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Neue KI - Hilfe oder Fluch - Smartphone
(Auch hier als erstes meine Bitte an die Admins: wenn nicht erwünscht, dann einfach löschen.
Im Blauen Forum war es nicht erwünscht - keine DSLR) Hallo Leute Schon länger treibt mich die Frage, ob ein Smartphone der neuen (2019) Generation unseren Kameras das sogenannte Wasser nicht nur hinterher trägt? Sind die wirklich so gut? Oder gibt es Dinge, die ich (oder wir) bei aller Euphorie übersehen? Vergleichen konnte ich persönlich schon Ergebnisse vom IPhone 11 PRo mit der Sony A7III. Die Sony habe ich selbst. Vorteil IPhone - ich brauche keine oder nur minimale Nachbearbeitung. (Gesehen habe ich auch schon die Milchstraße - gemacht mit dem Huawei P30 Pro - :top::top::top: - es kommt mir nicht auf die Marke an.) Nachteile gibt es offensichtlich - klaro - das Linsensystem der Smartphones kann nicht mit den Teleobjektiven mithalten. Also Vögel im Flug oder ähnliches - wird schwierig werden. Noch. Solche speziellen Bereiche wollte ich auch nicht ansprechen. (Ich habe noch genug Altglas, welche sich durch ihr Bokeh auszeichnen, das sich noch nicht simulieren läßt.) Aber vom Bereich Weitwinkel, Makro bis eventuell leichter Telebereich, plus Unterstützung bei der Belichtung, ... , ist man (oder natürlich auch Frau) da mit den neuen Smartphones besser bedient? |
Moin,
Es gibt hier keine "unerwünschten" technische oder Fotografische Themen :cool: Sei also unbesorgt. -thomas |
Ich spreche jetzt nur für mich und meine Erfahrungen.
Fotografieren mit einer Kamera und dem Smartphone sind meines Erachtens zwei unterschiedliche Dinge. Mit der Kamera habe ich vielfältige Möglichkeiten bei der Gestaltung und dem Einsatz der Technik. Mit dem Smartphone überlasse ich der KI weitestgehend die Bereiche der Gestaltung. Technik ist ja in dem Sinn nicht vorhanden, da ich persönlich nur auslöse. Ich habe mich dieses Jahr zum wiederholten Mal an der Makrofotografie bei einer Blumenschau versucht. Zum Einen mit einem Makroobjektiv, mit einem Standardzoom (Naheinstellgrenze bei ca. 33cm) und dem Smartphone. Mit dem Smartphone hielt ich halt drauf und habe ausgelöst. Den Rest erledigte die KI. Standardzoom ging auch, weil mir die Anwendung von Blende und Verschlusszeit vertrauter waren. Mit dem Makro ging es schon dabei los, dass ein Stativ praktisch ein Muss ist, dann ist mir das Zusammenspiel der Einstellungen ein Buch mit sieben Siegeln. Die übrigen Bilder bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen überlasse ich jedoch nicht der Technik, sondern lege selbst Hand an und arbeite nach wie vor gern mit einer 'traditionellen' Kamera |
Für mich ist das überspitzt gesagt der Unterschied zwischen knipsen und fotografieren. Und mein Hobby ist nun mal Fotografie. Dazu benutze ich eine Fotokamera als Werkzeug und ich bin für das Ergebnis zuständig.
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Na ja...die Grenzen kommen aber näher. Bei meinem Huawei Mate 20Pro habe ich, wenn ich will, volle Kontrolle über ISO, AF Modus, Fokusfeld, Weissabgleich, Belichtungszeit, Blende, Blitz, Belichtungsreihen usw sowie diverse gar nicht dumme Preset Modi und auch die Wahl zwischen verschiedenen real existierenden Objektiven. Ich kann HDRs machen, Panoramen, etc pp.
Klar ist die Software aggressiv, aber das was rauskommt, läßt sich durchaus mit mancher "richtiger " Einsteigerkamera messen. Viele Grüße Ingo |
Habe im Sommer mal mein S10 gegen die A7III antreten lassen und Probedrucke aus den jpegs gemacht. Ratet mal welche Bilder meiner Family von den Farben her besser gefielen. Die schönen bunten Bilder des S10 natürlich. Ich muss aber auch sagen dass ich es immer öfter benutze weil es einfach praktisch ist.
