen sich rasch den Fotografen entziehen will, und im dichten Laub kaum sichtbar ist, führe ich vor, wie man einen Skorpion gefahrlos einfangen und handhaben kann - alle sind beeindruckt, keiner traut sich aber, es nachzumachen- und setze ihn in eine fotografisch günstige Position, wo er sich dann auch brav ablichten läßt → Bild in der Galerie Generell macht sich die Tierwelt aber leider rar. Auch Vögel gibt es kaum. Ich höre immerhin irgendeinen Bülbül und wir schauen nach, bis wir ihn gefunden haben Ein Gelbbauchbülbül. → Bild in der Galerie Wo es lichter ist, wachsen auf dem Boden schöne gelbe Iris, wohl Trimezia steyermarkii. Hier eine mit "Taube" → Bild in der Galerie Nicht spektakulär aber da wir so wenige Insekten sahen: Hier eine (wahrscheinlich) Marienkäferlarve. → Bild in der Galerie Dann wackeln in der Nähe die Baumwipfel und eine Hordte Thomas Languren turnt druchs Laub. → Bild in der Galerie na ja, die Jugend muss das turnen erst noch lernen. → Bild in der Galerie Diese Affen mit der Punkfrisur sind endemisch für Sumatra, sie leben nirgendwo sonst. Nun folgt schweisstreibendes Steigen, ich stöhne unter meinem Gepäck. Es ist drückend heiss und extrem schwül. Zu angestrengt znm Knipsen..sorry. Wir suchen Orangs. Also Orang Utans. Orang German ( so kündigt uns Anni immer in Restaurants an) sind wir ja selber. Auf Sumatra werden seit ca 15 Jahren keine großen Rehabilitationsstationen mehr betrieben und auch keine Orangs mehr gefüttert. Also verteilen sie sich im Wald und sind nicht einfach zu finden. Es gibt auch keine Garantie, überhaupt welche zu sehen. Aber sie erinnern sich noch an die alten Zeiten und sind daher auch heute noch entspannt bei Menschenbegegnungen. Sie werfen in der Regel weder Äste nach Menschen, noch flüchten sie. Das sind schonmal gute Vorraussetzungen. Und richtig, endlich finden wir ein Orang Utan Schlafnest, das ein wenig wackelt. Nach einiger Zeit schaut ein verschlafen aussehender Kopf über den Rand → Bild in der Galerie Mehr tat sich aber leider nicht. Da diese Menschenaffen Einzelgänger sind, dachten wir schon, das würde unsere einzige Sichtung bleiben. Aber schon recht bald trafen wir einen Jugendlichen, der gemächlich durchs Geäst turnte → Bild in der Galerie Er folgte wohl seine Mutterm die ihn aber sichtlich auf Abstand hielt → Bild in der Galerie Dann sahen wir auch warum Auf der Hüfte trug sie ein Neugeborenes → Bild in der Galerie Ismail sagte uns, das kleine wre gerad vor fünf Tagen geboren worden. Und so einzelgängerisch orangs auch sind so ein Baby wollen alle genau begutachten. Also versuchte das ältere Kind so nahe wie möglich zu kommen: → Bild in der Galerie Und auch der verschlafene Orang Herr aus dem Nest von vorhin tauchte auf einmal auf, um das Baby in Augenschein zu nehmen → Bild in der Galerie Jetzt sahen wir erst, dass ihm ein Auge fehlt. Nahebei war als Überbleibsel einer alten Auswilderungsstaion noch ein Unterstand, in dem wir Picknickten und auch eine andere Touristengruppe fand sich dort ein. Hier zeigte sich nun, an was sich die Orangs noch erinnern, denn das Männchen zeigte deutlich, dass es gerne mitgegessen hätte und kam nun ganz nah an uns heran. → Bild in der Galerie Natürlich musste es beim sehnsüchtigen Blick bleiben und wir gaben ihm nichts. → Bild in der Galerie |
Jetzt ging es weiter durch den Wald in Richtung Camp. Ausgerechnet Vanessa, die sich besonders vor den Landblutegeln ekelte, hatte bald einen am Rücken und am Ende einen großen Blutfleck im Hemd, denn die Egel injizieren gerinnungshemmende Stoffe, damit sie in Ruhe saugen können. Birgit hatte einen am Bein.....aber alle wollten sie rasch entfernen und ich kam nicht zum Fotografieren. Zum gezielten suchen nach diesen Fotomodellen fehlte mit die Motivation, bzw ich war einfach zu geschafft.
