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Test OM-D EM10
Hallo zusammen,
wie schon mal angekündigt konnte ich heute das erste mal die OM-D EM10 ausprobieren. Ich habe das hier im Bilderrahmen eingestellt, weil es in erster Linie um die Ergebnisse (d.h. Bilder) geht und die systemunabhängig kritisiert werden sollen. Zur Illustration habe ich zwei Bilder der Ausrüstung davor gestellt (die bitte nicht kritisieren, hatte ich aus irgendeinem Grund mit 1/8 belichtet und keine Lust mehr, wieder alles auszupacken als es schon geknipst war). In dem Täschchen (so groß wie meine Hand) steckt drinnen: OM-D EM10 Olympus 45F1.8 + Geli Olympus 75F1.8 + Geli Olympus 9-18 + Geli Olympus Fish-Cap ND-Filter 52mm Pol-Filter 52mm Aufbewahrungsbox Objektivdeckel 52mm 2 Ersatzakkus Microfaster-Tuch 3 zusätzliche SD-Karten 16GB Objektivbeutel P.S.: Das 20F1.7 von Panasonic passt auch noch in mein Täschlein hinein... :) Die Frage war u.a., wie sich bei den einschlägigen Brennweiten (45er und 75er) Schärfentiefe und Bokeh praktisch verhalten. „Mathematisch“ bringt das 45F1.8 verglichen mit Vollformat einen Bildwinkel wie ein 85er, allerdings die Schärfentiefe von F3.6, das 75F1.8 entsprechend 150mm 3.6 (wenn ich das alles richtig verstanden habe). Eine Test im Studio habe ich dann auch noch gleich gemacht. Mein persönliches Fazit ist: Ausrüstung ist absolut portraittauglich für meine Zwecke. Hier dann die Ergebnisse von heute. Bei den ersten Bilder habe ich versehentlich bei ISO 3200 rumgerödelt... neu Kamera halt... Handling der Kamera ist eigentlich ganz gut. Ein paar Menupunkte sind allerdings gut versteckt („Liveboost“ z. B., was bei Sony „Anzeige Live-View“ entspricht). Die perfekte Menuführung hat glaube ich noch kein Hersteller gefunden... Bearbeitet sind die Bilder in LR. Da habe ich lediglich einen kleinen Pickel am Haaransatz weggestempelt (und ein paar mal auch vergessen wie ich gerade sehe) und ein Muttermal auf der Stirn (habe ich auch mal so mal so gemacht). Ansonsten halt die üblichen Regler gezogen, weil in RAW fotografiert. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Sehr schön.Da sieht man, was die kleinen Dinger können ,wenn sie in richtigen Händen landen.
Gruss . |
ISO 3k2! :shock:
Ich bin im falschen Film. bydey |
Wieso?
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Weil scheinbar viele immer noch nicht glauben können, was da geht. Ich konnte zu beginn auch nicht glauben, was da noch möglich ist, und das selbst mit 6400 Iso perfekte Aufnahmen möglich sind.
Gruß Wolfgang |
Wenn ich mir Bild 7 anschaue, weiß ich warum das 75/1.8 noch auf meiner Wunschliste steht. :)
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@Wolfgang: Also da muss ich ein wenig widersprechen.
