![]() |
RX100M7 Automatik vs iPhone 12 Pro Max
Blick in einen Brunnen:
Strahlend heller Tag (Sahara). Zuerst mit der RX100M7, Automatik. Selbst mit größter Bildschirmhelligkeit ist dort nichts mehr zu erkennen, der Sucher scheidet auch aus, denn da müsste ich mich vorbeugen, bis ich das Gleichgewicht verliere. Aufklappen des Displays hilft da auch nicht weiter. Kamera mit gestrecktem Arm so gut es ging nach unten gehalten und ausgelöst: [lightbox=Serie01]6/20240304_101454_MA_Fezna_Ouled_Jellal_Hannsjrg_Vot h_Himmelstreppe_Brunnen_1500kB_2400x160 ![]() → Bild in der Galerie Versuchte anschließend durch den Sucher einen Eindruck zu bekommen, wie das Bild geworden ist. Nichts zu sehen. Daraufhin das iPhone 12 Pro Max über den Brunnen gehalten und ausgelöst: ![]() → Bild in der Galerie Ähnliche Erfahrungen in Innenräumen generell, bei bewegten Personen (Tänzern) bei "schlechten" Lichtverhältnissen und überall dort, wo es einen hohen Kontrastumfang gibt. Aufgrund dieser und ähnlicher Erfahrungen sind bei meiner letzten Reise leider schon an die 50% meiner Fotos mit dem iPhone gemacht. Das ist insofern ärgerlich, als die RX100M7 eigentlich die besseren (Auflösung) Bilder macht, was man dann später am Bildschirm beim Vergrößern sieht. Bevor jetzt Ratschläge kommen, was man an der RX100M7 an Einstellungen vornehmen müsste, um ein gleichwertiges Bild zu bekommen: ich habe nichts gegen Vorschläge, aber ich bin als Tourist und nicht als Fotograf unterwegs, der bei seiner Kamera im Schlaf weiß, welche manuellen und sonstigen Einstellungen er in einem speziellen Fall vornehmen muss, es muss schnell gehen, überall stehen Schlangen und warten, dass sie dran kommen, und dafür habe ich die Automatik, die mir Fokus, Schärfentiefe, Empfindlichkeit in Abhängigkeit von Stativ oder Freihand, Zeit- und Blende (und Postprocessing) abnehmen soll. Und dass eine Automatik das schaffen kann, wenn sie entsprechend programmiert wurde, beweist die Aufnahme mit dem iPhone. Gruß, Gerhard |
Zitat:
Alles gut. Deine Erwartungshaltung (Automatik muss in Extremsituationen immer richtig funktionieren) kann eine klassische Kamera nicht erfüllen. |
nun , wie es scheint hattest eh volles Zoom an der RX100 ? ? ? das wären dann umgerechnet ca 28mm gegen 200mm Unterschied Phone/ RX100 ....(habe zwar keinen realen EXIF reader) .....
das kann eh nix werden geschweige verglichen werden.......... zumalen die Kamera alles andere wie gerade/ waagrecht gehalten hast...bzw je länger die Brennweite um so mehr macht sich bekanntlich einen Verschwenker bemerkbar alls in allem hat somit die Vollautomatik der RX100... sowieso ....etwas anderes gemessen und eingestellt........mal völlig abgesehen von der direkten, internen, wundersamen Aufbereitung eins Phones |
Zitat:
Die "klassischen" (RX100M7 =? klassische Kamera?) hat auch einen Prozessor an Bord, warum sollte der weniger können als jener von einem Smartphone? Hängt doch wohl nur von der Programmierung ab, oder? |
Naja, hier programmiert halt der Fotografierende! Und es gibt eine gute Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten für die verschiedensten Situationen, z. B. die verschiedenen Szenen-Einstellungen, und natürlich noch die Intelligente Automatik.
Und wenn es richtig gemacht wird, dann können die Bilder durchaus hochwertiger sein als die vom intelligenten Telefon. |
Die beiden Kameras richten sich an unterschiedliche Usergruppen. Das Handy an solche wie dich, die alles automatisch haben wollen, ohne sich Gedanken machen zu müssen und Kameras mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten an Personen, die gerne mitgestalten und kreativ sein wollen.
