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swivel 09.12.2015 08:22

Stativ: Carbon sinnvoll?
 
Hi,

ein noch "stabileres" Stativ soll mein Slik 400DX Pro ergänzen.
Einsatz u.a. Wildlife mit VF und bis 400mm.

1. Es gibt Stative welche laut Hersteller das identische Gewicht tragen, - aus ALU (bzw. Magnesium/ Alu) oder Carbon. Mal abgesehen vom Preis, - würdet ihr Carbon IMMER vorziehen? Oder hat Carbon auch Nachteile ggü. ALU?

2. Was ist mit den Verschlüssen. Sind die Klemmverschlüsse schneller als "zum drehen"?
Sind beide Varianten genau so sicher und halten beide "gleich" lang?

Ich tendiere schon sehr lange zum Vanguard Abeo Plus 363CT. Das taucht aktuell bei Vanguard gar nicht mehr auf? Ist nicht mehr aktuell? In England gibts das deutlich günstiger. Da muss ich also wissen ob das passt.

Ich freue mich aber über Tipps.

matti62 09.12.2015 09:07

Guten Morgen,

ich besitze das Cullmann Concept One 628C (carbon) mit dem Magnesit MB6.

Das Stativ ist alleine für sich gesehen äußerst leicht und irre robust. Bei all meinen UNternehmungen hat es keinen Schaden erlitten, selbst der Schaumstoff. Es steht da, wie gestern aus dem Laden erworben.

Viele kommen damit zurecht, ich eigentlich überhaupt nicht: Der Drehverschluß. Sollte ich nochmals ein Stativ kaufen, dann mit Klappverschluß. Oder anders, wird sich die Stativnutzung deutlich vergrößern, werde ich das Stativ aus dem Grund verkaufen.

Der Kopf ist schwäbisch gesagt, saumäßig schwer und eigentlich überdimensoniert. Mit oder ohne Stativ würde man gar nicht merken :-). Allerdings ist er wirklich Spitze wie feinfüllig man die Position einstellen kann.

Zu Deiner Frage:

1). Eine a99 mit dem 70400 hält es locker aus in der Kombination. Nur wäre es mir zu unhandlig. Ob ein Alu genauso schwer ist wie ein Carbon hängt wohl eher dann auch vom Kopf ab.


2) Ich würde derzeit zu Klemmverschlüssen neigen obwohl ich mit denen auf der Photokina beim Testen auch nicht warm geworden bin. Aber das Gedrehe mit drauf auf gesetzer Kamera birgt für MICH Risiken.

Hm, jetzt kann ich das Stativ zu späterer Zeit gar nicht mehr zum Verkauf anbieten :D

turboengine 09.12.2015 09:13

Zunächst: die Herstellerangaben über Tragfähigkeit sind reine Science Fiction. Teile die Zahl durch vier und dann erhältst Du einen Anhaltspunkt, welches Equipment sinnvoll genutzt werden kann. Für ein 70-400 mit Vollformatkamera sollte die Tragfähigkeisangabe also schon mal mindestens 10-12 kg sein, ansonsten ist das Stativ nicht steif genug.

Carbon hat den Vorteil leichter als Alu zu sein und Schwingungen (auch Wind bringt ein Stativ ins Schwingen) besser zu dämpfen. Nachteilig ist die Zerbrechlichkeit bei Quetschen oder Schlag und ggf. Schmutzanfälligkeit. Ausserdem sind die Übergänge zum Metall an der Beinaufhängung immer Schwachpunkte, die je nach Hersteller unterschiedlich gut gelöst sind. Aber auch teure Gitzos versagen an der Stelle meist zuerst.

Trotzdem würde ich für ein Allroundstativ immer Carbon wählen, preislich aber nicht unbedingt ganz unten einsteigen. Wenn es günstig sein soll, lieber ein Alustativ eines bewährten Herstellers.

Wenn Du ein Carbonstativ öfter in Sand, Schlamm oder (Salz-) Wasser stellst, können die Beinklemmungen durch Schmutz blockieren und die Stativbeine durch Abrieb geschädigt werden. Da kommt man um regelmässiges Auseinandernehmen und Reinigen nicht herum. Alu- oder Holzstative sind da härter im Nehmen, schon weil sie andere Konstruktionen der Beinklemmungen erlauben. Fürs Gebirge oder Wasser habe ich mir daher ein Alu-Bodenstativ besorgt, das kann man unterm Wasserhahn oder im Gebirgsbach sauber machen.

