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-   -   Pestizide in Biersorten nachgewiesen (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=168275)

Ernst-Dieter aus Apelern 25.02.2016 12:49

Pestizide in Biersorten nachgewiesen
 
http://web.de/magazine/gesundheit/pe...werte-31374898
Sicherlich nicht erst seit gestern bekannt, aber so etwas lässt aufhorchen bei einem sogenannten "Grundnahrungsmittel".Muß so etwas sein?Sicherlich trinkt der eine oder andere User hier auch sein Bierchen.:flop:
Ernst-Dieter, trinke weiterhin mein Bierchen, oder zwei.Aber es ist schon bedenklich wie mit Lebensmitteln immer öfter umgegangen wird.

guenter_w 25.02.2016 12:58

Jüngste Meldung: Im Norden Chinas, die Provinz und der genaue Ort ist noch nicht bekannt, fiel heute um 11:15 Uhr ein Reissack um. Das dadurch hervorgerufene Erdbeben der Stärke 2 auf der Richterskala verursachte nur geringfügige Schäden.

Ebenfalls wurde soeben bekannt, dass einer der Corgis von Königin Elisabeth II. seit zwei Tagen an heftiger Obstipation leidet.

wwjdo? 25.02.2016 13:08

http://m.spiegel.de/wirtschaft/servi...114179-20.html

Unter 1000 Liter am Tag soll es unbedenklich sein. :roll:

speicherkarte 25.02.2016 13:38

Zitat:

Zitat von wwjdo? (Beitrag 1795199)
http://m.spiegel.de/wirtschaft/servi...114179-20.html

Unter 1000 Liter am Tag soll es unbedenklich sein. :roll:

..moin moin, da muß ich mich in Zukunft etwas einschränken..:P

detlef

turboengine 25.02.2016 13:45

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 1795193)
Sicherlich nicht erst seit gestern bekannt, aber so etwas lässt aufhorchen bei einem sogenannten "Grundnahrungsmittel".Muß so etwas sein?

Nö, muss nicht sein. Einfach weiterhin die Labordiagnostik aus den frühen Achzigern einsetzen und schon fällt es nicht mehr auf. Es ist mir ein Rätsel wie wir so lange überleben konnten.

TONI_B 25.02.2016 13:46

Schön, dass ihr das so locker sehts.

Ich freu mich auch darüber!

Denn wenn euer und unser Bier verseucht wird, steigen die Chancen dass dieses Gifteugs doch verboten wird.

turboengine 25.02.2016 13:48

Das "Giftzeug" hat auch durchaus erwünschte Wirkungen. Ich bin kein Freund von Monsanto und Ihren Mafia-Methoden aber Pestizide sind nicht nur negativ - es sei denn man akzeptiert Hungertote als Kollateraschaden für "nachhaltige" Landwirtschaft.

Und dieser Daueralarmismus dieser sogenannten Umweltverbände ist lächerlich.

Mikosch 25.02.2016 13:51

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1795214)
Nö, muss nicht sein. Einfach weiterhin die Labordiagnostik aus den frühen Achzigern einsetzen und schon fällt es nicht mehr auf. Es ist mir ein Rätsel wie wir so lange überleben konnten.

Vor allem würde mich mal interessieren, was mit den heutigen technischen Diagnose-Möglichkeiten alles im Bier der 80er Jahre nachgewiesen werden hätte können!
:)

Und bei der ganzen Diskussion sollte man eines nicht vergessen

"Der amerikanische Biochemiker Bruce Ames hat schon vor knapp 25 Jahren darauf hingewiesen, dass natürliche Pestizide etwa 99,99 % aller in der pflanzlichen Ernährung vorkommenden Pestizide ausmachen. Die Liste der gefundenen Stoffe in den verschiedensten Pflanzen ist lang und voller kompliziert klingender Namen. Sie finden sich in beinahe allen Pflanzen in unterschiedlichen Mengen. Auch wenn es sich um Naturstoffe handelt, sind sie eben auch Chemikalien, nur dass sie auf biochemischen Wege entstanden sind. Dies sagt aber wenig über ihre Schädlichkeit aus."

