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Dezent frustrierter Anfänger, suche Hilfe
Hallo Ihr :)
Ich habe seit einer Weile eine Sony Alpha 100. Ich weiß, das ist jetzt nicht wirklich das neueste Modell :oops: Aber so wie es momentan aussieht, gibt es in nächster Zeit keine andere Kamera für mich. Außerdem kann ich nicht wirklich behaupten, dass ich die Kamera perfekt bedienen kann, oder überhaupt weiß, was ich tue. Geschweige denn, was meine Sony macht :roll: Versuche ich mich durch das Manual zu lesen, ist ungefähr wie chinesisch entziffern. Manche Zeichen hat man schon mal gesehen... Nunja, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber verwirrend genug. Da ich hauptsächlich Tiere photographiere und mich darin verbessern möchte/muss, brauche ich Starthilfe in diese Richtung. Zur Zeit stelle ich frustriert fest, dass hier Hirsche in den Garten kommen ich aber nicht fähig bin auch nur ein richtig klares Bild auf die Reihe zu bringen. Und glaubt mir, ich habe Unmengen davon gemacht :crazy: Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ich etwas Unterstützung bekomme um meine Kamera zu beherrschen und nicht etwas umgekehrt. Grüßle Andrea |
Hallo Andrea
Hirsche im Garten ist schon mal was schönes, aber unter Umständen auch nicht ganz leichtes. Wenn du mit den Bildern nicht zufrieden bist, ist es immer gut wenn du trotzdem mal eins zeigst. Dazu am besten hier in der Galerie uploaden. Erst wenn du das Bild zeigst sind deine Probleme auch für uns zu erkennen. So wie du es schreibst könnte es vielleicht sogar sinnvoll sein, wenn du neben dem Handbuch auch einen Grundlagenkurs besuchst oder dich online zu den fotografischen Grundlagen beliest. Im Handbuch steht was du einstellen kannst, und der Lehrgang kann vermitteln warum du das in welcher Situation machst. Vielleicht schreibst du auch mal von wo du bist. Manchmal gibt es andere User hier die in deiner Nähe wohnen und dich unterstützen können oder es ist sogar ein Stammtisch in deiner Nähe. |
www.fotolehrgang.de
Ein guter Einstieg, um sich die notwendigen Grundlagen zu erarbeiten. Ansonsten wäre mal eines deiner Fotos interessant, um zu sehen, wo dein Problem liegt. |
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um dein Problem zu analysieren ist es sinnvoll, wenn du uns ein paar Beispielbilder zeigst. und Angaben zu den "Umgebungsvariablen" machst. So z.B. "wie" du fotografierst. Ich vermute mal, freihändig mit einem Teleobjektiv bei schlechtem Licht? Zur Not geht auch der Upload zu einem Bilderdienst und ein Link hierher. Um Bilder in die Galerie einstellen zu können sind minimale Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit einer Bildbearbeitungssoftware erforderlich um die Bilder auf die maximal zulässige Grösse zu bringen. Wenn du uns verrätst, welches Programm du hast/ benutzt, kann man dir ggf. eine genaue Anleitung dafür geben. |
Zitat:
Teleaufnahmen bewegter Ziele bei mäßigem Licht sind schon etwas schwieriger. Hier ist das Problem des Verwackelns der größte Feind. Also versuchen, die Belichtungszeit kurz zu bekommen, 1/500 oder 1/250, manchmal geht auch 1/125. Den ISO-Wert höher drehen, zB 400. Falls diese Einstellungen noch etwas zu viel sind für den Anfang, rate ich den Sportmodus auf dem Wahlrad einzustellen. Und die Serienbildfunktion nutzen und jeweils zwei oder drei Bilder anfertigen, dann ist das Auslöseverwackeln auch leichter zu vermeiden. Zweitens die Kamera beruhigen: Stativ oder Tisch oder Fensterbord oder Türrahmen. Alles was hilft, die Kamera still zu halten. Trotzdem den Steady-Shot anmachen! Und üben, bevor die Hirsche kommen! Und uns die Bilder zeigen, dann können wir gezielter helfen! fotorrhoe PS: Die A100 ist völlig ok und man muss mit allen Gehäusen die Aufnahmetechnik erst lernen. |
