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Habt Ihr fotografische Vorbilder?
Hallo und guten Morgen zusammen
mich interessiert mal, ob Ihr auch "Lieblingsfotografen" habt, deren Stil, Umsetzung oder die Art der Fotos Euch gefällt und vielleicht einen Beitrag dazu geleistet hat, das Ihr Euch mit dem Thema Fotografie auseinandersetzt. Mich haben z.B. (auch wenn ich sowas im Leben wohl nie fotografieren werde :roll: ) schon vor über 10 Jahren die Bilder von Andreas M. Bitesnich fasziniert. Besonders Anthony & Sina aus 1995... Wie er mit Licht und Schatten umgeht... einfach wow.... :top: Würd mich freuen wenn der ihr ein paar Namen posten würdet. |
Direktes Vorbild sicher nicht in der Form das ich dem nacheifere.
Köln hat ja da ein paar besondere hervorgebracht. z.B. Chargesheimer August Sander Hermann Claasen |
Ich selber habe kein Vorbild. Ich mache die Bilder so wie es mir gefällt. Ob das nun immer den allgemeinen Geschmack trifft macht mir eigentlich nichts. Was nicht heissen soll, dass ich nicht neidvoll auf andere Bilder schaue und versuche das auch mal umzusetzten.
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Es gibt einige gute Fotografen.
Mir gefallen die Bilder von Anselm Adams eigentlich gut. Aber auch Billingham hat tolle Sachen und, und, und ... Mir ist letzthin aufgefallen, das ich kein Bildband von Fotografen besitze :shock: . Dafür einige Bücher über Mondriaan, Bauhaus etc., ich mag diese einfachen, klaren Linien. Deshalb gefallen mir auf Anhieb auch meistens Strukturen am besten auf Fotos. |
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Jo, ich muss sagen, das ich auch keine "Fotobücher" besitze. Bin bisher ohne ausgekommen ;)
Habe nur einen einzigen Fotografen, dessen Fotokunst ich gerne mal können würde: Mark Tucker |
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Vorbild? Sicher nicht. Aber je nachdem, welche Richtung mir im Moment gerade am Herzen liegt, gibt es dazu passend doch immer Fotografen, bei denen ich mich umschaue. Allerdings fällt mir auf, dass das immer mehr von denen sind, die keine großartigen Bildbänder herausgegeben haben ;)
Viele Grüße Tina |
Naja, echte Vorbilder... Vielleicht mein Vater und mein Onkel, die haben mich als Kind/Jugendlicher sehr stark beeinflusst bei meinem fotografischen Werdegang. Von den beiden habe ich das meiste gelernt, was ich über die Fotografie weiß.
An sonsten sind es fast immer nur einzelne Fotos, die mich inspirieren. Oft weiß ich nicht einmal mehr, wer das Foto gemacht hat. Wenn ich Namen nennen müsste, würde mir vielleicht David Hamilton einfallen. Obwohl ich nie Fotos im "Hamilton- Stil" gemacht habe(krieg ich einfach nicht hin), finde ich sie fast immer traumhaft schön. Auch Helmut Newton hat starke Fotos gemacht. Bei ihm gibt es aber genau so viele Fotos, die ich scheußlich finde. Beeinflusst haben mich auch der Engländer Michael Boys und der Deutsche Heinz von Bülow. Und ein anderes deutsches "Urgestein" mag ich in diesem Zusammenhang auch noch nennen, obwohl er nie als Fotograf sondern eher als "Technik- Mensch" gewirkt hat, Alexander Borell. |
Ich fand als Kind immer die Bilder von Bob Talbot schön. Ansonsten muß mich ein Bild einfach ansprechen und vll versuch ich sowas auch mal nachzumachen, so kann man ja ne Menge begreifen und verstehen :-)
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Andreas Feininger. Von ihm hatte ich vor vielen Jahren mein erstes Foto-Lehrbuch. 1997 habe ich mit großer Ehrfurcht jenem Hochhaus gegenüber dem Flatiron-Building in New York genähert, in dem er damals lebte, um mir vom Concierge bestätigen zu lassen, dass er tatsächlich dort eins der Apartments bewohnt. Eineinhalb Jahre später ist er gestorben.
