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Adler nicht scharf bekommen
Hallo,
ich könnte mir in den Hintern beißen, daß ich das Flattervieh nicht scharf bekommen habe. Fotografiert habe ich mit der Alpha 77 Mark II und dem Tamron 70-300 USD. Die Kamera war auf Programmautomatik, vielleicht lag hier der erste Fehler, daher wurden die 1/250 auch von der Kamera vorgeschlagen. Dennoch interessiert mich, wie ich dieses Bild hätte so hinbekommen, daß der Adler und besonders die Flügelspitzen scharf sind... Wie gefällt Euch das Foto sonst? Gruß Mike → Bild in der Galerie |
OK....bis in die Flügelspitzen>> 1/8000s :top:
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Eben diese Bewegungsunschärfe will man oft ,um die Dynamik abzubilden.
Nicht kürzer als 1/1250s wäre meine Empfehlung, außer man will alles bin in die Spitzen "scharf", dann gilt natürlich Gerd`s Empfehlung. Ansonsten wäre es noch hübscher geworden, wenn der liebe Adler nicht gar so in die Ecke gequetscht würde, also lieber mehr PLatz um`s Motiv lassen. |
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Es waren 3 Pfleger, die den Adler quer durch die Arena schickten. So schnell konnte ich gar nicht reagieren. Um die Pfleger herum waren mobile Absperrungen, damit die Leute nicht zu dicht herankamen. Daher waren die Möglichkeiten eingeschränkt. Ich bin ja froh, daß der Adler überhaupt komplett drauf ist... Edit by DonFredo: Sinnfreies vollständiges Zitat des unmittelbaren Vorbeitrages gekürzt. |
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Generell: alle "kritischen" Aufnahmen (also alle solche, wo ich sowohl Blende als auch Zeit kontrollieren will) mache ich seit der A77M2 mit dem M-Modus + ISO-Automatik, "früher" wechselte ich je nach Objekt zwischen A, S und M, aber _nie_ "P". Edit by DonFredo: Sinnfreies vollständiges Zitat des unmittelbaren Vorbeitrages gekürzt. |
Sorry, aber das Hauptproblem ist hier wohl der "nicht ganz richtige" Umgang mit der Kamera in dieser Situation ;) und nicht (allein) das Verwackeln. Ist nur eine Vermutung...
Ich versuche mal zu erklären was ich meine: Bei einer Brennweite von 135mm sollten 1/250 eigentlich locker ausreichen um das Tierchen scharf zu bekommen. Hier ist nicht die Belichtungszeit falsch gewählt, sondern alles andere! Das sieht man daran, das der Punkt der fokussiert ist (und Dir am nächsten) schön scharf ist, die Augen z.B. aber schon überhaupt nicht mehr! Hier ist die Blende das Problem! Gehen wir mal davon aus, das der Fokuspunkt 5 Meter entfernt ist (wie gesagt nur eine Vermutung anhand der Größenverhältnisse der Person im Bild bei 135mm): dann hast du gerade mal 16cm hinter der Kralle im Schärfebereich. Hättest Du f11 gewählt, wäre das schon das doppelte also über 30 cm. Und du hast ja auch vor dem Fokuspunkt dann noch 28cm, also dann am besten noch auf den Schnabel fokussieren dann sollte es klappen. Wichtig! ISO dann auf 800 (mindestens) stellen, um die Belichtungszeit halten zu können. So, jetzt aber genug mit der Klugscheißerei! :D Ist wie gesagt nur mein Eindruck und völlige Spekulation. Außerdem weiß ich genau wie das ist: Da passiert etwas ganz tolles und man möchte den Augenblick