Einmal flogen laut rufend zwei große Doppelhornvögel vorbei. Leider blieben es die einzigen auf dieser Reise und so habe ich leider kein Foro für Euch. Die größten Tiere, die uns lange Zeit begegneten, waren Ameisen. → Bild in der Galerie Auf den Fotos kommt wie so oft nicht rüber, wie anstrengend das Gelände war → Bild in der Galerie Aber an den beschlagenen Linsen erahnt man immerhin die Feuchte. → Bild in der Galerie Irgendwann stiegen wir ab bis zum Fluß → Bild in der Galerie Den wir dann aber auch überqueren mussten → Bild in der Galerie Zweimal.....zwischen dem ersten und zweiten Mal fing es an zu regnen, richtig zu regnen. Alles war Klatschnass. Der Lenscoat war ein Schwamm und die Kameras tropften. Aber Ismail trieb zur Eile, denn der Fluß begann schon anzusteigen und reissender zu werden. Aber wir kamen auch da szweite Mal noch sicher hinüber und kamen dann zum am Ufer gelegenen Camp. → Bild in der Galerie Überall lagen Reifen.....wir ahnten schon. Damit sollte es am nächsten Tag auf den Fluss gehen. Das camp war sehr basic und sehr nass → Bild in der Galerie Nass warene wir auch durch und durch, aber der Regen liess zumindest nac einiger Zeit deutlich nach und einige zogen sich auch mutig schon um. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Hier das Zelt unserer kleinen Gruppe → Bild in der Galerie Zur Nacht wurden da noch zwei kleine Schlafzelte reingestellt. Die waren aber leider so klein, dass ich mich nicht ausgestreckt hinlegen konnte. Und der Boden war sehr hart.... Der Regen wich dem Nebel → Bild in der Galerie Und ein kleines Hörnchen wagte sich wieder ins Freie → Bild in der Galerie Auch Javaneraffen tauchten jetzt wieder auf → Bild in der Galerie Wir erkundeten ein wenig die nähere Umgebung → Bild in der Galerie Aber da alle erschöpft waren, saßen wir bald schon wieder vor allem rum → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Kurz nach Sonnenuntergang gab es leckeres Abendessen → Bild in der Galerie ...und damit schliess ich mal für heute. |
Sorry, ich komme nicht voran. Hoffentlich am langen Wochenende wieder.
Aber das Interesse scheint ja gerade eh nicht überwältigend zu sein. Wie auch immer, es mag langsam gehen, aber ich mache weiter. Ich glaube ich kann schon das eine oder andere Nette zeigen |
Auch wenn die Resonanz in Form von Kommentaren anderer User im Moment nicht sehr groß ist, glaube ich nicht dass das an mangelndem Interesse liegt.
Ich lese auch oft nur stumm mit, aber gerade deine Reisereportagen sind ein Highlight in diesem Forum. Speziell dass du dir auch noch die Mühe machst und zu jedem Foto die passende Hintergrundstory verfasst macht es jedesmal zu etwas besonderem! Vielen Dank für deine Mühe und dass du uns so intensiv teilnehmen lässt, ich für meinen Teil werde das vermutlich nie in natura sehen - Mensch und Material werden auf dieser Reise offensichtlich viel mehr auf die Probe gestellt, als ich mir selbst zumuten wollen würde! :shock: Vielen Dank! :top: |
Ich kann dem Kommentar von Schnöppl in allen Punkten nur zustimmen. Danke fürs Zeigen von Tieren und Pflanzen, welche die meisten SUFler in ihrem Leben nie zu Gesicht bekommen werden. Und bei den spannenden und auch extrem informativen Kommentaren zu den Bildern merkt man natürlich sofort, dass sie von einem Biologie-Profi verfasst wurden. :top::top::top:
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Ich lese auch interssiert mit, also kein Grund zur Sorge, dass kein Interesse bestände.
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Ach das freut mich...es kommt nun auch eine kleine Fortsetzung.
