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lotos.bluete 09.10.2014 09:15

Wie präsentiert ihr eure Bilder zuhause?
 
Servus Leutz,

in der Suche habe ich keine Antwort auf meine Frage gefunden, daher ein neuer Fred.

Mich würde mal interessieren, wie ihr eure Bilder zuhause präsentiert oder ob ihr das übehaupt macht.

Nutzt ihr dafür digitale Bilderrahmen, druckt ihr sie zuhause aus, lasst ihr Fotobücher drucken, werden die Bilder gerahmt und an die Wand gehängt, habt ihr die Bilder nur digital gespeichert und zeigt ihr sie "nur" als Diaschau, wenn Freunde und Familie da sind?

Möglichkeiten gibt es viele.

About Schmidt 09.10.2014 09:30

Über ein digitalen Bilderrahmen hatte ich eine Zeit lang nachgedacht, dann aber bei Freunden und Bekannten festgestellt, dass die Teile nach einer gewissen Zeit abgeschaltet in der Ecke stehen und verstauben.
Auch eine "Vorführung" via Großbildfernseher oder Beamer, nach dem Vorbild der geliebten (oder gehassten) Diaabende, findet meist kein Anklang bei Freunden, die zu Besuch sind, da die Interessen meist sehr auseinander gehen. Ein Beispiel. Ich bin jahrelang Motorrad gefahren und haben die Reisen mittels Diafotografie dokumentiert. Bei gelegentlich stattfindenden Treffen mit den ehemaligen Mitfahrern heißt es denn auch so alle 2-5 Jahre, bring mal wieder deine Dias mit.
Ich habe mir irgendwann einmal den Spaß gemacht und ein Magazin eingestreut mit Bildern, die mir zusagen, die mir gefallen und mein fotografisches Interesse widerspiegeln. Die Resonanz war, wie ich erwartete, zum gähnen. Warum also sollte ich Uninteressierten, und das meine ich nicht abwertend, denn ich interessiere mich ja auch lange nicht für alles, meine Bilder zeigen. Das ist für viele so langweilig, wie für mich eine Briefmarkensammlung.
Natürlich habe ich in meiner Wohnung Bilder von unseren Kindern, von Urlauben, von Aufnahmen, die meiner Frau und mir gefallen. Diese hängen im ganzen Haus verstreut und hier und da findet dies sogar Beachtung bei Besuchern.

Von unseren Urlauben fertigen wir jedes Jahr ein Bilderbuch, das sehr gern, auch von unseren Kindern und auch von deren Besuchern angesehen wird. In meinen Augen ist das Fotoalbum immer noch die beste Möglichkeit, zu Hause seine Bilder zu präsentieren.

Gruß Wolfgang

suze 09.10.2014 09:52

Ich versuche, mir den Rat eines Fotografen zu Herzen zu nehmen und den "Produktionsprozess" erst dann als abgeschlossen zu betrachten, wenn tatsächlich ein fertiges, greifbares Produkt entstanden ist. Das sind zum einen Fotobücher, oder auch mal ein Kalender zum Verschenken. Zum anderen hin und wieder ein paar Ausbelichtungen, die jeweils für ein paar Monate an gleicher Stelle aufgehängt werden, quasi als Wechselausstellung. Wenn sie einem danach immer noch gefallen, sind sie gut (soll heissen: gut genug für mich). Bei mindestens zwei von dreien ist das dann höchstens noch eingeschränkt der Fall...

Viele Grüße,

Susanne

Dana 09.10.2014 10:05

Ich habe ein starkes Sortiersystem und nur die besten Bilder bleiben in meinen Ordnern auf der Festplatte. Diese werden dann auch in ein Jahresbuch gedruckt, das gerne durch viele Hände geht.

Auch einen Kalender gibt es jedes Jahr, der an mehrere Familienmitglieder und Freunde verschenkt wird. Manche versteifen sich schon drauf, da darf gar nichts anderes mehr geschenkt werden.

Als neueste "schnell-mal-mitnehmen"-Aktion ist auch ein Tablet gut. Das kann mal eingepackt werden, wenn das Buch zu schwer wäre und man kann da auch gut die Bilder anschauen.

Seltener wird eine Fernsehshow gebaut, was bei uns auch daran liegt, dass unser Fernseher meint, die Bilder recht...speziell ordnen zu müssen und eigentlich nix mehr in der Reihe liegt. :lol:

Digitale Bilderrahmen mag ich persönlich nicht so. Sie sind ein nettes Gimmick, aber ich würde dauernd hingucken, weil sich das Bild wechselt. Dann lieber ein paar Bilder ausbelichten lassen (oder auf einem Hammerdrucker eines lieben Fotofreundes ausgedruckt bekommen) und hinhängen.

aidualk 09.10.2014 10:06

Ich zeige meine Bilder als Art ‚Erlebnisbericht‘ über Großbildfernseher, aber nur ausgewählte Themen an entsprechend Interessierte. Die Kunst dabei ist, nur so viele (bzw. wenige) ausgewählte Bilder, die aussagekräftig und von hoher Qualität sein sollen/müssen, zu zeigen, und das ganze vom Zeitraum her übersichtlich (kurz) zu gestalten, dazu entsprechende Erlebnisse erzählen, dass am Ende ein ‚schade, schon fertig!?‘ kommt. Das gelingt mir auch meistens (oft), so dass eigentlich keine Langeweile aufkommt. Dafür ist aber eine gründliche Vorbereitung nötig.

