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LR 6.14 durch andere Software ersetzen
So langsam wird mir mein LR 6.14 „unsympathisch“; so würde ich das mal höflich bezeichnen. Zur Zeit läuft noch alles, da das Kartenmodul nicht mehr funktioniert, welches ich ab und an nutzte, ist zwar schade aber kein großer Beinbruch.
Was mich mehr so langsam von LR weg bringt ist eben die Tatsache, dass die letzte Kaufversion nicht mehr mit Updates bedient wird. Falls dieses Jahr doch eine neue Kamera kommen sollte, würde diese sicherlich nicht mehr unterstütz werden. Nun nutze ich hauptsächlich LR; Das Photoshop Elements in der Version 15 wird ab und zu genutzt. Eigentlich zu wenig aber das macht ja nichts, ich habe es vor 3 oder 4 Jahren zu einem schmalen Update-Preis bekommen. So ist wirtschaftlich eigentlich nichts kaputt. So, nun wie gesagt, bekomme ich bei meinem jetzigen LR so langsam kalte Füße. Updates kommen nicht mehr und es ist sozusagen stehen geblieben. Es wird eine Frage der kurzen Zeit sein, bis ich eine Funktion nutzen möchte (Kamera Unterstützung), welche mir das installierte LR nicht bietet. Okay, jetzt kommt es (das übliche Thema): Knapp 12 Euro für PS und LR (wovon ich nur LR nutzen würde) ist im Monat ja nicht viel. Aber auf drei Jahre gesehen sind es wohl doch so um die 430 Euro. Was ich dann schon viel finde. Aus diesem Grunde suche ich nach einer vernünftigen Alternative, die ich dieses Jahr dann irgendwann mal einsetzen möchte. Es fällt mir schon ein wenig schwer mich umzuschauen; schließlich ist man den Workflow gewohnt und man kennt die Arbeitsweise. So muss ich mich dann halt umgewöhnen. Aber ich lasse den anderen auch mal eine Chance. Wichtig für mich sind folgende Eckpunkte: - Dual Monitor Unterstützung - Nutzung von Objektiv-Profilen - Verwaltungsfunktion von Bildern - Die Möglichkeit, auch modulare Plugins wie Nik Collection etc. nutzen zu können. - Gute Raw-Entwicklung Hierbei habe ich natürlich schon im Internet etwas geforscht und habe mir schon ein paar Programme heraus gesucht: Darktable: Kostenlos und dennoch einigermaßen verwendbar. Hat auch eine rudimentäre Bildverwaltungsfunktion. Allerdings habe ich trotz intensiver Suche nichts zu der Verwendung mit zwei Monitoren gefunden. Lensfun hilft bei den Objektiv-Profilen. Luminar 3: Soll ich irgendwie alles können; ähnlich wie LR. Ich weiß nur so viel, dass es ein Bildverwaltungsmodul hat, einen guten Preis, und auch sehr viele Raw-Entwicklungsmöglichkeiten. Zum Dual-Monitor-Betrieb habe ich nichts gefunden. ON1 Photo RAW 2019.1: Hierzu habe ich kaum Infos….muss ich wohl noch suchen. Mehr habe ich noch nicht gefunden; also eine komplette Worksuite für die Bildverwaltung und die Entwicklung aus dem RAW heraus. Vielleicht arbeitet der Eine oder Andere ja mit einem der o.a. Programme und kann mir mehr dazu sagen. Jemand der damit täglich arbeitet hat natürlich einen anderen Blick auf die Dinge wie die schönen Werbevideos der Firmen, die im Netz zu finden sind. Ja, das ist ein Luxusproblem, aber ich habe irgendwie ressentiments gegen das Abo Modell von Adobe; eben weil ich nur LR hauptsächlich nutzen werde und PS ein „waisendassein“ fristen wird. Und da sind mir 12 Euro (144 im Jahr) einfach Zuviel. Klar, ich habe immer die neueste Version, aber ich lasse auch mal eine Version ausfallen, da ich nicht alle Gimmicks brauche. Aber irgendwann sind die Unterschiede dennoch zu groß, als das die Arbeit damit Spaß macht. Ich freue mich schon auf die Vorschläge und Erfahrungen. Euer Goldleader….. |
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Schade, die Website von Luminar 3 und auch verschiedene Meinungen haben was anderes gesagt....
