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RAW-Versand per Mail?
Hallo,
heute bin ich beim Versuch mit dem Mail-Versand einer unbearbeiteten RAW-Datei kläglich gescheitert. Dem Server meines Adressaten war die angebotene Datenmenge (erheblich?) zu groß. Das Ergebnis war eine entsprechende Fehlermeldung bei mir. Meine Überlegungen die Datenmenge auf ein anwendbares Maß zu verkleinern, haben hier zu keinem erkennbaren Ergebnis geführt. Meine Frage an den Kreis der Wissenden: "Was ist zu tun?" Theerkeerl |
Dropbox / Google Drive / Microsoft Onedrive / ... und dann nur noch den Link in der Mail versenden.
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we transfer com bis 2 Gb frei
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Yepp, wetransfer.com, da muss man sich auch nicht anmelden.
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Bei Email ist normalerweise bei 20 MB schluss.
Den mit Abstand einfachsten Weg den ich kenne führt über Dropbox. Wenn ein Ordner unter Windows für die Dropbox freigegeben ist, kannst du mit der rechten Maustaste auf eine Datei klicken und anschliessend "Dropbox Link kopieren" wählen. Anschliessend im Mail nur noch Control+V drücken um den Link zu dieser Datei zu versenden. Der Empfänger muss nicht bei Dropbox sein um den Link zu öffnen und die Datei herunterzuladen. Funktioniert problemlos mit Dateigrössen >1GB. |
Mein Internetanbieter gibt mit einen Cloudspeicher mit 1 TB Speicherplatz umsonst. Bilder hochladen und einen Link zu den Fotos per Mail verschicken. Hat das nicht mittlerweile jeder Internetanbieter?
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RAW-Versand per Mail?
Guten Abend,
ich danke euch für das Bündel von Vorschlägen. Sie werden für mich die Grundlage weiterer Erkundigungen. Dem Thema "Dropbox" und ähnlichen Programme stehe ich angesichts von kritikwürdigen Praktiken in den USA eher skeptisch gegenüber, auch wenn meine Daten das Licht der Öffentlichkeit nicht scheuen müssen. Dem Vorschlag von "cf1024" gegenüber kann ich eine gewisse vorauseilende Sympathie nicht verhehlen. Details muss ich mit meinem Anbieter klären. Beste Grüße von Theerkeerl |
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Du könntest Die RAW-Dateien auch mit einem Komprimierungsprogramm (7-zip, WinZip, ...) komprimieren. Mit diesen Programme hast Du die Option, das Archiv (die komprimierten Dateien) automatisch in Häppchen zu zerlegen (z.B. 5 MB-Größe) und jedes Häppchen einzeln zu verschicken. Zusätzlich kannst Du die Dateien mit einem Kennwort komprimieren, so dass Du einen gewissen Schutz bekommst. Der Empfänger speichert die Häppchen auf seiner Platte ab und kann dann die Dateien wieder extrahieren/entpacken. Nachteil: Mehr Aufwand (je nach Programm wirst Du mehr oder weniger automatisiert unterstützt). Vorteil: Keine Cloudnutzung und sicherer Versand. Ich würde das allerdings nur machen, wenn mir die Sicherheit entsprechend wichtig wäre. Ansonsten nutze ich lieber die Cloudlösung: Hochladen. Empfänger informieren und vom Empfänger Downloadfeedback einfordern. Nach Download beim Empfänger wieder aus der Cloud löschen. Oder Du kombinierst beide Verfahren: Statt die RAW-Dateien hochzuladen lädst Du die Dateien komprimiert und Passwortgeschützt hoch. Gruß und viel Erfolg Ralf |
@ Ellersiek
Meine Erfahrung ist die, dass die Archivvariante nicht für Jedermann geeignet ist. Die würde ich nur wählen, wenn ich weiss, dass der Empfänger versiert ist mit IT. Cloud Dienste sind natürlich kontrovers, ich habe die Daten auch lieber bei mir. Allerdings hätte ich keine Bedenken betreffend einiger Fotos. |
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Die einfachste Variante ist die Cloud-Variante. Aber da gibt es ja bedenken. Gruß Ralf |
Moin, moin,
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Dat Ei |
Oder du versuchst den Empfänger zu überreden sich einen brauchbaren Emaildienst zu zulegen. Ich bin mit Posteo sehr zu frieden (1€/Monat) Anhänge bis 50 MByte.
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Moin, moin,
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Dat Ei |
RAW-Versand per Mail?