Gelegentlich mache ich Bücher von ausgewählten Reisen (meistens über Saal).

Dann habe ich das Glück zu Hause über genügend Platz zu verfügen, um praktisch eine ‚Daueraustellung‘ von ca. 20 Bildern in großem Format hängen zu können, die in unregelmäßigen Abständen verändert wird (Hobby halt).

Oldy 09.10.2014 10:19

Besondere Bilder lasse ich auf Leinwand ziehe. Die hängen überall in unserem Haus.
Auf meinem Tablet habe ich ich meist aktuelle Fotos. Aber eher für mich, um mir zwischendurch Gedanken über die Bearbeitung zu machen.
Gelegentlich läuft eine Diashow auf dem Fernseher via AppleTV.
Von einigen Urlauben habe ich Bildbände erstellt und eigene Texte dazu geschrieben.

helgo2000 09.10.2014 10:55

Hallo lotos.bluete,

Fotobücher und Kalender sind immer was Besonderes, aber eher zum Verschenken. Ich habe festgestellt, dass wir eben eher selten oder nie die Fotobücher anschauen. Wie das die Beschenkten machen, weiß ich nicht.

Daher habe ich für mich (meine Frau ist darüber sehr begeistert), einen ausrangierten 21" Monitor mit einem Raspberry Pi Microcomputer (60€) gekoppelt, der meine ca. 5000 mit 4 Sternen bewertete Fotos (aus ca. 15000 Bestand- wachsend...), per Zufall den ganzen Tag in unserem "Hauptaufenthaltszimmer" abspielt.

Die Oma bekommt von diesem Bestand regelmäßig upgedatet eine SD für ihren von mir gekauften digitalen Fotorahmen und freut sich ebenfalls, auf diese Weise Kinder, Enkel und alte Fotos (aus alten Fotoalben) zu sehen. Und ich überlege mir schon, dass ich noch einen Monitor übrig habe, der auf diese Weise wieder zu neuem Leben erweckt werden kann...

Voraussetzung ist aber, dass ich alles auf meinem Server habe, und mein ganzes Haus vernetzt ist - einschließlich Fernseher, Dreambox, Internetradios, Haustechnik usw.

Und wenn wir mal (mit oder ohne Besuch) Fotos gezielt anschauen wollen - kein Problem - da greifen wir dann über unseren Fernseher per UPNP/DLNA auf die mit Lightroom bzw. neu Capture One 8 pro(Sony) getaggten logischen Verzeichnisse zu.

Das setzt natürlich voraus, dass die Bilder gut verschlagwortet sind. Aber kurz nach dem Urlaub oder sonstigem Ereignis werden Sterne und Schlagworte vergeben, so dass der Fernsehabend mit den Fotos schnell gezeigt werden kann. Und über den RaspberryPi gibt es die Fotos auch schon.

Aber für sowas muss man schon ein bissl "verrückt" sein.

Gruß
helgo

Enzian 09.10.2014 11:01

Wenn ich ein Foto gemäß meines bescheidenen Urteilsvermögens als gut bewerte, lasse ich es in 30 x 45 cm ausdrucken. Wenn ich Glück habe, sind das von 100 Fotos mal gerade 1 bis 2. Diese kommen in einen entsprechend großen Ordner mit Klarsicht-Prospekthüllen. Fotointeressierte dürfen dann darin blättern. Gelegentlich werde ich nach einer Kopie gefragt, die ich dann anfertigen lasse und verschenke.
mfG Enzian

helgo2000 09.10.2014 11:05

an Dana:

wenn du die Dateinamen deiner Fotos umbenennst, klappt das am Fernseher:

JJJJMMTThhmmss-Kamera-alterDateiname.jpg So mach ich das, obwohl es bei mir auch "normal" gehen würde. Damit hast du schon mit dem Dateinamen eine zwingende Reihenfolge und schon selber äußerlich einen Überblick, wenn du die Bilder mit dem Explorer anschaust.

und damit sind die Fotos von verschiedenen Kameras gleich richtig zeitlich sortiert. Das geht auch mit meinem Handybildern. Die Zeiten sollten natürlich zwischen den Kameras stimmen - lässt sich aber auch hinterher noch korrigieren.

Gruß
helgo

lotos.bluete 09.10.2014 11:22

Wow, ihr seid ja ja richtig kreativ! Da ich das Thema Fotografie ja noch nicht sooo lange hobbymäßig betreibe (vorher war das mehr Knipsen im Urlaub), bin ich noch am eruieren, was ich mit meinen Schätzen mache. Und ich bin einfach neugierig, wie andere Fotografiebegeisterte das machen. :top:

lampenschirm 09.10.2014 11:36

tja bis jetzt

gammelt 99.999999....% auf der Festplatte vor sich hin....

habe weder TV noch Beamer.......

möchte schon seit Jahr und Tag Fotobücher erstellen, aber etwas wirklich gefreutes zusammen zustellen braucht wohl unheimlich Zeit....

ja doch so ein fotobuch ; das moderne klassische Fotoalbum...kannst es jederzeit gemüchtlich zur hand nehmen / anschauen ohne extra Strom/ Gerät zu brauchen und benötigt nicht viel Platz

HoSt 09.10.2014 11:39

Bei mir fristet fast alles ein "dunkles" Dasein auf der Festplatte.

Urlaube werden inzwischen desöfteren per Notebook und HDMI-Kabel bei Freunden/Verwanden präsentiert. Bei anderen Anlässen geht es auch mal per Tablet ganz gut.

