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Polfilter
Moin!
Ich werde in der nächsten Woche auf's Meer fahren, daher überlege ich, mir für meine Objektive einen bzw. mehrere Polfilter anzuschaffen. Es wird auch eine Whalewatching-Tour geben, da macht es glaube ich definitiv Sinn, wenn man die Spiegelungen von der Wasseroberfläche ein Bisschen wegzaubern kann. Nun die Frage: Muss man dazu tief in die Tasche greifen, oder reichen einfache Versionen? Ich fotografiere sonst nie mit Filtern, insofern habe ich da null Erfahrungswerte. Und eine weitere Frage ist, ob es Systeme gibt, die einen schnellen Wechsel ermöglichen, sodass man nicht beim Objektivwechsel immer rumfummeln muss. Für mein Sigma 150-600 brauche ich ein Filter mit 95mm Durchmesser, für die beiden anderen 72mm. Nun wäre es ja denkbar, dass ich den 95er Filter auch an den kleinen Objektiven nutze, nur wie befestigt man das? Es gibt ja wahrscheinlich Adapter von 72 auf 95mm, aber bei meinem 16-35 wird das bei 16mm bestimmt am Rand mit aufs Bild kommen, oder? Gibt es da schlaue und bezahlbare Systeme? Ich tendiere dazu, mir gleich drei Filter zu kaufen, 2x 72 und 1x 95 mm, dann muss ich nicht wechseln. Freu mich mal wieder auf zahlreiche Tipps! Und noch eine Frage: Am Meer kommt es zuweilen vor, dass Salzwasser in der Luft ist, und auf die Objektivgläser kommt. Sollte man da standardmäßig zum Schutz einen UV-Filter draufschrauben? Also wenn der Polfilter nicht drauf ist? Danke und viele Grüße, Björn PS: Ich weiß, dass es eigentlich "das" Filter heißt, ich find's aber so ungewohnt, dass ich es einfach nicht schreiben kann... |
Ich sehe gerade, die Teile kosten ja ein Vermögen!!
Der billigste 72mm Polfilter kostet bei Calumet 75€, der 95er über 200€!!! wenn ich wie gedacht 3 Stück kaufe, bin ich über 350€ los! Bei der billigsten Variante! Das hätte ich nun nicht gedacht. Bei amazon gibt's die Dinger von Hoya deutlich günstiger. Oder noch billiger von "amazon basics", da kostet ein 72er 12,99€. Jemand Erfahrungen mit den Teilen gemacht? Taugen die was? |
Kleiner Tipp nebenbei: WW und Polfilter vertragen sich nicht! Des Rätsels Lösung ist der Bildwinkel!
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vergleiche also am besten mal ein paar Angebote :D |
Moin!
Stimmt, beim WW ist der Effekt ungleichmäßig, also z.B. ist der blaue Himmel auf der einen Seite tiefblau, und auf der anderen Seite hellblau. Hatte ich nicht dran gedacht. Dann brauche ich wohl doch nur 2! Viele Grüße, Björn |
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Bei Polfiltern gibt es erhebliche Unterschiede, für Brennweiten unter 50 mm sollte man auf die slim-Varianten setzen, um Vignettierungen zu vermeiden. Bei der Qualität gibt es erhebliche Unterschiede, die sich natürlich im Preis bemerkbar machen. Bei sonnigem Wetter in das Fachgeschäft des Vertrauens gehen und diverse Filter an den Objektiven durchtesten, erst dann kaufen! |
Einen guten Polfilter für den größten Objektivdurchmesser und den Rest mit Stepup-Adapterringen (Metall) anpassen. Das schont das Budget. So wild ist umschrauben nicht.