Einige Zeit nach Einbruch der Dunkelheit brach ich auf meine übliche Nachttour auf. Die Mitreisenden begleiteten mich. Als erstes fiel mir eine nicht näher bestimmbare Laubheuschrecke direkt neben den Zelten auf. Birgit meint übrigens, ich hätte diesen Thread "Ingo, was ist das? " nennen sollen. Das wurde nämlich zu einem häufigen Ausspruch. → Bild in der Galerie Auf dem Weg zum Fluß taten sich Nachtfalter an weggeworfenen Obstresten gütlich. → Bild in der Galerie In einer Pfütze am Fluss fanden wir...was wohl...einige Sumatra Pfützenfrösche, Occidozyga sumatrana: → Bild in der Galerie Auf den Steinen kletterte eine kleine Kröte der Art Ingerophryne parvus herum. Diese Art findet man - eher krötenuntypisch - oft an Fliessgewässern: → Bild in der Galerie Als nächstes stießen wir auf eine Raupe eines der großen Bananenfalter aus der Gattung Caligo. Mit ihrem Kopfschmuck haben diese Raupen etwas drachenhaftes: → Bild in der Galerie Ein ziemlich bunter Hundertfüßer huschte über den Boden..ich habe ihn leider nur unscharf erwischt: → Bild in der Galerie Tags machen sie einen Riesenlärm, man sieht sie aber meist nicht. Im Taschenlampenlicht wurde die Zikade dann aber nachts gut sichtbar: → Bild in der Galerie Auf vielen Blättern saßen große Weberknechte. Oft paarweise oder in kleinen Gruppen: → Bild in der Galerie Dann weckte ich noch eine Langschwanzagame der Art Bronchocela cristata aus dem Schlaf: → Bild in der Galerie Mir gelang nur dieses eine Foto, denn dann geschahen zwei Dinge, die mir gar nicht gefielen: Die Frontlinse meines Makros beschlug rapide von innen und der Blitz gab seinen Geist auf. Hinter dem Displayglas sah man Feuchtigkeit. Das Objektiv liess sich zum Glück später in der heissen Sonne wieder weitgehend trocknen. Der Blitz erholte sich aber während der ganzen Reise nicht mehr. Zu Hause, gut durchgetrocknet, nahm er zwar seine Arbeit wieder auf...aber fürs den nächsten Dschungeltrip brauche ich wohl einen feuchtiugkeitsgeschützteren. A1 und 400-800 Linse versahen übrigens während der ganzen Reise klaglos ihren Dienst, obwohl die A1 teilweise wie in Wasser getaucht aussah und der Lenscoat öfter bis zur Sättigung mit Wasser vollgesogen war. Prima! Die RIV begann aber am nächsten Morgen zu spinnen. Man konnte noch knipsen, aber alle 3 Sekunden poppte die Meldung auf, es sei nicht kompatibles Zubehör angeschlossen, obwohl nur Sony Teile im Einsatz waren. Man sieht, das Klima war echt fordernd. So schlimm war es selbst am Amazonas nicht gewesen. Für diesen Abend war es jedenfalls mit der Fotografiererei vorbei und für künftige Nachtmakros im weiteren Reiseverlauf musste die Taschenlampe herhalten. Wir gingen also zu Bett. Ich fands furchtbar. Warm, nass, harter Boden und das Zelt kürzer als ich. Meine Smartwartch sagte mir am nächsten Morgen, ich hätte eine Stunde und siebenundvierzig Minuten geschlafen. Toll! Birgit legte sich hin, machte die Augen zu und begann sofort dezent zu schnarchen. Bis zum Morgen...beneidenswert! Die Mitreisenden im Nachbarzelt hatten noch etwas damit zu tun, sicher zu gehen, dass ihr Zelt Blutegeldicht wurde. Gerade Vanessa kam mit den kleinen Blutsaugern nämlich gar nicht gut klar, obwohl diese sie offenbar besonders gern hatten. Mit dem nächsten Morgen geht es dann unausgeschlafen weiter. |
Toll was du mit Taschenlampe so im Dunkeln noch ablichten konntest. Die tropischen Witterungsbedingen schrecken mich von privaten Urlaubsreisen nach Südostasien immer noch ab. Bin beruflich mehrfach auf Borneo gewesen (Kuching, Malaysia) und das hat mir immer gereicht. Ich kann dir das gut nachvollziehen.
Grüße Stefan |
Erst einmal es sind wirklich schöne Bilder die Du hier zeigst, ebenso die Beschreibung der Reise.