Ganz besondere Bilder sollen jetzt auch richtig an die Wand - in Groß und auf Alu-Dibond.
Damit man da etwas flexibler ist, haben wir gerade die ersten Meter Galerieschienen geordert; dann kann man ab und an ohne Aufwand die Bilder durchwechseln, ohne ständig Rahmen zu tauschen oder neue Löcher in die Wand machen zu müssen.

Dana 09.10.2014 12:29

Zitat:

Zitat von helgo2000 (Beitrag 1631461)
an Dana:

wenn du die Dateinamen deiner Fotos umbenennst, klappt das am Fernseher:

JJJJMMTThhmmss-Kamera-alterDateiname.jpg So mach ich das,

Helgo, ich mach das so. :(
Wir haben ALLES ausprobiert, auch komplette Neubenennung in 01 02 03 04 05 .... es funktioniert nicht. Auch das Neuschreiben der Exifdaten, falls der Fernseher nach Datum sortieren sollte, hat nicht geklappt. Bisher haben wir es EIN einziges Mal hinbekommen, dass der Fernseher es richtig gezeigt hat...seitdem nicht mehr. Wir wissen nicht, was genau es ist, das unser Fernseher haben will... :lol:

Blödes Teil...

lotos.bluete 09.10.2014 12:41

Zitat:

Zitat von lampenschirm (Beitrag 1631474)
tja bis jetzt

gammelt 99.999999....% auf der Festplatte vor sich hin....

Zitat:

Zitat von HoSt
Bei mir fristet fast alles ein "dunkles" Dasein auf der Festplatte.

Das ist ja nun wirklich schade. Aber ich kann das nachvollziehen. Gerade die Nachbereitung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Und dazu zählt für mich nicht nur die Retusche/Farbkorrektur, sondern eben auch das Präsentieren - und sei es nur für sich selbst ...

HoSt 09.10.2014 12:43

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 1631491)
Blödes Teil...

Dachte ich auch immer, wenn ich versucht habe die Bilder per USB-Stick am Fernseher zu zeigen; deswegen lasse ich das jetzt und hänge das Notebook/Netbbok per HDMI an die Flimmerkiste und kann alles so steuern wie ICH es will ;)

HoSt 09.10.2014 12:45

Zitat:

Zitat von lotos.bluete (Beitrag 1631495)
Das ist ja nun wirklich schade. Aber ich kann das nachvollziehen. Gerade die Nachbereitung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Und dazu zählt für mich nicht nur die Retusche/Farbkorrektur, sondern eben auch das Präsentieren - und sei es nur für sich selbst ...

Vieles ist nachbearbeitet und ist irgendwo im Web zu sehen - eigene Webseite, facebook, hier und da. Als echten Ausdruck schaffen es halt fast keine Bilder...

steve.hatton 09.10.2014 13:00

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 1631491)
...Wir wissen nicht, was genau es ist, das unser Fernseher haben will... :lol:

Blödes Teil...

Nein, er will ein neues zuhause......Deponie.

Zitat:

Zitat von lotos.bluete (Beitrag 1631469)
Wow, ihr seid ja ja richtig kreativ! ...

Deshalb der kreativlose Weg: Wenn jemand da ist der Bilder sehen will, bekommt er das Macbook in die Hand und kann sich vergnügen.

Fotobücher finde ich toll, nur leider fehlt mir allzuoft die Muse, diese zu erstellen. Schottland 2012 hat geklappt, 2013 und 2014 liegt das Material noch auf den Platten rum...

Dana´s Weg dies relativ zeitnah zu erledigen ist sicher der praktikabelste.

Was man nicht zügig erledigt, bleibt dauerhaft liegen...wie meine Hochzeitsbilder. Vor wenigen Tagen, am 20. Hochzeitstag, erinnerten wir uns wieder daran, dass die auch mal jemand einkleben sollte:crazy:

Aleks 09.10.2014 13:35

Hallo Lotosblüte,

es kommt darauf an. Wenn sich Deine Frage ausdrücklich auf Präsentation von "Digitalbildern" und "zu Hause" bezieht, so ist die Antwort sehr einfach: die Bilder werden Familie und Freunden zu 99% nur noch am kalibrierten und profilierten Monitor gezeigt, auf dem die Bilder auch "entwickelt" werden.

Die Bilderrahmen an den Wänden werden höchstens 1x im Jahr mit neuen Bildern bestückt.

Was ich überhaupt nicht (mehr) verwende: Präsentation auf dem Laptopbildschirm, Handy, digitale Bilderrahmen, Online Cloud-Dienste oder Ausdrucke aus dem eigenen Tintenstrahldrucker.


Ganz anders fallen die Präsentationsarten "bei Freunden", " in der Arbeit" und "unterwegs" aus, hier kommen andere Geräte und Medien zum Einsatz, aber das war jetzt nicht deine Fragestellung.

Für Analogbilder, würden die Präsentationsformen und -medien nochmals anders ausfallen.

Für Auftragsarbeiten/ Fotoshootings, die meist nicht zu Hause präsenteiert werden, fällt die Antwort nochmal anders aus. ;-)

Viele Grüße
Aleks

Dana 09.10.2014 13:54

Zitat:

Zitat von lotos.bluete (Beitrag 1631495)
Gerade die Nachbereitung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Und dazu zählt für mich nicht nur die Retusche/Farbkorrektur, sondern eben auch das Präsentieren - und sei es nur für sich selbst ...