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Einen No-Name Polfilter würde ich nicht kaufen... Übeigens: saubequem ist das Xume-System von Manfrotto - da dauert der Filterwechsel via Magnet einen Bruchteil der Zeit. |
Ohne konkrete Kaufempfehlung ein paar Dinge, die man bedenken sollte:
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Alles, was Usch gesagt hat (und ein guter Polfilter ist tatsächlich teuer!) und zusätzlich:
Mit Actionaufnahmen beim Wale beobachten verträgt sich ein Polfilter nur bedingt, da du jedesmal, wenn du die Richtung, in die du fotografierst, änderst, wieder den Polfilter anpassen müsstest. |
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Ein Polfilter ist etwas für's ganze Fotografenleben - umgerechnet auf's Jahr sind das Peanuts. Sein Effekt lässt sich zudem nicht simulieren und er greift direkt in den Strahlengang des Objektivs ein, hat somit unmittelbare Wirkung auf das Bild: wer schnallt sich da schon einen minderwertigen Flaschenboden vor das teure Objektiv und den Body? Der 72er HOYA kostet ca. 50 Euro. Du kannst den abwechselnd auf beiden Objektiven verwenden. Der 95er Filter ist groß und selten - entsprechend auch der Preis von ca. 170 Euro (HOYA). Grüße, meshua |
Mal was grundsätzliches zum Thema billiger:
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen. John Ruskin (1819-1900) Das war zwar einige Zeit vor der sog. Glabilisierung und subventionierten Transporten* rund um den Globus, aber im Grundsatz stimmt es immer noch! *subvenetioniert heißt hier, dass die Kosten für die Umweltbelastungen nicht vom Transporteur getragen und auf die Frachtrate umgelegt werden, sondern zu Lasten aller gehen. |
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Manchmal muss man nur ein klein wenig mehr zahlen und bekommt im Verhältnis zum Mehrpreis ein Vielfaches an besserer Leistung, und alle Anforderungen sind plötzlich erfüllt. Das hat sicherlich schon jeder selbst erlebt. ;) Und es ist auch völlig in Ordnung, privat ein wenig Gesamtkostenrechnung/TCO zu betreiben: 250 Euro für zwei Filter (mit signifikantem Einfluß auf den optischen Strahlengang) sind über eine Nutzungszeit von 10 Jahren gerade einmal 25 EUR/Jahr. Wie oft geben wir diesen Betrag "sinnlos" für andere Dinge aus, wie Knöllchen, nutzlose Versicherungen, Gebühren...:P:cool: Selbst als damaliger Student (ohne Nebenjob) griff ich als Fotografieanfänger nach Recherchen und Empfehlungen zum 50-Euro-Heliopan-62mm-Polfilter - und verwende ihn auch 10 Jahre später noch - ohne Probleme! Das ist wie mit Objektiven und so vielen anderen Dingen im Leben: Der wahre Wert einer Sache bestimmt sich über die Nutzungszeit und den Nutzen. Viele Grüße, meshua |
Moin Leute!
Vielen Dank für die vielen und hilfreichen Tipps! Ich denke ich werde mich für die Mittel-Variante entscheiden, also keinen Billig-Schrott aber auch kein High-End kaufen. Die Filter von Hoya wurden hier ja als ordentlich bezeichnet. Was mir noch zu Denken gegeben hat, ist der Hinweis auf die Gegenlichtblende. Wenn ich auf dem 150-600 den Polfilter und die Gegenlichtblende drauf habe, habe ich null Chance, den Polfilter überhaupt zu drehen. Da stellt sich die Frage, ob es da überhaupt Sinn macht, einen Polfilter zu verwenden. Streulich ist ja auch nicht zu unterschätzen. Was mach' ich denn nun bloß? Mit Gegenlichblende und ohne Polfilter oder umgekehrt? Beides zusammen ist ja schwierig bis unmöglich. Gibt's denn keine Polfilter mit Elektroantrieb? :D Viele Grüße, BJörn |
Einen Test von Polfiltern findest Du hier:
https://www.lenstip.com/139.1-articl...roduction.html Es gibt von Hoya und B+W Modelle, die etwas weniger Lichtverlust haben als "normale" Polfilter. Das wäre meine Empfehlung. Ob Du auf dem Meer ein Schutzfilter haben solltest, kann ich Dir nicht mit Sicherheit beantworten, auf jeden Fall musst Du die Frontlinse hinterher feucht abwischen. Geysire können mit ihrem Wasser durchaus Vergütungen beschädigen, aber darin sind andere Elemente und Konzentrationen enthalten. Ob Du bei der Walbeobachtung ein Polfilter sinnvoll einsetzen kannst, hängt von den Umständen ab. In Australien stand ich am Strand und habe die Wale von dort aus fotografiert, die ziemlich dicht an den Strand herankamen. Die Richtung war ähnlich und man hätte das Polfilter also vorab einstellen können. Das Licht war allersdings damals schlecht und die ISO schon ohne Filter zu hoch. Anders war es in Grönland: Wir waren mit einem Schiff unterwegs. Wale tauchten weitgehend unvorhersehbar irgendwo rings um das Schiff herum auf. Man musste erstmal merken, dass einer auftaucht, dann sich dorthin drehen, Zoomen und fokussieren und dann schnell im Serienbildmodus auslösen. Das alles musste blitzschnell gehen. Hätte ich noch am Polfilter herumgedereht, wäre der Wal längst untergetaucht gewesen. Manchmal kommt es aber vor, dass ein oder mehrere Wale in ähnlicher Richtung immerwieder mal auftauchen. Wenn dann noch das Licht gut ist, bleiben auch Reserven um in mit aktuellen Kameras noch verträglichen ISO-Bereichen fotografieren zu können. Beispiele für mögliche Kameraeinstellungen (ohne Polfilter) findest Du z.B. in den Exifdaten der Walfotos, die ich 2016 in Grönland mit der A7rII und dem adaptierten 70-400G aufgenommen habe: https://www.lenstip.com/139.1-articl...roduction.html Ich bin ein Polfilterfan und benutzte es auch noch runter bis 24mm (man muss den Himmel dann ggf. nachbearbeiten und den Helligkeitsverlauf abzumildern), aber am Tele setze ich es selten ein, da kürzere Verschlusszeiten damit zumindest bei der Tierfotografie meist die höhere Priorität haben. Wenn das Licht aber reicht, dann lohnt es sich natürlich! Übrigens sind sowohl das als auch der Filter richtig. Das habe ich irgendwann mal im Duden nachgeschlagen. |
Würde keinen billigen mehr kaufen.
