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Für Vollformat geeignete a-mount Objektive
Hallo!
Ich spiele (mal wieder...) mit dem Gedanken, mir eine neue Kamera zuzulegen. Nicht, daß ich meine 77ii nicht mehr mögen würde, aber die Technik schreitet halt voran. Es soll natürlich wieder eine Sony werden, und wenn möglich, auch ein Vollformat. Da es aber in der Klasse nur noch e-mount gibt, muss auch ein Adapter her, denn sofort alle meine Objektive zu ersetzten, ist dann doch etwas über meinen Möglichkeiten. Vier meiner Objektive liegen mir besonders am Herzen, es sind die, mit denen ich die meisten Aufnahmen mache: Sony 2,8/18-50 SSM Sony 4,5-5,6/70-300 G SSM Sigma 2,8/105 Makro Sigma 5,5/180 APO Macro Welche dieser vier sind für Vollformat geeignet? Wer hat damit Erfahrungen an einer Sony im Vollformat? Danke im Voraus für Infos und Hinweise! |
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Ich habe eine Zeit das Sony 4.5-5.6/70-300 G SSM mit LA-EA3 Adapter verwendet. An einer neueren E-Mount Kamera läuft es zur Hochform auf, sowohl von der AF-Treffsicherheit, wie auch von der Schnelligkeit, besser als an jeder A-Mount Kamera vorher. Inzwischen habe ich es aber abgelöst (die neuen E-Mount Objektive sind um Klassen besser) und für Video funktioniert der AF gar nicht. Das Sigma 2.8/105 Macro habe ich auch (Version: HSM DG Macro). Es ist am Adapter im Autofokus sehr langsam und sehr unsicher. In der Praxis eigentlich nur als manuelles Objektiv nutzbar, für Macro halt. |
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Zur Bildqualität der Objektive kann ich nicht viel sagen, da ich sie nicht besitze. Mit den Makros wirst Du aber definitiv nicht viel falsch machen. Ich verwende je nach dem das Minolta 100mm/2.8 Makro (1. Gen.) bzw. das Sony 100mm/2.8 Makro. Mit beiden bin ich sehr(!) zufrieden. Ich sehe keinen Anlass, dann an den Sigmas zu zweifeln. Und lass Dich nicht irritieren durch Aussagen, dass der AF langsam sei. Bei Makros ist der AF immer langsamer als vergleichbare normale Festbrennweiten. Dadurch, dass Makros feiner fokussieren müssen, ist die Übersetzung feiner, was immer zulasten der Geschwindigkeit geht. Das Sony 4,5-5,6/70-300 G SSM ist in der Konstruktion von 2008, weshalb man es vielleicht heute nicht mehr unbedingt als "state of art" bezeichnen würde. Die fast 20 Jahre Konstruktionsentwicklung machen sich dann doch irgendwann bemerkbar. Aber schlecht ist es nicht, und es ergibt durchaus Sinn, es erst einmal weiterzuverwenden und statt desses das Geld eher in ein 2.8er Standard-Zoom zu investieren. |
Schon mal Danke für die bisherigen Antworten! :)
Die Makro-Objektive benutze ich fast immer mit manuellem Fokus, da stört der langsame AF nicht. Das kleine Makro (105mm) nutze ich für Dinge, die sich gar nicht, oder nur sehr, sehr langsam bewegen. Der AF des Sigma 180mm ist aber nicht gerade als langsam zu bezeichnen: wenn ich damit Insekten "jage" sitzt der AF sehr schnell und sicher. Dafür habe ich im Gegenzug manchmal Probleme, manuell den Fokus zu setzten, weil die Übersetzung der Mechanik sehr "steil" verläuft, eine winzige Drehung also einen großen Fokusbereich abdeckt. Aber insgesamt bin ich mit der Linse sehr zufrieden, darum würde ich sie auch nur sehr ungern ausrangieren. Das 70-300 aus der G-Serie war nicht billig, daher bin ich erleichtert, daß ich es weiter benutzen könnte. Das "Normal-Objektiv" 18-55 würde dann durch das neue Kit-Objektiv ersetzt, der "Verlust" wäre also verkraftbar. Und wahrscheinlich würde das neue Kit-Objektiv auch einen etwas größeren Bereich abdecken, wie ich es in den einschlägigen Anzeigen gesehen habe. Nach und nach würde ich mir dann sowieso neuere Objektive zulegen, nur halt nicht alle auf einmal, solange ich nicht im Lotto gewinne. Eine andere wichtige Frage brennt mir noch auf der Zunge bzw unter den Nägeln: wie zukunftssicher ist der e-mount? Lohnt es sich überhaupt noch, jetzt eine Kamera mit e-mount zu kaufen, oder sollte man gleich einen Schritt weiter gehen? |
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Oder habe ich da etwas missverstanden? |
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Zur Erläuterung: Der Global Shutter bedeutet hier das gleichzeitige Auslesen des gesamten Sensors und hat nicht mit einem blendenartigen Zentralverschluss im Objektiv zu tun. Es ist keinerlei neues Bajonett bei Sony in Sicht. An der A9III, die den global Shutter hat, funktionieren alle E-Mount Objektive. Aber wer weiß, was die Trolle des Herrn P., für die er dieses Jahr 1,5 Milliarden € ausgibt, so alles schreiben...
