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RoDiAVision 31.05.2020 13:39

Mit dem Fahrrad unterwegs?, warum, wann und wie offt?
 
Im Thema "E-Auto - alles andere als eine saubere Ökobilanz"
ist ja inzwischen auch eine spannende Diskussion zum Radfahren entstanden, ich denke der Übersicht halber wäre das ein eigenes Thema wert.

Ich bin seit rund 1,5 Jahren des öfteren mit dem E-Rad unterwegs, 2019 waren es rund 5000 Km, davon entfiel das Meiste auf dem Arbeitsweg von knapp 24 Km täglich.
Das E-Rad habe ich zwar schon seit über 5 Jahren, aber so richtig Km reiße ich tatsächlich erst seit Okt. 2018 ab.

Trotz meinem E-Smart versuche ich weiterhin auch vieles mit dem Rad zu unternehmen, zu meinem Pedelec hat sich kürzlich ein Faltrad dazu gesellt, dieses hat keinen E-Antrieb.

Ich hätte nicht gedacht das ein Rad mit nur 20 Zoll Rädern und 7 Gängen (Nabenschaltung) mich nochmal so begeistern kann. Habe die Übersetzung noch ein wenig für meine Zwecke optimiert, da mir die vielen teils heftigen Steigungen in meiner Gegend mit der Serienübersetzung zu anstrengend sind.
Das hintere Ritzel habe ich von zuvor 17 Zähnen auf eines mit 22 getauscht, nun habe ich das perfekte Rad für die hiesigen Steigungen :top:
Das es auf der Geraden nun nicht mehr ganz so schnell geht, geht in Ordnung.

Mit dem Ritzelrechner kann man sehr schön zuvor kalkulieren wie sich die Übersetzung von Kettenblatt zu Ritzel in Verbindung mit der Naben-o. Kettenschaltung auswirkt.
Mit ein wenig Einarbeitung klappt es sehr gut mit dem Online-Werkzeug.

Bin jetzt jeden Abend runde 7 Km (gute 30 Minuten) mit dem Rad unterwegs, dabei ist auch eine schöne Waldstrecke.
Die Kondition steigt langsam aber sicher:D

Auch die für tägliche Besorgung der Brötchen nutze ich nun das kleine Rad, die nette Steigung auf dem Rückweg ist nun Dank der optimierten Übersetzung kein Hinderungsgrund das E-Bike zu nehmen, sind ja nur 2,6 Km :D

Der Hauptgrund für das Faltrad ist die Möglichkeit dieses auch problemlos in den Smart verstauen zu können, da es ein Cabrio ist, ist der Stauraum noch ein wenig beengter.
Das Rad passt tatsächlich perfekt hinten rein, trotz komplett geöffnetem Verdeck.

Erste Erfahrungswerte haben ergeben das ich mit dem Faltrad auf gute 12 bis 14 Km pro Stunde komme, beim Pedelec sind es die doppelten Werte.
Für längere Strecken bleibt mein Pedelec der Favorit.

dey 31.05.2020 14:15

Eine Steigung sollte doch für ein e-bike nie ein Hinderungsgrund sein.

steve.hatton 31.05.2020 14:34

Zitat:

Zitat von RoDiAVision (Beitrag 2140845)
Im Thema "E-Auto - alles andere als eine saubere Ökobilanz"
ist ja inzwischen auch eine spannende Diskussion zum Radfahren entstanden, ich denke der Übersicht halber wäre das ein eigens Thema wert.....

Danke und zum Thema: Isch ´abe gar kein ... Fahrrad:crazy:

Ditmar 31.05.2020 15:21

Habe nach etliche Jahren Mountainbike (in der Stadt :oops:) und ca. 2,5 Jahren Pause, mir im letzten Jahr ein E-Bike zugelegt.
Im letzten Jahr war noch nicht so viel mit fahren, auch weil das Bike ziemlich Spät geliefert wurde, mittlerweile mache ich ca. 5x die Woche Touren von 10-25 Km, je nach Lust und Laune, und kleinere Einkäufe wie auch sonstige Wege werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt.
Unseren PKW brauche ich somit nur noch alle 2-3 Monate betanken, für Fahrten zu Tantchen im Pflegeheim, und größere Einkäufe welche auf dem Fahrrad nicht funktionieren.
Und zur Arbeit muss ich ja nun schon seit 4+ Jahren auch nicht mehr. ;)

Stechus Kaktus 31.05.2020 15:58

Gute Idee :top:

Allzu viele km schaffe ich nicht mit dem Rad. Neben ein paar (familiär bedingt) eher kurzen und gemütlichen Radtouren, bin ich aber innerorts fast ausschließlich mit dem Rad unterwegs. Mit Packtaschen und Rucksack lassen sich die meisten Einkäufe problemlos erledigen. Mit dem Anhänger kann man auch Getränkekisten transportieren.