Einmal habe ich auf dem Flohmarkt einen Hoya 77mm circular Polfilter (da stand noch "Japan" drauf ) für mein Tele gekauft. An meinem Teleobjektiv war er MÜLL. Der Filter diente dann als Zielscheibe und ging danach in den Abfalleimer! Die 3 € waren zum Glück günstiges Lehrgeld :top: Habe einen circular Polfilter der Firma B+W (F pro) geschenkt bekommen und der ist sehr gut! Wenn ich mir einen kaufen würden, dann wieder den in 77mm. Dann passt er auf das 2470 und das 70400. Auch muss ich anmerken, dass mit Stepdown-Ring und 72mm Polfilter am 70400er und Vollformat keine Vignettierung stattfindet! |
Also Hoya baut heute durchaus auch sehr gute Filter, aber bei einem Filter vom Flohmarkt wäre ich auch vorsichtig. Der kann sowohl alt als auch gammelig sein. Die B+W Filter nach Käsemann sind besonders gut versiegelt und versprechen entsprechemd lange Lebensdauer. Billige Polfilter könnwn schleichend trübe werden.
Persönlich nehme ich auch nur B+W und zwar überwiegend in der Slim Ausführung, um Abschattungen zu vermeiden. Beim E-Mount würde ich (abgesehen vom Telebereich) auch zu einer Slim-Variante tendieren, da die Frontdurchmesser aus Gründen des Gewichts oft knapp ausgelegt sind, wie z.B. beim 24-105 G. Einen ganz klaren Nachteil haben die B+W Filter aber auch, besonders in der Slim-Ausführung: Sie werden leicht schwergängig und sind daher öfters unkomfortabel zu drehen. Das ist auch mal so und mal so, also nicht immer ein Dauerzustand. Den A-Mount, um den es hier aber nicht geht, decke ich weitgehend mit einem Polfilter ab. 24-70, 70-400 und mehrere Festbrennweiten haben 77mm. Ergänzend habe ich einen Stepdownring auf 72mm. Der bringt keine keine Abschattungen. Die Geli muss dann vorher montiert werden und bei einigen Objektiven geht es vielleicht auch garnicht mit Stepdown und Geli. |
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Moin!
Ich hab mir jetzt einen 95er und einen 72er von der australischen Firma "Gobe" gekauft. Die sind mehrfach vergütet, und haben gute Beurteilungen bekommen. Kosten 45 bzw 65€. Hoffentlich sind die einigermaßen. Hab ein paar wenige Reviews gefunden, darin waren die Leute sehr zufrieden. Ich hoffe jedenfalls, dass die Dinger brauchbar sind. Nicht, dass da ein riesiges Buckelwal-Männchen einen Wahnsinss-Sprung hinlegt, und das Bild durch einen schlechten Polfilter vermasselt wird. Viele Grüße, Björn PS: Irgendwie frage ich mich gerade, ob es Sinn macht, 3.000€ für eine Kreuzfahrt hinzulegen, plus dies und das landen wir sicher eher bei 4.000€, und dann beim Polfilter zu sparen... Das ist das gleiche wie bei den Akkus, da wird auch gerne gespart, und für 5.000€-Ausrüstungen billige Zusatzakkus gekauft (das mach ich allerdings nicht...) |
Moin!
Die Frage von usch wäre nochmal interessant zu klären. Ich habe über Jahrzehnte nicht mit Polfiltern gearbeitet, früher aber schon. Ob die Intensität der Reflexunterdrückung auf Meerwasser von der Richtung abhängt, weiß ich aber nicht mehr. Aber das kann doch hier bestimmt jemand beantworten, oder? Zum Fotografieren von Walen oder Delfinen ist natürlich eher die Unterdrückung von Reflexen auf der Wasseroberläche entscheidend, weniger die Abdunklung des Himmels. Es ist ja schon sehr hilfreich, die Reflexe rauszufiltern, wenn z.B. ein Delfin nur halb aus dem Wasser ragt, und man ihn durchs Wasser hindurch trotzdem komplett erkennen kann. Den Himmel nachdunkeln kann man ja leicht in der Nachbearbeitung machen. Reflexe kriegt man nachträglich nicht weg. Viele Grüße, Björn |
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Ob es solche Gegenlichblenden (für Dein Objektiv) zum Nachrüsten gibt entzieht sich aber meiner Kenntnis... |
Schätze mal nicht, dass es so eine Gegenlichtblende für das Objektiv gibt.