Guten Morgen,
ich möchte hier ungern eine Grundsatzdiskussion über den E-Mail-Versand lostreten. Meine Anfrage wurde spontan ausgelöst, als ich mich vor das beschriebene Problem mit großen Datenmengen gestellt sah. @ ellersiek, ich habe vermutlich meine Bedenken gegen 'Dropbox' o.ä. Programme unklar definiert. Mir ist klar, dass wir immer von Cloud-Lösungen reden, wenn wir über eine externe Auslagerung von Daten diskutieren. Bei meiner Anspielung auf 'Dropbox' hatte ich die beschriebene Praxis amerikanischer Regierungsdienststellen im Blick, davon ausgehend, dass Datenschutz in Deutschland einen höheren Stellenwert hat. Ob das stark beworbene Angebot meines heimischen Anbieters auch die Nutzung eines heimischen Servers bedeutet, bleibt zumindest bis zu einer Prüfung ein Rätsel. Von einer generellen Abneigung gegen eine Cloud-Lösung kann man bei mir nicht ausgehen. Nochmals: "Danke für die Infos". Beste Grüße Theerkeerl |
Also zum Thema Dateien per Mail versenden: Bei allem > 15MB gefährlich nah daran abgelehnt zu werden, wird es noch größer ist es ein reines Glücksspiel. Wie groß eine Mail maximal sein darf ist so gut wie bei jedem Mailserver konfigurierbar und so gut wie bei jedem Mailserver anders eingestellt ;-) Die 20MB sind hier dann auch netterweise ein Richtwert an den sich einige halten und dann ist das ganze auch noch recht ineffektiv:
Binärdaten werden BAS64-Kodiert, wodurch sie dann mal schnell um 1/3 größer werden Dazu der header der Mail Ggf. dein Text in zwei Versionen (Plaintext und HTML) ... Den Empfänger zu Raten, doch bitte auf gmail zu wechseln halte ich da eher für kontraproduktiv. Zum einen sollte man aus den oben genannten Gründen eh davon absehen größere Dateien per Mail zu versenden, zum anderen kann es ja auch dein Mailserver sein, der die Mail aufgrund der Größe ablehnt. Bilder bei Cloud-Diensten hochzuladen ist hier wirklich, technisch gesehen, die bessere Alternative (besonders da man Sie auch mehrfach versenden kann ohne weitere große Mails durch die Gegend zu blasen). Das hier jemand um seine Privatsphäre besorgt ist, kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Auch ich bin das und habe daher für solche Zwecke eine Owncloud-Installation laufen, das ist aber ggf. für technisch nicht so versierte Leute etwas übertrieben und erhöht wieder die Komplexität. Ggf. eine alternative sind die Cloud-Dienste deutscher Anbieter (Strato, Telekom, GMX) die fertige Lösungen teilweise als Paketbestandteil des Mailpostfaches oder des Internetzuganges bieten. Aber auch hier gilt: Wenn sich der Dienst durch Werbung finanziert ist der Kunde die Ware und seine Daten "intressant". Grüße Christian |
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Gruß Achim |
https://www.wetransfer.com
ist ja nun wirklich einfach, braucht man gar nix dafür, nicht mal einen account wo ist das problem? |
Ich habe innerhalb der letzten Tage mehrfach "www.we transfer.com" genutzt, zuletzt gestern Abend.
Heute bekam ich die Anzeige, dass der Dienst derzeit nicht verfügbar ist, aber demnächst wieder kommt. Ich hoffe das sehr, ich fand das sehr nützlich für meinen gelegentlichen Datenversand. Nun werde ich mal picdrop ausprobieren. Matthias |
Entschuldigung, wenn ich das so direkt sage, aber wer Probleme bei Fotos mit Dropbox oder Wetransfer hat, sollte schon gar keine E-Mails schreiben. Oder das Internet gleich ganz sein lassen.
Da ist es auch egal, ob der Hoster in den USA oder in Deutschland sitzt. Mein Rat wäre auch Dropbox gewesen. Mache ich schon jahrelang und bislang hat kein Geheimdienst bei mir die Tür eingetreten. |
RAW mit Kompressionsprogramm Verschlüssel und auf irgend ein Cloud Service hochladen. Outlook hat eine gute Anbindung an Onedrive und das selbst in der Web Version. Wenn es härter sein soll ... Truecrypt ;)
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wetransfer habe ich auch schon genutzt, hatte aber daten-transport.de früher entdeckt, und das nutze ich deshalb öfter. Dort werden die Daten nach wenigen Tagen automatisch gelöscht, so dass man sich darum keine Gedanken machen muss, wie z.B. bei der Dropbox, die ohne Pflege irgendwann voll wird.
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@oldy Weil ich davon berichte, dass ab heute wetransfer nicht erreichbar ist, habe ich Probleme und sollte keine Emails versenden?
So recht verstehe ich das nicht. Aber wenn du mit Dropbox so gut vertraut bist, dann hast du vielleicht einen Tipp für mich. Im Sommer hat mir ein Freund 60 Fotos von unserer Kanutour via Dropbox zugesandt. Ich fand es nervig, dass ich jedes Bild anklicken musste, um es herunter zu laden. Wie kann ich bei Dropbox einen Stapel downloaden? Die Übertragung via wetransfer fand ich dagegen super einfach. Matthias |
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Oder Du bastelst Dir mit Deiner NAS oder der Fritzbox eine eigene Cloud und vergibst Zugriffsrechte auf einen bestimmten Ordner.
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Dann kommt ein liebes Skript Kiddy und macht daraus ein IoT ddos Zombie :)
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Kann man das essen?
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auf mich mutet der Fred trollig an. Brenn eine DVD, klebe die Versandtasche gut zu und das wars... nerv
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Da ich es mit dem Vertrauen auch nicht so habe nutze ich dropbox mit passwortgeschützen zip-Dateien.
Das sollte reichen. Niemand wird sich den Aufwand machen, ein völlig unbekanntes zip zu knacken. Auch den Download-Link bekommt normalerweise nur der Adressat. |
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