Mein "Bahnhofsrad" lässt sich nur sehr schlecht im Auto verstauen, aber nachdem ich mein altes MTB mit Schnellspannverschlüssen ausgemottet und etwas alltagstauglicher gemacht habe, werde ich das in Zukunft auf Dienstreisen für den Weg Hotel <=> Kunde mitnehmen.

Ich habe auch überlegt, mit der Bahn zur Arbeit zu fahren und mir für die erste und letzte "Meile" ein Faltrad zuzulegen. Da ich weniger als die Hälfte der Zeit im Büro bin (nach Corona vermutlich noch weniger), ist die günstigste Fahrkarte gut 400,-€ teurer als das Auto, dazu wäre ich mit den Öffentlichen täglich im Schnitt 45 Minuten länger unterwegs.

Dat Ei 31.05.2020 16:10

Moin, moin,

Zitat:

Zitat von Stechus Kaktus (Beitrag 2140869)
Da ich weniger als die Hälfte der Zeit im Büro bin (nach Corona vermutlich noch weniger), ist die günstigste Fahrkarte gut 400,-€ teurer als das Auto,...

nachdem die BahnCard 100, 2. Klasse der Bahn (Gesmatnetz inkl. City-Ticket) nur 3.952,- Euro pro Jahr kostet, habe ich die Vermutung, dass Du Dir eher einen suboptimalen Vergleichspreis rausgesucht hast.


Dat Ei

Stechus Kaktus 31.05.2020 16:29

Ich habe die Kosten für mein Auto sehr genau aufgeschlüsselt. Bei anderen Nutzungsprofilen sieht das sicher anders aus, aber in meinem speziellen Fall komme ich auf Fixkosten von 2300,-€/Jahr und variable Kosten von 13ct/km.

Die günstigste Jahreskarte kostet 1077,- € (Tages-, Wochen-, Monatskarten etc. wären noch teurer)
85 Tage x 60 km x 13 ct/km macht 663,- € / Jahr

Wenn ich das Auto komplett abschaffen könnte (was leider nicht möglich ist) sähe die Rechnung natürlich anders aus, da dann die 2300,- Fixkosten wegfallen würden.

cf1024 31.05.2020 17:05

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2140855)
Danke und zum Thema: Isch ´abe gar kein ... Fahrrad:crazy:

Isch auch nich.

Andronicus 31.05.2020 17:27

Mein Weg zur Arbeit war mit dem Auto ca. 13/14 km. Da ich immer sehr spät zur Arbeit ging fuhr ich lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da die Parkplatzsuche mir zu aufwändig war. Das war 28 Jahre lang so.

Vor 7 Jahren habe ich meinen Arbeitsplatz gewechselt. Nunmehr beträgt die Strecke nur noch 5 km. Von zu Hause dort hinzukommen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln suboptimal. Fußweg zur Bahn ca. 12 Min., dann 5 Min. Fahrt, und wieder 15 Min. zum Arbeitsplatz gehen. Aus diese Grund fahre ich mit dem Auto.

Im Sommer jedoch (so ab April/Mai) fahre ich in der Regel mit dem Fahrrad. Ein richtiges Fahrrad, total manuel (darf ich es überhaupt manuell nennen, da ich ja mit den Füßen trete und nicht mit den Händen?). Nunja, es ist so alt, da konnte niemand an einen elektrischen Hilfsantrieb denken.

Es gab sogar eine Zeit, da habe ich einen Monat lang das Auto nicht genutzt. Einkäufe habe ich per Fahrrad erledigt. Bei treffen mit Freunden war ich auch mit dem Rad unterwegs.