Fang doch mal damit an, die für dich allerbesten Bilder in einen extra Ordner zu kopieren. Wenn du genug hast, gestalte damit doch mal ein Fotobuch oder einen Kalender. Du wirst merken, dass das erstens echt Spaß und Freude bringt und zweitens man noch etwas hat, das man angucken kann.

Natürlich guckt man seine Fotobücher nicht jeden Tag an. Aber doch immer mal wieder. Ich mache immer eins von den Reisen und ein Jahresbuch. Und das ist wie mit den Fotoalben von früher. Man schaut sie erst einmal oft an, auch Freunde, Verwandte, Kollegen...und dann liegen sie eine Weile rum...bis man irgendwann so viel zeitlichen Abstand hat, dass man sie wieder hervor kramt, um in Erinnerungen zu schwelgen - oder auch zu sehen, wie viel besser man geworden ist. :mrgreen:

jhagman 09.10.2014 14:33

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 1631534)
Fang doch mal damit an, die für dich allerbesten Bilder in einen extra Ordner zu kopieren. Wenn du genug hast, gestalte damit doch mal ein Fotobuch oder einen Kalender. Du wirst merken, dass das erstens echt Spaß und Freude bringt und zweitens man noch etwas hat, das man angucken kann.

:top:

Wenn die Bilder mal den Weg auf die Festplatte finden werden sie gesichtet und das was im ersten Schuss nicht überzeugen kann auch gleich eliminiert. Danach werden die meiner Meinung nach lohnenswerten bearbeitet. Und die kommen in ein extra Verzeichniss. Und aus diesen Verzeichnissen bastel ich irgendwann einen Kalender..oder 2...3...und beglücke damit das nähere persönliche Umfeld :crazy:
Fotobuch hatte ich mir bisher nur 1mal gegeben und war frustiert über das Ergebniss. Ehrlicherweise aber auch deswegen weil ich zu wenig Zeit dafür investiert habe.


Ansonsten kommt der Laptop per HDMI an die Glotze und werden dort angeschaut.
Grüßle
Jürgen

Lüder 09.10.2014 15:21

Wir haben zuhause einige Bilder auf Leinwand gezogen an der Wand. 3 verschiedene Fotokalender in verschiedenen Räumen, einen davon gedruckt, auch zum Verschenken, die anderen mit Fotos selber zusammengebastelt.
Ansonsten habe ich meine meine Lieblingsbilder auf dem Ipad und dem Handy un zeige sie entweder direkt am Gerät oder per Apple TV am Fernsehen und wenn es das volle Programm gibt, muß das Laptop ran, ggf. auch über Apple TV.
Und ein Fotobuch mit der Ausbeute des Jahres habe ich mir auch auf die Fahne geschrieben und das vorhandene kommt immer sehr gut an. :)

DerKruemel 09.10.2014 15:46

Was ich auf jedenfall empfehlen kann wenn es ums Ausbelichten geht, ist das man sich vorher einen Musterbogen besorgt. So kann man sich das Endergebniss besser vorstellen und nimmt dann ggf. doch ein anderes Bild oder Material zum Ausbelichten / Präsentieren.

Meine Bilder präsentiere, wenn mich jemand fragt auf dem Tablett. Ansonsten hängen einige bei mir an der Wand, jenach Motiv mal Leinwand - einfach oder mehrteilig -, hinter Acryl auf Aludibond, hinter einem Acrylblock oder ganz klassisch im normalen Rahmen.

Fotobücher hatte ich mir auch schon überlegt, weils nochmals besser aussieht wie auf dem Tablet, aber das wäre mir meist zu umständlich und schwer zum Mitnehmen oder ich würd es einfach daheim vergessen.

Timo

lotos.bluete 09.10.2014 16:22

Echt klasse, diese rege Beteiligung hier!

Ich bin ja gerade erst am Anfang meiner Hobbyfotografie-Karriere. Vorher habe ich mehr geknipst - meist im Urlaub - und danach, falls es sich nicht gerade um den x-ten Urlaub im selben Land handelte, einen Film mit Bildern und Videos zusammen geschnitten.

Nun habe ich aber zwei VHS-Kurse hinter mir, die in einer Ausstellung gipfelten und ab Anfang November darf ich vom Fotoclub aus ebenfalls an einer Ausstellung teilnehmen. Das heißt, da sind jetzt einige schöne Bilder ausbelichtet und mit dazu passenden Passepartouts versehen. Die möchte ich eigentlich nicht in einer Kiste verstauben lassen, da werden demnächst Wechselrahmen und Galerieschienen besorgt. Das heißt, ich schaue mir ganz gerne auch haptisch greifbare Bilder an.

Ich sehe das andere Extrem bei meinem Vater - der fotografiert schon seit seiner Jugend und die letzten zwei, drei Jahre habe ich ihm geholfen, seine 10.000 oder noch mehr Dias aus seiner analogen Zeit zu digitalisieren. Er zeigt ALLES ausschließlich digital, er WILL "das analoge Zeugs" nicht mehr haben.