Aber es ist nicht auszuschliessen, dass mehr und mehr solcher Bearbeitungsfunktionen in Kameras Einzug halten, weil die User sich das von den Handys her so gewohnt sind. Anyway, ist doch ein wenig ein dejà vu, oder? Ist ja nicht das erste Mal, wo dich die Vollautomatik nicht befriedigt ... https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=200689 P.S: Die RX100M7 macht im Automatikmodus sicher gute Bilder, aber in Extremsituationen (schau mal da ins Loch und mach was draus) versagt sie. Das würde glaub ich auch die A1 nicht schaffen. |
Zitat:
Hier die EXIF-Werte (nicht komplett, aber die relevanten sollten dabei sein) Auffallend ist das Verhältnis der ISO-Werte gemeinsam mit der Belichtungszeit: RX100M7 ISO 800: 1/13 (in den ISO-Einstellungen waren 64-12800 gesetzt, da wäre noch Luft nach oben gewesen auch im Sinne eines Verwacklungsschutzes (Freihand, die Kamera hat dafür einen Sensor und erkennt auch, ob sie auf einem Stativ montiert ist) iPhone 12 Pro Max ISO 125: 1/78 seconds RX100M7 Filename - 20240304_101454 MA Fezna Ouled Jellal, Hannsjörg Voth Himmelstreppe, Brunnen .JPG ImageDescription - Make - SONY Model - DSC-RX100M7 Orientation - Top left XResolution - 350 YResolution - 350 ResolutionUnit - Inch Software - DSC-RX100M7 v1.00 DateTime - 2024:03:04 10:14:54 YCbCrPositioning - Co-Sited Exif-IFD-Offset - 372 GPS-IFD-Offset - 34628 ExposureTime - 1/13 seconds FNumber - 4.50 ExposureProgram - Normal program ISOSpeedRatings - 800 Recommended Exposure Index - 800 ExifVersion - 0231 DateTimeOriginal - 2024:03:04 10:14:54 DateTimeDigitized - 2024:03:04 10:14:54 OffsetTime - +01:00 OffsetTimeOriginal - +01:00 OffsetTimeDigitized - +01:00 ComponentsConfiguration - YCbCr CompressedBitsPerPixel - 2 (bits/pixel) BrightnessValue - 0.72 ExposureBiasValue - 0.00 MaxApertureValue - F 4.49 MeteringMode - Multi-segment LightSource - Auto Flash - Flash not fired, compulsory flash mode FocalLength - 72.00 mm MakerNote-IFD-Offset - 978 UserComment - FlashPixVersion - 0100 ColorSpace - sRGB ExifImageWidth - 5472 ExifImageHeight - 3648 InteroperabilityOffset - 34598 FileSource - DSC - Digital still camera SceneType - A directly photographed image CustomRendered - Normal process ExposureMode - Auto White Balance - Auto DigitalZoomRatio - 1.00 x FocalLengthIn35mmFilm - 200 mm SceneCaptureType - Standard Contrast - Normal Saturation - Normal Sharpness - Normal Lens Info - 9.00 72.00 2.80 4.50 GPS information: - GPSVersionID - 2.3.0.0 GPSLatitudeRef - N GPSLatitude - 31 34 52.771999 (31.581326) GPSLongitudeRef - W GPSLongitude - 4 28 40.650002 (4.477958) GPSTimeStamp - 9 14 56.0 GPSDateStamp - 2024:03:04 Maker Note (Vendor): - High ISO NoiseReduction - Normal Creative Style - Standard Dynamic Range Optimizer - Auto Image Stabilization - On Color Mode - Standard Quality - Fine Sony Model ID - 374 Thumbnail: - Compression - 6 (JPG) ImageDescription - Make - SONY Model - DSC-RX100M7 Orientation - Top left XResolution - 72 YResolution - 72 ResolutionUnit - Inch Software - DSC-RX100M7 v1.00 DateTime - 2024:03:04 10:14:54 JpegIFOffset - 35184 JpegIFByteCount - 3274 YCbCrPositioning - Co-Sited iPhone 12 ProMax Filename - 20240304_101529 MA Fezna Ouled Jellal, Hannsjörg Voth Himmelstreppe Brunnen.HEIC Make - Apple Model - iPhone 12 Pro Max Orientation - Right top XResolution - 72 YResolution - 72 ResolutionUnit - Inch Software - 17.3.1 DateTime - 2024:03:04 10:15:29 Exif-IFD-Offset - 302 GPS-IFD-Offset - 2484 ExposureTime - 1/78 seconds FNumber - 1.60 ExposureProgram - Normal program ISOSpeedRatings - 125 ExifVersion - 0232 DateTimeOriginal - 2024:03:04 10:15:29 DateTimeDigitized - 2024:03:04 10:15:29 OffsetTime - +01:00 OffsetTimeOriginal - +01:00 OffsetTimeDigitized - +01:00 ShutterSpeedValue - 1/78 seconds ApertureValue - F 1.60 BrightnessValue - 2.76 ExposureBiasValue - 0 MeteringMode - Multi-segment Flash - Flash not fired, compulsory flash mode FocalLength - 5.10 mm MakerNote-IFD-Offset - 844 SubsecTimeOriginal - 987 SubsecTimeDigitized - 987 ColorSpace - Uncalibrated/Unknown (-1) ExifImageWidth - 4032 ExifImageHeight - 3024 SensingMethod - One-chip color area sensor SceneType - A directly photographed image ExposureMode - Auto White Balance - Auto DigitalZoomRatio - 1.57 x FocalLengthIn35mmFilm - 40 mm Lens Info - 1.54 7.50 1.60 2.40 Lens Make - Apple Lens Model - iPhone 12 Pro Max back triple camera 5.1mm f/1.6 GPS information: - GPSLatitudeRef - N GPSLatitude - 31 34 52.799999 (31.581333) GPSLongitudeRef - W GPSLongitude - 4 28 40.689999 (4.477969) GPSAltitudeRef - Above Sea Level GPSAltitude - 861.97 m GPSTimeStamp - 9 15 29.0 GPSImgDirectionRef - Magnetic direction GPSImgDirection - 331.029602 GPSDateStamp - 2024:03:04 |
alles in allem
ach du gütiger Himmel........ |
Zitat:
Zitat:
Nur so am Rande zum Thema "Automatik": irgendwo habe ich einmal das Problem gepostet, dass die Kamera bei Selbstauslöser die Entfernung zum Zeitpunkt des Drucks auf den Auslöser misst und nicht unmittelbar bevor der Schuss fällt. Versuche, per Stativ und Selbstauslöer und mit etwa 135mm Zoom ein Passfoto anzufertigen, 2 m vor einer neutralen Hauswand, führten dazu, dass ich unscharf, die Hauswand aber gestochen scharf war. Irgendwer gab den Tipp, die Kamera statt mit Selbstauslöser per Smartphone und Imaging Edge mobile auszulösen. Schlau - aber was denkt sich der Progammierer im Fall einer Aufnahme mit Selbstauslöser(!), wann denn der beste Zeitpunkt gekommen sein könnte, die Entfernung zu messen? |
Ich kenne Leute, die sind sehr zufrieden mit dem Touristenmodus der Sony Kameras. Aber der hat eben seine Limiten. Das iPhone, das im Hinblick auf unbedarfte User programmiert ist, verzeiht Fehler wesentlich grosszügiger.