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Hallo wehkah,
du hast Interesse an Vollformat und nicht APS-C!? Die a77II ist ja eine APS-C Kamera. Bedenke für Vollformat ist das Equipment auch etwas teuerer und das Gewicht dieser ist auch nicht zu unterschätzen... Viele Grüße und einen schönen Sonntag, Charly |
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Nachtrag: war mein Irrtum! Es ging "damals", also vor ca einem halben Jahr, darum, daß Sony erst ein Objektiv zertifiziert hatte, das die 120 fps mit kontinuierlichem AF in der Serienaufnahme schafft. Das hat sich wohl inzwischen geändert, Sony hat eine Liste mit kompatiblen Objektiven nachgereicht, siehe hier. Aber wie gesagt: dieses Modell bleibt vorerst ein Traum für mich, da muss ich erst im Lotto gewinnen. Oder reich heiraten. Was beides gleich unwahrscheinlich ist. :D |
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es kommt halt immer darauf an was du mit deiner Kamera fotografieren möchtest. Verwendest du diese hauptsächlich als Reisekamera und sollte deine Ausrüstung klein und leicht sein? Die Haptik einer Kamera mit Objektiv ist natürlich auch ein Kriterium... APS-C Kameras haben eine Cropfaktor von 1.5 und dadurch rückt dein Motiv bei der Aufnahme näher heran siehe z.B. Wildlifefotografie. Du hast auch erwähnt, dass du reich Heiraten müsstest um dir gleich neue Objektive leisten zu können... möchte natürlich nicht auf dem Schlips treten. ;) Allerdings könnte sein, dass es mit den alten A-Mount Objektive kleine Einschränkungen geben könnte!? Die alten Objektive kann man schließlich auch, mit der Zeit gegen Neue austauschen oder ergänzen.:roll: Vollformat ist meiner Meinung nach schon besser (bessere Freistellung bei Porträt, höhere Auflösung bei 30, 40 oder 60 Megapixel Sensor, dadurch Zuschnitt möglich, besseres Rauschverhalten). Vollformatkameras sind in der Regel etwas größer und dadurch wird die Haptik da auch besser sein. Mußte aber am besten selbst ausprobieren z.B. bei einem Fotofachhändler deines Vertrauens. Habe oben einige (Kritik-)punkte über Pro und Kontra von Vollformat und APS-C aufgeführt und diese kannste ja in der Forumssuche oder im Internet auch finden. Hier nun eine Seite auf welche alle E-Mount Objektiv egal ob FE-Mount (Vollformat) oder nur E-Mount (APS-C) gelistet sind: https://www.foto-area.de/Objektive/E-Mount/#lens-table Ob die Preise dieser Objektive topaktuell sind kannste aber auch über z.B. Idealo, Guenstiger.de ect. erfahren. Noch einen schönen Sonntag und viele Grüße, Charly |
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20g Unterschied, das ist weniger als das Gewicht eines AA-Akkus. Das sollte zu verschmerzen sein. Und die Objektive hatte er ja auch schon an der α77 II. |
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ich meinte ja auch den Unterschied zwischen FE-Mount und E-Mount Objektive, Größe, Gewicht und Preis. Viele Grüße Charly |
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Außerdem: Warum sollte ein Hersteller einen komplett neuen Mount entwickeln und herausbringen? Ich sehe in der Vergangenheit drei "große" Momente, an denen komplett neue Mounts entstanden:
Nachtrag: Der Global Shutter ist grundsätzlich zwar eine gewichtige Entwicklung, aber bedingt aus meiner Sicht keine Änderung am Mount. Die jetzt möglichen höheren Bildfrequenzen bedingen schnell fokussierende Objektive, aber da die Motoren ja inzwischen in den Objektiven sind, spielt das für das Zusammenspiel Kamera-Objektiv keine Rolle (zumindest nicht mit Blick auf den Mount). |
