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low light performance A77ii vs RX100 vs alpha 6300
Hallo zusammen
Ich war gerade 4 Wochen in Asien im Urlaub und habe viele Fotos gemacht mit der Alpha A77 ii und RX100. Ich fotografiere gerne mit beiden Kameras, die A77 ii hat mich allerdings in 2 Punkten ein wenig enttäuscht: Low Light Performance und Dynamic Range. In schlecht beleuchteten Innenräumen oder bei viel Wolken und wenig Sonne hat mich die a77ii nicht überzeugt. Ich habe subjektiv das Gefühl (habe keine expliziten Vergleichsfotos gemacht), dass die RX100 hier viel besser abschneidet. Zugegeben, ich hatte auch nicht ein wirklich lichtstarkes Objektiv dabei, habe vorwiegend mit dem Sony 18-135mm fotografiert. Auch bei hohen Kontratsten (Sonnenschein, Bäume mit Schatten) fand ich das fotografieren schwierig, wobei dieses Problem wohl alle digitalen Kameras mehr oder weniger haben. Ich überlege mir in Zukunft eher eine Spiegellose mit auf Reisen zu nehmen. Das tiefere Gewicht ist auf jeden Fall ein Vorteil und die Low Light Performance müsste ja aufgrund des fehlenden halbdurchlässigen Spiegels auch besser sein. Gibt es schon Hinweise wie die A6300 in diesem Bereich abschneidet? Mir ist klar, dass die A7Sii in Sachen Low Light das Nonplus Ultra ist, nur ist diese Kamera halt auch sündhaft teuer. Von der RX100 war ich einmal mehr beeindruckt. Wenn man Preis Leistung berücksichtigt, ist diese Kamera in meinen Augen unschlagbar. |
Die RX100 ist wirklich bemerkenswert gut (in etwa Niveau der A700, was die genannten Punkte angeht), aber im Rauschverhalten und insbesondere beim Dynamikumfang meiner A77 deutlich unterlegen.
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low light performance A77ii vs RX100 vs alpha 6300
Hallo,
du sprichst von low light performance bei der A77II unter Verwendung eines 18-135 mit max. Anfangsöffnung von 3,5 das passt für mich nicht besonders gut zusammen! Hast du denn mit der a77II schon DRO und HDR getestet? Ich erziele damit regelmäßig ziemlich gute - sehr gute Ergebnisse. Einen Vergleich zur Alpha 6300 habe ich allerdings nicht |
Die Low Light Performance einer Kamera hat nichts mit dem Objektiv zu tun. Sie ergibt sich aus dem Rauschverhalten der Kamera bei einer bestimmten ISO-Zahl. Wenn man ein lichtstärkeres Objektiv bei unverändertem Licht an die Kamera setzt und bei Offenblende benutzt, braucht man natürlich eine geringere Emfindlichkeit und damit rauscht es weniger. Benutzt man aber zwei Objektive bei gleicher Blende (z.B. f8), die eine unterschiedliche Lichtstärke / Offenblende haben (z.B. f1,4 und f5,6), ändert sich nichts.
Natürlich darf man nicht die RX100 bei f1,8 und ISO400 mit der A77II bei f2,8 und ISO 800 vergleichen und dann behaupten, die RX100 sei besser. |
Viele Sony Kameras haben keine LowLight Stärke. Wenn Du das möchtest, dann solltest Du eine andere Marke wählen. Sony ist seit ich die Marke kenne, eher eine Marke, die soviel als Möglichkeit Funktionen reinpackt ohne eine richtig fertigzustellen.
