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Suche Empfehlung für ein gutes Makro
Moin!
Welches Makroobjektiv könnt Ihr für die (rein fotografische!) Jagd nach Insekten empfehlen? Bisher habe ich dazu mein 180er Sigma benutzt, das zwar in die Jahre gekommen ist, aber immer noch sehr gute Bilder liefert — mit der Einschränkung, daß der Autofokus sehr langsam ist (Stangenantrieb?) und die manuelle Fokussierung überaus empfindlich reagiert. Beides ist auf einem Stativ im Fotostudio kein Problem, aber draußen in der Wiese bleiben die Tierchen nicht lange genug am Platz für den Aufbau eines Stativs. Ich muss also manuell und schnell und sicher fokussieren können. Das war bis vor einiger Zeit auch kein Problem, aber Ihr wisst ja: das Alter... :roll: Mit anderen Worten: meine Haptik und Körperbeherrschung ist nicht mehr so gut wie noch vor 10 Jahren. Ich brauche also ein Makroobjektiv, das an meiner 77ii schnell und sicher fokussiert, dessen manueller Fokus gut übersetzt und leichtgängig ist. Eventuell, je nach Preislage, könnte ich mich auch mit dem Gedanken an einen Umstieg auf eine Kamera der 7er Reihe anfreunden, also mit e-mount. Wenn es aldo ein gutes Makro gibt, das ich zunächst an meiner 77ii und dann später auf e-mount adaptieren kann, wäre das natürlich noch schöner. |
Da Makroobjektive in der Regel immer auf Bildqualität hin optimiert sind, werd ich darauf mal eher nicht eingehen. Wenn es um Fokus-Geschwindigkeit geht, wird man glaub ich mit keinem Makroobjektiv einen Blumentopf gewinnen. Ich würde aber annehmen, dass die Geschwindigkeit über die Jahre zugenommen hat durch verbesserte Motorkonstruktionen (und nicht zuletzt durch Abkehr vom Stangenmotor).
Wenn man von der Überlegung ausgeht, wäre mein Ansatz, nach dem A-Mount-Makro-Objektiv zu schauen, das zu allerletzt auf den Markt gekommen ist. Das ist das Tamron SP 90mm F/2.8 Di MACRO 1:1 USD - zu dem es leider weder bei uns noch bei dyxum.com keine Rezension gibt. Und es ist "nur" ein 90mm Objektiv. Wenn Du gerne bei den 180mm bleiben möchtest, wäre vielleicht das 2012 erschienene Sigma 180mm F2.8 APO MACRO EX DG OS HSM etwas (ein Review bei uns, zwei bei dyxum.com). Das hat einen HSM-Motor eingebaut, ist also kein Stanegnobjektiv. Allerdings wirst Du das in der freien Wildbahn nur noch selten finden. Mein Tipp wäre da, einfach bei idealo.de "Sigma 180mm F2.8 APO MACRO EX DG OS HSM" einzugeben. Dort werden z.B. auch ebay-Verkäufer angezeigt, die dieses Objektiv anbieten. Es ist allerdings mit ca. 1.400,- € auch immer noch sehr teuer. Das Sigma 150mm EX DG OS HSM APO Macro von 2010 wird da sicherlich günstiger sein (auch ein Modell mit HSM-Motor). Dazu gibt es immerhin schon mal sechs Rezensionen bei uns und neun bei dyxum.com. Es hat zwar "nur" 150mm statt Deiner bisherigen 