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Sigma 16mm/1.4 DC DN - als SWW an der KB Kamera A7RII
Hallo,
ich habe mir nach längerer Recherche das Sigma 16mm/1.4 DC DN mit nativem E-Mount gekauft. Klar ist es 'nur' ein APS Objektiv. In erster Linie soll es an meine Astro umgebaute Sony A6000 montiert werden, aber natürlich habe ich es auch an der A7RII ausprobiert. Meine Eindrücke davon möchte ich hier teilen. Vielleicht ist ja jemand auf der Suche nach einem günstigen SWW, dann natürlich mit ein paar Einschränkungen. Es kostet dafür nur rund die Hälfte von z.B. einem Laowa 15mm/2.0, bei in etwa gleicher Größe und etwas geringerem Gewicht. Erster Eindruck: Der AF ist nicht wirklich sehr zuverlässig. Auch beim manuellen Fokussieren hat das Sigma etwas grobe Sprünge (im 'focus by wire'), wie ich es von den Sony Objektiven so nicht kenne (ähnlich dem 35mm/1.4 ART, als es seinerzeit neu heraus kam). Offenblende ist noch die sicherste Art zu fokussieren, beim Abblenden liegt es schon mal leicht daneben. Ich denke, da muss man sich dran gewöhnen und damit arrangieren. Das wichtigste: Die Bildqualität. Weil bei den meisten Berichten sehr positiv von der BQ berichtet wurde, bin ich überhaupt erst auf dieses Objektiv aufmerksam geworden und die ersten Eindrücke enttäuschen auch nicht. Vorab: Mein Exemplar ist sehr gut, fast perfekt zentriert. Der Bildkreis leuchtet an der A7RII natürlich nicht den ganzen Sensor aus. Markiert habe ich die APS Bildgröße. Offenblende mit 100% crop aus der APS Bildecke: → Bild in der Galerie Mit jeder Blende kleiner wird der nutzbare Bildkreis sichtbar größer. Als brauchbar kann man eine Größe von rund 6600x4400px, also fast 30MP, ansehen (die A7RII hat im APS Modus rund 18MP). Bei Bl. 5.6: Mit 100% crop ausserhalb des APS Bildkreises: → Bild in der Galerie Ein Vergleich mit dem Laowa 15mm/2.0. Bildmitte. An harten Kontrastkanten sieht man beim Sigma deutliche LoCA, die mit jeder Stufe abblenden geringer werden. Das Laowa ist frei davon. In der Bildmitte sieht man eigentlich keinen Unterschied in der Auflösung am 42MP Sensor. → Bild in der Galerie Die Bildecke für den APS Bildkreis. Da ist das Sigma tatsächlich ein wenig vor dem Laowa (immer bedenken, das sind alles 100% crop Ausschnitte, also pixelpeepen :lol:). → Bild in der Galerie Und noch der Vergleich ausserhalb des APS Bildkreises: Hier braucht das Sigma natürlich das Abblenden. Ab Bl. 4 kommt es aber an die Leistung des Laowa heran. → Bild in der Galerie Das ist mein erster Eindruck von dem Objektiv (weitere werden folgen, natürlich auch Nachtaufnahmen). Ich denke, es wird auf der nächsten Tour seinen Weg in meinen Rucksack finden. :top: Verfolgen Sie das Media Markt Prospekt für Kameraausrüstungen und Technologieprodukte. Außerdem können Sie das Kaufland Prospekt für Supermarktprodukte ansehen. |
Das Sigma schlägt sich verdammt gut, wenn man bedenkt, dass es ein APS-C Objektiv ist, welches weniger als die Hälfte des Laowa kostet. Für die Leute, die zweigleisig fahren (APS-C + VF), sind die Ergebnisse sehr interessant und sicherlich auch ein bisschen überraschend. Danke für den Vergleich!
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Das Sigma war jetzt das erste mal auf einer Tour mit dabei.
