![]() |
Sony 24-70 BM bei photozone
Bei Photozone wurde das 24-70 GM getestet -> klick
Kurzfassung: Sehr gute mechanische Qualität Bildmitte sehr gut, Leistungsabfall am Rand, zeigt aber auf einem 42 MP-Sensor eine gute Leistung. |
Ich finde es zumindest fragwürdig, ein Objektiv zu testen und eine Sternewertung zu vergeben, ohne auch nur ein echtes Foto (wegen "schlechtem Wetter") damit gemacht zu haben. Auch die MTF-Kurven sind meist auf relativ nahe Distanz fotografiert, so lange keine optische Testbank verwendet wird. Gegen unendlich kann sich das Objektiv aber ganz anders darstellen. Deshalb ist das für mich höchstens ein kleiner Auszug aus der Gesamtleistung.
Ich würde auch gerne mal hinterfragen, wieso sich die Seite bei Canon nicht traut, Sternewertungen für 50MPx-Sensoren zu vergeben, dies aber bei Sony vom ersten 42MPx-Objektiv an tut? Ich kann die Ergebnisse teilweise in meinen realen Ergebnissen wiederfinden, die Aussagen über die LoCA (sind unglaublich gut korrigiert, auch das Bokeh ist komplett frei von jeglichen CA) oder auch über das Bokeh (Zwiebelringe habe ich nicht in allen realen Fotos - ehrlich gesagt habe ich selbst noch gar keine echten gehabt.. Habe aber auch schon Bilder damit gesehen. Und ehrlich gesagt ist für mich Bokeh auch mehr als das Vorhandensein von Zwiebelringen) unterschreibe ich aber ausdrücklich nicht. Auch wenn's bei mir nur 24 MPx sind, würde ich im Vergleich zum obrigen Test gerne auf meinen Testbericht aus dem realen fotografischen Alltag verweisen: https://phillipreeve.net/blog/review...2-824-70mm-gm/ |
Dieser Test (oder das Ergebnis) hat mich auch etwas gewundert ... :crazy:
Gefühlt (also ohne damit Siemenssterne oder ähnlich damit fotografiert zu haben) empfand ich die Randschärfe (an der A7 R II) durchweg sehr gut. :cool: |
Yonnix: Danke für den Test.
Der Test liest sich so, wie ich es von einem Zoom dieses Preises erwartet hätte. Ich habe einige Zeit mit dem Commlite Adapter das Canon Objektiv (2470USMII) genutzt und ich konnte ein ähnliches Ergebnis an der a7rii feststellen, wie jetzt Du mit dem Sony. Bei 25mm fand ich es sogar absolut vergleichbar mit dem Batis, was im DSLR-Forum auch so bestätigt wird. Beeindruckt hat mich neben der Schärfe vor allem die Detailzeichnung. Flares habe ich nicht bewußt entdeckt. Überraschenderweise keine CAs, wie z.B. beim 85mm 1.2. Lichtsterne habe ich nicht hinbekommen. Mit dem Commilite Adapter war es das einzige Objektiv, das mit der a7rii perfekt harmoniert hat. Der AF wahr sehr gut, auch in dunklen Situationen. Der einzige Makel war die Gegenlichtsituation, verursacht durch den Adapter. Da gab es durch provozierbare Situationen richtige weiße Blendenflecke. Mit dem richtigen Adapter ist das Canon in der Tat eine konkrete preiswerte Alternative zum Sony. Für Hochzeiten oder ähnliche Veranstaltungen absolut machbar. Mich würde wirklich interessieren, ob das mit dem Sigma Adapter noch besser wäre. Der Mehrwert des Sony liegt in der Nutzung der AF Funktionen und in den Lichtsternen. |
Zitat:
Wie du schon sagtest - AF und native Funktionen sind auch für mich das Zünglein an der Waage gewesen. Der MC11 soll ja generell ziemlich gut gehen, könnte mir vorstellen, dass er mindestens so gut wie der Metabones ist. Dass es so dann so schnell wie das GM ist, wage ich aber zumindest zu bezweifeln. Neben dem 1.8/55 und dem 2/28 ist es bisher das flotteste Objektiv, was ich verwendet habe. Abgesehen vom AF finde ich auch den Knopf auf dem Objektiv super. Dort habe ich den Augen AF platziert, was für Portraitshootings einfach super ist. |
Zitat:
Nutze ich ebenfalls generell als Augen-AF-Funktion bei den mit einer Taste ausgestatteten Sony Objektiven. Auch von mir aber noch einen schönen Dank für den guten und praxisgerechten Testbericht, Jannik :top: Viele Grüße Uwe |
Mit Schlußfolgerungen wäre ich da auch erst mal sehr vorsichtig...
