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Welches Tilt/Shift für die a7?
Hallo zusammen,
ich schaue gerade nach einem Tilt/Shift Objektiv für meine a7. Hat da jemand Erfahrungswerte die er/sie mit mir teilen will? Ich habe bei meiner Suche folgende Kandidaten gefunden die wohl in Frage kämen: - Walimex/Samyang T-S 24mm/3.5 mit E-Mount (ca. 999,- €) - Canon - Canon FD TS 35mm/2.8 (ca. 400,- € plus 120,- für den Novoflex) Gibt es noch mehr im Brennweitenbereich 24 - 35 mm (die auch noch bezahlbar bzw. im Rahmen bis 1000,- € sind)? Kennt jemand die drei o.g. und kann mit evtl. Stärken und Schwächen der Kandidaten nennen? Schonmal vielen Dank im Voraus. Gruß Philipp . edit ddd: Objektivbezeichnungen korrigiert |
Ich kenne nur eine abgespeckte Lösung, die nicht alles erfüllt, wonach Du fragst.
Für die Nex 6 habe ich einen Tiltadapter mit Minolta MC/MD Anschluss. Der Adapter passt mechanisch genauso gut an die A7. Damit kann man nur tilten, aber nicht shiften, das kann ein Nachteil sein. Der Vorteil ist, dass man JEDES alte Minoltaobjektiv damit verwenden kann. Das Kippen von Schärfeebenen hat auch ohne Shiften seinen Reiz. Ich habe eine ganze Palette an Brennweiten von 28 bis 200 mm, mit denen ich experimentieren kann. Ob das für Dich eine Option wäre, kann ich nicht einschätzen, weil Du nichts über den Einsatzzweck schreibst. |
Ich brauche/möchte das um Architektur zu fotografieren (weniger um Effekte zu erzeugen).
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Ich nutze zum Beispiel Mirex Adapter. Man kann verschiedene sehr gute Mamiya Objektive verwenden.
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http://www.mirex-adapter.de/
Das war jetzt einfach ;) Da es keinen direkten Adapter auf E-Mount gibt, müßte man z.B. den auf M42 nehmen und noch einen zweiten Adapter dahinterschalten. Bei dem Preis hat man allerdings dann schon ein halbes Samyang T/S oder fast ein ganzes Shift-Rokkor, und das Objektiv kommt noch oben drauf. Nun sind 35mm oder noch kürzer an Mittelformat schon Ultraweitwinkel und entsprechend teuer. Was würde man denn da nehmen, um noch einen Preisvorteil zu haben? |
Übrigens, das Samyang T-S gibt es schon für rd. 875€ :arrow: http://foto-tip.pl/de/obiektyw-samya....html?___SID=U
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Ja, hab da schon (direkt über die polnische Seite) eingekauft. Ist eine Weile her und da gabs nur Vorkasse. Lieferung in der Regel max. 3 Tage und fast immer per UPS.
Wenn man direkt über die Seite einkauft, dann geht Vorkasse über Deutsches Konto oder (mittlerweile) PayPal. |
Es gab mal ein 35mm Shift von Minolta MD Anschluss!
Bei Canon gibts nicht nur das 24mm EOS TS sondern auch noch 17mm (sehr gut und Einzigartig), 45mm und 90mm |
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Verstehe zwar nicht warum ein 17mm nicht für Architektur zu gebrauchen ist, aber es gibt noch ein 24mm Shift Objektiv aus der Olympus OM Serie, soll recht gut sein! |
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Viel Spass beim Suchen Philipp!
PS vom Canon 24mm TS gibts noch ne verbesserte Version II, aber sicherlich nicht für <1000€, ebensowenig wie die Nikon TS Objektive! |
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Es wird wohl für den Anfang das FD 35/2.8 werden. Das ist von der Größe/Qualität/Preis die aktuell sinnvollste Lösung für mich. Wenn mich das TS-E Fieber dann doch mehr packt, kann ich ja immer noch tiefer in die Tasche greifen und ein "moderneres" aus der TS-E Reihe kaufen. . |
Wenn Du auf Tilt verzichten kannst: Nikons PC bekommt man für kleines Geld.
