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Sigma 150-600 DG DN Sports oder Sony 200-600
Hallo zusammen,
hat / kennt jemand eines der Objektive? Würdest Du es nochmal kaufen oder Dich für ein anderes entscheiden? Gibt es besondere Vor- oder Nachteile bei einem der Objektive? Ich würde gerne in den Bereich "Wildlife" einsteigen, mit meinem 105mm stoße ich aber zu schnell an Grenzen. Ich freue mich auf Eure Meinungen. Liebe Grüße Michael |
Ich habe das 200-600 von Sony. Vorteil ggü. dem Sigma ist, dass es einen Innenzoom hat , also immer gleich bleibt. Außerdem hat es eine hervorragende Bildqualität und von 200 bis 600mm lässt sich mit einer Vierteldrehung des Zoomrings zoomen. Weiterer Vorteil: Es lassen sich Telekonverter verwenden. Das geht bei Sigma nicht.
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Ich hab das Sigma und bin damit sehr zufrieden. Schärfe und AF-Leistung sind meiner Meinung nach auf hohem Niveau, auch wenn ich keinen direkten Vergleich habe - ausser vielleicht das alte Sony 70-400G (A-Mount), welches merklich schlechter abbildet...
Ein Vorteil vom Sigma ist sicherlich auch der Brennweitenbereich, mit 150mm am kurzen Ende ist man noch etwas flexibler als mit dem Sony. Die Stativschelle beim Sigma ist auch sehr gut, lässt sich drehen und ist Arca-Swiss fähig (kann das Sony glaube ich nicht?!). |
Ich habe das Sony 200-600. Die Bildqualität ist sehr gut und das auch mit Konvertern. Den 1,4er Konverter benutze ich damit sehr häufig. Nur für die weißen Objektive von Sony gibt es bisher Telekonverter am E-Mount. Damit stellt sich für mich die Frage nach dem Sigma nicht, obwohl ich ab und zu auch gern 150mm als kürzeste Brennweite am Tele hätte, aber der Bedarf nach mehr Brennweite am langen Ende ist bei mir viel größer.
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Ist aber jedes 1/4tel Jahr immer wieder ein schönes Thema, grade jetzt in der dunklen Jahreszeit. :top: Zitat:
Grüsse !! Dirk |
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Hallo zusammen und vielen lieben Dank für Eure Antworten!
Meine Kamera ist die Sony a7 iv und mein Budget beläuft sich auf 1500 Euro. Über das Gewicht bin ich mir bewusst. Für Porträts outdoor nehme ich gerne mein Sigma 105mm mit, das wiegt knapp 500 Gramm weniger als das Sigma 150-600 / Sony 200-600. Bin also schon etwas trainiert... :? Beide Objektive hatte ich bereits gesehen und auch in der Hand, allerdings noch nicht an der Kamera. Es sind tatsächlich ganz ordentliche "Oschis"! Wildlife klingt wirklich sehr umfangreich. Mir schweben Fotos von einheimischen Tieren und Vögeln vor sowie auch Landschaftsaufnahmen. Ich habe einige Natur- und Landschaftsschutzgebiete fast hinter der Haustür. Zudem noch ein paar Bauern- und Reiterhöfe. Die Vorteile für das Sony (Viertelumdrehung von 200 bis 600, Telekonverter, Fokussierung im Gehäuse) klingen sehr gut. Ich werde wohl nicht drum herumkommen, mir beide Objektive mal auszuleihen und dann Bilder zu vergleichen... Liebe Grüße Michael |
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Wenn der Telekonventer eine Option sein muss ist die Entscheidung eh schon getroffen.
Wenn 600mm reichen, dann würde ich beide Objektive testen soweit das möglich ist. Ich habe das Sony und bin nicht 100%ig überzeugt davon. Es ist gut, aber begeistert bin ich von meinem, auch nach einem Aufenthalt in Linz, nicht wirklich. Es würde sagen, dass der Preis angemessen für die Leistung ist. Vielleicht verträgt es sich aber auch nur mit meiner A9 nicht wirklich und die Leistung an der A7IV ist besser. |
Nutze das 200-600 seit 2019 und bin absolut zufrieden damit.
