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SEL 24-70 GM wird nicht erkannt
Hallo,
gestern wurde mein neues SEL 24-70 GM geliefert und ich wollte es sogleich testen. Leider erkennt meine A7II das Objektiv in keinster Weise. Keine Blendensteuerung oder Autofocus möglich. Die Kamera reagiert wie wenn ein manuelles Objektiv angesetzt worden ist. Im ersten Moment habe ichs noch auf die Firmware geschoben, aber ich hatte bereits die 3.10 drauf, die ja das Objektiv bereits unterstützen sollte. Auch ein Firmware Update auf die Version 3.30 hat leider zu keiner Besserung geführt. Zum Schluss noch ein Test mit der NEX-6 -> selbes Ergebnis. Alle anderen Sony und (Nicht Sony) Objektive funktionieren an beiden Kameras ohne Probleme. Gibt's hier im Forum vielleicht jemanden, der Ähnliches kennt oder einen Tipp bereit hat? Ansonsten bleibt mir wahrscheinlich nur der Austausch (online bestellt). Danke! |
Versuche mal, die Objektivkontakte mit einem mit Alkohol getränkten Tuch zu reinigen.
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Danke. :top:Hat leider aber auch nicht geholfen.
Hatte ein ähnliches Verhalten schonmal mit meiner A7II, die war dann aber ich Österreich beim Service und seitdem war alles in Ordnung. An der NEX-6 hatte ich die Probleme nie, von daher müssten beide Kameras in Ordnung sein. Das SEL-1635Z und das 55er Zeiss funktionieren ja einwandfrei (ebenso der Techart und der MC-11) |
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hast ja selber schon mit den Ausschlusskriterien festgestellt, dass es am Objektiv liegen muss. Also: Wieder einpacken, zurücksenden und ein zweites probieren. Grüße Christian |
Das Objektiv ist sicher defekt. In einem anderen Forum hat jemand die gleiche Erfahrung mit einem 85er G Master gemacht. Sogar mit zwei Exemplaren. Mit dem dritten funktionierte es dann.
Schade dass Sony bei so hochpreisigen Produkten keine bessere Qualitätskontrolle hat. |
Ja, hab ich schon beantragt. Hoffen wir einfach mal dass Amazon hier schnell ist und das zweite Exemplar dann funktioniert :)
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Ich finde es nicht schade von SONY sondern schlicht unverschämt! Es wird hier ein Obektiv für 2000+ Euro verkauft und das funktioniert dann nicht mal? :doh: Ja geht´s noch? Wenn man so eine Qualitätskontrolle anschaut, wäre das allein schon ein Grund nichts mehr von SONY zu kaufen! :flop: |
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Mir fehlen im Moment bessere Alternativen und ich hatte bis jetzt zum Glück keine Probleme mit meinem (Sony) Equipment. |
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Ansonsten kannst Du zukünftig bei Canon, Nikon, Olympus, Nikon o.a. einkaufen. Die liefern zu Hundert Prozent fehlerfreie Ware aus. :lol: |
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Beste Grüße, meshua |
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Darf man hier nichts gegen (unsere) heilige "SONY- Kuh" sagen? So ein Vorgang wie Beschrieben ist mir einfach nicht nachvollziehbar. Ist ja wie wenn ein Auto (in diesem Fall nen Porsche) kaufen würde und der würde nicht mal starten! Im Übrigen: Ich habe sehr viel SONY- Equipment und bin mit meinen Sachen ganz zufrieden. Und möchte eigentlich gar nirgends anders kaufen.... |
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Man sollte aber fair bleiben. |
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Wer austeilen kann muss auch einstecken können. Ausserdem macht der Ton die Musik! Ich bin im übrigen der Letzte der Sony als heilige Kuh anschauen würde. Die aktuellen Preise der A6500, RX10III und der RX100V finde ich völlig überrissen. |
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Viele Grüße, meshua |