Ich werde das jetzt einfach ausprobieren, ob es ohne Geli funktioniert, oder ob ich da von vorne mit den Fingern drankomme um den Filter zu drehen. Oder mit nem feinen Bohrer/Säge/Feile ein kleines seitliches Loch in die Geli fräsen, wo ich mit einem Finger durchlangen kann, um den Filter zu drehen. Das sollte ja eigentlich auch nicht allzu schwierig sein. Und viel kaputt machen kann man da ja nicht, außer der Geli. |
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Ansonsten würde ich mich auf irgendwelche Meinungen unbekannter Größen im Internet nur begrenzt verlassen. Sehr viele Leute haben keine Ahnung von dem, worüber sie schreiben. Da ich sehr viel mit Polfilter fotografiere, habe ich mich beim Polfilter kompromisslos für Qualität entschieden (mit den ärgerlichen mechanischen Einschränkungen, die ich schon erwähnt habe). Wenn ich teure, erstklassige, teilweise selektierte Objektive verwende, möchte ich deren Leistung nicht durch ein Filter unnötig reduzieren (Farbänderung, Detailverlust, Reflexionen, Kotrastverlust). Der Bequemlichkeit halber bin ich bei der bewährten Marke geblieben. Mit einem Filter aus den ersten 7 Plätzen der Topliste des Tests bei Lenstip https://www.lenstip.com/139.25-artic...d_summary.html kaufst Du mit Sicherheit keinen Müll und hast schon eine Preisspannweite um den Faktor 3. Gobe fehlt allerdings in dem Test. |
Gegen schwergaengige B+W hilft etwas Ballistol Universaloel (also das da https://www.google.com/search?q=ball...Lhn1BNTCVf4aM: oder jenes aus der Dose, gibts im DM Markt)
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Oder Gegenlichtblende weglassen, weil ein Polfilter Gegenlichtblende ersetzt. |
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Gruß Manfred |
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DerPfilter ist ja sicherlich nicht rechteckig.
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http://cokin.com/en/filters/297-pare...831271317.html |
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Jedenfalls würde ich nicht Gegenlichtblende bearbeiten (ruinieren). |
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Er schlägt übrigens auch als eine Möglichkeit vor, einfach die GeLi wegzulassen. Aber nicht, weil man sie mit Polfilter nicht brauchen würde, sondern weil man es halt mal drauf ankommen lassen kann, ob man sie überhaupt braucht. Wenn ich mit der kleinen Fototasche unterwegs bin, lasse ich die sperrigen Streulichtblenden manchmal sogar ganz zu Hause, Polfilter hin oder her. Schlimmstenfalls muss man eben improvisieren. Zitat:
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Moin!
So, ich bin zurück aus dem Urlaub, und wollte kurz berichten. Fazit: Der 95mm-Polfilter von Gobe ist Schrott, jedenfalls bei langen Brennweiten. Das Bild wird sehr unscharf und matschig, nicht zu gebrauchen. Er lässt sich auch nur sehr schwer befestigen, weil das Gewinde irgendwie nicht richtig greifen will. Ich brauchte mehrere Versuche, bis das Ding endlich saß. Und dann ist das Ding auch noch sehr schwergängig zu verstellen. Hab ihn also gar nicht benutzt, und werde ihn auch zurück schicken. die 72mm Version hat aber hervorragende Dienste geleistet, ich konnte die Spiegelungen auf dem Wasser hervorragend wegzaubern, und die Delfine unter Wasser glasklar sehen. Ohne Polfilter waren sie unter Wasser praktisch gar nicht sichtbar. Das hat wirklich extrem geholfen. Leider hat sich der bestellte Buckelwal nicht blicken lassen, allerdings immerhin ein paar Grindwale und wie gesagt auch ein paar große Tümmler. Das war schon wirklich ein Erlebnis. Ich konnte auch meine Sony-Actioncam an einem langen Selfie-Stick ins Wasser halten, und habe wunderschöne Unterwasseraufnahmen von den Delfinen gemacht. Ok, so viel also zu meinen Erfahrungen mit den Polfiltern der Marke Gobe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen hier. Viele Grüße, Björn |
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Nutze in letzter Zeit aber eher das System von Kase, und das kann ich per Adapterringe an diverse Objektive schrauben. |
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