Die Aufnahmen, die ich hier bei Iso3200 gemacht habe, sind glaube ich wirklich brauchbar. Die sind aber auch per se schon sehr schön hell aufgenommen und dann kommt denke ich jede Kamera mit dem höheren Iso-Bereich besser zurecht. Ich hatte auch ein paar Aufnahmen mit weniger Licht und sehr viel mehr Dunkelanteil gemacht. Da hat man dann schon viel Zeichnungsverlust und wenig Bearbeitungsreserven. Diese Aufnahmen konnte ich noch gebrauchen. Von Perfektion waren die Bilder allerdings weit weg. Und ich bin mir sicher, dass mit der NEX6 in der vergleichbaren Situation etwas bessere Bilder herausgekommen wären. Das sage ich, ohne es gemessen zu haben, sondern einfach aufgrund des ersten Eindrucks auf dem Monitor. In bestimmten Situationen bekommt man auch mit de OM-D locker Bilder hin, denen man die Iso 3200 oder ev. auch die Iso 6400 nicht ansieht (=perfekt). Aber ich werde meine Auto-Iso-Grenze auf 1600 stellen, weil es ab dann nicht mehr wirklich kalkulierbar ist wie brauchbar die Ergebnisse sein werden. Besser man geht sogar über Iso 800 nicht drüber. Aber "Iso" ist für mich ohnehin das geringste Problem. @Werner: Ja das 75er rechtfertigt für mich im Nachhinein, dass ich mein ganzes Vollformat-Geraffel verkauft habe. Auch wenn ich damit theoretisch sehr viel mehr Möglichkeiten gehabt hätte. Hilft ja nix, wenn ich die Kamera nicht gehoben und aus dem Schrank bekomme. Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben wie klein mein System jetzt ist und wie schnell und problemlos es sich in meinem Lieblingsbereich einsetzen lässt. |
Schöne Bilder, die zeigen was in dem kleinen System steckt. Mit dem 75mm f1.8 ist ja auch einiges an Freistellung drin, eine Traumlinse!
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Ich bin seit der PK von den OM-D's angetan. Dort konnte ich ein wenig mit der Kombi E-M1 und dem neuen 40-150 f/2.8 herumspielen. Wirklich beeindruckend das ganze, und sehr genial ist die GeLi. ;-)
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Aber du hast es ja gut erklärt. bydey |
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Weniger! Allerdings bei deutlich weniger Licht. Eine deutliche Überbelichtung bei x-High-Iso und Portrait habe ich nie versucht. Wieviel EV Überbelichtung war es denn? Ohne Blitz? bydey |
Kein Blitz und auch nicht überbelichtet. Halt nur sehr hell belichtet.
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Ich hänge eventuell noch ein paar unbearbeitete RAWs dran.
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Wie definierst du hell belichtet? ETTR?
bydey |
Hatte gestern kurz die Gelegenheit mal die M1 zu testen, überzeugt hat sie mich nicht was die BQ angeht. Das Wow ist da nicht gekommen, genau wie jetzt bei den Bildern der EM 10.
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Zitat:
Gruß Wolfgang |
@hanito: Das "wow" kommt bei mir da auch nicht bei der BQ, sondern bei der Größe des Systems. Für mich war hinsichtlich der BQ nur die Frage, ob diese (für mein Anforderungsprofil) der A99 oder NEX6 wesentlich hinterherhinkt. Und das tut sie nicht, weil ich genau die Bilder aus der Kamera rausbekomme, die ich haben will bzw. weil ich mit der A99 keine besseren Bilder gemacht hätte.
@Wolfgang: Ja das stimmt definitiv. |
So, hier mal die Raws. Wobei das bei Olympus Orf heißt...
Die ersten beiden sind versehentlich mit Iso 3200. Aber das Bild hat halt kaum Tiefen, so dass kaum auffällt. Normal nachschärfen + etwas entrauschen und man kann nicht mehr sehen, ob das 200, 400 oder 3200 ist. Das letzte dann korrekt belichtet als Vergleich. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Ich hänge mal noch einen Ausschnitt vom Gesicht an. Dann kann man das Grundrauschen erkennen. Lässt sich aber in LR vollständig beseitigen ohne wesentlichen Detailverlust. → Bild in der Galerie |
Moin
schaut doch gut aus ;):cool::top: sag mal was zum Licht....irgendwo wurde auch gebklitzdingens ;) mfg gpo |
Moin.
Bei den letzten dreien nur. Bei den letzten beiden frontal von oben mit nem kleinen Dish, Reflektor auf Kniehöhe. Bei dem Portrait den Reflektor auf Beckenhöhe und zusätzlich noch zwei Striplights von hinten links und rechts. |
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Ja was meinst du denn mit Bildqualität? Ich muss zugeben, dass ich kein Pixelpeeper bin. Ich kann auf den ersten Blick tatsächlich meine Bilder in Lightroom nicht auseinanderhalten. Was mit A99, NEX-6 oder jetzt der OMD gemacht ist, kann ich zumindest nicht an der Bildqualität auseinanderhalten. Ich sehe da keine wesentlichen Unterschiede, selbst, wenn ich etwas weiter reingehe. Die NEX-6 mit dem 50er hat mir in vielen Situationen eher knackiger Bilder gebracht, als die A99 mit dem 70-200. Aber wie gesagt: Da muss ich - für meine Verhältnisse - dann auch schon sehr genau hinschauen.