180mm, liegt aber - zumindest für Nikon oder Canon - eher im Bereich zwischen 333,- € und 700,- €, ist wahrscheinlich also deutlich günstiger. Leider habe ich auf die Schnelle kein Angebot für A-Mount entdeckt (Idealo). Dann gibt es da noch ein paar andere Makroobjektive, die den Motor gleich mit verbaut haben, aber die liegen alle so um die 100mm und sind älter als das Tamron, das ich eingangs erwähnt habe. Da würd ich eher darauf zählen, dass bis 2016 die Motortechnik noch besser geworden ist. Nachtrag zum Adaptieren auf A-Mount Da Du auch den Gedanken hattest, auf eine 7er-Kamera umzusteigen: es gibt zwar einige E-Mount-Makro-Objektive, aber die bewegen sich alle im Bereich bis etwa 100mm. Frisch aus dem Markt ist außerdem das Sony SEL 70-200mm f/4.0 OSS G II, das ebenfalls mit einer Makrofunktion ausgestattet ist. Das ist aber kein 1:1-Makro, sondern "nur" ein 1:2-Makro. Sofern Dir also die lange Brennweite wichtig ist, geh den Weg über das Sigma 180mm oder das Sigma 150mm und adaptiere das an E-Mount (Tipp hier: achte darauf, dass die Kamera den LA-EA5 vollständig unterstützt). In jedem Fall aber denk darüber nach, welche E-Mount-Kamera Du kaufst. Ich sage bewusst E-Mount und nicht Vollformat, denn bei der Makrofotografie ist nicht so wichtig, welche Sensorgröße Du hast (Vollformat oder APS-C), sondern wie groß (oder besser: klein) die Pixel sind, die auf dem Sensor verbaut sind. Je nach dem, was Du sonst so fotografierst und wie hoch der Anteil der Makrofotos an der Gesamtzahl Deiner Bilder ist, wäre dann vielleicht eher eine Kamera aus der a7R-Reihe sinnvoll und nicht aus der normalen a7-Reihe. Das könnte teuer werden. Der vielleicht etwas preisgünstigere, aber nicht viel schlechtere Weg wäre der über eine a6700. Sie hat als erste APS-C-Kamera Fokus Backeting gleich mit an Bord und hat auch vergleichbar kleine Pixel wie die beiden a7Rs, wenn auch "nur" mit APS-C (wie Deine a77II). Und ansonsten wäre es beim Wechsel auf E-Mount wichtig zu wissen, welche A-Mount-Objektive Du insgesamt hast und welche Du davon "mitnehmen" möchtest. Wenn darunter Stangenobjektive sind, dann wäre mein Tipp, darauf zu achen, dass die neue Kamera unbedingt den LA-EA5 vollständig(!) unterstützt. Es gibt zwar noch den LA-EA4 für ältere Kameras, aber der AF, den Du dann bekommst, ist ein grausamer Rückschritt im Vergleich zu Deiner a77II. Wenn Du nur noch Objektive hast, die ihren eigenen Motor mitbringen, dann wird es leichter. Dann kannst Du diese problemlos über den LA-EA3 auch an ältere E-Mount-Kameras packen. |
Und das original Sony AF?
https://www.dyxum.com/lenses/Sony-AF...o_lens307.html |
Das Sigma 180mm ist in der Tat ein viel gesuchtes und daher leider auch nur sehr schwer bis gar nicht mehr zu bekommendes Objektiv. Auch dein Tamron hat eine recht gute Qualität.