Daher interessiert es mich, wie andere das so handhaben.

der_knipser 09.10.2014 16:58

Zitat:

Er zeigt ALLES ausschließlich digital, er WILL "das analoge Zeugs" nicht mehr haben.
Das ist eine viel diskutierte Glaubensfrage, die meistens damit endet, dass das analoge Zeugs doch besser ist, weil dessen Lebenszeit erfahrungsgemäß länger ist, und weil man es ohne technische Hilfsmittel anschauen kann.
Elektronische Datenträger haben eine begrenzte Lebensdauer, und wenn man die Daten nicht hin und wieder auf moderne Medien umkopiert, dann sind sie irgendwann sicher weg. Heute kann auch noch niemand sagen, wie lange die Formate wie jpg oder tiff gebräuchlich bleiben, oder ob sie in wenigen Jahren durch etwas revolutionär Neues abgelöst werden. Ich hätte heute schon Schwierigkeiten, Daten von einer Diskette einzulesen, die zu Beginn meiner PC-Laufbahn DAS Austauschmedium war. Und bei den SmartMedia-Karten aus meiner ersten Digitalkamera bin ich auch nicht sicher, ob ein aktueller Kartenleser die noch erkennt. Meine Negative und Abzüge, die lange vor dieser Zeit entstanden sind, müsste ich mal prüfen.

Andererseits kann ich den Wunsch gut verstehen, Bilder in digitaler Form zu haben. Sie lassen sich bequem ordnen und es passen große Mengen davon auf kleinste Speichermedien (z.B. USB-Stick). Man kann sie auf einem Tablet mitnehmen, so wie früher die Box mit den Papierbildern. Alle möglichen Informationen gehören direkt zum Bild, wann und wo man es aufgenommen hat. Ja, das sind Vorteile, die ich auch sehr gerne nutze, und ich blende die Problemseite sehr gerne aus. Vielleicht ist eines Tages plötzlich alles weg. Aber vielleicht habe ich auch Glück...

Von meinen Bildern gibt es erst wenige Bücher, und die es gibt, hat Dana für mich zusammengestellt. Meine persönliche Sammlung findet sich im großen elektronischen "Schuhkarton", und die Sammlung aus meinem früheren Leben in einem noch größeren echten Schuhkarton. Beide Kartons werden von niemandem betrachtet, wobei der elektronische noch die größere Chance hat, weil er leichter greifbar ist, und nach dem Anschauen nicht umständlich wieder weggepackt werden muss.
Das Wichtige ist eigentlich, dass man die Qualität seiner Sammlung durch konsequentes Aussortieren steigert. Aber genau dort trifft mich als "Jäger und Sammler" der Nerv, ich kann mich einfach sehr schlecht trennen. Aber ich habe das Problem erkannt und arbeite daran. Mit aktuellen Bildern klappt das schon ganz zufriedenstellend. Wenn nur die Altlasten nicht wären...

matti62 09.10.2014 17:16

oh, das Thema hat mich lange beschäftigt und beschäftigt mich eigentlich immer noch. Bilder für die Festplatte zu erzeugen, das mag ich nicht. Von dieser Sammelleidenschaft bin ich geheilt worden nach meiner Sammelleidenschaft in jungen Jahren für Lieder auf Kassetten. Und das ist lange her.

Ich hänge die wesentlichen Bilder im Acrylformat auf. Mit der Photokina habe ich ChromaLuxe (spezieller feiner print auf Aluminiumplatten) entdeckt, das im Moment exclusiv über Whitewall angeboten wird. Sauteuer, ich will es aber mal testen. Das kostet alles ein bißchen mehr. Ich freue mich aber immer wieder, wenn ich sie sehe und meine Familie beteiligt sich indirekt auch an der Auswahl der Bilder ("ein Luchs- oder Tigerbild kommt aber in unser Wohnzimmer nicht rein, oder nein Dein Downhill Bild aber auch nicht"). Und wir reden dann darüber, welches Bild wie Einzug in unsere Räume findet. Das freut mich und ist es mir daher wert. Im Gang wechseln wir versetzt mit der Jahreszeit die Bilder zu den Jahreszeiten. Ich habe festgestellt, dass Besucher öfters an einem Bild verweilen und man gerne darüber spricht, auch wenn ich kein besonderer Fotograf bin.

Mit Fotobücher hab ich es schwer ("Club der toten Dichter"). Wenn ich eines beginne, dann in einem speziellen Layout, speziell angepasste Farben mit speziell darin integrierten und ausgewählten Bildern. Da muß jede Seite in sich stimmen. Das bedeutet auf jeden Fall EBV. Und das ist alles zeitaufwendig und ich ärgere mich jedes mal tierisch über mich, wenn ich es nicht zu meiner Zufriedenheit und in einer hinreichenden Zeit hinbekomme. Manche meiner Bekannte machen für Ihre Kinder jedes Jahr ein Jahresbuch. einfach, in Heftform, das sie zum Ende des Jahres geschenkt bekommen, als Andenken an Ihre Kindheit, auch nicht schlecht.

Im Moment halte ich die "ipad"-Variante die im Alltag wohl für mich beste Variante. Schnell mal was anschauen, darüber nachdenken, neue Ideen sammeln. Finde ich praktisch. Da mal Bilder zu zeigen geht schnell.

Fotografieren endet für mich mit der "Auslieferung". Wenn ein Bild nicht zur Auslieferung dient, weil es mir nicht gefällt oder weil es zu lange auf der HD verweilt, wird es gelöscht.

screwdriver 09.10.2014 17:17

Zitat:

Zitat von lotos.bluete (Beitrag 1631423)
Mich würde mal interessieren, wie ihr eure Bilder zuhause präsentiert oder ob ihr das übehaupt macht.