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Ich habe jüngst gerade wieder im Garten meiner Schwiegermutter gelesen und den Pobbes von Hummeln fotografiert. Selbst an der Naheinstellgrenze meines Makros ist die Hummel bei einer APS-C-Kamera nicht sensorfüllend. Mit einer Vollformatkamera hätte ich also "mehr Rahmen drumrum", aber keine größere Hummel. Und jetzt wird es relevant: Bei vergleichbarer Pixelanzahl auf dem Sensor sind die Pixel auf dem APS-C-Sensor deutlich kleiner. Folglich habe ich für Makrofotografie um die Naheinstellgrenze herum mit einem APS-C-Sensor eine viel detailreichere Auflösung als mit einem (hinsichtlich der Pixelanzahl) vergleichbaren Vollformat-Sensor. Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 ist immer ein Abbildungsmaßstab von 1:1, egal auf welchem Sensor. Ein Quadrat mit einer Kantenlänge von 1cm wird - egal auf welchem Sensor - immer auf dem Sensor mit einer Kantenlänge von 1cm abgebildet. Da die Pixel der Vollvormatkamera aber größer sind (oder sollte ich sagen: gröber?), sind der Vollvormatkamera auf der Fläche von 1x1cm weniger Pixel als bei der APS-C-Kamera (immer unter der Voraussetzung einer vergleichbaren Pixelanzahl auf der gesamten Sensorfläche). Der Vollformatsensor erreicht erst dann eine vergleichbare (Detail-)Auflösung, wenn auch die Pixelgröße vergleichbar "klein" ist. Und das haben wir erst bei den jüngeren a7R-Kameras. Selbst die Pixel der a1 sind immer noch einen Hauch größer, geschweige denn die aktuellen 30 MP- oder 40 MP-VF-Sensoren. Bei "normalen" Objektentfernungen relativiert sich das alles sehr schnell wieder etwas, weil dann der Bildwinkel relevanter wird und man an den unterschiedlichen Kameras unterschiedliche Objektive verwendet, mit denen man das berücksichtigt, aber grundsätzlich stehen die APS-C-Kameras den Vollformatkameras heute in punkto Auflösung nicht mehr signifikant nach. |
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Wie schon geschrieben kann man alle Stangenobjetive eigentlich aussortieren, der Motor des Adapters hatte nicht die Kraft der A77 und war langsam, der AF traf nicht besonders zuverlässig auf den Punkt. Das 70-300G SSM und mein Sigma 18-125 USM waren so gut wie an der A55/A77. Bei dem 70-300G fiel der Adpater nicht ins Gewicht, wie man im Größenvergleich sieht. Das war am Ende das einzige Objektiv aus meiner Sammlung, das ich am Adapter weiterbetrieben hätte, zumal ich davon ein excellentes Exemplar hatte. Da wäre der Adapter immer am Objektiv geblieben. https://camerasize.com/compact/#883.....6,552.44,ha,t Zu Sony APS-C würde ich persönlich nicht wechseln, liegt aber an den Eigenheiten der A6xx Reihe. Davon zum Großteil am Sucher (bin Linksauge, Brillenträger und daher mag ich Rangefinderdesigns nicht besonders, IBIS will ich auch haben, A6600/6700 finde ich überteuert). Dann gleich zum KB-Format. A7 IV als Erstgehäuse und A7c II als Zweitgehäuse wären da meine Wahl, ich habe gerne zwei Gehäuse (ob eine A7r II oder III eine gute Alterntaive wäre, müssten andee beantworten,, dazu kenne ich mich in den r-Modellen zu wenig aus, die /r II wäre gebraucht preislich interessant, wenn das in Frage kommt). KB ist nur bei den Teleobjetiven entscheidend größer und man kann man das neue und sehr preiswerte APS-C 70-350G auch als Kompromiss an KB im Crop-Modus an Sensoren mit 33mpx oder mehr betreiben. Als Standard würde ich das Sony 20-70/F4 wählen, weil ich die 20mm KB / 14mm APS-C sehr mag und oft einsetze. Aber das sind eben alles meine persönlichen Vorlieben. Am Ende hängst Du vermutlich Deine Entscheidung dann an nur einem Objektiv auf, das bleibt. Würde ich mir reiflich überlegen. |
