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GPS-Tracker für A77II
Damit sich die GPS Diskussion nicht zusehr im A77II-Thread ausweitet und weil ich mit der Verbindung GPS-Tracker und Exif-Dateien der A77 (V1) "gepampert" war, eröffne ich diesen Thread.
Welche Möglichkeiten gibt es GPS-Daten zu empfangen, sprich welche Tracker sind für den Photogebrauch empfehlenswert? Wie bringt man am einfachsten die Geodaten in die Exifs? |
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zu 1.) Ich habe dafür den MiniHomer genutzt (damals für meine Alpha 700) Mit dem mitgeliefertem Programm (NTrip) ausgelesen und als "GPX" Datei in menen Bilderordner gespeichert. Sollte auch mit fast allen aktuellen Smartphones funktionieren. zu 2.) Dazu nutze ich das Kartenmodul von Lightroom. Track laden, alle Bilder markieren und automatisch zuordnen lassen. Voraussetzung Kamerauhr geht genau. |
Ich hatte mir den Sony GPS Tracker GPS-CS3KA auf einem der Alpha-Festivals rabattiert gekauft und die Tracks mit Hilfe von Aperture über die Bilder gelegt. Dazu fotografierte ich gerne vorab ein Bild an einem definierten Punkt zu einer definierten Uhrzeit und brachte am Rechner dann diese beiden in Einklang, damit ergaben sich korrekte Zuordnungen für den Rest der Serie, auch wenn die Bilder an anderer Stelle fotografiert wurden.
Beim Export aus Aperture heraus kann man wahlweise in den Einstellungen definieren, ob Ortsdaten enthalten bleiben sollen oder nicht. Falls nicht, bleiben die eben in der Aperture-Datenbank. Das wird sicherlich bei Lightroom nicht anders sein. |
Danke schon mal!
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Ich habe einen sehr kleinen Logger von "i-GotU", der ca. 2 Tage mit einer Akkuladung speichert.
Ausgelesen werden die Tracks mit der mitgelieferten Software, die auf Wunsch auch gleich die Fotos tagt. Oder ich nutze dazu den Geosetter. Seit dem Smartphone-Zeitalter nutzen wir aber auch teilweise entsprechende Apps (z.B. "Meine Tracks" von Google) |
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Ich habe das Problem mit der Google-APP "Open GPS Tracker" und Lightroom gelöst. Vorteile: Funktioniert problemlos und ist billig. Nachteile: Der Smartphonakku wird ist noch schneller leer. Gruß, Klaus |
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Nein, der Hauptvorteil wer A77II wird sicherlich im verbesserten AF liegen.
Es geht also darum gewohnte Voteile der A77-MKI auf die A77 Mk II zu portieren...sprich den Wegfall den GPS zu kompensieren |
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ist das der Tracker der auch die Richtung mit aufzeichnet und in die EXIFs schreibt? Im A77 II Fred hast Du sowas angedeutet ... wenn nicht der Sony, welcher macht das dann? |
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Nein, wus, der macht das nicht. Passt ja eigentlich auch nicht zu einem Tracker, sondern besser zu einem Tagger. Der steckt in der Regel auf dem Blitzschuh und dort ist die Ausrichtung definiert, während ein Tracker einfach irgendwo montiert sein darf.
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Ich verstehe den Hype ums GPS wirklich nicht. Wenn ich zu Hause meine Bilder in LR importierte, verschlagworte ich die Bilder sowieso. Dann schreibe ich halt noch schnell dazu, wo es aufgenommen wurde, damit ich es nach Jahren auch noch weiß. Wenn ich dann wissen will, wo es war öffne ich Googlemaps und gebe den Begriff ein. Oder müsst ihr auf den mm genau wissen, wo ihr 1982 gestanden seid? Nützlich fände ich es dann, wenn ich nach Jahren ein Bild wiederholen will. Aber das habe ich auch anders gelöst. Ein Dia gescannt und auf die Speicherkarte geschrieben. So kann ich am Ort der Aufnahme mein gewählten Bildausschnitt direkt mit dem Original vergleichen. Zwar habe ich auch ein GPS Gerät, dies nutze ich aber ausschließlich für Wanderungen und Mountainbiken in unbekanntem Terrain. Gruß Wolfgang Gruß Wolfgang |
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Track = Spur, ein Tracker zeichnet also kontinuierlich eine Spur auf
Tag = Marke, ein Tagger markiert also einzelne Ereignisse (wie Bilder) Ein GPS-Tagger sitzt somit in der Regel auf dem Blitzschuh oder steckt irgendwo im Gehäuse. Ein Tracker kann dagegen auch in der Fototasche liegen oder im Auto hinter der Windschutzscheibe. Ich hoffe, jetzt ist es etwas klarer geworden. Einen mi-Tagger kenne ich auch nicht, das ist halt eben eine Vereinfachung für "ein Tagger für den Minolta-Blitzschuh". |
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Natürlich weiss ich noch wo ich meine Bilder aufgenommen habe, aber mir geht's ja um's Gegenteil - ich kann in LR in der Karte direkt von einer Lokation zur nächsten gehen und mir dann die Bilder davon anzeigen lassen |
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Als reiner Logger taugt mein Garmin wunderbar, er hat sogar auch einen Fluxgate-Kompass, nur zeichnet er dessen Daten nicht mit auf. |
Kein eingebautes GPS und ein Multi-Interface-Blitzschuh schreien ja geradezu nach einem Aufsteck-GPS. Ob da etwas von Sony zu erwarten ist? :zuck:
Edit: mi-Tagger = (Geo-)Tagger für den Multi-Interface-Schuh. |
Nachdem Phottix einen für Nikon anbietet, könnte da was kommen.