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Nicht nur daher bin ich der Meinung, wie auch andere hier, dass gerade ein sehr teures Objektiv auch tadellos funktionieren sollte. Ist das nicht der Fall, so ist das einfach nur Murks, sonst nichts und da gibt es auch nichts zu entschuldigen. Zur Ehrenrettung von Sony muss ich allerdings sagen, dass die "Mentalität" dem Kunden die Endkontrolle zu überlassen, Markenübergreifend um sich greift, was ich sehr bedauerlich finde. Gruß Wolfgang |
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Mich nervt es auch, immer wieder mangelhafte Ware zu bekommen (dezentriert oder lässt sich nicht auf Unendlich fokussieren), zumal ich selbst in einem Industrieunternehmen arbeite, das u.a. kleine Fahrzeuge herstellt, die automatisch Waren in Läger ein- und auslagern (und die liegen im Einzelpreis in etwa auch auf dem Niveau von hochwertigen VF Kameras mit 2-3 Objektiven, also keine Mio. teuren Sachen). Kein einziges dieser Geräte verlässt unsere Firma, das nicht feinjustiert und 2 Stunden fehlerfrei auf unserem Teststand gelaufen ist und dabei bis zur Grenze belastet wurde. |
Moin,
für mich stellen sich ein paar Fragen, bevor man auf Sony herum hackt. 1) wo wurde das Objektiv gekauft? (Fachhandel/Onlinehändler/Marketplace) 2) wurde das Objektiv in einem versiegelten Karton geliefert???? 3) kann es möglich sein, dass das Objektiv bereits benutzt wurde? (Spuren am Bajonett?) Sollte Frage 2 verneint werden, besteht bei einem Onlinekauf der Verdacht, dass es sich um einen Rückläufer handelt. Dabei dürfte sich nicht klären lassen, wer die Schuld trägt, dass das Objektiv defekt ist. Für mich wäre es auch das erste mal, dass ein GM von Beginn an als Defekt an den Kunden gegangen ist. |
1) Gekauft direkt bei Amazon (als Blitzangebot)
2) Versiegelt war der Karton nicht, hat mich auch gewundert. Allerdings hat er auch keine Kleberreste oder ähnliches sichtbar, von daher weiß ich nicht ob beim 24-70 GM ein Siegel drauf sein sollte. Wie war es bei anderen Käufern des Objektivs? Ansonsten hat alles eigentlich fabrikneu verpackt ausgesehen. 3) Hab keinerlei Spuren am Bajonett gefunden. Nur auf der Kontaktleiste sieht man, dass es schon mal an einem Body war (war aber wahrscheinlich meine Kamera, hab mir die Kontakte vorher nicht soo genau angeschaut) Wie auch immer, ich werde am Donnerstag eine Ersatzlieferung bekommen (die dann hoffentlich funktioniert) |
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OK, dann muss man wohl davon ausgehen, dass hier offensichtlich von Beginn an ein Defekt vorliegt.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass bei allen (nicht nur bei Sony) Herstellern in einer Serienproduktion nur stichprobenartige Fertigungsprüfungen stattfinden. Nicht jedes produziert Stück wird ausgiebig getestet. |
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Früher hatte Minolta doch diesen standardisierten Kontrollzettel. Wie hieß der Kontrolleur doch noch mal?:) Gruß Ralf |
Ein solcher Zettel liegt auch heute noch den Zeiss Objektiven bei .... hilft aber auch nichts.
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Der UVP ist 2.499,00 € und Amazon ruft aktuell 2.199,00 € auf.
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Stimmt, Fehler meinerseits.
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Gruß Wolfgang |
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Ich frage mich gerade, welchen Unterschied es in der Montage-Endkontrolle ausmacht, ob das Objektiv mal für 1600,-- oder für 2400,-- EURO verkauft werden soll.
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Wer sagt eigentlich, dass für diese Objektive kein Basistest (zumindest ein elektrischer) durchgeführt wird?