Freu mich auf weitere Berichte aus einem faszinierenden Land, so kann ich wenigstens auf diesem Wege noch mal dieses Land "bereisen". Das mit dem Alter kenne ich, war selber 2015 auf Java und 2011 auf Borneo unterwegs, es war teilweise so heiß und feucht, das man sich nicht bewegen wollte, mittlerweile weis ich, so etwas geht Heute leider nicht mehr. Aber um so mehr zehre ich beim betrachten der Bilder von den Erinnerungen an die Reisen, aber diese Strapazen sind irgendwann nicht mehr Gut für unseren Körper. |
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Das Klima sowie vergleichbare Situationen habe ich vor vielen Jahren mal auf Borneo erlebt. Schon beim Gedanken daran klebt mir gleich das Shirt am Rücken und ich bekomme eine trockene Kehle... ;) Freue mich auf Weiteres! |
Hallo Ingo,
von wegen "Interesse nicht überwältigend" - wenn ich auch sonst nicht dazu komme, hier länger zu lesen - für Deine interessanten(!), informativen(!), schönen(!) Reiseberichte ist grundsätzlich prinzipiell und überhaupt immer Zeit!!! Also bitte bitte weitermachen - auch im pelang-pelang Tempo! :top::top::top: Viele Grüße, Gerald |
Danke Euch für das posotive Feedback und den Zuspruch.
Endlich geht es auch weiter. Es wird Morgen im Dschungelcamp...nicht wirklich malerisch → Bild in der Galerie Aber die Aussicht ist schön und der Regen weg → Bild in der Galerie Wir haben sogar den Luxus eines WCs. Gespült wird mittels Schöpfkelle aus dem Eimer → Bild in der Galerie Dann gibt es auch Frühstück → Bild in der Galerie Ein Javamakak nutzt die Gelegenheit und schnappt sich blitzschnell Kekse und Kondensmilch. Dann grinst er uns frech von oben an, während er sich sein Frühstück genehmigt → Bild in der Galerie Vanessa und Gabi gehen mit Ismail nochmal auf den Berg. Gut, dass wir nicht mitgegangen sind. Es wurde dieses Mal so steil, dass sie sich teils an Seilen hochziehen mussten. Verpasst haben wir auch nicht viel...aber immerhin eine schöne Sichtung von Doppelhornvögeln. Ich bleibe lieber unten am Fluß und suche in Begleitung eines Indonesiers, der kein englisch oder deutsch kann, nach Fröschen und anderem Kleingetier. Birgit kommt mit, und Anni auch. Noch im Camp sehe ich eine weibliche Blaumaulagame der Art Aphaniotis acutirostris. Das Tier ist in der Häutung, die alte Haut ist durch Algen komplett grün gefärbt. Insgesamt eine prima Tarnung. → Bild in der Galerie Der Wald sieht hier ziemlich undurchdringlich aus → Bild in der Galerie Aber man kommt durch. Bald finden wir auch einen Tümpel. → Bild in der Galerie Dort gibt es Großlibellen → Bild in der Galerie Und Kleinlibellen, wie diese männliche Prachtibelle → Bild in der Galerie Bei genauerem hinsehen sieht man auch ziemlich viele Frösche → Bild in der Galerie Das hier ist ein Chalcorana raniceps → Bild in der Galerie ..langsam werde ich auch zu alt für all die Namensänderungen. Erst Rana, dann Hylarana, nun also Chalcorana...meinetwegen, bleibt der selbe Frosch. Diesen hier halte ich für Chalcorana calconota → Bild in der Galerie ...kann aber auch ein etwas abweichender raniceps sein. Über uns raschelt es in den Zweigen und kurz zeigt sich ein hübsches Bananenhörnchen (Callosciurus notatus) → Bild in der Galerie Zu unseren Füßen tobt ein Kampf auf Leben und Tod. Das 400-800er taugt hier gerade noch so zur Dokumentation → Bild in der Galerie Als wir an einem kleinen Dschungelwaserfall vorbeikommen, besteht Anni darauf, uns dort zu knipsen...die Indonesier knipsen sich und andere übrigens ständig und mit Begeisterung ..und wir wurden mehrfach zu solchen Bildern gezwungen. Meist noch inmitten einer indonesischen Familie. → Bild in der Galerie Ich bin übrigens zu schwer, für das morsche Holz, auf dem ich stehe und eine Sekunde später macht es Krach und Plumps...zum Glück bleibt die Kamera heil.....dieses Mal noch. Uns begegnet wieder so eine schöne Langfühlerschrecke, wie am Vortag. → Bild in der Galerie Inzwischen konnte ich sie auch bestimmen: Nisitrus insignis heisst das Tierchen. Insignis unter Vorbehalt, denn die Gattung wird gerade revidiert. Am Flussufer tummeln sich hunderte von Wasserläufern...der Wasserspiegel lebt und wabert. → Bild in der Galerie Auch Schmetterlinge sehen wir. manche setzen sich auch hin und lassen sich knipsen. Hier ein Weissling der Gattung Cepora. → Bild in der Galerie Und hier ein Dickkopffalter aus der Gattung Mooreana: → Bild in der Galerie Das letzte Bild für heute ist leider unscharf. Schade, sieht man doch eine weibliche Imago einer Prachtlibelle auf dem selben Bild, wie eine schlüpfende Libelle...und auch noch eine Eintags- oder Steinfliegenlarve → Bild in der Galerie Mehr fanden wir leider nicht, aber immerhin waren wir bei der Rückkehr bei weitem nicht so erschöpft, wie Gabi und Vanessa. To be continued |