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Braucht es den Novoflex Adapter oder tut es auch ein "günstiger"? Der Novoflex hat ja den Blendenmitnehmer, der für diese Objektive nicht unbedingt nötig ist. . |
Eine Softwarelösung kommt für Dich nicht in Frage? z.B. ShiftN
Das gibt es sogar kostenlos und funktioniert sehr gut. http://www.chip.de/downloads/ShiftN_21922501.html Gruß Hans |
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Die Korrektur könnte ich sonst ja auch mit PS CC machen, was recht gut funktioniert. . |
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Ich habe schon ein paar von den Objektiven im Auge, Preise scheinen mir vernünftig zu sein. . |
Vor etwa 20 Jahren hatte ich ein Arsat 35mm/2.8 Shift Objektiv. Das gab es damals zu Hauf auf jeder Fotobörse. Es hatte direkt Minolta Anschluss gehabt und war für damalige Ansprüche recht ordentlich. Der Rotdurchlass war sichtbar verstärkt (was ja heute kein Problem mehr sein sollte). In geshiftetem Zustand war die TTL Belichtungsmessung nicht mehr möglich. Man musste messen, dann verschieben. Wie es an heutigen Sensoren abschneidet... ?
Es war recht preisgünstig. |
Danke für die Tipps, ich habe mir das Nikon 28mm f/3.5 PC-Nikkor bestellt.
http://www.nikon.de/de_DE/product/di...-3-5-pc-nikkor . |
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(wenn der Wunsch irgendwann doch aufkommt muss ich wohl tiefer in die Tasche greifen) . |
Falls es jemanden interessiert, so schaut das Teil aus:
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Ich hoffe mal ich komme am WE dazu es auszuprobieren. . |
Sehr schön! Ich glaube, bei den derzeitigen Preisen kann man nicht viel falsch machen. Ein kleiner Markt, der sich durch die E-Nachfolger in etwa so halten wird.
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Heute erster Test. Ein "Panorama" aus drei Bildern (max Shift rechts, max Schift links und ohne Shift).
→ Bild in der Galerie . |
Welchen Vorteil erhoffst Du Dir bei Panoramen, wenn Du Shiftbilder verwendest?
Achte beim nächsten Pano darauf, dass alle Bilder mit identischen Werten belichtet werden, das rechte ist hier zu dunkel. |
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Zumindest in LR kann man ganz gut erkennen, dass das "alte" Teil eine ganz ordentliche Leistung erbringt. Gekauft habe ich es natürlich zur Korrektur von "stürzenden Linien". Habe ich heute auch gemacht, leider hat aber der HiTech BigStop ein Lichtleck gehabt und unschöne Lichtflecken auf den Aufnahmen hinterlassen. Zitat:
Warum das linke dunkler wirkt muss ich mal rausfinden. . |
Hat sich das Licht während der Serie geändert? Das kann natürlich auch passieren.