wie schon gesagt wurde:
die Grundlagen der Fotografie verinnerlichen, allen voran die Relation zwischen Zeit/Blende/ Iso und ja, je mehr Tele um so kürzer muss die Zeit sein damits freihand nicht verwackelt mind. so ca in der Grössenordnung: 80mm= 1/80 - 100mm=1/100 - ......200mm=1/200 etc. (je kürzer um so besser aber eben, fotografieren ist des öftern den Kampf um genügend Licht) ) bewegtes ist viel schwieriger, übe dich vorerst ev besser an statischen Dingen nur rein schon was das handling der Cam als solches bedeutet. |
Großartig, so viele Antworten :)
Also, ich hab jetzt mal mit Absicht nur unbearbeitete Photos ausgewählt. Zum einen, damit Ihr die Fehler/Probleme seht, zum anderen weil es beim schlechten Photo zwar helfen mag, aber das auch nur ein bißchen. Hier ein immer neugieriges Weißwedelhirschkalb am frühen Morgen im lichten Wald :D → Bild in der Galerie Nochmal dasselbe Hirschkalb, aber am Abend → Bild in der Galerie Weißwedelhirsche (morgens im Wald) → Bild in der Galerie Ich benutze, wie fast immer mein Tamron AF Aspherical xr ld if 28-300 mm 1:3.5-6.3 macro. Mein vorheriges Objektiv ist im Moment außer Gefecht (frag ich dann in einem anderen Post, mal später) auch nur bis 300mm. Einstellung: Sport, SuperSteadyShot. Und ich habe in "Metering mode" sowohl Center weighted, als auch Spot ausprobiert und dabei gelernt, ein Hirsch ist kein Kolibri :lol: Auch spiele ich mit der Einstellung Spot AF area herum, aber ich weiß eigentlich nicht wirklich, was ich tue :oops: ISO spiele ich mit allem herum, was ich habe, würde mich aber freuen, wenn ich da eine Grundregel wüsste. So ungefähr wie: Je größer der Vogel und dunkler die Nacht.... Oder so ungefähr ;) Stativ aufstellen ist beinahe sinnlos, die lieben Tierchen sind sehr oft da, aber nie dann wenn erhofft, oder erwartet. Die Photos sind nicht vergrößert, die Hirsche sind nicht wirklich sehr scheu und kommen sehr nah heran. Im Wald kann man sich vorsichtig annähernd, so dass die Entfernung wirklich kaum mehr eine ist :) Das heißt im Umkehrschluss, die Tiere sind traumhaft nah und ich ein Kamel :lol: So, was hab ich nun vergessen? Oh, ich hab keine Ahnung über Verschlusszeiten, oder wie ich das einstelle.... Erwartungsvoll Andrea PS: Ich bin vor ein paar Monaten von Deutschland in die USA gezogen, was den Besuch eines Stammtisches etwas schwierig gestalten wird und die Kurse hier sind in englisch, was ich zwar recht gut spreche, aber bei Fachbegriffen genauso gut chinesisch sein könnte. |
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Aber... deine Belichtungszeiten von 1/13 und 1/15s reichen auf gar keinen Fall aus. Du brauchst ca. 1/300s damit du das Freihand hinbekommst. Dafür dürfte das vorhandene Licht selten bis nie reichen. Minimum solltest du versuchen dir ein Einbein zu basteln und 1/50s erreichen. Ehrlich, das wird nix. bydey |
Du fotografierst mit 300mm Brennweite, die Belichtungszeit sollte dabei idealerweise bei 1/500 Sekunde oder kuerzer (1/1000 etc) liegen (Faustformel Belichtungszeit = 1/Brennweite x 1.5) Tatsaechlich verwendest Du 1/13 Sekunde, also 40 mal laenger als ideal. Daher ist Dein Bild verwackelt.