Zum Glück hast du ja die Wahl :top: |
Hier zeigt sich eben die Foto-Expertise von Apple. Ich hatte auch schon ähnliche Erfahrungen beim Vergleich von Fotos die ich mit Sony Kamera und meine Freundin mit einem älteren Mittelklasse Samsung gemacht hat. Und das obwohl ich mit Blick durch den Sucher durchaus zielen konnte.
Da ich immer RAW+JPG fotografiere konnte ich das Foto in CaptureOne "retten", damit wurde es dann sogar besser als das aus dem Smartphone. War aber mit etwas Arbeit verbunden. Der Fairness halber muss man sagen dass in Oberklasse Smartphones Prozessoren werkeln die weitaus leistungsfähiger sind als die in einer RX100VII. Das soll jetzt aber keine Ausrede sein, letztlich ist es im wesentlichen nur eine Frage der Programmierung, kann höchsten dann eben wegen des nicht so leistungsstarken Prozessor (in einer Kompaktkamera!) etwas länger dauern. Ich finde auch die Kamerahersteller könnten durchaus von den Smartphones lernen. Im Falle von Sony, die ja auch Smartphone Hersteller sind, fände ich das sogar recht naheliegend :) |
Der Hinweis von Lampenschirm ist schon entscheidend.
Ich habe mal in das iPhone-Bild den ungefähren Ausschnitt eingezeichnet, den du mit der RX100 aufgenommen hast. ![]() → Bild in der Galerie Da wundert es mich nicht, dass die Kamera Probleme hatte, das scharf zu stellen und vermutlich ist es auch noch etwas verwackelt. Außerdem ist der Ausschnitt besonders aussagekräftig... Gruß, Johannes |
Zitat:
Gruß, Gerhard |
Es war natürlich abzusehen, dass in einem Sony-Forum ein Vergleich mit einer anderen Kamera, bei der die Sony etwas weniger hervorragend wegkommt, auf wenig Zustimmung treffen würde.
Ich sehe die Einwände hinsichtlich unterschiedlicher Brennweiten und Bildausschnitte ein, sodass offen bleibt, wie die Bilder der jeweils anderen Kamera mit derselben Brennweite und Bildausschnitt ausgesehen hätte. Allerdings sollte das auch kein seriöser Kameravergleich auf einem Prüfstand mit genormten Bedingungen sein, sondern ein konkretes Ergebnis aus einer realen Aufnahmesituation. Vielleicht wird der eine oder andere angeregt, selbst Vergleiche in ganz alltäglichen Situationen anzustellen, so es nicht gegen seine "Fotografenehre" ist, die es ihm verbietet, auch nur daran zu denken, mit einem Mobile zu fotografieren. Einfach einmal beobachten, wonach man selbst "instinktiv" greift, wenn es schnell gehen soll und es im allgemeinen nicht darum geht, Fotos für einen Wettbewerb zu erstellen. Gruß, Gerhard |
Zitat:
|
Und stell dir erstmal vor wie die KI inzwischen beim iPhone15 ist.
Leider erschreckend gut. Aber gut immer einer Kamera dabei zu haben die was kann. |
Meiner Erfahrung nach machen Handys heute in bestimmten Situationen ganz gute Fotos. Außerdem werden diese Fotos im Handy gleich automatisch ohne das Zutun des Fotografen digital bearbeitet. Das geht soweit, dass bei Samsung Handys Gerüchte Aufkamen, dass Bildinhalte wie der Mond auf dem Handy Foto erkannt und per KI durch Mondfotos aus einer Galerie ersetzt werden. Hintergrundunschärfe - Das viel gerühmte Bokeh- wird in Handys auch per Software erstellt und kann sogar oft nachträglich verändert und sogar in der Tiefe verschoben werden.
Sobald man aber in etwas schwierigere Bereiche vorstößt oder Bilder stark vergrößert ausdrucken möchte, kommen Handys an ihre Grenzen. Den kleinen Sensoren und den mickrigen Optiken sind einfach physikalische Grenzen gesetzt. Genau in diesen Bereichen fängt aber der Spaß mit dem Fotografieren an. Für mich ist das wie mit dem Kuchen backen... Man kann auch fertige Kuchen im Supermarkt kaufen, die sind zum Teil durchaus essbar und wenn man mal Mittags was für die Kollegen ins Büro mitbringen will, einfach praktisch. Kann man das mit einem mit liebe gebackenem Kuchen nach altem Familienrezept vergleichen? Meiner Meinung nach eher nein. Vielen Leuten ist es egal, macht weniger Arbeit und geht schneller. Aber auch beim Kuchen backen muss man vorher ein paar Techniken und Handgriffe lernen, sonst wird der Kuchen trocken und hart und noch nicht mal so gut wie der aus dem Supermarkt. Was mich angeht, selbst gebackene Kuchen von der Oma haben immer besser geschmeckt als meine Reproduktionen, auch wenn diese nach dem selben Rezept gebacken wurden. Das nennt man dann wohl mangelnde Erfahrung... So, was ist jetzt die Botschaft meines Textes für dich: 1. Lerne deine Kamera kennen. Eine Kamera ist ein Werkzeug, ein schlechtes Werkzeug in der Hand des Meisters ergibt bessere Kunstwerke als das beste Werkzeug der Welt in der Hand eines Lehrlings (zumindest am Anfang der Ausbildung) 2. Verlasse öfters mal den Automatik Modus und lerne Verschlusszeit und Blende gezielt kreativ einzusetzen. 2. Setze deine Kamera da ein wo sie Stärken gegenüber deinem iPhone hat (Wenn du das nicht weißt, gehe zurück zu Punkt 1) 3. Mache viele Bilder, trau dich sie hier zu zeigen und nehme Vorschläge an. Hier sind richtig gute und hilfreiche Fotografen unterwegs. |
Zitat:
Natürlich können heute Handys im Rahmen der physikalischen Grenzen erstaunliche Fotos machen und die Meisten hier im Forum verwenden ihre Handys auch entsprechend. Aber wenn die Bedingungen etwas anspruchsvoller werden, stoßen Handys dann doch recht schnell an ihre Grenzen. |
Zitat:
Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe den aktuellen Hype um die Fuji X100VI. Diese Kamera ist aber auch ein absolutes Nischenprodukt; in dieser Nische kommt sie aber im Moment verdammt gut an. Vielleicht sieht Sony das ja und baut uns eine neue RX1? |
Zitat:
Worüber ich aber immer wieder staune ist der "Nachtmodus" des Pixel. Die damit gemachten Nachtfotos aus der Hand (!) sehen einfach richtig gut aus. Klar kann man im Vollformat mit Stativ bessere Fotos machen. Aber unter den Umständen (wie gesagt, aus der Hand einfach draufhalten) ist das Ergebnis erstaunlich gut. |
Ich frage mich was das Ziel des Threads sein soll?