Wie der Göttinger schon sagte: Makroobjektive sind von Haus aus nicht unbedingt mit einem schnellen Autofokus gesegnet, da die meisten Fotografen die manuelle Arbeit vorziehen. Aber vielleicht lässt sich etwas an deiner Art zu fotografieren ändern. Es hilft ungemein, sich mit der Lebenweise von Insekten vertraut zu machen und Geduld mitzubringen, heißt: Insekten verschwinden zwar recht schnell, um sich vor eventuellen Fressfeinden zu schützen, aber sie kommen wieder, wenn sie merken, dass von dem komischen Typen mit dem schwarzen Ding keine Gefahr ausgeht. Andere haben oftmals immer wiederkehrende Flugbahnen oder Wege, die man nach einer Zeit der Beobachtung und des Ausprobierens auch recht zuverlässig mit der Kamera nachvollziehen kann. Und drittens gibt es viele Insekten, die eine gewisse Standorttreue aufweisen oder immer wieder die gleichen Pflanzen aufsuchen als Freßpflanze oder Wohn- und Fortpflanzungsort. Kennt man die Pflanze, findet man das Tier; hat man Geduld, kommt es auch zum Vorschein. Will sagen: Ich kenne kein einziges Makro, dessen Autofokusschnelle dein Problem beheben kann (ich habe/hatte selber Minolta/Sony 30, 50 und 90mm, Tamron 90mm, Sigma 105mm, Voigtländer 65mm und Laowa 100mm [beide rein manuelle Objektive], Olympus 30, 50, 55, 60 und 90mm). Aber bei kluger Nutzung des Focus Peakings und ein bisschen Wissen über die Tiere kannst du einige deiner Nachteile ausgleichen. Wenn du diesen Weg weitergehen willst, hilft dir sicherlich auch der Besuch der Seite Makrotreff.de. Bei ihr liegt der Schwerpunkt auf Makrofotografie (inkl. Technik, unabhängig vom Kamerasstem) und Biologie, insbesondere Insekten. Viele Grüße Mainecoon |
Zitat:
Wenn man sich bei dyxum.com die Makros anzeigen lässt, dann kann man rechts nach dem "AF Drive" filtern. Ich hab mich da auf die "AF Drive-In Lens" konzentriert und die "AF Drive-In Body" außen vorgelassen. |
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Du hast recht...wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Sorry.
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An der A77II habe ich mit dem Sigma 105mm HSM nur gute Erfahrungen gemacht, egal ob mit Autofokus oder manuell. Mit Adapter an E-Mount geht, ist aber langsamer und zackelt etwas hin und her beim Autofokus, bis scharfgestellt ist. Nicht zu vergessen, die kurze Auslöseverzögerung mit dem LA-EA5 an den E-Mount-Kameras.
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Der Fokus der Makros liegt beim Autofokus immer auf Präzision und nicht auf Schnelligkeit. Die Stangenantriebe sind recht lang ausgelegt und brauchen deshalb einfach mehr zeit und weg, um auf den Punkt zu kommen. Das ist halt so.
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Moin!
Ich freue mich über Eure Ratschläge und Hinweise, die sind wirklich willkommen! Ich will auf einige Punkte kurz eingehen: Mein 180er Sigma ist noch das ältere Modell, ohne integriertem Warp-Antrieb, Das Problem, das ich mit dem Objektiv habe, ist die Empfindlichkeit des Antriebes wegen der großen Übersetzung bei manuellem Fokussieren: bei genügend Licht sitzt der Autofokus schnell und sicher, aber sobald es näher an ein Motiv herangeht, und das Motiv auch noch sehr klein ist, schießt der AF scheinbar über das Ziel hinaus und die Kamera muss in die entgegengesetzte Richtung steuern. Mir ist schon klar, daß die Kamera den AF setzt und steuert, nicht das Objektiv. Doch dieses Hin- und Her-Fokussieren (Pumpen) erlebe ich bei anderen Objektiven nicht. Mein 70-300g Tele z.B. zuckt nur ein einziges mal beim Fokussieren, dann ist das Bild scharf, egal wie klein oder groß das Motiv ist. Darum vermute ich, daß die Kamera an dem Pump-Effekt beim Sigmar unschuldig ist. Wenn ich das Sigma manuell fokussiere, ist es schwierig für mich, den Fokuspunkt zu treffen, eben weil die Übersetzung des Antriebs so groß ist. Nur der Hauch einer Bewegung, und der Fokus ist bereits wieder verstellt. Daher mein Gedanke, daß es vielleicht Makro-Objektive gibt, die ein sanfteres manuelles Fokussieren zulassen. Auf der