Abhilfe: Hoehere ISO verwenden. In dem Fall wuerden ISO 1600 zumindest eine Verschlusszeit von 1/125 erlauben, was zumindest die Chancen auf ein unverwackeltes Bild verbessert. Die Belichtungszeit aendert Deine Kamera von selbst, wenn Du die ISO vergroesserst. Dein Objektiv ist mit Blende 6.3 bei 300mm ziemlich lichtschwach. In dieser Hinsicht hilft nur mehr Geld ausgeben. Ein 300mm F4 Objektiv wuerde schon zu einem 1/320 Sekunde Belichtungszeit fuehren, was ein unverwackeltes Bild recht wahrscheinlich macht. In jedem Fall wuerde ich die irgendwo Kamera auflegen, wenn ich schon kein Stativ verwende. Du kannst auch die Hand, die das Objektiv haelt, an einem Gelaender oder Fenstersims abstuetzen. Last but not least auf etwas mehr Licht warten. Sobald Du Belichtungszeiten, die den genannten 1/500 nahe kommen, im Sucher siehst, steigen Deine Chancen auf gute Bilder. Mit ein wenig Uebung kannst Du auch mit laengeren Zeiten Erfolg haben, falls Dein Motiv still haelt, aber nur dann. http://www.dslr-forum.de/attachment....2&d=1387311776 |
Mmh, ich hab da noch ein Tamron AF 75-300mm 1:4-5.8 LD Tele-Macro (1:3.9).
Hab das benutzt, bevor ich das jetzige bekommen habe. Es ist aber momentan außer Gefecht, weil Stückchen von einem anderen Objektiv hingefallen sind. Bin darüber sehr unglücklich, aber andererseits froh, dass sie aus der Kamera raus sind. Falls also dieses Objektiv besser wäre, ich müsste "nur" die/das Stückchen heraus bekommen. Eins hab ich schon raus.... Was ist mit Hirschen im vollen Tageslicht? Hab ich da bessere Chancen? Oder was mache ich da falsch? Oder besser, da sind ja noch andere Tiere, die man photographieren kann :) Mit denen ich auch Probleme habe... Diese im vollen Tageslicht photographiert. Ich würde gerne wirklich das Fell des Pferdes sehn. Und ich krieg die Lemure nur blaß und unscharf hin. Wie stelle ich denn die Verschlusszeiten ein? Bin da völlig ahnungslos :oops: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Diese Tiere kann ich bei Bedarf stundenlang belästigen :) Sie sind im sehr nahen Sciene Center, wo ich nun eine Jahreskarte habe :cool: |
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Einstellung: A -->Blende wird mit dem Rändelrad eingestellt, Bel.Zeit wählt die Kamera S --> Zeit wird eingestellt, Blende wählt die Kamera. Ich benutze fast ausschließlich A. Zwei Vorschläge zu Online Fotokursen: Ralfonso ist etwas locker. Tom Striewisch etwas pädagogischer. |
Die A100 hatte ich auch eine Zeit lang, und ich weiß, dass sie definitiv bessere Bilder machen kann, als Du hier zeigst. Allerdings ist sie nur eine Schönwetterkamera. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Dein 300er nicht richtig fokussiert, oder bei Fast-Offenblende sehr weich zeichnet. Deine Bilder wirken allesamt auch etwas blass und kontrastarm, was den Eindruck der Unschärfe subjektiv verstärkt. Blasse Bilder entstehen oft, wenn man ohne Streulichtblende fotografiert, oder wenn ein Objektiv bauartbedingt gegenlichtempfindlich ist. Dann zieht sich ein unkontrollierter Lichtschleier über das Bild, der alle Kontraste zunichte macht.
