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Sony a6000 Low Light
Hallo
Ich habe eine Sony a6000 und habe damit mal ein paar LowLight Fotos aufgenommen. Ich habe als Objektiv das KitObjektiv (16-50), sowie das Sigma 19mm F2,8 DN verwendet . Zum Vergleich habe ich auch noch mein OnePlus 8 (OP8) dazugenommen. Mir ist dabei oft aufgefallen das das OP8 oft bessere Bilder macht als die Kamera. Liegt das nur an der Software? Oder sind meine Einstellungen komplett falsch? Oder ist das einfach so? Ich habe die Bilder in aperture prio (A) gemacht. Ich habe ein paar Testbilder gemacht: https://drive.google.com/drive/folde...ar?usp=sharing Die sind wie folgt auch beschifftet: amm b c d M a = 16 = Kit a = 19 = Sigma b = F Stop c = ISO d = 1/d Shutter M (wenn vorhanden) = Manuell Fokus alle Infos sind auch in den Eigenschaften nachzulesen. Die Bilder die Mit OP8 Bezeichnet sind, sind mit dem Handy gemacht. Alle Bilder sind als JPG und als RAW (außer OP8). Alles unbearbeitet. Ich hätte auch noch ein alles Canon EF 50mm 1,8 II (mit adapter) dieses habe ich in den Test jetzt nicht mit rein genommen da es zu verschieden ist. Wenn gewünscht kann ich damit auch noch ein paar Bilder machen. Es ist auch ein SEL18105G OSS auf dem weg. Ich bin gespannt wie sich das verhält. Ich vermute aber bei geringen licht wegen dem F4 nicht so gut. Ich werde in Zukunft auch noch ein paar andere Tests machen um zu sehen wie sich die Linsen auch bei gutem Licht verhalten. |
Was sofort auffällt und schonmal zu keinen besonders guten Bildern führt:
ISO 6400. Da solltest du mit idealerweise ISO 100 agieren. Dann sieht das schonmal anders aus. |
Danke für die Antwort.
Das Problem ist wenn ich den ISO weiter runter tue dann wird die Verschlusszeit so lange und das alles dann per Hand halten... Wenn ich den ISO auf z.b. 800 begrenze dann nimmt er eine Verschluss Zeit von 1/5s Dann werden alle Bilder sehr verwackelt (vor allem mit dem Sigma ohne OSS). Ich habe alle Bilder aus der Hand fotografiert. Mit dem Stativ ist das natürlich eine andere Geschichte (so lange sich das Objekt nicht bewegt) |
rauschtechnisch höre ich bei ISO1250 mit der a6000 auf.
Ja, das ist so... manch Smartphone hat bei Standardaufnahmen sehr gute Ergebnisse, bei dem man wohl im Standardgebrauch (Familie) auf Kameras fast verzichten kann. Da gilt natürlich nur für die modernen Smartphones. Die Softwareprozessor sind schon gut. Da gibt es auch auf FLICKR so einige Spezialisten, die holen da erstaunlich viel aus den Dingern raus... Bei meiner letzten Veranstaltung haben sehr viele Teilnehmer mit Smartphones fotografiert und auf Dropbox gleich(!) zur Verfügung gestellt. Da sind schon einige dabei, die sehr gut gelungen sind. |
Das Software viel rettet das habe ich schon bemerkt. Gibt es eine "einfache" Möglichkeit diese Verbesserungen selber nachher noch zu machen?
Ich hätte nicht erwartet das die Handy schon so gut unter so schlechten Lichtbedingungen abschneiden... Da hat sich echt was getan. Auch hätte ich persönlich einen größeren Unterschied zwischen dem Sigma und dem Sony erwartet da doch von 2,8 zu 3,5. 2,8 ist natürlich kein 1,4 (aber das Sigma 16mm 1,4mm DC DN) ist mir einfach aktuell zu teuer. Ich denke auch nicht das es dann nochmal so viel besser wäre (auch in Low Light).? Edit: Ich habe nun mal ein Bild mit ISO 100 F5,6 8s gemacht (aber natürlich nicht Hand gehalten). Das sieht natürlich sehr gut aus (ist auch auf Google Drive) |
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Ist in dem Fall der Unterschied zwischen F2,8 und F1,4 in den Bildern wirklich merkbar? (In Low Light)
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Ja ein riesiger Unterschied. Es sind zwei volle Blendenstufen und das sind Welten.
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okay dann werde ich mir doch überlegen ob ich das Sigma 19mm nicht wieder verhkaufe und mir das Sigma 16mm 1,4 zulege (das ist leider viel teuerer)
Kannst du sonst ein gutes Empfehlen? (ich hätte gerne schon eher was weitwinkliges was man auch in innen Räume verwenden kann) |
Das Sigma 16mm f1.4 ist die beste Wahl in diesem Bereich. Es ist alternativlos. Es gibt auch von Sony nichts vergleichbares. Auch nicht für viel mehr Geld. Das 30mm f1.4 ist für Portraits und Events super. Das 56 f1.4 ist ein prima Portraitobjektiv (allerdings kenne ich das im Gegensatz zum 16mm und 30mm nicht aus eigener Erfahrung.