Die a77ii hat gegenüber der a77 nur geringfügig an LowLight Stärke gewonnen obwohl das zunächst äußerlich anders aussieht. Der Grund liegt nach meiner Ansicht in der Tatsache begraben, dass Sony das Rauschen sehr fein gestalten will und es daher zunächst weniger auffällt. Warum sie darin ihr Heil suchen, kann ich mir nicht erklären. Eventuell hängt das mit der Tatsache zusammen, dass sie auch noch die Video-Menschen befriedigen wollen (...alle Funktionen) Während bei der a77 das Rauschen bei ISO320 recht deutlich einsetzt (grobkörnig) und dann stetig zunimmt bis bei ISO1600 Ende ist, hat sich das bei der a77ii insoweeit verändert, dass durch die Feinheit des Rauschens das bei der a77ii erst bei ISO1000 / 1250 auffällt, dann aber rapide abnimmt und sich das bei der a77ii eher Richtung zwischen 2000 und 3200 verschiebt. Zumindestens konnte ich das am Anfang bei meiner RAW-Bildersichtung feststellen. die a6000 ist ähnlich (Wenn nicht sogar das gleiche Verhalten). Ich glaube, alle 3 Kameras incl. der Nex7 haben das gleiche Dynamikverhalten (-software)? Also da hat sich wenig verändert. Das hat sich erst mit den FEs etwas verschoben. Aber auch da tut / tat sich Sony schwer. Nicht umsonst hat die a7ii damals alleine wegen des unzureichenden Rauschverhaltens einen Abstrich erhalten. Die D750 ist dort das Maß aller Dinge. Sie geht auch mit Unterbelichtungssituation großzügiger um, wie z.B. die a7rii. Die a7rii ist allerdings bei richtiger Belichtung in Sachen Dynamik schon ein Ding. Überspitzt gesagt, kannst Du ein bei ISO100 vollständig unterbelichtetes Bild mit CameraRaw vollständig retten. Jedoch halte ich sie auch beim Rauschverhalten etwas zickig. Meine Familie berichtet von der RX100 auch viel Gutes, ich bin immer wieder überrascht, was die Kamera an guten Bildern erzeugt, aber vergleichbar sind die beiden Kameras nicht. |
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Je nach Prämisse von grosser oder geringer Schärfentiefe wird das Ergebnis ggf. unterschiedlich bewertet werden. Wobei es bei den hier gegebenen Parametern sehr ausgeglichen ist. |
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Nämlich dann, wenn man die oben erwähnten Blende-ISO- Kombis bei einer bestimmten Fotosituation eben benötigen würde und einem eine RX100 dann aufgrund der niedrigeren ISO weniger Rauschen "beschert". Natürlich ist die RX100 deshalb "per se" nicht die bessere Kamera. Nur eben für manche Situationen vielleicht besser geeignet, wenn man sonst grad keine lichtstarken Objektive zur Verfügung hat. Ob dieser Vergleich sehr sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage. Denn ich hab ja eine Kamera nicht nur speziell für eine bestimmte Anwendungs- Situation..... |
Bezüglich Rauschenverhalten und Dynamikumfang möchte ich auf diesen Thread verweisen: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=166190.
Ich habe damals meine A77II bei einer Fotomesse von heise vermessen lassen und auch Vergleichswerte von einer A7IIR. Info an den TO: Möchtest du besseres Rauschverhalten für Low Light Aufnahmen wirst du zu einer Vollformat greifen müssen ;) Und bzgl. gegen die Sonne fotografieren: Da tut sich jeder irgendwie schwer. Und noch einen Hinweis: Wenn es zu hohe Kontrastunterschiede kommt, verwenden viele ua. Verlaufsfilter. |
So schlecht ist das Rauschverhalten A77ii nun auch nicht. Im Vergleich zu meiner A65 ist die A77ii deutlich besser!
Da ich noch kein Beispielbild gesehen habe, füge ich mal eins ein. Aufgenommen mit der A77ii, und SAL 18-135, ISO 1250 Ich sehe da kein Rauschen oder ich brauche eine neue Brille :D Gruß Hans → Bild in der Galerie |
Danke für die zahlreichen Antworten.