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Für mich war das entscheidend. Natürlich, wer hauptsächlich Portraits und Low Light Aufnahmen macht wird sich über das bessere Bokehund das bessere Rauschverhalten von Vollformat freuen. Aber dann ist mindestens noch ein 50mnm 1.4 oder gar 1.2 vonnöten, das alleine kostet noch mal mehr als meine a6700 mit dem Sigma 56mm 1.4 zusammen. Abseits von Portraits und Low Light finde ich den Vorteil von Vollformat gegenüber APS-C jetzt nicht so groß. Und was das Rauschen angeht, ist das per Software auch mit den kleinen Sensoren mittlerweile mehr als OK. Nciht mehr wie bei der A77I wo man bei ISO 800 schon an der Grenze des erträglichen war. Ich für meinen Teil kann mir den Umstieg auf Vollformat auf jeden Fall finanziell nicht rechtfertigen, auch wenn ich schon damit liebäugele. Aber ich gönne das jedem und freue mich wenn man sich das leisten kann. Ich habe einfach zu viele andere Dinge für die ich Geld ausgeben muss/ möchte. |
Die Frage, welches die richtige Kamera ist, kann nur der TE beantworten. Wir können ihm lediglich dabei helfen, dass er sich die richtigen Fragen stellt.
Zwei wichtige Rahmenfragen sind immer:
Gerade bei der zweiten Frage wüsste ich gerne Genaueres. Bei Dir sind - was eher ungewöhnlich ist - zwei von vier Objektiven dezidierte Makroobjektive.
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Was möchtest du fotografieren?
Bis auf das Sony 18-50 sind die genannten Objektive für VF gerechnet und passen mit Adapter auch an Sony-E-Mount-Kameras (egal ob VF oder APS-C, der Mount ist derselbe). Meine Meinung (ich fotografiere VF mit E-Mount): ich kann einem Bild nicht ansehen, ob es mit VF oder APS-C-Kamera gemacht wurde (wenn ich nicht in die EXIFs sehe). APS-C-Kameras sind billiger wie VF-Kameras. Bei Sony haben die APS-C-Kameras ein Gehäuse mit links außen liegendem Sucher (für mich ungünstig, da ich immer mit dem linken Auge durch den Sucher sehe und dann automatisch mit der Nase auf dem Monitor lande), bei den VF-Kameras gibt es das auch (A7C, A7CII, A7CR), aber in der Regel ist der Sucher mittig oben angebracht. VF-Kameras haben tendenziell mehr Knöpfchen und Rädchen zum Einstellen/Konfigurieren – ob man das wirklich braucht, ist auch etwas Geschmackssache. Technisch liegen die Kameras der einzelnen Klassen eng beieinander – der AF der A6700 wird nicht schlechter als der AF der A7IV sein. Eine hohe Auflösung von 40 oder 60 MP gibt es bei Sona (zumindest noch) nur in VF. Die für APS-C gerechneten Objektive sind in der Regel eher im preiswerten Bereich, bei VF-Objektiven zahlt man für hohe Qualität sehr hohe Preise. VF hat Vorteile bei wenig Licht und wenn Motive freigestellt werden sollen. Zumindest theoretisch sind VF-Kameras besser für Weitwinkel geeignet – aber mal ehrlich: wer braucht denn unbedingt weniger Brennweite wie 8mm an APS-C oder 12mm an VF? Wenn du überwiegend Makros fotografierst und das dann manuell, kann dir die AF-Qualität ziemlich egal sein. Dafür braucht man keine aktuelle APS-C oder VF-Kamera. Natürlich sind die Sensoren mit der Zeit immer besser geworden, der letzte große „Schwung“ im bezahlbaren Bereich (APS-C und VF 7er) war der BSI-Sensor. Er rauscht etwas weniger wie der Vorgänger (FSI-Sensor) und ist in allen 7ern ab A7III und der A6700 verbaut. In VF gibt es noch den stacked-Sensor (lässt sich schneller auslesen, hat Vorteile beim AF), der in allen 9ern und der A1 verbaut ist. Bei den aktuellen Modellen A9III und A1 bewegen wir uns da aber schon im Preisbereich um 7.000 Euro nur für die Kamera. Was da für dich (vermutlich) Sinn macht? Mit der A6700 (APS-C) hast du gegenüber deiner A77II geringe Vorteile bei der Auflösung