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-   -   7R Aber welche 2,3 oder 4. (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=204920)

twolf 22.08.2025 11:43

7R Aber welche 2,3 oder 4.
 
Nach dem ich ja keine Sony seit langer Zeit in der Hand hatte,

Denke ich über eine Sony 7 R nach, ich will etwas das System Sony Ausprobieren, Ziel ist Wildlife.

Zum Probieren möchte ich jetzt nicht viel Geld in die Hand nehmen und mich erstmal am Gebraucht Markt Bedienen.

Als Objektiv erst das Sony SEL 200-600mm F5,6-6,3, evtl. Später Sony SEL 400-800mm f6,3-8 G OSS.

So und nun die Frage, Als Kleinster Invest A7 R 2 Gibt es sehr Günstig, oder Lohnt sich die Nachfolger A7 R 3 , Oder A7 R 4.

Die R2 bekomme ich ab 700 Euro
Die R3 ab 1100 Euro,
R4 ab 1700 Euro.

Wo sind die Vor und Nachteile? Im Bezug Bildqualität, AF und Iso. Bin sehr an Praktische Erfahrungen Interessiert.

kiwi05 22.08.2025 11:50

Wenn es auf den AF-C ankommt, und davon kann man bei Wildlife ja ausgehen,
wirst du nicht mit weniger als der A7RIV starten können.
Ich habe mich mir der A7RIII bzgl. AF-C mehr als abgemüht und so manches Motiv verpasst.
Klar sind mir auch einige Bilder gelungen, aber damals war außer der A9 nichts anderes verfügbar und ich wollte den R-Sensor.

Vielleicht eine kleine Nachbemerkung:
Der Passus "Ich habe mich mir der A7RIII bzgl. AF-C mehr als abgemüht" bezieht sich auf meine heutige Sicht und Erfahrung mit der A1, die mich seit fast 3 Jahren begleitet.

aidualk 22.08.2025 11:51

Heute keine R2 mehr nehmen! Wenn dann die R3. Der Sensor ist der gleiche aber alles andere wurde ein wenig verbessert. Die BQ dieses Sensors ist heute noch konkurrenzfähig. Der AF ist halt alt. Da gibt es bei Sony inzwischen viele Generationen besseres.
Wenn dir der AF wichtig ist (du schreibst 'Ziel ist Wildlife') würde ich mir eine A9 der ersten GEN anschauen. Die ist inzwischen zwar auch 8 Jahre alt aber vom AF eine ganz andere Nummer.

Schnöppl 22.08.2025 12:40

Wenn es eine R sein muss und du es dir leisten kannst die R4, aber mindestens die R3!
Die R3 ist bei mir nach wie vor in Gebrauch als Zweitkamera neben der R5.
Der AF der R5 ist zwar etwas besser, der AF der R3 aber jetzt auch nicht übel.
Eine R2 würde ich nicht mehr empfehlen, die ist in vielen Belangen deutlich hinter der R3 trotz gleichem Sensor.

JörgSF 22.08.2025 13:28

Warum muss es denn unbedingt eine "R" sein? Für Wildlife wäre doch eine gebrauchte A7 IV oder eine A9 auch nicht schlecht.

kiwi05 22.08.2025 13:30

Das zusätzliche Croppotenzial der R-Serie ist schon eine feine Sache.

JörgSF 22.08.2025 13:39

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2329770)
Das zusätzliche Croppotenzial der R-Serie ist schon eine feine Sache.

Ist schon klar, aber der AF-C ist nicht so toll. Ich hatte die A7R V, da war bei schwarzen Hunden in Action schnell Schicht im Schacht. Auch bei BIF war der AF-C nicht wirklich zuverlässig. Wenn sich die "Viecher" nicht viel bewegen ist das mit einer "R" auf jeden Fall super, aber Wildlife ist ja auch Bewegung.

Andronicus 22.08.2025 13:59

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2329757)
..., Ziel ist Wildlife. ...

Welche Erwartungen hast Du an Deine Wildlife Bilder?

Irgendwo liegt eine Löwe rum oder ein Leopard hängt in den Bäumen?
Ein jagender Gepard oder kleine Vögel sollen im Flug eingefangen werden?

Es hängt also von Deinen Ansprüchen an den Autofokus ab.