Die A77ii hat einen ultraschnellen AF, hohe Serienbildgeschwindigkeit, nur habe ich das in 4 Wochen kein einziges mal verwendet. Situationen mit wenig Licht sind mir aber ständig begegnet; sei es eben in Innenräumen oder unter Bäumen und dergleichen. Ich war froh hatte ich meine RX100 auch noch dabei. Gerade Portrait Fotos - und das mache ich auf Reisen häufiger - sind bei wenig Licht schwierig mit dr A77ii. Aufgrund der Schärfentiefe muss ich mit dr A77ii abblenden (sonst ist dann wieder die Hälfte der Fotos unscharf wegen nicht ganz getroffenem Fokuspunkt), und dann braucht es sofort sehr hohe ISO Zahlen. Stativ hatte ich immer dabei, ist aber für Portraits bei wenig Licht auch nicht hilfreich. Mit der RX100 kann ich bei wenig Licht mit einer Anfangsblende von 1.8 problemlos noch Personen fotografieren; Abblenden ist nicht nötig, und im Automatikmodus geht die ISO Zahl selten über 800. Ich sage ja nicht die RX100 sei die bessere Kamera, aber gerade für diese Situationen ist Sie der A77ii einfach massiv überlegen. Weil ich Situationen mit wenig Licht sehr oft angetroffen habe, überlege ich mir eben eine Alternative. Vollformat ist besser bei wenig Licht, allerdings muss man für eine grosse Schärfentiefe eher noch mehr abblenden? |
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Du brauchst keine Brille :crazy: |
in die oben beschriebene "Falle" bin ich anfangs mangels Fotografierkenntnisse auch gerutscht. Hauptsache viele Bilder nacheinander und einen guten schnellen AF. Nun hatte die a77 nur die Serienbildgeschwindigkeit, keinen gescheiten Tracking AF. :D
@Joker13: wie ich schon beschrieben habe. Bis ISO1250 ist das bei der a77ii ok. Gleich der a6000. Aber es bei 100% vorhanden, ganz feinkörnig (Was natürlich keiner anschaut) und man einfacher entrauschen (z.B ein bißchen Dunstfilter verwenden). Aber das Bild bekommt ja auch gut Licht oder? |
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Ich würde der der A77ii auch ISO 1600 zutrauen, ohne Probleme. |
In meinen Augen ist das "Rauschen" stark subjektiv. Wenn man ein Foto bei 100% anschaut, ist es spätestens ab ISO800 deutlich sichtbar. Es muss nicht störend sein, aber die Meinungen was "störend" ist, gehen da wohl auseinander.
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Also ich habe beide Kameras und würde (ohne Test) sagen, dass gerade der Dynamikumfang bei der A77II schon besser ist.
Ich kann hier im RAW - Format locker bis 2 EV nach oben oder unten korrigieren. Beim Rauschen halte ich die A77II ebenfalls der RX100 für überlegen. Die RX100 hat natürlich mit Blende 1,7 in der einen oder anderen Situation die Nase vorn. Durch den Verkürzungsfaktor habe ich da auch oft noch vernünftige Tiefenschärfe. Dennoch nutze ich die RX100 nur, wenn ich nicht schleppen will, da ich (wie oben gesagt) die A77II ansosnten im Vorteil sehe. Ganz abgesehen von Freistellungspotential und Möglichkeiten des Obektivwechsels. Beim Rauschen heißt es ja wie immer, was will ich machen. Für Ausdrucke im Fotobuch kann ich meiner Meinung nach beid er A77II locker bis ISO 3200 gut fotografieren. Für ein Großformatiges Bild würde ich versuchen, unter ISO 800 zu bleiben. |