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Tja, ich nutze zwar keine 2 Monitore, aber dasselbe Problem steht bei mir spätestens mit dem nächsten neuen Objektiv auch an ...
Adobe-Abo kommt auch fürmich nicht in Frage. Mal schauen was hier für Infos zusammenkommen, bin gespannt. Gruß, Dirk |
@DiKo: Freut mich dass ich damit nicht alleine stehe....
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Ich bin im Dezember, nach 6 Jahre Lightroom, zu Capture One Sony gewechselt.
Preislich leider kein Schnäppchen aber die RAW-Entwicklung hat mich völlig überzeugt. Man kann die Software 30 Tage kostenfrei nutzen und anschließend mit abgespeckter Funktionalität als Express Version weiter nutzen. Die Einarbeitung tut noch weh, aber das braucht halt seine Zeit. Gruß Harald |
Bei den freien Programmen (also OSS, nicht nur kostenlos) gibt es noch RAW Therapee, kann ich aber nichts zu sagen, da ich Darktable nutze.
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Ich surfe gerade und bin auf On1 Photo Raw 2019 gestossen. Sieht so aus das es alles hat was ich möchte...
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Und noch wasvgefunden:
ExposureX4 von Alienskin. Hat Kultusminister Support usw. Gut ist, dass ich bei allen Alternativen, die mich interessieren, eine Demo runter laden kann. So kann ich ausführlich testen bevor ich dann kaufe... |
Habt ihr denn keine Sammlung die ihr aufgeben müsst, wenn ihr Lightroom verlässt? Kann man den Lightroom Catalog irgend wie bei anderen Tools importieren (um zumindest Stichwörter und Collections zu erhalten)?
Bei einer mächtigen Software ist man häufig halt total dem Hersteller ausgeliefert. Das ist halt leider ein grosser Nachteil. Ich bin gerade erst daran, meine Bildersammlung mit Lightroom aufzubauen. Bei mehreren 10000 Bildern wäre bei mir die Hürde aber enorm zum wechseln. Habt ihr mal ausgerechnet wie der Preis von Lightroom relativ zum Wert eurer Fotoausrüstung steht? Ich habe auch nicht gern ein Abo, aber ganz ehrlich; 140€ pro Jahr kann ich verschmerzen, das tut mir nicht weh. Klar kann man stur seine Linie durchziehen und das Abo nicht unterstützen... Zu welchem Preis muss halt jeder für sich entscheiden... |
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Der Grund, warum mich das nicht betrifft, ist schlicht, dass ich Lightroom nur als RAW-Entwicklungstool nutze.
Die Bilddatenbank-Funktion nutze ich nicht wirklich. Damit dürfte ich allerdings fast alleine sein. Ich brauche also nur einen neuen RAW-Entwickler. Gruß, Dirk |
@ Diko
Das wollte ich Anfangs auch; ich musste aber feststellen, dass Lightroom ohne Catalog für mich ein Murks ist. Nun habe ich halt ja gesagt, volles Programm. Ich musste auch resp. bin noch daran meine langjährig genutzte Ordner Struktur umzustellen, weil Lightroom absolut inkompatibel damit ist. Bei einem Tool, welches ich wirklich intensiv nutze, kann ich ein Abo Modell verschmerzen. Office 365 werde ich mir aber sicher nie antun, völlig ausgeschlossen. |
Eine Möglichkeit wäre es auch den DNG Konverter zu nutzen. Damit können die neuen RAWs als DNG konvertiert gespeichert werden. Diese können dann auch von einem älteren Lightroom verarbeitet werden.