Um es gaaaanz einfach zu sagen: Wenn Du manuell fokussierst dann kannste auch die 7 R I nehmen. :lol:

Wenn Du jedoch ausprobieren möchtest im Sinne von Vergleich mit Deinem jetzigen System dann solltest Du auch auf etwas gleichwertiges von Sony umsteigen bzw. probieren oder etwas darüber - soweit es das gibt.

Aber im Endeffekt liegen alle System in einer bestimmten Preisklasse von der Leistung in einem ähnlichen Bereich.
Gibst Du € 5.000, - für Sony, Nikon, Canon oder so aus bekommst Du ähnliche Leistungen. Ausnahme ist hierbei natürlich Leica.

Windbreaker 22.08.2025 13:59

Also die 7RV ist beim AF sicher besser, als die 7IV. A9 oder bei Wildlife die A1 ist da sicher besser. Allerdings immer eine Frage des Budgets.

peter2tria 22.08.2025 14:44

Im Vergleich a7rII zu a7rIII macht sich der zusätzliche Bildprozessor der rIII positiv auf die Bildqualität bemerkbar.

Sonst: Wenn man nicht Highend nimmt (nehmen kann/will - was ich verstehe !!), ist es immer ein Kompromis. So auch hier: Wenn man die Croppmöglichkeiten haben will, wird es nun Mal eine 'R'.

Ich habe mit der a7rIV auch schon BIF gemacht, allerdings dann mit Objektiven, mit mehr Öffnung.
Und genau hier muss man genau hinschauen. Soviel ich im Hinterkopf habe, macht die a7rIV den Phasen-AF nur bis Blende 8. Das würde für das 400-800 gerade so reichen, aber Wunder darf man sich da wahrlich nicht erwarten - TC bei Wildlife ist damit eigentlich schon ausgeschlossen.

Bei welcher Blende die a7rIII noch Phasen-AF macht, weiß ich nicht - bitte nachschauen.
Da wäre dann in der Tat eine a9 der 'Budgetsieger', aber wenn man Crop haben will - tja, irgendwas ist immer.

kiwi05 22.08.2025 15:33

Bei der A7RIII ging der Phasen-AF auch bis Blende 8, wenn ich's recht erinnere.

Man 22.08.2025 15:40

Ich habe die A7III (kaum noch in Gebrauch) und die A7RIV. 200-600 habe ich ebenfalls, Wildlife mache ich nicht.
Die A7III ist etwas neuer als die A7RIII und soll nach diversen damaligen Tests einen besseren AF haben.
Das 200-600 nutze ich gern für Flugshows. Ähnlich wie bei BIF (Vögel im Flug fotografieren) hat man da meist den Vorteil eines klaren Kontrasts (dunkles Motiv gegen gleichmäßig hellen Himmel), muss sich aber Mühe geben, das Motiv überhaupt zu finden und im Sucher zu behalten. Den Rest macht dann der AF (AF-C) und da ist die A7III (und damit auch die A7RIII und die noch ältere A7RII) nicht gut.
Die A7RIV ist da insbesondere beim AF-Tracking deutlich besser/schneller/zuverlässiger.
Die „AF-Stunde“ der A7III schlägt bei statischen Motiven und schwachem Licht, z. B. Nachtaufnahmen in der Stadt. Da (und nur da) traue ich dem AF der A7III mehr zu als dem der A7RIV.
Bei schlechtem Licht mag der AF der A7RIV etwas schwächeln – schlecht ist er da aber nicht wirklich: ich nutze ihn auch z. B. bei Events in der (dunkeln) Kirche.
Für statische Wildlifemotive (Tier bewegt sich kaum) ist der AF der A7III in AF-S gut geeignet – in AF-C und bei sich schnell bewegenden Motiven dann eher nicht mehr so.
Bei einem auf einen zulaufenden Hund war mit einem relativ flotten Tamron 70-180 F/2,8 die Trefferquote (Augen scharf) bei Serienbild mit der A7III sehr bescheiden (10%), die A7RIV raffte sich in derselben Situation immerhin auf rd. 50% Trefferquote hoch.
Wunsch nach hoher Auflösung kann ich gut nachvollziehen. Andererseits kann KI-Entrauschung zwar erstaunliches, aber keine Wunder vollbringen. Im Zweifel erfindet sie Details hinzu, wo keine sind. Die Zähne der Braut bei 5-stelliger ISO können dann auch schon mal an eine Frau mit Zahnspange und merkwürdig geformten Lippen erinnern – und ich weiß genau, dass da keine Zahnspange vorhanden war und auch an den Lippen nichts auszusetzen war.
Fell war beim „normalen“ Entrauschen und hohen ISO (bei einer alten A99 mit 24 MP) ein Problem (das war eher eine matschige Fläche = nicht mehr als Fell zu erkennen) – das wird mit der KI-Entrauschung sicherlich viel besser geworden sein. Wenn die 33 MP der A7IV nicht reichen und es finanziell machbar ist, würde ich zur A7RIV greifen.
200-600 mit Telekonverter und A7RIV und älter kann problematisch werden, da ab ca. F/8 nur noch der Kontrast-AF arbeitet = da wird der AF sehr gemächlich.
Grundsätzlich halte ich A7RIV mit 200-600 als low-budget-variante für Wildlife für in Ordnung.
Natürlich ist A7IV (ähnlicher Preis aber „nur“ 33 MP) und A7RV (1.000 Euro teurer) beim AF besser – ist halt die Frage, was man ausgeben möchte und wo die eigenen Schwerpunkte (AF oder MP) liegen.
Mit A7RII oder A7RIII wirst du heute bei Wildlife eher nicht (mehr) glücklich werden.

