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Gibt es ein lichtstarkes Zoom-Objektiv für die A6300?
Hallo, ich verzweifelt (wirklich!) auf der Suche nach einem Lichtstarken Objektiv für meine A6300. Zoombereich sollte UNGEFÄHR 16 - 50mm sein - aber da bin ich wirklich flexibel, ob es am unteren / oberen Ende etwas weniger / mehr ist.
ABER: Entweder haben die Objektive nur F4-Blende (zB Zeiss 16-70) oder sie haben keinen Stabilisator (zB SEL 16-55). Ich möchte die Möglichkeit haben, auch bei Familienfeiern Indoor mit zumindest ein bisschen Freistellen zu arbeiten. Kann mir jemand einen Tipp geben, ob das mit einer F4-Version (SEL 18/105 oder SEL 18/135 oder ZEISS 16/70) trotzdem funktioniert? Oder ob man trotz fehlendem Stabi mit dem SEL 16-55 trotzdem gut klarkommt? Ich bin nach langer Suche wirklich dankbar für jeden Tipp.... Viele Grüße, Gastein |
Moin
Ich finde dein Vorhaben „Familienfeier, Indoor, Freistellen“ passt nicht so ganz zu deinen Objektivwünschen. Wenn du indoor Menschen in Bewegung mit Freistellung festhalten willst, ist das letzte was du brauchst einen Stabilisator. Da benötigst du Lichtstärke für kurze Verschlusszeiten und um die ISO in Grenzen zu halten, also ein 1.8 oder noch besser ein 1.4 Objektiv, somit also eine Festbrennweite. Die gibt es z.B. von Sony mit Stabilisator und Blende 1.8 (Sony E 35mm F1.8 OSS), oder von Sigma ohne Stabi aber dafür Blende 1.4 und etwas schärfer als die Sony Linsen. (Sigma 16, 30 oder 56mm f/1.4 DC DN). Das 16-55 2.8 geht natürlich auch, aber mir wäre es, vor allem für den Preis, nicht lichtstark genug für diesen Einsatzzweck. |
Für dein Vorhaben eignen sich Festbrennweiten mit großer Anfangsöffnung besser als ein Zoomobjektiv. Ich würde an deiner Stelle mal das Sigma-Trio 16, 30 und 56mm in Betracht ziehen und eventl. nach oben noch das Sony 85/1.8.
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Das mit dem Preis für das 16/50 ist auf jeden Fall ein Thema!
Das mit den Festbrennweiten hatte ich auch schon überlegt. Ich habe bereits das SEL 50/1.8. Aber das ist wg. fehlendem „Weitwinkel“ natürlich nur bedingt für Familienfeiern usw. geeignet. ...und mich stört vor allem immer das Wechseln der Objektive (habe noch das Sony 18-200). Deswegen zögere ich auch mit den Festbrennweiten. Nochmal um meinen Zweck etwas genauer zu beschreiben: Ich will auf den Familienfeiern auch nicht komplett freistellen, sondern einfach knackige Bilder mit „ein bisschen Freistellen“ machen (wenn das Sinn macht). Meine Nichte hat auf Ihrer Canon ein 18-150 3.5-6.3 drauf - und deren Bilder werden um Längen besser, als die mit meinem 18-200, obwohl es ungefähr die gleiche Lichtstärke hat. Und, was ich auch gerne abdecken würde: Letzten Sonntag habe ich um 16.00 Uhr beim Fussballspielen meines Sohnes Bilder gemacht (mit dem 18-200). Die sind relativ grottig geworden, weil das Licht schon nicht mehr ausreichte und entsprechend lange Verschlusszeiten nötig waren. Und bei einem Fussballspiel ist natürlich mit Festbrennweiten viel Wechseln angesagt. Wenn ich diese Sachen abdecken ohne Objektiv-Wechsel abdecken möchte - gibt es da trotzdem einen guten Kompromiss? Ich weiß, dass sich das wahrscheinlich für „Profis“ alles widersprüchlich anhört - und wenn es keine andere Möglichkeit gibt, muss ich auf Festbrennweite ausweichen - aber wenn Ihr an meiner Stelle wärt: Würdet Ihr trotzdem eine Alternative in Betracht ziehen? ...ach ja: Und die Frage: Ich habe wirklich keine Ahnung, wie wichtig der Stabilisator ist. Ist das nur ein „Marketing-Gag“, oder wirklich merklich in der Praxis? Könntet Ihr mir da auch noch Eure Meinung geben? |