binbald 09.12.2015 10:41

Ich habe in Carbon investiert und würde das immer wieder tun. Gerade auf Reisen (Fluggepäckgrenzen) oder Wanderungen ist es mir das wert. Das leichtere Gewicht und die damit etwas erhöhte Vibrationsanfälligkeit bei Wind kompensiere ich durch Einhängen von Rucksack (meines hat extra Haken und Gewichtsbeutel dafür), falls überhaupt notwendig.
Schnellschraubverschlüsse ziehe ich Klemmverschlüssen jederzeit vor; ich hatte früher Klemmhebel und da hat sich doch gelegentlich einmal etwas drin verheddert.

swivel 09.12.2015 10:43

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1768309)
...Wenn Du ein Carbonstativ öfter in Sand, Schlamm oder (Salz-) Wasser stellst, können die Beinklemmungen durch Schmutz blockieren und die Stativbeine durch Abrieb geschädigt werden. ...
Alu-...kann man unterm Wasserhahn oder im Gebirgsbach sauber machen.

Danke. Stimmt. Ich würde das Carbon Stativ auch oft im Wasser (Bach) aufstellen, - hmm. Da sind Klemmen ev. auch besser als "Schrauben". Das spezielle Gitzo für die "See" :) bezahle ich nicht.
Wahrscheinlich kommt man für den richtigen Kauf doch eben nicht um anfassen und testen rum...
Ich glaub ich such doch mal eher nach einem sehr kräftigen Alustativ mit Klemmen. Mehr als zwei Auszüge möchte ich auch möglichst nicht.

Basti 09.12.2015 11:13

Carbon ist schon sehr fein, aber bruchempfindlicher als Alu. Eine punktuelle Belastung kann zum Bruch führen. Das wusste ich vorher nicht und habe mir ein Carbon Stativ gekauft, ich denke jetzt würde ich eher wieder zu Alu langen.
Ebenso geht es mir mit den Verschlüssen. Gerade im Winter komme ich mit Schnappverschlüssen wesentlich besser zurecht als mit Drehverschlüssen. Das würde ich nicht mehr anders wollen.
Liebe Grüße
Basti

Mikosch 09.12.2015 11:21

Zitat:

Zitat von Basti (Beitrag 1768360)
Gerade im Winter komme ich mit Schnappverschlüssen wesentlich besser zurecht als mit Drehverschlüssen. Das würde ich nicht mehr anders wollen.

Da ich auch gerade nach einem Stativ Ausschau halte frage ich mich gerade:
Was genau hat die Jahreszeit bzw. vermutlich eher kältere Witterung(?) mit der Art der Verschlüsse zu tun?

Danke für Deine Antwort!

binbald 09.12.2015 11:26

Zitat:

Zitat von Mikosch (Beitrag 1768368)
Was genau hat die Jahreszeit bzw. vermutlich eher kältere Witterung(?) mit der Art der Verschlüsse zu tun?

je nachdem wie sie ausgeführt sind, kannst Du sie mit Handschuhen nicht ganz so gut greifen und drehen - einen Hebelchen umlegen ist mit klammen Händen in Handschuhen einfacher.

Mikosch 09.12.2015 11:32

Zitat:

Zitat von binbald (Beitrag 1768370)
je nachdem wie sie ausgeführt sind, kannst Du sie mit Handschuhen nicht ganz so gut greifen und drehen - einen Hebelchen umlegen ist mit klammen Händen in Handschuhen einfacher.

Ahja, ok. Wenn man das von mir ein wenig hervorgehobene berücksichtigt, dann passt es. Bei so manchen Klemmverschlüssen habe ich schon bei Raum-Temperatur und ohne Handschuhe verzweifelt versucht das Bein zu arretieren, während das Drehen meist reicht einfach vonstatten ging. Daher meine Nachfrage.

carm 09.12.2015 11:44

Hallo,

ich habe seit 2000 ein Manfrotto Carbonstativ 055 CX Pro3. Es ist leicht, trotzdem stabil und begleitet mich bei meinen Reisen. Es stand schon im Meer, wurde bei
40°C und 95% Luftfeuchtigkeit benutzt und hat den Südwesten der USA überlebt.

Ich bevorzuge Klemmverschlüsse, da sie einfacher zu bedienen sind. Aber das ist Geschmacksache. Es wird nur wenn wirklich nötig gereinigt, und das kommt selten vor. Es ist schon umgefallen, auch dabei wurde es nicht beschädigt.

Ich besitze dasselbe Stativ in Alu und es ist wesentlich schwerer.

Zur Stabilität sei noch bemerkt, dass es mit einem 500mm 4,5 Sigma und der A99 bestückt wird.

VG
Carlo

turboengine 09.12.2015 12:12

Zitat:

Zitat von binbald (Beitrag 1768344)
Ich habe in Carbon investiert und würde das immer wieder tun.