Jetzt, mit dem 600 F4, schaue ich natürlich mit anderen Augen auf dieses Objektiv, aber es wird auf jeden Fall im "Arsenal" bleiben. Zum Sigma kann ich nichts sagen, außer das ich seit geraumer Zeit tendenziell immer zu original SONY Objektiven tendiere. Habe im A-Mount sehr lange mit dem Tamron 150-600 fotografiert und kurz vor dem Wechsel ins E-Mount noch das 70–400 mm F4–5,6 G SSM II für meine A99II gekauft. Der Unterschied war gewaltig! Gruß Lars |
Die tun sich nicht viel. Ich habe das Sony und für mich reicht das.
Allgemein sagt man Sonyobjektiven im Vergleich zu gleichwertigen Objektiven von Fremdhersteller einen besseren/schnelleren AF nach. Wenn du im Rucksack / der Fototasche genügend Platz für das Sony (das fährt nicht ein) hast, nimm das Sony. Es gibt auch reichlich Berichte auf Youtube, z.B. von Siegfried Eichhorn. |
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Das Tamron 150-500 wiegt ca. 500g weniger als das Sony , hat am langen Ende eine bessere Naheinstellgrenze und ist kompakter. Als Option zu den großen Brummern in Deiner Preisliga. :D |
Ich hatte das Tamron mal mit dem Sony 100-400 GM verglichen, und es hat am langen Ende nicht mehr Details aufgelöst. Wenn dann doch lieber das GM. Aber das sind dann auch keine 600 mm mehr. Evtl. mit TK, das wäre die kompakteste Option. Aber das sprengt wiederum das Budget.
Das Sigma 150-600 könnte man später ggf. auch mit einer A6700 kombinieren. Dann hätte man ggü der AIV immerhin einen Auflösungsvorteil von 1,33. Das ist grad meine Überlegung als Alternative zum 1,4x-TK. Die A6700 passt im Gegensatz zum TK an jedes E-Objektiv, bspw. auch an ein Makro. Für das Budget und die Anwendung würde ich aber auch das Sony 200-600 nehmen - wenn das Packmaß nicht stört. |
Schade, dass es in dem Vergleich keinen ganz eindeutigen Sieger gibt. Was in einem Video als Nachteil genannt wird, wird im nächsten als Vorteil gepriesen. (z.B. Brennweite, Zoomring, Größe, Telekonverter usw.)
Ich werde jetzt mal schauen, ob ich die Objektive ausleihen und übers Wochenende testen kann. Tamron wurde ebenfalls noch genannt und ist sicherlich auch einen Test wert. Vielen lieben Dank für Eure Hilfe, Meinungen und Links zu Youtube! Viele Grüße Michael |
Das Sony 200-600 gibts momentan bei Foto Koch z. B. für 1399,- neu.
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Danke für den Tipp!
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Mein Fazit: Sigma 150-600 - Hauptgrund war die Anfangsbrennweite. Aktuell bin ich auf die a6700 und das Sony 100-400 umgestiegen, Grund Gewicht. Hoffe in 2025 werden dann meine Schulterprobleme besser oder sind ganz weg. Die a7IV habe ich schon verkauft und das Sigma sucht noch einen Käufer. P.S. die a6700 funktioniert auch mit dem Sigma prima. Fotos siehe https://methanolpixel.de |
Mal schauen, was mein eigener persönlicher Test bringt...ich werde gerne berichten und meine Entscheidung begründen.
Liebe Grüße Michael |
Ich bin bekennender Fan des 200-600ers. Mit 1,4x TC mein Immerdrauf an der A1.
Die Gewichtsdiskussion verstehe ich nicht. Wenn ich ein Tele ab 400mm will, macht der Gewichtsunterschied bei sämtlichen verfügbaren Zoom Optionen doch bestenfalls gut ein Pfund aus, oder? Nur die Festbrennweiten sind teils nochmal deutlich schwerer. Also ob ich 500g mehr oder weniger mit mir rum trage......ich kann mir nicht vorstellen, das zu bemerken. Zumal nicht bei Verwendung eines vernünftigen Tragesystems. Für mich wären Gewichtsunterschiede in dieser Größenordnung absolut kein Argument. Und ja, man merkt schon, dass die oben genannte Kombi absolut gesehen ein Gewicht hat und vielleicht ist mir das jenseits der siebzig - was leider nicht mehr ewig hin ist- auch zu schwer, aber im Vergleich dazu, was viele so in Rucksäcken mitschleppen, ist es doch eher mäßig. Noch kann ich damit einen ganzen Tag unterwegs sein ohne dass es mich stört. Also nur Mut. Ich würde wirklich nach fit for purpose gehen. Wenn Dir 600mm oft nicht reichen (bei scheuem Wildlife eigentlich immer der Fall) würde ich immer das SEL 200-600 plus TC als erste Wahl sehen. Alternative ist da nur die 600er Festbrennweite. |
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Ich nutze das 200600 mit dem 1.4er-Konverter an der A6700. Mein Bruder hat an der A7III entweder das Sigma 150-500 oder ein vergleichbares Tamron (weiß grad nicht genau), das halt nicht mit Konverter betrieben werden kann. Wir waren zusammen auf Vogel-Foto-Tour (Kraniche im Diepholzer Moor und Umgebung).