Porty 22.08.2025 16:24

Von der A7rll kann ich nur abraten, im Vergleich zu halbwegs aktuellen Kameras schnarchlahm. Für Landschaft oder Architektur sicher auch heute noch gut zu verwenden, wenn Bewegung im Spiel ist aber ziemlich frustrierend. Zur A7rlll kann ich nix sagen, hatte ich nie. Die A7riv- schwierig. Ich hatte sie als Ersatz für die geklaute Rii gekauft und bin nie so recht warm mit ihr geworden. Vermutlich auch, weil ich da schon die A9 hatte und die war ihr bis auf die Auflösung in allen Belangen haushoch überlegen.
Meine Empfehlung: Will man BIF oder Flugschau fotografieren und nicht zu viel Geld ausgeben, dann eine gut gebrauchte A9 kaufen. Bekommt man schon mit etwas Suchen für reichlich 1000 €.
Wenn es unbedingt mehr Mpix sein sollen, dann nach einer gebrauchten A1 Ausschau halten, auch da sind die Preise gerade im freien Fall. Die stacked Sensoren spielen dank der hohen Ausleserate beim AF-C in einer anderen Liga.

twolf 22.08.2025 18:49

Danke für eure Mühe und Ratschläge.

Da ich Airschows und Wildlife im Moment als Schwerpunkt sehe, Brauche ich Brennweite oder hohe Auflösung.

Im Moment bin ich bei der OM-1 mit 20 Mp und den Sigma 150 bis 600 mm ( Ergibt 1200 mm ! ) .

Mit einer A1 würde ich nicht fragen, aber selbst gebraucht immer noch mit 400 - 800 jenseits von gut und Böse.

Eine A9, klar AF super, aber 24 MP bei 600mm oder 800 mm und Konverter will ich nicht.

Also bleibt die R7 3 oder 4, bei meinen meisten Fotos spielt der AF nicht die Hauptrolle, das ich eine A1 benötige.

Also was machen?

Ich hatte die D810 mit einen sigma 150 - 600, ist die a7 R3 oder R4 besser oder gleichwertig :roll: vom AF .

y740 23.08.2025 09:38

Hallo,
der Phasen-AF bei der a7r4 geht bis F11.

Ich habe ein paar Jahre mit der a7r4 Wildlife geknipst und war durchaus zufrieden. Der AF ist durchaus auf dem Niveau meiner ehemaligen D500 nur die Bildqualität ist eine andere Liga.

Wenn man nicht die ganz schnellen Vögel im Flug knipsen will ist man mit einer a7r4 für Wildlife gut aufgestellt. Beispiel-Bilder gibt es in meiner Galerie.

Gruß Jens

sascha_mr22 23.08.2025 11:38

Hallo,
ich bin vor einigen Jahren von der A6500 APSC auf die A7RIV umgestiegen und habe bin ganz zufrieden. Wildlife gehen auch die schnelleren Vögel...