und deutliche Vorteile bei der Dynamik und HighISOFähigeit. Selbst mit Adapter LA-EA5 (für den Anschluss von A-Mount-Objektiven an Kameras mit E-Mount) bleibst du neu unter 2.000 Euro. Wenn du auf den BSI-Sensor verzichtest (schlecht sind die FSI-Sensoren ja schließlich auch nicht), kommst du mit einer A6400 in den Bereich unter 1.000 Euro. Bei VF wäre (wenn man den AF mal außen vor lässt) die A7III eine preiswerte Wahl – hat auch BSI-Sensor und kommt mit Adapter neu (deutlich) unter 2.000 Euro. Der AF ist für Sport aber nicht gut geeignet und mit A-Mount-Objektiven hast du nur MF (als Krücke kann man den nur noch gebraucht erhältlichen Adapter LA-EA4 nutzen – der resultierende AF ist aber schlechter wie der AF deiner A77II). Besseren AF (und AF mit A-Mount mit dem aktuellen LA-EA5) gibt es für einen höheren Preis ab der A7IV oder der ACii. Gebraucht wären zu nennen (neben der A7III für rd. 600 Euro) die A7II (FSI-Sensor, eher schwacher AF) für rd. 350 Euro, die A7RII (rd. 700 Euro) und A7RIII (rd. 1.000 Euro) mit jeweils 42 MP. Adapter für rd. 250 Euro kommt dann noch dazu. Auch wenn es sich hier so liest als ob es kaum einen Preisunterschied zwischen APS-C und VF-Kameras gibt: das täuscht. Die A6700 ist eine hochmoderne Kamera mit (fast) allem Schnickschnack, die A7III ist zwar ähnlich teuer/billig (sogar eher noch etwas billiger), aber dafür schon etwas grau um die Schläfen – also nicht mehr das neueste Modell. Wenn es nur oder zumindest überwiegend um Makro geht: A6700 oder A6400 gebraucht, wenn es möglichst billig sein soll. Mit E-Mountobjektiven muieren die Kamras zu Allroundern, die für fast alle Einsatzzwecke geeignet sind Wenn es um eine Allroundkamera geht, mit der man später (mit E-Mountobjektiven) fotografieren möchte, die A7iV (Gegenstück zur A6700, die A7IV ist teurer) oder die A7III gebraucht (wenn es möglichst billig sein soll) oder die A7RIII gebraucht, wenn es hochauflösend und billig sein soll. Laß dir das alles mal durch den Kopf gehen und besuche einen Stammtisch in deiner Nähe – im direkten Gespräch kann man viel besser auf deine Bedürfnisse und Fragen eingehen wie in Schriftform. |
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Zu den APS-C-Empfehlungen: Wir sollten dringend erst einmal in Erfahrung bringen, welches weitere Equipment noch verwendet werden soll. Ich erinnere daran, dass an der a6700 die externen programmierbaren Funkfernauslöser nicht mehr unterstützt, die a6600 aber schon noch. Ein Grund übrigens, warum ich meine a6600 voraussichtlich nicht auf eine a6700 upgraden werde. |
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man braucht nicht zwingend ein 50mm oder 85mm f1.4 oder f1.2 Objektiv an Vollformat allein zum Freistellen (Bokeh)! Denn eine Vollformat Kamera liefert mehr Hintergrundunschärfe bzw. eine geringere Tiefenschärfe bei selbem Blendenwert! Wenn du das Sigma 56mm mit f1.4 an APS-C verwendest ist dies ungefähr sowie ein 85mm mit f2.2 Objektiv an Vollformat. Dies ist von mir allerdings geschätzt! Für mich ist das Gewicht, Größe und der Preis das ausschlaggebende Argument für APS-C. Trage einfach Mal ein Fotorucksack mit Vollformatobjektiven den ganzen Tag... Viele Grüße Charly |
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Oder kennt jemand eins? Zitat:
