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Frage an die Väter/Mütter von Pubertieren ;o)
Moin Leute!
Ich bin am Verzweifeln :D, daher wollte ich hier in der illustren, auch für Randthemen offenen Runde einmal eine Frage stellen die so überhaupt GAR NICHTS mit Fotografie zu tun hat. Denn dafür ist dieser Bereich im Forum ja schließlich auch gedacht. Die Frage richtet sich insbesondere an Väter (gerne auch Mütter) von Pubertieren. Ich habe zwei davon im Haus, einen Sohn (15) und eine Tochter (12). Ersterer lädt sich gerne Kumpels ein, die dann irgendwann Hunger bekommen. Dann heißt es aus der oberen Etage: "Was gibt's zu Essen?" Dann stehen plötzlich 7 Chaoten vor einem und erwarten, dass man sie füttert! Oder sie kommen nach Hause, und der erste Weg ist in die Küche, mal sehen, was es da so gibt. Wie seht Ihr das, bzw. wie geht Ihr mit sowas um? Machen? Ich hab ein Bisschen Bedenken, dass das zum Dauerzustand wird, und die uns die Haare vom Kopf fressen (bei mir allerdings fast nicht mehr möglich...). Würde mich über ähnliche Geschichten freuen, und wie Ihr damit umgeht, oder früher umgegangen seid. Es sind hier ja auch recht viele ältere Semester unterwegs, da MUSS es ja Erfahrungen geben. Das ist jetzt natürlich nicht bierernst zu nehmen, aber es interessiert mich wirklich. Freu mich auf Eure Geschichten! Viele Grüße, Björn |
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Unsere 3 Jungs sind jetzt 29, 33 und 35 und wir waren immer gastfreundlich zu deren Freunden. Allerdings haben die Jungs auch immer unsere Interessen beachtet. Einmal hat unser mittlerer Sohn in unserer Abwesenheit sogar einen Freund rausgeschmissen, der einfach in unseren Vorratskeller gegangen ist, um zu gucken, was da so ist. |
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Interessant.
Mein Sohn hat neuerdings eine Freundin, dass wir die mit versorgen, ist ja klar. Die bewegt sich bei uns im Haus auch schon wie selbstverständlich, geht in die Küche, macht sich ein Brot etc. Das stört mich auch nicht, aber wenn das seine Kumpels machen würden, fände ich das nicht so richtig witzig. Und was ich auch etwas grenzwertig finde ist, wenn die dann um 20 Uhr kommen, ich denen 3 Pizzen in den Ofen schiebe, sie die auffuttern und dann um 21 Uhr nach Hause gehen. Sowas geht gar nicht. Nur zum Futtern und dann den Abflug machen. Ach ja, man hat schon so seine Sorgen mit den Kleinen... Aber schön zu wissen, dass auch andere sich wegen sowas Gedanken machen. |
Hoi Björn,
meine beiden (4 und 6) sind noch nicht so weit, aber die eigene Jugend und Erfahrung liegt noch nicht zu lange zurück. Meine Schwester und ich haben die beschriebene Zeit bei meinem Vater verbracht. Der hatte lustigerweise bzw. logischweise bei weiblichen Besuch auch weniger Probleme. Ich hatte selten mehr als 2 Kumpels da und dann gab es ein paar Dinge, die ich vorher beim Einkauf für solche Gelegenheiten mit in den Wagen gelegt habe und die wir uns selbst zubereiteten. Weniger Pizza, mehr Spaghetti oder Fertiggerichte, die wir uns mit Zwiebeln und Wurst aufgepimpt haben. Mit 15 Jahren sollte er sich und seine Kumpels selbstversorgen können UND wieder aufräumen. Auf die Idee mit meinen Kumpels um 20Uhr einzufallen und meinen Vater nach Essen zu fragen, wäre ich aber auch nie gekommen. Wir (meine Freunde und ich) waren dann vorher Einkaufen und haben uns dann selbst versorgt, außer es wäre mit meinem Vater vorher abgesprochen und so werde ich es auch (wahrscheinlich) in ein paar Jahren mit meinen Söhnen machen. Liebe Grüsse Tobias |
Hast Du denn schon das Gespräch mit den Jungs gesucht?
