![]() |
Ist E-Bike noch Fahrrad?
Ich habe neulich mal ein E-Bike Probe gefahren. Doch ich muss sagen, dass es mit dem Motor keine Anstrengung mehr ist. Selbst Berg auf zufahren, ist wie ab zu fahren. Ist das wirklich eine sinnvolle Erfindung... Denn die Preise sind ja teilweise der absolute Wahnsinn.
Edit by DonFredo: Link entfernt, weil nur pauschale Verlinkung, ohne konkreten Bezug. |
Spammer
|
Ja, zwei Räder mit Luftreifen, Lenker, zwei Pedale, ne Kette usw.
Jeder wie er es für sich selbst mag und eben unter Berücksichtigung des persönlichen Budgets |
Fachliche Auskunft ... StVO -> RIS für Österreich!
|
Mir hat zumindest nach einem halben Tag E-Biken in San Francisco der Hintern genau so weh getan, wie wenn ich mit 'nem 'normalen' Fahrrad unterwegs gewesen wäre :mrgreen:
|
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Zur Erklärung: Wenn man ordentlich in die Pedale tritt entlastet man mit jedem Tritt den Po etwas, weil man ihn anhebt. Deshalb halten es Radsportler, die ordentlich "Druck auf dem Pedal" haben, auch ganz gut auf den schmalen Rennsätteln aus, die auf andere wie Folterinstrumente wirken. |
Mein Kollege kommt manchmal mit dem E-Bike zur Arbeit, hat ca. 30km für eine Strecke. Er sagt, dass ein Akku geradeso für Hin und Zurück ausreicht und der Akku beim Fahren nicht geladen wird. Gibt es eigentlich auch Modelle, wo ich je nachdem, wie stark ich selbst trete, den Akku laden und so die Reichweite erhöhen kann?
|
Ich verstehe die Frage nicht. Wenn du selbst kräftig in die Pedale trittst nutzt du doch viel weniger den Akku. Du lädst ihn damit zwar nicht, entlädst ihn aber viel weniger schnell bis gar nicht.
|
Zitat:
|
Das hängt von der gewählten Unterstützungsstufe ab. Bei unserem Bosch Motor gibt es 4 Stufen.
Wenn ich Öko wähle, zeigt der Bordcomputer über160 km Reichweite an, dafür ist die Unterstützung sehr gering, in der nächsten Stufe zeigt er dann noch 110 km an. Diese Stufe ist die normale Fahrstufe mit guter Unterstützung im Flachland. Wenn es hügeliger wird kann man noch zwei Stufen höhere Unterstützung wählen. Zusätzlich sind Sensoren vorhanden, die den Druck auf die Pedale messen und bei stärkerem Druck eine stärkere Unterstützung bringen. Es ist also umgekehrt, staerkeres Treten, verbraucht auch mehr Akku Energie. Fleißiges schalten, spart Energie. Lieber einen zu kleinen Gang einlegen. Der Bordcomputer zeigt an, wenn es Sinn macht hoch - oder herunter zuschalten. Insgesamt ist es eine tolle Sache. Gegenwind, Steigungen, lange Strecken, alles kein Problem mehr!:top: |
Zitat:
Ergänzung: Blödsinn von mir. Ich meine natürlich die Aufladung des Akkus bei Bergabfahrt. |
Zitat:
Bei Modellen mit Hinterradmotor oder Vorderradmotor, das hat aber technisch viele Nachteile. Hauptsächlich E-Bikes aus dem Baumarkt haben noch diese veraltete Technik. Die sind teilweise Lebensgefährlich, da sie ein Eigenleben entwickeln können z.B. plötzlich beschleunigen wenn man eigentlich bremsen müsste usw. Stürze und Unfälle sind häufig die Folge, insbesondere bei nasser Fahrbahn :roll: |
E-Bike ist wie AF in der Fotografie! Man kann sich das Leben damit unheimlich vereinfachen, aber wenn ich den AF nicht richtig einsetze, gibt's unscharfe Bilder bzw. die Schärfe sitzt falsch. Beim E-Bike ist sinnvoller Einsatz der Tretunterstützung gleichbedeutend mit einer Vervielfachung des Spaßes am Fahrradfahren ohne Angst vor Gegenwind und Bergaufstrecken! Früher waren 1.000 km/Jahr schon viel, heute sind 3.000 km/Jahr geradezu wenig...
|
Freilich ist ein E-Bike ein Fahrrad. Zumindest für die Pedellec-Technik sehe ich das so.