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In Situationen, in denen sehr kurze Zeiten gefordert sind, sind aber andere Werte eher gefragt. Zitat:
Meine Frau nutzt seit langem die A6300 mit dem Sony-Zeiss 16-70mm/4 und kommt in allen Situationen soweit damit vernünftig zurecht - auch indoor. Und auch auf Familienfesten ist nicht jede Person permanent am herum hampeln, so dass man da immer sehr kurze Zeiten benötigt. Aber auch die A6300 kann man durchaus schon sehr gut mit 4-stelligen ISO verwenden bei Bedarf. |
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Aber Du müsstest es halt entweder über einen LA-EA-Adapter (z.B. der nagelneue und sehr kompakte LA-EA5) andocken, oder aber als Sigma- oder Canon-Version mit dem MC11 von Sigma. Inwiefern es dabei langsamer wird oder es zu möglichen Funktionsbeeinträchtigungen an Deiner A6300 kommt, weiß ich indes nicht. Vielleicht haben diesbezüglich andere Kollegen hier im Forum Erfahrung. |
Gerade wenn es um Personenfotographie bei kürzeren Brennweiten geht ist ein Stabi IMHO eher weniger wichtig, da dann die Verschlusszeiten hoch genug sein müssen um Bewegungsunschärfe zu vermeiden (und zwar die der abzulichtenden Personen und nicht die der Kamera). Je länger die Brennweite wird und je bewegungsloser das Motiv, desto wichtiger wird der Stabi.
Das 18-200 soll generell nicht so gut sein. Ich hatte an meiner A6400 das 18-135 und das ist wirklich sehr gut für ein Superzoom, auch am langen Ende. Ob es Dein Problem löst kann ich aber nicht sagen... Anstatt des 1655 gibt's übrigens noch die Arme-Leute-Variante, nämlich das A-Mount 16-50 2.8 plus LA-EA3 Adapter. Ist vom AF etwas schlechter aber beides zusammen gebraucht schon für unter 300 EUR zu bekommen. Knackige Weitwinkelbilder mit Freistellen und Fussballspiel bei wenig Licht in einem Objektiv vereinen ist ungefähr so wie Sattelschlepper und Sportwagen vereinen zu wollen... ...Klar gibt es Renntrucks, aber so richtig geht das einfach nicht zusammen... :lol: |
Ein richtig lichtstarkes Zoom gibt es zum Adaptieren von Sigma, das 18-35 f1.8. Das ist auch optisch sehr gut, wiegt aber auch einiges. Ich würde aber auch auf ein oder 2 FB gehen wie z.B. SIGMA 16 f1.4 + SIGMA 30 f1.4 oder Sel 35 f1.8.
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Macht ein 500 € Adapter für ein 300 € Objektiv wirklich Sinn? Für 800 € bekomme ich schon ganz andere Objektive...... Worüber man bei Familienfeiern auch nachdenken sollte, wenn man mit Blenden von 1,8 oder lichtstärker arbeiten will, geht die Tiefenschärfe so weit in den Keller, dass man sehr genau fokussieren muss und nur noch eine Person scharf aufs Bild bekommt. Wer nicht in der selben Fokusebene sitzt, wird unscharf. Gerade bei Familienfeiern unschön. Das sind die einzigen Gelegenheiten, wo bei mir ein Blitz zum Einsatz kommt, dann aber in der Regel indirekt gegen die Decke. Bildstabilisator ist eine feine Sache, wenn sich das Objekt nicht bewegt, bei Personen eher selten. Sinnvolle Grenze ist für mich irgendwo bei einer 30, sek., besser eine 60. |
Man sollte auch bedenken: Gerade wenn man mehrere Personen gleichzeitig ablichten möchte, wird man doch eher kleinere Blenden bevorzugen, weil sie selten in exakt einer Ebene sind.
edit: Ein paar Sekunden zu spät - Michael war schneller. :top: |
Daher sollte ein 18-105 mit Stabi auch reichen.