Der Vorteil bei Shiftbildern gegenüber nachträglich gezerrten Bildern ist, dass der Bildausschnit parallel bleibt und sich nicht trapezförmig verjüngt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Entzerrung schon vor dem Sensor geschieht, und das geradegerückte Bild aus unverzerrten Pixeln besteht. Das Shiften hat aber den Nachteil, dass das Bild zum größeren Teil am Rande des Bildkreises entsteht, wo die optische Qualität naturgemäß etwas nachlässt. Es wäre interessant zu wissen, ob sich diese Überlegungen tatsächlich in einem Bild wiederfinden, und ob die Qualitäts-Vorteile tatsächlich überwiegen. Den Vorteil des korrekten Ausschnitts hat man beim Shiften immer. Übrigens muss man bei Shift-Panoramen etwas aufpassen, wenn es nahe Vordergrundmotive gibt. In dem Fall muss das Objektiv lagestabil bleiben, und die Kamera muss verschoben werden, damit keine Parallaxenfehler auftreten. |
Korrektur von perspektifischer Verzerrung
Zitat:
ich habe mal versucht ohne optische Bank mit Stativ und Testbild einer Antwort auf die Frage näher zu kommen. Kamera A6000 + 35mm Objektiv bei Blende 8 Eingeblendet ist unten ein 100% Crop des Musters rechts unten zur Beurteilung des Auflösungsvermögens. Testbild zentral fotografiert: → Bild in der Galerie Nun habe ich die Kamera um ca. 12 cm seitlich verschoben: → Bild in der Galerie 1. Versuch einer Korrektur mit dem Minolta Shift Objektiv: → Bild in der Galerie 2. Versuch durch schräges Fotografieren und Entzerren mit ShiftN → Bild in der Galerie 3.Versuch: Da die Schärfentiefe beim 2. Versuch nicht aureicht habe ich zusätzlich meinen Tilt-Adapter zwischen MD35mm Objektiv und die Kamera geschraubt und minimal damit korrigiert. → Bild in der Galerie Gruß, Stuessi |
Vielen Dank für den aufschlussreichen Test! :top:
Die Schärfentiefe hatte ich bei meinen Überlegungen außen vor gelassen, aber sie spielt doch eine große Rolle! |
Hallo,
mit einem Shiftobjektiv kann man natürlich Einzelbilder für ein Panorama erstellen. Ohne Stativ geht da nichts! Mir ist kein Objektiv bekannt mit Stativgewinde am Objektiv. Immer wird das Objektiv verschoben! Also funktioniert das perfekt nur bei möglichst flachen Objekten, also z. B zum Reproduzieren von Plänen oder Gemälden. Bei 3 einzelnen Hochformatbildern wird quasi ein größerer Sensor simuliert. Mit einer Verschiebung um +/-10mm wird aus 24x16mm² 36x24mm², aus 36x24mm² wird 44x36mm². Der Aufwand lohnt nur, wenn es auf höchste Auflösung ankommt und keine Kamera mit entsprechendem Sensor vorhanden ist. Zur Bestätigung habe ich mit der A6000 von meinem Testbild ein 45 MPixel großes Bild gemacht. → Bild in der Galerie Aufbau: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Gruß, Stuessi edit: Besser für die Reproduktion eines Bildes ist jedoch ein Aufbau, wie ihn Katharina Genssler bei ihren Arbeiten in Dresen verwendet hat. Die Kamera wurde bei konstantem Abstand in Höhe und Breite vor dem Bild Sixtinische Madonna verschoben. |
Zitat:
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SONY Alpha 7 mit canon FD TS 35mm 2,8 mm
sony alpha 7, novoflex fd adapter, canon TS 35 mm,
guten tag zusammen, nachdem sich das nikkor PC 28 mm 3,5 überhaupt nicht an meiner sony bewährt hatte - es war qualitativ im architekturkontext unbrauchbar - habe ich nun einen versuch mit dem alten canon fd shift objektiv 35 mm unternommen! mein bisheriges fazit: ich bin sehr angetan, aber man sollte nicht in den roten bereich shiften und es nicht unter f 8 verwenden; im raw converter die chromatischen aberrationen entfernen, moderat schärfen und man erhält ein sehr brauchbares ergebnis! herzlicher gruß aus münchen, stefan ps: wie fügt man ein bild hinzu? |
Soweit zur Verwendung von alten Linsen an der A7...da scheint es mehr konstruktive Einschränkungen zu geben als zunächst gedacht.
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Zitat:
Nach der Korrektur von CA und Vignettierung kann man die Leinwand wieder beschneiden, und mit der Bildbearbeitung wie gewohnt fortfahren. |
Zitat:
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bei meinem "Objektivdealer" gibt es das schon für 712€ und auf den
ist Verlass...habe dort mein Samyang 85F1,4 für 276€ gekauft, aber manchmal schwanken die Preise, aber zu empfehlen... deutsche Seite ... Laden in Holland + Belgien... http://www.photospecialist.de/samyan...t-shift-sony-e Gruß Foxy |
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