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Ich wollte auch nicht ausdrücken, daß vieles mit dem Smartphone nicht ginge, sondern, daß ich es damit nicht machen wollte. Da geht bei mir über die eingeschränkte Haptik und Bedienbarkeit die Lust am Fotografieren flöten.
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ohne das ich auf die Technik eingehen oder Rücksicht darauf nehmen muß. |
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Die beste Kamera, ist immer die, die man dabei hat, wenn ein Motiv auftaucht..
Und am allerbesten ist sie, wenn man auch weiss, wie man sie jeweils einsetzt. Das ist bei den heutigen Handies nicht immer trivial, aber viel Eingriff ist möglich. Und wenn man etwas heute immer dabei hat, dann sein Handy..... Ich knipse auch viel lieber mit der A7 RIV. Aber ein Motive links liegen lassen, weil ich nur das Handy dabei habe, passiert mir mit den neuen Handies immer weniger, denn die Ergebnisse können durchaus Spaß machen! Viele Grüße Ingo |
Ich war bis zur Rente Zahntechniker.....vielleicht habe ich einfach nur gerne ein paar Drehrädchen in der Hand, statt eines Menüs.
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Während ich auf freigetellte Objekte oder Personen besonderen Wert lege, gibt es zwei in meiner Familie, die mögen das gar nicht. (wir sind nur drei :|) Somit könnte ich bei Bildern für die Fotobücher auch auf spezielle Linsen verzichten. |
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Auch das ist ein gutes Argument. Es gibt immer wieder Motive, die danach schreien, abgelichtet zu werden. Meine Einschränkung im Flieger ist mein Rucksack. Und nur den kann ich mitnehmen. Mit Klamotten und Utensilien für 3 bis 4 Tage. Da ist leider kein Platz für die ganze Ausrüstung. |
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Oder aber die KI unserer Kameras wird auf das Niveau gehoben, welches die fertigen JPEG der Smartphone zeigen. Eventuell mit einem Button "Real Auto Plus". "You get, what You see!" Wobei "Real" ja auch Ansichtssache ist. |
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Thema irgendwie sehr ähnlich oder gar gleich:
https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=193372 |
Mein Ding ist es nicht (fotografieren mit dem Smartphone), aber man wird sich damit auseinander setzen müssen.
Vor kurzem (29.11.2019) hat sich Pavel Kaplun damit beschäftigt. Verglichen wurden JPGooc-Ergebnisse von aktuellem Smartphone mit Sony A7RIV. vlG Manfred |
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Ein perfektes Bild kann man genau so gut mit einem SP "komponieren" und schlechte Bilder mit herkömmlichen Fotoapparaten werden auch durch die noch so gute Hardware nicht besser. Insofern sollte man das nicht trennen und wenn unsere Generation demnächst nicht mehr fotografiert oder gar nicht mehr da ist, dann stellt sich die Frage auch nicht mehr. Die Folgegenerationen werden mit unserem heutigen Equipment ganz sicher nicht mehr arbeiten wollen. Das sieht man heute schon wunderbar an der Marktentwicklung. PS1: Daher ist es für mich absolut unverständlich, warum die SPs in vielen klassischen Foren nicht wirklich akzeptiert werden, wie der TO erwähnt hat. PS2: Klar ist ebenfalls, daß junge Leute heute ihre Fotodiskussionen nicht mehr in den klassischen Foren austragen, sondern eher auf den Social Media Platformen, die sie für alles andere auch nutzen. Das wird mittelfristig eine Herausforderung für die Betreiber wie hier und da werden. Zumindest die, die davon leben müssen ... |
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Meine Folgegeneration hat sich erst letztes Jahr ne Sony 6500 gekauft....