Aber ISO Wunder brauchste halt nicht erwarten. Bleibt wohl nur noch "blitzen" - und das ist ned so einfach - wenn es gut aussehen soll. |
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Hallo,
aus meiner Erfahrung haben sich an APS-C Indoor bei zweier Gruppen 35-70mm/F2.8 und bei mehr Personen 24-28/F4 als recht universell herausgestellt. Bei offenerer Blenden muss man die Personen schon in eine Ebene dirigieren, ein "stellt euch mal etwas mehr zusammen" reicht dann meist nicht mehr. Ein 24-70/2.8 wäre also ganz gut passend, das 16-70/F4 meien Wahl wenn es kompakt sein soll, das Sony 18-55/2.8 oder Sigma 24-70/2.8 wenn es was wiegen und Kosten darf, ein Sigma 24-70/2.8 HSM A-Mount + Adapter wenn es günstiger bleiben soll (z.B. hier rund 400 e mit Garantie für Click) . Und keine Angst vor ISO bis 1.600 und ein dezent eingesetzter Aufhellblitz separiert auch vom Hintergrund. Hans |
Wenn wir schon beim adaptieren sind:
Es gibt für Canon und Nikon ein Tamron 35-150 2.8-4 Wenn die optische Leistung passt, dann wäre es für mich das perfekte Reportageobjektiv. (Familienfeiern gehören für mich da auch dazu) |
Hallo,
da wurde schon vieles gesagt, dem ich zustimmen möchte. Aber eine Meinung/Bestätigung mehr schadet wohl nicht... ;) Ich habe das 1670 f4, was bei mir für die genannten Zwecke "Familienfeiern", "Freistellung", "Bokeh" nicht mehr zum Einsatz kommt. So universell es doch ist, so lichtschwach ist es dann doch. Freistellung ist in Innenräumen kaum möglich, da man eher weitwinkliger wird. Also sind die meisten "normalen" Zooms damit raus. Denn auch der Blitz schafft kein Bokeh oder die gewünschte Freistellung. Das 16-55 f2,8 ist Berichten zufolge ein absolut gutes Universal-Immerdrauf-Zoom. Schon mal eine Stufe besser. Für die genannten Zwecke ziehe ich aber immer mit meinen FBs los. Samyang 21mm f1,4 (manuell, also auch nicht optimal). Das Sony 35mm f1,8 passt deutlich besser, als dein 50er. Noch schöner wäre wahrscheinlich das Sigma 30mm f1,4. Meist zu lang für drinnen, aber eine Freistellungs-/Bokeh-Maschine ist bei mir das Sigma 56mm f1,4. Einfach super! Aber da hast du ja das 50er Sony. Der Stabi ist bei Personen meist kontraproduktiv. Man denkt immer "hey, ich habe nen Stabi" und schaltet die Belichtungszeit länger. Ein Fehler, denn man dann mit reichlich Ausschuss bezahlt. Er stabilisiert niemals das fotografierte Objekt! Meinen Blitz habe ich verkauft; das gefiel mir nie so richtig und stört auch die Anwesenden kolossal. Lichtstärke + Silent Shutter ist für mich die richtige Wahl. |
Herzlichen Dank für all die Informationen - hat mir geholfen, Eure Tipps aus der Praxis zu hören. Ich weiß nun auf jeden Fall, dass es keine Gesamtlösung für meine Anforderungen gibt („Renn-LKW“ ;-)). Ich muss irgendwo einen Kompromiss eingehen: Entweder bei der Fotoqualität - oder Objektive wechseln.