Dito. Wenn man es schleppen muss, gibt es nichts Besseres.

Zitat:

Zitat von binbald (Beitrag 1768344)
Vibrationsanfälligkeit bei Wind kompensiere ich durch Einhängen von Rucksack

Vorsicht: Bei Wind kommt das "Gewicht" in Bewegung und dann hast Du eher den gegenteiligen Effekt. Ich versuche dann das Stativ möglichst stark zu verkürzen um weniger Luftwiderstand zu produzieren und lasse die Tasche am Boden schleifen, dass sie nicht mitschwingt.

Zitat:

Zitat von binbald (Beitrag 1768344)
Schnellschraubverschlüsse ziehe ich Klemmverschlüssen jederzeit vor; ich hatte früher Klemmhebel und da hat sich doch gelegentlich einmal etwas drin verheddert.

Yepp. Geht mir genauso. Allerdings laufen dann immer zwei Rohre mit relativ kleinem Spiel ineinander und dort kann sich Dreck sammeln. Wenn man sein Zeug ein wenig pflegt und auch ein gelegentliches Zerlegen und Reinigen nicht scheut sind Drehverschlüsse schnell und bequem.

Zitat:

Zitat von binbald (Beitrag 1768370)
je nachdem wie sie ausgeführt sind, kannst Du sie mit Handschuhen nicht ganz so gut greifen und drehen - einen Hebelchen umlegen ist mit klammen Händen in Handschuhen einfacher.


Richtig cool in der Beziehung sind die Cullmann Titan Stative....
https://www.cullmann.de/en/detail/id/titan-935g.html
Ich habe zwei Vorläufer des abgebildeten Modells im Gebrauch. Die Dinger funktionieren unter allen Umständen, die Verschlüsse und die Köpfe kann man auch mit Fäustlingen bedienen und die Beine kann man bis in 50cm tiefes Wasser stellen, weil die Beine versiegelt sind und der Verschuss immer oben.
Nachteile: mit entsprechendem Kopf gerne 6 kg schwer, teuer, Packmass nicht unter 80cm...

Zitat:

Zitat von swivel (Beitrag 1768346)
Danke. Stimmt. Ich würde das Carbon Stativ auch oft im Wasser (Bach) aufstellen, - hmm. Da sind Klemmen ev. auch besser als "Schrauben".

Wenn Du nicht mit dem Auto zum Bach fährst und das Stativ längere Zeit zu Fuss oder mit dem Rad transportierst, würde ich immer zu Carbon greifen, die Vorteile überwiegen da die Nachteile deutlich. Lieber das Ding ordentlich pflegen als einen wackligen Kompromiss kaufen.

Im Gebirge setze ich seit neuestem allerdings "das kleine Alu" ein.
http://www.reallyrightstuff.com/#/TP...d-Level-Tripod
Nachteil hier bei ist natürlich die (sehr) geringe Höhe.

Wenn man einigermassen auf Augenhöhe kommen will, es transportabel sein soll und mit dem 70-400 keinen Frust produzieren, muss man wohl so min. 400 EUR in Carbon investieren.

Reisefoto 09.12.2015 12:59

Aufgrund des geringen Gewichts und der besseren Schwingungsdämpfung habe ich mich vor vielen Jahren für ein Carbonstativ entschieden, das Feisol CT-3442 Rapid (anfangs noch das Modell ohne Rapid). Die Drehverschlüsse kann ich auch bei Kälte gut bedienen, aber Klemmverschlüsse (wenn sie denn funktionieren) wären mir lieber. Was mich nervt, ist, dass Dreck im Gestänge dies schnell sehr schwergängig macht, was wohl der geringeren Verformbarkeiten / der kleineren Spalte bei Carbon geschuldet sein mag. Ein Reinigungsversuch war nur mäßig erfolgreich, das kann aber an mir liegen.

Bei dem von mir verwendeten Stativ stehen die Beine in der Standardposition relativ steil, so dass ich den Eindruck habe, dass es leichter kippt als andere Modelle.

turboengine 09.12.2015 15:56

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 1768425)
Bei dem von mir verwendeten Stativ stehen die Beine in der Standardposition relativ steil, so dass ich den Eindruck habe, dass es leichter kippt als andere Modelle.

Das Feisol hat 20 Grad Beinwinkel laut Datenblatt, genauso wie mein Sirui M-3204. Da kann ich mich über mangelne Stabilität nicht beschweren. Diese Klage habe ich aber von Feisol-Besitzern schon öfter gehört.

binbald 09.12.2015 17:06

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1768402)
lasse die Tasche am Boden schleifen, dass sie nicht mitschwingt.

ja, das ist auch meine Technik; bisher hat das ganz gut funktioniert.