Dass bei falscher Bedienung die x Jahre alte Sony gegen Apple verliert? Wenn die Sony im Weitwinkel genau wie das Iphone eingesetzt worden wäre sähe die Sache schon anders aus, dazu vielleicht ein bisschen Belichtungskorrektur falls angebracht? Jeder kann doch nach seiner Facon selig werden und wenn das Iphone Dich glücklich macht beim Knipsen ist das doch super. Aber mache auch keine Threads im Nikonforum auf um zu zeigen was meine Sonys besser machen sondern freue mich an meinen Bildern und meinem Euqipment |
Zitat:
Gar kein Zweifel. Die sind wirklich gut und für Knipser eine echte Alternative. Nicht von ungefähr ist der Markt mit 1/2" Sensor Kameras tot. Übrig sind nur ein paar Superzooms. Wer seine Kamera nur im Vollautomatikmodus nutzt,und selbst die Brenweite nicht unter Kontrolle bekommt, findet tatsächlich wenig bis keine Vorteile mehr gegenüber einem aktuellen Oberklasse- Smartphone, wo sogar schon künstliches Bokeh erzeugt wird. Langsam kommen wir wieder dahin zurück, wo die Kameras herkommen. Ein Werkzeug für ambitionierte Nutzer, die volle Kontrolle über ihre Bildergebnisse wollen. |
Zitat:
|
Es wurde eigentlich schon fast alles gesagt. Die beiden Bilder stellen zwei nicht vergleichbare Brennweiten beim Handy Weitwinkel, bei der Kompaktkamera Tele. Zudem ist der Sensor des Handys bestimmt deutlich kleiner und es muss kaum Fokussiert werden. In dem dunklen Schacht AF mit einem auch noch lichtschwachen Telezoom zu benutzen, ist eine Herausforderung.
Dass die Handys dank Technik oft Erstaunliches zustande bringen, ist ja bekannt und die ein- oder andere Fähigkeit dürfte gern in die Kompaktkameras übernommen werden, wenn man davon noch länger welche verkaufen möchte. Ich bin noch immer bei der RX 100 I, weil danach für mich kein RX 100 Modell erschienen ist, das mir für mich relavante Vorteile gebracht hätte, ohne gleichzeitig merkliche Nachteile zu haben. Trotzdem macht meine RX100 bessere Bilder als mein 7 Jahre altes Smartphone mit dem leicht von innen verschmutzen Objektivabdeckungsglas.;) |
Passt vielleicht hier rein - bin viel mit dem Motorrad auf Reisen unterwegs und habe dann das iPhone 13 max. und die RX100 M6 dabei.
