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Auf und davon
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Schön dass das Motorrad noch die Dimension der Bettenburg demonstriert.
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Hallo Lothar
Ich finde, du hast eine beeindruckende Perspektive gewählt. Dafür, das dieses Schiff runde 290 Meter lang ist, kommt diese Ansicht richtig massiv rüber. |
Geniale Aufnahme eines schwimmenden Hochhauses. Für mich ist es, obwohl physikalisch erklärbar, unverständlich, dass so was schwimmt. Genau so unvorstellbar ist es für mich, dass ein Flugzeug das über 600 Tonnen wiegt, auch noch abhebt. Klar geht es, aber vorstellen kann ich mir das einfach nicht.
Gruß Wolfgang |
Hi Lothar,
cool. :top: Gruß Wolfram |
Kommt gut! :top::top::top:
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Ein gewaltiges Bild mit einem gewaltigen Inhalt:top:
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Tolle Perspektive :top:
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Hallo Lothar,
ich bin beeindruckt. Ein gelungener Versuch, ein wenig Irrsinn spüren zu lassen. Gruß aus Bremerhaven Ekkehard |
Zitat:
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Gefallt mir gut.
Die Perspektive ist sehr beeindruckend. Ich frage mich, ob es besser wirken würde, wenn oben etwas mehr Platz wäre. Mich stört diese Beengung etwas. Aber gerade dadurch wirkt der Kahn so gewaltig, deshalb ist es sicher gut so wie Du es gemacht hast. [OT ein] Auf so was Urlaub zu machen, könnte ich mir einfach nicht vorstellen. Allerdings bin ich froh, dass es Leute gibt, die dabei glücklich sind. :mad: Nicht auszudenken, wenn alle diese Leute bei mir durch den Wald rennen würden. :oops: [OT aus] Grüsse Kerstin |
:top::top::top:
Da gibt es in meinen Augen nicht was hätte besser gemacht werden können. Ein wirklich gelungenes und beeindruckendes Bild! |
Toll, Lothar!!
Das "Mopped" ist die absolute Sahnehaube und macht aus diesem Bild etwas Besonderes. Ganz toll erwischt! (Eines der seltenen Bilder, wo man bei "was ein fetter Hintern!" keine Haue kriegt! :D) |
Moin, moin,
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Das Motiv ist in der Tat und im wahrsten Sinne des Wortes großartig. Der Mopedfahrer ist ganz, ganz wichtig für das Bild. Allerdings ist die Belichtung leider nicht der Hit. Da sind einige Bildbereiche, in denen alle Kanäle ausfressen. Wie Kerstin stell ich mir auch die Frage, ob die Aufteilung und der Ausschnitt das Optimum sind oder ob es mit mehr Luft nach oben stimmiger geworden wäre. Dat Ei |
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Physikalisch erklärbar ist das eine. Aber wirklich verstehen WARUM tue ich es nicht. Wahrscheinlich können die Frage auch >99,99% der Menschheit nicht beantworten ;) Gruß, Lothar |
Hallo,
das Bild ist wirklich klasse :top: Super erwischt und super Motiv! Vielleicht hätte etwas mehr Luft herum gut getan - aber nur vielleicht... Die Belichtung kann bestimmt noch verbessert werden, oder? [Klugscheißer-Modus] Zum Schwimmen dieses Ungetüms. Ja - das Ding sieht sehr wackelig aus, schwimmt dennoch bzw. kippt nicht um weil: 1. Der Schwerpunkt unter der Wasseroberfläche liegt. Dort unten sind die Maschinen und der Treibstoff. Falls der Treibstoff weniger wird, wird zum Gewichtsausgleich Meerwasser nachgetankt. Das Gewichtsverhältnis zwischen oben und unten muss immer passen. D.h. wenn Personen und Ladung auf das Schiff kommen wird unten so viel Wasser in die Tanks gepumpt, bis das Schiff stabil ist bzw. die Masse unter der Wasseroberfläche in einen bestimmten (vorausberechneten) Verhältnis zur Masse oberhalb der Wasseroberfläche steht. 2. So ein Schiffchen wird zusätzlich für das Wohl der Passagiere per Stabilisatoren ruhig gehalten. Da gibt es ganz verrückte Dinge, damit die Besatzung nicht seekrank wird... Jetzt ist hoffentlich klar, warum die Dinger nicht mit dem Bauch nach oben schwimmen :D [/Klugscheißer-Modus] Grüße Alex |
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Der Schwerpunkt und die Stabilisatoren haben damit jedenfalls nichts zu tun :D Gruß, Lothar |
hier noch eine andere Persketive (ein paar Minuten zuvor fotografiert, Frau und Tochter waren schon ungeduldig aber ich wollte noch warten bis er ablegt... :D)
→ Bild in der Galerie und speziell für Wolfgang: ein paar Kilometer weiter, auch auf Korfu → Bild in der Galerie Gruß, Lothar |
soweit kann ich das auch beobachten und nachvollziehen ;) das ist aber keine Erklärung "warum".