Wenn es allerdings regnet lass ich das Rad stehen, ich hasse es wenn meine Brille von oben nass gemacht wird!

Du kannst mich insofern als Schönwetter-Radler bezeichnen. :lol:

dey 31.05.2020 18:13

Ich bin, bei 7km eine Strecke Ganzjahresfaltradfahrer.
Faltrad aus zwei Gründen
1. Kann ich mich bei extremem Regen eine Strecke mit einem Auto mitnehmen lassen (was ich lange nicht mehr gemacht habe, weil mein Arbeitsplatz nicht mehr bei meiner Frau auf dem Weg liegt)
2. War das Carsharing 1,2km entfernt und musste das Fahrrad nicht zumstehen lassen

E kommt für mich aktuell nicht Frage . Mtb ist Sport und da macht der Motor gar keinen Sinn.
Auf dem Weg zur Arbeit, komme ich bei starkem Gegenwind hin und wieder ins Grübeln. Ich möchte einigermaßen schweissfrei auf der Arbeit ankommen. Letztlich sage ich mir, dass ich es nicht nötig habe.
Nachdem meine Frau jetzt ihre 15km auch mit dem Bike macht wird unser Octavia jetzt recht wenig bewegt.

dr_big 31.05.2020 20:29

Bei mir werden die Fahrräder (nicht elektrisch) als Ausgleichssport bewegt, ca. 12.000 km im Jahr. Irgendwas muss man ja für die Fitness tun, wenn man schon auf der Arbeit den ganzen Tag sitzt :crazy:

dey 31.05.2020 20:34

12.000 ist stark. Geschätzt schaffe ich nicht mal die Hälfte. Ich weiss allerdings gar nicht so genau, wie viele ich auf dem mtb mache, da ich nur Gelände tracke.

Friesenbiker 31.05.2020 22:17

Fahrradfahren geht bei mir nur zum Spaß, dafür muss das Wetter einigermaßen sein, Freizeit und ganz wichtig Lust vorhanden sein.
Immerhin komme ich auf sensationelle 300-400km pro Jahr :top: - Das sind schon 100% mehr als bei meinem früheren non-Pedelec.

kiwi05 31.05.2020 23:32

Zitat:

Zitat von Friesenbiker (Beitrag 2140915)
Immerhin komme ich auf sensationelle 300-400km pro Jahr

Zu besseren Zeiten bin ich das (naja fast, 280km) an einem Tag geradelt, ohne E-Antrieb dafür aber mit 4400 Höhenmetern.....Das geht auch nur mit Spaß. Für Geld hätte ich das nicht machen wollen.

RoDiAVision 31.05.2020 23:46

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 2140905)
Bei mir werden die Fahrräder (nicht elektrisch) als Ausgleichssport bewegt, ca. 12.000 km im Jahr. Irgendwas muss man ja für die Fitness tun, wenn man schon auf der Arbeit den ganzen Tag sitzt :crazy:

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2140923)
Zu besseren Zeiten bin ich das (naja fast, 280km) an einem Tag geradelt, ohne E-Antrieb dafür aber mit 4400 Höhenmetern.....Das geht auch nur mit Spaß. Für Geld hätte ich das nicht machen wollen.


Respekt :top:
Dafür laufe ich auf der Arbeit täglich zwischen 4 und 10 Km :D
Würde ich sitzen, läge mein Kopf nach 20 Minuten auf dem Tisch :lol:


Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 2140850)
Eine Steigung sollte doch für ein e-bike nie ein Hinderungsgrund sein.

Das nicht, aber wie gesagt, mein Faltrad ist ohne Motor, da war ein bisschen Feinarbeit am hinteren Ritzel nötig.
Dabei war auch eine neue Kette nötig, so habe ich auch noch gelernt wie man mit einem Kettennieter umgeht.
Und dank YouTube war der Ritzeltausch auch ein klacks.