Eingesetzt habe ich es nur Nachts. Koma, einmal an der APS Kamera, Sony A6000. Bildausschnitte sind aus der Bildecke. Bei Offenblende hat es eine leichte sphärische Aberration, die mich doch etwas stört. Ich habe es meistens bei Bl. 1.7 eingesetzt, die schon eine deutliche Verbesserung der BQ zeigt und auch deutlich weniger Vignettierung. Das hat sich für mich in der Praxis als die ideale Blende heraus gestellt und ist für mich komplett nutzbar. → Bild in der Galerie Zum Vergleich das Koma an einer KB-Kamera. Bildausschnitte bis zum Rand des noch nutzbaren Bildkreises (6600 pixel Bildbreite am 42MP Sensor). → Bild in der Galerie Zur besseren Einschätzung die Bildübersicht. → Bild in der Galerie Blende 2.0 ist schon für die Praxis nutzbar. Bl. 2.8 problemlos (vergleichbar würde ich die Nutzbarkeit des Laowa 15mm 2.0 einstufen, mit der Einschränkung natürlich, mehr Pixel im Bildergebnis). Wir waren jetzt mit dem Auto unterwegs, so dass ich keine Einschränkung bei der Objektivauswahl für die eigentliche Reise treffen musste. Bei der Einschränkung einer Flugreise werde ich wohl demnächst dem Sigma den Vorzug vor dem 15mm Laowa geben (das Sigma löst an der A6000 bei Bl. 1.7 besser auf als das Laowa bei Bl. 2.0). Es harmoniert perfekt mit der A6000 (Astro) und ist auch noch gut an der A7RII nutzbar. |
Das klingt ja so als ob es ein neues, sehr gutes Astro-WW gäbe. :top:
Wobei ich es erst ab f/2 oder sogar f/2,8 verwenden würde. Mit einer vernünftigen Nachführung sind die dann notwendigen Zeiten ja kein Problem. |
Ja, auf einer Nachführung, für reine Sternaufnahmen, kann man abblenden.
Hier ein erstes Ergebnis, auch auf der Nachführung, mit halber Geschwindigkeit gelaufen konnte ich die max. übliche Zeit für die Brennweite verdoppeln. Die Astrokamera bringt die Milchstraße schon noch mal ganz anders rüber als eine 'normale' Kamera. → Bild in der Galerie |
Als Ergänzung ein paar Bilder mit dem Sigma.
Das Objektiv ist schon bei großen Blenden an der APS Kamera für Landschaft in der Praxis sehr gut nutzbar (mit leichten Einschränkungen, sphärische Aberration, auch die Offenblende). → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Die beiden letzten Bilder sind ein Hammer! :top:
Irgendwie schaffe ich es nie, dass ich in Gegenden komme, wo der Himmel bis zum Horizont so toll ist...:cry: |
Leicht Bergauf fotografieren reduziert den Horizont. :cool:
Wobei beim letzten Bild, "Stern über dem Stall", der nächste Ort aus dem Tal auch noch etwas leuchtet. |
@aidualk
Besten Dank erst mal für das Teilen der interessanten Testergebnisse :top: Was mich noch interessieren würde .... das Sigma hat, nachdem was sich aus dem Test ergeben hat, eine nutzbare Bildbreite von rund 6600 pixel am 42MP Sensor. Das würde einem Bildauschnitt eines 20mm Objektivs entsprechen. Wie schlägt sich das Sigma 16mm F1.4 im Vergleich zu Deinem Carl Zeiss Distagon 2.8/21 mm Loxia (oder Batis 18mm)? Hast Du das auch mal verglichen? Oder wie würdest Du das einschätzen? Laut DxoMark hat das Loxia bei Schärfe einen Wert von 37 P-Mpix und sollte damit schärfer sein als die 30MP, welche bei dem noch nutzbaren Bildkreis des Sigma übrig bleiben. So zumindest meine Überlegung. |
Das große plus des Sigma ist die Lichtstärke von 1.4 und dafür ist es sehr klein und leicht. Rein für den 42MP Sensor würde ich das Sigma nur kaufen, wenn du wirklich die Lichtstärke nutzen möchtest. Ich habe es mir in erster Linie für meine A6000 Astro gekauft, an der es die Lichtstärke Nachts auch voll ausspielen kann. Hätte ich diese Kamera nicht, hätte ich es mir nicht gekauft.