du sprichst von einer Kraft, die das Wasser ausübt und der Schwerkraft der Körpers entgegen wirkt. Hat also mit Gravitation zu tun. Warum wirkt die Gravitation? -> zwei Massen ziehen sich an. Aha. WARUM? ab jetzt wird es schwierig für mich :D:D |
Eine Erklärung aus Wikipedia:
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Deshalb habe ich vor geraumer Zeit mal ein bisschen recherchiert... Grüße Alex |
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Das "Schwimmen" des Kolosses (oder jedes anderen Körpers) an und für sich ist für mich aber schwerer zu verstehen. @fhaferkamp: die Wiki Erklärung ist trivial, das meinte ich nicht. Interessanter ist: wie kann man dieses beobachtete Verhalten theoretisch erklären? Woher kommen die wirkenden Kräfte Schwerkraft und Auftrieb? Dass sie da sind weiß jedes Kind... |
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natürlich kippen sie...und wie schnell konnte man vor 2 Jahren in Italien(Costa C.) sehen.... es reicht "ein bischen Wasser" was die Balance ändert...und wech isser :crazy: wir bekommen nur die täglichen Drama auf See kaum mit...praktisch geht jeden Tag einer unter :oops: bei diesen Kreuzfahrern ist es auch so...das sie nur bestimmte Seegebiete befahren dürfen.... das gewisse Wetterbedingung stimmen müssen...sonst macht der Kapitän seinen Job vacant. nur wir werden es noch häufiger erleben.... diese Konstrukte liegen ähnlich wie bei modernen Fliegern die nur noch wireless können... Tatsache ist aber auch, das Kaventsmänner viel häufiger vorkommen, als wie früher gedacht.... und sie entstehen noch nicht mal nur im Sturm, kommen massenhaft in allen Weltmeeren vor.... können heute vom Umlaufbahnen vermesen werden, also alles nur eine Frage der Zeit :roll: das ist kein Schiff....das ist ein Eimer :P Mfg gpo |
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Schiffe sind ja oft nicht mehr Keilförmig und tief einsinkend wie sie früher waren. Aber kleiner Selbstversuch. Nimm eine rechteckige flache Tupperbox oder ähnliches. Füll in ein Becken etwas wasser. Aber eine große Tupperbox.... drück sie unters wasser...gleichmässig!!!!!!! Und dann drück auf einer Seite etwas stärker...man wird sehen... wie stabil das Ding dann eigentlich ist... Durch die riesen Fläche unterm Schiff.... wirkt das ganze wirklich sehr stabil.. Das Schiff müsste soviel Wasser unter dieser Fläche verdrängen... was das wasser aber nicht kann...deshalb bleibt das schiff stabil.. Durch die große Fläche muss das Schiff auch nicht weit unter Wasser tauchen um die nötige Auftriebskraft zu erzeugen. |
Hallo gpo,
ja - die konnten früher mit der alten Wellentheorie die auf eine gleichförmige Ausbreitung der Wellen (wie wenn man ein Stein ins Wasser wirft) basiert, die Monsterwellen nicht vorhersagen. Heute mit Computern ist man weiter, berücksichtigt auch den Untergrund und mit ein bisschen Zufall und Wahrscheinlichkeit bekommt man auch solche Monsterwellen (Kaventsmänner) raus. Jo - das jeden Tag einer untergeht macht mir aber doch Sorgen.... Ich glaube so schnell kriegt man mich nicht auf so ein schwimmendes Hochhaus (Eimer) :oops: Grüße Alex |
Schiffe haben auch ihren Schwerpunkt. Meisst durch, trivial gesagt, einem Bleikiel oder durch Anbringung von Gewichten - Bei einem Segelboot ist das Gewicht (Schwerpunkt) noch viel weiter unten - dadurch sind extreme Kippmanöwer möglich. Das gr0ße Schiff hat dafür eine riesige masse, die sich gegen Wellen stemmen kann.