Quelle

jhagman 25.02.2016 13:52

Wenn der Grenzwert für Trinkwasser bei 0,1 Mikrogramm pro Liter liegt, darf man sich schon fragen warum es bei einem Getränk egal sein soll.

Mir aber wurscht
Werd trotzdem mein :beer: trinken.
Und bleibe dann eben beim Franziskaner und werde kein Hasseröder mehr ordern

wwjdo? 25.02.2016 14:04

https://www.bund.net/index.php?id=18866

Ich weiß nicht, ob es hier erwünscht ist aber man kann bei Bedarf auch mehr tun - auch im Sinne des Artenschutzes...

Mikosch 25.02.2016 14:13

Zitat:

Zitat von wwjdo? (Beitrag 1795225)
https://www.bund.net/index.php?id=18866

Ich weiß nicht, ob es hier erwünscht ist aber man kann bei Bedarf auch mehr tun - auch im Sinne des Artenschutzes...

Die Alternativen zu Glyphosat sind leider nur alles andere als vorteilhaft, nicht nur für den Artenschutz. Quelle

Aber gut, solange der Spendenbutton hin und wieder geklickt wird, dann wird sich das schon lohnen für die "Umweltverbände" ein Verbot von etwas zu fordern ohne auch nur ansatzweise weniger giftige/gefährliche Alternativen für die Bauern zu benennen.

uomo 25.02.2016 14:17

Zitat:

Zitat von wwjdo? (Beitrag 1795225)
https://www.bund.net/index.php?id=18866

Ich weiß nicht, ob es hier erwünscht ist aber man kann bei Bedarf auch mehr tun - auch im Sinne des Artenschutzes...

Man sollte mehr tun!

http://www.foodwatch.org/de/startseite/

ich mach was, auch hier "campact" bin ich zahlendes Mitglied.

LG Michael

wwjdo? 25.02.2016 14:19

Zitat:

Zitat von Mikosch (Beitrag 1795228)
Die Alternativen zu Glyphosat sind leider nur alles andere als vorteilhaft, nicht nur für den Artenschutz.

Aber gut, solange der Spendenbutton hin und wieder geklickt wird, dann wird sich das schon lohnen für die "Umweltverbände" ein Verbot von etwas zu fordern ohne auch nur ansatzweise weniger giftige/gefährliche Alternativen für die Bauern zu benennen.

Kennst du die Alternativen?

Die eine Sache ist sicher die Kritik und der Protest.

Aber - selbst wenn es noch keine adäquaten Alternativen geben sollte - muss eine Verhinderungs-Strategie ja nicht falsch sein.

Africa_Twin 25.02.2016 14:21

Ich habe es gestern im Radio gehört, beim Radiosender DLF,

und zwar die EU-Kommission will die Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat um 15 Jahre verlängern.

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachri...456334221.html

Übrigens, 15 Jahre ist das Höchste was man als Zulassung vergeben kann.

Egal wie locker es manche hier immer sehen, das ändert nichts an den Tatsachen,
und gut ist das Ganze was momentan passiert überhaupt nicht.

25.02.2016 14:24

1516 hieß es mal "...nur Hopfen, Malz und Wasser".
Nur hat sich damals noch keiner Gedanken darüber gemacht, was der Mensch in ferner Zukunft in diese Zutaten noch alles hineinwurstelt.

Mir egal, am Bier werde ich sicher nicht sterben.....nicht bei max.5-6 Litern.......im Jahr :D

Mikosch 25.02.2016 14:27

Zitat:

Zitat von wwjdo? (Beitrag 1795230)
Kennst du die Alternativen?

Einige Alternativen werden im verlinkten Artikel genannt. Foodwatch hat sich bei G+ mal geäußert, dass eine Alternative wäre öfter mit bestimmten landwirtschaftlichen Geräten über den Acker zu fahren. Wohlwissend, dass kaum ein Bauer mit sauberem Diesel-Motoren unterwegs ist und daher unnötige Überfahrten derzeit gemieden werden.