Zudem hat(te) Sony einen eigenen im Programm, den man vielleicht nur für den Blitzschuh "anpassen" müsste. Ich denke, bzw. hoffe, das dauert nicht lange, bis was passendes kommt. |
Einer von Sony könnte theoretisch auch gleich die Daten in die Bilder schreiben - wenn dies beim Design der Kamera(s) berücksichtigt wurde.
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Wenn ich die Zeit hätte, mir so viele Bilder anzuschauen, hätte ich auch die Zeit diese zu verschlagworten. ;) Ich frage mich, wie man das früher nur gemacht hat. Auf meinen Motorradreisen habe ich stets ein kleines Reisetagebuch geführt und mir Orte, die mir wichtig waren Notiert. So habe ich z.b. von Korsika ca. 300 Dias. Die wichtigsten Orte wie Calvi, Porto Veccio oder Bonifacio habe ich vorne auf meinen Diakisten stehen, das hat mir bislang immer gereicht. Und natürlich kann ich nicht davon ausgehen, dass jeder so Arbeitet und denkt, wie ich das tue. Ich wollte auch nur preis geben wie ich das sehe und den Hype um GPS verstehe ich trotzdem nicht. Mir ist das an einer Kamera genau so unwichtig, wie eine Videofunktion. Gruß Wolfgang |
Selbst wenn man 30.000 Bilder schiesst oder schiessen will, so bleiben nach Durchsicht und Rausschmiss aller fehlbelichteten, unscharfen und sonstig untauglichen wohl einige raus.
Bei meinem Schottlandurlaub 2012 (inkl Farne Islands, mit extrem viel 8-12fps Aktionen für Vogelaufnahmen), blieben von mehr als 5.200 Bildern auch nur ca. 1.500 übrig. Verschlagwortet man nun Gruppen, zB 100 Puffin Bilder etc, dann ist das jetzt nicht so der mörderische Aufwand. Ebenso sollte man GPS-Daten dann in Gruppen von Bildern eintragen können - gut sicherlich nicht wenn man auch die Richtung in die photographiert wurde mit einbezieht. Grundsätzlich hätte ich schon gerne ein GPS-System, welches weitestgehend automatisiert genutzt werden kann - so wie es bisher die A77MKI bietet. |
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Gruß Wolfgang |
Ich kann (nach wie vor) gps4cam (Android oder iOS)
empfehlen. Und nein, es macht den Akku nicht leer (so ca. 15-20% geschätzt) beim iPhone5s in 8-9 Stunden). Es funktioniert sogar teilweise besser als ein GPS-Logger, da es zB. in Gebäuden auch die WLAN Ortung nutzt. |
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Bei Nikon ist dieser Anschluss seit vielen Jahren Standard, ich erinnere mich die D200 die ich mal kurze Zeit besaß hatte das auch schon und ich konnte - mit einen Adapterkabel - mein Garmin als Positionsgeber verwenden. Bei Sony gibt's meines Wissens keinen derartigen Anschluss. Aber vermutlich könnte man, entsprechend ausgelegte Firmware in der Kamera vorausgesetzt, sowas über USB oder WLAN und eine zugehörige App im Smartphone realisieren. Ist halt die Frage ob die Kamera-FW das unterstützt, oder ob Sony das noch per FW-Update nachliefert. |
Und warum sollte das mit dem Multi-Interface bei Sony nicht gehen? Prinzipiell spricht ja nichts dagegen.
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Ich denke wenn Sony sowas bringt dann wohl eher per WLAN vom Smartphone aus. Vielleicht bohren sie ja die Playmemories Mobile App dergestalt auf. Die hätte eh auch in anderer Hinsicht noch starken "Aufwertungsbedarf". |
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Ich glaube es lohnt nicht zu spekulieren wie man es bereits während der Aufnahme machen könnte.
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Sony hat hier entweder geschlafen, oder man hält es bewußt zurück, um den Kunden auch in Zukunft noch Kaufanreize bieten zu können. :flop: |
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hat sich eigentlich etwas zu diesem Thema von Seiten Sony ergeben?