Seite "dyxum", die Ernst-Dieter genannt hat, habe ich einen Hinweis gefunden, daß einige Objektive von Sigama eine Aktualisierung der Firmware benötigen, um korrekt mit einigen Alpha-Modellen zu arbeiten. Fällt vielleicht genau meine Kombi von Objektiv und Kamera in diese Kategorie? Wäre zu klären. Das neuere Sigma 180 liegt etwas oberhalb meines selbstgesetzten Budget. Die für ein Makro recht lange Brennweite von 180mm war bei Anschaffung für mich damals insofern wichtig, als daß ich damit Tieren allgemein nicht zu nahe auf den Pelz, den Chitinpanzer oder die Schuppen rücken wollte, um sie nicht zur Flucht zu animieren. Für Pilze, Pflanzen und andere Dinge, die sich im Allgemeinen nicht fortbewegen, nehme ich natürlich kleinere und handlichere Makros. Aber "Maincoon" hat natürlich Recht: ich könnte auch versuchen, meine Herangehensweise zu ändern, und statt mit dem großen Objektiv auf der Suche nach Motiven durch die Wiese zu streifen, einfach ein oder zwei Pflanzen mit Stativ, kleinerem Objektiv und Fernauslöser aufs Korn nehmen. Das ist auf alle Fälle etwas, das ich ausprobieren werde. Zu diesem Zweck muss ich auch noch mal die Android-App für Sony-Kameras unter die Lupe nehmen, mal sehen, was die so alles vermag und ob die mir nützlich sein kann. Die Seite "Makrotreff.de" ist auch ein toller Tip! Danke! :) |
gelöscht!
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Das Sony 2,8/100 mm Makro mit 1,4 Telekonverter wäre auch noch eine Möglichkeit.
Hier noch ein Link. https://makro-forum.de/ |
Ich möchte eine etwas andere Herangehensweise vorschlagen, die sich bei mir von Beginn an bewährt hat.
Ich mache auch gerne Insektenmakros und habe am Anfang auch versucht die Insekten mit dem Autofokus zu fotografieren, damals mit der A77II und dem Sigma 105 F2.8 HSM. Kurz gesagt - der AF war trotz schnellem HSM-Antrieb in der Nahdistanz völlig überfordert, schon alleine wegen meiner unbewussten Körperbewegung, und das wohlgemerkt bis zu einem maximalen Abbildungsmaßstab von nur 1:1. Ich habe schnell meine Vorgehensweise geändert. Ich stelle auf MF, stelle den Fokus ungefähr vorher ein bzw. auf Anschlag wenn ich maximale Vergrößerung haben möchte und nähere mich dann langsam dem Insekt bis der Fokus auf dem "Opfer" liegt. Die gewünschte Schärfeebene kontrolliere ich anschließend rein über die Bewegung der Kamera inkl. meines gesamten Körpers. Weil bei größerern Abbildungsmaßstäben jede kleinste Bewegung massive Auswirkungen auf die Fokusebene hat ist einiges an Übung und Glück notwendig und viel Ausschuß ist natürlich auch dabei, aber meistens auch mehrere brauchbare Treffer. Im Lauf der Zeit und mit mehr Übung habe ich das Sigma 105 mit einem 1,4x Teleconverter ergänzt, diese Kombi verwende ich auch heute an der A7RIII noch standardmäßig für Makros, meistens noch mit dem Raynox DCR-150 oder dem DCR-250 wenn ich mich besonders übermütig fühle. Damit erreiche ich bis zu 3:1, im Garten immer freihand! Einige Ergebnisse gibt es hier in meiner Galerie. Ist vielleicht mal einen Versuch wert! :top: |
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Wenn Brennweite tatsächlich ein relevantes Argument ist, dann ist möglicherweise das Sigma 150mm F2.8 MACRO EX DG OS HSM ein brauchbarer Kompromiss für Dich. Es hat "nur" 150mm, ist aber deutlich günstiger als das Sigma 180mm. Auch die Kombi mit einem 1,4x-Konverter ist denkbar. Damit hättest Du quasi ein 225mm-Makro. Es wäre zwar "nur" ein f4, aber das finde ich in der Makrofotografie, wo "mehr Schärfentiefe" ja eher gewünscht ist, vollkommen akzeptabel und üblich (siehe mein Canon-Objektiv) Man muss z.B. bei ebay etwas genauer suchen. Ich hab dieses Angebot für A-Mount gefunden. Man sieht nur auf den Fotos, dass es das HSM-Modell ist, im Titel ist es nicht vermerkt. Zitat:
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Bez. Brennweite, Insekten kennen eigentlich keine Fluchtdistanz. Wenn ich mir ein Makro kaufen würde, dann verm. ein 70mm. Vorteil: mehr Tiefenschärfe. Und weniger Gewicht, mir wär das 180mm definitiv zu schwer.
