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Funktion Klarbildzoom, eine Frage
Gestern habe ich zum ersten Mal die Klarbildzoom Funktion ausprobiert.
Also Klarbildzoom "ein" und dann bei Zoom den Faktor 1,4 oder 2,0 einstellen und bestätigen. Dann die Aufnahme(n) machen, ist es richtig dass sich danach der Faktor wieder auf 1,0 einstellt? Also werden die Einstellungen 1,4 und 2,0 nicht gespeichert bis man wieder auf die Funktion " Optisches Zoom " zurückgeht? |
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Ich kenne die α6100 nicht, aber bei meinen Kameras bleibt der eingestellte Zoomfaktor erhalten, bis man ihn selber ändert oder die Kamera ausschaltet.
Mir ist aber immer noch nicht klar, wozu die Funktion gut sein soll. Am Ende wird die Aufnahme doch praktisch immer auf 2 MP (HD-Fernseher), 6 MP (Print bis DIN A4) oder 8 MP (4K-Fernseher) skaliert. Da kann man doch einfach direkt einen Ausschnitt nehmen, statt erst einen Ausschnitt von der Kamera auf 24 MP hochrechnen zu lassen, nur um das Bild dann selber für die Ausgabe wieder zu verkleinern. :zuck: |
Ist schon etwas mehr dahinter, als nur ein digitales Zoom.
Sony nutzt Algorythmen, um das Bild zu verbessern. Sony Clear Image Zoom: The Most Amazing Shooting Mode You Never Heard Of |
Das klingt schon fast nach Warp Antrieb. :crazy: :mrgreen:
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Habe mal damit experimentiert und war erstaunt über die Qualität. Dieses Bild ist ein 2x Klarbild Zoom:
→ Bild in der Galerie Denke bei Wildlife Fotos kann es was bringen. Der grosse Nachteil ist jedoch, dass man den Klarbild-Zoom nur nutzen kann, wenn man JPG only eingestellt hat. Ich kann also kein RAW und ein Klarbild-Zoom speichern. Darum hab ich es nicht mehr genutzt. Auf RAW möchte ich nicht verzichten. |
Hatte das früher bei JPEG auch gemacht, aber danach nicht mehr, da RAW.
Jetzt gibt es aber von Topaz AI Gigapixel. Das Programm erkennt RAW und wandelt das fertige Bild dann in DNG. Ich verwende das, wenn ich Vögel fotografiere und bei der A9 auf 10 MP angewiesen bin. Dann haben die auch noch ein Programm, womit man JPEGs in RAW umwandeln kann. Grüße Horst |
ander der RX1 schätze ich das Teil....aber dort ists schlussendlich ein Crop...
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Ich vermute, sie haben einfach eine irrsinnige Menge an hochauflösenden Fotos auf 50% heruntergerechnet und dann per Machine Learning eine Datenbank erstellt, welches ursprüngliche 4×4-Muster am wahrscheinlichsten zu einem gegebenen 2×2-Pattern gehört. Statistisch gesehen dürfte das dann tatsächlich einen Hauch bessere Ergebnisse bringen als ein rein mathematischer Algorithmus. Der Haken ist, du darfst das Ergebnis dann nicht mehr weiter skalieren. Sobald du das durch Clear Zoom entstandene Bild auf die benötigte Ausgabegröße verkleinerst, ist der Vorteil ja wieder futsch und du hättest besser direkt aus dem Original einen entsprechenden Ausschnitt nehmen können. Zitat:
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Das obige Bild ist eine Reduzierung. 100% (2400x1600) sieht so aus:
→ Bild in der Galerie 400mm mit ClearView Zoom entspricht 800mm F 5.6. Wie bereits erwähnt, finde ich es bei Wildlife sinnvoll. Man muss nicht näher ran, um ein akzeptables Resultat zu haben. Klar könnte man zu Fuss zoomen, aber irgendwann würde man den Fluchtreflex der Tiere auslösen, und das mag ich nicht ... Zum Vergleich eine Aufnahme kurz davor, ohne ClearView Zomm, auf 200% vergrössert. → Bild in der Galerie Der Vollständigkeit halber ein 100% Crop der Szene ohne ClearView Zoom: → Bild in der Galerie |
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Klar, das Ausgangsmaterial ist immer dasselbe. Jeder darf selber entscheiden, ob er die Bearbeitung selber machen oder ob er das Sony überlassen will. JPG Out of Camera wie auch ClearView-Zoom sind Sony's Interpretation des Fotos. Und schlecht ist die Bearbeitung aus der Kamera nicht, man spart viel Zeit.