einfangen: Schell abdrücken - und dann zu Hause merken "Mist, warum hab ich nicht dies und das gemacht" Ich fühle mit Dir! Ich kann gar nicht zählen wie oft mir so etwas schon passiert ist! Edit! : Sorry, sorry, sorry!!! Ich bin wohl nicht ganz wach! Bei dem Bildausschnitt ist der Abstand sicher größer als 5 Meter! Das hätte nur so schön meine Theorie erklärt! Aber bei 135 sind es wohl eher 15 Meter dann sollte bei 5.6 der Schärfebereich eigentlich ausreichen. Ich find's trotzdem komisch: wirkt auf mich eher als ein Problem mit der Schärfe als mit dem Verwackeln... |
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Frei nach dem Motto auch Zwerge haben klein angefangen... |
also das nächste mal f11 und Iso 800 oder mehr? Dann stelle ich die Kamera auf A
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Ich würde eher M nehmen und ISO auf AUTO stellen. Dann bist du sicher, dass die Belichtungszeit passt und "verschenkst" nicht Bildqualität durch unnötig hohe ISO-Werte. Denn wenn du Pech hast wählt die Kamera bei f11 und schlechtem Licht auch bei ISO800 zu lange Belichtungszeiten, da sie ja nicht weiss dass du einen schnellen Adler "einfrieren" willst. Oder umgekehrt wird bei besten Bedingungen (die Sonne brennt :)) das Bild sogar überbelichtet und rauscht mit ISO800 mehr als nötig, weil die Kamera nicht noch kürzer belichten konnte mit dem hohen ISO-Wert (das Überbelichten kann dir je nach M-Einstellung natürlich auch passieren, aber zumindest rauscht dann nichts ;)).
Wenn das alles zu lange dauert hilft notfalls auch der Sportmodus zumindest mal die kurzen Belichtungszeiten zu bekommen. Ob dann die Schärfentiefe reicht ist aber eher Glückssache. Manchmal ist die Unschärfe ja auch erwünscht, aber bei diesem Bild und der von mir vermuteten Bewegungsrichtung des Adlers würde ich eher drauf verzichten. Ansonsten Respekt dass du so schnell den Bildausschnitt getroffen hast. Ich hätte wahrscheinlich auch etwas weniger gezoomed um dem Adler nicht im Eifer des Gefechts die Flügel zu stutzen ;) |
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bydey |
Der AF war hier doch wohl kaum das Problem.
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bydey |
Ja bei 90mm sollten auch f5.6 reichen. Aber wenn das Licht gut ist schaden f8 sicher auch nicht und man vergisst es nicht hochzudrehen wenn man spontan auf 300mm geht ;)
Wenn ich meinem LR-Katalog glauben darf ist bei 90mm schon f4.5 Offenblende, zumindest hab ich nichts mehr mit f4 gefunden. Vielleicht mal generell zu der Diskussion welche Brennweite liefert bei welcher Blende die beste Qualität. Da mir etwas die Zeit fehlt selbst Testreihen zu machen schaue ich ganz gerne schonmal die Schärfeverteilung auf dxomark an. Da findet man dann recht schnell den optimalen Bereich. Leider haben die das 70300USD nicht an Sony getestet, daher muss man auf Nikon oder Canon zurückgreifen. Ganz gut vergleichbar sollte die D3200 mit 24MP APS-C Sensor sein: http://www.dxomark.com/Lenses/Tamron...#measuretabs-2 und dort die Field Map für eine genauere Ansicht. |
Ich glaube, gerade bei einem Objektiv dieser Klasse sind diese Tests für die Tonne; da gibt es viel zu viel Toleranz.