Bei der Kamera kam ich bis jetzt allerdings nicht in die Verlegenheit, dass mein Lightroom 5 nicht mehr ausreicht. Bei den Objektiven hatte ich den Fall schon. Das lies sich aber dadurch lösen, dass ich den DNG Konverter installiert habe und das passende Korrekturprofil aus dem DNG Konverter in die Lighroom 5 Installation kopiert habe. Seitdem wird das Objektiv auch in Lightroom 5 erkannt und automatisch korrigiert. |
Abo- oder Kaufversion: Hier wird es keine abschließende Lösung geben. Jeder muss seine Anwendungsbedürfnisse analysieren und eine Entscheidung treffen.
Für mich war das Ergebnis der RAW-Entwicklung ausschlaggebend. Mit Lightroom schaffe ich es einfach nicht die Bildergebnisse zu erlangen die mir Capture One liefert. Das mag auch mein unvermögen sein. Funktionen wie Bilddatenbank nutze ich übrigens auch nicht. |
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Ich nutze LR im Abo, habe aber auch Luminar und C1 hier. Luminar taugt nicht und verlangt auch jedes Jahr Update Gebühren. Letztlich kosten alle drei Alternativen mehr oder weniger das gleiche. C1 und LR sehe ich auf einer Ebene mit unterschiedlichen Schwerpunkten. C1 ist definitiv nicht so viel besser, dass ich meinen aktuellen Katalog in LR mit 55.000 Fotos aufgeben würde.
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@Stechus Kaktus: Wie sind die Ergebnisse mit DT? Dieses Programm werde ich mir auf jeden Fall zur Probe mal installieren...
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Wenn Du auf das Abo-Modell einsteigst, hast Du diese Möglichkeit nur sehr eingeschränkt. Genau deswegen reagiere ich auf das Abo-Modell auch so allergisch. Zum Themeneröffner: Luminar 3 hat keine Bilderverwaltung, Luminar 2018 schon. Aber es ist aus Performance-Sicht nicht als Haupttool nutzbar. Wenn die das Ding schneller hinbekommen, dann schon. Ich nutze inzwischen C1. Die Ergebnisse sind klasse, den Workflow und die UI finde ich nach wie vor (auch mit dem letzten Update) zu sperrig. Funktional vermisse ich die Auto-Upright-Funktion aus LR am meisten. Trotzdem ist C1 für mich aktuell die einzige Alternative. Stephan |
Lightroom gibts ja noch nicht lange als Abo. Vielleicht erbarmt sich in Zukunft ja Adobe und bietet mal einen reinen Viewer an, analog Adobe Reader?
Mir wären aber schon 2 Systeme zu viel. In 5 Jahren kommt dann wieder eine neue Software, und plötzlich hast du x Systeme... Um etwas weniger abhängig von Adobe zu sein, organisiere ich trotz Lightroom nach wie vor meine Bilder in einer vernünftigen Ordnerstruktur. Ich exportiere auch alle Bilder als JPG und nicht nur nach Bedarf. Braucht zwar mehr Speicherplatz, das ist mir aber egal. |
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Ich lasse die Bilder nicht von LR verwalten. |
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Dazu gibt's LRCC das Bilder in der Cloud speichert und zusätzlich die Möglichkeit bietet, Bilder Rechnerübergreifend zu bearbeiten. Inkl. LR App die vom Tablet aus eine Bearbeitung ermöglicht. Es bestehen also keine Einschränkungen sondern die Möglichkeiten wurden zum bisherigen Modell erweitert. |
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Ich suche nach wie vor eine Möglichkeit, die Daten des Catalogs z.B. nach Excel exportieren zu können (bisher wurde ich nicht fündig). So hätte man zum Beispiel die Möglichkeit auch ohne Lightroom auf die Daten zuzugreifen. |
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Der LR-Katalog ist eine SQLite-Datenbank, die man einsehen und auslesen kann. Viel Spass beim Einarbeiten. Seit meinen beruflich erzwungenen SQL-Zeiten verspüre ich keine große Lust mehr dazu. |