Aufgeholt :oops:
Toller Bericht, der mich in den Bann zieht, auch wenn das sicherlich nicht mein Reiseziel werden wird. Spannend zu lesen und zu betrachten :top: |
Hallo,
lese auch mit. Ist definitiv nicht mein Reiseland aber wirklich sehr interessant. Ihr seht echt mitgenommen aus auf den Bildern, aber das ist natürlich dem Klima dort geschuldet. Also danke für deine Mühe und die interessanten Einblicke. |
Wie immer tolle Story mit tollen Bildern. :)
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Weiter gehts...wir werden noch mehr mitgenommen :shock:
Während wir noch Mittag essen → Bild in der Galerie ....wird am Fluss nämlich schon unser Gefährt für die Rückfahrt nach Bukit Lawang zusammengebaut → Bild in der Galerie Empfindliche Ausrüstung, wie Kameras, kommt in Plastiksäcke → Bild in der Galerie Und dann gehts auch schon los...huiiiiii → Bild in der Galerie Eigentlich ganz nett, aber schon nach hundert Metern kommt mein Hinterteil in innigen Kontakt mir einem Felsen.....aber zum Glück nur das eine Mal. Man sieht Ismail an, dass das Steuer Kraft kostet → Bild in der Galerie Aber schon recht bald nähern wir uns unserem Ziel. Kurz davor sehe ich noch einen kapitalen Bindenwaran...aber zu schnell vorbei zum Knipsen. → Bild in der Galerie Zum Glück ist kein Plastiksack aufgerissen → Bild in der Galerie Anni hat noch nicht genug vom angenehm kühlen Wasser → Bild in der Galerie Und Gabi und Vanessa gesellen sich dazu → Bild in der Galerie An der Lodge angekommen gibt es dann noch das obligatorische Gruppen- Abschiedsfoto mit Touristen und Betreuern. → Bild in der Galerie Bis zum Abend wird relaxed ...dann ziehe ich wieder los, um nach kleinen Viechern zu suchen. Die Taschenlampe muss mir den abgesoffenen Blitz ersetzen. An den Bäumen am Dschungelrand sitzen einige große malaiische Hausgeckos, Gekko monarchus → Bild in der Galerie Diverse Laubheuschrecken machen einen Höllenlärm, sind aber nur schwer zu orten. Egal, ich habe darin Übung: → Bild in der Galerie Auch Neozooen sehe ich, wie diese eigentlich afrikanische Achatschnecke → Bild in der Galerie Dann wirds spannender, ich finde eine schöne Bambusotter (Trimeresurus, wohl T. albolabris) → Bild in der Galerie Die sind ziemlich beissfaul. Ich kann sie gut am Schwanz fassen und so in eine passende Position dirigieren → Bild in der Galerie Am Bach finde ich einen kleinen Frosch, dessen Bestimmung mir Schwierigkeiten macht. Aber vermutlich ist es schlicht, na was wohl? Ein sumatranischer Bachfrosch, Huia sumatranus → Bild in der Galerie Gar nicht bestimmen konnte ich bisher diesen Engmaulfrosch (Microhylidae) → Bild in der Galerie Eine gute alte Bekannte ist dagegen die überall in Südostasien anzutreffende Schwarznarbenkröte: → Bild in der Galerie Am Morgen lasse ich Birgit nach dem frühen Frühstück allein. → Bild in der Galerie .....denn ich hoffe auf weitere Reptilien. Flugdrachen, wie ersehnt, finde ich leider nicht. Dafür diese schöne Tempelviper (Tropidolaemus wagleri) → Bild in der Galerie Und nahe dran noch ein Jungtier. → Bild in der Galerie Das sieht noch ganz anders aus, als die Erwachsenen und wird dafür von Laien gerne für eine andere Art gehalten. Aber nun rufen alle nach mir. Es geht mit dem Bus durch den Dschungel nach Batu Katak. → Bild in der Galerie Von dort später mehr... |
Einfach toll, was dein geübtes Auge alles entdeckt.:top:
Da macht es immer wieder Spaß in deinen Bericht einzutauchen. |
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→ Bild in der Galerie Erfahren habe ich das vom Eigentümer des kleinen Resorts in dem ich damals wohnte, einem älteren Biologen. Da das wenig Ähnlichkeit mit dem Tierchen hat das Du uns gezeigt hast würde mich interessieren: was ist das dann? Und ist das hier (dann trotzdem) ein Bananenfalter? → Bild in der Galerie Der war sehr durstig :crazy: |
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Um die Fragen erstmal zu beantworten: Nein und Nein.
