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Crop oder 1.4x Telekonverter
Hallo,
Frohes Neues noch an alle. Ich nutze mein 70-200 GM regelmässig für Autorenportraits auf Lesungen, der Buchmesse etc. Gelegentlich sitze ich etwas weiter weg und habe dann meine Bilder gecroppt. Würde die Qualität steigen, wenn man den 1.4x Konverter benutzten würde statt zu croppen? Es gibt hier wohl nur wenige, die den Konverter haben, aber über deren Feedback freue ich mich. |
Ich nehme an Du hast die a9.
Da würde ich den Converter nehmen, da Du nicht soviel Crop-Reserve hast, wie bei der a7rIII zum Vergleich. Die Qualität wird beim 24Mpx Sensor nicht sichtbar leiden. |
Ja. A9.
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Der 1.4 Konverter bringt sicher mehr Qualität als der Crop. Selbst einer APS-C wäre er überlegen, wie ich kürzlich irgendwo eindrücklich dargestellt fand. Beim 2x könnte man streiten, was besser ist.
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Vielleicht könnte jemand den Inhalt des Artikels zusammenfassen (für Leute ohne ct Abo)?
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Ergebnis grob (anhand von Nikon Objektiven): der TK 1.4 ist dem Crop deutlich überlegen, selbst der 2.0 TK liefert noch bessere Ergebnisse. Voraussetzung ist eine hohe Qualität und Lichtstärke des verwendeten Objektivs. Das gleiche gilt in diesem Vergleich für die Verwendung einer APS-C Kamera (hier d7200 vs d850).
Dies entspricht auch durchaus meinem persönlichen Eindruck aus der Verwendung der E-Mount TKs mit den GM Telezooms. Vergleichbare Ergebnisse hat auch aidualk schon bzgl. R2 und 6500 gezeigt. |
Verstehe aber noch nicht, wieso denn nun ein 1.4 Konverter an FF gegenüber APS-C gewinnt? Konkret: A9+1.4TC ist (am langen Ende) besser als A6500?
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Ja, das kann ich so aus eigener Erfahrung (allerdings damals a6300) sagen.
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Das Generationen Pendant wäre 6300 zu A7II.
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Der Unterschied der Pixeldichte bei 35mm zu APS-C scheint hier die Lösung zu sein.
Sprich, selbst wenn APS-C zu FF in etwa das gleiche Bildwinkelpotential hat wie deer TK1,4, so bringt die VV_Kamera, dann wohl noch mehr Qualität. |
Ich habs mal getestet mit A6300 und A9 und dem 100-400 GM Zoom mit dem 1.4 TK. Da habe ich keine so deutlichen Unterschiede ausmachen können, war für mich in etwa unentschieden. Beim Blutmond neulich hatte ich (zufällig?) das schönste Foto mit der A6300 ohne TK. Kann aber mit einer RII oder RIII anders ausgehen.
Edit: Bin kein Profi und habe die Ergebnisse nur in 100% verglichen ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. |
@ chipi
Wenn dir ohne wissenschaftliche Untersuchung nichts auffällt, würde ich auch von Unentschieden ausgehen... Wenn die A6300 gegenüber dem FF Pendant mit TC im Nachteil ist (gleiche Sensorgeneration und Pixeldichte vorausgesetzt), kann das doch eigentlich nur an der Verarbeitung (AA Filter und was sonst noch alles beteiligt ist) liegen? |
Ich schätze, es kommt gerade auch auf die Pixeldichte an. Angenommen, das Glas ist mit dem 1.4-TK noch nicht ausgereizt, das heißt der limitierende Faktor ist nicht sein Auflösungsvermögen, dann haben es die größeren Pixel immer leichter für eine gute Abbildungsleistung - aber die kleinsten Pixel haben natürlich mehr Auflösung, theoretisch, rauschen vielleicht ein wenig mehr, weil ja weniger Energie auf einen kleineren Pixel trifft. Die Pixeldichte ist beim APS-C-Chip aber am höchsten; selbst die RII/RIII kommt vergleichsweise da nur auf etwas 18 MP (statt eben 24 MP bei APS-C). Der AA-Filter spielt sicher auch eine Rolle, der soll ja bei der A9 recht stark wirken. Die 6300 hat aber auch einen AA-Filter, vielleicht ist dieser nicht so wirksam? Mal sehen, was andere noch schreiben.
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Oder die Optik schlägt die Elektronik. Würde mich nicht überraschen.
