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Gorillapod oder "richtiges Stativ"
Hallo zusammen,
ich würde gerne mal mit längeren Belichtungszeiten experimentieren. Dazu bräuchte ich aber erstmal ein Stativ. Ich würde z.B. mal gerne : … von einer Fußgängerbrücke den Autoverkehr mit schönen Lichtspuren aufnehmen. … den Sternenhimmel bzw. den Mond ablichten. … die Skyline von FFM oder generell angestrahlte Gebäude bei Dunkelheit fotografieren. … Zeitrafferaufnahmen vom bewölkten Himmel oder dem Sonnenuntergang machen. … 360 Grad Panoramen erstellen. Wenn man sich mit dem Thema Stative auseinandersetzt, steht vor allem deren Stabilität im Vordergrund. Dabei bin ich an vielen Stellen immer wieder auf das „Manfrotto 055xprob“ gestoßen. Was ich mich natürlich frage: Brauche ich das wirklich, oder bin ich mit einem Gorillapod schon bestens bedient? Oder ist ein Gorillapod nur Spielzeug? Hält ein Gorillapod die Kamera sicher genug am Geländer einer Brücke? Oder ist so ein Ding in Praxis sogar besser als ein Stativ, weil z.B. niemand über dessen Beine Stolpern kann? Wie sind eure Erfahrungen? Was könnte ihr mir empfehlen? Wenn Stativ, welchen Kopf nimmt am besten? Gruß Stephan |
Da bist du mit einem Dreibein besser beraten. Das Gorillapod ist was wenn man leicht unterwegs ist und man mal die Kamera wo festmacht. Deine Kamera ist noch recht leicht und lange Brennweiten wirst du da nicht nutzen können.
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Es gibt eigentlich nur 3 Alternativen:
- Gorillapod o.ä. - Sandsack/Bohnensack, wenn zB ein Brückengeländer oder eine Autotür da ist - Stativ Am flexibelsten bist Du mit einem Stativ. Hierzu gibt`s zig threads hier im Forum. Ich habe so einen Gorillapod, aber komme persönlich damit nicht wirklich zurecht. Irgendwie zu fummelig, zu instabil, andere mögen das anders sehen. Ein Bohnensack liegt bei mir immer im Auto...man weiß ja nie. Bei Stativen geht das Drama dann los: Welche Preisspanne, leichter zum mitnehmen, oder schwerer für weniger exponierte Anwendungen (sprich näher am Auto/Übernachtungsort), welcher Kugelkopf, oder doch lieber ein Neiger...usw. Ich nutze folgende Produkte und kann diese empfehlen, ob sie Deinen Preisvorstellungen entsprechen musst Du selbst entscheiden: Bohnensack: http://www.enjoyyourcamera.com/Stati...fID=factfinder Stativ http://www.enjoyyourcamera.com/Stati...tiv::6940.html http://www.enjoyyourcamera.com/Stati...fID=factfinder und als Einbein http://www.enjoyyourcamera.com/Stati...7-3::3589.html mit http://www.enjoyyourcamera.com/Stati...fID=factfinder |
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Und weil die Perspektive egal ist, wäre hier sogar der Gorillapod möglich. Ist aber auch einfach viel umständlicher als die Sache mit dem Stativ... Zitat:
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Ich glaube also auch, dass du für deine Zwecke um ein Stativ nicht herumkommst. Das kann preislich ausarten, muss es aber nicht. Hier im Forum gibts auch schon einige Threads dazu. Ich empfehle aber eine Lösung mit Wechselplatte, egal auf welche Art das gelöst ist... |
Ich habe ein günstiges Stativ und ein Gorilla pod slr. Für meine a77 mit zoom objektiv ist zweiteres zu schwach und wie schon beschrieben braucht man immer ein Geländer, nen Ast, ne Bank oder nen Zaun um eine gute Perspektive zu erreichen. Dafür ist es handlich leicht um z.b. auf Wanderungen immer am Mann zu sein. Es gibt ja noch das Gorilla pod slr zoom, welches mehr Last verträgt.