Interessant ist auch, beide Fahrräder, also mein Pedelec und das Faltrad, haben die gleiche Shimano Nexus 7 Nabenschaltung.
Das Faltrad hatte mit dem originalen Ritzel im ersten Gang pro Kurbelumdrehung in etwa den gleichen Weg zurück gelegt wie das Pedelec.
An einer hiesigen Steigung habe ich mit dem Pedelec im ersten Gang und ohne Motorunterstützung keine Chancen, auch nicht ansatzweise :oops:
Mit dem Faltrad musste ich mich zwar anstrengen, aber es klappte, mit dem neuen Ritzel nun gar kein Problem.
Der Bosch-Motor des Pedelec hat im 1. Gang bei abgeschalteten Modus gefühlt so viel Widerstand wie das Faltrad im 3. bis 4. Gang.
Die aktuellen Bosch-Motoren sollen da besser sein.

Friesenbiker 01.06.2020 06:39

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2140923)
Zu besseren Zeiten bin ich das (naja fast, 280km) an einem Tag geradelt, ohne E-Antrieb dafür aber mit 4400 Höhenmetern.....Das geht auch nur mit Spaß. Für Geld hätte ich das nicht machen wollen.

Meine besseren Zeiten waren mit Abschluss meiner Lehre zum Berufskraftfahrer 1989 vorbei, danach kamen 21 Jahre internationaler Fernverkehr, also weder Zeit noch Möglichkeit zu radeln. Ein paar Jahre hatte ich wo ich Schwer und Spezialtransporte gefahren hatte ein Fahrrad mit bei in den Sommmermonaten, war ganz nett teilweise mal in Norwegen oder Spanien ein paar km fahren zu können, war aber auch eher selten möglich.
Bis zur Lehre bin ich auch noch aktiv BMX gefahren, auf dem Land war man eigentlich immer unterwegs als Kind.
Für 4400 Höhenmeter muss ich mich in Schleswig-Holstein mächtig anstrengen :oops::lol:

Harry Hirsch 01.06.2020 08:00

Mit meinem Fahrrad (ohne elektr. Unterstützung) komme ich auf 2.000 - 2.500 km pro Jahr. 2/3 Arbeitsweg, 1/3 Freizeit.

Im (nach wie vor) recht fahrradfeindlichen Stuttgart nicht immer ein Spaß. Aber die Hoffnung, dass es besser wird, fährt stets mit ;)

Der Jeck us Kölle 01.06.2020 09:12

Naja was soll ich sagen… mit meinen Mittlerweile 66 Jahren bin zum Fahrrad „Junky“ geworden.

Ich war nie besonders sportlich, außer als Kind und zu Bundeswehrzeiten. Nach unserer Heirat wuchs der Körper …. leider nicht in die Höhe, aber in die Breite bis zu 110 kg plus !

Beruflich und privat bin ich mit dem Auto im Jahr 50 - 60.000 km unterwegs gewesen und Ausreden hatte ich auch genügend um mich NICHT bewegen zu müssen.

Heute ist das etwas anderes geworden, nach dem Renteneintritt habe ich das Radfahren für mich entdeckt natürlich OHNE Motor und mit einem ganz normalen Trekking Bike. Erst mit einem Baumarktrad für 139,00 €, dann mit einem etwas besseres Rad für 799,00 € von dem Bonner Discounter.

Ich hatte ja schon einmal geschrieben "NUR WER DAS SCHLECHTE MATERIAL BEHERRSCHT, KANN DAS BESSERE ERST NUTZEN"

Zum Glück gibt es in Köln und Umgebung keine großen Steigungen, meine Touren ins Bergische Land sind mal so um die 350 - 400 Höhenmeter, aber mit relativ steilen Anstiegen und auf Sylt habe ich nur mit dem Wind zu kämpfen.

Zu meinen „Anfängen“ war ein Brückenaufstieg über den Rhein eine „Bergtour“ für mich. Mittlerweile radel ich an den E-Bikern vorbei und frage lässig „WAT IS AKKU LEER, ODER WAT“ ?

Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 - 27 km/h sind zur Zeit locker machbar.

Wie geschrieben, das habe ich mir vor Jahren nicht vorstellen können.

Übrigens bin ich im Jahr 2020 mit allen mir zur Verfügung stehenden Autos immerhin schon 495 km gefahren. Und der positive Nebeneffekt….. auf der Waage steht eine 7 in Worten - SIEBEN - vorne!