An anderen Stellen des Bildes sehe ich, dass helle Stellen im Fell schon reinweiß sind, und gar keine Zeichnung mehr zeigen. Das ist ein Problem, wenn man nur in jpg aufnimmt. Zu meiner A100-Zeit hatte ich noch nichts mit Raw im Sinn, daher weiß ich nicht, wie groß der Qualitätsunterschied bei dieser Kamera ausfällt. Ein paar Versuche ist es aber ganz sicher wert. Vielleicht ist es gut, wenn Du die "Schokoladenbereiche" Deines Objektivs mal austestest. Nimm Dir ein unbewegtes Motiv (Tiere und Pflanzen gehören leider nicht dazu), ein Stativ (oder einen Ersatz in Form eines Bohnensacks), und stelle die Kamera auf ISO 100 oder 200. Prüfe einmal, ob der Autofokus richtig scharf stellt, oder ob Du manuell genauer fokussieren kannst. Wenn der AF nicht sauber einstellt, reinige mal den AF-Schacht im Suchergehäuse, da kann sich schonmal Staub fangen. Dann mach bei verschiedenen Brennweiten jeweils eine Blendenreihe (ganze Stufen reichen) von Offenblende angefangen bis zur kleinsten Öffnung ganz durch. Vergleiche die Ergebnisse auf dem Bildschirm, und danach weißt Du, mit welchen Kombinationen von Brennweite und Blende Dein Objektiv am schärfsten abbildet. Das lange Ende bei Offenblende ist eigentlich bei keinem preiswerten Objektiv so richtig gut. Wenn Du mit der Methode eine Verbesserung erreichen kannst, dann wäre schon etwas gewonnen. Und später kümmern wir uns um die Bildbearbeitung, denn auch dort lässt sich noch einiges am Bild optimieren. |
Hi Andrea
Auch Du wirst es lernen, gute Bilder zu machen. Und auch mit einer A100 geht es, damit habe ich auch angefangen. Die Theorie musst Du Dir ein wenig anlesen, wenigstens wie Blendenöffnung, Verschlusszeit und Iso zueinander in Verbindung stehen. Dazu findest Du aber sehr viele Informationen und auch hier im Forum ist das schon öfter erklärt worden. Leider kann ich Dir gerade keinen genauen Link geben aber Du hast ja schon Hinweise auf Fotokurse im Netz bekommen. Was mich bei allen Bildern, die Du hier gezeigt hast aber verwundert, ist dieser Schleier, der über den Bildern zu liegen scheint. Das ist für eine A100 nicht normal. Ich habe mal ein Beispielbild von vor 2 Jahren (da habe ich mit der A100 fotografiert) hochgeladen. → Bild in der Galerie So kann ein Bild mit 300mm aussehen. Wenn Du auf "Bild in der Galerie" klickst, kannst Du die wichtigsten Aufnahmedaten sehen. Das Bild ist ein fast unbearbeitetes jpg. Ich habe es nur mit einem kleinen kostenlosen Progamm (irfanview) fürs Forum verkleinert. Du siehst eine kurze Belichtungszeit und eine niedrige Empfindlichkeit (Iso) hier noch mal ein nicht verkleinerter Ausschnitt. → Bild in der Galerie Das ist deutlich schärfer als Deine Beispiele. Ich glaube aber, dass beim Pferd die Schärfe nur nicht gut getroffen hat. Bei 300mm scheint Dein Objektiv aber nicht so ganz toll scharf zu sein. Sie Dir doch mal die Linsen an, am Besten mit einer Lupe, ob du da einen Schleier, eventuell Putzspuren, oder gar sehr feine netzförmige Strukturen siehst. Ich nehme an, das Objektiv ist nicht ganz neu aus dem Laden. Vielleicht liegt der 'Grauschleier' auf manchen Deiner Bilder ja an einem Problem mit dem Objektiv. Für die Hirsche benötigst Du auf jeden Fall viel mehr Licht. Allzu hoch kannst Du mit der Empfindlichkeit bei der A100 aber wirklich nicht gehen, das Rauschen wird schnell recht auffällig. Ich wünsche Dir viel Spass mit den Hirschen und freue mich auf Bilder von ihnen. LG Kerstin |
Gute Idee, ich probier das mal mit 'ner Serie :) Und ich hab ja ein Stativ, mal sehen. Das letzte Mal hatte ich es hier mit der Kamera im Garten als die Hirsch zu Besuch waren...