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Ich hatte das so verstanden, dass der AA Filter in den Kameras eben nachteilig für die maximal erzielbare (effektive) Auflösung ist.
Gemäss verschiedenen Quellen soll ja eben eine A7Riii mit 18 MP im Crop Modus besser sein als A6500 mit 24 MP. Gleiche Sensor Generation vorausgesetzt: Ich rechne ein 24MP APS-C Bild auf 18MP runter und vergleiche das mit einem 18MP Bild aus einer FF Kamera im Crop Modus. Gibt es da überhaupt noch einen Vorteil in Sachen Rauschverhalten für die FF Kamera (vorausgesetzt natürlich GLEICHE Brennweite). Die FF Kamera erzielt doch den Vorteil in Sachen Rauschverhalten nur dadurch, dass für den gleichen Bildausschnitt eine grössere Sensorfläche zur Verfügung steht. Wenn mehr Brennweite wegen der Optik nicht mehr möglich ist, dann sollte dieser Vorteil doch eigentlich verschwinden? |
Ursprünglich ging es um croppen am PC, würde ich mal behaupten.
Und da ist die Sensorgeneration die gleiche. ;) Ich gehe davon aus, dass bei 24mp-kb der TK sichtbar im Vorteil ist, während das bei 42mp-kb nicht mehr sicher ist. So war meine Erfahrung mit a65 und a99, der Tamron tk2x ist manchmal vorteilhaft an der a99. Bei der a65 ging gar nix. |
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Meine Erkenntnis für a99 und Tamron 70200 und tk2x mit Bildern http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ghlight=Tamron |
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Aber in Anbetracht der besonderen Anwendung möchte ich darauf hinweisen, das ein 1,4 Konverter neben dem Brennweitengewinn, den Lichtverlust einer vollen Blendenstufe mitbringt. Aus 2,8/200 werden dann schon mal 4,0/280. Ob der IBIS das bei Deinen bisherigen Vorlieben kompensieren kann ? Ob der AF unter diesen Umständen noch akzeptabel funktioniert ? Unter Kunstlichtbedingungen würde ich persönlich (als A-Mount Nutzer) auf den Konvertereinsatz verzichten. Wenn im E-Mount die Produkte auch die negativen Auswirkungen eines Konvertereinsatzes kompensieren können ... Gruß Frank |
Es wird sicher eine ISO Stufe mehr. Um den AF würde ich mir weniger Sorgen machen.
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Das einfachste wäre wohl einen Stammtisch in Deiner Nähe zu besuchen - irgend einer der Stammtischler hat den TK1,4 sicher vielleicht sogar auch den TK2,0 - dann kannst Du vor Ort testen.
(Aber vorher anmelden, denn ich vermute kaum, dass viele die TKs permanent mitschleifen...) |
Aus den Diskussionen heraus sehe ich, dass die Lösung, die ich für mich gefunden habe echt passabel ist.
Ich nutze die A7RIII und den TC 1,4. Dabei croppe ich auch noch, wenn mir die 280mm am 70-200 GM zu kurz sind (problemlos bis 420mm). D. |
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Ich habe jetzt mit dem 2.8er Zoom eine Iso-Stufe gewonnen und eben die Konvertermöglichkeit. Auch um dem AF mache ich mir da keine Sorgen. Wobei die Idee mit dem 2. Body auch seinen Charme hat. Man hätte dann immer eine zweite (ganz andere) Brennweite griffbereit. |
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Bewegen sich die Literaten denn so heftig ?
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Die besten Fotos entstehen eben nicht dann, wenn der Autor nach unten ins Buch schaut und vorliest und sich quasi nicht bewegt (diese Bilder finde ich unbrauchbar, allerhöchstens als Ergänzung zum Abend), sondern dann, wenn der Autor auf Fragen antwortet und dabei oft mit Armen und Händen gestikuliert. Und dafür empfehlen sich kurze Verschlusszeiten von 1/160s. Noch kürzer wäre bei manchen noch besser, kann dann je nach Lichtquelle aber schon zu leichtem Banding führen. Der Stacked Sensor ist schon sehr hilfreich. Und auch in ruhigen Szenen würde ich mit mind 1/100 arbeiten wollen, das bereitet der R7iii bei Kunstlicht m.W. schon Probleme. Schöne Grüße, Thomas |
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Nicht mit dem lautlosen Verschluss, da hat Batho völlig recht.