Wäre das nicht sinnvoller mit ihnen zu reden, als über sie und diese hier dann noch als Chaoten zu betiteln? Du schreibst hier davon, dass Du am verzweifeln bist und Angst hast .... anderseits, dass man das hier nicht bierernst nehmen soll. Daraus werde ich irgendwie nicht schlau. |
Die Große ist schon eine Weile aus dem Haus und die beiden Jüngeren sind zwar mit 15 und 13 quasi im gleichen Alter, aber erstaunlicherweise hat sich dieses Problem bei uns bisher noch nicht gestellt. Auch nicht bei der Großen.
Allerdings haben wir immer genug zu Essen im Haus... ich sehe das aber wie rudluc -- Freunde gerne, Gelegenheitsbesucher eher weniger. Da gibt es dann vielleicht etwas zu Knabbern. Zitat:
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Man muss/sollte nur rechtzeitig die Weichen stellen, sonst heißt es nachher bei den Kumpels, "wir gehen zu Neo (mein Sohn), da gibt's immer zu Essen", und das muss ja nicht sein. Generell bin ich ntatürlich froh, dass mein Sohn Freunde hat, und sie auch mit nach Hause bringt, zeigt es doch, dass er Vertrauen hat. Und wenn er zu Hause ist, kann er keinen Blödsinn machen... |
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Nur hab ich dann zu Hause vor Langeweile mehr angestellt, als das draußen der Fall gewesen wäre. Ein Wunder, dass die Wohnung nie in Flammen aufging. |
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Mein Sohn hat viele Freiheiten, ich glaube sogar manchmal, zu viele. Er darf im Grunde so lange wegbleiben wie er will, so lange er morgens gut aus dem Bett kommt. Wenn es mal später wird, holt sich der Körper später was er braucht, da kann es schon mal sein, dass er aus der Schule kommt, und dann erstmal 2 Stunden pennt. So reguliert sich das von selbst, und er kann Erfahrungen sammeln. Er ist auch viel draußen mit den Kumpels unterwegs, und ich lasse ihn, und spioniere ihm natürlich auch nicht hinterher. Er hat mir sogar angeboten, dass er mir seinen Standort freigibt, das würden seine Freunde alle untereinander machen, und es wäre kein Problem für ihn, das auch für mich freizugeben. Das will ich aber auf keinen Fall. Keiner soll mich Helikopter-Vater nennen. |
Ja, ein Gespräch mit deinem Sohn sollte der erste Weg sein, vor allem wenn dir die bisherige Vorgehensweise nicht gepasst hat, ebenso die Meinungen deine Partnerin/Frau/Mutter/andere Mitbewohner sollten mit einbezogen werden.
Blödsinn kann man überall machen :) |
Warum läßt Du es mit Dir machen? Wo ist denn Deine Schmerzgrenze ab der Du Stopp sagst? Kennst Du denn alle Besucher die da bei Euch ein und ausgehen?
Dein Sohn dürfte ein Smartphone haben, er könnte es doch auch zur Abstimmung mit Dir verwenden. Meiner ist bald vierzehn und ich würde ihm den Kopf waschen, wenn er mit einem ganzen Rudel hier zum Spontanessen einfallen würde. Wenn er sich mit mir/uns vorher abstimmt ist manches machbar, aber auf die Plagen aus Ägypten hätte ich keinen Bock. Bei ihm sind es aktuell nicht mehr als zwei gleichzeitig und auch er besorgt sich seine Extrawünsche selbst und seine Freunde sind respektvoll dass sie es mit dem zuhause fühlen nicht übertreiben |
Zu viele - zu wenige, wer kann das schon sagen... Hinterher will man dann gerne schlauer sein, aber ob es anders auch anders gewesen wäre... wer weiß.