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Die Differenz von Blende 1,8 zu 3,5 sind fast 2 Blendenstufen. Das entspricht halbwegs dem Cropfaktor (und damit der gleichen Schärfentiefe) von APSC vs. 1"-Sensor. Somit hat man bei der RX100 (nur bei Offenblende und maximalem Weitwinkel) etwa dieselbe Bildwirkung wie mit dem genannten 18-135 bei 18mm mit Offenblende 3,5 an der A77II. Dafür kann man bei gleicher Belichtungszeit mit der RX100 zwei ISO-Stufen niedriger bleiben. Da die RX100 im Rauschverhalten aber nur(!) ca. 1 EV schlechter ist als die A77II bleibt die RX100 (nur) bei maximalem Weitwinkel klarer Sieger gegen das Gespann A77II + 18-135. Leider verschlechtert sich die Differenz mit zunehmendem Tele schnell zu Lasten der RX100 Die A6300 setzt sich beim Rauschen von der A77II um "nur" etwa eine weitere halbe Blendenstufe ab (was dem Verlust durch den translucenten Spiegel nahekommt), hat dafür aber durchweg ca. 1 Blendenstufe mehr Dynamik. |
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aidualk hat mit der A7rII und nur einem 300mm Objektiv (70-300G) eine Eule fotografiert. Ich stand daneben mit der A77 und 400mm (70-400G). Mein Bild war zwar größer, aber trotzdem sah aidualks Eule viel besser aus. Mit der A99 bekomme ich deutlich bessere Resultate als mit der A77. Bedenkt man nun, dass die APS-C A6300 eine Bildqualität wie die A99 bietet, wird klar, dass es auch bei APS-C wesentlich besser als mit der A77 oder A77II geht. Hoffentlich bringt Sony bald eine Kamera mit dieser Bildqualität auch bald mit A-Bajonett. |
Du setz die A77 gleichwertig zur A77ii, das ist nicht richtig.
Ich hatte die A65, die A77ii ist der A65/A77 (gleicher Sensor) insbesondere was das Rauschverhalten angeht deutlich überlegen. Beim alten Sensor ist bei ISO 800 Schluss sonst rauscht es schon deutlich. Bei der A77ii kannst Du bei vergleichbarer Qualität bis ISO 1600 gegen. Gruß Hans |
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Aber ich weiß schon wo meinen Rechenfehler lag :crazy: |
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Also typisch für Landschafts- und Urlaubs- Fotografiererei. Das Gesamtgewicht der Fotoausrüstung noch gar nicht argumentiert. ;) |
A77 - sowohl die alte als auch die II - sind sicher keine Vorbilder an Rauscharmut.
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Oftmals hilft aber eine deutliche Tiefenanhebung. Früher verwendete ich dazu DRO in der Kamera, allerdings sieht das manchmal - wenn man es voll aufdreht - nicht mehr sehr natürlich aus. Seit ich CaptureOne verwende lasse ich DRO in der Kamera meistens auf Auto, wo es manchmal hilft, ohne aber extrem zu werden. Fotos die mehr Tiefenaufhellung benötigen entwickle ich mit c1 aus dem RAW nach (deshalb fotografiere ich nahezu immer RAW+JPG), denn die Tiefenanhebung in c1 wirkt erheblich angenehmer, und geht sogar weiter als DRO in der Kamera. Zitat:
Seit ich CaptureOne verwende und auch öfter mal aus dem RAW entwickle, weiß ich, dass zwischen RAWs aus A77 und A77 II kein Unterschied ist. Der einzige Unterschied, der manchmal diesen Eindruck erweckt, ist, dass die A77 II (per Automatik) etwa um 1/4 bis 1/3 Blende stärker belichtet. Somit ist das Bild ein klein wenig heller und rauscht ein bisschen weniger. In den Highlights ist aber auch nicht mehr ganz so viel Luft wie bei den von der A77 schwächer belichteten Bildern. Bei Motiven mit hohem Dynamikumfang (man lernt mit der Zeit, die schon bei der Aufnahme zu erkennen) mache ich die Aufnahme mit mehr oder weniger deutlicher Unterbelichtung, damit die hellen Stellen im Bild noch Zeichnung haben und nicht ausfressen. Damit die dunklen Stellen nicht zu finster rüberkommen muss man die später bei der RAW-Entwicklung aufhellen, dabei steigt das Rauschen dann wieder an - genau so weit wie bei der A77. Ich habe das in der Zwischenzeit anhand vieler Motive sehr ausgiebig ausgelotet und muss sagen, ich finde die A77 RAWs - egal ob aus der A77 I oder II - haben recht gute Dynamikreserven für nachträgliche Korrekturen. Ich habe aus den RAWs schon Fotos gerettet, deren JPG fast schwarz war, so unterbelichtet. |
