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Klein, lichtstark, weitwinklig - Empfehlungen?
Moin,
da ich mit der mäßigen Lichtstärke des SEL35F28Z gemessen an dem happigen Preis immer noch hadere (siehe Nachbarthread), stellt sich automatisch die Frage: Gibt's da nicht auch was von Gesucht wird ein kleinbildtaugliches Objektiv mit den folgenden Eigenschaften:
Farbverschiebungen in den Ecken / Vignettierung / Verzeichnung wären mir egal, das läßt sich in der Nachbearbeitung reparieren. Gerne gesehen wird ein Objektiv mit "Charakter", ein Schärfemonster muß es dagegen nicht unbedingt sein, weil es hauptsächlich auf die α7S mit gemäßigten 12 Megapixeln soll. Ausgeschieden sind bisher: Voigtländer Color-Skopar 35mm/2,5 (schön klein, aber nicht lichtstark genug) Voigtländer Nokton 35mm/1,2 (zu groß) In der engeren Wahl: Voigtländer Nokton Classic 35mm/1,4 (gibt es das auch mit M39-Anschluß?) Voigtländer Nokton Classic 40mm/1,4 (warum bauen die zwei Objektive mit so dicht bei einander liegenden Brennweiten?) Meinungen / Ergänzungen / weitere Vorschläge? |
Für Contax G gibt es ein sehr kompaktes 35mm/f2 und demnächst einen sehr schnellen AF-fähigen Adapter: https://www.youtube.com/watch?v=hn75Ega35WY. Leider sind seit Erscheinen der A7 anscheinend die ganzen Contax-Objektive weggekauft worden, bei Ebay ist nichts mehr zu finden, es sei denn zu völlig überzogenen Preisen. Vor ein bis zwei Jahren sah das ganz anders aus.
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Als vor über einem Jahr der erste Adapter vorgestellt wurde, hatte ich auf Ebay geschaut, was es schönes gibt. Da wurden noch alle Brennweiten des Systems zu günstigen Preisen mehrfach angeboten. Beim ersten Adapter hatte der AF aber noch eine so lausige Performance, dass ich das nicht weiter verfolgt habe. Und nun dies Hammervideo... :cry:
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Ich besitze das 40er und mag es sehr. Die Meinungen, die man im Netz und auch in reviews dazu findet gehen allerdings sehr auseinander. Hängt wohl davon ab, ob man eher die "klassische" Bildanmutung des Noktons mag, oder eher die Ergebnisse moderner Konstruktionen bevorzugt. Das Bokeh des 40ers kann durchaus auch mal harsch ausfallen, ich mags dennoch sehr. Ohne jemals irgendwelche fundiertere Aussagen dazu gefunden zu haben, findet man immer wieder Behauptungen, dass es Nachbauten klassischer Objektive sind, mag durchaus sein, die Bezeichnung "Classic" weist darauf hin. Das könnte übrigens auch die "Existenz" des 40ers erklären, da heutzutage Meßsucherkameras ja keine 40er Rahmen mehr besitzen (mit Ausnahme einiger Bessas) und auch keine 40er-Objektive mehr produziert werden. Früher war das anders. Das 35er kenne ich nicht, es verzeichnet sehr stark, während das 40er nicht verzeichnet, ich vermute mal, dass es eine deutlich andere Konstruktion ist. Ich kann allerdings hier ausschließlich von Ergebnissen an Meßsucher-Kameras sprechen, an Sony-Sensoren sind da vielfach deutlich "kritischer" im Hinblick nicht nur auf Farbverschiebungen sondern auch im Hinblick auf die Abbildungsleistung im Randbereich. Das allseits beliebte Pixelpeeping interessiert mich ebenfalls überhaupt nicht, ich mag auch eher den "weichen" Look. Sehr gut und bezahlbar ist übrigens das 40er Summicron (f/2) aus der Zusammenarbeit Leica/Minolta aus den frühen 70er Jahren, das "Kit"-Objektiv zur Leica CL. Gibts als Leica-Version und als Minolta-M-Rokkor. Ich selbst habe mir das allererste 35er-Summilux gekauft, ein sehr kleines Objektiv mit einem ebenfalls sehr klassischen "Look" und bei Offenblende in keinster Weise mit heutigen Objektiven vergleichbar (viel "Glow" und weich). Das muß man schon mögen, wäre ansonsten auch eine Alternative, wenn auch preislich deutlich ambitionierter. Rainer |
"Preislich ambitioniert" ist hübsch gesagt. Ich hatte den Preisrahmen zwar nach oben offen gelassen, aber doppelt so viel wie für ein neues Originalobjektiv wollte ich für ein gebrauchtes manuelles dann doch eher nicht bezahlen. Die Fotos damit, die ich im Netz gefunden habe, waren zwar ganz nach meinem Geschmack (ich mag ja den "Glow"), aber das könnte auch an den jeweiligen Fotografen gelegen haben. Ich würde mal vermuten, so eine Linse kaufen sich in erster Linie Leute, die dann auch wissen, was sie tun.