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Die Höhe des Schwerpunktes wird immer wieder neu ausgelotet. Denn dem Tiefgang, der Breite und Länge sind durch die Häfen, die angesteuert werden sollen, Grenzen gesetzt. So versucht man in der Höhe zu gewinnen, um möglichst viele Kabinen/Passagiere auf so ein Eimer zu bekommen. Die Dinger können ohne Stabilisatoren so manch ein laues Windchen nicht überstehen und sind somit durchaus kippfreudig....:oops: Grüße Alex |
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Edit...Wiki |
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Die Stabilität des Schiffes hängt von der Hohe des Schwerpunktes und der Breite ab. Die Breite ist nicht beliebig die Höhe schon. So versucht man die Dinger immer höher zu bauen... Je höher das Schiff umso weiter oben ist der Schwerpunkt umso geringer ist der Neigungswinkel (Kenterwinkel) bevor es kippt. Jetzt kommt man und versucht das Schiff mit Stabilisatoren und Antrieb möglichst gerade zu halten, damit man möglichst weit weg ist vom kritischen Winkel bleibt. Das ist moderner Schiffsbau :top: Grüße Alex |
Moin
also jetzt wird es VooDoo.....virtuell geht hier nicht... logo haben die alles was schwer ist tief unten verbaut.... und ich denke der Eimer hat gute 9m Tiefgang...die haben auch Stabilisitoren, haben Schwenkflossen die seitliches Rollen unterbinden soll... nur es ändert nix daran das dieser massige Aufbau...selbst aus leichtestem Alu gemacht eine erhebliche Gegenkraft zum Wind darstellt :flop: man stelle sich einen Stromausfall vor...und der Eimer legt sich quer ;) die "alten Sichtweisen" zur Hydrodynamk kenne ich auch... viel Blei oder Steine auf dem Kielschwein war immer eine gute Lösung...nur diese Schifftypen stampfen dann, kommen bei hoher See erheblich in Schwierigkeiten. heutige Lösungen wie Katamarane oder Trimarane zeigen das man "aus der Welle raus" muss... erst dann kann man Speed entwickeln... nur die netten "Stehaufmännchen" die regelmäßig bei Regatten sattfinden, auch bei Round-The-Wolrd rennen, zeigen das alles eine Grenzen hat :crazy: die Costa C. war auch ein modernes Schiff...hätte nie diesen Wassereinbruch haben dürfen.... hatte sie aber und schwupps kippte sie um, reine Glücksache das ein paar Felsen da waren, die eine komplette Rolle verhinderten ;) abgesehen davon das ich selbst Sailor bin, sogar ein Seefahtsbuch habe und mal eine richtige Nordlandtour als Schiffsjunge machte... meine Tochter und Schwiegersohn sind Schiffmakler, haben mir mal Zahlen genannt und.... Internetseiten vorgeführt...was in keinem Nachrichtenkanal gesendet wird.... denn wen interessiert es schon wenn 300 Container über Bord gehen, das Schiff durchbricht... alles bei Neuseeland...(vor einiger Zeit) :roll: also auf diesem "Eimer" mit 4.000 gleichgesinnten....Urlaub zu machen wäre mit mir nicht möglich...und ich bin kein schisser :cool: Mfg gpo |
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Virtuellen Schwerpunkt gibts nicht....weil jedes Objekt hat einen SChwerpunkt und der ist nicht virtuell :-) Ja das berühmte Kippmoment, das ist schon richtig.... Standsicherheit etc... as ganze ist nur nicht so einfach... denn... Der Ansatz mit Kippwinkel...Schwerpunkt...kraft... Kippmoment.. ist richtig.. jedoch kommen da sehr viele sachen zusammen.. Der Schwerpunkt ist weiter unten als man denkt...den SChiffsmotor, Schiffschraube, Tankfüllung, das alles ist so dermaßen schwer.... das dies den Schwerpuntk schon weit nach unten holt... Das Moment wird natürlich größer, je höher das Schiff ist, das Windmoment, Wellenmoment etc...wird hier wirklich schon sehr groß, das stimmt. Hier wirkt aber das Wasser bzw. der Tiefgang stabilisierend. Denn das Schiff würde gern auf einer Seite weiter eintauchen...müsste dazu in kurzer Zeit jedoch Wasser auf die Seite drängen...Wasser ist jedoch sehr träge und kann das nicht..wodurch das Schiff zusätzlich stabiler im Wasser liegt. Und dieser Effekt ist viel stärker als manche glauben... ( wenn ein Mensch im wasser steht ist es auch schwer in Umzustoßen..wenn man es auf ein minimum runter reduziert :-) ) Natürlich muss man sagen... Das es dieses kritische