Bild in der Galerie...
allerdings braucht es womöglich mehr Geduld als bei einer A1 und man hat weniger Treffer, da sie noch keinen Augenfokus für Vögel besitzt.

Xeropaga81 23.08.2025 12:18

Hier mal meine Sicht als Wildlife Fotograf
 
Wieso nicht einfach bei OM System bleiben? Ich verstehe dein Problem einfach nicht.
Du hast eine OM-1 und das 150-600, kommst also auf 20MP dies bei 1200mm KB Äquivalent, das heisst croppen musst du eigentlich eh fast nie und die 20MP fallen höchstens mal nem kleinen Zuschnitt zum Opfer.

Wieso jetzt diese SONY Idee, wieso nicht einfach mit MFT happy werden? Was meinst du denn was VF dir bringt was MFT nicht auch kann?

Wenn ich dies verstehe bist du ja auch reiner Hobbyist und machst dies rein zu deinem Spass an der Freude.

Ich nutze hochwertigstes VF Equipment (A1 II / A9 III, SONY 600 F4 GM etc.) und bin grad jetzt mal wieder für gute 2 Wochen mit freundlicher Unterstützung von OM System, etwas mit deren Material unterwegs und komme damit bestens zurecht und erziele gute Ergebnisse auf sehr anständigem Niveau.

Just my two cents

LG Marco

Man 23.08.2025 12:29

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2329793)
...bei meinen meisten Fotos spielt der AF nicht die Hauptrolle
...

Ärgerlich für Tierfotografie (angefragt ist für Wildlife) finde ich bei der A7RIV:
„falls [Motiverkennung] unter [Ges./AugenAF-Einst.] auf [Tier] eingestellt ist, kann [Tracking] für [Fokusfeld] nicht gewählt werden.“
Oder in meinen Worten (Zitat stammt aus der A7RIV Bedienungsanleitung):
Tracking und Motiv Tier geht nicht.
Natürlich kann man Tiere auch ohne Tracking aufnehmen und sogar verfolgen. Motiv Tier und AF-C mit AF-Feld breit oder Feld stellen ja auch laufend auf ein gefundenes Tier scharf.
Die neueren Modelle A7IV (weniger MP) und A7RV (kostet mehr) haben dieses Handicap nicht mehr.

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2329793)
...Ich hatte die D810 mit einen sigma 150 - 600, ist die a7 R3 oder R4 besser oder gleichwertig...

Ich hatte die D810 nicht. Was die Geschwindigkeit angeht, kann man bei den DSLRs nicht meckern. Vorteil einer DSLM beim AF gegenüber einer DSRL ist, dass die DSLM auch für den AF permanent die Informationen des Bildsensors nutzen kann und dass die DSLM (heute) sehr viele AF-Felder über fast das ganze Bild nutzen kann.
Bei der Schnelligkeit stehen DSLMs den DSLRs in nichts mehr nach, sind eher noch etwas schneller geworden (DSLMs waren mal deutlich langsamer).
DSLMs können punktgenau (da hat die DSLR wegen weniger AF-Punkten keine Chance), blitzschnell (das kann die DSLR auch) und sehr genau (wegen zusätzlicher Nutzung des Kontrast-AFs, der wegen sehr schneller Objektivmotoren und viel Rechenpower in der Kamera nicht mehr wirklich langsam ist) die Entfernung einstellen. Dazu kommt, wie gesagt, dass sie auch das Bild selbst permanent nutzen können und damit im AF-C das Motiv gut verfolgen können.
Speziell zur D810 kann ich nichts sagen aber allgemein:
DSLMs sind nicht langsamer als DSLRs
DSLMs decken einen breiteren Bildbereich mit den AF-Punkten ab (verschwenken muss man da nicht mehr)
DSLMs sind beim AF genauer (Kontrast-AF)
DSLMs können Bildinformationen zur Lokalisierung des AF-Punkts nutzen.
Ob man das alles braucht (einem Landschaftsfotografen wird es egal sein), muss jeder für sich selber wissen, ich möchte es nicht mehr missen.