Denn laut Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) sind die Diesel-Abgase nicht nur wahrscheinlich krebserregend, sondern ganz sicher.

Wenn Dir die Versorgungssicherheit mit guten Lebensmitteln egal ist, dann kannst Du natürlich eine Verhinderungsstrategie gut finden.

Mikosch 25.02.2016 14:28

Zitat:

Zitat von Africa_Twin (Beitrag 1795231)
Egal wie locker es manche hier immer sehen, das ändert nichts an den Tatsachen, und gut ist das Ganze was momentan passiert überhaupt nicht.

Was sind denn bitte die Tatsachen?

Africa_Twin 25.02.2016 14:35

Zitat:

Zitat von Mikosch (Beitrag 1795234)
Was sind den bitte die Tatsachen?

Nichts, alles ist ok.
Weiter so

Mikosch 25.02.2016 14:45

Zitat:

Zitat von Africa_Twin (Beitrag 1795235)
Nichts, alles ist ok.
Weiter so

Ich frage ja nicht aus Langeweile, sondern aus echtem Interresse. Vielleicht bist Du sogar aus der Branche? Vielleicht weisst Du ja mehr als die Bauern und Wissenschaftler die sich seit Ewigkeiten mit diesen Mitteln befassen und damit arbeiten.

eac 25.02.2016 15:09

Ich habe gelesen, das in Bier auch größere Mengen Dihydrogenmonoxid und Ethanol enthalten sein sollen. Letzteres ist ein starkes Nervengift und an der ersten Substanz sind auch bereits tausende Menschen gestorben. :shock:

Mikosch 25.02.2016 15:10

Zitat:

Zitat von eac (Beitrag 1795241)
Ich habe gelesen, das in Bier auch größere Mengen Dihydrogenmonoxid und Ethanol enthalten sein sollen. Letzteres ist ein starkes Nervengift und an der ersten Substanz sind auch bereits tausende Menschen gestorben. :shock:

Iiiieeeh, das klingt nach böser Chemie!!!! :lol:

wwjdo? 25.02.2016 15:17

Zitat:

Zitat von Mikosch (Beitrag 1795233)

Wenn Dir die Versorgungssicherheit mit guten Lebensmitteln egal ist, dann kannst Du natürlich eine Verhinderungsstrategie gut finden.

Das ist mir jetzt zu zynisch. :flop:

Es geht doch vielmehr darum möglichst unbedenkliche und trotzdem effektive Mittel zum Einsatz zu bringen.

Dein Ausschließlichkeitsdenken leuchtet mir nicht ein.

Mit der Materie kenne ich mich allerdings zu wenig aus, so dass ich die Sachargumente "pro" zu wenig einschätzen kann.
Am Ende handelt es sich um einen Kampf um Ansehen und Gewinne? :roll:

TONI_B 25.02.2016 15:25

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1795216)
Das "Giftzeug" hat auch durchaus erwünschte Wirkungen. Ich bin kein Freund von Monsanto und Ihren Mafia-Methoden aber Pestizide sind nicht nur negativ - es sei denn man akzeptiert Hungertote als Kollateraschaden für "nachhaltige" Landwirtschaft.

Wie viele Hungertote würde es in Europa geben ohne Gift?

Mikosch 25.02.2016 15:30

Zitat:

Zitat von wwjdo? (Beitrag 1795245)
Das ist mir jetzt zu zynisch. :flop:

Es geht doch vielmehr darum möglichst unbedenkliche und trotzdem effektive Mittel zum Einsatz zu bringen.

Genau aus diesem Grund sind die teuren Kampagnen gegen Glyphosat nach sorgfältiger Abwägung aller Möglichkeiten und Eventualitäten absurd und überflüssig.

Wenn Du von einer Verhinderungsstartegie im Zusammenhang mit der regionalen und sicheren Erzeugung von Lebensmitteln sprichst ist das nicht zynisch?