Leider sieht man von ihm heute wenig. Vor einigen Jahren war mal im Berliner Bauhaus-Archiv eine Ausstellung. Von seinem Vater Lyonel F., dessen Gemälde ich ebenfalls mag, sieht man schon häufiger was, z.B. zwei Poster in meiner Wohnung. :top: Gruß, Ralf |
Hi Angelica- hüstel.......
( fragen stellst du- tz tz tz ) ja, mich selbst- :lol: so viel Freude kann mir gar kein Fotograf mit seinen Bildern vermitteln wie ich mir selbst wenn mir eine schöne Aufnahme mit meinen bescheidenen Mitteln gelungen ist. :cool: Ich möchte gar keine Orientierung in irgendwelche Richtungen oder Stiles. Hatte noch nie dieses Ansinnen und es hat mich auch niemand inspiriert- möchte diese so genannten " Vorzeigefotografen " gar nicht erreichen, denn- Ich bin Ich - und weshalb sollte ich irgend jemanden kopieren wollen :roll: eine Kopie bleibt immer eine Kopie- weshalb denn die zweite Geige spielen- nö- :flop: Ich mag einfach Bilder- nehme ihre Wirkung wahr ( oder auch nicht ) und erfreue mich wenn sie meine Aufmerksamkeit entfacht haben an ihnen- :top: ........und das wars dann auch :) Gruß Ernst Hinweis > Karfreitag |
@Ernst:
:top: :top: :top: |
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es geht ja nicht ums kopieren. Wenn ich das mit meinen "Idol" (naja... bisschen weit hergeholt) tuen würde, würd ich den ganzen Tag nur nackte Kerle knipsen. :mrgreen: Aber ich kann doch auch z.B. gut Dressurreiten und find deshalb trotzdem Isabell Werth faszinierend und die Art wie sie mit ihrem Pferd umgeht.... Verstehst was ich meine? *grübel* Also eher "inspirieren" statt "kopieren". @den Rest: Danke für Eure Posts. Werd mir - wenn ich bisschen mehr Zeit hab - den ein oder andern genannten mal im Netz ansehen. |
Für mich war und ist immer der Weg das Ziel. Die Tätigkeit des Fotografierens als solche ist das, was mich interessiert. Das Suchen und Erfassen eines vermeindlich guten Motivs, das Gedrehe und Geschraube an der Kamera, das Gefummel mit den Blitzen... und wenn dann bei 100 Auslösungen ein, zwei halbwegs brauchbare Bilder bei rauskommen... ausreichend!
Wenn ich jetzt erzähle, daß ich zu analogen Zeiten mit meiner XD-7 auch schon ohne Film in der Kamera, und das mit Absicht!, losgezogen bin... habe ich hier wohl für ewig verschi**en. :lol: Foten macht Spaß! Auch, wenn man hinterher einen Haufen Bilder betrachten "muß". :mrgreen: Gruß: Hansevogel |
Eine Zeitlang hat mich Ansel Adams stark beeindruckt. Ich habe mir einen teuren Handbelichtungsmesser gekauft (den gleichen Typ, den Adams benutzt hat) und mir die gleichen Markierungen dran gemacht, die er in seinem Buch vorgestellt hat, und dann habe ich versucht, mich an sein "Zonensystem" zu halten. Das war aber nur eine kürzere Epoche.
Aber eigentlich habe ich mich beim Erlernen des Fotografierens an vielen anonymen oder mir namentlich nicht bekannten Fotografen orientiert. Man liest (oder las) doch immer einmal in Fotobüchern und Fotozeitschriften. Dort werden positive und negative Beispiele in Bildern gezeigt, es werden Tips gegeben usw. Das beeinflusst einen während der Zeit, wo man noch auf der Suche nach einem eigenen Stil ist, manchmal sogar, ohne dass es einem klar ist. Dann kann man sich schließlich von den Vorbildern und Tipgebern befreien und eigenständig fotografieren, man bleibt doch unbewusst dem einen oder anderen verpflichtet. So geht es auch mir, nur dass ich es leider nicht so gut kann wie die großen Meister der Fotokunst. |
Re: Habt Ihr fotografische Vorbilder?