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Aber nicht ohne Banding bei Kunstlicht.
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Es gibt mit elektronischen Lichtquellen durchaus Probleme. Was wir in unserer Trägheit als Dauerlicht wahrnehmen, ist bei modernen Lichtquellen (z.B. LEDs) gerne ein pulsierendes Licht. Mit dem elektronischen Verschluss wird dies oft als Streifenbildung im Bild bei bestimmten Belichtungszeiten abgebildet. Mit dem mechanischen Verschluss ist oft eine andere Auslesung des Sensors verbunden. Dort treten diese Probleme deutlich weniger auf. Die Early-Adaptors bei CaNikon staunen aktuell auch gerade bei dieser Mischung aus Kunstlicht und elektronischem Verschluss. Das hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, erklärt aber evtl. Missverständnisse. Zum Thema. Von den Freunden vom E-Mount meine ich folgendes gelernt zu haben: 1. AF mit Konverter unter diesen Lichtbedingungen ist kein Problem. 2. Eine höhere ISO-Stufe sei auch kein Problem. Alles spricht für die Verwendung eines Konverters. Aber über welche Ausgabegröße dieser Bilder reden wir eigentlich ? Ist dort eine evtl. "Qualitätsverbesserung" überhaupt sichtbar ? Gruß Frank |
Lasst uns das ganze mal theoretisch angehen, gleiche Pixelzahl und Qualität der Elektronik setze ich voraus:
Bei gleichen Einstellungen ist die a7... sensorseitig im Vorteil. Beide bekommen das gleiche Bild mit dem gleichen Lichtstrom, haben also gleiche Voraussetzungen für ein gutes Bild. Aber bei gleicher ISO-Einstellung steuert die a7... die doppelte Belichtungszeit wegen der kleineren Blende, speichert also doppelt so viel Lichtenergie auf dem Sensor. Dadurch ist der Rauschabstand größer und das Bild besser als bei der a6.... Den Lichtverlust durch die zusätzlichen Linsen im TK habe ich hier mal vernachlässigt. Das Bild, das die a7... vom Objektiv mit TK erhält, ist unschärfer als das ungestörte Bild der a6.... Passt der TK gut zum Objektiv und hat das Objektiv Reserven, lässt sich das vernachlässigen. Reicht das Objektiv gerade so für die Pixeldichte, sieht man das. Hier ist die a6... im Vorteil. Welcher der beiden Vorteile überwiegt ist situationsabhängig. Bei gutem Licht und mit einem Profiobjektiv mit "matching" TK ist die a7... im Vorteil. Wird das Licht so knapp, dass ich für eine ausreichend kurze Belichtungszeit die ISO hochsetzen muss, ist der Vorteil der a7... weg. Unter diesen Bedingungen kann das Bild mit TK nur schlechter ausfallen, die Frage ist nur noch, ob man es sieht. Die gleiche Betrachtung gilt im Prinzip auch bei nachträglichem croppen, hier spielt aber auch die Pixelzahl eine Rolle. I.a. bekomme ich da bei einem Profiobjektiv mit "matching" TK das bessere Ergebnis, denn die sind für die Pixeldichte des Sensors gerechnet. |
Es geht bei so einer Problematik nicht um die Pixelzahl, sondern die Pixeldichte.
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es gibt doch folgende Faktoren:
-Optik -Auflösung (Anzahl Pixel) -Lichtmenge welche Enfluss hat auf das Bildrauschen Gute Optik ist vorauszusetzen, sonst bringt dr TC sowieso nichts. Bei sehr viel Licht sind die Megapixel wohl wichtiger; bei sehr wenig Licht überwiegt dann irgendwann das Bildrauschen. Ab wann das Bildrauschen das mehr bei den Megapixeln aufhebt weiss ich nicht. |
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Nimm halt mal eine A7s und beschneide das Bild um gleichen Maß wie mit einer A7r. |
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Das 12Mpx Bild kann genauso gut von einer Cropkamera mit Cropfaktor 1,73 stammen, die hat genau die gleiche Pixeldichte wie die A7r, trotzdem kann ich das Bild nur so stark beschneiden wie das der A7s. Woran erkennst du (ohne EXIF) in einem 24Mpx Bild die Pixeldichte? Stammt das von einer A7 oder einer a6xxx? Oder vielleicht von einer A7s und ist hochgerechnet? Oder A7r und runtergerechnet? |
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