Ich hab mir jetzt mal Abzüge bestellt. Mal schauen wie das ganze auf Papier aussieht... |
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Du mußt mit der Kamera zufrieden sein, nur das zählt. |
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Das ist doch der einzig praxisrelevante Vergleich. Dass Cropmöglichkeiten ggf. eingeschränkt sind, ist doch eine ganz andere Baustelle. Für den, er gleich beim Shooting den Bildinhalt optimal auswählt ist das völlig irrelevant. Auch wenn ich selber zu denen gehöre die tendenziell gerne weitwinkliger fotografieren und in der EBV nachträglich den den Ausschnitt festlegen. Aber damit bin ich in der Regel immer noch weit von der 100%-Ansicht auf dem Full-HD-Monitor entfernt. |
Danke für die tollen Bilder hennesbender.
Lustig das JETZT alle (oder einige ;)) so erstaunt sind über die BQ. :D Die E-M10 ist sensor-technisch identisch zur E-M5 und die kam Mai 2012 raus. (Die JPG Engine ist die der E-M1, ist hier ja aber nicht von Relevanz.) Der Sensor hat eine sehr gute high iso performance in den Lichtern, in den Schatten wird es bei iso1600 schon kritisch (kritischere Zeitgenossen würden sagen schon bei iso800). Daher kommen die oft recht unterschiedlichen Meinungen bezüglich der iso Performance bei aktuellen mFT-Sensoren. |
Also ich habe jetzt mal meine ersten Abzüge in 21mal28 bekommen und bin von der Qualität beeindruckt! Ich hatte auch Fotos mit der kleinen Fish-Cap gemacht (wird von Olympus nicht als Objektiv verkauft, Kostenpunkt etwa 90 EUR) und auch die Bilder damit sind gestochen scharf. Freistellmöglichkeiten mit dem 45er und erst Recht dem 75er sind beeindruckend. ISO 1600 ist auch bei dunklen Bildanteilen im realen Fotoleben völlig problemlos (ich muss in die EXIFs gucken, weil ich das auf knapp DINA4 nicht erkennen kann, ob 200, 400 oder 1600).
Wenn meine Bilder nix taugen, dann liegt das also nicht am System. Das steht nun fest. |
:shock:
Eine solche Erkenntnis wird die technikfixierten Fotografen aber in Depressionen stürzen. :lol: |
Also techikfixiert bin ich auch. Die Zeiten, wo ich Kameras/Objektive in der Hand habe, ohne zu fotografieren, sind deutlich länger als die Zeiten, in denen ich dann wirklich fotografiere. Ich spiele halt gerne an der Technik rum und nehme sie in die Hand. Egal ob es Sony, Fuji oder Olympus ist. Ich hangel mich auch ohne zu fotografieren gerne durch die Menüs, probiere verschiedene Einstellungen aus, schaue mir Testberichte zu Kameras/Objektiven an, die ich ohnehin schon habe... usw. usw.