Das Loxia 21mm ist 2 Blenden lichtschwächer, ist aber überragend in seiner BQ, schon ab Offenblende. Wenn dir die Bl. 2.8 ausreicht, würde ich das Loxia empfehlen (alternativ das 18mm Batis, das ähnlich gut ist). Mir reichen eigentlich die Bl. 2.8 am 42MP Sensor aus, auch weil die ISO- und Dynamikfähigkeit des Sensors das ausgleichen kann. Nur selten hätte ich mir in der Praxis eine höhere Lichtstärke gewünscht (egal ob Polarlicht oder Milchstraße). Das Sigma ist sehr scharf und ist bis weit ins Halbfeld mit der Leistung des Loxia vergleichbar (bei gleichen Blenden, also 2.8 und kleiner). Nur Richtung Bildrand ist dann naturgemäß das Loxia besser weil dessen Bildkreis einfach deutlich größer ist (am 42MP Sensor). Liegen die beiden Zeiss vom Budget zu hoch, ist das Sigma auf jeden Fall eine sehr gute Alternative. (abgeblendet ab 5.6 erreicht das Sigma die ca. 6600 px nutzbare Bildbreite) |
Meinst du, ein natives FE Sigma hat gegenüber dem adaptierten einen Vorteil?
Meines Wissens ist es ja nicht für FE gerechnet sondern eher als Objektiv mit einem fix verbauten Adapter zu betrachten. |
Sorry HaPe, die Frage habe ich nicht ganz verstanden.
Das hier vorstellte Sigma 16mm/1.4 ist nativ und speziell für spiegellose Kameras konstruiert, ohne (integrierten) Adapter. |
okay, dann hab ich das falsch verstanden, bin von einem adaptierten ausgegangen, warum auch immer. Habs jetzt im Eingangspost gesehen, ist die Variante mit FE Mount.
Danke für die Info und den Vergleich zu den beiden Zeiss Objektiven. |
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Ist das preiswerte 2,0/16 mm auch eine tragbare Alternative?
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Für Landschaft habe ich meistens meine A5100+ SEL10-18 griffbereit in der Tasche. Für WW und auch Lowlight an der 7r2 nutze ich meistens das FE 28F2. Nur sind mir die 28mm teilweise zu wenig. 20-24mm wäre das Richtige. Die Brennweite selbst, habe ich ja eigentlich durch das 10-18er abgedeckt (das geht mit gewissen Einschränkungen auch an der 7r2). Allerdings könnten die Bilder noch einen Tick schärfer sein. Und wenn man schon einen 42MP Sensor zur Verfügung hat, überlegt man(n) umzusteigen. Also hatte ich überlegt, dass Sigma 16mm F1.4 an der A6x00 und gleichzeitig als ein "20mm" an der 7r2 einzusetzen. Das Loxia oder Batis kommen auf Grund des doch eher geringeren Einsatzes und Preises nicht wirklich in Frage. Deshalb die Überlegungen ;-) |
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Das 16mm Sigma hat E-Mount. Nicht FE Mount. Ein APS-C Objektiv. Das Objektiv gibt es so nur für mFT und E-Mount. |
War mein 'Denkfehler' ... habe mich in letzter Zeit noch nach einem UWW umgeschaut und habe das Sigma 14mm f/1.8 DG HSM ART und das Laowa 15mm f/2 Zero-D auf dem Radar ... Zum Laowa gibt's hier ja schon einen Thread, zum Sigma gibt's noch keine Erfahrungsberichte bisher ...