Reisefoto 23.08.2025 13:23

Ich habe alle Kameras der R-Serie benutzt und im Moment als Hauptkameras die A7rIII und A7rV. Die A7rII war in vielem ziemlich gemütlich und ist aus meiner Sicht für die Hauptanwendungen bewegte Tiere und Flugzeuge heute nicht mehr zu empfehlen. Die 7rIII ist schon deutlich flotter; ich benutze sie heute als Alltags- und Landschaftskamera. Der Autofokus der A7rIV ist aber wesentlich besser und daher ist diese von den angefragten Kameras ganz klar der Favorit. Die älteren Rs würde ich dafür nicht mehr nehmen.

Mit der A7rIV und dem 200-600 mit jeweils aktuellster Firmware* habe ich sehr gute Erfahrungen gmacht und selbst mit dem 1,4er Konverter, den ich oft benutze, sind die Resultate überraschend gut (Bildqualität erstklassig, AF noch wirklich brauchbar) - kein Vergleich zur Konverteranwendung am A-Mount, die sowohl hinsichtlich Bildqualität als auch hinsichtlich AF erhebliche Einschränkungen brachte.

Wichtig ist, den AF richtig zu konfigurieren, Mark Smith hat dafür passende Empfehlungen:
https://www.youtube.com/watch?v=gJx0lru_evY
Die fand ich sehr hilfreich. Die besten AF-Resultate habe ich bei mittlerer Serienbildgeschwindigkeit gehabt. Folgendes Video hilft vielleicht auch, aber ich habe das von Mark Smith als das Beste in Erinnerung.
https://www.youtube.com/watch?v=eleKMAe2bBU

Die Tierfotos in folgendem Thread habe ich mit der A7rIV aufgenommen:
https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=200978


* Früher wurde gelegentlich über Zusammenarbeitsproblme zwischen dem 200-600 und der 7rIV berichtet.

kiwi05 23.08.2025 13:37

Zitat:

Zitat von Man (Beitrag 2329813)
Ärgerlich für Tierfotografie (angefragt ist für Wildlife) finde ich bei der A7RIV:
„falls [Motiverkennung] unter [Ges./AugenAF-Einst.] auf [Tier] eingestellt ist, kann [Tracking] für [Fokusfeld] nicht gewählt werden.“
Oder in meinen Worten (Zitat stammt aus der A7RIV Bedienungsanleitung):
Tracking und Motiv Tier geht nicht……

Ist es nicht so, dass Tracking Und TierAUGE nicht geht?
Was aber am Ende getrackt wird, also auch ein Tier, ist aber egal und funktioniert?

Dirk Segl 24.08.2025 08:44

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2329793)
Danke für eure Mühe und Ratschläge.

Da ich Airschows und Wildlife im Moment als Schwerpunkt sehe, Brauche ich Brennweite oder hohe Auflösung.

Im Moment bin ich bei der OM-1 mit 20 Mp und den Sigma 150 bis 600 mm ( Ergibt 1200 mm ! ) .

Mit einer A1 würde ich nicht fragen, aber selbst gebraucht immer noch mit 400 - 800 jenseits von gut und Böse.

Eine A9, klar AF super, aber 24 MP bei 600mm oder 800 mm und Konverter will ich nicht.

Also bleibt die R7 3 oder 4, bei meinen meisten Fotos spielt der AF nicht die Hauptrolle, das ich eine A1 benötige.

Also was machen?

Ich hatte die D810 mit einen sigma 150 - 600, ist die a7 R3 oder R4 besser oder gleichwertig :roll: vom AF .

Ich hatte die R3 und die R4.
R3 hatte die schöneren Farben aber Phasen AF nur bis F/8.
Die R4 am 100-400, dem 200-600 und dem 600/4.

Vorteil:
- Croppotential
- guter AF der auch für BIF reicht
- Rauschverhalten top für den 61MP Sensor

Nachteil:
- Rolling Shutter - haste bei der OM-1 nicht (Stacked Sensor)
- kein Blackout freier Sucher - Haste bei der OM-1 nicht

Ich würde bei der OM-1 mit dem 150-600 bleiben, kommst also auf 20MP bei 300 -1200mm KB Äquivalent und f6.3 obenrum.

Das mit schnellem Sensor, tollem Sucher, ohne Rolling Shutter.

Investiere lieber in ein bisschen Software für die Bildbearbeitung und der Drops ist gelutscht.

Für den Ansitz kommt da momentan kein System ran ohne richtig Kohle zu investieren.