Das war allerdings nur die zweitbeste Idee. Weil ich mich 1. nicht ungesehen anschleichen konnte und 2. dieses kleine Neugierchen von Kitz das neue Teil im Garten untersuchen wollte :shock: Mann, oh Mann hab ich Blut und Wasser geschwitzt... |
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Das würde diesen Grauschleier erklären ... die Bilder sehen alle aus, als wären sie durch eine schmutzige Fensterscheibe aufgenommen. |
:D Nein, kein Nasenabdruck. Aber ich kann da echt nah dran. Daddy Hirsch und Sohnemann sind da recht aufgeschlossen. Der Kleine imitiert ihn regelrecht :)
Derzeit mein Lieblingshirschphoto. Er kam ein ganzes Stück zu mir. Verzauberter Augenblick. Bloß nicht atmen ;) → Bild in der Galerie |
Bei dem Bild sieht man schon recht gut warum man bei ISO 800 bei der A100 schon dicht am Limit ist. Es rauscht doch recht heftig. Also höher würde ich auf keinen Fall mehr gehen bei so dunklen Motiven. Ich denke nach allem was ich hier von dir gelesen habe, dass du unbedingt den Zusammenhang zwischen Blende/Zeit/ISO verstehen lernen musst und wie du das an der Kamera einsetzen kannst. Aber keine Angst, so schwer ist das nicht. Nutze erst mal die online Fotokurse. Dann würde ich empfehlen mal Blendenreihen im "A" Modus und Zeitreihen im "S" Modus bei festem ISO aufzunehmen und dabei die jeweils anderen Parameter zu beobachten. Das hilft recht gut weiter beim Verständnis der Zusammenhänge. Als nächstes dann mal eine ISO Reihe. Also mit Stativ ein fixes Motiv, nicht zu hell, mit ansteigenden ISO werten aufnehmen. Dann siehst du bis zu welchem ISO Wert du verwertbare Fotos erhältst. Gottliebs Hinweis mal dein Objektiv auf seine Schokoladenbrennweite/Blende zu testen ist auch gut, ebenso wie der Tipp die oft als überflüssig angesehene Gegenlichtblende immer zu benutzen. Wenn du das Tamron wieder fit bekommst hast du am langen Ende (300mm) möglicherweise wirklich bessere Ergebnisse. Je größer der Zoomfaktor eines Objektives, desto schwieriger und kompromissbehafteter ist seine Konstruktion. Leider sieht man das den Bildern insbesondere am langen und/oder kurzen Ende manchmal an.
Lange Rede kurzer Sinn - mach erst mal ein wenig Theorie, die Hirsche scheinen dir ja nicht weg zu laufen. :D Bin gespannt was du draus machen kannst. Vor allem lass dich nicht entmutigen. Es gibt hier ein paar Leute die haben beim Helfen einen langen Atem.... |
Hallo Ronat
Bei dem Lemurenbild kann man m.E. einiges über Tiefenschärfe lernen. So wie ich das sehe, ist das Fell unter dem Gesicht des vorderen Tieres scharf, die Pfote und auch Gesicht schon nicht mehr, während die Schärfe des hinteren Tieres vom Gesicht zum Rücken abnimmt. Du kannst den Schärfebereich vergrößern, indem Du die Blende weiter schließt (Wert wird größer), damit aber auch die Belichtungszeit länger. Such mal in den verlinkten Kursen nach Tiefenschärfe. In Deinem Fall mit den Weißwedelhirschen würde ein Einbeinstativ mehr Bewegungsfreiheit bringen. Solltest Du mal in Betracht ziehen. Ich habe mich ein wenig über die Tiere schlau gemacht , hier auch. Was ungewöhnlich ist, dass sie so wenig scheu sind. Das deutet darauf hin, dass sie in eurer Gegend wohl nicht bejagt werden. Meiner Schätzung nach müsste das in der Gegend der großen Seen sein, da sie wohl dort die größte Population haben. Die Idee mit dem Science Center (Zoo??) finde ich sehr gut. Da kannst Du Deine Kamera austesten, z.B. die Lemurenaufnahme wiederholen und die Bedingungen verändern. |
Ein Tipp noch: versuche dich mal an S/W. Da kannst du deutlich mehr nachschärfen und das resultierende Rauschen wirkt weniger störend.
quick'n dirty → Bild in der Galerie bydey |
Sollte die TO nicht erst einmal lernen, mit der Kamera umzugehen, bevor sie sich mit EBV versucht?