Liebe Grüße aus Köln,

Helmut



Bild in der Galerie

Dornwald46 01.06.2020 09:32

Zitat:

Zitat von Harry Hirsch (Beitrag 2140945)
Im (nach wie vor) recht fahrradfeindlichen Stuttgart nicht immer ein Spaß. Aber die Hoffnung, dass es besser wird, fährt stets mit ;)

Dafür hat Stuttgart auch Strassenbahnen mit Anhänger, für Fahrräder:top:


Bild in der Galerie

Tafelspitz 01.06.2020 14:06

Ich fahre normalerweise mittels ÖV zur Arbeit. Aufgrund der aktuellen Pandemie habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Da meine Frau das Auto für die Arbeit braucht und ich im Geschäft keinen dauerhaften Parkplatz bekomme, habe ich mal für 2 Monate ein E-Bike gemietet.
Wider Erwarten hat mir die tägliche Fahrt hin und zurück (je Strecke ca. 15 km) bisher sehr gut gefallen*. Die Strecke führt grösstenteils abseits von Strassen unter anderem durch ein Naturschutzgebiet und das Gelände einer ehemaligen Gartenschau.
Deshalb habe ich beschlossen, unabhängig von der Pandemie weiterhin mit dem E-Bike zu fahren - zumindest während der warmen Jahreszeit - und mir am Samstag ein eigenes E-Bike bestellt :D


* abgesehen von der ersten Fahrt, die ich im strömenden Regen zurückgelegt hatte. Ausserdem bekomme ich momentan noch einen ziemlich verspannten Nacken von der ungewohnten Haltung.

dey 01.06.2020 15:36

Für mich ist neben Gegenwind das einzige Argument pro e-bike, dass man sich komplett regendicht einpacken kann und trotzdem volles Tempo fahren ohne den Hitzetod zu sterben.
Das mit dem Nacken sollte nach 2 Monten weg sein. Ansonsten Liegestütze oder Vorbauhöhe ändern.

Tafelspitz 01.06.2020 15:57

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 2141038)
Das mit dem Nacken sollte nach 2 Monten weg sein. Ansonsten Liegestütze oder Vorbauhöhe ändern.


Danke, das macht Hoffnung :D
Liegestütze und Klimmzüge mache ich sowieso regelmässig. Wenn ich dann mein eigenes Bike habe, wird mir der Fachhändler alles auf meine Dimensionen einstellen. Vermutlich habe ich noch eine etwas zu verkrampfte Haltung mit hochgezogenen Schultern. Muss mich etwas darauf achten.

Dana 01.06.2020 16:22

Ich habe seit Herbst ein richtig schönes Fahrrad und bin immer meine Schulwege gefahren und sonst ein bissl.

Seit Corona habe ich das total verstärkt und fahre spätestens alle zwei Tage (manchmal täglich) um die 25-30km. Schnitt in der Stunde liegt bei ungefähr 18-19kmh. Für einen Laien mit KEINEM E-Antrieb ok, denke ich. Ich fahre gern schneller, weil ich es liebe, wie mir der Fahrtwind um die Nase wirbelt... =) Auch heute war ich wieder unterwegs und es ist ein guter Schwimm-Ersatz! Bei uns bleibt das Bad nämlich leider noch zu...

E-Bike käme für mich nicht in Frage, weil ich das Rad als Trainingsgerät nehme.

Letztens bin ich von mir zu Ingo und seiner Frau gefahren, das war auch sehr nett! Man lernt so schöne Wege kennen, wenn man mal NICHT mit dem Auto fährt...

Ditmar 01.06.2020 16:41

Zitat:

Zitat von Tafelspitz (Beitrag 2141020)
… und mir am Samstag ein eigenes E-Bike bestellt :D
[/COLOR]

Gratulation, schönes und wertiges Teil wenn man sich die Komponenten so anschaut. :top:

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 2141046)
… E-Bike käme für mich nicht in Frage, weil ich das Rad als Trainingsgerät nehme.

Du wirst es nicht glauben, auch mit einem E-Bike muss bzw. kann man ganz schön strampeln, habe die Erfahrung Heute erst wieder gemacht. Es ist ja nicht so das man da keine Kraft braucht, nur das Anfahren wird hier wirklich erleichtert, und wenn man ohne bzw. mit der ersten Stufe Unterstützt ist es fast wie ein normales Fahrrad.
Nur das mein R&M selbst schon 31 Kg auf die Waage bringt.