Ich finde die Kombi Top. :top:

Aber nur meine Meinung !!

Dirk Segl 24.08.2025 08:53

Ich bearbeite grade *.ORF Dateien mit DXO Pure - RAW um zu sehen was man aus der OM-1 rauskitzeln kann.

Ich wollte für den Ansitz noch was Längeres, aber das 400-800 ist mir zu "unbeständig" :crazy::crazy:

Somit schiele ich zu einer OM-1 mit dem 150-600. :crazy:

Das Rauschen hab ich relativ gut im Griff mit DXO. :top:

Xeropaga81 24.08.2025 11:00

Yupp...
 
Zitat:

Zitat von Dirk Segl (Beitrag 2329825)
Ich hatte die R3 und die R4.
R3 hatte die schöneren Farben aber Phasen AF nur bis F/8.
Die R4 am 100-400, dem 200-600 und dem 600/4.

Vorteil:
- Croppotential
- guter AF der auch für BIF reicht
- Rauschverhalten top für den 61MP Sensor

Nachteil:
- Rolling Shutter - haste bei der OM-1 nicht (Stacked Sensor)
- kein Blackout freier Sucher - Haste bei der OM-1 nicht

Ich würde bei der OM-1 mit dem 150-600 bleiben, kommst also auf 20MP bei 300 -1200mm KB Äquivalent und f6.3 obenrum.

Das mit schnellem Sensor, tollem Sucher, ohne Rolling Shutter.

Investiere lieber in ein bisschen Software für die Bildbearbeitung und der Drops ist gelutscht.

Für den Ansitz kommt da momentan kein System ran ohne richtig Kohle zu investieren.

Ich finde die Kombi Top. :top:

Aber nur meine Meinung !!


Da kann ich dem guten Dirk nur zustimmen, wie auch bereits von mir gesagt, ich würde mir da einen Wechsel dringend überlegen. Ich bin nicht sicher ob hier die Kosten und die kleinen Vorteile die ganzen spürbaren Nachteile wirklich aufwiegen würden ....

Aber am Ende des Tages muss man dies natürlich selbst entscheiden und ggf. auch erst auf die harte Tour lernen :top:

Schönen Sonntag allen
Gruss Marco

Man 24.08.2025 11:15

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2329816)
Ist es nicht so, dass Tracking Und TierAUGE nicht geht?
Was aber am Ende getrackt wird, also auch ein Tier, ist aber egal und funktioniert?

Tier und Tracking geht mit der ARIV nicht – auch Tierauge und Tracking geht (natürlich erst recht) nicht. Steht ein wenig kompliziert und vielleicht auch etwas missverständlich ausgedrückt in der Bedienungsanleitung.

Also vorsichtshalber nochmal mit der A7RIV ausprobiert:
eingeschaltet, AF-C, Gesichts-AugenAF auf „off“, Motiverkennung auf „Tier“, in Fokusfeld ist anwählbar: Breit, Feld, Mitte, Flexile Spot, Erweit. Flexible Spot. Die Position Tracking:xxx (in meinem Fall Tracking: flexible Spot – habe ich vorsichtshalber auch mit Tracking:breit mit identischem Ergebnis ausprobiert) ist ausgegraut, wird Tracking angewählt, kommt der Hinweis
„Folgende/r Vorgang bzw.
Einstellung ist nicht verfügbar.
Motiverkennung
Tier“
Der Hinweis kommt (logisch) auch, wenn zu Motiverkennung „Tier“ der Gesichts-Augen-AF auf „on“ geschaltet wird.
In den mit „Tier“ anwählbaren Fokusfeldern (alles außer Tracking:xxx) wird das Tier erkannt und auch der Gesichts Augen-AF funktioniert damit.

twolf 24.08.2025 16:41

Hallo Marco, ja die Om-1 hat ihre Vorteile, aber das 150 - 600 ist kein Pro, und damit nicht Wasserdicht, mir ist das Objektiv bei der letzten Airpower Abgesoffen, und das für jenseits der 2000 Euro. Verdammt Ärgerlich.
Und dann ist das ein Kleinbild Objektiv, da sind die Vorteile , klein und Leicht absurdum geführt.

Auch im Bereich der Dynamik habe ich meine Problemme, da sind die Reserven eher gering.