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Zitat:
Ich habe nur das Gefühl, dass er mit seiner Ausrüstung nicht sehr weit kommt. Und S/W ist nicht EBV, sondern ein anderer Film. Wäre zumindest vor 20 Jahren so gewesen. bydey |
Also bevor man den Zusammenhang von Zeit, Blende und Iso noch nicht kennt, wäre dies das Erste was ich empfehlen würde zu erlernen. Das sind die Grundlagen der Fotografie und ohne diese Grundlagen kommt man auf Dauer nicht weiter. Das hier könnte für jemanden der überhaupt noch keine Ahnung hat, sicherlich hilfreich sein.
http://gwegner.de/know-how/blende-is...fach-erklaert/ |
Das 28-300 scheint nicht gerade die Krone der Objektivbaukunst zu sein. Trotzdem sollten da bei Tageslicht bessere Fotos gelingen. Versuch mal ein Foto mit Blende 8, ISO nicht hoeher als 400 und Verschlusszeit 1/500 oder kuerzer.
Ausserdem duerfte der Leistungsabfall bei 300mm wirklich sehr gross sein. http://www.ephotozine.com/article/ta...ns-review-4588 Daher waere ein Versuch mit weniger Brennweite angebracht. Im Zoo muessen es nicht immer unbedingt 300mm APS-C/450mm Kleinbild sein. Bei 135mm und Blende 8 scheint die Linse noch recht brauchbar zu sein. Ich wuerde mal zu Testzwecken auf gutes Licht warten, mehrere Aufnahmen zwischen 100 und 200mm machen und die ISO so waehlen, dass die Verschlusszeit je nach Brennweite zwischen 1/250 und 1/1000 liegt. Bei den Beispielfotos sind noch immer viele dabei, die Verschlusszeiten von 1/60 und laenger haben. Das sollte man bei Brennweite 300mm wie erwaehnt vermeiden. Generell ist auch Bewegungsunschaerfe bei Tieren mit so langen Belichtungszeiten meist zu erwarten. |
Lieber TO:
nur um deine Hoffnungen auf bessere Resultate bei der Belichtungszeit mit einem besseren Objektiv in die Perspektive zu rücken: Es gibt keine bezahlbaren Teles mit besserer Blende bei 300mm als 5.6. Das ist noch nicht mal eine ganz Blende besser als 6.3. Also sind da keine Wunder zu erwarten mit der Belichtungszeit. Andererseits braucht man mit Steadyshot auch nicht mehr wirklich die 1/Brennweite Regel zu befolgen. Der bring nämlich ca. 2 Blendenstufen mehr Stabilität (wenn man im Dauerfeuer draufbleibt, weil das Auslösewackeln bekommt er nicht weg). Heißt bei effektiv 450mm Brennweite (=grob 1/500), bist du mit Steadyshot bei einer 1/125 Belichtung, die du scharf bekommen könntest, wenn du ruhig stehst und eine richtige Haltung hast. (Linker Fuß bissl vor, linken Arm an den Körper gewinkelt stützt das Objektiv). Sicherer ist natürlich immer eine kürzere Belichtung. Nächste Regel ist beim Metering: Wenn die Bilder bei Tieren blaß und überbelichtet werden, liegt daß am idealen Grauwert, den die Kamera zum berechnen verwendet. Den hat ein Tier nunmal nicht. Das ist in der Regel braun und recht dunkel, was besonders beim Spot-Metering zu Überbelichtung führt. Die Korrektur ist ca. -0.7 EV Belichtungskorrektur einzustellen. (Wenn du JPEG Fotos machts. Bei RAW würde ich dir eher dazu raten, bei einer A100 möglichst viel Licht auf den Sensor zu bekommen. Du bekommst die Überbelichtung nachher wieder heraus, auch mit kostenloser Software. (Lightzone z.B.) All das hilft nichts, wenn dein Objektiv einfach nicht scharf ist, was beim 28-300 schon mal sein kann. Da kann man dann einfach nichts machen. Am besten doch näher herangehen und bei unter 200mm bleiben. |
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Die 1/Brennweite-Regel ist als Richtwert immer noch brauchbar. Die Antishake-Technik ermöglicht ein Verlängern dieser Zeit, die steigende Pixelzahl neuer Sensoren verlangt wieder kürzere Zeiten.