Kippmoment immernoch gibt... Aber Wind und wetter ist hier sicherlich kein Problem :-) Und ein Winmoment ist mehr als man glaubt bei dieser riesigen Angriffsfläche. Bei sinken von Schiffen, sind sicherlich eher Kapitänsfehler, Materialfehler, Wartungsfehler die Schuld, und nicht das Kippen der Schiffe oder Stabilitätsprobleme... NAtürlich ist "so" ein Schiff schon eine gewisse Extreme, das muss schon klar sein. Aber wenn man das Schiff im selben Maßstab kleiner baut (Auflagefläche, Eindringtiefe, Gewicht, Höhe) dann wäre es das selbe und sieht nicht mehr so schlimm aus *grins* Hier wird schon eher der Stahl das Problem diese unheimliche Kräfte auch standzuhalten. Und Costa Concordia, ist ein ganz anderes Thema, die ist aus einen anderen Grund gesunken...obwohl man hier wohl sagen muss das die Trennwände im Rumpf, die das überlaufen von Wasser eigentlich verhindern sollen (schotten nennt man glaub ich sowas) zu klein bzw. wenig hoch dimensioniert... Aber ich muss auch sagen ich bin kein schiffsbauer oder ähnliches.... Aber den Grunsätzen der Mechanik kappier ich ...denk ich zumindest.. So einfach is das thema nicht..... aber hier spielt viel zusammen. |
Hallo gpo,
COOL - ein Experte :top: Zitat:
Und es ist wirklich eine grausame Umweltverschmutzung, weil noch massig Uralt-Tanker rumschwimmen, die nicht gegen Monsterwellen gewappnet sind - geschweige andere Schweinereien auf offener See anstellen... Grüße Alex |
Zitat:
Somit bleibt es: Bei gleicher Breite und mehr Höhe kippt dat Ding schneller - egal was die Werbung sagt :D Grüße Alex |
Meiner Meinung nach.... ja und nein...
Diese Aussage stimmt schon... das die Breite da sehrwohl ausschlaggebend ist.. Wäre dies ein objekt an Land und würd frei stehend... ABER bei einen Schiff muss man auch immer schaun was unter der Wassergrenze ist. Auch hier wirken stabilisierende Kräfte... hier kann sehr sehr viel gemacht werden... Hier wird das schiff im wasser mehr oder weniger geführt.. und wirkt stabilisierend...der Tiefgang ist auch ausschlaggebend.. So ist meine Auffassung... ich bin aber gerne dazu bereit mich vom gegenteil überzeugen zu lassen... Aber ich denke das diese Diskussion hier zu einen Bild im Bilderrahmen etwas zu sehr ausartet... |
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das Problem was ich beschrieb...nimmt eben ALLES was beitragen kann, das so ein Pott in schieflage gerät.... es ist nicht die schiere Größe...sicher ist, das selbst Kleinteile Mordsalarm machen können, so wasr bei der neuen Queen erstmal ein Deckel vom Bugstrahler weggeschwommen, ausgerechnet bei der Testfahrt :roll: und ja...immer wieder ist der Mensch die Ursache... zwar sind Kapitäne meist ausgebildet, aber die Ostasien Crew...nur learning by doing, was dann bei der Costa fast zum Oberdrama führte... man erinnert Brände im Mittelmeer und vor kurzem in der Karbik... schon 1000 Urlauber zu evakuieren ist ne Meisterleistung.... aber mach das gleiche mal mit 4.000 wie auf diesem Dampfer? oder schon die Fährenabsäufe vergessen....im Ärmelkanal war die Luke noch offen bei der Estonia knallten die Halter weg :oops: ich will damit sagen>>> die Schmerzgrenze wird immer höher gelegt da liegt das Problem :flop: Mfg gpo |
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Das Problem bei solchen Schiffen ist, das sie nur solange Stabil sind wie die Technik funktioniert und keine Fehler gemacht werden. Bei Maschinenausfall bei ordentlichem Sturm kippt das Ding um.
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Ein schönes Motiv, perfekt umgesetzt. Für mich stimmt hier alles!
Als Ergänzung zum Thema: Einige dieser dicken Pötte wurden und werden hier oben im Emsland gebaut, bei der Meyer Werft in Papenburg: http://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/index.jsp und natürlich Wikipedia. Kann besichtigt werden und neben dem Stapellauf ist auch die Fahrt über die schmale Ems in die Nordsee sehenswert. Auf einer Fahrt nach Ostfriesland vielleicht ein interessanter Foto-Abstecher. Wenn man schon mal da ist, die Magnetschwebebahn Transrapid ist auch in der Nähe. Grüsse Jürgen |
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