Die Verzeichnung beim 35er-Nokton hab ich schon auf diversen Beispielfotos gesehen, aber die würde mich nicht stören. Ich will damit ja keine Architektur fotografieren, dafür hätte ich immer noch das Minolta 35/2 für Kleinbild oder die NEX-7 mit dem 24mm-Zeiss. Und in Bezug auf die Farbverschiebungen erwarte ich eigentlich, daß die α7S mit ihren 8µm-Pixeln deutlich gutmütiger ist als ihre beiden Schwestern. Das Bokeh scheint allerdings etwas ... speziell zu sein, so in der Bildmitte: https://www.flickr.com/photos/mediawench/4640932150/ :shock: Donut-Bokeh mit Sahneklecks :) Danke auf jeden Fall für die Ausführungen. Ich hab dann das alte Summicron auch mal auf die Liste gesetzt. Jetzt hängt es davon ab, was mir als erstes zu einem akzeptablen Preis über den Weg läuft. Der Vorteil beim Gebrauchtkauf ist ja, daß man so ein Teil schlimmstenfalls fast verlustfrei wieder los wird, wenn man sich beim Einkauf nicht hat über den Tisch ziehen lassen. |
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Das Summicron wird übrigens gerade im DSLR-Forum angeboten, ich habe aber ins Angebot nicht reingeblickt. Das Summicron gibts häufig im "Bundle" mit der CL. Rainer |
an den 12MP würde ich mal das Hexanon 40mm 1,8 testen. Da reicht das Geld dann noch für 3 weiter Objektive ;-)
MFG Michael |
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OK. Ich fands schon recht kompakt. Daher dachte ich das könnte reichen. Der Adapter hat ja nur ca. 2cm.
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Ok, es ist nicht viel größer, aber eben auch nicht kleiner. |
dafür definitiv Lichtstärker :P . Wie gesagt, das Teil ist ein Budget Objektiv. Wenn Du mal in der Nähe von Hildesheim bist kannst Du es es gern bei mir mal testen ;)
MFG Michael |
Ich würde ja das Carl Zeiss Flektogon 35/2.4 empfehlen - allerdings nicht lichtstark genug. Wobei ich dieses Kriterium gerade an der A7S nicht so wirklich verstehe, denn mangelende Lichtstärke des Objektivs kann die A7S locker kompensieren.
Mit etwas Glück jedenfalls um 100 Euro (oder sogar deutlich weniger) zu haben. |
Ähm ... ich schreibe ausdrücklich, daß ich ein kleines, lichtstarkes Objektiv suche, wobei der Preis eher sekundär ist, und du kommst mit einem M42-Brummer mittlerer Lichtstärke, nur weil die Linse wenig kostet. :D
Wenn ich in erster Linie Geld sparen wollte, würde ich das Minolta 35/2 adaptieren. Das kostet mich nämlich gar nix, weil Objektiv und Adapter schon vorhanden sind. Zitat:
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Daß die Auswahl nicht groß sein wird, ist schon klar. Die Noktons liegen zugegebenermaßen auch 2 Millimeter darüber, das würde ich noch gerade so verkraften ;) aber fast 90mm inklusive Adapter ist mir dann doch etwas zu viel. |
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Mir selber ist die Größe der Kamera meistens egal und wenn nicht nehm ich die NEX mit 30/2.8. Daher überlasse ich die Diskussion jetzt den Minimierungs-Experten. |
Die 22mm Adapterlänge waren für Konica AR, nicht für Leica.
Um mal den Hintergrund meiner Wünsche zu erläutern ... ich denke da hauptsächlich an Veranstaltungen, bei denen Fotografieren zwar prinzipiell erlaubt ist, aber nicht mit "professionellen Kameras". Nach meiner Erfahrung wird bei der Einlasskontrolle das "professionell" vor allem an der Größe des Objektivs festgemacht :roll:. Bei "normalen" Einsätzen würde es mir überhaupt nichts ausmachen, mit meinem 35/2 am Adapter herumzulaufen. |
Kleiner und leichter als das FE 35/2.8 wirst du kaum eines finden. Ich hatte es jetzt öfter einfach nur in der Hosentasche dabei, und das 55er auf der Kamera.