Man muss seine persönliche Grenze selbst herausfinden. Meine liegt eher bei kürzeren Zeiten, deshalb nehme ich ganz oft (auch bei gutem Licht) das Einbein in Anspruch. Das hat übrigens neben dem Ruhigerhalten auch noch ganz andere Qualitäten, insbesondere eine viel flexiblere Wahl von Perspektiven. |
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bydey |
1. und 2.: Ein besseres Objektiv kaufen!
Das alte Superzoom taugt nichts, das sieht man an dem Pferdekopf, der bei 1/500s nicht verwackelt sein dürfte. Dein Tamron Tele ist sicher schon deutlich besser, ideal wäre ein Tamron 70-300USD wenn das Geld da ist (gebraucht ca. 250€). Stativ ist auch nicht schlecht, mindestens das angesprochene Einbein. Und als bessere Bedienungsanleitung könnte ich dir noch ein Buch von Data Becker zu deiner Kamera vermachen... |
Ich bin begeistert! So viele Antworten und etliche, die ich sogar ohne nachzuforschen, ganz gut verstehe. Zuerst mal werde ich also diverse Testreihen knipsen und in der Zwischenzeit lesen, viel lesen.
Mein Göttergatte meinte, ich brauche wohl auch eine andere Kamera :) Was bei meinem Geldbeutel nicht einfach ist, aber ev. dann doch in Kürze machbar. Wir haben da ein paar Modelle in Amazon (USA Version, weil wir hier leben) gesehen. Leider haben wir keine Ahnung was gut und bezahlbar wäre. Da hoffe ich auf Vorschläge von Euch. Eigentlich würde ich gerne wieder eine Sony alpha haben. Und genauso würde ich gerne die Objektive nutzen können. Vor allem, falls je wieder möglich, mein außer Gefecht gesetztes Tamron. Womit wir beim nächsten Problem sind: Wir haben unsere Kamera mit einem einfachen Objektiv und meinem Tamron im Wechsel benutzt. Leider hatte das einfache ein Kunststoffbajonett (?). Teile davon sind abgebrochen und in die Kamera gefallen. Das alleine war schon komisch aber zu beheben. Nun, und das haben wir erst später festgestellt, sind aber auch Bruchstücke in mein Lieblingsobjektiv gefallen. Ein Stückchen konnte ich herausschütteln, aber es ist minimum noch eines drin. Was tun? Weiter schütteln hat bisher zu keinem Ergebnis geführt. Wir könnten es zur Reparatur einsenden, ich habe aber keine Ahnung, was so etwas kostet. Bin gespannt Danke schon mal im Voraus! Andrea |
Reparatur kostet bestimmt des selbe wie des Objektiv ;-)
was soll den ne neue Kamera bringen? jo nen paar mehr Pixel. (Für die Bildbearbeitung?) weniger iso rauschen - so hoch ist iso auf deinen Bilder nicht.... schnellere Verschlusszeiten?- nicht nötig deine dslr zu slt ist ne umstellung- ich nutze gerne beide. ich lese mehrfach den RAT nen besseres Objektiv anzuschaffen - dem kann ich nur zustimmen... nen 70-200 f2.8 Sigma ist meiner Freundin ihr meist benutztes. Gruß Olli |
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Für dein gezeigtes Aufgabenfeld würde dir ein anderes Objektiv deutlich mehr bringen als eine neue Kamera. Sicher wirst du die auch mal wechseln, aber vorher würde ich das wenige Geld lieber in ein gutes Tele anlegen, die günstigste und deutlichste Verbesserung sollte das 70-300mm Tamron USD bringen. Ein Tamron 70-200/2.8 hat eine deutlich größere Blende, was sicher auch sinnvoll wäre. Dafür geht es nur bis 200mm und ist gebraucht deutlich teurer. |