Sinnvoller Einsatz immer dann, wenn das normale Fahrrad an seine Grenzen kommt: - ältere Menschen - hohe Geschwindigkeit, besonders auf dem Weg zur Arbeit oder entsprechend lange Touren Wenn man dadurch Regionen erreicht für man sonst ein Kraftfahrzeug oder den Körper eines Profis braucht finde ich das absolut OK. Für mich kommt es aktuell definitv nicht in Frage, da für MTB ein körperlicher Sport inkl. Marathon ist. Ich habe aber kein Problem damit, dass andere Bereiche erreichen, wo ich nicht hinkomme oder früher alleine war. Aktuell sehe ich in meinem MTB-Gebiet keine E-MTBler. Ich finde jedoch, jeder sollte sich überlegen, ob es nicht auch ein gutes normales Fahrrad tun würde. |
Im Alpenraum ist das anders, dort fahren viele junge "MTB-Sportler" bereits mit Motorunterstuezung in den Bergen herum. In den Sportgeschäften werden sogar Kinder-MTB's mit Motorunterstuezung angeboten :roll:
|
Sehe ich ähnlich, bevor Jemand aus gesundheitlichen Gründen garnicht mehr Rad fährt oder mobil ist, ist ein E-Bike die Lösung.
Aus reiner "Bequemlichkeit" finde ich es nicht angebracht. Wer gesund ist, sollte lieber die wenigen Momente der körperlichen "Ertüchtigung" in der heutigen Zeit nutzen. Aber letztendlich muß es Jeder selbst wissen. Zitat:
20 Jahre jünger, und 20 KG Übergewicht. Aber mit "Radsport" prahlen. :itchy: Am MTB finde ich ein E-Motor genauso überflüssig, wie an einem Renn- oder Triathlonbike... |
Zitat:
Auch Verdrängungsängste spielen hier bei MTBlern eine Rolle. In BW werden wir mit der 2m-Regel ja schon kriminalisiert und das wird durch E-MTB sicherlich nur schlimmer. Ich lass es aber einfach drauf ankommen. |
Zitat:
Das am meisten verbreitete ist das sogenannte Pedelec. Hier geht die Unterstützung bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h, darüber schaltet der Motor ab. Dieses ist rechtlich ein Fahrrad mit allen Rechten, die auch andere Fahrradfahrer haben. Keine Versicherung, keine Helmpflicht. Eine Stufe höhe ist das sogenannte S-Pedelec. Hier reicht die Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Dieses ist allerdings, obwohl es so aussieht, kein Fahrrad mehr, sondern ein Kraftfahrzeug. Es ist zwar noch zulassungsfrei, aber versicherungspflichtig (Versicherungskennzeichen). Auch darf ich mit diesem Teil innerorts nicht mehr auf dem Radweg fahren. Keine Fahrerlaubnis erforderlich und auch hier keine Helmpflicht. Das dritte sind die E-Bikes. Hier muss ich gar nicht mehr treten. Es ist praktisch ein Mofa mit Elektromotor. Natürlich sind auch diese versicherungspflichtig und auch helmpflichtig Wir haben uns bereits vor 7 Jahren zwei Pedelecs gegönnt und möchten diese nicht mehr missen. Waren wir am Anfang noch richtige Exoten, treffen wir heute sehr viele Gleichgesinnte. Wer einmal an der Nordsee bei Gegenwind fuhr, weiß wovon ich rede...:D |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
:shock: stimmt :roll: (das war damals an mir vorbei gegangen)
[/OT] |
Google mal den mehrfachen Olympiasieger und Weltmeister im Einzelzeitfahren Fabian Cancellara und "Motor Doping".:flop:
|
Zitat:
Mit den Pedelecs ist es wie mit Video hier im Forum, keiner wills und jeder hat es. Würde ich mir ein Fahrrad kaufen, dann nur ein Pedelec. |
Zitat:
|
Also für den Alltag , um zur Arbeit zu fahren oder zum Einkaufen etc. würde ich mir schon so ein E-Bike kaufen. Für den sportlichen Einsatz schaff ich Berg und Tal derzeit noch ohne Hilfsmotor.
|
Zitat:
Wenn es für Pässe nicht mehr reicht, kann man das Terrain entsprechend wählen. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Meines Wissens liegen die Pedelecs so zwischen 20 bis 28 kg. Hat schon sein Gewicht, wenn man ohne Unterstützung fahren will. Das wäre dann Training ohne das man auf einen Paß fahren muß. :D
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Sollte mir das Hochladen von Bildern jemals gelingen, werde ich mich zuerst im Safarifred verdingen. |
Zitat:
Aber ein E-MTB...??? Sorry, ich muss mich jedes Mal kringeln vor Lachen, wenn ich so'n Ding sehe. :lol: |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:03 Uhr. |