Der Jeck us Kölle 01.06.2020 17:54

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 2141046)
Ich habe seit Herbst ein richtig schönes Fahrrad und bin immer meine Schulwege gefahren und sonst ein bissl.

Seit Corona habe ich das total verstärkt und fahre spätestens alle zwei Tage (manchmal täglich) um die 25-30km. Schnitt in der Stunde liegt bei ungefähr 18-19kmh. Für einen Laien mit KEINEM E-Antrieb ok, denke ich. Ich fahre gern schneller, weil ich es liebe, wie mir der Fahrtwind um die Nase wirbelt... =) Auch heute war ich wieder unterwegs und es ist ein guter Schwimm-Ersatz! Bei uns bleibt das Bad nämlich leider noch zu...

E-Bike käme für mich nicht in Frage, weil ich das Rad als Trainingsgerät nehme.

Letztens bin ich von mir zu Ingo und seiner Frau gefahren, das war auch sehr nett! Man lernt so schöne Wege kennen, wenn man mal NICHT mit dem Auto fährt...

Super dann fährst Du ja auch um die 6 - 7.000 km im Jahr, alle Achtung !

guenter_w 01.06.2020 18:22

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 2141046)
E-Bike käme für mich nicht in Frage, weil ich das Rad als Trainingsgerät nehme.

Dann hast du meine beiden letzten Tage mit Pedelec versäumt! Gestern "nur" 36 km Wegstrecke, dafür 530 Höhenmeter, heute knapp 50 km mit 360 Höhenmetern. Gegenüber Nicht-Pedelec ein ganz enormer Gewinn an Fahrspass, weil man Strecken fährt, die man sonst nie fahren würde und weil man ganz enorm das Herz-Kreislaufsystem fördert. Sportmediziner empfehlen ganz klar, dem Pedelec für die Gesundheit den Vorzug zu geben. Nach so einer kleinen Tour schmeckt das alkoholfreie Weizenbier ganz besonders gut!

Leihe dir mal ein ordentliches Pedelec und düse mal in den Odenwald - Rheinebene ist langweilig!

Friesenbiker 01.06.2020 18:37

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2141049)
Du wirst es nicht glauben, auch mit einem E-Bike muss bzw. kann man ganz schön strampeln, habe die Erfahrung Heute erst wieder gemacht.

Kann ich bestätigen, aber die Hardcorebiker werden das erst glauben wenn der Körper das Hardcorebiken nicht mehr mitmacht oder einem alle Freunde einfach davonfahren... :D

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2141049)
Nur das mein R&M selbst schon 31 Kg auf die Waage bringt.

Hast du eines mit dem Automatikgertiebe? - Wenn ich mich recht erinnere geht schalten ohne Tretunterbrechung?
Ich hatte mal eines ein paar meter probegefahren, war aber hauptsächlich wegen der großen voluminösen Reifen, eine echte wohltat bei schlechten strecken.

kiwi05 01.06.2020 18:50

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141067)
....Sportmediziner empfehlen ganz klar, dem Pedelec für die Gesundheit den Vorzug zu geben. .....

Den Vorzug vor Fahrrädern ohne E-Antrieb? Für normale, gesunde Menschen? Kannst du mir das mal bitte durch eine Quelle belegen.
Manche tun geradeso als wären Höhenmeter erst seit Erfindung des E-Antriebs zu bewältigen.
Für manchen erweitert es ganz sicher die Möglichkeiten und für diejenigen ist das doch auch okay.
Aber es so zu verallgemeinern.....das kann ich nicht galuben.

guenter_w 01.06.2020 19:06

Eigentlich reicht es, wenn man bei Tante Google einfach mal selbst die Begriffe "Pedelec" und "Gesundheit" eingibt - aber das müsste man ja tun...

Mal diesen link zu Anfang, dann diesen, bei dem es um gesundheitlich Beeinträchtigte geht. Weitere links bitte selbst ergoogeln - das Netz ist voll davon!

