![]() |
A1 - 14 Bit
Die klare Antwort von Minolta zu meiner Frage, wegen der 14 Bit.
"> Wenn Sie die Bildqualität auf RAW stellen, werden die 14 Bit der DiMAGE > A1 mitgespeichert." Andys |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Der weiß wahrscheinlich mehr über die RAW-Formate der D7-Reihe und A1 als der Minolta-Support, da er RAW-Plugins für Photoshop programmiert (auch für die A1)... http://www.dalibor.cz/minolta/plugin.htm RAW-Format-Beschreibung D5/7_: http://www.dalibor.cz/minolta/raw_file_format.htm Tom |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Andys |
Re: A1 - 14 Bit
xxx
|
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Andys |
@ all:
':cry:'Auch auf die Gefahr hin, als Unbedarfter entlarvt zu werden: Worüber sprecht Ihr hier eigentlich? Gut, die A1 hat einen 14 bit-Wandler. was auch immer das heißen mag. Woanders sind es dann nur noch 12. Also 2 bit verschwunden. Wäre jemand so hilfsbereit, mir in verständlichem, allgemeinem Deutsch den Sachverhalt zu erklären. Danke! |
xxxx
|
Das einzige was ich mir vorstellen kann ist, dass die 14 Bit zur Vorverzerrung mit einer Kontrast-Korrekturkurve herangezogen werden, so dass kein schwach besetztes Histogramm in 12 Bit vorliegt. Die icc-Profile der D7 Serie hatten naemlich ein iTRC-Tag, das nicht standardisiert ist und nur von entsprechenden Programmen (DIVU etc.) ausgewertet werden konnte. Wird diese Korrektur nun in der Kamera vorgenommen, kann ein Standard-konformes icc-Profil verwendet werden.
Kann sich mal jemand das A1-Profil vornehmen und nachgucken? Gruss, Rob |
Zitat:
Andys |
Zitat:
Mit 12 Bit kann ich 2^12=4096 Werte darstellen. Damit kann jede Farbe, die ich vom CCD auslese, (theoretisch) 4096 verschiedene Werte annehmen. Wenn ich eine Kontrastkorrektur vornehme, wird jedem Farbwert ein neuer Wert zugewiesen. Bsp: 0 -> 0 1 -> 1 2 -> 3 3 -> 4 4 ->6 5 -> 7 6 -> 9 7 -> 10 8 -> 12 ... 4093 -> 4094 4094 -> 4095 4095 -> 4095 Dabei entstehen Luecken, hier gibt es bsp. keine 2,5,8,11 mehr. Das Histogramm sieht also teilweise wie ein Kamm aus, da bestimmte Werte nicht mehr vorkommen koennen. Das meinte ich mit schwach besetzt. Wenn ich das ganze aber in 14 Bit vornehme habe ich dieses schwach besetzte Histogramm auch, aber nach einer Wandlung 14->12 Bit eben nicht mehr, da je 4 Werte zu einem zusammengefasst werden, was das Histogramm "glaettet". Ich hoffe das war verstaendlich? Gruss, Rob |
Zitat:
Hallo Rob, schon mein Professor hat jedesmal das Gesicht verzogen, wenn er und etwas erklären sollte, was für ihn doch so einfach und selbstverständlich war. Von wegen. Versuch doch mal, Dich in die gehirngänge normal denkender und nur mittelmäßig intelligenter menschen hinein zu versetzen. AAAh! geht doch! Also, lieber Rob, bitte noch mal zum Mitschreiben: Von was redest Du hier (bei allem Respekt Dir gegenüber!). Ein Tipp: Tu einfach so, als sei ich jemand von der Straße, der nur begeistert so 'ne Digi in der hand hält und die Welt verstehen möchte. Bluesky |
Lieber Bluesky,
vielen Dank für den Hinweis. Ich gelobe Besserung und werde mich in Zukunft etwas zügeln :roll: Gruß, Rob |
Zitat:
... öhmm...also...wärst Du denn so nett und startest noch mal 'nen Anlauf? Ich denke, Du bist ziemlich fit auf dem Gebiet hier und würde mich über eine normalo-deutsche Antwort echt freuen! ':D' Versuche auch, Dir zu folgen... Grüße Bluesky |
Zitat:
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann hängt die Güte der 12 bit von der Güte der Autokorrektur ab, wie ich das irgenwo mal angedeutet habe. Wir korrigieren die Enden in der Tonwertkorrektur, die Kamera macht es zwischen den Tonwerten. Andreas |
OK, einer kommt noch ...