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Daher habe ich auch kein Vorbild. :oops: |
Hi,
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Roger |
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Die "Neue Fotolehre" von Feininger muss uralt sein, noch vor Ausbruch des 2. Weltkriegs verfasst - wenn ich mich nicht täusche - und allerhöchstens in den 1950er Jahren noch mal wieder aufgelegt. Ich habe es früher mal im Bücherschrank meines Vaters gefunden, meiner Erinnerung nach hatte diese Ausgabe einen braun getönten Schutzumschlag mit dem Portrait eines jungen Mannes drauf, vielleicht der Autor selbst. Farbfotografie spielte darin (naturgemäß) keine oder praktisch keine Rolle. Richtig soweit? Grüße, Artmano |
Vorbild habe ich eigentlich von den Bildern her nicht.
Bin noch immer auf der Suche nach meinem eigenen Stil. Was ich aber bereits festgestellt habe: Ich liebe Actionfotographie ! Das unter Zeitdruck arbeiten gefällt mir total, weil man dann so wirklich in Ekstase kommt und Zeit&Raum vergißt -> Adrenalin pur - leider auch z.T. gefährlich. Weiters bin ich von extremen Stimmungen echt begeistert und versuch noch immer diese einzufangen (leider mit geringeren Erfolg). Und last but not least: Ungewöhnlich Blickwinkel, stürzende Linien, Verzerrungen - einfach die Regeln der Bildkunst brechen. Als Photograph der mir sehr imponiert hat, würde ich James Nachtwey nennen: Mir gefällt die Professionalität, Ausstrahlung, Ruhe, Konzentriertheit und Selbstdisziplin. Auch die Einstellung zu seinem Beruf und sein persönliches Ziel, unangenehme Fotos an die "bequeme" 1.Welt weiterzugeben, sind Werte die mir Respekt abverlangen. |
Hi,
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Die "Große" stammt von 1978 und beinhaltet im Wesentlichen den Inhalt der "Neuen", plus einige Kapitel über Bildgestaltung. Auf ihrem Einband ist das Foto eines Mannes, der eine Messsucherkamera vor dem Gesicht hat. Da dieses Foto mit Kommentar auch in dem Ausstellungsbildband abgebildet ist, kann ich Dir sagen, dass es sich bei diesem Mann nicht um Feininger selbst handelt. Ansonsten hast Du Recht, in der "Neuen" wird Farbfotografie ziemlich vernachlässigt, während die "Große" ausführlicher darauf eingeht. Alle Klarheiten beseitigt? ;) Roger |
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Mir ist das Buch leider abhanden gekommen. Nach meiner löchrigen Erinnerung war es blauer Leineneinband. An den Titel kann ich mich nun überhaupt nicht mehr erinnern. Wenn ich das mal auf nem Flohmarkt finden würde - das gäb ein Hallo! Im Bildteil waren einige Aufnahmen aus New York, darunter vom Guggenheim-Museum sowie einer Skulptur im Rockefeller-Center. Kann also kaum vor WW-II entstanden sein. Weiter: "Das Gesicht der Technik" war glaub ich drin, und ein Foto von seinem hölzernen, selbstgeschreinerten Tele (immerhin war er gelernter Möbeltischler), mit dem er die Manhattan-Skyline von New Jersey aus fotografiert hat. Und jenes verrückte Selbstportrait, wo er eine Leica im Hochformat so vors Gesicht hält, dass der Aufstecksucher und das Objektiv seine Augen zu ersetzen scheinen. Aber vielleicht schmeißt meine Erinnnerung auch Buch und Ausstellung durcheinander. Gruß, Ralf |
Nachtrag:
http://images-eu.amazon.com/images/P...3.LZZZZZZZ.jpg Laut Roger wohl kein Selbstportrait. Ralf |
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Reglen brechen :cool: solange es einem gefällt ! Eigentlich ist alles erlaubt solange es gefällt :-) |
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schon mal was gepostet. |
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Zur Klarstellung: Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des Nächsten anfängt. Aber jetzt wird es hier OT. |
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Mit stürzenden linien kann ich sehr gut leben. :top:
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@Roger und Bendix
Danke für eure ausführlichen Antworten. Dann muss ich das verwechselt haben. Es gibt von Andreas Feininger ein Buch "Fotografische Gestaltung", 1937 in Deutschland erschienen, und wohl noch weitere ursprünglich deutsch geschriebene Fotobücher von ihm. Davon hatte mein Vater einiges in seinem Bücherregal stehen, und daran habe ich mich erinnert. Die späteren Bücher haben sicher von den älteren Werken Verschiedenes aufgenommen, daher wohl dann der Titel "Neue Fotolehre" und schließlich dann "Große Fotolehre". Grüße, Artmano |
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