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Sommer und Mitternachtssonne Nordnorwegen
Im Juli 2015 bin ich 3 Wochen durch Nordnorwegen getourt.
Mit Reisefoto war ich schon zweimal auf Polarlichtreise in Norwegen, langsam wurde es Zeit für eine Sommertour durch dieses fantastische Land :top: Der Juli ist die richtige Zeit um die Mitternachtssonne zu sehen. Die taghellen Nächte sind etwas besonderes was ich schon von meinen Islandreisen kannte, aber wenn die Sonne nicht unter den Horizont sinkt ist das für uns Mitteleuropäer ganz unglaublich ;) Meine Reise führte mich von Tromsø aus zuerst auf die Lofoten, über die Insel Senja wieder zurück und schließlich rauf bis zum Nordkap. In Abstimmung mit Reisefoto zeige ich hier -möglichst zeitnah- Fotos von fast den selben Locations, denn den direkten Vergleich Winter zu Sommer finde ich sehr reizvoll. Starten wir mit einer Aussicht auf Tromsø vom Fjellheisen, dem Hausberg von Tromsø. → Bild in der Galerie Aufnahmezeit war 23:32 Uhr ;) |
Los geht's erstmal nach Süden die E6 runter zu den Lofoten.
Ein kurzer Stop an einem mir wohl bekannten Rastplatz → Bild in der Galerie Im Winter ist die Felswand im Hintergrund mit riesigen Eiszapfen bedeckt. Im Sommer ist sie an manchen Stellen fast trocken. → Bild in der Galerie Der Volvo hier war mein Mietwagen für 3 Wochen, wenn Skandinavien im Mietwagen dann bitteschön mit Stil ;) |
Bei tief hängendem Himmel fahren wir weiter.
→ Bild in der Galerie Auch ein markanter Rastplatz den man von den Winterreisen kennt ist → Bild in der Galerie Heia. Im Winter sind hier nur tief verschneite Zeltstangen zu sehen, aber im Sommer ist hier → Bild in der Galerie wesentlich mehr geboten. |
→ Bild in der Galerie Die Sami verkaufen hier Souvenirs. Im großen Zelt gibts alles mögliche und unmögliche ;) → Bild in der Galerie Auch Rentiersuppe :mrgreen: |
Auffällig im arktischen Sommer ist dass es überall blüht und das Grün scheint viel intensiver als bei uns.
→ Bild in der Galerie Ich hole jetzt schnell auf zu den Locations der Wintertour von Reisefoto damit wir die Winter- und Sommeransichten vergleichen können. Auf den Lofoten war ich eine ganze Woche unterwegs und hatte in Sørvagen ein Quartier. Der südlichste Ort der Lofoten heißt Å. Nur ein Buchstabe und der letzte im norwegischen Alphabet. Dazu und zu Å später mehr. Südlich von Å ist das Ende der Lofoten erreicht und da musste ich am ersten Abend natürlich noch hin ;) → Bild in der Galerie |
Das erste etwas zerzauste :D arktische Wollgras der Reise.
→ Bild in der Galerie Die Felsen um Reine etwas eingehüllt. → Bild in der Galerie |
Die berühmte Ansicht von Reine im Abendlicht.
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Aufgenommen um 22:45 Uhr am 13. Juli. Um diese Jahreszeit geht die Sonne auch auf den Lofoten nicht unter, in Reine versteckt sie sich nur hinter den hohen Bergen. → Bild in der Galerie |
Ungewohnte Anblicke der vom Winter vertrauten Landschaft!
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Danke Matthias, ja schaut schon anders aus im Sommer.
Hier ein Smartphone Pano: → Bild in der Galerie Das Wetter war sehr durchwachsen als ich auf den Lofoten war. → Bild in der Galerie |
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Wir verlassen heute mal Reine um die nähere und weitere Umgebung zu erkunden.
→ Bild in der Galerie Den Reisenden der Polarlichttour dürfte diese Ansicht bekannt sein: → Bild in der Galerie Hier ein etwas anderer Blickwinkel und fast im Gegenlicht ;) → Bild in der Galerie |
Die Lofoten sind ein Paradies für Landschaftsfotografen :top:
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Auch dann wenn sich die Sonne mal versteckt.
→ Bild in der Galerie Tolle Blumen findet man im Sommer direkt am Weg: → Bild in der Galerie Gleich Blume bei Sonne und mit 12mm Weitwinkel :mrgreen: → Bild in der Galerie |
Oft ändert sich das Wetter schnell - man muss nur warten können ;)
→ Bild in der Galerie Wir besuchen jetzt den malerischen Nusfjord. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Auch hier werden Fische getrocknet.
