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Foto-Verbot am Strand vom Ostseebad Boltenhagen!
...halleluja :lol:
was hat die Kurdirektorin geraucht....!? Die Urlauber malen sich dann ihre Erinnerungs-Fotos vom Urlaub, ups Bilder :cool: http://www.faz.net/aktuell/gesellsch...-14298121.html |
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Warum sollte man einen Artikel auf den man sich bezieht auch noch selbst zu Ende lesen?
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Jetzt fehlen noch (wieder) die Wachtürme mit den Stasi-Schergen die diese F........ überwachen. |
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Wo ist das Problem? Es werden mit diesen Hinweisen Spielregeln bzgl. Fotografieren aufgestellt, die für jeden Otto-Normal-Menschen selbstverständlich sind, aber leider von vielen Leuten missachtet werden.
Es ist doch wirklich so, dass man sich heutzutage nicht mehr unbeobachtet fühlen kann, seit es in jeder Familie mehr Kameras/Smartphones gibt als Familienmitglieder. Früher konnte man sich da einfach am Strand umziehen oder die Kinder nackig laufen lassen und wurde allenfalls von den Grenzsoldaten beobachtet. Dann waren die endlich weg, nun kommt die neue Plage. Heute muss man ständig damit rechnen, dass irgendein Depp heimlich Fotos macht und die ins www setzt. Ich finde die Hinweise völlig in Ordnung. |
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Ein typischer Click-Bait! :cool:
meshua. |
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Den Fehler zugegeben zu haben und nachbessern zu wollen, ist doch wohl Erklärung genug.
Wenn man nach dieser Erklärung einen Thread eröffnet, der wider besseren Wissens falsche Behauptungen aufstellt, ist das einfach nur miese Stimmungsmache. Aber jeder, wie er will. :roll: Man kann sich natürlich theoretisch auch im Nachhinein über diese missglückte Aufkleber-Aktion lustig machen, aber das geht gewiss anders. |
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Deswegen ist der Thread abwegig in der Eröffnung. |
Jetzt fahre ich persönlich zwar eh lieber an die Nord- als an die Ostsee, aber ein Strand, an dem es 1 Gebot- und 10 Verbotshinweise gibt (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...a-1098655.html *), ist für mich alles andere als einladend. Darüber darf die Marketingabteilung gerne mal 'ne Viertelstunde nachdenken. Viertelstunde - schaffen die schon (Zitat Fritz Eckenga).
Und gerne dürfen Sie mir erklären, warum es ausgerechnet das Fotografierverbot (nichts anderes sagt das Schild mit der durchgestrichenen Kamera aus) in den Sprachen deutsch, englisch und arabisch gibt. Die arabisch sprechenden Besucher nehmen dort schon den dritten Platz in der Rangliste ein? Geehrtes Marketing: Respekt! Für mich ist die Regelung eine Regelung für die Rechtsanwälte. So schön formuliert, da gibt es sicher jede Menge Möglichkeiten mehr oder weniger unschuldige Menschen zu verklagen oder zu mindestens zu drangsalieren. Wenn es schon mit dem gesunden Menschverstand zu regeln ist, dann braucht es das Verbot nicht. Für alle anderen Gründe stellt man eben Verbote auf. Da ein Strand wahrscheinlich kein öffentlicher Raum mehr ist, zählt die Panoramafreiheit wahrscheinlich auch nicht mehr. Wie großzügig von der Marketingabteilung, dass trotzdem noch Sonnenuntergangsbilder an diesem Strand gemacht werden können. Freiheitsliebende Grüße (auch im Sinne von Rosa Luxemburg) Ralf *Kurze Frage: Wenn es schon eine Tagesstrandkurabgabe gibt, gibt es dann auch eine Abend- und Nachtstrandkurabgabe? |
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Und Teile dieses informierenden Flyers müssen als Verbote auf die Infotafeln? Sorry, aber mit Nachbessern kann man das nicht mehr retten. Eine Willkommenskultur (nicht nur für Flüchtlinge) sieht für mich anders aus. Mehr und mehr fällt mir wieder ein, warum wir uns so schwer tun, deutsche Urlaubsgebiete als Ferienziele einzuplanen. Gruß Ralf |
Ich habe an vielen buddhistischen und hinduistischen Tempeln und moslimischen Moscheen englischsprachen Hinweise vorgefunden, dass der Besucher bitte die Schuhe ausziehen möge. Ist das auch ein Zeichen mangelnder Willkommenskultur? Oder ist es doch nur der Hinweis für Besucher aus anderen Kulturen, die dieses Verhalten und diese Verhaltensregeln möglicherweise aus dem eigenen Kulturkreis her nicht kennen, welches Verhalten hier erwünscht oder unerwünscht ist?