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Noch mal zum Thema, Verwendung am 42MP Sensor:
Meine normale Ausgabegröße ist, ausser wenn ich mal was groß ausbelichten lasse, 4K im 16:9 Format. Auf dieses Format habe ich auch das Sigma beschnitten und komme damit auf eine nutzbare Bildbreite von 6800px (edit: abgeblendet auf Bl. 5.6 und Bl. 8). Mit dem Beschnitt entspricht dann das fertige Bild ziemlich genau dem Bildwinkel des 18mm Batis. Bildbreite - Vergleich zum 18mm Batis. → Bild in der Galerie Das gesamte fertige Bild im 16:9 Format (Original 6800px Bildbreite) → Bild in der Galerie zum Vergleich das gleiche Bild an einer A6300: → Bild in der Galerie Und ein paar 100% crop Vergleiche zum Batis (bei Bl. 8), entspricht den Markierungen oben im Bild. Man sieht Unterschiede nur beim pixelpeepen. → Bild in der Galerie Ich muss aber als Einschränkung zum Sigma 16mm sagen: Ich habe inzwischen mein 3. Exemplar. Und auch das hat immer wieder AF Probleme im Bereich zwischen Bl. 1.6 und 2.5. Es ist besser als mein erstes Exemplar (da gab es gar kein scharfes Bild in dem Bereich), aber eigentlich ist das inakzeptabel und auch unverständlich, warum Sigma das einfach nicht in den Griff bekommt. Auch die Zentrierung ist bei Zeiss (Batis 18mm und Loxia 21mm) besser als bei (allen 3 Exemplaren des) Sigma. |
@aidualk
...vielen Dank für die neuen Vergleiche, speziell mit dem Batis! :top: Die reine Abbildungsleistung des Sigma's kann sich doch, gerade im Anbetracht des Preises, sehen lassen. Von den AF-Problemen des Sigma's (auch beim 30F1.4) habe ich schon mehrfach gelesen und verstehe es auch nicht, dass Sigma das nicht in den Griff bekommt. Da ich überwiegend mit AF fotografiere, war das bisher auch der Grund, wieso ich das Objektiv noch nicht gekauft habe. Hast Du Dein 3. Exemplar über den Händler getauscht oder hast Du es mal zu Sigma eingeschickt? |
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Vor Ort mit den "Fachleuten" zu sprechen ist eher schwer möglich. Da ich auch nicht weit entfernt von Rödermark wohne, hatte ich mal vor Jahren überlegt, mein damaliges Sigma 17-50 F2.8 zur Justierung vorbeizu bringen (hatte Probleme mit Front- Backfokus). Jedenfalls hatte ich rausgefunden, dass es wenig Sinn macht dort vorbeizufahren, da man nur den "Empfang" zu Gesicht bekommt. Also habe ich das Objektiv eingeschickt. Nach einigen Tagen bekam ich das Objektiv wieder. Es war zwar besser, aber nicht 100%. Ich habe dann angerufen und nach längerer Überzeugungsarbeit den Techniker ans Telefon bekommen. Ich sagte ihm, so ganz ist der Front- oder Backfokus nicht weg (das Objektiv hatte an dem einen Ende einen Front- und am anderen Ende einen Backfokus, weiß aber nicht mehr genau was wie war). Jedenfalls hatten wir uns länger unterhalten und ich habe die Info erhalten, dass der Service eine neue Software bekommen würde, mit der Objektive noch genauer justiert werden könnten. So hat man mir angeboten, dass Objektiv nochmal einzuschicken (komplett kostenfrei). Jedenfalls bekam ich das Objektiv wieder zurück und es war nochmal besser. Was ich damit sagen will .... ich würde mal versuchen telefonisch den Kollegen zu sprechner, welcher sich mit Deinem Objektiv befaßt hat. ABER und jetzt kommt das große aber .... das 16mm F1.4 ist dafür bekannt, dass es Probleme bei gewissen Blenden hat. Von daher weiß ich nicht, wie man da weiter kommen sollte. Für mich ist das sehr ernüchternd, dass man diese AF-Probleme noch immer nicht in Griff bekommt. Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich sowas per Firmwareupdate lösen läßt. |
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Kürzlich war ein Artikel auf lensrentals.com blog wo es um Sigma ging.