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Nochmal ein anderer Gedanke...
Du hattest in Deinem Eingangsposting geschrieben, langfristig über einen Wechsel zu E-Mount nachzudenken. Wäre es (mit Blick auf den Geldbeutel UND Makrofotografie) für Dich denkbar, bei APS-C zu bleiben? Auch wenn Vollformat insgesamt mehr Potentiale in Extremsituationen hat, ist speziell für Makrofotografie der APS-C-Sensor aufgrund der kleinen Pixel den meisten VF-Sensoren überlegen. Ich frage, weil ich jetzt einige Male das Sigma 105mm f/2.8 DG DN Macro Art E-Mount für unter 600,- € gesehen habe, und unser lokaler Fotohändler hat gerade eine gebrauchte a6500 für 699,- € im Angebot (ich weiß zufällig sehr genau, woher die Kamera stammt ;)). Ähnliche Angebote lassen sich sicher auch anderenorts finden. Damit wären wir zwar preislich an einem gebrauchten Sigma 180mm aus meinem ersten Posting dran (und vielleicht deswegen auch außerhalb Deines Budgets), aber irgendwo steht natürlich die Frage im Raum, inwieweit Investitionen in A-Mount jetzt noch lohnenswert sind. |
Ich kann aus eigener Erfahrung das 150er Sigma wärmstens empfehlen, das ist mein Immerdrauf.
Zusammen mit einem 1,4 Kenko teleplus MC4 DGX kommst Du dann mit etwas Lichtverlust sogar auf ca. 210 mm Brennweite. Vorteil : Man ´kann entweder mit Abbildungsmaßstab 1,4 : 1 arbeiten, oder aus etwas größerer Distanz mit 1 : 1 oder geringer arbeiten. Für das Sigma 150er kann ich nur den o.a. 1,4er Kenko empfehlen, beim Traumflieger-Test (allerdings für Canon) bekam er auch wegen seines sehr geringen Auflösungsverlustes 5 Sterne und die Bewertung "exzellent". Ich denke das kann man getrost auch für Sony übernehmen. Der AF arbeitet bei mir (A99II, zuvor A77II) auch mit diesem TK noch relativ schnell und präzise, nur bei schlechtem Licht und/oder arg kontrastarmen Motiven pumpt er manchmal. I.d.R. bevorzuge ich bei winzigen Viecherln aber eher den manuellen AF mit Kantenanhebung, damit kann ich die Schärfe präziser dahin setzen, wohin ich sie haben will ohne den Spot-Fokuspunkt erst mühsam verschieben zu müssen. Das Problem mit dem umständlich zu bedienenden und im Gelände sehr sperrigen Dreibein-Stativ kannst Du relativ einfach dadurch lösen, dass Du ein stabiles Einbein mit Standspinne verwendest. 1 Bein verstellt sich erheblich schneller als deren 3 ;). Die per Augenmaß geschätzte, nötige Höheneinstellung hat man nach kurzer Eingewöhnung relativ schnell und präzise drauf und erledigt man am besten bereits bevor man sich dem Motiv nähert. Ich bevorzuge Klammern statt der Dreharretierung, damit komme ich besser zurecht. Und mit der Stativschelle des 150ers sitzt die Kam gut ausgewogen auf dem Stativ. Ich bewundere Markus uneingeschränkt ob seiner Freihandqualitäten:top: und meine Arbeitsweise ist praktisch identisch, nur mit dem Unterschied, dass ich ohne mein "dreibeiniges" Einbein komplett aufgeschmissen wäre. Bei Bedarf klappe ich die Standspinne aus, aber auch ohne sie ist das Einbein eine wertvolle bis unverzichtbare Unterstützung meines wackeligen Körpers ;). Zitat von Jürgen Zitat:
Sogar der Ultraschall-AF kann spontane Fluchtreaktionen auslösen. z.B. bei manchen Nachtfalterarten. Eigene Erfahrung u.a. mit einem Zimtbär (Phragmatobia fuliginosa). Mit AF Minimaldistanz > 1 Meter, dann Flucht, ohne AF Minimaldistanz = Arbeitsabstand der Linse. Die verwechseln dummerweise den AF mit einer sich nähernden Fledermaus. Beste Grüße Rainer |
Zitat:
Auf die Idee, ein Makro mit einem Teleconverter zu kombinieren, bin ich noch gar nicht gekommen. Aber ja, ist ja logisch, es sind ja auch normale Objektive. Daß Insekten den Ultraschallantrieb mit Fledermäusen verwechseln können, habe ich auch noch nie bedacht, aber auch das leuchtet mir völlig ein. Noch ein Punkt, der für manuelles Fokussieren im Gelände spricht. Ich werde auch mal den Trick mit dem Vorfokussieren probieren, am besten mit Serienbildfunktion kombiniert: manuell auf maximalen Auszug stellen, dann versuchen, mit Bewegung das Motiv in den Fokus zu kriegen, und dabei die Serienbilder schießen. Und dann hoffen, daß ein Treffer dabei ist. Ein Einbein mit Standfuß ist auch keine schlechte Idee. Ich habe zwar einen Monopod, aber ohne Standfuß. Mal schauen, ob es die Dinger zum Nachrüsten gibt. Noch mal vielen Dank für all die Tips und Hinweise bisher! Ich weiß das echt zu schätzen! :top: |
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Aber im Zweifelsfall würde ich bei Kaufinteresse sowieso gezielt nachfragen. Und als Bezugsquelle würde ich eher dieses Forum vorziehen. :) |
Du kannst auch im DSLR Forum fündig werden. Habe dort mein altes Canon FD 2,8/135mnm gefunden.
https://www.dslr-forum.de/forums/biete-sony-a-e.109/ |
Natürlich hat das 150er für Sony einen "eigenen" Stabi. Meines Wissens nach war nur die F/T-Version für Olympus ohne Stabi, wegen irgendwelcher Lizensierungsprobleme.
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Beste Grüße Rainer |
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Wenn dieses Objektiv von Sigma einen eigenen Stabi eingebaut hat, dann müsste es ja auf den Markt gekommen sein, bevor Sony den "Steady Shot" in die Kameras integriert hat. Oder sehe ich das falsch? |
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ja, das siehst du falsch. Das 150er Makro erschien 2010 und hatte OS, die DSLRs von Sony hatten damals alle Steady Shot oder so ähnlich. Ebenfalls 2010 erschien z.B. das Sigma 70-200mm F2.8 APO EX DG HSM OS auch mit OS für Sony. |
Interessant, das wusste ich nicht.
Hast Du dieses Makro im Einsatz? Kannst Du etwas dazu sagen, welches System in dem Makrobereicht besser stabilisiert, Sonys "Steady Shot" oder der optische Stabi von Sigma? |
Hier ein Praxistest
http://www.naturfotografie-digital.d...o-hsm-test.php |
In dem Test geht es aber um den Vorläufer ohne Stabi:
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Der interne Stabi in der Alpha stabilisiert das Bild im Sucher aber auch recht gut.
Ich habe aber noch nie ein Objektiv mit optischem Stabi benutzt, daher interessieren mich vergleichende Erfahrungsberichte sehr. |
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