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MINOLTA Macro 3X-1X an Sony A7RIV
Heute flog mir eine A7RIV von asg**dasnew zu. Zustand wie neu (2600 Auslösungen, deutsches Menü, FW 1.20). Den Preis verrate ich jetzt (noch) nicht.
Wie schlägt sich mein "Koffer-Objektiv" MINOLTA MACRO 3X-1X an dieser Kamera? Bisher hatte ich es nur an der A77 II (ohne Adapter :?) und mit LA-EA3 an der A7III betrieben - der LA-EA4 ist ja an diesem Objektiv wegen der "Beule" am Objektiv nicht nutzbar. Also wird mit LA-EA5 adaptiert und mit AF-A fokussiert: → Bild in der Galerie Das geht problemlos. Lediglich die Planlage des Scheins ist kritisch. Ein Ausschnitt (etwa 100% Crop): → Bild in der Galerie Bei elektronischen Bauteilen liegt meistens ein Fenster zwischen den Details und der Linse. Hier funktioniert der Autofokus nicht zufriedenstellend - meist wird auf den Schmutz auf dem Fenster fokussiert. Ein Display-Baustein DLT1414, fokussiert mit DMF: → Bild in der Galerie Und ein Detail (nicht ganz 100%-Crop): → Bild in der Galerie Noch miserabler ist die optische Qualität von E-PROM-Fenstern. Hier ein Beispiel: → Bild in der Galerie Ein Detail daraus (100%-Crop): → Bild in der Galerie Alle nicht zugeschnittene Bilder sind Originale aus der Kamera. Die Lichtbedingungen waren miserabel (Schreibtischlampe)... |
Ich dachte bisher das MINOLTA MACRO 3X-1X hat gar keinen AF. Danke für die Korrektur!
Was schließt Du nun aus Deinen mit der A7rIV gemachten Fotos? |
Scheint ja eine interessante Kombination zu sein! Aber warum ISO 8000 bei statischen Motiven?
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Das Minolta ist ein Ausnahmeobjektiv.
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Die Verwendung des Autofokus am 3X-1X ist übrigens lohnenswert, weil die Fokussierung mittels des Schlittens immer den Bildausschnitt verändert. Leider ist der Fokustrieb bei diesem Objektiv nicht manuell bedienbar. |
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Nachtrag: Klar, den Selbstauslöser hätte ich auch nutzen können. Beim nächsten Mal mit weniger ISO... |
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Aber vielleicht bin ja wirklich zu wenig pingelig. Entscheidet selber: Nutria mit ISO 12800 → Bild in der Galerie Elefant mit ISO 12800 → Bild in der Galerie Viele Grüße Ingo |
Wenn die Tiere so groß drauf sind, geht das natürlich. Wenn man aber einen 100% Crop von einem kleineren, fliegenden Vogel macht, sieht man schon, wo es eng wird. Ich Zeige demnächst mal ein paar Beispiele.
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Hm...100% Crop sind 100% Crop.
Hier so einer von obigem Nutria. Klar sieht man, dass das anders aussieht, als bei 200 ISO....icj finde aber auch das noch OK: → Bild in der Galerie Viele Grüße Ingo |
Habe heute an der Verbesserung der Lichtverhältnisse gearbeitet und meinen Ringblitz Minolta Macro 1200 AF mit Controller MFC-1000 über ADP-MAA an die A7RM4 gekoppelt. Der Ringblitz passt ja prima an das Lupenobjektiv, nur: Blitzen ist nicht meine Stärke! (Blitze eigentlich nie...)
Habe recht schnell gemerkt, daß die TTL-Funktion des Ringblitzes ausschließlich in der Automatik-Stellung des Programmwahlschalters der A7RM4 gegeben ist. Dann belichtet die Kamera (oder der Blitz?) heftig unter: → Bild in der Galerie Habe keine Möglichkeit gefunden, dies abzustellen: Kann ja mir "intelligenter Automatik" so gut wie nichts mehr beeinflussen! Also wird manuell belichtet und geblitzt. Das gleiche Motiv (2-Cent-Münze): → Bild in der Galerie Und ein Detail als Crop: → Bild in der Galerie Münzen sind doch ziemlich dreckig... Weg vom Geld, zur Elektronik: Hier ein Zwischenschritt in der IC-Fertigung: Der Wafer ist bereits gebrochen und das IC auf den Kontaktkamm aufgeklebt. Nur die Bonddrähte fehlen noch: → Bild in der Galerie Ein Detail daraus: → Bild in der Galerie Jetzt ein Wafer: → Bild in der Galerie Im Detail: → Bild in der Galerie Das ist jetzt schon fast Mikroskopie... Alle Fotos in diesem Beitrag sind übrigens in der 3x-Position des Minolta MINOLTA 3X-1X F1.7-2.8 entstanden (bei den ersten Fotos des Threads hatte ich das Lupenobjektiv in Stellung 1x belassen). Nachsatz: Wer kann mir etwas zur Blitzproblematik sagen? Wäre unendlich dankbar dafür! 2. Nachsatz: Ob das Thema im Café richtig aufgehoben ist? Vielleicht findet eine Moderator den richtigen Platz - vielleicht im Technikbereich? Danke an alle! BTW: Ich vergaß zu erzählen, daß ich versucht habe, den Sensor meiner A7S mit dem Lupenobjektiv abzulichten - erhoffte mir ähnlich detailreiche Bilder, wie bei dem Wafer... Aber Pustekuchen: Der Bajonettdurchmesser ist zu klein - da fällt kein Licht vom Ringblitz auf den Sensor! (Mit der neuen Nikon wäre das nicht passiert :() Der Abstand Objektiv - Objekt ist in der 3x-Position natürlich recht klein. Hier zeigen sich die Grenzen des Lupenobjektivs... |
Da du die EXIF Dateien nicht mehr zeigst, ist es nun schwer zu erkennen, was du falsch gemacht hast. Für den Blitz brauchst du auch für TTL keine Automatik einstellen. ISO fest einstellen, d. h. kein ISO Auto.