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Was die Haptik anbetrifft möchte ich Dir dringend empfehlen die für Dich in Frage kommenden VF-Bodies mit dem (den) in Frage kommend(en) Objektiv(en) auszuprobieren. Ich konnte mich mit E-Mount bis zur A7riii nicht anfreunden weil ich sie einfach nicht gut greifen konnte. Auf Fototour laufe ich manchmal den ganzen Tag mit einer α77ii in der Hand rum, mit den älteren E-Mount Kameras könnte ich das sicher nicht. Erst ab der α7riv änderte sich das, aber die diese neueren Kameras sind mir zu teuer. Egal wofür Du Dich entscheidest, ich würde Dir auf alle Fälle empfehlen die α77ii zu behalten und standarmäßig dort das 180er Makro drauf zu lassen (da 2 von Deinen bisherigen Objektiven Makros sind gehe ich davon aus dass Makro Fotos ein Schwerpunkt Deiner Fotografie sind). Es ist immer gut eine Zweitkamera dabei zu haben, spart auch den ein oder anderen Objektivwechsel. Ich bin oft mit 3 oder sogar 4 Kameras unterwegs, hauptsächlich weil ich dann nicht so oft Objektive wechseln muss und immer eine passende Brennweite sofort zu Hand habe. |
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Vergleiche ich KB-Systeme sind die Sonygehäuse wie Du richtig anmerkst auch teuer, ich habe da aber keinen Überblick wie es im Vergleich aussieht. Wegen dem Preis auch der Hinweis auf eine A7r II. Ich habe damit zum Ausdruck bringen wollen, das jeder für sich seine Kombi nach seinen Kriterien zusammenstellen muss und das dann sehr unterschiedlich ausfallen kann. So auch bei einer Gewichtsbetrachtung. Es kommt vor allem drauf an, wie viel Tele man braucht. Grundsätzlich wären Objektive die vergleichbare Freistellung ermöglichen Formatunabhängig immer ungefähr gleich groß und schwer, es gibt aber eben kaum KB-Tele mit Anfangsblende F5.6 oder gar F8. Der Charme einer Sony-KB-Kamera wäre für mich, dass ich mit einem lichtstarken Allroundzoom wie dem 20-70/F4 viele Fototouren nur damit bestreiten könnte. Ein 14-50/f2.8 für APS-C ist mir aber nicht bekannt. |
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Mannoman, Ihr habt mir ganz schön viel zu denken gegeben ;)
Ich versuche mal, auf einige Fragen und Aussagen einzugehen. Die Reihenfolge wird aber willkürlich werden, so, wie mir die Antworten gerade einfallen. Das kleine Makro benutze ich für Dinge, die im allgemeinen nicht fliehen, wenn ich ihnen zu nahe komme, also z.B. Pflanzen. (Und Triffids würde ich nicht mit einem Makro fotografieren wollen! ;) In dem Bereich nutze ich zu 99% manuellen Fokus, da stellt der lahme Stangenantrieb für mich kein Problem da. Das Große Makro nutze ich für Insekten, das funktioniert hervorragend. Das Tele nutze ich für andere Tiere, z.B. Vögel, oder für Detailaufnahmen entfernter Dinge. Manchmal nutze ich es auch als Ersatz für ein Makro, wenn ich gerade keins dabei habe. Ich habe noch ein paar weitere Objektive, die aber eher in die Kategorie "Spielzeug" fallen und die ich nur selten oder für Experimente, und um die es nicht wirklich schade wäre, wenn ich sie nicht mehr benutzen könnte. Also nichts dramatisches. Alles andere, was ich sonst noch habe, ist nichts, was spezifisch für die 77ii wäre, was ich also nicht weiterverwenden könnte, z.B. ein Ringblitz, den ich, wenn überhaupt, allerdings auch nur als Dauerlicht für Makros nutze, oder ND-Filter. Up- und Down-Step Adapter sind vorhanden, da sehe ich keine großen Probleme. Preislicher Rahmen... hm, ach ja, da war noch was... Zunächst mal muss es keine neue Kamera sein, im Sinne von "aus dem Laden". Es darf natürlich auch ein gebrauchtes Modell sein. Und nach allem, was Ihr mir bisher zu bedenken gegeben habt, bin ich auch nicht mehr sicher, ob es wirklich Vollformat sein muss. Eine gute "neue" APS-C täte es für meine Zwecke sehr wahrscheinlich auch. Ich hatte vor, zunächst bis zu 1.500 Euro investieren, wenn ich dafür die Kamera, den e-mount-Adapter und vielleicht ein Objektiv bekomme, das den Bereich ~20mm bis ~80mm abdeckt, und