Africa_Twin 25.02.2016 16:02

Stellt euch vor, es geht auch ohne Pestizide.
Und niemand müsste verhungern.

Wenn das ganze besser koordiniert wäre und wenn die Bürger endlich diese Sch…egal Einstellung ablegen würden.
Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, und es geht auch nicht ohne Einbüße in der Wirtschaft,
nur leider haben wir nicht mehr so viel Zeit denn der „Point of no Return“ ist nicht mehr weit entfernt.

Ich nenne ein paar Beispiele

1.Wenn wir diese unsinnige EU Normen abschaffen würden,
kleines Beispiel für die Gurken
https://de.wikipedia.org/wiki/Verord...nverordnung%29
dann wäre der Bauer nicht gezwungen einiges wegzuschmeißen was nicht der Norm entspricht.

2.Wenn wir nicht Lebensmittel um die halbe Welt transportieren müssten nur damit wir z.b Erdbeeren und Tomaten auch im Winter zur Verfügung zu haben.

3.Wenn wir die einheimische Bauern in anderen Ländern den Markt mit unseren konkurrenzlos günstigen Lebensmitteln nicht überhäufen würden.

4.Wenn viele Lebensmitteln in den Supermärkten nicht verrotten müssten weil alles immer im Überfluss verfügbar sein muss.

5.Wenn viele Lebensmitteln in unser Kühlschrank nicht vergammeln muss weil wir malwieder zu viel eingekauft haben.

6. Wenn der Bäcker nicht gezwungen wäre bis zum Ladenschluss frische Brötchen zur Verfügung zu haben um es danach am nächsten Tag als Brennholz zu verkaufen weil es niemand gekauft hat.

7.Wenn wir nicht tausende von Tonnen Lebensmitteln wegschmeißen würden nur um die Preise stabil zu halten (Milch, Früchte ect. Wird jährlich tonnenweise entsorgt wenn überproduziert wird)

Usw.
Die Liste ist sehr lang.
Aber da sollte sich jeder selber Gedanken darüber machen.

Ein „weiter so“ können wir uns bald nicht mehr leisten.

eac 25.02.2016 16:11

Jetzt wird's offtopic, aber

Zitat:

Zitat von Africa_Twin (Beitrag 1795257)
1.Wenn wir diese unsinnige EU Normen abschaffen würden,
kleines Beispiel für die Gurken
https://de.wikipedia.org/wiki/Verord...nverordnung%29
dann wäre der Bauer nicht gezwungen einiges wegzuschmeißen was nicht der Norm entspricht.

Dir ist aber schon bewußt, dass diese Verordnung längst abgeschafft ist? Der Artikel ist nicht umsonst in der Vergangenheitsform geschrieben. Wenn du ihn durchliest, findest du folgende Aussage:

Zitat:

Die Europäische Kommission setzte die Verordnung 2009 außer Kraft, [...] Die wichtigsten Großhändler verwenden die Vorgabe weiterhin als interne Normung.
Warum tun das die Händler? Nicht um die Bauern zu ärgern, sondern weil es die Verbraucher schlicht nicht kaufen wollen. Außerdem passen von den krummen Gurken nicht so viele in eine Kiste und der Transport würde teurer.

turboengine 25.02.2016 16:16

Zitat:

Es war nicht der erste einer langen Reihe von aufgebauschten Skandalen um dubiose Studien und spektakuläre Giftstoffnachweise, die weit unter den tatsächlich schädlichen Werten liegen. Und wenn im Wissenschaftsjournalismus dahingehend kein Umdenken einsetzt, war es lange nicht der letzte.
http://www.theeuropean.de/hasso-mans...medienversagen

Africa_Twin 25.02.2016 16:30

Zitat:

Zitat von eac (Beitrag 1795264)
Jetzt wird's offtopic, aber
Warum tun das die Händler? Nicht um die Bauern zu ärgern, sondern weil es die Verbraucher schlicht nicht kaufen wollen.