Wenn ich dann aber mal Bilder gemacht habe, ist mir relativ Wurst, mit welcher Technik das geschehen ist. Hauptsache das Handling während des Fotografierens war gut und die Ergebnisse passen. Auf große Testreihen (Auflösung, Verzerrung, Iso-Verhalten usw. usw.) habe ich dann allerdings tatsächlich keine Lust. Aber für viele ist halt auch das Teil des Hobbys und völlig ok. Mit meinen letzten Ergebnissen bin ich - wie schon gesagt - zufrieden. Eigentlich kein großer Unterschied zu Bildern mit meinen bisherigen Kameras. Portraits kann man auch mit der Olympus ordentlich hinbekommen. Und das System ist halt extrem transportabel und das macht es mir - gerade bei der Portraitfotografie - in den meisten Fällen deutlich einfacher. P.S.: Das 20F1.7 von Panasonic passt auch noch in mein Täschlein hinein... :) |
Zitat:
das die Bedenkenträger immer mal was anmerken wollen, kann man ja noch akzeptieren... nur keiner von denen > macht auch nur ansatzweise deine Bilder nach :cool: und wer hier .....kann nachweisen....das er seine Sachen ausgedruckt hat :P Mfg gpo |
Nachweisen kann ich es auch nicht. Aber ich kann sie dir gerne mal per Post zuschicken. :D
Wenn man die jetzigen Portraits neben ältere Sachen von mir hält, wird man möglicherweise schon kleiner Unterschiede feststellen. Mir selbst fällt es auf den ersten Blick auf jeden Fall nicht auf. Und dieser mögliche (sehr kleine) Qualitätsverlust wird locker aufgewogen durch die gewonnen Mobilität. Ob so eine Kamera bei Sport und Wildlife dann Spaß macht, sei mal dahingestellt... aber das sind derzeit nicht meine Bereiche... |
Sport und Wildlife ist nicht die Domäne von Mft. Erst wenn der Autofokus von Mft vergleichbar wird mit dem einer A77 II oder Nikon D4 wird es einige "Wechsler" geben. Wer eine Allround Kamera sucht, wird derzeit mit MfT nicht glücklich.
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Das sehe ich etwas anders. Wenn du wirklich ein Allround-Fotograf bist, dann bist du eigentlich mit einem mft-System besser bedient als mit großen DSLRs. Mit vergleichbarer Bildqualität bist du deutlich mobiler und hast "lediglich" einen schwächeren Autofokus. Und ich denke schon, dass man auch Sport und Wildlife mit mft fotografieren kann, das halt nur nicht so bequem und verlässlich wie mit einer modernen DSLR. Wenn dort dein Schwerpunkt liegt, bist du damit dann besser bedient. Wenn du aber wirklich querbeet knipst (Landschaft, Portrait, Street, Studio, Sport, Tiere, Kinder usw.), überwiegen m.E. die Vorteile des kleinen Systems.
Das "Wechseln" ist dann halt so eine Sache. Wer betreibt das Hobby "Fotografie" schon so intensiv wie wir hier im Forum. Bis sich da das Kaufverhalten grundlegend ändert, wird es mit Sicherheit noch länger dauern. Und das wird dann andere Gründe haben als bestimmte Qualitätsmerkmale. Derzeit geht der erste Griff der meisten Konsumenten mit Sicherheit noch gewohnheitsmäßig zu einer DSLR. Wenn man von einer Kompaktkamera oder dem Handy aufsteigt, dürfte es auch schwer zu vermitteln sein, dass man etwas in die Hand nimmt, das nicht wesentlich größer ist als das vorherige Gerät... |
Naja, ich kam ja von einer Mft, bin dann auf Aps-C gewechselt (neben A7). Mft war mir schon bei Basis ISO zu rauschig, insbesondere blauer Himmel war kaum homogen hinzukriegen außer mit Raw und Lightroom.
Die Größe ist der einzige Vorteil aus meiner Sicht. Kontrast-AF ist auch nicht zu verachten. Fokus sitzt eigentlich immer dadurch. Aber für schnelle Sachen ist der Autofokus einfach noch zu langsam. Für Portraits, Architekt und Landschaften hat man damit aber sicherlich ein rundes Paket. Insgesamt ist für mich Aps-C in Form von Spiegel oder Teilspiegel immer noch die eierlegende Wollmilchsau. Insbesondere die A77 ii ist hier zu empfehlen. |
Dafür, dass du dir neulich in diesem Punkt noch sehr unsicher warst, ist das aber eine gewagte Empfehlung! :D
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Vielleicht kommst mal ne A6000 mit dem SIMGA 60/2,8 oder dem SONY 50 1,8 zu testen und kannst vergleichen ;-)
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Zitat:
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Nein. Unsicher im Hinblick darauf, welche Kamera nun der bessere Allrounder ist:
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=149541 |
Ne, das ist klar die A77 2. Im Vergleich zur EM-1.
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Ich hoffe, du sprichst nur für dich persönlich. :D
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