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Wie ausrichten ?
Hi,
auch wenn dieses Bild → Bild in der Galerie noch mit meiner alten FUJI Kamera aufgenommen wurde und ich es nur als JPG habe stellt sich mir hier die Gretchenfrage : Wie sollte ich das Bild am besten ausrichten ? Welche Gebäudekante nehme ich ? Danke und bis dann... Rainer |
Am besten so wie es dir zusagt. Denn dir soll das Foto gefallen.
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Das gespiegelte Gebäude ist schon richtig - mMn.
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Wenn ich ein Gebäude aufnehme, das auf dem Bild senkrecht stehen soll, dann fotografiere ich es so, dass die Linie, die durch das Bildzentrum läuft, exakt sitzt. Alles, was links und rechts davon ist, sind stürzende Linien, die aber insgesamt keinen kippenden Eindruck erzeugen.
In der Architekturfotografie müssen aber nicht alle Gebäude und Kanten senkrecht stehen. Manchmal ist es reizvoll, bestimmte Außenkanten parallel zum Bildrand laufen zu lassen, markante Motivlinien genau in die Ecken zu ziehen, oder die Kamera so zu drehen, dass eine gewünschte Geometrie das Bild gestaltet. Wirkungsvoll ist ein Bild, wenn der Betrachter die Gestaltung ohne weitere Erklärungen nachvollziehen kann. |
Stürzende Linien kann man prinzipiell korrigieren. Dafür braucht man aber wesentlich mehr Material/Reserven links, rechts, oben und unten... und gut sieht es auch nicht immer aus.
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Zitat:
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Eindeutig eine Frage für die Fotowerkstatt. *schubbs*
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Meines Erachtens kannst du bei diesem (!) Bild mit dem Lot weder so noch so gewinnen.
Ich würde mich von der Senkrechte verabschieden und das Bild drehen. Falls es dich interessiert zeige ich gerne, was ich meine. Viele Grüße, Vera |
Hi,
danke für die vielen Antworten. Als das Bild geknipst wurde, hatte ich mich mit der Materie "Fotografieren" noch nicht so beschäftigt. Devise war damals draufhalten und los ! Trotzdem sind damals (für mich) schöne Bilder enstanden :D @DonFredo, jupp sorry. Danke für's verschieben :top: @Quirrlicht etwa soviel Platz wie hier ? → Bild in der Galerie @Vera ja, das Angebot nehme ich gerne an. Ich denke aber mal dafür sind die Bilder in der Gallerieauflösung nicht ausreichend oder ? Bis dann............. Rainer |
Hallo Rainer!
Dafür gibt es ein kostenloses Programm. http://www.chip.de/downloads/ShiftN_21922501.html Das funktioniert ganz einfach. Gruß Hans |
Zitat:
→ Bild in der Galerie |
Hi,
@joker13 Danke, das Programm habe ich schon, mir ging es eher darum zu erfahren an welchem Gebäude ich mich orientieren sollte. Ich werde mal mit ShiftN experimentieren und mal abwarten was Vera mit "Bild drehen" meint. @Quirrlicht Womit hast du es ausgerichtet ? Ich habe so das Gefühl das die beiden Glasgebäude wie ein Trapez von unten her sich vergrößern. Oder brauche ich eine neue Brille ? Danke und bis dann............ Rainer |
Der Trapez-Effekt entsteht, wenn man Gebäude, die in einer schrägen Perspektive aufgenommen wurden, versucht in die Senkrechte zu zwingen. Selbst wenn man das pixelgenau hinbekommt, sieht das nicht immer vorteilhaft aus. Manchmal ist es ganz nett, nur den halben Weg der stürzenden Linien auszurichten, so dass immer noch der Eindruck einer Perspektive bleibt.
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Zitat:
→ Bild in der Galerie Dann Zuschnitt nach Gusto |
Hallo Rainer,
sorry, ich bin erst heute wieder dazu gekommen. Zitat:
Zitat:
Mein Gedanke war wie folgt: Wenn ein Bild stark von Linien dominiert wird, urteilt das Auge besonders streng wenn ihm Ungereimtheiten auffallen. Stürzende Linien werden - ob korrigiert oder nicht - oft als ein disharmonisches Bild erzeugend empfunden. Manchmal laufen die Linien zueinander einfach nicht gut - egal wie sehr wir an den Reglern zupfen. Dann bewege ich mich gelegentlich so stark von der normalen Perspektive weg, dass Auge und Hirn nicht mehr versuchen, die Linien zurechtzubiegen (so oder so zum Beispiel - auf die Schnelle). Viele Grüße, Vera |
Zitat:
Gottlieb hat es schon ganz gut beschrieben. Man stelle sich nur mal vor, dass man eine Straßenflucht fotografiert und anschließend die Straßenränder von vorne bis hinten parallel haben will. Das ist zwar nicht hundertprozentig vergleichbar, zeigt aber die Problematik. Wenn ich vor einem Hochhaus stehe, stürzen auch mit bloßem Auge die Linien. Von daher würde ich allenfalls leichte "Korrekturen" vornehmen. |
Meine Korrektur war mit Photoshop, adaptive Weitwinkelkorrektur.