ps.: Ich verwende am Laowa 100 auch einen Ringblitz, mir reicht es aber schon bei statischen Motiven aus, wenn ich nur das LED Einstelllicht verwende. |
Egal wie alt dieses Objektiv ist und welche (neue, hochauflösende) Kamera dran montiert ist, die Auflösung wird hier nur durch die Beugung bestimmt. Die Bilder bestehen im Endeffekt nur aus aus einer Anordnung von Beugungsscheibchen...:cool:
Trotzdem coole Bilder. :top: |
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Kann man das noch nachträglich korrigieren? Was mir aufgefallen ist: In Position A des Programmwahlschalters kann ich im Blitzmenü nur „Aufhellblitz“ und andere, mir fremde Blitzarten einstellen. Steht der MFC-1000 auf TTL, kriege ich völlig unterbelichtete (schwarze) Fotos. Daher habe ich den Blitz auf manuell geschaltet und kann mit den Stufenschaltern des MFC-1000 (1/1 bis 1/64) die Blitzintenstität regeln. Aber das ist reines Probieren - würde da gerne schneller zum Ziel kommen! Nur bei „intelligenter Automatik“ kann ich im Blitzmenü der Kamera die Blitzautomatik einstellen und den Blitz auf TTL schalten. Dann entstehen unterbelichtete Fotos (siehe Beispiel) mit hoher ISO. Kann es sein, daß sich - trotz ADP-MAA - Kamera und MFC-1000 nicht korrekt verständigen? |
Lesen bildet ja ungemein: Habe in einem anderen Forum gelesen, daß die TTL-Steuerung von ILCE-Kameras mit dem MFC-1000 nur dann funktioniert, wenn der elektronische erste Verschlußvorhang ausgeschaltet ist. Bei der A7RM4 (und bei anderen Modellen) ist der erste Vorhang wohl werkseitig eingeschaltet. Dem werde ich morgen mal nachgehen - dann sehen wir weiter...
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Ist der MFC-1000 überhaupt digital TTL fähig? Ich habe vage im Hinterkopf, dass die TTL Steuerung der alten analogen Minolta TTL Blitze an den Digitalkameras nicht funktioniert. Jedenfalls musste ich mir nach dem Umstieg von analog (Minolta Dynax 8000i mit Blitz 5200i) auf digital (Sony A55) einen Minolta 5600HS-D kaufen um TTL blitzen zu können.
Aus welcher Generation stammt der Ringblitz? |
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Es ist ganz einfach:): alles manuell belichten!
ISO AUF 100 Belichtungszeit auf 1/125 oder was anderes unterhalb der Blitzsynchronzeit! und dann gewünschte Blende einstellen, und Licht passend manuell einstellen oder umgekehrt Licht vorgeben, mit der Blende "spielen" Du kontrollierst ja das Licht, da braucht es keine Automatik. Wenn Du einen Belichtungsmesser hast, kannst Du es auch ausmessen, aber man kann es eben auch mit verschiedenen Bildern und dem Histogramm. Viele Grüße Gerd |
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Werde dennoch versuchen, die TTL-Steuerung in Betrieb zu kriegen. |
Mit folgenden Einstellungen an der A7RM4 ist TTL-Blitzbetrieb mit MFC-1000 möglich: Lautlose Aufnahme AUS, Erster Verschlußvorhang elektronisch AUS.
Zum Abschluß noch eine Aufnahme, die mit Autofokus (AF-A) und TTL-Blitz gemacht wurde. Die Daten Blendenvorwahl (A), f/20, 1/60s. Vergrößerung des 3X-1X Macro auf 3x. → Bild in der Galerie Ein Crop daraus: → Bild in der Galerie Etwas störend war, daß die LED-Beleuchtung des Ringblitzes während der Aufnahme eingeschaltet bleiben musste: Bei ausgeschalteter Fokussierungshilfe findet der Autofokus kein Ziel! Das wäre mit vom Auslöser getrennter Fokustaste zu vermeiden gewesen. Muß dazu mal meinen Friedman lesen... BTW: Es wäre brilliant, Herr Sony, wenn das auch an meiner A7M3 funktionieren würde! :cool: |
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Gruß Ralf |
Gut möglich! Leider ist das Muster aus der Telefunken-Produktion nicht beschriftet...
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Noch einmal vier Aufnahmen mit dem Lupenobjektiv Minolta Macro 1X-3X. Und wieder Elektronik - ein elektronischer Koppelpunkt aus einer Nebenstellenanlage („Telefonanlage“) meines ehemaligen Arbeitgebers Telenorma. 1977 kam die NStAnl auf den Markt. Das elektronische Koppelfeld (damit werden die Teilnehmer verbunden) war damals die Sensation...
→ Bild in der Galerie Drei Crops: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Jetzt soll es aber genug sein damit... |
Leider habe ich kein solches Bauteil. Sonst hätte ich mich mal vergleichsweise mit dem LAOWA 100F2.8 + Balgen daran versucht.
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Zitat:
Mit meinem nativen E-Mount-Makro (SEL90M28) dürfte das nicht möglich sein. |
Tolle Aufnahmen! Passen ja super zum Monatsthema.
Zitat:
Lieben Gruß Ralf *einer der Telefon-Platzhirsche in der damaligen Zeit ** stimmt nicht ganz. Die EMS-Anlagen müssen da auch schon zu mindestens in der Entwicklung gewesen sein. |
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