Ich würde mir auch eine krumme Gurke kaufen, du nicht?
Warum nicht?
Die Gurken waren schon immer krumm, es gab keine Verbraucher die sie nicht kaufen würden, früher.
Mittlerweile ist es leider nicht mehr so dank der Wirtschaft und die Verordnungen.

Egal, ich höre jetzt auf, es ist offtopic.

eac 25.02.2016 16:31

Ganz off-topic:

Zitat:

Zitat von Africa_Twin (Beitrag 1795276)
Ich würde mir auch eine krumme Gurke kaufen, du nicht?

Nö. Ich kauf auch keine geraden Gurken. Gurken sind widerlich! :?

Ernst-Dieter aus Apelern 25.02.2016 16:32

Wer hat denn die Studie in Auftrag gegeben? Was war der Anlaß? So eine Studie kostet ja auch Geld.Außerdem die Unterschiede bei den verschiedenen Sorten sin schon auffällig.
Ernst-Dieter

turboengine 25.02.2016 16:50

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 1795278)
Wer hat denn die Studie in Auftrag gegeben? Was war der Anlaß? So eine Studie kostet ja auch Geld.
Ernst-Dieter

Das "Münchner Umweltinstitut" ist privatwirtschaftlich organisiert und lebt von Spendengeldern, Unterstützung durch den (grünen) Münchener Stadtrat und Zuweisungen von Bussgeldern durch die Justiz.

Aufmerksamkeit um jeden Preis -auch durch solche Nullmeldungen wie heute - gehört daher zum Geschäftsmodell. Mit seriöser Wissenschaft hat das nicht das geringste zu tun.

Nachdem die Journalisten zwar fast immer eine starke Meinung aber selten gepaart mit einschlägiger Sachkenntnis haben ist der Unfug binnen weniger Minuten überall als "Skandal" zu lesen. Das Ganze ist eher eine Medienposse als alles andere.

Ernst-Dieter aus Apelern 25.02.2016 16:54

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1795279)
Das "Münchner Umweltinstitut" ist privatwirtschaftlich organisiert und lebt von Spendengeldern, Unterstützung durch den (grünen) Münchener Stadtrat und Zuweisungen von Bussgeldern durch die Justiz.

Aufmerksamkeit um jeden Preis -auch durch solche Nullmeldungen wie heute - gehört daher zum Geschäftsmodell. Mit seriöser Wissenschaft hat das nicht das geringste zu tun.

Mag sein, aber ich könnte mir denken dass der Ball aufgenommen wird und eventuell andere offizielle Gutachten nach sich ziehen wird.Obwohl es natürlich Wichtigeres zu tun gäbe.Mal abwarten was die Lobby der Bierbrauer dazu sagt?

turboengine 25.02.2016 17:00

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 1795280)
Mal abwarten was die Lobby der Bierbrauer dazu sagt?

O'zapft is!

Ernst-Dieter aus Apelern 25.02.2016 17:04

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1795283)
O'zapft is!

Barre Bräu, Dein Herz erfreu
Eine Perle der Natur, Krombacher
Das einzig Wahre , Warsteiner
Keine Kompromisse, Jever
Harzhaft mild, Hasseröder.

turboengine 25.02.2016 17:07

Gurglbräu sagt mein Instinkt //
Speibt sich besser als sich's trinkt.

http://youtu.be/gvAxiq6Bp-g

tgoebel 25.02.2016 17:29

Königsbach(l)er - unerreicht!
5 getrunken, 9 geseicht...

:crazy:

Kurt Weinmeister 25.02.2016 17:37

Schon das Kindlein in der Wiege trinkt das Pils von Moritz Fiege!