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Vielleicht lassen sich die Hersteller der Kameras dazu überreden, neue Software zu integrieren. Vorhanden ist sie ja. Oder die Smartphone Hersteller bringen Anbauteile, mit denen sich die Handys wie Kameras bedienen lassen. Man stelle sich vor, die KI ließe sich mit dem AugenAutoFokus durch eine VR-Brille steuern. Gibt es zwar schon, leider jedoch noch nicht für uns normalen Verbraucher. Zitat:
wenn man kein Inhaber ist. Sei es drum. Zu Zweitem sind selbst bei Facebook noch viele auf dem Trip, alles andere als eine normale Kamera kann keine guten Bilder machen. Wo ich wieder bei dem Einwand wäre (wie schon oben erwähnt :top: ) das der Fotograf die Bilder macht und dazu lediglich ein vorhandenes Werkzeug nutzt. |
Was die aktuellen SP an Bildbearbeitungsmöglichkeiten, Rechenleistung und Konnektivität bieten, müßte man mit den optischen Möglichkeiten der Vollformatkameras verbinden können. Auf Knopfdruck hätte ich gern die GESAMTE Funktionalität der Kamera fernsteuerbar vom Handy aus, ebenso die Betrachtung, Bearbeitung und Verteilung der Bilder, die quasi in Echtzeit aufs SP und von dort - wenn gewünscht - sofort in die Cloud übertragen werden. Das viel größere und bessere Display des SPs oder gar iPads wäre für Bearbeitung und Begutachtung besser geeignet als das Kameradisplay, und die Prozessoren der SPs könnten rechenintensive KI-Aufgaben übernehmen. Diese Verbindung/Fernsteuerung müßte unkompliziert, absturzsicher und in Echtzeit funktionieren. Die Kamera wäre dann quasi die optomechanische Ergänzung des SPs, wenn es optisch anspruchsvollere Aufgaben zu erfüllen gilt, welche die SP-eigene Kamera überfordern.
Ich verstehe nicht, warum Sony nicht genau DAS auf ihren eigenen SPs und Kameras integriert und anbietet...sie haben die komplette Technik dafür in der eigenen Firma. |
Das oben beschriebene Szenario wäre eines, womit sogar ich mich anfreunden könnte.
Wahrscheinlich liegt es sogar in der Schublade von Sony, wird aber, da das Geschäft auch so ordentlich brummt erst später und scheibchenweise eingeführt, damit man den Rahm möglichst oft abschöpfen kann. Das bewährte Prinzip von Sergej Bubka.... |
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Ich bevorzuge noch immer die RAW Bearbeitung am kalibrierten Monitor. Ich wüsste auch nicht, warum meine Bilder sofort überall im Netz verfügbar sein müssten, und dann nur, bestenfalls, halbherzig sauber bearbeitet. Für alles andere sind die Kameras der SP inzwischen doch bestens gerüstet. |
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Wohin die Reise gehe kann zeigen für mich Insta 360 One X und Drohnen, auch und vor allem was die Softwarevernetzung mit dem Handy angeht. Hans |
Es kommt doch generell auf den UseCase an. Für das, worauf ich mich beim Fotografieren fokussiert habe (Indoor, Studio), brauche ich keine Smartphone Kamera.
Wenn ich aber mit der Familie unterwegs bin oder geschäftlich fotografiere, sind die Kameras der modernen Generation schon weit gekommen. Obwohl ich im Gegensatz zu den hier erwähnten Smartphones „nur“ ein iphone XR habe reicht mir die Kamera für Aufnahmen als Dokumentation im geschäftlichen Umfang und für kleine Prints in der Familie vollkommen aus. Da verzichte ich zwischenzeitlich vollständig auf eine extra Kamera. Alleine schon wegen der Größe. Das neueste Sony Smartphone hat die Funktionalitäten unserer Sony Kameras schon includiert. Ich denke, das wird nicht mehr lange dauern, bis funktional die Smartphones technisch auch den Markt der APS-C Kameras räubern werden. Aber irgendeiner hat es in seinem Thread schon erwähnt: Letztendlich kommt es auf die Person hinter der Kamera an. Da kannste noch so viel Technik in der Kamera haben, Im Grunde genommen geht es um die Idee und die Bildqualität. Technik ist Mittel zum Zweck. Apropo Huawei: Bei meinem P10 lite hatte ich anfangs die Frontkamera abgedeckt (Sicherheitsgründe im Werk). Das Huawei hatte danach gemeldet: Ich muß die Kamera offenlegen, sonst kann ich das Smartphone nicht nutzen. Komisch.... Nachdem ich bei Huawei Mitarbeiten nachgefragt habe, warum das so sei, habe ich keine Antwort darauf erhalten. Zwischenzeitlich angeblich wegen des „Bewegungssensors...“ Deckt mal bei Euch die Frontkamera ab und schaut was passiert. Es würde mich interessieren ob Huawei das „Problem“ bei der neueren Generation beseitigt hat.... |
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Ich habe die Frontkameras bei allen meinen Sony Handys abgedeckt, ohne dass ich Einschränkungen habe. Ich nutze allerdings die Möglichkeit der Entsperrung via Gesichtserkennung auch nicht.