Wie gesagt, das ist alles Spekulation, aber einen anderen Grund kann ich mir nicht vorstellen daß einfach nur 12 von den 14 Bit abgespeichert werden: Die alten 7, 7i und 7hi haben bei der Aufnahme jeden Pixel mit 12 Bit dargestellt. Die A1 verwendet nun angeblich 14 Bit pro Pixel bei der Aufnahme. Das heißt, die A1 kann (theoretisch) die Farbwerte etwas genauer (Kontrastumfang, Farbnuancen, ...) darstellen. Diese größere Genauigkeit büßen die Bilder aber ein, da die A1 von den 14 Bit nur 12 abspeichert im RAW-Format. 2 bit Genauigkeit gehen dabei verloren. Was soll das ganze also? Reiner Marketinggag? Ich vermute eben, daß die A1 noch eine kleine Vorverarbeitung der Bilddaten vornimmt - könnte diese Kontrastkorrektur sein - und erst dann abspeichert. Die Vorverarbeitung wird eben mit dieser größeren Genauigkeit noch vorgenommen, was in manchen Fällen Vorteile bringt, wie ich an obigem Beispiel versucht habe zu erklären. Damit will ich aber keinesfalls die Marketingblenderei um die 14 Bit gutheißen. Ich möchte nur eine Plausibiltätserklärung liefern, wozu man die etwas höhere Auflösung (in Bit pro Pixel, nicht Bildgröße) verwenden kann. Ob Minolta das tatsächlich tut und ob es einen sichtbaren Effekt hat bleibt dahingestellt. Zitat:
Jetzt hab ich mich aber wirklich bemüht, ich hoffe es hat etwas gebracht ... Gute Nacht, Rob |
Wenn ich mit 12bit digitalisiere und auch 12bit ausweise, habe ich zwangsweise auch das Rauschen im Ergebnis. Messe ich mit 14bit und lasse die untersten beiden Bits die der Ergebnisdarstellung weg, kappe ich auch das Rauschen, weil ich die/mehr unsicheren Bits ignoriere.
Dat Ei |
Zitat:
Eine Zweite Möglichkeit ist, dass man die Tonwerte nimmt wie sie sind, und sie auf eine geringere Tiefe setzt, ohne sie zu korrigieren. einfach nur eine Spiegelung. So wie ich es bisher bei der Dimage verstanden habe, entstehen in den Tonwerten lücken. ein paar Tonwerte, ein paar nichts, ein paar Tonwerte, ein paar nichts. Das zu korrigieren wird schwieriger, da ich da nicht eingreifen kann. Ich kann die Lücken nicht wegradieren. Wenn früher durch Fehler in der Bildbearbeitung solche Lücken entstanden sind, hat man sich selbst getäuscht. Man hat das Bild um 1 Pixel vergrößert oder verkleinert. Durch die Neuberechnung sah das Histogramm schön aus, ohne lücken. In diesem Fall sind nur die Pixel wiederholt worden. Das Programm konnte keine neuen Tonwerte hinzurechnen. Ich könnte mir denken, dass man bei der Dimage die Lücken kennt, sie Software mässig erkennt und einfach die Tonwerte zusammen rücken lässt. So erhält man sich die Enden, die entscheidend werden. Auf die kommt es an. Sie bringen die bessere zeichnung in Lichter und Schatten. Andys |
Zitat:
Basti |
Zitat:
Andys |
Zitat:
Zitat:
Gruss, Rob |
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Andys |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Zitat:
Und die neue Datenkompression ist eigentlich gar keine: Es werden nur nicht mehr 4 von 16 bits im RAW file mit informationslosen Nullen aufgefüllt. Statt dessen werden jetzt zwei 12bit-Datenworte auf drei Bytes im RAW file verteilt. Tom |
Photopeter hat kuerzlich einen Link auf ein Opensource Programm zum Verarbeiten von RAW Formaten gepostet: http://www.d7userforum.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1512
Im entsprechenden Quelltext zum A1-Format werden definitiv nur 12 Bit aus der RAW-Datei gelesen, davon kann sich jeder ueberzeugen der ein wenig Ahnung von C hat. Gruss, Rob |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
wenn das keine Datenkompression ist, was dann? Es ist in meinen Augen eine einfache, verlustfreie Datenkompression. Übrigens eine Form, die in den internationalen Foren seit langem vorgeschlagen wurde. Dat Ei |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Als Eingangsdaten werden 2x 12Bit (=24bit) auf 3x8bit (=24bit) Ausgangsdaten im RAW file verteilt. 24 bit (bzw. 3 Byte) bleiben 24 bit (bzw. 3 Byte). Unter Datenkompression verstehe ich etwas anderes, z.B. verlustfreie Algorithmen nach Huffman (LZW etc.). Bei den D5/7/7i/7hi-Modellen wurden für die 12bit Daten einfach 16bit im RAW file belegt (die 4 führenden bits waren immer Null). Das war zwar eine einfache Methode, aber auch eine sehr verschwenderische bezüglich CF-Speicherplatz. Tom PS: Der Vorschlag die "neue" Bitverteilungs-Methode zu benutzen ist so naheliegend, daß ich es mir damals (vor ca. 2 Jahren) nicht nehmen ließ, in mehreren englischsprachigen Foren darauf hinzuweisen. Scheinbar muß man bei Minolta öfters mal mit dem Zaunpfahl winken, bevor sich etwas tut... |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