Kulik 25.02.2016 17:44

Das ist ja nun mal ein praktisches Weltbild bei turboengine:

„Das "Münchner Umweltinstitut" ist privatwirtschaftlich organisiert und lebt von Spendengeldern, Unterstützung durch den (grünen) Münchener Stadtrat und Zuweisungen von Bussgeldern durch die Justiz.
Aufmerksamkeit um jeden Preis -auch durch solche Nullmeldungen wie heute - gehört daher zum Geschäftsmodell. Mit seriöser Wissenschaft hat das nicht das geringste zu tun.“

Dann weiss man also schon Bescheid woher das kommt (Grüne und Sonstige stecken dahinter)!! Sogar gegen die Nutzung der Kernenergie sollen die ja gearbeitet haben!!

Man könnte sich die Studie aber auch etwas genauer ansehen: Es gibt einen gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 µg/l. Wie jeder weiß wird Trinkwasser zur Herstellung von Bier verwendet. Für das Bier indes existieren keine Grenzwerte hinsichtlich Glyphosat. Die Studie stellt fest, dass die Glyphosat-Werte im Extremfall bis zu 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser liegen.
Für Trinkwasser ist die zul. Menge geregelt, für Bier aber nicht. Warum gibt es die rel. strengen Grenzwerte für Trinkwasser? Glyphosat wird von der Weltgesundheitsorganisation als erbgutschädigend und "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Der Stoff steht zudem unter Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Bei krebserregenden und hormonwirksamen Stoffen gibt es keine Untergrenze, unter der sie sicher sind. Sie können selbst in kleinsten Mengen eine gesundheitsschädigende Wirkung entfalten. Vor allem der Mix mit anderen Giften aus dem Einsatz für die landwirtschaftliche Produktion wird vielfach als verstärkend für das Krebsrisiko angesehen.

Es gibt seit Jahren Initiativen, die sich für die Reduzierung von Umweltgiften in der Landwirtschaft einsetzen. Sie gilt es zu unterstützen.

Wie schrieb schon die legendäre Biermösl-Blasn anläßlich einer Auseinandersetzung mit Warsteiner:
„Zur Frage g´hört die Antwort, zur Gülle der Urin,
und zu einem Warsteiner g´hört ein Aspirin!“

Kulik:beer:

turboengine 25.02.2016 18:42

Zitat:

Zitat von Kulik (Beitrag 1795296)
Das ist ja nun mal ein praktisches Weltbild bei turboengine:
...
Man könnte sich die Studie aber auch etwas genauer ansehen: Es gibt einen gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 µg/l. Wie jeder weiß wird Trinkwasser zur Herstellung von Bier verwendet. Für das Bier indes existieren keine Grenzwerte hinsichtlich Glyphosat. Die Studie stellt fest, dass die Glyphosat-Werte im Extremfall bis zu 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser liegen.
Für Trinkwasser ist die zul. Menge geregelt, für Bier aber nicht.

Ok, dann schauen wir mal genau hin.

Ins Bier kommt ja nicht nur Wasser sondern auch Hopfen und Braugerste - vollkommen klar dass dann andere Grenzwerte gelten. Und nochmal: Du müsstest täglich 1000l von dem guten Hasseröder trinken um über die Bedenklichkeitsschwelle zu kommen.

Das ganze ist eine unseriöse Skandalkampagne von grünen Eiferern und hat überhaupt nichts mit Weltbild zu tun.

http://derstandard.at/2000031764112/...r-nachgewiesen

Zitat:

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hingegen sieht keine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher, denn Glyphosatrückstände in Bier seien aus wissenschaftlicher Sicht plausibel und grundsätzlich erwartbar, da Glyphosat ein zugelassener Pflanzenschutzmittelwirkstoff sei. Selbst die höchsten Werte von rund 30 Mikrogramm pro Liter seien jedoch so niedrig, dass die rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen mehr als 1.000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltenden Aufnahmemengen, teilte das BfR auf Anfrage mit. "Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken." - derstandard.at/2000031764112/Glyphosat-Herbizid-in-deutschem-Bier-nachgewiesen

Ernst-Dieter aus Apelern 25.02.2016 18:51

Der Bölkstoff wird weiter getrunken werden, wenn es trotzdem ans Eingemachte geht, werden die kleinen Brauereien es zu spüren bekommen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:57 Uhr.