Aber auch nach der besten Endkontrolle können im Nachgang noch Fehler auftreten. Bedenklich wird es doch erst, wenn sich solche Vorkommnisse wiederholt zeigen. Die Möglichkeit eines bedauerlichen Einzelfalls ist noch nicht widerlegt worden. |
Ich könnte jetzt antworten: Ich hatte 3 Sony-Zeiss FE 35mm/2.8. Alle 3 waren deutlich dezentriert. Als ich das dritte in Händen hielt wollte ich es mit diesem Objektiv eigentlich schon aufgeben, habe es dann aber zu Schuhmann geschickt....
Damit ist doch eigentlich bewiesen: 100% aller Sony-Zeiss FE 35mm/2.8 kommen dezentriert beim Endkunden an? ;) |
Der tolerierbare Grad einer Dezentriertheit ist sicherlich subjektiv.
Hier reden wir ja binär: geht oder geht nicht. Und das dürfte bei jedem Objektiv getestet werden. |
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Gruß Wolfgang |
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edit: Wären die beiden von mir verlinkten Beispiele innerhalb deiner Toleranz? |
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Erstens verdienen sie daran und zweitens möchte der Kunde ein bestmöglich zentriertes Objektiv in den Händen halten und Schumann bedient den Kunden hier erstklassig! Würde das allerdings ab Werk bei jedem Objektiv gemacht werden, sprächen wir von ganz anderen Summen als 2000 Euro. Also wird man diese "tolerierbaren" (von "(Fertigungs)Toleranz") Mängel in Kauf nehmen. |
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Die Frage ist: sind alle Teile innerhalb der Toleranz und ist die Summe aller Teile (also das fertige Endstück) innerhalb der Toleranzen? |
Zumindest hat mir Schuhmann erklärt, dass das 35er deutlich ausserhalb der Toleranz liegt (es war auch so, dass auf der einen Seite der fokussierte Hintergrund scharf war und auf der anderen Seite ging die Schärfe bis auf 3m vor meine Füße und der Hintergrund war gleichzeitig Matsch).
Das Zeiss Batis 18mm war auf der einen Seite gar nicht scharf zu bekommen, auch abgeblendet nicht wirklich. Ich habe es zurück geschickt und bekam dann ein zweites, das schon bei Offenblende nachts für Landschaft einsetzbar ist. Kein Vergleich zum ersten. Warum sollte meine persönliche Toleranz so niedrig sein, wenn es deutlich besser geht? Warum soll ich für mein Geld mich mit einer mangelhaften Ware zufrieden geben? Aber eigentlich sind das genau diese Diskussionen, die ich leid bin, nicht nur in diesem Forum. Zitat:
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Hat doch jetzt keiner bemängelt, dass Du ausgiebigst testest und es optimal einstellen läßt :zuck:
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Wenn ich mir ein 0-8-15 Objektiv kaufe, darf ich keine Wunder erwarten. Wenn ich aber 1600 oder 2400 Euro auf den Tisch lege, erwarte ich höchste Qualität und höchste Präzision und das nicht erst nach persönlichen Tests und einer Justage bei Schumann. Es zeigt doch, dass es möglich ist. Es kann doch nicht sein, dass man so was beim Zusammenbau sträflich vernachlässigt, danach das Objektiv noch einmal zerlegen muss um das korrekt hin zu bekommen. Zum Thema ausgiebig testen. Um festzustellen, ob ein Objektiv korrekt arbeitet, braucht es keine 10 Fotos, keine Testchart und kein Maßband, sondern nur das Wissen, worauf es ankommt und das kann sich jeder aneignen. Für mich und ich denke, für aidualk darf ich da mitreden ist es einfach indiskutabel bei solch hohen Preisen nicht das bestmögliche zu bekommen, und das ab Werk und nicht erst nachdem es die Reise nach Österreich angetreten hat. Schließlich hat man auch für das Bestmögliche ein hohen Preis gezahlt. Oder soll ich mein Porsche erst zu Bosch fahren, bevor der Motor die volle Leistung erzielt, muss ich erst das Fahrwerk einstellen lassen, oder gar die Bremsen? Gruß Wolfgang |
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