→ Bild in der Galerie Der Trocknungs-Prozess ist im Juli schon weit fortgeschritten. → Bild in der Galerie |
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→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Das Wetter kann auch im Sommer in Norwegen sehr wechselhaft sein. Nach einem sehr schönen Tag folgten gleich zwei Nebeltage. → Bild in der Galerie Das Stampen Cafe liegt im Smeden Sund gleich neben dem schönen Fischerei-Museum :roll: |
Für eine süddeutsche Landratte is sowas allemal interessant ;)
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
→ Bild in der Galerie Diese Häuser ducken sich schön unter den Nebel: → Bild in der Galerie Das Gebäude hier ist keine Kirche wie man vielleicht vermuten könnte - in Norwegen gibt es außer den Stabkirchen auch viele architektonisch interessante Kirchen - nein das hier ist eine Glashütte → Bild in der Galerie |
Die norwegische Westküste im Sommer mal mit dem Auto hochzufahren, spukt ja schon lange in meinem Kopf herum. Viele schöne Bilder und Videos, die ich davon gesehen habe, sprechen dafür. Aber die Realität ist so, wie Du sie ungeschminkt zeigst: Es gibt auch eine Menge Mistwetter zwischen den herrlichen Sonnentagen. Deswegen zieht es mich im Sommer mehr in die trockneren Gefilde und Norwegen bleibt der Winter vorbehalten. ;) Wie war es denn mit den Mücken?
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Sehr schöne Fotos, vielen Dank fürs Zeigen!!!
Mark65 |
Zitat:
Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, ist das schlechte Wetter nicht so schlimm - richtig rustikal wird es dann aber mit dem Fahrrad :roll: Zu den Mücken: solange man nicht ins Binnenland an Seen fährt sieht man sie nicht, die Stechmücken mögen das Salzwasser der Fjorde überhaupt nicht :top: |
Zitat:
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Das Innere der Glashütte - man kann bei der Herstellung natürlich zuschauen
→ Bild in der Galerie und danach ins Cafe gehen → Bild in der Galerie |
Was ich in diesem Fall sehr empfehlen kann
→ Bild in der Galerie nicht nur wegen dem interessanten Gebäude → Bild in der Galerie und der gemütlichen Atmosphäre |
sondern ganz besonders wegen dem hervorragenden Karottenkuchen :top:
→ Bild in der Galerie Auch die anderen Kuchen und Leckereien sind Spitze - so kann man den nebligen Tag gut aushalten ;) |
Auch bei Nebel und wenn der Himmel eher wie eine Graukarte aussieht findet man trotzdem schöne Motive am Weg bzw am Strand :top:
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Auch für den nächsten Tag war Hochnebel-Wetter vorhergesagt, aber mit einem guten Bier von der nördlichsten Brauerei kann man schon mal gemütlich ein Ersatzprogramm planen.
→ Bild in der Galerie Und dieses Ersatzprogramm hatte es in sich :D Wir fahren jetzt an einen Ort den jeder Lofoten Besucher auf keinen Fall links liegen lassen sollte :top: |
Wir besuchen das Lofotr Museum in Borg.
Das ist nicht einfach nur ein Museum, nein es ist der naturgetreue Nachbau eines Wikinger Langhauses. 1983 wurden bei Grabungen die Reste des Hauses gefunden dessen Nachbau man heute besichtigen kann. → Bild in der Galerie |
Das sollte jeder der zum ersten mal hier ist auch tun,
→ Bild in der Galerie denn im Innern - und nicht nur dort - kann man dem Leben der Wikinger nachspüren. → Bild in der Galerie |
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Nicht nur die Einrichtung ist originalgetreu,
→ Bild in der Galerie man hat auch den Eindruck daß richtige Wikinger hier sind :top: → Bild in der Galerie Dieser junge Wikinger befasst sich mit der Herstellung einer Flasche aus Ziegenleder. |
Schauen wir uns im Langhaus noch etwas um.
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Die Wikinger hatten sogar eine eigene Kosmologie.
→ Bild in der Galerie Deutsche Übersetzung: → Bild in der Galerie |
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Es gibt im Lofotr Museum nicht nur das Langhaus mit Einrichtung zu sehen - nein es gibt jede Menge Wikinger Lifestyle :top: → Bild in der Galerie Warten wir mal bis das Schiff anlegt :) |
Die Wartezeit kann man sich prima mit Axtwerfen
→ Bild in der Galerie und Bogenschiessen verkürzen → Bild in der Galerie Was nicht nur für kleine Wikinger interessant sein dürfte ;) → Bild in der Galerie |
Die Wartezeit verging wie im Flug und mittlerweile hat das Wikingerschiff angelegt.
→ Bild in der Galerie Die Nordmänner und Nordfrauen sind schon ein bisschen aufgeregt ;) → Bild in der Galerie Etwas störend fand ich die knallorangen Rettungswesten schon aber ohne diese lässt der Bootsmann keinen an Board :roll: → Bild in der Galerie Los geht's :top: |
Wir hatten guten Wind und volle Segel :)
→ Bild in der Galerie Freuen wir uns auf ungewohnte Anblicke und Ausblicke :top: → Bild in der Galerie |
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