besser für die Kamera geeignet wäre als mein 18-50. Später wollte ich mir dann nach und nach "neue" Objektive zulegen. Wäre das zu wenig Geld? Oder zu viel? Wie gesagt, bin ich mit der 77ii bisher sehr zufrieden und ich würde sie auch als Zweitgerät behalten. Aber mich juckt es im Hinterkopf, daß die Technik darin jetzt über 10 Jahre alt ist, und es seit dem sehr viele neue Entwicklungen gegeben hat. Und daß Sony die 77ii schon lange abgeschrieben hat, macht es nicht besser. Was mir z.B. wirklich fehlt, wäre ein gut funktionierender Augenfokus bei Tieraufnahmen, denn da stößt die 77ii doch stark an ihre Grenzen. Bis vor wenigen Jahren hatte ich noch auf eine neue Firmware gehofft. Auch hätte ich gerne ein besseres Rauschverhältnis, wenn ich bei etwas weniger Licht mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten muss, weil ich z.B. Insekten fotografiere, was bei bewölktem Himmel wegen der fehlenden Lichtreflexe auf den Panzern eindeutig besser aussieht. Aber wenn die Tierchen sich zu schnell bewegen, muss ich schon auf 1/1000 oder kürzer gehen, um sie scharf zu bekommen. Und dann wird's mit ISO 1000 schon unschön, da kann auch die Software auf dem PC nichts mehr machen. Oder sind meine Vorstellungen zu naiv? Ist meine Herangehensweise vielleicht nicht die richtige? Bin auf Eure Meinungen gespannt! ERGÄNZUNG: Was mir noch wichtig wäre, worauf ich ungern verzichten würde, ist eine in jede Richtung schwenkbare Anzeige. Das habe ich an meiner 77ii echt lieben gelernt, besonders bei Aufnahmen mit Stativ in Bodennähe. Demjenigen, der das erfunden hat, gewährt ewiger Dank von mir und meinem Orthopäden! ;) |
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https://www.markgaler.com/sony-cameras Aber das ist schon eine andere Preiklasse. |
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Wenn man sich selbst filmt ist der Mechanismus der A7rV aber besser. @wehkah Leider ist es so, dass du den hervorragenden Display-Mechanismus der A77 an keiner aktuellen Kamera mehr bekommst. Einen in etwa gleichwertigen bekommst du nur an der A7rV und der A9iii. Ansonsten lassen sich die Monitore entweder nur vertikal verstellen oder man muss sie zur Seite ausklappen, damit man sie verstellen kann (z.B. A6700, A7 iv). Gruß, Johannes |
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Aber dann wird das möglicherweise etwas kompliziert bei einem Budget von 1.500,- €. Wenn ich z.B. auf die APS-C-Alternativen schaue, dann wirst Du ein solches Display erst bei der a6700 finden. Die a6600, die ich aktuell habe, hat nur ein nach oben und unten klappbares, aber kein schwenkbares Display. Gleiches gilt glaub ich auch für a7IV (schwenkbar ja) und a7III (schwenkbar nein). Mein Bauchgefühl geht in die Richtung, Dir vielleicht doch eher in Richtung APS-C zu raten, auch wenn Vollformat natürlich eine feine Sache ist. Aber die kleinen Pixel der APS-C-Sensoren erlauben schon sehr deutliche eine feinere Auflösung bei Makros. Das hättest Du bei Vollformat nur mit einer Kamera der a7R-Reihe - und damit kommen wir sehr schnell über Deine Budget-Grenze, wenn wir auch noch das Display berücksichtigen wollen. Bei den üblichen Gebrauchthändlern (wie z.B. MPB, Calumet o.ä. --> geprüfte Ware und entsprechende Gewährleistung) hab ich die a6700 für etwas über 1.600,- € gefunden (nur Gehäuse), bei ebay Kleinanzeigen auch schon mal für um die 1.200,- €. Damit wärest Du zumindest schon mal im Bereich Deines Budgets. |
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Focus Bracketing an der a6700 und mit dem LA-EA5
Falls der TE oder andere User mit dem geworbenen Focus Bracketing liebäugelt/en.