Ich würde für deine Anwendungen auch ein normales Stativ empfehlen aber für besondere Perspektiven für z.b. von 2,50 vom Baum runter ein Selbstporträt, ist das Gorilla pod natürlich Klasse, wenn die Traglast reicht. Bei mir kommt es oft mit der Fuji x10 zum Einsatz, das passt. LG. Gerhard |
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Gruß: Joachim |
Na, wir wollen nicht vergessen, die Kamera gesichert zu haben, sprich mit Gurt an der Hand.
Ich wusste nicht, dass man selbst hier - ähnlich wie bei Manuals in USA (Katze in der Microwelle etc - siehe auch Stela Liebeck Award http://magazin.woxikon.de/5170/kurio...bizarre-klagen) - alle erdenklichen "Probleme" mit einbeziehen muss... (A bisserl Hirn setz ich meist voraus:crazy:) |
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A bisserl Hirn ist da oft Mangelware. Das mag im Süden der Republik allerdings anders sein. :lol: Gruß: Joachim |
Ok, ich gebe mich geschlagen.
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Ich ziehe für mich aus euren Antworten:
Ein richiges Dreibein-Stativ ist für meine Vorhaben besser geeignet. Ein Gorillapod gehört eher in die Kategorie Nice-To-Have-Zubehör. Naja, ich werde mir dann erstmal ein Stativ kaufen. Werde gleich anfangen im Forum nach nützlichen Beiträgen zu suchen. Wenn jemand einen Link zu dem ultimativen Stativthread hier im Forum hat, dann bitte posten! Danke. |
Vielleicht als Ergänzung: Ich habe Beides, Stativ mit Neiger für Video und ein Gorilla Pod, allerdings das Focus, das ist das einzige Modell, was felsenfest ist, hält meine A65 mit Sony 16-50 und auch Tamron 70-300 einwandfrei und passt in den kleinsten Rucksack rein.
Habe schon mit dem Gorillapod viele Zeitraffer gemacht, das bleibt auch über Stunden in seiner Position. Alle anderen Pods sind dagegen Spielzeuge, die würde ich auch nicht empfehlen. Das Focus ist eigentlich gedacht für große Objektive zum dranmachen, deshalb ist es auch so stabil. Vorteil gegenüber Stativ: Man kann es solange "hinbiegen", bis es passt Nachteil: es ist natürlich sehr klein. Ich habe auch vor ca. einem Jahr einen Bericht darüber in meinem eigenen Blog geschrieben: Blogeintrag |
Also ich nutze den GorillaPod und ein 3-Bein Stativ hier und da mal (aber beides eher selten). Das GorillaPod ist zwar häufiger dabei, aber es braucht ja trotzdem irgendwo Platz in der Umhängetasche. Mit dem GorillaPod kann ich allerdings kein schweres Objektiv ran schrauben, weil es dann nicht mehr so gut hält. Meistens nutze ich es am Boden. Das gibt zwar interessante Perspektiven und lädt zum Spielen ein, aber anderer Nachteil ist eben, das man nicht irgendwo im Weg ganz hoch aufstellen kann. Man ist immer unten oder irgendwo an den Ecken zum ran "binden". Zum GorillaPod kann ich aber auch dringend einen guten Kopf empfehlen, damit die Kamera nicht direkt daran angeschlossen ist. Sonst ist das mit dem Neigen und Drehen sehr schwierig bis unmöglich.
Da ist man mit einem richtigen 3-Bein Stativ sehr viel flexibler. Ich nutze es gerne mal für Nachtaufnahmen. Habe mit beiden schon Nachtaufnahmen gemacht und es funktioniert auch gut. Für deine Vorhaben passt ein 3 Beiner viel besser. Es wiegt halt mehr und ist größer. Das Schleppen nervt eben. |
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Ein Gorillapod, da scheint es ja auch stabilere Versionen von zu geben, kann ich mir dann immer noch zulegen. |
Noch eine kleine Anmerkung meinerseits. Ich verwende ein
Auf Tagesausflügen war ich vom Sirui bis jetzt positiv angetan - mal schauen, wenn es ab September wieder für mehrere Wochen in die Welt hinaus geht. Das Manfrotto setze ich mittlerweile hauptsächlich im "Studio" ein, denn dort schätze ich vor allem dessen Arbeitshöhe, den sicheren Stand und die hohe Stabilität.:top: meshua |
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