Wenn dein Sohn dir seinen Standort geben möchte, zeugt das doch von Vertrauen und hilft dir im Notfall und einen Helikopterführerschein bekommst du nur, wenn du ihn dann auch ständig abrufst und kontrollierst. (Wie dich andere nennen liegt eh außerhalb deiner Kontrolle.) |
Hallo,
ich hatte zwei Jungs. Fertigpizzen, Grillgut und Getränke waren selbst einzukaufen (es gab mehere Piccolini-Orgien - sprich zwei Packungen pro Person - bei uns), Spaghetti mit Tomatensoße konnten sie selbst mit Vorräten aus dem Keller kochen. Nachher alles putzen und aufräumen selbstverständlich. So war von Anfang an die Abmachung. Kam aber nicht so häufg vor, sie zogen meist eine öffentliche Feuerstelle dem Heim vor. Die wichtigere Abmachung war: Es gibt keine Situation, in der sie nicht zuhause anrufen und um Hilfe bitten können, jeder macht Fehler, wenn man zu ihnen steht wird der Kopf nicht abgerissen und es ist besser Alarm zu schlagen, als den nächsten Fehler draufzusetzen. Es wie beim Bergsteigen: Abbrechen ist mutiger und verdient mehr Respekt als weitergehen. Unterwegs wird niemand zurückgelassen, vor allem niemand der sich mit Alkohol die Lichter ausgeschossen hat. Ich habe zugesagt zu jeder Tages und Nachtzeit anzurücken und ohne Nachfragen zu helfen und kam auf 3 Einsätze. Zweimal war es die Freundin eines Kumpels und einmal eine Schulkameradin die sich mit "Wodka Orange" oder ähnlichem mit unbekanntem Mischungsverhältnis verkalkuliert hatte. Der Klassiker heutzutage. In allen Fällen waren die Eltern an dem Abend nicht zuhause und das Mädchen haben da die notwendige Vorsicht außer Acht gelassen. Ich hatte als Notfallkit eine Plastikplane über der Rückbank und einen Eimer+Tüte dabei. Ging immer gut und war in allen Fällen mit Tee und und girffbereiten Eimer beherrschbar, aber jemand in solchem Zustand alleine schlafen lassen ist zu gefährlich und im Zweifel wäre es ins Krankenaus gegangen. |
Wenn Deine Kinder jemanden einlädt, dann sollen die gefälligst die Gäste bedienen, auch Brote schmieren und natürlich auch den Abwasch übernehmen;)
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Ich habe zwei Kinder (mittlerweile ist der Sohn 30 und die Tochter 18) und ich hatte eigentlich nie Probleme. Ich habe immer die Freunde mitverköstigt bzw. den Pizzadienst bezahlt. Allerdings war es immer so, dass ich gefragt habe, ob sie Hunger haben. Ist alles immer sehr höflich abgelaufen und wenn es einmal anders war, habe ich meinem Kind gesagt wie ich das sehe und die haben auf ihre Freunde dementsprechend eingewirkt.
In all den Jahren hat sich nie ein Freund meiner Kinder ohne zu Fragen selbst in der Küche bedient, aber ich habe auch immer gefragt ob jemand Hunger hat - einfach gelebte Höflichkeit von beiden Seiten: Gäste bekommen bei mir immer etwas zu Essen oder Trinken angeboten und die Gäste fragen notfalls auch immer, ob ich etwas habe, wenn sie ausnahmsweise einmal so hungrig oder durstig sind... |
Geniese die Zeit solange das Haus voll ist. Langweilig wird es dann von allein. Meine Haare hab ich noch. Solange sie dir auch ein Bier kalt stellen und ein Stück Pizza anbieten ist alles gut.