Ja, es gibt bei uns auch einen 'digitalen Bilderrahmen', den speziell meine Lebensgefährtin fleissig bestückt und der 24/7 in Betrieb ist. Aber der findet bei Besuchern eher wenig bis keine Beachtung.
Ansonsten haben wir im Korridor eine grosse Pinwand von ca 170 x 90 cm an der dann unsere aktuellen Lieblingsmotive landen. Die ist voll "besetzt".
Die meisten Bilder sind zwar nur im Format 15x10, aber einige auch im Format A4 als Ausdruck aus dem eigenen Fotodrucker (Pixma 4950).

Der Platz am Esstisch ist für (nicht nur selbstgeknipste) Familienbilder reserviert.

Bei neuen Bildern müssen ältere eben weichen. Die landen dann im berühmten Schuhlkarton, der hin und wieder mal durchwühlt wird.

Da die Pinwand exponiert genug ist, wird die auch regelmässig von Besuchern mindestens mit einem Kommentar bedacht.

usch 09.10.2014 17:20

Als Bewohner eines Single-Haushalts habe ich das Glück, nichts "präsentieren" zu müssen :mrgreen:. Ich sitze oft und gerne am Rechner und stöbere einfach so durch die Bilderordner auf meiner Festplatte.

Am liebsten hätte ich meine Bilder an der Wand hängen, allerdings gehen mir da so langsam die Wände aus. Früher hatte ich einen großen Wechselrahmen, in den ich jeden Monat ein neues Foto und ein aktuelles Kalendarium eingelegt habe, aber das war mir auf die Dauer zu viel Arbeit. Als Kompromiss habe ich mir deshalb auch noch einen digitalen Bilderrahmen zugelegt, auf den ich die besten Aufnahmen kopiere und der dann alle drei Stunden zufällig wechselt. Mit dem Zusatznutzen, daß er gleichzeitig auch noch wahlweise die aktuelle Uhrzeit oder das Aufnahmedatum anzeigen kann (Letzteres finde ich manchmal erschreckend: "omg, das ist jetzt auch schon wieder sieben Jahre her" …).

Fotobücher mag ich irgendwie gar nicht. Alle, die ich bisher in der Hand hatte, haben auf mich einen eher billigen Eindruck gemacht. Da würde ich lieber ganz klassisch einzelne Fotos ausbelichten lassen und dann in ein Fotoalbum einkleben.

Aleks 09.10.2014 18:03

Zitat:

Zitat von lotos.bluete (Beitrag 1631586)
(...) geholfen, seine 10.000 oder noch mehr Dias aus seiner analogen Zeit zu digitalisieren. Er zeigt ALLES ausschließlich digital, er WILL "das analoge Zeugs" nicht mehr haben.

Hah, wie witzig, genau diese Digitalisierungsaktion habe ich für meinen Vater auch gemacht. Auch er möchte alles nur noch digital haben.

Ich käme trotzdem nicht auf den Gedanken, die analogen Medien zu entsorgen. Diese habe ich schön dicht "eingemottet" und im Keller eingelagert. Wer weiß, ob nicht irgendwann deutlich komfortablere Digitalisierungsverfahren auf den Markt kommen und bessere Quali liefern, als meine derzeitigen digitalen Kopien der Dias. Und wie lange welches Medium tatsächlich überlebt, weiß auch keiner...

Ich finde es wichtig, die ganzen Workflows aktuell und schlank zu halten.

Was muss ich z.B. tun, um eine Fotoshow zusammenzustellen und wie lange brauche ich dafür?
Muss ich nochmal stundenlang vor Lightroom sitzen?
Habe ich fertige Ordner mit ausgewählten "Best-of Fotos"?
Habe ich ein Skript, dass mir die Bilder in wenigen Augenblicken auf die gewünschte Zielauflösung und -format bringt oder eine fertige HTML-Seite baut, die ich nur noch online spielen muss?

Es ist noch gar nicht so lange her, da hieß es "die richtigen Diaboxen finden, Bilderserie zusammenstellen, Dias nummerieren damit man sie wieder zurücksortieren kann, Leinwand aufbauen, Diaprojektor positionieren, Raum abdunkeln" - darauf hätte ich heute keine Lust mehr. ;)

Digital hat schon sehr viele Vorteile, insbesondere was die von dir erwähnte Präsentation zu Hause angeht... ;)

Aleks

lotos.bluete 09.10.2014 19:45

Zitat:

Zitat von Aleks (Beitrag 1631619)
Hah, wie witzig, genau diese Digitalisierungsaktion habe ich für meinen Vater auch gemacht. Auch er möchte alles nur noch digital haben.

Ich käme trotzdem nicht auf den Gedanken, die analogen Medien zu entsorgen. Diese habe ich schön dicht "eingemottet" und im Keller eingelagert. Wer weiß, ob nicht irgendwann deutlich komfortablere Digitalisierungsverfahren auf den Markt kommen und bessere Quali liefern, als meine derzeitigen digitalen Kopien der Dias. Und wie lange welches Medium tatsächlich überlebt, weiß auch keiner...

Weggeschmissen hat mein Vater die Dias natürlich auch nicht. Er hatte vor der Aktion auch gefragt, ob er die ganzen alten Bilder denn überhaupt digitalisieren soll - und ich habe dem lauthals zugestimmt. Denn es sind nicht nur Bilder dabei, die mein Vater selbst geschossen hat, sondern auch noch einige aus der Zeit meiner Urgroß- und Großeltern. Das ist doch Familiengeschichte, die kann man doch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen!