Bei den Festbrennweiten weiß ich ja von meinem bereits vorhandenen 50/18-Objektiv, dass ich damit gute Bilder mache. Deshalb kam mir nun die Idee: Vielleicht verkaufe ich mein 18-200 (wenn man sowas losbekommt), und kaufe mir dafür ein 18-135 F4 - damit bin ich zumindest auf dem Fussballplatz etc. aktionsfähig - und habe bessere Lichtwerte als mit meinem 18-200. Und für die Indoor-Geschichten dann zusätzlich noch eine Festbrennweite. Aus den Ausführungen entnehme ich auch, dass ich auf jeden Fall einen Stabilisator möchte. Das erscheint mir dann momentan in Summe die beste Lösung für mein Problem... Eine andere Kamera kaufen hätte schon auch seinen Reiz.... aber dann würde ich mit der A7 liebäugeln. Aber irgendwie scheint mir das für meine Zwecke ziemlich überdimensioniert (vom Preis nicht zu reden).... :-) Also obige Lösung werde ich nochmal überdenken, und mal testen, ob sich das 18-200 auf EBAY verkaufen lässt.... |
@droehnwood: Sorry, hatte Deine Nachricht erst im Nachhinein gesehen. Bestätigt mich nochmal - und werde mir das Sigma 30mm 1.4 ansehen. Ich muss auch mal „spielen“, welche Brennweite denn für drinnen überhaupt die „Praktikabelste“ ist....
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Das erwähnte Sigma 17-50 F 2.8 ginge als A-Mount auch mit nem gebr. LA-EA1, man muss nur auf OS achten, das haben nicht alle. Bei der Canon-Version haben alle OS, ginge mit nem MC-11. Es gibt auch ein 17-70 F 2.8-4, da gilt das Gleiche. Die neuere C Version wird vom MC-11 voll unterstützt.
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die A6300 is doch APSC also LAEA 3 wird gerade gebraucht eh um die 100 eur weg geworfen weil alle auf den 5er spekulieren und das Sigma 18-35 1.8 HSM kostet auch keine 500 EUR mehr - 18-35 mm mit durchgehend 1.8 ist eigentlich ne Ansage war damit stets zufrieden
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Noch eine ganz andere Frage: Ich habe irgendwo bei den „rumours“ gelesen, dass in 2021 neue e-Mount-Objektive rauskommen sollen. Hat da von Euch jemand was dazu gehört? |
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Schon schön zu lesen wie hier gerne die BLENDE aufgerissen wird um sich das Blitzen zu sparen, weil es nicht so gut ankommt.
Also wenn ich Personen auf einer Veranstaltung fotografiere und mit Ihnen in Kontakt trete ein Bild zu machen, dann hat Sie es noch nie gestört wenn es blitzt. Was aber schon den Kunden/Gast nervt ist - wenn man die Blende aufreisst und von zwei oder drei Personen nur eine scharf wird. Und alle auf eine Ebene ausrichten die genau passt - das ist keine umsetzbare Lösung. Und Blitzen ist halt auch ne Kunst für sich - da scheitern viele dran. Die Kunst ist zu blitzen und es auf dem Bild nur dadurch zu erkennen - das es knackig scharf ist und nich durch den Blitz dominiert wird. |
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Diese absolute Abneigung gegen das blitzen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Man hat heute den Eindruck, dass ein Fotograf der blitzt irgendwie zurückgeblieben ist. Ich habe es schon öfter ohne Blitz probiert und komme immer wieder zur Einsicht, dass das Ergebnis mit Blitz in der Regel besser ist als ohne. |
Ich finde Blitzlicht in aller Regel einfach nicht schön, außer es ist Bestandteil einer sorgsam aufgebauten Studiobeleuchtung und ich finde es auch meist unumgänglich, wenn es sich um eine Reportage handelt, wo es einfach um Schnelligkeit geht.