Für mich ist der größte Nachteil des FE 35 nicht die mangelnde Lichtstärke (es ist schon sehr scharf zeichnend bei 2.8, da müssen andere bei größeren Blenden erst mal hinkommen) sondern die echt sehr heftige Vignettierung (auch abgeblendet). Eigentlich bräuchte das Objektiv ein Centerfilter (aber der müsste erst noch erfunden werden). Ich habe bei kritischen Motiven (einfarbiger Himmel oder Schnee) teilweise Farbverschiebungen beim korrigieren. |
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Wenn die Belichtungszeit fest ist, nützt ein Centerfilter allerdings nichts - dann müßte man den Lichtverlust ja mit einem höheren ISO-Wert ausgleichen und hätte auf dem ganzen Bild das Rauschen, das man sonst nur in den Ecken gehabt hätte. |
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Deswegen kann ich Deine ursprüngliche Forderung nach höherer Lichtstärke auch gut verstehen, auch wenn solche Objektive mit tatsächlich offener Blende oftmals recht schwierig einzusetzen sind. |
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Ich bin etwas zwiegespalten mit diesem Objektiv. Auf der einen Seite wg. dem 'issue', auf der anderen Seite ist es an der A7R so gut, dass ich mein Minolta 35/2 im Rahmen einer 'Objektivausdünnung' auch schon verkauft habe. Schwierig, kann ich schon verstehen. Aber du hast ja noch etwas Zeit, darüber nachzudenken. ;) |
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Und unter diesem Objektiv dann noch einen Metabones-Adapter, dann wird's richtig lichtstark :top: |
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Ende Offtopic. :oops: |
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Hmpf. Dann geht da bestimmt auch noch irgendwann 4xx :cool: ... 25% unter Neupreis sollte es für ein gebrauchtes Objektiv schon sein.
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Auf eBay wird gerade eine GeLi für das Summilux angeboten ... zu dem Preis, den ich ursprünglich maximal für das Objektiv hinlegen wollte :shock: ... ich glaube, die Hoffnung auf ein Schnäppchen kann ich da auch knicken. :D
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Summicron 40/2 und Summilux bleiben trotzdem auf dem Einkaufszettel, in der Hoffnung auf ein Schnäppchen. Ich danke für die Beratung - jetzt fehlt nur noch die Kamera. :oops: |
Es ist da! :)
Natürlich erst mal nur an der NEX. → Bild in der Galerie Ob wir Freunde werden, weiß ich allerdings noch nicht ... wie arbeitet man mit diesem komischen Fokus-Hebel, den anscheinend alle Leica-Objektive anstelle eines Rings haben? :shock: Wenn ich fokussieren will, muß ich erst mal herumtasten oder die Kamera vom Auge nehmen und nachsehen, wo das Ding gerade steht. Und dann muß ich aufpassen, daß ich nicht versehentlich dranstoße, weil sich der Fokus schon beim leichtesten Antippen wieder verstellt. Ich finde das furchtbar fummelig und unpraktisch, aber Leica-Fotografen scheinen ja darauf zu schwören. Also wo ist der Trick, wie man damit vernünftig umgeht? |
Zumindest schon mal rein optisch eine schöne Kombi!
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Ja, das Nokton ist schon eine kleine Schönheit. Mit den Knöpfchen und Hebelchen und Chromringen, den filigran beschrifteten Skalen und dem seit über 100 Jahren unveränderten Firmenlogo hat es fast ein bißchen was Steampunk-mäßiges :) - ich glaube, die Marke Voigtländer ist bei Cosina in guten Händen.
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Viele, aber keineswegs alle Objektive haben solche Hebel oder Stifte, da der Fokusring, den es ja durchaus auch gibt, einfach bei den kleinen Objektiven so dünn ist, dass man ihn "blind" nicht schnell genug findet, vorne sitzt ja schließlich auch noch der Blendenring. Der Hebel ist bei jeder Entfernungseinstellung im unteren Bereich, jedenfalls beim 40er-Nokton (ich schätze mal, dass das beim 35er nicht anders ist), und kann eigentlich mit dem Finger und ohne die Kamera vom Auge zu nehmen gar nicht verfehlt werden, jedenfalls bei der "klassischen" Bedienung mit der linken Hand unter der Kamera und den Fingern der linken Hand am Blendenring bzw. Fokusring/-hebel. Voigtländer ist übrigens keine Marke, die Cosina gehört. Voigtländer gehört auch heute noch zu Ringfoto (http://www.voigtlaender.de/cms/voigt...istorie_d.html), Cosina darf Voigtländer Objektive und Kameras bauen. Übrigens werden die auf derselben Produktionsstraße wie die Zeiss ZMs gebaut. Und das merkt man. Das ist einfach ganz was anderes wie dieses heutige Plastikzeugs. Rainer |
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Ich hätte noch einen ganz kleinen Vorschlag, vor allem für Deine künftige 7S, da spielt die Lichtstärke wohl keine so grosse Rolle:
New Russar: http://microsites.lomography.com/russar-lens/ Zu Deinem Voigtländer folgender Hinweis: Voigtländer macht süchtig, mir ging es zumindest so. Gruss, frank |
Frank, halte Dich doch bitte mit solchen Vorschlägen zurück.
Sonst ruinierst Du Uwe noch. Der ist doch auch anfällig für das "alte" Zeugs. ;) Uwe, versuch Dich mit der Fokussierung des Noktons anzufreunden. Es lohnt sich. Und ja, die alten sowjetischen Objektive bieten so manches "Überraschungsmoment". Rainer |
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