Leider benutze ich sehr oft nur das iPhone 13 max. weil es so einfach geht die Bilder direkt auf dem iPhone zu bearbeiten und gleichzeitig hochzuladen. Und die RX100 M6 bleibt oft im Tankrucksack Meine Frage - mit welcher Software (Chaos Abkündigungen von Sony) kann ich aktuell RAW Dateien (ohne Verluste) der RX100 M6 auf mein iPhone oder iPad spielen und möglichst kostengünstig bearbeiten ? PS: Weil ich würde gerne wieder mehr mit der Sony machen |
Zitat:
Per USB-Kabel konnte ich das RAW auf den PC problemlos übertragen: hatte 20,51 MB. |
Zitat:
Das Handy wurde für automatisches Fotografieren optimiert. Winzlingssensor mit entsprechend kleiner Optik sind eher schlechte Voraussetzungen für hochwertige (Dynamik, Schärfeverlauf) Bilder. Andererseits bietet das Handy auch Vorteile: im Bild ist fast alles von vorne bis hinten scharf (nicht jeder steht auf ein schönes Bokeh und manchmal will man das auch nicht), der AF (wenn überhaupt vorhanden) muss nicht so exakr auf den Punkt scharf stellen, wie z.B. bei einer Mittelformatkamera; es steht vergleichsweise viel Rechenpower zur Vefügung; Anbindung ans Internet z. B. für ausgelagerte KI-Berechnungen ist möglich. Streng genmommen wird "von vorne bis hinten scharf" über kleine Brennweite und im Verhätnis zur Sensorgröße schwacher Brennweite erkauft. Zumindest bei den Winzlingssensoren ist Beugungsunschärfe da schon ein Thema. Es gibt aber auch hands mit vergleichsweise großen 1 Zoll Sensoren. Es wird heftig "getrickst", z. B. statt einer viele Aufnahmen hintereinander, um daraus eine Aufnahme mit möglichst wenig Bildfehlern zu bauen, reichlich Rechenpower für eine Verbesserung des Bildeindrucks (das sorgt dafür. dass Handyfotos für eine manuelle Nachbearbeitung kaum noch zu gebrauchen sind - das kann man eigentlich nur noch vershlechtern), KI wird teils sehr heftig (Samsung: ein superscharfer Mond wird in die "eigene" Aufnahme vom Mond reinmontiert) genutzt. Ob man ds jetzt gut findet oder nicht: wenn einem das Ergebnis gefällt, ist doch alles in Ordnung. Die "klassische" Kamera ist eher dafür geeignet, möglichst gute Bilder zu liefern, die auch noch nach belieben nachbearbeitet werden können. Der Automatikmodus (bei Sony gibt es häufig 2: P und das grüne P - letzteres nimmt dem Fotografen fast alle Entscheidungen ab, ersteres läßt sich noch z. B. über Programmshift beeinflussen. Für das grüne P wäre eine Automatik wie im Handy nett - ggf. mit paralleler Speicherung der Raws (füllt bei den üblichen Mehrfachaufnahmen des "Handymodus" schnell zum Überlaufen der Speicherkarte) oder vieler weniger heftig bearbeiteten JPGs für eine nachträgliche manuelle Bearbeitung. Weshalb das nicht gemacht wird (von keinem mir bekannten kamerahersteller), weiß ich nicht. Vermutlich fehlt die Rechenpower. Da Sony auch Handys herstellt, sollte die Software dafür nicht das große Problem sein. Zumindest noch muss man damit leben, dass man auch im P-Modus bewusst fotografieren muss. Ich finde das nicht wirklich schlimm - und wenn ich dazu keinen Bock haben sollte, kann ich immer noch das Handy nutzen. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Ich war - fälschlicherweise - des Glaubens, dass ein Gerät, das ausschließlich zum Fotografieren gemacht ist (Sony RX100M7, ausgeliefert ab Juli 2019) und nicht nur mit "intelligenter Automatik" sondern sogar mit "überlegener Automatik" wirbt und Sonys Flagship bei den Kompakten war, unter allen Umständen bessere Fotos macht als ein iPhone, auch wenn letzteres ein paar Monate jünger ist (12 Pro Max, Markteinführung November 2020). Beide kosteten zum Zeitpunkt der Markteinführung rund 1200,--. Ich hatte mir zu diesem Zeitpunkt zu wenig die Frage gestellt, was "überlegene Automatik" bedeutet: überlegen im Vergleich wozu? Im Vergleich zu "P", zu "iA", zu Vorgängermodellen, zu vergleichbaren Kompakten, oder ganz allgemein im Vergleich zu allen Fotogeräten inklusive Smartphones? Zitat:
Zitat:
Ich habe zahlreiche Bilder von der M7 im Automatik-Modus, bei denen ich aufgrund meiner(!) Ansprüche nicht klagen kann. Aber dann gibt es halt leider auch eine Menge anderer. Zitat:
Ich will mich hier auf ein paar wenige weitere Beispiele beschränken, die aus einer Serie in der gleichen Aufnahmesituation herausgegriffen wurden. Zunächst ein Bild von einem Wandmosaik aus dem Rathaus in Stockholm - also eine ebene Fläche. Es ist unscharf. Die Entfernung war geschätzt ca. 20m. Aus den Metadaten entnehme ich u. a.: "ReleaseMode: Continuous - Anti-Motion Blur, Hand-held Twilight". Die Kamera "weiß" also, dass sie nicht auf einem Stativ steht. "Focal length: 24.8 mm" (entsprechend 68 mm eines 35mm-Films; wir sind noch im Bereich des rein optischen Zooms). Die Kamera "Exposure Program: Superior Auto." "Intelligent Auto: On" wählt: ExposureTime: 1/13 Sekunden. (Ich hab seinerzeit noch gelernt, dass man, um Verwackeln zu vermeiden, eine Belichtungszeit maximal dem Kehrwert der Brennweite nehmen sollte - das wären 1/25 oder besser noch kürzer). Die M7 wählt dazu eine Blende 4 und ISO 800 (es stünde ihr der gesamte ISO-Bereich bis 12800 zur Auswahl zur Verfügung). ![]() → Bild in der Galerie Anschließend ein paar Meter näher mit Brennweite 20,7 mm, 1/10 sec, F 4.0 vergleichsweise "gestochen scharf": ![]() → Bild in der Galerie Was ist also beim ersten passiert: unscharf oder verwackelt? Was auch immer: keines von beidem sollte passieren. Bei den Saadier-Gräbern in Marrakesch musste man ca.45 Minuten warten. Es können immer nur 2 Personen gleichzeitig vortreten, schnell ihre Fotos schießen und dann Platz für die nächsten machen. Eines der Bilder aus der Serie mit der M7 "Überlegener Automatik" (1/30, 2,8, 100, 9mm entsprechend 24 mm 35mm-Film). Leider sehen die bis auf eines alle so aus: ![]() → Bild in der Galerie danach - zur Sicherheit, aufgrund bereits gemachter Vorerfahrungen - nochmals mit dem iPhone schnell nochmals ein paar Bilder (hinter mir drängten schon die nächsten): ![]() → Bild in der Galerie Jetzt ein Vergleich aus dem Archäologisches Nationalmuseum in Neapel: zuerst die M7, dann das iPhone. Wie es die M7 sieht, ist es möglicherweise "objektiv", für mein Bedürfnis ist mir das "geschönte" Bild des iPhones lieber - aber das ist natürlich Ansichtssache: ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie Im Dom St Martin in Mainz habe ich versucht, eine völlige Überbelichtung der Fenster zu vermeiden und wählte manuell 1/125 gegen Verwackeln und F4, die M7 ergänzte mit ISO 400 ("geblendet" durch das helle Fenster?). Im Sucher sah das noch brauchbar aus: ![]() → Bild in der Galerie Vermutlich hätte es bessere Einstellungen gegeben, ich hätte ganze Serien machen können etc. etc., aber immerhin: die Fenster sind einigermaßen richtig belichtet: So sieht das beim iPhone aus: "Draufhalten - auslösen". Die Fenster sind zwar überbelichtet, aber es sind noch Strukturen erkennbar - aber vom Kirchenschiff sieht man halt auch etwas: ![]() → Bild in der Galerie In Versailles zuerst mit M7 und Weitwinkel 9(24) mm versucht, möglichst viel vom Raum ins Bild zu bringen: eigenartig unscharf (was sich aber immer erst zu Hause herausstellt, wenn man das Bild am Bildschirm sieht): ![]() → Bild in der Galerie Da das iPhone ein stärkeres Weitwinkel hat, dann auch noch mit diesem von derselben Position eine Übersichtsaufnahme: ![]() → Bild in der Galerie Am nächsten der umgekehrte Vorgang: wegen des stärkeren Weitwinkels zuerst mit dem iPhone. Links oben in der Wölbung zur Decke sieht man ein Schlachtengemälde (falls man durcheinander kommen sollte: die Fotos, wo rechts unten das Datum eingeblendet ist, stammen von der RX100M7): ![]() → Bild in der Galerie Dieses wollte ich mit bester Auflösung und daher mit der M7 aufnehmen: unscharf: ![]() → Bild in der Galerie Vor einer Woche in Zypern: Die St. Hilarion-Burg. Die Festung wurde geschleift, es stehen noch einzelne Wände. Laut Infotafeln waren das die Wohnräume der Lusignans - aus 300 m Höhe mit schöner Aussicht auf die unten liegende Stadt und das Mittelmeer. So sieht das bei der M7 aus: ![]() → Bild in der Galerie Mauerwerk tadellos scharf, aber was ist mit der von meinem Standpunkt aus deutlich sichtbaren Stadt und dem blauen Mittelmeer passiert? Auf Verdacht hin - besser gesagt: aufgrund von Erfahrung, dass die M7 Probleme bei Objekten mit großem Kontrastumfang hat, nochmals dasselbe per iPhone: ![]() → Bild in der Galerie Kurz gesagt: die M7 macht - in meinen Händen! - per "überlegener intelligenter Automatik" im Freien bei gut ausgeleuchteter Landschaft oder Objekten sehr schöne Fotos, aber für Innenräume oder bei großem Kontrastumfang greife ich inzwischen vorsichtshalber zuerst gleich einmal zum iPhone und nehme dabei in Kauf, dass das iPhone in gewisser Weise "lügt", um die Bilder dem natürlichen Sehen anzupassen. Gruß, Gerhard |
Vorab: ich habe keine RX100xxx.
Wenn mit "intelligenter Automatik" geworben wird, würde ich auch davon ausgehen, dass sich die Kamera ohne mein Zutun (außer einschalten, Bildausschnitt wählen, abdrücken) um ansehnliche Fotos kümmert. Das kann ich gut nachvollziehen. Das erste Beispiel mit dem Mosaik kann ich mir nicht wirklich erklären. Ähnliche Brennweite, in beiden Fällen ziemlich lange Bleichtungszeiten (1/13, 1/10) für die auf KB umgerechneten Brennweiten (68/56) gieren (ohne Bildstabilisierung) nach Verwackelung. Dazu kam es aber "nur" beim ersten Bild. Weshalb hier die Kamera keine höhere ISO für eine kürzere Verschlusszeit gewählt hat, kann ich nicht sagen. Bild Marrakesch hat "sichere, konservative" Werte (24mm, 1/30) - eine (vermutlich) Verwackelung bei der Mehrzahl der Bilder leuchtet mir erstmal nicht ein. Weshalb die RX in Neapel auf 5000 ISO geht (und damit eine sehr kurzen Verschlusszeit von 1/250 erreicht) ist auch irgendwie nicht sinnig. Der "Scherenschnitt" vom Mainzer Dom ist leicht erklärlich: die Kamera kann nicht gleichzeitig das helle Fenster und die im Schatten liegende Wand "vernünftig" abbilden. Das bekommt man auch mit anderen manuellen Einstellungen nicht hin. Bei den größeren Kameras kann man Einstellen, ob man aine Aufhellung der Schatten im JPG haben möchte - sofern die RX das auch kann/hat, wundert es mich, weshalb sie dieses Potential nicht in der "intelligenten Automatik" nutzt. Helfen würde Belichtungsbracketing (mehrere Bilder mit identischem Bildausschnitt und unterschiedlichen Belichtungseinstellungen (Heligkeiten) welche man direkt in der Kamera oder zu Hause zu einem Bild zusammenrechnet. Das sieht dann zwar manchmal etwas gekünstelt aus (ähnlich wie das Marrakeschbild vom IPhone), aber immerhin kann man alles gut erkennen. Das Handy macht (angeblich) eh immer mehrere Aufnahmen, die es zu einem Bild verrechnet. Da ist es