Deine Raupen sind Käferlarven. Schwer zu bestimmen, auf jeden Fall von Blatthornkäfern. Ich vermute eine Rosenkäferart oder auch einen der Hirschkäfer. Einem Biologen darf es eigentlich nicht passieren, Käferlarven für Schmetterlingsraupen zu halten...egal, wie alt er ist. :cry: Auch beim Schmetterling muss ich Dich enttäuschen. Bananenfalter sehen ganz anders aus, viele erinnern an den bekannten Blauen Morphofalter, mit dem sie auch nahe verwandt sind. Dein Falter ist ein Schwalbenschwanz der Art Lyssa zampa. Zurück nach Sumatra: Zuerst ging er heute nach der Autofahrt in den Dschungel zu einer Lodge, wo uns unser Guide erwartete. → Bild in der Galerie Überall am Boden wuchsen echte Mimosen, die sich nett zusammenfalteten, wenn man sie berührte. → Bild in der Galerie Es ging los auf Pfaden neben und unter interessanten Felsformationen → Bild in der Galerie Flüsschen wurden überquert....der Bambus bog sich unte rmir und ächzte arg → Bild in der Galerie Dieser Selaginella Moosfarn verfärbte sich überall wo er Sonne abbekam schön bläulich. Im Schatten war er rein grün → Bild in der Galerie Der wald wurde dichter, blieb aber Sekundärwald → Bild in der Galerie Immer wieder kleine Flüsschen → Bild in der Galerie An einer ganz kleinen morschen Holzbrücke passierte es dann. Alle kamen gut drüber, aber unter meinen über 100kg brach das Ding zusammen.Ich fiel runter und mit mir und unter mir die RX100 VII.....kaputt. Nun ist sie bei Geissler. Kostenvoranschalg über 300€ :flop: Aber weiter....am Wegrand saß eine Nette Spinnerrraupe.....Vorsicht, giftige Brennhaare → Bild in der Galerie Hier zeigt uns unser Guide, was wir eigentlich suchten...aber das war nur eine Jungpflanze → Bild in der Galerie Wir waren auf der Such nach der größten Blüte der Welt. Nein, nicht rafflesia...das ist die schwerste und hatte gerade keine Saison. Ausserhalb der Blütezeit hat die Pflanzre die wirs suchten nur ein ewinziges Blatt.....das ragt aber bis 5 Meter hoch auf. → Bild in der Galerie Darunter ist eine Knolle, die bis übeer 120 kg wiegen kann. Und alle paar Jahre....gemäß unserem Guide vor ort ca alle sieben. Kommt stat des Blattes eine Blüte: → Bild in der Galerie Bis zu 3m hoch kann sie werden, die hier war mit nichtmal einem Meter eher mickrig Amorphophallus titanum, ein Aaronstabgewächs. Die Blüte lockt mit Aasgeruch Insekten an. In botanischen Gärten oft serh unangenehm. Im freien gings. und trotz mickrig...beeindruckend war die schon. → Bild in der Galerie Und da wir in Sumatra waren, musste natürlich ein Gruppenbild her → Bild in der Galerie Im Halbschatten flatterte anmutig ein riesiger Falter, Idea stolli logani, vorbei → Bild in der Galerie Bei so wenig Licht mussten ISO 25600 her...geht aber noch → Bild in der Galerie Wir fanden noch eine Knospe der Titanenwurz. Wie bei der anderen Blüte leider schon von Eichhörnchen angeknabbert → Bild in der Galerie Die Pflanze blüht nur 2-3 Tage...alle paar Jahre. Auf dem Rückweg begegneten wir einem der Sänger des Dschungels, einem Siamang → Bild in der Galerie Da war er noch mehrere hundert Meter weg, aber wir kamen noch recht nahe heran. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Zurück in der Lodge fand ich noch einen jungen Bindenwaran → Bild in der Galerie ..und einige der häufigen "common eggflies" → Bild in der Galerie Diese Libelle dürfte ein Männchen einer Neurothemis Art sein Zum Schluss noch ein Bild aus der Toilette: Der allgegenwärtige Saumschwanz Hausgecko: → Bild in der Galerie Danach ging es nach Batu Katak, ins Dorf |
Also verliessen wir erstmal den Dschungel...