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Gruselig ist die richtige Bezeichnung für diese Geschichte. Da könnte einem ganz anders werden.
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Wenn die Gesichts- oder Iriserkennung aktiviert ist, ist die Fehlermeldung/Warnung normal.
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Ja, das wäre zumindest logisch. Aber ob matti62 diese Funktionen genutzt hat, wissen wir nicht. Ich jedenfalls nutze sowas nicht. Aber ich hab auch kein Huawei Smartphone. Bei meinem Samsung Galaxy kann ich deshalb ruhig abkleben, da passiert nichts. Müsste die KI von Huawei doch eigentlich selber merken sowas und die Funktionen deshalb nicht sperren, oder?;) Nicht so weit her mit der KI. :crazy:
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Ich hab mal beide Kameras vom S7 abgedeckt. Da gibt es kein Meldung. |
Nur mal so...ich habe grad einfach mit dem Handy aufs Aquarium draufgehalten. Available light, frei hand, 6mm gebogenes ungeputztes Glas.
![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie Nicht peerfekt...Aber trotzdem: Für vergleichbare Bilder brauchte ich vor nicht allzulanger Zeit eine gute Kamera mit Makro. Jetzt noch eins ohne Glas dazwischen ...da sieht man, was wirklich möglich ist. Wer würde da sofort schreien "Handybild! "? ![]() → Bild in der Galerie Viele Grüße Ingo |
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Also die Gesichtserkennung im P30 aus und bitte mal testen... |
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So was macht neugierig auf mehr :top: |
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Aber was danch kommt, wächst mit dem SP auf und tun sich damit nicht schwer. Warum verändert sich der Markt denn so dramatisch? Weil das SP immer dabei ist und man damit heute schon hervorragend fotografieren kann. Warum soll man da noch einen dicken fotoapparat mitnehmen. Für 99% aller Fotos reicht das SP dicke. Zitat:
Die heutigen, klassischen Kameras gibt es ungefähr seit 70-80 Jahren ohne große, revolutionäre Weiterentwicklungen. Auch der Wechsel vom Film zum Sensor hat daran grundsätzllch nicht viel verändert. Erst mit den SPs kommt Bewegung ins Thema und darauf werden die Hersteller weiter innovativ aufbauen. Die installierte Basis ist schon reichlich vorhanden ... |
Ich nutze einen nicht unerheblichen Teil meiner Bilder regelmäßig für größere Printmedien (>A3). Bisher habe kein Glück, wenn ich die mit meinen (20-23MP) oder von anderen Familienmitgliedern via Handys aufgenommenen Bilder einbinden möchte. Das kann ich nur mit zusätzlicher Bearbeitung. Von daher kann ich die Euphorie pro Smartphone nicht ganz nachvollziehen. Vor allem wenn man dabei die Qualität der Bilder vergleichen kann. :oops:
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>A3 für Smartphone, in sauberer Ausgabe, das muss ich mal testen. Dass das eine Option sein kann, davon wäre ich niemals davon ausgegangen. Ich habe Bücher A4 quer mit Smartphone Bildern ausgestattet, aber A2 oder A1... da musste doch schon bei ein VF sauber arbeiten.
Zumindestens bemerke ich das gerade. Ich erstelle gerade B1 Plakate von Studioaufnahmen, da merkste bei der Vergrößerung jeden Fehler... |
Mich würde wundern, wenn das nicht geht. Mein Handy hat 40 Megapixel und liefert auf Wunsch RAW Dateien. Damit kann man schon was machen
Und ich habe ein 2 x1,9 m Bild aus der RX100II daheim hängen und da gibt es absolut nichts zu meckern. Viele Grüße Ingo |
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