Am Ende der Tour war er überzeugt, sein Tele zu verkaufen, und auf das 200600 umzusteigen. Mehr Brennweite (z.B. durch einen guten Telekonverter) ist bei halt nicht zu ersetzen. Auch bei so großen Biestern wie Kranichen. Nimm das Sony 200600G. Billiger als gerade jetzt wird es wohl nicht mehr. P.S.: Die Naheinstellgrenze ist auch beim 200600G ganz o.k.. Man kann das auch mal als Makro-Ersatz gebrauchen. Aber das ist ja auch nur ein Nebenaspekt. Bei mir jedenfalls. |
Ich besitze das 200-600mm seit nun fast 6 Jahren. Nimm das 200-600mm. Es wurde alles gesagt und ich schliesse mich dem an. Es ist momentan unschlagbar günstig.
Ich habe auch noch dass 4/600mm und die Quali vom Zoom ist sehr gut. :top: |
Nimm das 200-600mm von Sony an einer 7IV . Habe gestern auf einem Konzert das 200-600 mit TK2 getestet. Den TK 2 habe ich mir von einem Anwesenden Fotografen ausgliehen. Die Augen erkennung funktioniert sehr gut bei 1200mm. Der Autofokus ist schnell und sicher. Zum Spass habe ich mal den APS-C Mode eingeschaltet, dann sind es 1800mm und funktioniert.
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Nochmals vielen lieben Dank für die vielen Tipps und Hinweise.
Beide Linsen hatte ich nun zeitversetzt zum Testen. Mir gefiel das Sigma besser. Trotzdem haben beide Objektive den Rückweg angetreten. Diese Art der Fotografie habe ich mir doch anders vorgestellt. Ich bleibe also (vorerst!?) bei der Peoplefotografie! Liebe Grüße Michael |
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http://wuw2.ddns.net/sonyuserforum/d...%20Rehbock.jpg Freihand schnell zum Fenster raus mit der A7RII, ISO 6400. BG |
Luftpumpenobjektive
Es ist alles gesagt aber grundsätzlich kann ich nur zu Objektiven raten die keinen Luftpumpeneffekt haben.
Damit meine ich Objektive die beim zoomen ein- und ausfahren, es ist nur eine kurze Frage der Zeit bis durch den Luftpumpeneffekt Staub in Inneren sichtbar wird. Die erste Wahl ist bei mir immer Innenfokusiert und deshalb hier in diesem Beispiel das 200-600 von Sony. Ich hatte das mit in der Steppe Kenias auf Safari und es kam Nachhause wie ich es mitgenommen hatte. Staubfrei! |
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Hier kommt eins von mir - die Emma habe ich gerade beim Kreischen erwischt. Wusste garnicht, dass Möwen Zungen haben! :D Klar - keine Meisterleistung, aber ein schöner Schnappschuss. https://drive.google.com/file/d/1n1-...ew?usp=sharing Die Qualität beider Objektive fand ich sehr gut. Die Innenfokussierung beim Sony habe ich aber nicht als Vorteil gesehen. Das Sigma kann man per Hand gut aus- bzw. einziehen. Das kenne ich noch von alten Zoomobjektiven ohne AF, die auch heute noch fast staubfrei sind und deren reingepumptes Innenleben selbst bei Pixelpeeping nicht zu sehen ist. Die meiste Zeit habe ich sie am Strand genutzt. Den AF empfand ich gleich schnell und treffsicher oder war das Sony einen Hauch schneller? Kann aber auch nur "gefühlt" sein. Schön war die zusätzliche Brennweite von 150 - 200mm, wäre aber kein K.O.-Kriterium gewesen. Für welches Objektiv ich mich entschieden hätte, weiß ich nicht. Aber wie gesagt, diese Art von Fotografie ist auf Dauer nichts für mich und dann ist mir der Preis für beide Objektive zu hoch. Danke nochmal für die Tipps und liebe Grüße Michael |
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Danke für die Korrektur. :top: |
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