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Ich bin auch noch weit davon entfernt, alle Möglichkeiten des Programms zu nutzen. In ein paar Module habe ich mich eingearbeitet, kann diese einigermaßen bedienen und bin mit den Ergebnissen zufrieden, es ist aber sehr viel mehr möglich. |
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Mir würde die Bildverwaltung reichen. Die Verschlagwortung usw. sollen ja auch in den nächsten Monaten nachgeliefert werden. Ist aber egal nicht relevant, wenn die Performance nicht drastisch besser wird. Stephan |
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Stephan |
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Ich würde z.B gerne Auswertungen machen der hierarchischen Stichwörter. Also z.B. eine Liste erstellen mit allen Tierarten, die ich fotografiert habe. Zudem hätte ich auch gerne Zugriff auf diese Daten auf einem PC ohne Lightroom...oder eben falls ich mal den RAW Konverter wechsle. Der RAW Konverter ist doch weniger das Problem, sondern mehr die ganze Organisation der Daten... |
Nachdem Apple Aperture (das ehem. Lightroom Pendant für MacOS) seit einiger Zeit nicht mehr weiterentwickelt, bzw durch "Photos" ersetzt hat, habe ich mich dazu entschieden, die Aufgaben zu teilen, also RAWs mit DXO zu entwickeln und dann als JPG in Aperture (was ja immer noch läuft) zu importieren; damit kann ich in Aperture auf dem Mac das tun, was mit einer Bildverwaltungssoftware zu tun ist, andererseits aber immer aktuelle Kamera-Objektiv-Module mit einem aktuellen RAW-Konverter nutzen - für mich ist dies DXO (jetzt DXO PhotoLab2).
Sollte ich wirklich mal ein Bild neu entwickeln wollen, kann ich es jederzeit in dem jeweiligen RAW-Ordner heraussuchen und von vorne anfangen...(oder dort weitermachen wo ich vor x Wochen, Monaten, Jahren schon fertig war). Ob man nun als Windows User z.B. mit LR6 (Kaufversion) die Bilddatenbank und einem anderen Tool die Konvertierung / Entwicklung oder dies auf dem Mac mit Aperture/Photos oder LR und ebenfalls einem aktuelle Entwicklertool macht, ist ja egal - auf jede Fall hat man immer den aktuellen Entwickler oder auch mal einen anderen neuen, kann aber seine Bilddatenbank behalten ! Mit dieser getrennten Lösung fahre ich seit Jahren gut - aber das ist natürlich nur eine Möglichkeit bekannt beliebtes weiterzunutzen und dennoch nicht abgehängt zu sein oder in die Abo-Kiste zu rutschen. Wobei ich die Abo-Preise nicht per se für überzogen halte, wenn man bedenkt was professionelle Programme im einzelnen früher so gekostet haben - ich hab da noch so Preise wie ca. 1.500 DM für Photoshop oder über 4.000 DM für QuarkXPress im Hinterkopf. Das Problem ist m.E., dass eben auch der Hobbyist inzwischen höchste Ansprüche an das Equipment und die Software stellt - das kann dann aber auch nicht für ZwoMarkfuffzig gehen ! Das einzige was an ABO- und Online-Software - je nach Modell - nervig sein kann im Hightech-Land Deutschland, ist der manchmal unbefriedigende oder gar nicht vorhandene Zugriff auf Daten in der Peripherie - dies ist mir bei Terminen auf dem Land schon öfter passiert; ganz blöd ist es dann, wenn man die Adresse des Termins nicht vorher AUFGESCHRIEBEN hat:cool:. Ein gutes neues Jahr ! |
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Stephan |
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Die Version ohne war Luminar2018 Was mir am Meisten negativ aufgefalle ist, ist, dass bei Luminar die Filter in der Bildverwaltung (noch?) nicht kombinierbar sind wie bei Lightroom. Also zB Kamera A plus Objektiv B plus Brennweite XXmm. |
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Stephan |
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