Tokina 09.12.2015 18:04

Bin auch wieder von Drehverschluß zurück auf Klappverschluß, leider ist die Auswahl von Carbonstativen mit Klappverschluss sehr gering.. bzw. es wird sehr Hochpreisig.

Nach vielen Recherchen bin ich beim Sirui ET-2204 gelandet.
In meinen Augen ein gutes Allroundstativ.
Ausreichend compact, ohne wackelig zu wirken, besitzt Klappverschlüsse und der
Preis stimmt auch. :top:

turboengine 09.12.2015 18:41

Zitat:

Zitat von Tokina (Beitrag 1768589)
Nach vielen Recherchen bin ich beim Sirui ET-2204 gelandet.

Sicher ein gutes Reisestativ aber Für den TO würde ich das nicht empfehlen. Um ein 70-400 vernünftig zu tragen sollte die Säule dranbleiben und dann ist es schon arg niedrig und der Kugelkopf ist überfordert - als Allroundstativ. Bei Reisen sieht es natürlich anders aus.

Vielleicht ein T-2204XL ?

weitwinkel 09.12.2015 18:52

Hmm bei der selben Frage bin ich jetzt auch...werde mir aber sicher Carbon kaufen...Kauft man eh nur einmal im Leben :)

Folgendes steht zur Auswahl:

http://www.amazon.de/gp/product/B004..._dp_o_pC_S_ttl

http://www.amazon.de/Sirui-T-2204X-R...s=sirui+t+2204

http://www.foto-erhardt.de/product/6...veo-265cb.html

Aber wahrscheinlich hole ich mir das hier:

http://www.amazon.de/gp/product/B00I..._dp_o_pC_S_ttl

Wusste auch immer nicht ob Drehverschlüsse oder zum Klappen.
Das Video hat mir bzgl. Drehverschlüsse geholfen...jetzt klappt es bei mir um einiges besser. Sind die keinen Tricks...

https://www.youtube.com/watch?v=pdM8KFuciwY

screwdriver 09.12.2015 19:43

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1768309)
Zunächst: die Herstellerangaben über Tragfähigkeit sind reine Science Fiction.

Richtig.
Mein Manfrottto 528X (Stahl u. Alu) ist für 50KG spezifiziert. Allerdings hält es problemlos mein Gewicht von (deutlich) über 100kg aus.
Ja, ich habe das ausprobiert. :top:
Bei einem Carbonstativ hätte ich auf diesen Test vermutlich verzichtet. :crazy:

Ich bin zudem kein Freund von Drehverschlüssen, die bei Carbon-Stativen üblich sind.

Mein älteres 350MVB soll 25kg tragen können. Das traue ich dem auch zu.
Ebenso die zurückhaltende Angabe von "nur" 12 kg für das Triman 028B.

Der begrenzende Faktor ist m.E. der montierte Kopf.
Da bin ich auch eher skeptisch, was die Angaben betrifft. Aber bei angegebenen Kameragewichten von 8-10kg bin ich da noch nie auch nur in die Nähe gekommen.

Dimagier_Horst 09.12.2015 19:48

Zitat:

Zitat von swivel (Beitrag 1768295)
ein noch "stabileres" Stativ soll mein Slik 400DX Pro ergänzen.

Sollte meins den Geist aufgeben, wird der Nachfolger aus Holz gebaut sein. Die Schwingungen, die eine vernünftige Brise in Carbon und Alu erzeugt, sind die Erleichterungen beim Schleppen nicht wert.

sharky611 10.12.2015 09:51

Meine Carbon Stativ ist von Caluemt, habe ich seit ca. 2 Jahren.

Ähnelt diesem hier:
https://www.calumetphoto.de/product/...ipod/CALCK8157
und war auch preislich vergleichbar.

Ich muss sagen, ich war (und bin) von Anfang an von diesem Teil begeistert. Die Stabilität ist enorm und das Stativ wirkt, als sei es nicht kaputt zu kriegen. Hat bei mir schon so einiges mitmachen müssen...

Ich finde den Drehverschluss auch unheimlich praktisch. Das Auf- und Abbauen geht so einfach um ein vielfaches schneller und bequemer, als bei herrkömmlichen Verschlüssen.

Einziger Nachteil: Jedenfalls mein Stativ würde ich nicht gerade als leicht bezeichnen!

swivel 13.12.2015 19:02

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1768643)
...hält es problemlos mein Gewicht von (deutlich) über 100kg aus...

Hi,

Die max. Traglast vom Hersteller ist doch nicht das maximale Gewicht bis es zusammenbricht :), - sondern die noch sinnvoll nutzbare Last.
Das ist dann um Welten weniger.

LG


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