Sonst nicht! ich habe meinen Blitz verkauft und habe ihn noch nie vermisst, vor allem nicht, weit ich eine A7III mit ihrer phänomenalen Lowlight-Performance besitze. Da schraube ich lieber die ISO-Zahl auf 20.000 hoch. Aber das ist natürlich subjektiv und jeder hat dazu seine eigenen Erfahrungen. Keinesfalls ist ein Fotograf, der Blitzlicht gekonnt einsetzt, zurückgeblieben! |
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Ich mag hat Blitzen nicht und muss es auch nicht mögen.
Und inwieweit hilft der Blitz dem Fragesteller beim Erreichen der gewünschten Freistellung, wie eine offene Blende es vermag?! Ach ja: Das native 18-135 hat nicht durchgängig f4 sondern nur 3,5-5,6. Mit all den Adapter-Lösungen „vernichtest“ du eine der herausragenden Merkmale der A6xxx: Den schnellen AF inkl. Eye-AF und Tracking. Schade drum! |
Ohne Frage funktioniert der AF mit Original-Objetiven am Besten. Ich habe lange mit dem SAL55300 mit LA-EA1 Tiere in Bewegung fotografiert, mit Serienbild LOW, und habe damit schöne Bilder hinbekommen. Bin aber jetzt auf das SEL70350G umgestiegen und habe damit weniger Ausschuss. Alles auch eine Frage des Geldes.
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Nochmal eine Frage zum Stabilisator: Wie wichtig würdet Ihr einen Stabilisator in Verbindung mit dem Sigma 16mm 1.4 sehen? Kann man sagen, ab welcher Verschlusszeit ich (ohne Stativ) merken würde, dass kein Stabilisator an Bord ist? Oder kann man das nicht so sagen? (meine bisherigen Sony Objektive haben alle OSS an Bord...)
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Jeder ist da anders. Ich persönlich gehöre nicht zu der Kategorie 'Scharfschütze' mit der ruhigen Hand.
Kommen wir von der alten Regel; Verschlusszeit ist der Kehrwert der Brennweite in mm für ein Kleinbild. Das analoge Bild kann man mal mit 6Mpx ansetzen. Das heißt wenn es um Bewegung geht betrachten wir nicht die Fläche sondern die Kantenlänge, um eine Relation herzustellen. Ein Pixel bei einem 24Mpx Sensor ist also bzgl. Kante halb so 'lang'; somit muss die Zeit noch mal halbiert werden. Hier reden wir von einem APS-C Sensor, deren Kante um etwa den Faktor 1.5 kürzer ist. Ok, die Theorie sagt nun: 1/16 % 2 % 1.5 = 1/48sec Das entspricht in etwa die Minimumzeit die man braucht, dass bei Fotos von Menschen keine Bewegungsunschärfe passiert. Mein Rückschluss: ein 16mm kannst eigentlich gut ohne Stabi benutzen. |
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Also wenn ich ein Ziel erreichen MUSS - dann MUSS ich es lösen das hat nix mit "mögen" zu tun oder ? Ähnlich - ich mag keine Graufilter - will aber mein Verschlusszeit auf 1/2 Sekunde bei Sonnenschein verlängern. Dann wirds ohne Graufilter nicht gehen. Und das gleiche ist bei einer Reportage mit Menschen in dunklen Räumen. Wenn ich mehrere scharf abbilden will, dann kann ich die Blende nicht aufreissen wie ich will. Egal ob APS-C oder VF. Blende zu - ISO rauf - ja des geht - aber wieviel verträgt der Sensor - 3.200 ? 6.400 ? Da kommt der Blitz halt dazu. Und nochmal - wenn man es kann - dann wirst es auf den Bildern kaum sehen. |
@ mrrondi
Genau so ist es. Alles Andere ist Wunschdenken oder ein Fall für die A7Siii bei ISO 50000..... Abgesehen davon, bei einen 16 mm Weitwinkel an APSC würde ich den Stabi jetzt nicht überbewerten, da ist eher der Zappelphilipp der abzulichtenden Personen der limitierende Faktor. Bei längeren Brennweiten schaut´s natürlich ganz anders aus. |
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(Ich selber gehöre übrigens zu den absoluten Blitz- Dilettanten. :oops: ) |
Ich verwende den Blitz auch sehr gerne bei Tageslicht im Schatten.