Die MTF Auswertung erfolgt ja auf einer speziellen Gerät und möglicherweise getrennt von einem A7 Body. Das lässt zumindest einige Spekulationen offen... Wird vor der Montage auf den MTF-Tester die korrekte Entfernung eingestellt? Bei Objektiven mit floating Elementen wäre das unverzichtbar. Sind bei diesem Objektiv Linsengruppen elektromechanisch bewegt/stabilisiert oder nicht? Es könnte sein, dass eine Linsengruppe ohne E-Mount-Body dezentriert/unfixiert im Strahlengang positioniert bleibt. Usw. usf. Hat Lensrental zu dieser Thematik/Vorgehensweise genau Stellung bezogen? Ich würde erst mal sagen abwarten und Tee trinken. BG |
Eigentlich sind sie dort sehr transparent, man muss nur genug in deren unzähligen Artikeln kramen. Hier vielleicht ein Anfang: https://www.lensrentals.com/blog/201...-optical-test/
|
Man kann sich mit dem Objektiv viele andere Brennweiten ersparen, wenn man bereit ist, auf die 2.2 TE zu sparen und bereit ist auf 1.x Blende zu verzichten (50mm - 800, 35mm - 1.400, 25mm 1.100). Wahrscheinlich wird man letztendlich noch preislich unter der Summe der FP liegen.
In den Antworten zu Deiner Bewertung, Jannik, gibt einer einen Link auf Facebook an mit dem Vergleich Batis und Sony. Es fehlen zwar 10mm, aber das Batis Ergebnis kenne ich genauso und ich fand das einfach.... Ich habe meines wegen eines Frontfokus zurückgeschickt und überlege nun, was ich mache.... Ich warte auf ein simples FE 85mm 1.8 von Sony und schaue mal (Halte ich wahrscheinlich nicht durch...) |
Zitat:
Auch wenn ich dem Englischen nicht ganz so zugewandt bin, sind deine Ausführungen doch sehr verständlich. |
Zitat:
Es gibt halt heute immer mehr Objektive auch ohne OIS (z.B. das Sigma 2.8 60mm Art) die Linsengruppen erst durch den Betrieb an einem Gehäuse zentrieren und justieren, die kann man sicher ohne passende Gehäusesteuerung gar nicht sinnvoll testen. BG |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Ich habe irgendwann einmal aufgehört, diese Tests zu lesen. Warum? Zum einen geht es mir seit her besser, zum anderen muss ein Objektiv zu diesem Preis einfach irgendwo zwischen spitze und hervorragend sein, sonst ist es schlicht und ergreifend sein Geld nicht wert.
Und um das zu ermitteln, brauche ich jedenfalls keine Tests, sondern nur etwas Zeit. Entweder wird es in sämtlichen Foren verrissen oder in höchsten Tönen gelobt. Zwischentöne +/- nicht ausgeschlossen. Und dann kann man kaufen oder auch nicht. Von den Objektiven, die ich heute nutze, habe ich noch nie ein Test, eine MTF Kurve oder sonstiges gesehen. Höchstens mal bei Ken Rockwell vorbei geschaut, wenn ich mich mal wieder amüsieren wollte. Nur mal so nebenbei. Vor kurzem habe ich mir das 12mm Touit für meine Fuji zugelegt, das unter Fujianern nicht sehr beliebt ist. Bei dem Preis konnte ich allerdings nicht widerstehen und was soll ich sagen, ich bin restlos überzeugt von dem Objektiv. Soll ich nun nach Messkurven schauen um ein Grund zu finden, es wieder zu verkaufen? Gruß Wolfgang |
Zitat:
Dabei lerne ich aber auch die Stärken und Schwächen meines Objektivs besser kennen, um es dann im Echteinsatz gezielter einsetzen zu können. Zitat:
Alles halb so wild. ;) |
Zitat:
|
Zitat:
Auch ich sehe den praktischen Mehrwert des GM für mich in den zusätzlichen AF-Funktionen und somit seiner vollen Kompatibilität mit der A7-Serie. Viele Grüße, meshua |
Zitat:
Ich habe auch schon zwei Objektive getauscht, oder tauschen müssen. Das Tamron 17-50 war dezentriert, das 70-200 von Sony hatte starken Frontfokus. Zugegeben, ich setze meine Objektive auch nicht so "speziell" ein, wie du es tust. Gruß Wolfgang |
Zitat:
weil ich den davor angeschaut hatte. BG |
Zitat:
Ich hatte es gemietet und im September mit auf Mallorca - und war wie Du sehr angetan. AF an der A7R natürlich schonmal schwierig (Mädels mit Hut ergibt trotz Gesichtserkennung Fokus auf Hutkrempe - da hatte ich nicht mit gerechnet und Ausschuss produziert...), aber optisch wirklich toll. Habe das Zeiss Milvus dann nur noch genommen, wenn ich 1,4 oder 2,0 brauchte. Oder echt gemeinen Hintergrund hatte (das Bokeh ist dann doch etwas besser - aber dafür nur MF...). Viele Grüße, Andreas |
Zitat:
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:40 Uhr. |