Meine beiden Großen (22, 19) sind mittlerweile aus dem Haus und nur gelegentlich am WE anwesend. Nur die kleine(16) ist noch da. Es hielt sich bislang immer in den gesetzten und vorgelebten Grenzen. |
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Aber man darf das nicht unterschätzen: so ein langer Unterrichtsvormittag, insbesondere (langweilige) Langtage sind auch für Schüler verdammt anstrengend und oft ist dann irgendwann mittags auch die Luft raus. Was ich damit sagen will: guck, dass die langen Abende/Nächte nur am Wochenende stattfinden und unter der Woche deine Kinder genügend Schlaf bekommen. Wenn da Gesprächsbedarf ist, wirst du es an unterdurchschnittlichen Noten sehen oder bei Gesprächen beim Elternsprechtag. Zitat:
Bist du allein erziehender Vater? In dem Fall seid ihr ja so etwas wie ein Team, wo einer den anderen ja noch mehr unterstützen sollte. |
Wie wäre es, auf Gegenseitigkeit zu achten? Wenn der Nachwuchs freunde bz. -innen verköstigt, einfach mal checken, ob er woanders auch verköstigt wird. War bei uns so Usus - so lange wir Eltern von aushäusigen Essen hörten, kriegten die Betroffenen selbstverständlich auch bei uns immer was, das hat sich wunderbar ausgeglichen. Man stelle sich vor, mit den allermeisten Kiddies kann man vernünftig kommunizieren! Muss man nur machen...
Wir haben unseren Nachwuchs mehr als einmal beim Essen vermisst - und die anderen Eltern den ihren! |
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Warten bis es vorbei ist...
Jugendliche tragen ein unsichtbares Schild vor der Stirn. "Wegen Umbau vorübergehend geschlossen" |
Lacan hilft
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Beim nächsten Mal einfach sagen: Dann geht mal gleich einkaufen.
Aber bitte mit dem eigenen Geld, nicht mit deinem Geld. |
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Ab jetzt halt mal auf Ignore (was dir vermutlich komplett egal ist) @Björn wie schon geschrieben wurde: Gespräch suchen. |
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Die Tatsache, dass dein Sohn seine Kumpels mit nach Hause bringt ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Allerdings würde ich (und habe ich, als es aktuell war) Grenzen setzen. Die Jungs (oder Mädels) sollten schon klar erkennen, wie weit es gehen kann und darf.
Bsp. in der Küche: das könnt ihr nehmen, das aber nicht. Außerdem würde ich das Gespräch mit Sohn und Tochter suchen und dabei ebenfalls klare Regeln definieren. Das hilft auf jeden Fall und hat nichts mit verstaubten Ansichten zu tun. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass das mit den sieben Kumpels aufgrund der Freundin des Sohnes eh nicht mehr so häufig vorkommen wird. |
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Du bist der Vater und nicht bester Freund /Kumpel Deines Sohnes. Als Vater hat man die Verantwortung und da helfen klar definierte Regeln am Besten. zum Helicopter: Nur weil Du den Standort Deines Sohnes kennst heißt es noch lange nicht dass Du ein Helicopter bist. Den Standort zu kennen ist durchaus gut. Im Falle eines Notfalls weisst Du zumindest wo er sich befindet. Früher musste ich meinen Eltern auch immer sagen wohin ich gehe, keine Zeit, nur den Ort. Viel schlimmer als Helicopter sind allerdings Rasenmäher-Muttis :lol: |
Das Wichtigste bei der Erziehung ist Konsequenz. Kinder brauchen klar definierte Grenzen. Wenn Du einige Zeit tatenlos zugesehen hast und jetzt plötzlich mit Grenzen kommst, musst Du das gut begründem.