Da ich meistens alleine unterwegs bin und keinen habe der mir einen Reflektor halten könnte kommt eben der Blitz zum Einsatz. Die Brillanz und Knackigkeit die er ist Bild bringt ist mit Nachbearbeitung einfach nicht zu erreichen. Bzgl. Stabi habe ich mich immer an die alte Faustregel Brennweite = Mindestverschlusszeit gehalten und bin ganz gut damit gefahren. Das sollte also bei 16mm (oder eben 24) kein Problem ohne Stabi sein |
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Dafür gibt es ja ein paar Hilfsmittel auf den Blitz. |
Nach allem Suchen und Euren Ratschlägen: Sehe ich also richtig, dass es als Zoom oder FB im Bereich zwischen 16 und ca. 30 faktisch KEIN EINZIGES Objektiv für die 6000er-Reihe (bis 6300/ohne internen Stabi) gibt, das wirklich einen guten Blendenwert hat (1.4, 1.8 etc), UND mit Stabilisator ausgestattet ist?????
Entweder die Objektive haben F4 (oder 3.5-xx) - oder sie kommen ohne Stabilisator... Bisher dachte ich ja, es liegt nur an meiner Abneigung gegen das ständige Wechseln der Objektive - aber mittlerweile habe ich (zähneknirschend) akzeptiert, dass ich mich damit abfinden muss. Aber es gibt ja trotzdem Keines!? Oder habe ich doch noch eines übersehen (habe Tamron und Sigma mit einbezogen)? |
Ich kenne nur das SEL 35/1.8 für APS-C mit OSS.
Ich kenne die Gedanken, als ich noch die a6400 hatte, ob ich eher das Sigma 30/1.4 oder das Sony 35/1.8 nehmen soll. Da kann man sich auch verrückt machen. Wie oben erläutert würde ich mir bei 16mm keine Gedanken machen - da brauchst Du kein Stabi. BTW: ich habe mir bis jetzt weder noch gekauft, da ich bei meinen 'Einsätzen' mit dem Zoom einfach besser zurecht kommen. Ich kann die offene Blende eh nicht nutzen (so wie mrrondi ja beschrieben hatte). |
Also wie ich das sehe, bleiben mir dann nur folgende Möglichkeiten:
1) Upgrade auf Alpha 7M3 / Vollformat: Selbst wenn ich meine 6300 verkaufe, kostet mich das mind. 2000 EUR (mit neuen Objektiven, Zusatz-Akkus usw.). Meine jetzigen Objektive passen ja nicht an die A7, da sie den Stabi inkludiert haben. Die 7M2 scheint bzgl. AF und Video-Fkt. schlechter als die A6300 zu sein - den Rückschritt wollte ich eigentlich nicht machen. 2) Objektiv ohne Stabi: Da sehe ich das Risiko, dass ich dann doch nicht damit klarkomme und unzufrieden sein werde. 3) Objektiv mit anderem Anschluss + Adapter: Ihr habt ja oben schon geschrieben, dass das wahrscheinlich Einschränkungen beim AF bedeutet. - Habt Ihr Erfahrung, wie „merklich“ die Einschränkungen sind? - Und wie ich das sehe, bieten sich nur Sigma mit Stabi an. Wäre das dann der MC-11-Adapter? Oder gibt es noch Andere mit Stabi? |
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→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Guten Morgen, Bild 1 mit Bildstabilisator, Bild 2 ohne Bildstabilisator. Belichtungszeit 1/2 Sekunde aus der Hocke, beide stillgehalten so gut wie möglich. Sollten Testaufnahmen werden, um eine Perspektive für eine Aufnahme mit Stativ zu finden. LG Stefan |
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