Ich prüfe die option Sony als Zweitkammera Anzuschafen, nur mit den zwei Objektiven, die Alternative wäre eine Om-1 als zweitbody .

Danke Dirk, also wenn dan eine IV, eher.
Die Ergebnisse sind aber schon sehr gut.
Rauschen ist dank Lightroom Entrauschen kein Thema mehr, unglaublich was da geht.
Graue Flugzeuge sind da der Super Gau gewesen.

Danke Man, ja einen Tot muss man Sterben...:top: danke für die Tipps.

Danke Reisefoto für die Tipps.

Xeropaga81 24.08.2025 19:17

Hmm...
 
Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2329854)
Hallo Marco, ja die Om-1 hat ihre Vorteile, aber das 150 - 600 ist kein Pro, und damit nicht Wasserdicht, mir ist das Objektiv bei der letzten Airpower Abgesoffen, und das für jenseits der 2000 Euro. Verdammt Ärgerlich.
Und dann ist das ein Kleinbild Objektiv, da sind die Vorteile , klein und Leicht absurdum geführt.

Auch im Bereich der Dynamik habe ich meine Problemme, da sind die Reserven eher gering.

Ich prüfe die option Sony als Zweitkammera Anzuschafen, nur mit den zwei Objektiven, die Alternative wäre eine Om-1 als zweitbody .

Danke Dirk, also wenn dan eine IV, eher.
Die Ergebnisse sind aber schon sehr gut.
Rauschen ist dank Lightroom Entrauschen kein Thema mehr, unglaublich was da geht.
Graue Flugzeuge sind da der Super Gau gewesen.

Danke Man, ja einen Tot muss man Sterben...:top: danke für die Tipps.

Danke Reisefoto für die Tipps.

Wieso dann nicht einfach sich das 150-400 F4.5 PRO gönnen? Ich denke mal 1000mm sollten doch eigentlich für alles ausreichend sein und Wetterfest ist das Dingens allemal besser als jedes 200-600 oder 400-800 von SONY. Ab und an sieht man sogar Gebrauchte auf dem Markt, hab aktuell grad wieder eines dabeim und liebe diese Linse einfach.

Dynamikprobleme hat man mit der OM-1 vorallem dann, wenn man der Meinung ist man können Tiefen hochziehen. Leider ist es bei der OM-1 eher so, dass man es sich angewöhnen sollte ein kleinwenig zu überbelichten, mit hellen Bereichen und Spitzen kann der Sensor super umgehen und dann hat man da auch kaum wirklich relevanten Trouble.

Nicht falsch verstehen, ich will dir SONY nicht ausreden, aber wenn du dir eine A7RIV holst wirst du definitiv damit nicht wirklich lange glücklich werden. Die Trefferquote mit der Kamera mag für Airshows grad noch so passabel sein, aber für sich bewegende Tiere vorallem schnelle, aktive Vögel, ist es eine Zumutung und wenn du Glück hast sind in einer Serie von 30 Bildern vielleicht knapp 5-10 dabei die WIRKLICH scharf sind, der Rest wird mehr oder weniger grosser Ausschuss sein. Dazu kommt das der 61MP Sensor zwar massives Croppotantial bietet, aber das klappt nur wenn man auch ein wirklich scharfes Foto hinbekommt, die A7RIV verzeiht keinen Fehler und man sollte sich dort angewöhnen lieber etwas kürzere Verschlusszeiten zu verwenden als man eigentlich geneigt wäre zu nutzen.

Ich erachte eine A9 bzw. besser eine A9 II als die bessere Wahl als Budget Lösung. Aber da hast du dann halt am Ende max. ein 400-800mm dran und nicht gerade viel Cropreserven. Und daher meine ich ja, wieso dann nicht einfach bei OM bleiben und vielleicht auf ne OM-1 II updates, der AF Unterschied ist deutlich spürbar gegenüber der mk I.

Just my two Cents aus über 15 Jahren Wildlifefotografie und von jemandem der wohl alles an SONY Alphas auch wirklich mal gehabt und intensiv genutzt hat ab 2019: A9II, A7RIV, A1, A7IV, A7RV und jetzt A9 III und A1 II ...

LG Marco

Dirk Segl 25.08.2025 07:07

Und wie wäre es mit einer Canon R5 (1).