fast schon ertaunlich, dass die Lichter in den Krichenfenstern beim Mainzer Dom ausgefressen sind. Trotzdem keine Frage: das Handybild macht hier den deutlich besseren Eindruck welcher mit der RX (vielleicht) über eine (nicht gewollte/gewünschte) Nachbearbeitung auch erreicht werden könnte. Usw. Ich wäre an deiner Stelle mit den Bildergebnissen der RX bezüglich der Schärfe auch unzufrieden. Da die Bilder vom Handy in ähnlichen Situationen nicht verwackelt sind, scheidet eine Art "Tatterich" beim fotografieren zumindest auf den ersten Blick aus (sonst wären ja auch die Handyaufnahmen verwackelt). Andererseits: ich kenne einige (ich selbst machte das auch), die regelmäßig beim Fotografieren die Kamera verrissen haben. Grund: der Zeigefinger drückt auf den Auslöser und bewegt damit auch die Kamera nach unten. Beim Handy ist das nicht der Fall, da man hier "nur" den Monitor von vorne berührt und mangels mechanischem Widerstand auch keine Kraft dafür aufgwenden muss. In der Regel hilft es, die Kamera näher am Körper zu halten, gut (aber nicht verkrampft) mit beiden Händen festzuhalten und bewußt den Auslöser nur so weit durchzudrücken, dass die Auslösung erfolgt - nicht weiter, da dann die Kamera mit bewegt wird. Überweigend sind es überwiegend statische Motive (Architektur), der genaue Zeitpunkt der Auslösung spielt also keine Rolle. Das "Fingerproblem" kann man dann auch dadurch vermeiden, dass man mit mit einem Timer (z. B. 2 Sek.) arbeitet. Ist ja unwahrscheinlich, dass man sogar 2 Sekunden nach dem Druck auf den Auslöser immer noch versucht, die Kamera nach unten zu drücken und damit zu verwackeln. Die vergleichsweise miserable Darstellung der RX von Bildern mit hohem Kontrast liegt vermutlich daran, dass kein HDR gemacht wurde. Das Handy macht das anscheinend automatisch und das würde ich mir auch bei einer "intelligenten Automatik" wünschen. Wenn die RX das kann (HDR über Bracketing mit mehreren Aufnahmen, möglichst schon direkt in der Kamera zu einem JPG verrechnet, damit man sich zu Hause nicht nochmal dran setzen muss), stell das doch versuchsweise mal in Situationen mit hohem Kontrast ein. |
Zitat:
Im Automatik-Modus ("überlegene intelligente Automatik, also iA+) ist die Option "DRO/Auto HDR" deaktiviert, d. h., da kann ich nichts mehr ändern. Ich habe gerade erst gestern ein Bild unter ungünstigen Lichtverehältnissen gemacht, wo ich nach dem Drücken des Auslösers 4 typische, elektronisch erzeugte Verschlussgeräusche hörte, und später in den EXIF-Werten auch den Wert "SequenceLengt : 4 shots" sah. Die M7 macht in für mich überraschend vielen Situationen Mehrfachbilder, die sie zu einem einzigen Bild verrechnet. Aus irgendeinem Grund machte sie bei den Innenaufnahmen der Glasfenster in der Kathedrale von Chartres ebenfalls Mehrfachaufnahmen, aber beim Überspielen auf den PC waren es dann überraschender Weise immer 2: das erste mit höherem Kontrast und etwas heller, bei dem aber die Details in den Gesichtern der dargestellten Personen verloren gingen. Ich nahm überwiegend das zweite. Bei den beiden ersten Bildern aus Stockholm waren es - lt Exif-Werten - je 4 Bilder, die überlagert wurden. "HDR: Off; Uncorrected image" Bei dem Foto von Zypern: Die St. Hilarion-Burg, beliebte die Sony laut EXIF-Daten "HDR: Off; Uncorrected image" zu wählen und machte nur ein einziges Bild. Vermutlich war ihr das Fenster zu klein als dass sie dort noch irgendetwas vermutet hätte. Insofern stimmt in diesem konkreten Fall also die Vermutung "Die vergleichsweise miserable Darstellung der RX von Bildern mit hohem Kontrast liegt vermutlich daran, dass kein HDR gemacht wurde." Nur, was habe ich von dieser Erkenntnis? Ich kann die Software der Kamera nicht neu programmieren, ich konnte auch keine neuere SW außer V 1.00 finden. Und nein danke, ich werde jetzt nicht die Automatik abschalten, damit ich in einem anderen Aufnahmemodus, z. B. "P", die Kamera zwinge, HDR zu benützen, denn genau dafür habe ich ja die Automatik, damit diese errechnet, was in einer bestimmten Situation erforderlich ist. Ich denke, so wird nochmals verständlich, dass, so interessant es an sich ist, den Ursachen nachzugehen, mich als Tourist, der mit ordentlichen Fotos heimkommen will, all das nachträgliche Vermuten oder Wissen eigentlich nicht interessiert, außer es war wirklich ein Bedienfehler, der darf dann aber nicht darin gesehen werden, dass ich in dieser Situation keine Automatik hätte verwenden dürfen. Gruß, Gerhard |
Kaum zu glauben, welche Beratungsresistenz es gibt!
Als sparsamer Schwabe überlege ich mir, wofür ich mein Geld ausgebe und beschäftige mich mit dem Einkauf und seinem Zubehör. Nicht zuletzt mit den Grundlagen der Technik. Ich weiß genau, warum ich mehrere Kameras besitze und wann ich welche wie einsetze: Das smartphone für schnelle Doku, die RX 100 VII als Allrounder bei ordentlichne Lichtverhältnissen, die RX 10 III für Teleaufnahmen und Video, die KB-Kameras für Topqualität und Studio. Zudem weiß ich, wann ich bei welcher Kamera auch mal den Automatikmodus verwenden kann und wann nicht. Das Geheimnis ist ganz einfach: Fotgrafiegrundlagen lernen und Hirn einschalten! |
Versuche doch spaßeshalber mal die Kamera nicht auf der Hand(fläche) abzustellen, mit der du während der Aufnahme die Finger (in der Regek wird es "nur-2 der Zeigefinger sein) für die Auslösung bewegst.