Muss jeder entscheiden, ob er die von Sony zur Verfügung gestellten Hilfsmittel nutzen oder selber kreativ werden will. |
Noch was: Adobe hat in Camera Raw 13.2 offensichtlich 2 neue Funktionen eingeführt.
Bildqualität mit Camera Raw verbessern Habe mal das Beispielbild von weiter vorne mit Adobe Super Resolution verbessern lassen, ein 100% Crop 2400x1600 sieht dann so aus: → Bild in der Galerie |
Die Klarbildzoom Funktion ist halt eine willkommene Krücke im Bedarfsfall und bis mein 200-600 mm Objektiv da ist.
Nur die Frage des wieder Verstellens des Zoomfaktors ist noch nicht geklärt.Hängt dies etwa mit anderen Einstellungen der Kamera zusammen?:? |
Der digitale Zoom - egal wie er heißt - ist und bleibt eine Krücke, die sich durch nachträgliches Zoomen locker ersetzen lässt.
Merksatz: Je bessere Qualität reinkommt, desto bessere Qualität bei der Bearbeitung. Quark bleibt Quark - und wenn man ihn noch so lange tritt. |
Dieses Titelbild ist mit einer A77 und SAL1650SSMM entstanden.
Das Bild unten rechts zeigt bei 50mm Brennweite die Übersicht. Das Titelbild ist zusätzlich mit Digitalzoom gemacht um es direkt vom Weihnachtsmarkt aus der Kamera schnell an die Redaktion zu schicken. → Bild in der Galerie Dieses ist auch mit der A77 + 135mm Zeiss + 2 x Digitalzoom entstanden → Bild in der Galerie |
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Da mach´ ich den erforderlichen Crop lieber nachträglich selber, als all´ die Nachteile/ Einschränkungen hinzunehmen die "usch" so eindringlich beschrieben hat.... |
Da wird uns die KI aber sicher bald einiges dazulernen lassen.
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Das mag schon sein, aber ich persönlich ziehe meine eigene Intelligenz der künstlichen vor... ;)
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Das wird sich zeigen. Beim AF lasse ich mich auch gerne und erfolgreich von der Technik unterstützen, obwohl ich es ganz ohne AF gelernt habe.
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Aber vermutlich noch lange nicht in einem offline-Einsatz, wie beim fotografieren mit einer Kamera, die in Bruchteilen einer Sekunde aus den aufgenommenen RAW-Daten über einen wie-auch-immer-schlauen, aber notwendigerweise halt immer noch extrem eingedampfen Algorhythmus ein Ergebnis ausgibt. Das mit der Datenbankanalyse hört sich bombastisch an und bringt sicher auch Vorteile für einen solchen Prozess - so denn im Berechnungsmoment die Datenbank, mit all ihren Informationen, zur Verfügung steht. Also, wenn die RAW-Daten, als bestmögliches Ausgangsmaterial, das aus einer Kamera zur Verfügung gestellt werden kann, in einen KI-Rechenzentrum eingespeist würden, dann könnte ich mir vorstellen, dass wirklich effektives Hochrechnen, bzw. Ausschnitt-Vergrösserungen mit DB-Input möglich ist. Aktuell ist es vielleicht ein Hilfsmittel, um schnell einen Ausschnitt erstellen zu können und den für eine gewünschte Ausgabeauflösung auch noch hochrechnen zu lassen. Übrigens findet man in Kamera-Besprechungen (von Sony-Produkten) häufiger die Kritik, dass diese noch keine in-Kamera RAW-Bearbeitung anbieten, um schnell eine RAW-Datei für die sofortige Nutzung bearbeiten zu können, was auch die Erstellung eines Ausschnittes umfassen dürfte (ggf. auch noch mit Definition der Ausgabeauflösung). Sowas fehlt mir nicht, zeigt aber gleichzeitig, dass vergleichbare Funktionalität nicht notwendigerweise die Krücke benötigt, sich vorab auf die Nur-JPG-Datei-Erstellung, wie im Falle von CIZ, zu beschränken. |
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Man kann ja einfach Klarbildzoom ignorieren, de Funktion kostet ja Nix!
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Aber Du hast ja eine Diskussion darüber angestoßen und da gibt es dann halt sowohl Zustimmung als auch Ablehnung. ;) |
Kein Problem damit!