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Aber f/2,8 zu f/5,6 sind zwei Blenden und das heißt dann ISO200 tu ISO800 und da dürfte dann auch bei 10MP noch crop-Potenzial da sein. bydey |
@ vectraolli
Wenn ich meine alte A 100 mit meiner jetzigen A 77 vergleiche, liegen zwischen beiden Welten. Iso: 800 gegen 6400 maximal. Kein Spiegelschlag bei der A 77. Für Bewegungsunschärfe wichtig. Focus Peaking im manuellen Modus. Damit kann ich meine alten Novoflex Schnellschussobjektive (von Ende der siebziger Jahre) aus der analogen Zeit sehr gut benutzen. Aus der freien Hand sind sie mit etwas Übung oft besser als mein Sigma 150-500 OS HSM. Liveview. Den Sucher benutze ich nur noch selten. Videofähigkeit und die sogar recht gut. Ich will aber die TO nicht zumüllen. Wenn sie sich zu einer neuen Kamera entschließt, dann m.M. nach nur SLT. |
klar ist die vorhandene Hardeware nicht das gelbe vom Ei,
ich würde meinen, sie soll sich jetzt erst mal auf die ganze " Fotothematik" einschiessen mit dem vorhandnen Material. Und ,wenn dann mal 4-600 öcken (oder gar viel mehr) zusammen gespart sind sich um irgendwelche weitere/ andere Hardware Gedanken machen aber jeder wie er kann und will |
ich bekomme mit meiner a230 und nem guten Objektiv scharfe Bilder hin - sowas wie nen z.B.: Reh, Pferd wenn noch Licht da ist...
Mit meiner a99 und nem suppenzoom wird es aber sicher immer unscharf - egal wie hoch ich iso drehe...was mach ich falsch? |
ich habe halt stehts die NEU-Preise im Hinterkopf......den Gebrauchtmarkt von durchaus "brauchbarem" habe ich nicht im Focus...
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Soviel Informationen, danke :)
Zuerst werde ich mich versuchen etwas schlauer zu machen. Und die vorgeschlagene Testreihe zu photographieren. Hatte schon angefangen, aber dann prompt vergessen, was ich getan hatte :oops: Muss doch Notizen machen. Man wird nicht jünger :shock: Danach, und erst, wenn ich das verstanden habe, werde ich wahrscheinlich trotzdem einkaufen gehn müssen... Inzwischen möchte ich die Augen aufhalten, falls sich ein Schnäppchen auftut. Man weiß ja nie. Was wäre denn ein besseres Objektiv, dass ich jetzt mit der Alpha 100 und später mit einer besseren Kamera benutzen kann. Und dann welche Kamera sollte ich im Auge behalten. Ich hatte mal, leider nur für ein paar Wochen, eine Canon (sorry, ist hier wahrscheinlich Frevel) mit einem ?- 400mm Zoom. Und das war sogar freihändig ein totaler Traum. Was auch immer ich da in der Hand hatte. Der Eigentümer wollte es wieder zurück :lol: Und ich möchte unbedingt weiter Tiere photographieren. Wenn möglich in freier Natur. Davon haben wir hier wirklich viel :) Zoo auch, aber die können nicht weglaufen und haben Gitter drin. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Hab da ein Bild das ich wirklich mag, aber es ist immer noch nicht ganz scharf. Diesmal im hellen Sonnenlicht :) Und kein Tier. Leider ohne Stativ und mein Göttergatte konnte nicht stillhalten, sonst wäre er untergegangen :D → Bild in der Galerie |
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