An dem für mich richtigen Workflow arbeite ich auch noch. Ich bin gerade dabei, Lightroom 5 für mich zu entdecken und wie ich meine Ordner auf meiner Festplatte (die sich laufend mit meiner NAS synchronisiert) organisiere. Photoshop anwenden kann ich glücklicherweise aus dem Effeff, denn beruflich mache ich fast nix anderes als Bilder zu korrigieren und zu retuschieren.

Xs5 10.10.2014 11:59

Zitat:

Zitat von Aleks (Beitrag 1631619)
Was muss ich z.B. tun, um eine Fotoshow zusammenzustellen und wie lange brauche ich dafür?
Muss ich nochmal stundenlang vor Lightroom sitzen?
Habe ich fertige Ordner mit ausgewählten "Best-of Fotos"?
Habe ich ein Skript, dass mir die Bilder in wenigen Augenblicken auf die gewünschte Zielauflösung und -format bringt oder eine fertige HTML-Seite baut, die ich nur noch online spielen muss?
...
Aleks

Genau deshalb bin ich nach etlichen Jahren Windows auf einen iMac umgestiegen. SD Karte in den Mac, Bilder mit Aperture oder iPhoto importieren und beherzt aussortieren. Die besten Fotos kommen in ein neues Album (Ordner) welches dann im Fotostream (für die Apple-User) oder als Internet-Link für meine interessierte Verwandtschaft freigeben wird. So kann ich die kostbare Freizeit für meine Familie und anderen Hobbies
besser aufteilen.

Ich möchte es dieses Jahr noch schaffen, meinen Flur und den Treppenaufgang noch mit schönen großen Fotos zu bestücken. Die ich ab und an erneuern möchte.

Herzlichst
xs5

steve.hatton 10.10.2014 12:10

Was man nicht ganz vergessen sollte ist die Haptik von Bildern. Sei es Abzug oder Fotobuch. Vielleicht bin ich einfach zu alt für das papierlose Büro oder sonstige rein digitale Formen...mit ist CD zum anfassen mit ordentliche Cover auch lieber als eine MP3 Datei.

Für meinen Schwager habe ich vor einigen Jahren aus ur-alten eingescannten SW-Fotos ein Fotobuch zum 60. Geburtstag erstellt. Diese alten Erinnerungen haben ihn zu Tränen gerührt und man spürte die Emotionen, die beim betasten des Fotobuches entstanden oder wiederkehrten. Das funktioniert so mit einem USB-Stick sicherlich nicht.

Tja und wie bereits geschrieben, die ur-alten Bilder wären, sofern es seinerzeit Digitalkameras & Festplatten gegeben hätte wohl heute gar nicht mehr vorhanden!

Anthem 10.10.2014 12:32

Bei mir hängen einige Bilder in Rahmen an der Wand, eine Reise ist in einem Fotobuch dokumentiert und die aktuellen Bilder sind auf dem iPad bzw laufen übe das Apple TV auf dem Fernseher als Bildschirmschoner. Wir haben auch einen kleinen digitaler Bilderrahmen, aber der ist meist veraltet und auch aus. Ausserdem ist der Fernseher mit 40" einfach schöner für die Bilder. Und es hilft mir auch beim aussortieren. Bilder die mir im Laufe der Zeit mehrfach missfallen werden entsorgt.

Einen Teil der Bilder habe ich in einer Clubzeitung verwendet bzw. für ein kleines Booklet.

Grundsätzlich versuche ich, so wenige Bilder wie möglich aufzubewahren. Dafür teile ich die Aufnahmen in drei Kategorien: Erinnerungen (da ist die Qualität unwichtig), Arbeitsmaterial (Füller, Moor, Ausschnitte, Variationen für spätere Buchprojekte) und dann die Bilder, die ich z.T. auch aufwändig bearbeite und die ich mal als "Werk" bezeichnen möchte. Das sind natürlich die wenigsten.

Gruss
Michael

Gepard 12.10.2014 18:06

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 1631491)
Helgo, ich mach das so. :(
Wir haben ALLES ausprobiert, auch komplette Neubenennung in 01 02 03 04 05 .... es funktioniert nicht. Auch das Neuschreiben der Exifdaten, falls der Fernseher nach Datum sortieren sollte, hat nicht geklappt. Bisher haben wir es EIN einziges Mal hinbekommen, dass der Fernseher es richtig gezeigt hat...seitdem nicht mehr. Wir wissen nicht, was genau es ist, das unser Fernseher haben will... :lol:

Blödes Teil...

Viele Fernseher sind einfach dumm, meiner auch. :(
Mein digitaler Videorecorder dagegen zeigt alle Bilder an wenn ich den USB-Stick reinstecke. :D
Der Fernseher erst, wenn ich die Bildgröße auf höchstens die max. Auflösung des Fernsehers verkleinere. Vielleicht gehts bei dir auch.

superburschi 12.10.2014 18:16

Ich bin am überlegen ob ich mein kleines Netbook mit einem großen Monitor an der Küchenwand installiere. Der kann immer laufen da sich das Leben zu 90% in der Küche abspielt. Auf dem Netbook würde ich dann auch ausgewählte Bilder speichern und in einer Diashow laufen lassen. Uns würde das Spass machen und wenn Besuch kommt kann er hinsehen oder nicht :top:

VG Volker

usch 13.10.2014 21:04

Zitat:

Zitat von Dana (Beitrag 1631491)
Wir wissen nicht, was genau es ist, das unser Fernseher haben will... :lol:

Die physische Reihenfolge der Bilder auf dem Datenträger?