Sie hatten bei ihren Tests 'Gurken' gefunden und laut Sigma verliessen die Objektive in gutem Zustand die Fabrik. Hier |
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Allgemein zum Thema Serienstreuung: glaubt jemand allen Ernstes, dass ein Zeiss oder Leica Objektiv eine geringere Serienstreuung hätte, wenn es 400 Euro statt >1500 Euro kosten und 16mm f1.4 statt 18mm f2.8 hätte? Ich denke, dass die beiden Hype-Marken es schwer hätten überhaupt ein derart günstiges Objektiv zu bauen, welches nicht so schlecht wie jenes einer Holga wäre. Es ist einfach Objektive mit geringer Serienstreuung und guter Zentrierung zu bauen, wenn der Preis extrem hoch und die Rechnung sehr moderat ist. Als Käufer sollte man das verstehe und nicht meckern, weil ein deutlich komplexeres Objektiv nicht in absolut allen Belangen besser als die 4 Mal so teuren Alternativen ist. Das Glas ist halbvoll, liebe Kollegen. ;) Und was den Service angeht, so würde man bei anderen Marken wahrscheinlich "you are holding it wrong" zu hören bekommen, statt noch das 3. Austausch-Exemplar zu erhalten. Gerade Sony ist nicht für eine besonders gute Qualitätssicherung und zuvorkommenden Service bekannt. Im Vergleich finde ich Sigma um einiges kulanter. |
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Im blauen Nachbarforum schreibt ein User "Probleme mit dem Autofocus gibt's auch bei der MFT-Version!". Da ich den Link hier nicht posten möchte, kannst Du mal selbst danach suchen. Kann ihn Dir auch aber per PN schicken. Oder auch hier berichtet einer von AF-Problemen bei der MFT Version. |
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Dazu hat mir Sigma Deutschland (!), nicht ein Händler, eine absolute Gurke (als zweites Objektiv) zugeschickt. Um es vorsichtig auszudrücken, empfinde ich das dilettantisch! :roll: |
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Beispiel: Zitat:
Bei dem Sigma habe ich das nicht. Hier ist eine 'Focus-by-wire' Lösung, die über einen Antrieb den Fokussiervorgang durchführt, auch wenn ich manuell fokussiere. Dazu kommt, dass die motorischen Sprünge beim manuellen Fokussieren recht grob sind. Die Sony oder Zeiss AF Objektive sind dagegen stufenlos. Wäre das Sigma von vornherein ein manuelles Objektiv, würde ich ebenfalls Interesse daran haben, aber dann hätte ich auch eine bessere manuelle Fokussiereinheit als jetzt mit dem AF-Objektiv, wo dazu auch noch der AF nur unzuverlässig funktioniert. Wenn Sigma den AF nicht hin bekommt, dann sollten sie das Objektiv als manuelles konstruieren, bewerben und verkaufen! So ist es ein AF Objektiv mit groben Mängeln. Ich lese Lob über die BQ, aber durchweg Kritik über den AF, beim 16mm und noch viel mehr beim 30mm Objektiv. Da passt was nicht zusammen. |
...so ist es
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So, etwas weiter mit den Eigenschaften des Sigma 16mm Objektivs. ;)
Verzeichnung: Ist sehr deutlich kissenförmig, aber noch gut korrigierbar. Hier im Vergleich zum 15mm Laowa an der A6000. → Bild in der Galerie Blendenstern und Flare: Ab Bl. 8 zeigt das Sigma einen ordentlichen Stern um die Sonne. Die Flares sind deutlich und groß, aber nicht mehr als in diesem Bildausschnitt zu sehen (an der Hecke und am unteren Bildrand). Sie werden mit Abblenden kleiner und definierter. → Bild in der Galerie Im Vergleich zu meinen anderen WW Objektiven. Das Loxia ist, natürlich (:lol:), weder beim Blendenstern noch bei den Flares zu toppen. :zuck: Das Voigtländer hat auch einen schönen Stern, aber einen deutlichen und großen Flare. Laowa und Batis haben nur kleine und definierte Flares, die ggf. leichter zu entfernen sind. Das Batis hat aber keinen schönen Stern (für mich der einzige wirkliche 'Schwachpunkt' dieses Objektivs). Alle Aufnahmen bei Blende 8. → Bild in der Galerie |
Sehr informative Vergleiche!
Ich wünschte, ich hätte auch so viele Objektive zum Vergleichen...;) |
Sehr aufschlußreich, dankeschön! :top:
Hast oder hattest Du nicht auch das Touit 12mm? Wie hatte sich das geschlagen? Gruß, Dirk |
Das 12mm Touit habe ich nicht mehr.
Ich hatte es mal mit dem 18mm Batis verglichen. Von der Bildschärfe war es sehr gut, hatte aber doch etwas mehr störendes Koma, also für Nachthimmel nur eingeschränkt nutzbar. Es hatte auch keinen sehr schönen Blendenstern. Zitat:
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@aidualk
...sehr informativer Vergleich. Vielen Dank für's Teilen :top: |
Beispielbilder - heißt das Unterforum. ;)
Ich nutze das Objektiv tatsächlich nur für Nachtaufnahmen. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Wenn es diese Linse mit manuellem Fokus gäbe, würde ich sie mir auch zulegen, denn die optische Leistung schaut gut aus. Bei f/2,8 oder f/4 müsste sie super sein, oder?
Aber der AF bzw. der MF ohne außenliegende Skala ist für mich ein NoGo |
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