Ich nehme mir ein aussagekräftiges Ziel mit feinen Details und mache mehrere Bilder mit unterschiedlichen Blenden und Brennweiten. Die Vergleiche ich dann im Sucher. Erst bei Auffälligkeiten gehe ich sorgsamer vor. bydeY |
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Aber Du stichelst schon gerne - oder? |
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Bei strahlendem Sonnenschein würde mich etwas abgeblendet wundern wenn mehr als iso400 rauskommt und das wäre mir die Bildqualität wert. Bei 90mm vielleicht nicht unbedingt, bei ab 200 definitiv. Und die Blende 5.6 gibt es weil sich Objektive mit f8 oder mehr schlecht verkaufen. aber ich glaube nicht dass du die Fragen gestellt hast weil du die Antwort nicht kennst :)
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Ich nehme ein Beispiel. Ich habe ein Sigma 70-300 der einfachen Art, mit dem man bei Blende 5.6 bei gutem Licht tolle Fotos machen kann. Auch bei 300 mm. Beim Tamron wird es nicht anders sein. Ich suche mal Beispielbilder raus. |
Da du mich ja direkt so anfährst gehe ich davon aus du hast das Tamron selbst und damit schon viele schöne Fotos bei 300mm und Offenblende gemacht, oder? Oder wie muss ich jetzt das einzige Argument verstehen dass dein Sigma bei 300mm f5.6 tolle Fotos macht und das dann beim Tamron ja auch so sein muss?
Naja, ich wollte jetzt auch nicht groß rumdiskutieren.. der Ersteller hat nach Tipps gefragt und meine Meinung basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Objektiv und wie ich damit die besten Bilder gemacht habe und da kann ich nur den Tipp geben wenn es licht- und gestaltungstechnisch möglich ist auf f8 bis f11 abzublenden. Was jeder mit dem Tipp macht ist ihm überlassen und wegen mir können wir auch bei der nächsten ruhig sitzenden Eule bei 1/8000, ISO100 mit Stativ und Offenblende gemachtem Bild darüber reden warum es immer noch so unscharf ist :) |
Hm, also ich finde das Bild völlig missraten, wenn ich das mal ganz deutlich sagen darf.
Für mich sieht es so aus, als ob du die Kamera verrissen hast, gar kein Schärfepunkt auszumachen ist. Blende 11? Wozu? Ich würde wegen dem HG und der "Verkürzung" der Belichtungszeit Offenblende nehmen und auch versuchen auf wenigstens 1\1000 zu kommen. ISO ruhig bis 800. Scharf sollten m.E. die Augen und das Gesicht sein. Unscharfe Flügel verstärken eher noch die Dynamik. :top: |
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Und mit Quatsch meinte ich das: Zitat:
Jetzt klarer? |
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Da muss man jetzt nicht reininterpretieren dass man mit f5.6 keine guten Bilder machen kann. Man darf aber gerne reininterpretieren (denn das ist das was ich seit keine Ahnung wievielen Beiträgen zu dem Thema versuche zu sagen, mir aber offenbar noch nicht überzeugend gelungen ist) dass man wenn es die Situation erlaubt mit etwas abblenden noch bessere/schärfere Bilder bekommt. Das ist auch bei Objektiven anderer Preisklassen der Fall, also auch nicht so abwertend gemeint wie du es offenbar interpretierst. Und wenn ich den anderen Thread des Erstellers im Objektivforum mit dem Ziel flauschige Tierchen im Zoo scharf abzubilden richtig interpretiere, ist es das was letztlich gewünscht ist. |
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Du hast ein totes Pferd gepeitscht. |
So ein Bild schießt man nicht mal eben aus der Hüfte. Wenn doch, dann passieren halt solche Fehler, wie hier zu sehen sind.
Die Probleme wurden bereits angesprochen: Die Kamera wurde anscheinend verrissen. Der Fokus scheint mir zu weit vorne zu liegen (auf den Krallen) Die Belichtungszeit ist für meinen Geschmack zu lang. Meine Empfehlung wäre 1/500s und Blende f/8 in Modus M bei ISO Auto. Selbst wenn die Kamera damit auf ISO 800 hochgehen sollte, wäre das überhaupt kein Problem. Die große Schwierigkeit bei derartigen Motiven ist wohl, den Fokus exakt hinzubekommen. Da würde ich auf alle Fälle eine Bildserie aufnehmen, in der Hoffnung, dass wenigstens bei ein paar Aufnahmen der Fokus sitzt. Dabei hilft der Lock-On-Autofokus der Alpha 77 II ungemein. Letztendlich hilft aber nur: üben, üben und nochmals üben. LG Martin |
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