Ein Summary.

kiwi05 01.06.2020 19:15

Ich kann den Hinweis, daß ein Pedelec für einen Gesunden die bessere Alternative gegenüber dem Antrieb mit ausschließlich eigenen Muskeln und gesundem, trainierten Herz-Kreislauf-System ist, nirgends finden.
Die Möglichkeiten für gesundheitlich Beeinträchtigte habe ich nie angezweifelt.
Und wenn ein Pedelec manchem mehr Spaß bereitet als ein Normal-Fahrrad, dann ist es doch gut, daß er diese Möglichkeit für sich entdeckt hat.
Aber die von dir angeführten gesundheitlichen Aspekte kann ich nicht nachvollziehen. Und du belegst sie nicht.
Das ist übrigens ein Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:
""Vom Fahren mit dem E-Bike profitieren insbesondere übergewichtige und untrainierte Menschen""
Übrigens der Link
Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141085)

ist treffend. Dort steht zusammenfassend......gar nichts.

Tafelspitz 01.06.2020 19:27

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2141085)
Eigentlich reicht es, wenn man bei Tante Google einfach mal selbst die Begriffe "Pedelec" und "Gesundheit" eingibt - aber das müsste man ja tun...


Ganz unabhängig vom Thema: es ist immer an dem, der eine Behauptung aufstellt, diese auch belegen zu können.
Mal eben eine Behauptung in den Raum zu stellen und dann auf Suchmaschinen zu verweisen, wenn es kritische Fragen gibt - damit macht man es sich schon etwas einfach.


Ich kann aber bestätigen, mit der wenigen Erfahrung, die ich bisher gemacht habe, dass es trotz Antrieb einiges an Muskelkraft bedarf.

Ditmar 01.06.2020 19:35

Zitat:

Zitat von Friesenbiker (Beitrag 2141072)
Hast du eines mit dem Automatikgertiebe? - Wenn ich mich recht erinnere geht schalten ohne Tretunterbrechung?
Ich hatte mal eines ein paar meter probegefahren, war aber hauptsächlich wegen der großen voluminösen Reifen, eine echte wohltat bei schlechten strecken.

Ich habe eins mit Stufenloser 7 Gangschaltung, eine Automatik von Rohloff (E14) hätte noch mal ca. 1000E extra gekostet, macht schon Spaß, aber ist mir dann doch nicht wichtig genug gewesen, fahre meist im höchsten Gang und der Motor ist auch meist nur beim anfahren oder lange "Steigungen" (Königsstraße Richtung Glienicker Brücke z. B.) im Betrieb.

Ditmar 01.06.2020 19:38

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2141090)
""Vom Fahren mit dem E-Bike profitieren insbesondere übergewichtige und untrainierte Menschen""

Das mag Stimmen, mein Arzt sagt mir was anderes. ;)

kiwi05 01.06.2020 19:45

Ich würde nie behaupten, daß auch Gesunde davon nicht profitieren würden.
Aber die Behauptung diese würden vom Pedelec mehr profitieren, als vom Fahrrad ohne Motorunterstützung, finde ich nirgendwo bestätigt.
Aber genau das behauptet @ guenter_w in #26.

dey 01.06.2020 20:27

@dana
18-19kmh Durchschnitt als Einsteiger ist top.

Den gesundheitsfördernden Aspekt als Verbesserung gegenüber motorlos hätte ich auch gerne belegt.

Es gibt aber tatsächlich praktische Punkte, die das e-bike diesbezüglich bevorzugt.
Das beste bike ist das, welches einem Freude bereitet und welches man häufiger bewegt.
Kommen längere Anstiege bei Unsportlichkeit und Übergewicht ins Spiel spricht das auch für das Pedelec.
Neue Ziele können motivieren.

Dafür braucht man kein e-bike. Es kann aber durchaus helfen.
Sinnvoller wäre es in meinen Augen sich das Ziel zu setzen, es ohne e auch zu schaffen. Mit kleinen Steigerungen ist das für Gesunde bis ins hohe Alter möglich. Dafür muss man Sport als Leistung dann aber mögen. Und es gibt durchaus viele die aus genau diesem Grund lange Jahre nie Sport gemacht haben.

Tafelspitz 01.06.2020 21:46

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 2141105)
Dafür muss man Sport als Leistung dann aber mögen.