Wenn dir Lowlightfotografie wichtig ist, dann ist das 2.8/19 die falsche Wahl. Die Sigma Objektive sind übrigens sehr günstig für die Leistung. Vergleich mal mit dem Sony Zeiss 24mm f1.8. Das kostet ein mehrfaches und ist nicht mal besser. Je nach Einsatzzweck kann man auch blitzen. |
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Das Oneplus 8 hat einen Stabilisator waerend das Sony Management in Sachen Preisfindung meint man muesste die Apsc Kaeuferschaft in die 1500 euro Preisklasse drücken wenn sie einen Stabilisator wollen. Das ganze hat einen etwas schalen Beigeschmack wenn man bedenkt das die billigste Amount Einsteigerklasse fuer 300 Dm damals schon stabilisiert war. Bei indoor lowlight Aufnahmen macht es dann halt schon einen drastischen Unterschied.
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A-Mount von Sony, wurde 2006 eingeführt, da gab es die D-Mark schon 4 Jahre nicht mehr. ;)
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Spaß beiseite. Ich habe mir ein paar der Bilder herunter geladen. Nicht alle (16mm 3,5 6400 30 - 19mm 5 6400 15 - 19mm 5,6 100 8s). In den exifs steht eine Aufnahmeentfernung von 24 bzw. 35 cm - Mir kommt es so vor, als wäre bei deinen Bildern schon die Nahaufnahmegrenze unterschritten, weil das Gittergeflecht, das wohl dein Hauptmotiv sein sollte, bei allen unscharf ist. Aber verwackelt sehen mir die Bilder nicht aus. Ich denke, du warst einfach zu nah dran. Am ISO 100 Bild sieht man das eigentlich sehr gut. Der Schärfepunkt ist am Ende des Gitters. Alternativ könnte man mal versuchen, bei dem Zoom statt mit 16mm mit 50mm zu fotografieren. Da sollte man den Mindestabstand einhalten können. Das handy hat mit seinem winzigen Sensor eine größere Schärfentiefe und so auch das ganze Gittergeflecht scharf bekommen. Ich würde bei der A6000 eine ISO von 3200 als max. Obergrenze für brauchbare Bilder sehen. 1600 wäre besser. Versuche das ganze nochmal mit einem anderen Motiv und nicht an (oder über) der Nahgrenze der Objektive. |
Es ist wieder einmal die alte Frage (naja, noch gar nicht mal sooo alt ;) ):
Was will ich machen? Schnell ein Bild machen, das meist von vorne bis hinten scharf ist und dank der Handysoftware gefällig und Dank des relativ kleinen Displays auch bei hohen ISO noch relativ scharf ist. oder: Mich mit den Möglichkeiten der viel geringeren Schärfetiefe beschäftigen (= Möglichkeit der Freistellung) und dank grösserer Sensoren auch mehr Lowlight- und Vergroßerungs- Potential haben? Das setzt für gute Ergebnisse aber eingehendere Beschäftigung mit der Materie voraus (Zusammenhang Zeit- Blende- ISO). Wer nur ersteres möchte, und das meine ich wirklich nicht abfällig (!), der ist in vielen Fällen beim (qualitativ hochwertigen) Handy besser aufgehoben. |
Wobei die A6000 ja schon etwas betagt ist, bei einer A6100 sähe das auch schon anders aus. Das ändert natürlich nichts an der Aussage meines Vorredners.
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...6400... ohne Worte:D
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Vielen Dank für die vielen Antworten
Ich habe nun mir das Sigma 16mm bestellt. Das Mikrofon war eher ein Versuchsobjekt (da es direkt neben mir ist). Die Thematik ist mir allerdings auch bei anderen Objekten aufgefallen. Ja da kann die IBIS natürlich einen großen Unterschied machen,das habe ich mir auch fast gedacht. Ich habe mir die 6000 vor allem wegen den grad sehr billigen (gebrauchenden) Preis zugelegt. Bei den anderen Modellen sind in meiner Region nicht so viel verfügbar. Ich habe nur vor upzugraden wenn es wirklich notwendig ist (und ich was zu einem vernünftigen Preis gebraucht finden kann) Sobald die Objektive das sind (ich warte auch noch auf das SEL18105G) werde ich neue Tests machen und wieder bescheid geben. Das mit dem Abstand werde ich dann auch genauer austesten. |
Das 16mm Sigma wird dich begeistern. Vielleicht findest du ja noch eine gebrauchte A6500. Die hat IBIS und den neuen Sensor. Die 6100,6400 und 6600 haben den auch immer noch drin.
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Gibt schlimmeres. ;)
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Die A200 kam im Frühjahr 2008 für 600,-- Euro (UVP Gehäuse), kurz vor der A900.
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