Dat Ei |
@Ralf (post#12/14)
perfekt, besser geht nicht. :) DANKE Ich dachte schon ich bin der einzige hier im SONY UserForum der dieses Fotografierverbot an einem Strand absurd findet. Dass jetzt alle auf mich losgehen kommt mir sehr sehr bekannt vor, Iwan Petrowitsch Pawlow lässt grüßen. Freiheitsliebende Grüße nach Hiddenhausen Louis btw: siehe auch Bild "....sieben Tage Regenwetter" von Joh78 im Bildercafè. Eingestellt um 22:17Uhr die erste post kommt schnell nach bereits 7 Minuten um 22:24Uhr von einem joker13 der nach einer Einverständniserklärung ruft, sonst gibts Ärger. (Vielleicht noch von einem Notar beglaubigt, oder!!!??) Mein Gott, ich könnte kotzen. |
Kleiner Hinweis aus weiter Ferne:
Das Volk der Anangu, das im Gebiet des Uluru (Ayers Rock) in Australien lebt, bittet auf Hinweistafeln die Besucher, den Fels aus Rücksicht auf ihre Religion nicht zu besteigen und auch gewisse heilige Bezirke nicht zu fotografieren. Alljährlich kommen Menschen bei der Besteigung des Uluru wegen Hitzschlag zu Tode und auf dem Rundweg wird ständig fotografiert. Zu den Schildern in Boltenhagen: Leider wird in vielen Teilen der öffentlichen Verwaltung hirn- und verantwortungslos gearbeitet. Alles, was auf dem Auftragszettel steht, wird abgearbeitet, ob sinnvoll oder nicht. Besonders auffällig sind bei dieser Arbeitsweise ehemals preußische Gebiete und ostdeutsche Länder - man hat ja schließlich auf Anweisung "von oben" gearbeitet... |
Die Frage, die ich mir stelle, wenn ich die (bebilderten!) Berichte in der Presse dazu lese, ist die:
WER um Gottes Willen will da überhaupt fotografieren?? :shock: Vielleicht ist es ja umgekehrte Psychologie...wenn man etwas negiert und verbietet, wird es interessant. :mrgreen: (Achja, falls ich das dazu sagen muss: dieser Text ist eher auflockerndnichtsoernst gemeint. ;) Manchen Dingen muss man einfach ab und an mit Humor begegnen, sonst wirds schwierig...) |
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Es ist eher der Beweis dafür, dass sich Besucher, die in anderen Kulturkreisen leben, sich vorher nicht ausreichend mit dem Kulturkreis, in den sie gereist sind, beschäftigt haben. Ein klein wenig hinkt dein Vergleich: Wenn sie in Boltenhagen darauf hinweisen würden, das es zu unserer kulturellen Art gehört am Strand, außer im FKK-Bereich, wenigstens etwas bekleidet herumzulaufen, dann könnte ich diesen HINWEIS verstehen, weil sich vielleicht zu viele Besucher aus anderen Kulturkreisen am normalen Badestrand vollkommen nackig gezeigt haben. Aber es ist in unserem Kulturkreis nicht unüblich, am Strand zu fotografieren und m.W. auch (noch) nicht verboten. Somit ist dieses "Verbot" schon etwas bizarr. Vielleicht reagiere ich auch etwas zu heftig, weil ich die Befürchtung habe, dass wir mit den vielleicht im Ansatz gut gemeinten Einschränkungen (im Fotografiebereich) uns um entscheidende, wichtige Freiheiten letztendlich irgendwann selbst beschnitten haben (z.B. dass sicher bald kommende Dashcamverbot im eigenen Fahrzeug. Aber die ermittelnden Behörden sind plötzlich froh, wenn sie ein Handyvideo bekommen, mit dem sie ihre Ermittlungen zum Erfolg führen können. Ich glaube bei dem letzten schweren Unfall in Hamm war ein Handyvideo sehr hilfreich für die Behörden). Gruß Ralf |
Was ist mit der Freiheit der Badegäste?