Und ja, wie schon gesagt worden: Die stürzenden Linien sind zu einem gewissen Grad Teil der normalen Perspektive, sie ganz wegzukorrigieren sieht wiederum unnatürlich aus. |
Hallo Vera,
Zitat:
Ich persönlich finde die Idee super und werde damit experimentieren. :top::top: Danke und bis dann............... Rainer |
Wie Steve schon schrieb, das gespiegelte Gebäude passt schon so wie es ist. Und die linke Kante des "Spiegel"-Gebäudes verläuft (gefühlt) fast genau parallel zum linken Bildrand.
Vermutlich waren das die Elemente an denen Du das Bild bei der Aufnahme intuitiv ausgerichtet hattest. Das ist schon mal sicher nicht grundverkehrt. Andererseits erzeugt das Bild bei mir auch den Wunsch es leicht nach rechts (im Uhrzeigersinn) zu drehen. Wieviel müsste ich ausprobieren, viel ist es sicher nicht. Ob allerdings genug Luft drum herum ist muss sich zeigen. Wenn man anschließend so viel wegschneiden muss dass das andere Gebäude links nicht mehr zu sehen ist dann wäre das auch nicht gut. Auch ich kämpfe manchmal mit zu sehr stürzenden Linien. Prinzipiell sollte man für "ernsthafte" Architekturfotografie mit Shift-Objektiven arbeiten. Da es mir aber zu teuer ist dafür extra Objektive anzuschaffen behelfe ich mir manchmal indem ich ein deutlich weitwinkligeres Objektiv verwende als es eigentlich nötig wäre um das gewünschte Motiv formatfüllend abzubilden (bei mir - an der A77 - meist das Sigma 8-16), das ich dann horizontal oder nur leicht nach oben ausrichte - oft im Hochformat - und so zu sehr stürzende Linien vermeide. Den nicht benötigten unteren Teil croppe ich später weg. |
Shiftobjektive sind kein Allheilmittel. Auf die Perspektive muss man trotzdem gestalterischen EInfluss nehmen. Im Prinzip sieht ein geshiftetes Bild nicht anders aus als ein nachträglich gezerrtes Bild. Es hat zwei technische Vorteile, dass die einzelnen Pixel nicht "langgezogen" sind und damit ihre Originalschärfe behalten, und dass die beim Zerren geschnittenen Bildränder mit originalem Inhalt gefüllt sind.
Das geshiftete Bild ist eigentlich nichts anderes als ein Ausschnitt aus einem Weitwinkelbild, von dem nur der äußere Bereich des Bildkreises genutzt wird. So wie ein Weitwinkelobjektiv an den Rändern am Motiv zerrt, so macht es auch ein Shiftobjektiv. Für flächige Motive erhält man damit gute Ergebnisse. Je mehr ein Motiv in die Tiefe geht, um so deutlicher werden die Verformungen. Ganz deutlich sieht man das, wenn man z.B. runde oder vieleckige Türmchen auf einem solchen Bild hat, die sehen aus wie komisch verzogene Hüte. |
Hallo Rainer,
freut mich, dass du mit diesem Ansatz mal experimentieren magst. :) Ich möchte daher noch ergänzen, dass du natürlich die besten Ergebnisse erzielst, wenn du diese veränderte Perspektive bereits bei der Aufnahme einsetzt. Der Bildausschnitt, den du dann wählst ist ein ganz anderer. Zudem ist es einfach anregend, wenn man die Kamera mal nicht im Lot des Hoch- oder Querformates hält. :top: Viele Grüße, Vera |
Hi Vera,
Zitat:
Für dieses Bild ist es aber leider zu spät, so schnell werde ich nicht wieder nach Vancouver fliegen :( Ich bin jetzt fleißig am rotieren :D Bis dann............. Rainer |
So,
hier, nach vielen Versuchen in der EBV, eine Version die mir persönlich ganz gut gefällt : → Bild in der Galerie Ich habe das Bild erst etwas gedreht, dann aufgehellt und geschärft. Hoffe es gefällt euch auch :cool: Bis dann......... Rainer |
Zitat:
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Nett, mit der kleinen blauen Ecke! :)
Ich habe es hier mal gespiegelt; - könnte dir das auch gefallen? Viele Grüße, Vera |
Am Anfang stand die Frage, anhand welcher Kante das Bild ausgerichtet werden sollte, damit ein dem Original nahekommender Eindruck entseht. Zum Schluss wurde das Bild gedreht, das im Bild Diagonalen dominieren. Welche Idee steht dahinter?
Matthias |
Hi,
Zitat:
Bis dann.......... Rainer |
Hi Vera,
Zitat:
ungespiegelte Version besser. Ich denke das Thema ist durch und ich habe wieder was gelernt. Danke an alle. Bis dann........... Rainer |
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