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Sowas kann doch in der heutigen Zeit nicht verkehrt sein. |
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Ich habe den Ausdruck gegenüber verwendet, weil es nicht nur Kinder und Jugendlichen betrifft, bei den aber in ihren Trotz- und Ablösungsphasen durchaus häufiger. Aus diesem Grund habe ich irgendwann Tipps aus Erziehungsratgebern als Unterhaltungs- und nicht mehr als Bildungslektüre konsumiert. Wertvollere Tipps im Umgang mit meinene Kindern habe ich von Freunden bekommen, die ähnlich ticken wie meine Kinder und mir daher deren , mir zum Teil unverstehbare, Innenwelt etwas näher bringen konnten. Der Vorteil der Freunde war, dass sie auch mich kannnten und daher sich ausmalen konnten, wie eien Situation sich eher suboptimal entwickeln konnte und mir Tipps gaben, ich mein Verhalten so ändern sollte, dass die Dialoge konstruktiver werden. Daher mein Rat an Björn sich mal mit dem Thema mit Freunden zu unterhalten. Und/oder direkt mit den Kindern aber nicht anlässlich einer bebestimmten Situation, sondern mal das Thema "anlasslos" ansprechen. Denen erzählen was in einem vorgeht ohne ein Verhalten einzufordern, sondern dann zu fragen, wie sie das sehen. Es muss auch gar kein Konsens enstehen, es reicht, wenn im Dissens die Meinung des anderen respektiert wird. Hans |
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Meine beiden Kinder haben mittlerweile die 40 überschritten und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
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Hach, das ist ja wie Zuhause. Meine sind 21 und 18, der Kleine lebt noch hier. Fällt meine Tochter samt Freund ein, hat es was von Heuschreckenplage in Ägypten. Mittlerweile meldet sie sich einen Tag vorher an, damit ich Zeit zum Einkaufen habe.
Der Kleine weiß, dass es Fächer in Küche und Kühlschrank gibt, die tabu sind, weil ich damit plane, alles andere ist frei verfügbar. Seit er vegetarisch isst, bringen seine Kumpels allerdings eher Döner mit und futtern im Garten oder in der Veranda. Es gab auch schon Kochhappenings in meiner Küche, allerdings wurden die Zutaten vorher von den jungen Leuten gemeinsam eingekauft. Aufräumen üben wir noch. Nie ist es mir passiert, dass ein Trupp von 10 Leuten unangemeldet von mir verköstigt werden wollte. Nur bei seinem besten Freund kommt es manchmal vor, dass er zu mir kommt und mit treuherzigem Blick fragt: Ulli, hast Du Käse für mich? |
Liebe Leute!
Dass hier so viele Antworten kommen, hätte ich wirklich nicht gedacht! Vielen Dank dafür! Ihr habt mir viele Anregungen gegeben, und ich werde alles verinnerlichen und verarbeiten. Am Ende kommt hoffentlich etwas Sinnvolles dabei heraus, mit dem alle leben können. Ich bin ja froh, dass meine Kinder mir und meiner Frau vertrauen, sich auch mal auskotzen (mein Sohn gerade gestern bei meiner Frau, Probleme mit der Freundin, ohje...). Es gibt Eltern, die tauschen die Schlösser aus, damit die Tochter (16) nicht mehr reinkommt. Oder Mütter, die tatenlos zusehen und nichts unternehmen, wenn die Tochter von Freunden der Familie sexuell belästigt wird etc. (konkreter Fall im Umfeld bekannt). Da bin ich froh, wie meine Kinder aufwachsen, und sehe die Probleme als normale Herausforderungen an. Und wenn ich dann sehe, dass mein großer Sohn seine einen Kopf kleiner Mutter fest in den Arm nimmt, und sich bei ihr bedankt, dass sie mit seiner Freundin geredet hat, macht mich das extrem froh. Haben wir wohl nicht alles falsch gemacht in unserer Erziehung. Ich finde es auch ganz wichtig, dass man den Kindern, auch wenn es sie nervt (zumindest sagen sie es), häufiger auch mal tatsächlich sagt, es auch wirklich ausspricht, dass man sie lieb hat. Zu denken, dass das ja logisch ist, und dass die Kinder das ja sowieso wissen, ist zu wenig. Meine Tochter reagiert darauf zuweilen zwar etwas gereizt ("Papaaaaaa, du nervst, ich weiß das!"), aber ich kann gar nicht anders. Denn trotz allem, irgendwie hat man die Racker ja doch ein bisschen gern :) |
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