Das ist bei mir genau der Punkt. Das ist und war bei mir noch nie der Fall. So habe ich schon als Kind z.B. den Turnunterricht gehasst.
Für mich ist das E-Bike auch primär Mittel zum Zweck, morgens von A nach B und abends wieder von B nach A zu kommen. Allfällige sportlicher Nebeneffekte sind da mehr oder weniger unvermeidlicher "Kollateralschaden" :lol:

kiwi05 01.06.2020 21:53

Zitat:

Zitat von Tafelspitz (Beitrag 2141111)
Allfällige sportlicher Nebeneffekte sind da mehr oder weniger unvermeidlicher "Kollateralschaden" :lol:

Die gönne ich dir....eine echte Winwin Situation:top:

Harry Hirsch 02.06.2020 08:40

Zitat:

Zitat von Tafelspitz (Beitrag 2141091)
Ganz unabhängig vom Thema: es ist immer an dem, der eine Behauptung aufstellt, diese auch belegen zu können.
Mal eben eine Behauptung in den Raum zu stellen und dann auf Suchmaschinen zu verweisen, wenn es kritische Fragen gibt - damit macht man es sich schon etwas einfach....schnipp....

:top:

kilosierra 02.06.2020 09:23

Fahrrad?
Nein Danke.

Schon als ich noch im fahrradfreundlichen Münsterland gewohnt habe, habe ich mein Rad immer mehr vernachlässigt. Zugunsten meiner Inlineskates.

Fahrrad für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen, Skates für lange Spasstouren, fast genauso schnell wie viele Radler. Irgendwann hatte ich dann 5-Roller und bin sogar mal in Rheine einen Marathon gefahren.

Nun lebe ich schon 15 Jahre im Mittelgebirge und weder Fahrrad noch Skates machen mir hier richtig Spass. Der Weg zur Arbeit ist mit 40-70km Entfernung wirklich zu weit für's Rad. Mein altes Rad hat also mein Sohn geerbt und zeitweise gut genutzt, inzwischen ist es aber kaum noch reparierbar.
Die Skates hole ich nur selten vor, denn hier sind die meisten Steigungen für mich zu heftig, die Bremse völlig abgefahren und die Strassenbeläge fast überall so rau, dass einem die Füllungen aus den Zähnen fallen. Im Schnitt fahre ich nur noch zwei mal im Jahr. :(

Ein E-Bike wäre sicher nett, aber die kosten mehr als meine Rücklage zum Ersatz des Autos. Das ist nicht drin.

Dafür gehe ich halbwegs regelmässig wandern.

guenter_w 02.06.2020 10:06

Zitat:

Zitat von Tafelspitz (Beitrag 2141091)
Ganz unabhängig vom Thema: es ist immer an dem, der eine Behauptung aufstellt, diese auch belegen zu können.
Mal eben eine Behauptung in den Raum zu stellen und dann auf Suchmaschinen zu verweisen, wenn es kritische Fragen gibt - damit macht man es sich schon etwas einfach.


Ich kann aber bestätigen, mit der wenigen Erfahrung, die ich bisher gemacht habe, dass es trotz Antrieb einiges an Muskelkraft bedarf.

Absolutes Unverständnis für die Reaktionen auf mein posting! Ich habe damit keine Behauptung aufgestellt, sondern das wiedergegeben, was sich jedermann vom Hausarzt bestätigen lassen kann! Beim Pedelec gibt es keinen oder nur einen sehr kleinen inneren Schweinehund, es zu benützen. Jeder E-Biker weiß das auch! Ein Sportgerät nützt der Gesundheit nur dann, wenn es regelmäßig benutzt wird. E-Biker fahren wesentlich mehr und regelmäßiger als Nicht-E-Biker. Die Unterstützung führt dazu, dass das Training regelmäßiger wird, schädliche Überanstrengung vermieden wird. Wer bei Volkssportveranstaltungen mitbekommen hat, wie Teilnehmer wegen Überanstrengung zusammengebrochen sind und ihrem Herz-Kreislauf-System geschadet haben, weiß was ich damit meine. (Jeder AiP kann das bestätigen). Aktuell laufen großflächige Untersuchungen, durch die Pandemie unterbrochen, die die Langzeiteffekte wissenschaftlich nachweisen sollen.

Selbst Profi-Radsportler nutzen inzwischen das E-Bike zum Ausdauertraining bzw. für die Grundkondition, warum wohl?


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