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@ Reisefoto Naja, Portrait ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck. Ich meine weniger Aufnahmen nur vom Gesicht, sondern von einer Person in wechselnder Umgebung (typisch Urlaub halt). @ wus Das heisst, du nutzt RAW nur sehr selektiv für einzelne Bilder und verwendest sonst jpgs? Das ist auch der Weg den ich einschlagen möchte, ich habe keine Lust und Zeit tausende Bilder aus dem Urlaub zu entwickeln, häufig bin ich mit dem jpg aus der Kamera auch total zufrieden. Ich kenne mich mit der RAW Entwicklung aber noch nicht wirklich aus, weiss auch noch nicht welche Software ich mir antun soll. Weshalb verwendest du CaptureOne und nicht Lightroom? DRO habe ich auch schon verwendet, hilft ein wenig, aber die Fotos werden schnell unnatürlich... |
Die A77 II liefert eindeutig die bessere Bildqualität im Vergleich zur RX100. Ich habe beide Kameras, kann also auf einen direkten Vergleich zurückgreifen. Die A6300 mag wohl im Rauschverhalten etwas besser sein, aber Bilder, die aufgrund eine dunklen Lichtsituation mit der A77 II nicht gelingen, werden dies auch nicht mit einer A6300.
Weit hilfreicher wären entweder lichtstarke Objektive, z.B. die beiden preiswerten Festbrennweiten, die schon genannt wurden, oder aber die teureren Modelle von Sigma aus der Art-Reihe mit 1,4er Offenblende. Eine andere Möglichkeit wäre ein Systemblitz. Man kann nicht alles über ISO regeln und gerade bei Portraits ist ein Blitz in vielen Situationen Pflicht. Mir kommt es so vor, dass du dich mit der Materie insgesamt nicht so gut auskennst. Daher ist davon auszugehen, dass du deine A77 II nur zu einem Bruchteil ihrer Möglichkeiten ausnutzt. Grundsätzlich wäre meine Empfehlung, sich mit den Grundlagen der Fotografie auseinanderzusetzen. Eine günstige Festbrennweite und ein Blitz wären meine zweite Empfehlung, damit könntest du dann echte Fortschritte machen. Vom Kauf einer A6300 und einem "weiter so", nur eben mit einem anderen Kamerabody, rate ich ab. Das bringt dich wie schon gesagt zu wenig weiter. Falls du dich mit der Fotografie nicht mehr in die Tiefe gehend auseinandersetzen möchtest und von weiteren Objektiv- und Zubehör-Käufen absiehst, wäre es wahrscheinlich eine gute Idee, die A77 II ersatzlos zu verkaufen und dann nur noch mit der RX100 im Automatikmodus weiterzumachen. |
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Ich arbeite mit Lightroom bzw. Photoshop - zu den anderen Konvertern und Bildbprogrammen kann ich also ncihts sagen. Ein Vorteil von LR ist u. a. , dass man vieles in der RAW-Entwicklung automatisiert ablaufen lassen kann. So kann man z. B. die Rauschunterdrückung je nach verwendetem Kameramodell und ISO-Einstellung vorgeben. Das Prinzip wird z. B. hier beschrieben. Dazu kommt, dass man im Modul "Entwickeln" z. B. mehrere Bilder mit ähnlicher Lichtsituation markieren und die Einstellungen synchronisieren