→ Bild in der Galerie Der Tag war ja noch nicht zu Ende. Wir machten nun typisch touristisches und liessen uns per Moped Rikscha durch die ländliche Gegend tuckern → Bild in der Galerie Heiss wars und ab und zu nutzten wir Schatten, wenn wir ihn fanden → Bild in der Galerie Am Wegesrand stand ein Kapokbaum, dessen Früchte gerade aufplatzten Die sehr weiche Wolle wird u.a, zur Füllung von Kissen verwendet → Bild in der Galerie An Vögeln sahen wir fast nur Silberreiher, die in den Reisfeldern standen → Bild in der Galerie Immer wieder nett: Kakaofrucht, direkt am Stamm (Kauliflorie) → Bild in der Galerie Allüberall: Reis → Bild in der Galerie Vereinzeln ist immer noch Handarbeit → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Hühnchen dösten am Wegesrand → Bild in der Galerie Und ich schaute nach Wilditeren. Viel gab es nicht, hier ein Sperbertäubchen → Bild in der Galerie Und hier Seidenspinnen, Nephila pilipes. Achtung, auf dem Bild sind drei erwachsene Tiere zu sehen. Ein Weibchen und zwei Männchen → Bild in der Galerie Dann wurde uns gezeigt, wie Tempeh, vergorenes Soja hergestellt wird und wir machten kurz beim Verpacken mit → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Danach ging es zurück zur Lodge → Bild in der Galerie ...und als letztes Bild noch ein Beleg dafür, wieviele Insekten da abends rumschwirren... → Bild in der Galerie |
Danke für den Hinweis bei der Seidenspinne - der war auch nötig :shock:
Es macht immer wieder Spaß, deine Reportagen zu lesen und zu sehen, Danke! Viele Grüße Mainecoon |
Sorry, das funktioniert so nicht. Ich mache hier erst weiter, wenn das Forum wieder halbwegs zuverlässig läuft.
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Zitat:
Hell und viel Blauanteil -> Viele Insekten. |
Einfach schöööön hier zu lesen und schauen.
Ich fühle mich irgendwie dabei :cool: |
Na dann machen wir mal weiter. Leider fühlte ich mich zunehmend unwohl.....irgendwas im Essen. Egal, letzter Abend in Sumatra, da mussten wir nochmal raus. Auch, wenn der Blitz kaputt war.
Diesmal hatten wir für recht viel Geld einen professionellen Führer angeheuert. Von Plumplori über Nebelparder bis Netzpython stellte er uns vieles in Aussicht. Nun ist es immer Glückssache, bestimmte Tiere im Dschungel zu finden....aber so eine Pleite! Der fand nichts, was wir nicht selber auch gefunden hätte und einige der im Folgenden gezeigten Tiere habe ich auch sowieso selber entdeckt. Aber ich greife vor. Zunächst wollte er uns einige Vipern zeigen, aber ich musste ihm sagen, dass wir die schon persönlich kennen...habe einige hier schon gezeigt. Die liegen halt länger am selben Platz. Das erste Highlight war also schon verpatzt. Egal, auf in den nächtlichen Dschungel. Recht häufig fanden wir schlafende Langschwanzagamen, Bronchocela cristatella → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Manche davon waren aber gar keine... Hier ein Männchen der Blaumaulagame Aphaniotis acutirostris. Das Weibchen hatte ich schon aus dem Dschungelcamp gezeigt: → Bild in der Galerie Schlafend macht der leider nicht viel her und man sieht nicht, wie hübsch die sind. Dann noch ein Calotes versicolor auch Blutsaugeragame genannt. → Bild in der Galerie Den Hausgecko Hemidactylus frenatus fand ich erstaunlicherweise hier nie an Häusern, sondern nur im Wald → Bild in der Galerie Offenbar ist sein Vetter, Hemidactlyus platyurus so konkurrenzstark, dass er an Häusern die andere Art verdrängt. In meinem Reptilienzimmer war es früher ebenso. Am Boden fand ich einen kleinen Engmaulfrosch aus der Gattung Microhyla. die Artzugehörigkeit ist mir nicht ganz klar, ich vermute aber, es ist Microhyla_mukhlesuri ..unser Guide wusste es auch nicht. → Bild in der Galerie Einfach zuzuordnen war Ingerophryne parvus. Von diesen Kröten sahen wir mehrere. → Bild in der Galerie In Südostasien der wahrscheinlich am weitesten verbreitete