Achtung! Das Focus Bracketing an der a6700 mit A-Mount Objektiven und dem LA-EA5 Adapter funktioniert nicht!:flop: (Scheinbar) Funktioniert dies ebenfalls an der a7RV nicht!:flop: Habe ich selbst nicht testen können aber dafür aidualk. Es kann sogar sein das ein Objektiv, dass an der a6600 ohne Probleme erkannt wurde, an der a6700 nicht mehr erkannt wird!:flop: Zum Beispiel aktuell von mir getestet das Tamron SP 90mm f2.8 Macro 1:1 F004, da ist nur noch im manuellen Modus das Scharfstellen möglich. Allerdings kann man weiterhin Blende, Verschlusszeit ect. einstellen. Siehe auch das Thema hier mit den einzelen Post's daraus über die a7RV und a6700: https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=203914 Posts #6, #7, #9, #15, #18, #19 und #20 Wünsche euch noch einen schönen Sonntag, Charly |
Entschuldigt bitte die verspätete Rückmeldung, es waren ein paar anstrengende Wochen. Seufz....
Ihr habt mir sehr viel zum Nachdenken und Bedenken gegeben. Danke dafür! Ich bin jetzt sicher, dass es sinnlos ist, mit meinem jetzigen Bestand an Objektiven eine andere Kamera zu kaufen und zu hoffen, dass möglichst viele davon mit möglichst wenig Einschränkungen an der neuen Kamera benutzbar sein werden. Wenn es eine neue Kamera wird, müssen auch dafür passende neue Objektive her, zumindest drei: ein "Immerdrauf" (wie z.B. das 16-105), ein Tele und ein Makro. Es wird also eher auf den Erwerb einer mehr oder weniger kompletten Kameraausrüstung hinauslaufen, und es wird auch mehr kosten, als ich ursprünglich geplant hatte. Aber das wäre eine Notwendigkeit, die ich schon alleine deshalb in Kauf nehmen würde, um technologisch in den 2020er Jahren anzukommen. Unsicher bin ich dagegen, ob es sinnvoll ist, wieder eine Sony zu kaufen. Sony ist zwar sehr gut, und ich bin immer noch von meiner 77ii begeistert, aber ich würde auch vor einem kompletten Systemwechsel nicht zurückschrecken, wenn es Modelle anderer Hersteller gibt, die meinen Ansprüchen und Wünschen (mehr) entsprechen. Ich werde mal schauen, ob es örtliche Fotoclubs gibt, die mir ein wenig Beratung bzw Erfahrungsberichte geben können. Noch mal Danke für alle Tips, Meinungen und Erfahrungsberichte! :) |
Aus meiner Sicht könntest du, wenn du willst, alle deine Objektive weiter nutzen.
Ich würde eine A74, A7R4 oder A7R5 kaufen und den LAEA5 Adapter nutzen. Das 18-50 liese sich damit auch weiter nutzen. Allerdings halt nur im Crop-Modus. Der Bildkreis wäre also gleich dem deiner A77. Alle anderen Objektive sind Vollformattauglich und beim Makro brauchst du ja den AF eh nicht. Nen Kompromiss müsstest du beim Bildschirm eingehen (Außer bei der A7R5). Neue Objektive könntest du dir nach und nach kaufen, wenn Budget und der Heißhunger danach zu groß werden. |
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