kannst - automatisierte Rauschunterdrückung und Synchronisation von Belichtungsvorgaben für mehrere Bilder beschleunigen die Entwicklung sehr. Es ist aber dennoch mehr Aufwand gegnüber einen JPG dierekt aus dem Kamera, denn das ist ja schon fertig. Lies dich mal ein wenig ein, fotografiere aus Jux in JPG + RAW, mache vom Statiiv eine ISO-Reihe (nur die Belichtungszeit und ISO wird geändert) von demselben kritischen (=hohe Kontraste, feine Strukturen) Motiv (für die Feinjustierung der Rauschunterdrückung je nach ISO-Stufe) und lade dir LR als Testprogramm runter. Schieb die RAWs in einen eigenen Ordner und importiere dir den in LR. Probiere insbesondere mal die Lichter/Tiefenregler und die zusätzlichen Regler für Klarheit, Dynamik,Sättigung - bei Falschbelichtungen auch zusätzlich die Belichtung aus. Lass dir Überbelichgungen (in rot) und Unterbelichtungen (in blau) im bild dirket mit anzeigen, damit du schnell eine Beurteilung der Belichtung vornehmen kannst. Wenn dir die Fabrben nicht geafallen probiere noch Temp. und Tönung. Damit läßt sich schon einiges aus den Bildern holen. Erwarte aber nicht zuviel: die aktuellen JPG-Engines in der Kamera sind schon sehr gut, die eigene Entwicklung passt das Ergebnis nur noch etwas mehr den eigenen Wünschen an. vlG Manfred |
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Klar, manchmal wünschte ich mir noch bessere Dämmerlichttauglichkeit. Aber da bin ich dann bei einer A7SII oder A7RII.... Die liegen aber derzeit ausserhalb des Budgets, was ich für eine Kamera zu bezahlen bereit bin. Ich bin aber auch regelmässig mit mindestens 3 Bodies und je nach zu erwartenden Gebenheiten mit unterschiedlicher Objektivbestückung - und(!) dem Einbein (oder 4kg-"Männer"-Stativ) - unterwegs. Aso nicht unbedingt der typische Anwender. Das trifft auch meine Art zu fotografieren zu, nämlich möglichst ohne AF und Belichtungsautomatik. Manchmal lässt sich das (mit ferngesteuerter Bedienung) aber nicht vermeiden. |
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Entweder hohe Lichtstärke also möglichst große Anfangsöffnung, oder hohe Sensorempfindlichkeit (verbunden mit Rauschen), oder lange Belichtungszeit (Stativ erforderlich, Bewegungsunschärfe durch bewegtes Motiv möglich). Bzw. einem Mix aus allem, wobei die hohe Lichtstärke des Objektivs da meist die beste und sinnvollste Wahl sein dürfte, bzw. am praktikabelsten sein dürfte. Das musste mal gesagt werden. |
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Weil ich auch lange keine Lust hatte mich intensiver mit RAW-Entwicklung zu befassen habe ich früher nur ab und zu mal den Sony IDC verwendet. Die Ergebnisse waren nicht immer zufriedenstellen, und als ich dann hörte, dass man die Express Version von c1 für Sony kostenlos kriegt habe ich mir's runtergeladen. Tja und von da an dauerte es dann nicht mehr so lange bis ich für wenig Geld auf die Pro Version für Sony upgradete. Ich bin immer noch kein c1 Crack, die Bedienung ist nicht gerade sehr intuitiv (finde ich jedenfalls) und man braucht schon eine gewisse Einarbeitungszeit. Was Belichtung, Tonemapping und WB anbetrifft komme ich inzwischen damit ganz gut klar. |