Die hat auch im Dynamikbereich Reserven, hat zwar keinen Stacked Sensor aber fast frei von Roling Shuter, genug Cropreserven, der Markt/die Händler sind voll mit den Kameras und dazu das 200-800.

Die Kombi hatte ich am Samstag wieder in der Hand und die ist vom AF her ziemlich gut.
Die Linse ist knackig, lässt sich gut verstauen, ist sehr gut abgedichtet (Bekannte hat das Teil und geht damit ziemlich ruppig mit um :shock:)

Ist noch günstiger als ne Nikon Z8 mit nem 180-600.

Ich würde momentan zu Nikon gehen, wenn ich nicht so viel Sony Kram hätte.
Du hast im Bereich Tier und Sportfotografie eine super breite Palette in allen Preisklassen und Adaptermöglichkeiten.

Z8 mit Adapter und dazu TC 1,4 und dem 500/5.6 PF (Airshow locker Freihand).

Relativ günstig, leicht, bis 700mm/8 mit einem tollen Handling.

Macht auch viel Laune. :crazy:

Oder bei Canon R5 (i) ein adaptiertes 500/4.:crazy:

Das sind allses nur Gedankenspiele was abseits von Sony so möglich ist.

Wie gesagt die Sony R4 ist für solche Dinge nur mit mech. Verschluß gut.

Grüße !!
Dirk

Man 25.08.2025 12:32

Zitat:

Zitat von Dirk Segl (Beitrag 2329870)
Und wie wäre es mit einer Canon R5 (1)...und dazu das 200-800.

...Nikon Z8 mit nem 180-600...

Ich denke schon, dass R5 und Z8 besser für Wildlife geeignet sind als die A7RIV.

Gedacht ist hier aber an ein Zweitsystem zu möglichst niedrigem Preis.
Wunsch ist VF mit hoher Cropreserve.

Angedacht war A7RIV (geschätzt wurde rd. 1.700 Euro) und 200-600 (neu 1.600 Euro, gebraucht 800 Euro) = mit rd. 2.500 Euro ist man dabei.

Ich kenne den Gebrauchtmarkt bei Canon/Nikon nicht, aber auf Anhieb (und mit Blick auf die Neupreise) würde ich die genannten Varianten für eher teurer halten.

twolf 25.08.2025 13:05

Zitat:

Zitat von Man (Beitrag 2329879)
Ich denke schon, dass R5 und Z8 besser für Wildlife geeignet sind als die A7RIV.

Gedacht ist hier aber an ein Zweitsystem zu möglichst niedrigem Preis.
Wunsch ist VF mit hoher Cropreserve.

Angedacht war A7RIV (geschätzt wurde rd. 1.700 Euro) und 200-600 (neu 1.600 Euro, gebraucht 800 Euro) = mit rd. 2.500 Euro ist man dabei.

Ich kenne den Gebrauchtmarkt bei Canon/Nikon nicht, aber auf Anhieb (und mit Blick auf die Neupreise) würde ich die genannten Varianten für eher teurer halten.


Das ist der Punkt, jetzt sind die Nachteile von Sony, zum Vorteil gereift, ein sehr guter Gebrauchtmarkt.
Mit Nikon oder Canon liege ich weit über mein Budget.
Ich will ja mein Olympus System Behalten, Für viele Sachen die so noch mache ist die Kompaktheit und Bildqualität mehr als ausreichend.

twolf 25.08.2025 13:15

Hallo Dirk, Ja wenn es um Haptik und Bedienqualität geht, würde mir Nikon sehr Liegen, habe ja eine Nikon Vergangenheit.

Hallo Marco, Ja das 150 - 400 , Bildqualität super, Aber echt Blende 4.5 für 6999 Euro?
Da ist das 300 F4 von der Abbildungsqualität Gleichwertig, selbst mit 1.4 Converter.

Da kann ich gleich ein Gebrauchtes 600 oder 800 Anlachen ................

Das Große Manko ist einfach die Preisgestaltung bei OM, das ist Abenteuerlich.
Das 150 - 600 war ein Absolut zu Teures Objektiv, 2600 Euro wir da Aufgerufen.

Danke an alle, ich denke ich habe die Infos die ich brauche, und werde mal etwas Nachdenken.


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