In heutiger Zeit sich noch ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen, ist ja schon fast unmöglich. Die Freiheit vieler opfern, für die Freiheit weniger? Ich finde solche Verbote (wenn sie richtig formuliert sind) durchaus in Ordnung. Handyverbot am Strand wäre auch mal eine Überlegung wert, nicht nur wegen der Fotofunktion. |
Schlimm genug, dass man ein Verbot aussprechen muss oder denkt, das zu müssen. Es sollte einfach klar sein, dass man die Kamera nicht in fremde Strandkörbe hält oder Menschen ablichtet, die irgendwo zum Sonnen liegen.
Respekt und Achtung vor dem Anderen...womit wir wieder mal beim Thema wären. |
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Es ist in unserem Kulturkreis nicht "üblich", fremde Menschen am Strand zu fotografieren. Darum geht es doch hier. Sowas wie "Recht auf eigenes Bild im öffentlichen Raum" sagt den Meisten hier etwas. Ich wage mal zu bezweifeln ,dass Leute aus Afghanistan, Irak oder Syrien sich schon mal irgendwann mit ähnlichen Themen auseinander gesetzt haben. Des weiteren unterstellst du der Ministerin, dass sie lügt. Schon mal daran gedacht, dass sie Gründe für solche Aussagen hatte? Oder allein der Gedanke daran hat dich so "heftig" reagieren lassen? Zitat:
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Es kommt aber hinzu, dass wir das andere, das Exotische immer auch gleich mit der Kamera festhalten wollen - heute mehr denn je. Die Digiknipsen und Handys machen es möglich. Und so stürmen wir in die Tempel und Moscheen und legen los. Umgekehrt ist das leicht bekleidete oder gar nackte Baden für einige Menschen aus anderen Kulturen mehr als ungewöhnlich und verführt zum Hinsehen und Photographieren. Aber dieser Knipswahn existiert über die Kulturgrenzen hinweg. Dieses Immer-und-überall-Photographieren führt leider immer wieder zu großen Problemen: Leute werden ungefragt abgelichtet, Leute fühlen sich belästigt, Leute schwingen sich zu Hilfssheriffs auf. Für Letzteres hatten wir hier an Board ein sehr plakatives Beispiel. Ich kann mich an einen netten Forumskollegen erinnern, der sich vor rund 10 Jahren ein neues Objektiv zugelegt hatte und dieses in einem öffentlichen Park testen wollte. Drei Übereifrige glaubten, er würde Kinder photographieren und seine Motivation wäre sexuell geprägt. Die Drei haben ihn verprügelt und seine Ausrüstung zerstört. Er brachte das zur Anzeige und anhand der Spreicherkarte konnte belegt werden, dass kein einziges Bild ein Kind zeigte. Der Betreiber des Ostseebades will sicherlich derlei Konflikte bereits im Vorfeld unterbinden. Die Badegäste sollen sich im Ostseebad entspannen und erholen. Wer weiss, welche Erfahrungen der Betreiber bereits gesammelt hat. Dat Ei |
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Ich denke, ambitionierte Fotografen wissen darum, aber über 99% der Menschen haben davon absolut keinen Plan. |
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Gruß Ralf [Komplett OT] Zitat:
[/Komplett OT] |
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Mir ist zunächst jedes Verbot ein Verbot zu viel. Appelliert doch lieber an die Toleranz als alle möglichen Verbote auf irgendwelche Tafeln aufzulisten. Lieben Gruß Ralf |
Ich finds schrecklich überall die gezückten Handys. Ich will nicht ungefragt auf irgendwelchen Bildern auftauchen und mich dann evtl. auch noch bei FB wiederfinden. Ich kenne dutzende solcher Fälle in denen selbst auf Kleinkinder keine Rücksicht genommen wurde. Ätzend sowas. :flop:
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Und um das klar zu sagen: Kinder gilt es vor allen Gefahren zu schützen* und missachtete Persönlichkeitsrechte gilt es zu verurteilen. Aber das Leben im öffentlichen Raum ist eben öffentlich. Und in diesem öffentlichen Raum gibt es Pflichten und Rechte. Wenn uns unsere Paranoia und unser Egoismus zu einem von Verboten überhäuften Miteinander führt, dann haben wir in unserer Entwicklung zu einer freien und toleranten Gesellschaft m.e. die falschen Wege eingeschlagen. Gruß Ralf Und keine Sorge: Ich muss gelegentlich Aufnahmen in Kindergärten machen - da muss man schon froh sein, wenn man überhaupt noch ein Kind mit auf dem Bild haben darf. Und da geht es nur um die Darstellung friedlich spielender Kinder in einer angenehmen Wohlfühlatmosphäre. Auch in dem Wissen, um was für Kinder es sich da manchmal handelt (die höchstberechtigte weise noch einen besonderen Schutz benötigen), frage ich mich schon, vor was manche Eltern so Angst haben. Aber das wird natürlich toleriert und wir achten strengstens drauf, dass uns da nichts durch die Lappen geht. Jedes Foto wird einzeln von allen Eltern der abgelichteten Kinder schriftlich freigegeben (und es werden nur Fotos von Kindern gemacht, bei denen die zunächst pauschale Einverständniserklärung der Eltern vorliegt). Nochmal: Das ist völlig in Ordnung, wir machen das schließlich innerhalb der geschützten Räume der Kindergärten. |
Ätzend finde ich es, wenn Kinder ungefragt (also ohne Einverständnis der Eltern) gezielt fotografiert werden und diese Bilder dann ebenso ungefragt, bei FB gepostet werden. Und wenn die Eltern sich dann beschweren, auch noch herum gemosert wird, ist doch alles harmlos und überhaupt, geht euch doch nix an was ich fotografiere und poste. So geschehen in einer dieser Stadtgruppen meiner Heimatstadt. Und das nicht einmal, sondern zigmale. Wären das meine Kinder, würden den Fotografen längst die Ohren brennen.
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@hpike:
Die Rechtslage ist da doch eindeutig (§22 und 23 KunstUrhG) Kann man mit Argumenten nicht punkten, den Anwalt einschalten. |
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Gruß Ralf PS.: Es geht allerdings im öffentlichen Raum kaum einem was an, was ich fotografiere. |
Ein Handyverbot hab ich auch nirgendwo gefordert oder hab ich da grad beim nachlesen etwas übersehen? Sagen das es mich nervt, werd ich ja wohl noch dürfen oder?
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Der Wunsch nach dem Verbot kam von Peter67. Gruß Ralf |
Wo immer Freiheit gefordert wird, darf nicht in Kauf genommen werden, daß Freiheiten anderer Menschen beschnitten werden.
Und das fängt mit der Meinungsfreiheit an, die so mancher "Verteidiger der Freiheit" dann gerne mal vergisst. Das Handyverbot am Strand war übrigens von mir. |
Mancher Vergleich hinkt doch ein wenig.
99% aller Fotografen würden sich es wohl wünschen, dass auf ihrem Bild vom Brandenburger Tor kein Mensch befindet, während dies bei Boltenhagener Strandmotiven duchaus umgekehrt sein könnte... ;) Aber das "Verbot" ist doch nicht ansatzweise so strikt wie es reißerisch in so mancher Überschrift verkündet wurde. Also mal wieder viel Lärm um fast Nichts. |
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Aber zurück zu Fotografierverbot am Strand: Welche deiner Freiheiten wird beschnitten, wenn ich ein Foto am Strand mache, auf dem Du zu sehen bist (natürlich nicht als bildgestaltendes Element)? Zitat:
Lieben Gruß Ralf |
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Gruß Ralf |
Sorry Ralf, aber wenn der Respekt fehlt, ist Toleranz nicht die Lösung. Der Mensch bescheidet und beschränkt sich nicht selbst.
Dat Ei |
Als ich das erste mal an der Copa Cabana in Rio war, wollte ich natürlich ein paar Bilder vom Strand machen. Ich habs dann gelassen, es war mir einfach unangenehm die ganzen mehr als leicht bekleideten Menschen ungefragt zu fotografieren. Ich finde es ist einfach eine Frage des Respekts. Deshalb mache ich auch ausschließlich Naturfotografie. Streetfotografie wäre niemals mein Ding.
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