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Ich bin kein Profi, besitze meine Alpha A77ii seit knapp einem Jahr. Gelohnt hat sich das Gerät für mich schon lange. Der Trigger für den Kauf war, schlussendlich dass ich alte Negative digitalisieren wollte; das habe ich unterdessen auch erfolgreich gemacht (15'000 Stück). Ich lerne ständig dazu, weiss aber schon einiges über die wichtigsten Parameter der Fotografie, so dass mir durchaus brauchbare Fotos gelingen. Zitat:
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@skewcrap:
Also Ziel erreicht... Wahrscheinlich viel mit ISO100, dann ist das kein Problem. Lass Dich nicht abschrecken, wie lern erst mal fotografieren, so bin ich damals auch begrüßt worden und bin dann erschrocken ins DSLR-Forum gewechselt. Dort hatte man viel Geduld mit mir. Die Einseitigkeit der Kamerawelt treibt manchmal Stilblütten :D Ich habe eine Zeitlang Wildtiere in engerem Raum bei schlechtem Licht fotografiert. Dort war die a77 auf Grund des Rauschens nicht nutzbar (nicht wegen der Größe etc.). Ich hatte mir überlegt, die a77ii als Alternative zu erwerben und habe sehr lange mir im Internet entsprechende RAW-Files heruntergeladen. Die ersten beschriebenen Anworten in Deinem Thread von mir sind das Resultat. Daher habe ich gelassen. Als Alternative habe ich mir die a6000 für Reisen erworben. Sie weißt ein leicht besseres Verhalten auf (Spiegellos). Ansonsten habe ich das Thema von Kamera zu Sonykamera beobachtet und mir viel Raws angeschaut... Die a6300 ist etwas besser, ist aber in einer Preisregion, in der ich mir andere Kameras kaufen würde oder eine spezielle Kamera fürs Filmen (Sony Hang zur eierlegenden Woll...). Aber das muß jeder mit sich ausmachen. Ich denke, wenn das Projekt der 15.000 Dias vorbei sind ist, waou - wie lange hast Du denn dafür gebraucht! - wirst Du langsam merken, was Du brauchst. Vielleicht war das ja auch nur eine einmalige Geschichte. Ich kann Dir nur empfehlen: Reitze Dein Equipment erst einmal vollständig aus. Die Diskussion um lichtsstarke und qualitativ bessere Objektive lohnt sich nur dann, wenn man Jahre an dem Zeug festhalten will - muß - und man dafür ein entsprechendes Preis-Leistungsverhältnis erwartet. Und: Wenn man weiß, welche Linsen notwendig sind: Sonst wird man schnell zum Sammler... |
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- Das Kit SAL1650 - SAL100 (für Digitalisierung gekauft) - SAL18135 (Reise) - SAL1118 (Reise) Es ist kein extrem Lichtstarkes Objektiv darunter, aber eben, das nützt mir in einigen Fällen auch nur bedingt etwas. Mich würde mal interessieren, wie Ihr eine Gruppe von Menschen an einem Tisch sitzend bei wenig Licht (Innenraum oder Dämmerung) fotografieren würdet. Also eigentlich will man dafür ja eine grosse Schärfentiefe bei gleichzeitig grosser Blendenöffnung... Hm... Ich weiss jetzt was ich in diesem Fall mache; ich greife zur RX100; bis jetzt hatte ich damit auf jeden Fall die mit Abstand besten Ergebnisse erzielt. |
Ich nutze ein Blitz um die Isozahl niedrig zu halten und f5.6 bis f7.1 um die Schärfe zu behalten:)
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Da der eingebaute Blitz nicht wirklich toll ist, heisst das dann aber wiederum noch mehr rumschleppen...
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Auf Reisen wäre das eventuell so.
Du kannst aber auch anders arbeiten, den positiven Ansatz: schaue bei welcher ISO-Zahl Dir das Rauschen am Besten gefällt und setze es gezielt als Obergrenze ein. An der a6000 ist das 1250. An der a7rii habe ich es bis heute noch nicht herausgefunden. |
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