Baumfrosch ist Polypedates leucomystax. Auch hier fanden wir ihn → Bild in der Galerie Wir fanden auch nur eine einzige Schlange, die hübsche, kleine und wenig giftige Bronzenatter, Dendrelaphis pictus → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie In einem Baumstumpf entdeckte ich einen Bogenfingergecko. Die Gattung Cyrtodactylus hat in Südostasien eine unübersehbare Artenvielfalt entwickelt und viele sehen sich extrem ähnlich. Eine seriöse Bestimmung ist daher hier nicht möglich. Ich vermute aber, es ist Cyrtodactylus quadrivirgatus. Leider verschwand er sofort in einem Loch und so gibt es nur dieses eine unscharfe Bild. → Bild in der Galerie Das wars schon fast. Hier noch eine hübsche Heuschrecke der Gattung Traulia → Bild in der Galerie Of begegneten uns Huntsmen Spiders, also Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae), die aber für mich nicht genau zu bestimmen sind → Bild in der Galerie Das hier ist die Schabe Pseudophoraspis nebulosa → Bild in der Galerie Unscheinbar aber eine der wenigen brutpflegenden Schabenarten. Die Jungtiere verbringen nach der Geburt noch einige Zeit unter der Mutter sitzend Hier noch etwas besonderes, darum zeige ich es trotz starker Unschärfe: Eine Halbnacktschnecke "Semislug" wohl aus der Gattung Parmarion. Diese Tiere haben auf dem Rücken noch einen kleinen Gehäuserest, der aber zu klein ist, um eine echte Schutzfunktion zu haben. → Bild in der Galerie Das wars schon...keine Plumploris, keine Nebelparder, keine Netzpythosns...und mir war schlecht. Am nächsten Morgen gings zurück nach Medan, dort hatten wir eine Stadtführung. Zuerst besuchten wir den Palast des letzten Sultans → Bild in der Galerie ...seine Familie lebt noch heute in den Nebengebäuden des Palastes. Das Hauptgebäude kann man besichtigen → Bild in der Galerie Alles sehr prunkvoll. Das Gebäude besitzt malaysische, italienische und spanische Elemente und entstand in den Jahren 1887 bis 1891. Indonesier lieben es sich die Sultanskleidung anzuziehen um ein Fotoshooting mit und ohne Touristen zu gestalten. Wir sind auch auf so einem Foto mit drauf..... → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Auf diesen Thronen hielten Sultan und Sultanin Hof → Bild in der Galerie Leider machte mir mein Bauch immer mehr zu schaffen, so dass ich mich für den Rest der Stadtführung ins Auto legte und versuchte, das nicht vollzukotzen..... So endete unser Aufenthalt auf Sumatra. Am nächsten Morgen flogen wir dann weiter nach Borneo. |
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Da hast du an diesem Tag ja wirklich mehrfaches Pech gehabt: Übelkeit, schlechter Führer und unwillige Tiere! Warst du denn insgesamt mit deiner Ausbeute zufrieden, oder würdest du noch ein weiteres Mal diese Reise unternehmen, um deine Highlights zu sehen? Wie hast du deine Übelkeit bekämpfen können? Ich frage für einen Freund :cool:... Noch eine andere Frage: Bislang wurden bei deinen Beiträgen in der Bilddatenbank stets alle technischen Angaben zu den Fotos ausgespielt, bei dem Eintrag von heute fehlen aber alle Blendenangaben. Hast du da etwas geändert, oder liegt vermutlich ein Fehler des Systems vor? Viele Grüße Mainecoon |
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Wäre meine "Sprechblase" hierzu Danke Ingo, sehr interessante Bilder - ich fühle mich wie ein Kind in die Schule zurückversetzt und bin beeindruckt. |
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Wenn nochmal Indonesien, dann Komodo und Sulawesi ...da muss ich noch hin. Gegen die Verdauungsprobleme musste ich Immodium nehmen, denn bei langen Autofahrten ist nicht alle 10 Minuten eine Toilette parat. Sonst habe ich viel getrunken, Iberogast genommen und es ausgestanden. Die Makros entstanden alle mit dem 100m Laowa 2:1. Da werden keine Daten vom Objektiv übertragen. |
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