Nimm mal eine frisch formatierte Speicherkarte oder einen frisch formatierten USB-Stick und kopiere die Bilder *einzeln*, eins nach dem anderen, in der gewünschten Reihenfolge drauf. Und auf gar keinen Fall einzelne Bilder vom Medium löschen, sondern bei Bedarf neu formatieren und wieder von vorne anfangen.

steve.hatton 13.10.2014 21:21

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1632851)
Die physische Reihenfolge der Bilder auf dem Datenträger?

Nimm mal eine frisch formatierte Speicherkarte oder einen frisch formatierten USB-Stick und kopiere die Bilder *einzeln*, eins nach dem anderen, in der gewünschten Reihenfolge drauf. Und auf gar keinen Fall einzelne Bilder vom Medium löschen, sondern bei Bedarf neu formatieren und wieder von vorne anfangen.

Der Österreicher würde sagen: Bisst Du deppert ?:crazy:

aidualk 13.10.2014 21:26

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1632851)
Nimm mal eine frisch formatierte Speicherkarte oder einen frisch formatierten USB-Stick und kopiere die Bilder *einzeln*, ...

Dann nehm ich doch lieber einen laptop und schliesse ihn an den Fernseher an und bin jeglichen Problemen enthobenen (Reihenfolge, Aufbereitung, Ablaufsteuerung) und kann über den Anschluss noch in gewissem Maße "kalibrieren".

usch 13.10.2014 21:40

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 1632861)
Der Österreicher würde sagen: Bisst Du deppert ?:crazy:

Zum Testen reichen ja erst mal 20 Bilder. Für größere Datenmengen würde ich mir natürlich ein Skript schreiben, das ein Verzeichnis einliest, nach Namen oder Datum sortiert, und dann die Dateien in der richtigen Reihenfolge kopiert.

Ich hab das Thema hier schon aus eigener Erfahrung mit einem DVD-Player durch, der die Dateien (Bilder oder MP3s) auch immer in genau der Reihenfolge abgespielt hat, in der ich sie auf das Medium gebrannt habe, ohne Rücksicht auf Dateinamen oder Exif-Tags. :?

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1632864)
Dann nehm ich doch lieber einen laptop und schliesse ihn an den Fernseher an und bin jeglichen Problemen enthobenen (Reihenfolge, Aufbereitung, Ablaufsteuerung)

Dafür hast du zwei neues Probleme: Du hast einen zweiten Stromfresser laufen, und du kannst den Rechner nicht mehr für andere Dinge benutzen. Für einen "Dia-Abend" kann man das mal machen, aber nicht für eine dauerhafte Präsentation. Wobei ich dafür allerdings in Hinblick auf den Stromverbrauch auch nicht unbedingt einen Fernseher nehmen würde.

Aleks 13.10.2014 22:31

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 1632861)
Der Österreicher würde sagen: Bisst Du deppert ?:crazy:

Usch hat schon Recht. Es gibt einige "dumme" Geräte auf dem Markt, so wie mein Autoradio zum Beispiel, die die Dateien in der Reihenfolge abspielen, wie sie physikalisch auf den Datenträger (in dem Fall USB-Stick mit MP3s) kopiert worden sind.
Immer wenn ich einen Ordner gelöscht oder neue Dateien dazukopiert habe, war die Anordnung völlig wirr, da half kein Ordner erstellen, umnummerieren, ID-Tags erstellen oder sonstwas.
Es half nur den Stick zu formatieren und alles mit einem einzigen Kopiervorgang neu rüberzukopieren.
Später fand ich ein Programm (Link), dass genau dafür gedacht ist, die Dateien so zu sortieren, wie es das Autoradio erwartet.

Ich könnte mir vorstellen, dass das genau das gleiche Problem mit dem oben erwähten Fernseher ist. Möglicherweise gibt es ein Programm, welches auch andere Dateiformate sortieren kann, als MP3?

Gruß, Aleks

GerdS 14.10.2014 11:05

Um wieder auf das Ausgangsthema zurückzukommen:

Ich drucke Bilder aus.
Es hängen im ganzen Haus verteilt große (30*45 bis 120*80) Bilder mit Passepartout im Rahmen (bis 50*70, darüber Alu-Dibond mit Acryl) die ich mit Galerieschienen (dida, ClickClack) aufhänge, da ich die Bilder auch wechsle (einmal pro Jahr, manche hängen aber auch schon mehrere Jahre).

Im Treppenhaus gibt es ca. zweimal pro Jahr eine "Ausstellung" mit 16 kleinen Bildern (10*15 bis 16*24 mit Passepartout im Rahmen 24*30).
Da hatte ich schon meine "Sammlungen" zu einem Thema hängen, z.B. Türen, Bänke, Blumen ...
Zur Zeit hängen Spiegelungen in den Hochhäusern von New York City (ja, da gibt es genug:lol:).

Wenn jemand "viele" Bilder sehen will, bekommt er/sie dies auch dem PC mit 30" Monitor zu sehen.
Wenn ich welche zeigen will, zeige ich diese auf dem Fernseher vom NAS-System oder unterwegs auf dem Telefon (das ist aber für mich kein Bilder gucken, sondern eine Bildinformation).

Viele Grüße
Gerd


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