Also rechte Hand hält die Kamera rechts, linke Hand stützt die Kamera von unten. Das sieht zwar bestimmt cool aus, wenn man die kleine Kamera auf der Rechten Handinnenfläche abstellt und mit dem rechten Zeigefinger auslöst - stabil zum Zeitpunkt der Auslösung ist es aber eher nicht. Wenn man das gerne nachlesen (und mit einem Bild sehen) nöchte, gibt es reichlich Material im Netz, z. B.: Lesen: Foto-kurs.com Video: Riko Best Mach einfach bei schwachen Lichtverhältnissen (Verwackelungsgefahr) ein Foto wie bisher (Kamera liegt auf der rechten Handinnenfläche) und zusätzlich ein Foto vom selben Motiv und mit identischen Kameraeinstellungen mit stabilem Stand: Füße leicht auseinander, schräg links zum Motiv stehen, linker Fuß steht vorne, linker Arm liegt am Körper, linke Hand stützt die Kamera von unten, rechte Hand fasst die Kamera auf der rechten Seite (bei Querformat) bzw, von oben (Hochformat), während der Aufnahme bewegt man sich nicht, Atmung kontrollieren. Vielen hilft es, während des Auslösens die Luft anzuhalten (ich mache das meistens nicht). Genügend Speicherplatz für ein zusätzlich Bild mit "klassischer" Kamerahaltung ist ja vermutlich vorhanden. Ein Versuch schadet nicht und vielleicht sind die im 2. Versuch gemachten Bilder ja tatsächlich scharf oder zumindest schärfer. Über eine kuze Info zm Ergebnis gerne mit Beispielbildern (Motiv ist dafür egal) würde ich mich freuen - egal ob positiv oder negativ. |
Zitat:
![]() → Bild in der Galerie Das Video habe ich mir angesehen. Ich erlaube mir dazu zwei Anmerkungen: Zum Zeitpunkt 1:20 spricht "Riko" davon, dass man beispielsweise eine falsche Verschlusszeit gewählt hat, z. B. wenn man eine zu "schnelle" Verschlusszeit eingestellt hat, dann kann es sein, dass ein schnell bewegtes Objekt unscharf abgebildet wird. (Ich kenne keine "schnellen" Verschlusszeiten, nur "kurze" oder lange. Wenn man "schnell" benützt, kann das in diesem Kontext nur "kurz" bedeuten.) Und nein: gerade bei schnell bewegten Objekten braucht man eine kurze Verschlusszeit, wenn sie scharf abgebildet werden sollen. Lange bestenfalls für künstlerische Effekte, wenn das Rennauto eine Spur hinter sich herziehen soll. Zweitens: seine Kamerahaltung ist für Systemkameras gedacht, da kann man mit der linken eine große Linse von unten angreifen für guten Halt. Bei der RX100M7 werde ich mich hüten, die Kamera dort am Tubus, einem empfindlichen mechanischen Teil, zu halten. Außerdem wäre der für eine Hand viel zu kurz. Die von dir vorgeschlagenen Fotos mache ich nicht, als nicht vorher festgelegt wird, unter welchen Umstünden die Theorie vom Verwackeln beim Auslösen aufgegeben wird, denn ich sehe folgendes Problem: Wenn immer ein unscharfes Foto entstehst, wirst man immer die Vermutung in den Raum stellen können, dass es ja durch Verwackeln beim Auslösen entstanden sein könnte, um von einer ebenfalls möglichen Fehlfunktion der Kamera abzulenken. Den Gegenbeweis werde ich nicht antreten können. Möglicherweise ist aufgrund der präsentierten Bilder der Eindruck entstanden, dass so in etwa jedes 2., 3. Bild unscharf ist. So ist es aber nicht, die meisten der über 60.000 mit dieser Kamera geschossenen Bilder sind scharf und ordentlich belichtet - aber eben nicht alle. Und der Thread heißt "RX100M7 Automatik vs iPhone 12 Pro Max" und da ging es mir darum, dass - für mich überraschend - in diversen Situationen das iPhone zu besseren, wenn auch nicht so hochauflösenden Bildern kommt als die M7, die mit "überlegener intelligenter Automatik" wirbt. Ich habe aber, damit der Unterschied zwischen "verwackelt" und "unscharf" deutlicher wird, hier noch 3 Fotos gemacht: ein Testbild mit Automatik, ![]() → Bild in der Galerie dann dasselbe, manuell mit 1/5 Sekunde, absichtlich unscharf ![]() → Bild in der Galerie und hier nochmals mit 1/5 Sekunde, absichtlich verwackelt: ![]() → Bild in der Galerie Man muss sich das auch ganz groß aufgezoomt ansehen, damit die Unterschiede "greifbar" werden. Bei "unscharf" ist alles unscharf, bei "verwackelt" kann man sehen, dass Schraffuren in Richtung der Verwackelungsbewegung nahezu unverändert bleiben, Schraffuren quer dazu aber verwischen, und besonders rechts die beiden ovalen Flächen: durch das "Verwackeln" (die Kamera künstlich beim Auslösen auf der rechten Seite fest nach unten drücken) sieht man, wie sich eine lineare Bewegung an den Konturen ausdrückt, zum Unterschied zu Unscharf, wo halt alles strukturlos gleichermaßen verschwommen ist. Gruß, Gerhard |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:01 Uhr. |