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Ich fände es gut, wenn sich mal jemand die Mühe machte,
3 vergleichsausschnitte einzustellen. Evtl. Einen ruhig sitzenden Vogel mit Stativ abgelichtet: ● Ausschnitt von klarbild zoom, ●Ausschnitt von nur hochgerechnet und ●Ausschnitt von nach bestem Wissen selbst optimiertem. Dann könnte man besser darüber urteilen ob es besser ist als selbst nachbearbeiten. Ich habe bei meiner A77 Zumindest bisher nicht geschafft bessere Highiso Aufnahmen aus RAW zu erzeugen als es die Kamera bei Jpeg-fine in jpg schafft. (Natürlich bei korrekter Belichtung). LG. Gerhard |
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Beim Arbeitsaufwand wird es jedoch einen Riesenunterschied ausmachen, aber es wird sicher Aufnahmen geben, für die man diesen Aufwand gerne auf sich nimmt. Und meist wird es dann auf eine Individualisierung des Bildes hinauslaufen. Jeder hat ja so seine Präferenzen oder Stil ... Aber wenn sich mal eine gute Gelegenheit ergibt, werde ich es gerne mal ausprobieren :D |
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→ Bild in der Galerie Ich bin mir sicher: Mit "Ausschnitt von nach bestem Wissen selbst optimiertem" hätten es die Härchen auf dem Schnabel schwer gehabt zu "überleben". Lieben Gruß Ralf |
Ja, das ist wirklich beeindruckend.
Hast du ein Adobe Abo? Dann wäre es interessant, als Vergleich diesen Ausschnitt auch mal per 'Super Resolution' in Photoshop zu vergrössern. |
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Aber wer es hat: Hier sind die RAW-Datein zu finden, die ich benutzt habe. Lieben Gruß Ralf * Die Software bräuchte ich nicht, da die Sensoren meiner Kameras nicht wie Hulle rauschen:lol: |
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Das Problem habe ich viel öfter bei mir zugesendetem Material, welches ich verarbeiten muss. Da freue ich micht schon auf die ersten Tests. Lieben Gruß Rlaf |
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Du bist aber schon sicher, daß du tatsächlich die Zoomfunktion aktiviert hast und nicht einfach nur die Suchervergrößerung? Letztere stellt sich ja nach dem Auslösen automatisch wieder zurück, erstere bei allen mir bekannten Kameras nicht. |
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ja da muss man ja "fast" keine neue Kamera mehr kaufen, sondern kann die "Ergebnisse" ja für "kleines Geld" auch via Software-upgrade noch besser hinbekommen :D Zumindest auf der Homepage von denen schaut es sehr beeindruckend aus :D |
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Es wäre völliger Unsinn gewesen, den 6MP-Ausschnitt mittels "Klarbild-Zoom" erst auf 24MP aufzublasen und dann (per Handy?) eine viermal so große Datei in die Redaktion zu schicken, wo sie am Ende für den Druck wieder auf ~6MP herunterskaliert werden muss. E-Mount- und RX-Kameras haben diese Funktion übrigens auch. Nur heißt sie dort nicht "Smart-Telekonverter", sondern "Smart-Zoom", und man muss die JPEG-Bildgröße von Hand auf M oder S stellen, damit sie verfügbar ist. Dann kann man über die Zoomfunktion die Größe des Ausschnitts sogar fast stufenlos festlegen, während es beim "Smart-Telekonverter" ja nur die zwei Stufen 1,4× und 2× gibt). Natürlich wird hierbei nicht wirklich ge"zoom"t, sondern es wird nur weniger stark herunterskaliert. Deshalb funktioniert das sogar dann, wenn im Zoom-Einstellungsmenü "Nur optischer Zoom" ausgewählt ist. Bei maximaler Einstellung landet dann wieder ein 12MP-Ausschnitt in einer 12MP-Datei (Größe M) bzw. ein 6MP-Ausschnitt in einer 6MP-Datei (Größe S), so daß das Ganze ohne jeden Qualitätsverlust abläuft. (6MP und 12MP gilt für eine Sensor-Auflösung von 24MP. Bei anderen Auflösungen bitte die jeweils zutreffenden Werte hineindenken. ;)) Zitat:
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A77 weiß ich nicht, die A77II zumindest hat den Smart Telekonverter und den Klarbildzoom, dessen Funktion hab ich mir ganz am Anfang einmal durchgelesen und ehrlich gesagt danach nie wieder. Ich hab jedenfalls damals anhand der Beschreibung nicht beim ersten lesen kapiert was das sein soll und weiß es ehrlich gesagt bis heute nicht. :oops:
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Zumindest ich kann vorher abschätzen, ob mir beim nötigen Croppen noch genug Auflösung für die gewünschte Ausgabegröße bleibt. Nur wenn es nicht reicht, das Motiv es zulässt und Zeit genug da ist, betreibe ich den Aufwand mit dem Umschalten auf jpeg usw... Und da waren die bisherigen Ergebnisse so gut, dass ich mir eigene Hochrechenversuche oder gar den Kauf von Software, wie "Gigapixel" o. ä. spare. |
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