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Bisher nich, außer der Andeutung auf dem SonyUserTreffen, dass mit den PlayMemories Apps eben auch möglich sein sollte eine GPS-App zu kreieren, die das GPS des Handys nutzt und die Daten an die Kamera weitergibt, die diese in die Exifs schreibt, aber leider sind da noch allzuviele Konjunktive vorhanden:?
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GPS-Logger
Ich nutze auf Reisen zusätzlich zum GPS der A 77 einen GPS-Logger, zuerst einen Iblue 747+ von Transsystem, jetzt einen Qstartz BT-Q1000XT.
Zum einen ist das GPS dieser Geräte sehr viel empfindlicher als das der A 77. Im letzten Jahr im Südwesten der USA hat das GPS der Kamera nicht immer funktioniert und oft genug vor allem während der Fahrt war die Kamera ausgeschaltet. Zum anderen nehmen die Logger einen Track auf, den man z.B. in Zoner Photo Studio 17 importieren kann. Voraussetzung ist, dass die Uhr der Kamera synchron zur Uhr des Loggers eingestellt wird - nicht umgekehrt. Bei der A 77 I entfällt das, da die Uhr durch das GPS gestellt wird. Der Logger läuft im Auto mit und wird gleichzeitig aufgeladen. Bei Wanderungen oder Safaris wird er in der Jackentasche transportiert. Auf diese Weise hätte ich bei der leider wegen meiner Erkrankung stornierten Südafrika Rundreise die Route dokumentieren können. |
Hallo,
Für die letzte Asienreisen war ich auch auf der Suche nach einer Möglichkeit, meine Bilder (A580) mit GPS-Positionsdaten anzureichern. Für die paar Wochen im Jahr und "Just for Fun" brauchte es keinen dedizierten Logger. Für's Smartphone gibt es zahlreiche kostenpflichtige Apps, welche mir allerdings zu überfrachtet erschienen. Dank eines Tips aus diesem Thread habe ich dem OSMTracker for Android eine Chance gegeben. Das schlanke Tool ist kostenlos, schlank und auf das Notwendigste beschränkt. Sehr gut! :top: Der zusätzliche Batterieverbrauch hielt sich in Grenzen. Zudem hatte ich einen kleine USB Solar Powerbank im Rucksack (ähnlich diesem Modell), welche das Smartphone den ganzen Tag über 12+ Stunden) mit Energie nachtankte während der Tracker brav vor sich hinloggte ;). Die Bedienung ist nicht "fancy" aber man dennoch intuitiv. Die gespeicherten Tracks lassen sich als GPX auf die SD-Karte wegschreiben, wo sie anschließend von Lightrooms Map-Modul eingesogen und verarbeitet werden. Allgemein: In den GPX-Daten ist grundsätzlich die UTC-Zeit enthalten. In der Kamera stellt man idealerweise die Zeit ebenso auf UTC ein. Andernfalls kann man in Lightroom einen Offset (Zeitversatz) angegeben, um welchen die Zeit in den Bildern von den Zeitinformationen der GPX-Daten abweicht. Zur Bearbeitung der GPS/GPX Rohdaten habe ich das ebenfalls kostenlose Tool GPS Track Editor (Windows) eingesetzt. Hiermit lassen sich mehrere GPX-Dateien ("Tracks") zusammenfassen ("merge"), falsche Positionsdaten bereinigen und vieles, vieles mehr... Mit dem Gespann "Smartphone+Powerbank+GPS Editor" bin ich sehr zufrieden und werde demnächst einen kleinen Ausflug entlang der US Westküste hiermit dokumentieren. Gegenüber einem in der Kamera eingebauten GPS-Modul hat man somit zudem erst die Möglichkeit, seine zurückgelegten Wege zu dokumentieren - was bei Präsentationen als Übersichtskarte immer sehr gut vom Publikum angenommen wird. Ich hoffe, hiermit dem ein oder anderen bei seiner Entscheidung etwas geholfen zu haben. Weitere Fragen werden hier gern beantwortet. Viele Grüße, meshua |
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→ Bild in der Galerie Kennt jemand eine App die nicht nur einen GPS Track sondern auch Richtung (Kompass!) und Neigung aufzeichnet, und eine Software die das beim Import der Fotos in die EXIFs schreibt? |
Ich benutze auf unseren iphones 4S Maps 3D.
Die App wird Pocketnavigation.de beschrieben. Die Seite lese ich seit ca.2003. Daraus möchte ich folgendes Zitat zu bedenken geben: Zitat:
@ meshua Wenn du die Westküste nördlich von S.F. bereist, bitte im Forum dokumentieren. Als wir im letzten Jahr dort vorbeigekommen sind war dicke Milchsuppe. Wir haben einschließlich der Golden Gate kaum etwas von dieser tollen Gegend gesehen, wurden dann jedoch auf der Fahrt nach Süden entschädigt. Reiseblog |
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