ich verstehe die fortsetzung der Diskussion nicht. Minolta sagt doch klar, ich arbeite mit 14 bit. Andys |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Code:
if (!strcmp(model,"DiMAGE A1")) |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Andys |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
|
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Andys |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Aber wer's versteht wird von dem Glauben abfallen das A1 RAW-Format speichere mit 14Bit ab. |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
ist es nicht sogar eine Form von Huffman? Wieviele Bit brauche ich zur Codierung von 2*16bit, wenn von den 16bit jeweils die oberen 4bit null sind und die restlichen 12bit Informationen enthalten können und somit nicht redundant sind. Dat Ei |
Zitat:
Gruss, Rob |
Zitat:
genau das isses. Sie codieren nicht dynamisch nach Huffman, sondern statisch apriori und halt 1:1. Huffman zielt ja in erster Linie auf die Vermeidung von Redundanzen. Hier werden nur die Redundanzen der oberen 4bit vermieden (immer null), aber nicht die, die in nicht angesprochenen Bitkombinationen eines realen Bildes liegen. Dat Ei |
Re: A1 - 14 Bit
Zitat:
Arbeiten kann intern der A/D-Wandler mit 14, 16, 20 bit oder wer weiß was (ich nehme mal an, hier stimmt die Angabe 14bit). Gut, 14bit-Wandler auslesen, Bayer-Interpolation und andere Operationen mit 14/16 Bit-Genauigkeit und als letzten Schritt vor den Speichern auf 12bit umrechnen ist immer noch besser als das alles durchgängig mit nur mit 12bit (wie bei der D7_). Tom |
Zitat:
ich bin kein Kompressionsexperte, aber wenn ich das richtig verstehe, was Du geschrieben hast, wo ist denn da eine Kompression oder Umcodierung, wenn Du selbst etwas von 1:1 schreibst? M.W. funktionieren Datenkompressionsverfahren nach einer statistischen Verteilungsanalyse aller vorkommenden Datenwerte und der Zuweisung einer neuen Codierung, die dann sinnvollerweise weniger Speicherplatz in Anspruch nimmt, als die ursprünglichen Daten, da den häufiger vorkommenden Werte kürzeren Codes zugewiesen werden. Wahrscheinlich weiß Du das ja selbst besser als ich... Und daß in so gut wie keinem Bild ALLE möglichen Werte vorhanden sind, siehst Du, wenn Du dir mal ein Histogramm ansiehst. Meist überstreicht es nicht den ganzen Bereich von 0 bis 100% Helligkeit (besser RGB getrennt betrachten) oder je nach Tiefe der vorher gehenden Operationen können sogar zusätzliche Lücken entstehen (das Histogramm ähnelt dann eher einem Linienspektrogramm). Wie dem auch sei, nenne es meinetwegen ruhig Kompression, was Minolta beim A1-RAW-Format anwendet, für mich ist es jedenfalls keine (richtige). ;) Ist zwar besser, als die 25% Platzverschwendung, die D7-Benutzer bei Verwendung des RAW-Formates über sich ergehen lassen mußten, aber mit einem anständigen Datenkompressionsverfahren hätte man die Dateigröße noch erheblich mehr verringern können. Das kann jeder selbst ausprobieren, indem er ein RAW-Bild mit Win-ZIP, WinRAR etc. komprimiert (verlustfrei). Daß die Implementierung aufgrund fehlender Rechenleistung nicht möglich ist glaube ich weniger, denn bei der Umrechnung der Rohdaten in ein JPG-Bild steht ja auch entsprechende Rechenleistung zur Verfügung. Aber eigentlich hieß das Thema ja "14 oder 12 bit" und nicht "Kompression ja oder nein"... :oops: Tom |
Hey Tom,
selbst mit WinZip ist bei höchster Kompressionsstufe nicht mehr viel holen. Zudem läßt das Histogramm keinen Rückschluß über die vorkommenden Datenwerte zu. RAW speichert pro Pixel, der entweder R-, G- oder B-Pixel ist, einen Wert. Das Historgamm zeigt jedoch die Verteilung der vorkommenden Grauwerte, die jedoch aus Kombination aus RGB-Werten nach der Bayer-Interpolation bestehen. Dat Ei |
Zitat:
Das hatte ich anders in Erinnerung (etwa 50-60 % der ursprünglichen Größe), kann aber sein, daß ich mich täusche. Muß ich nochmal mit einem D7-RAW-file testen, ist schon eine Weile her... Hast Du das mit einem D7- oder A1-Raw-file ausprobiert? Mit dem A1-Raw-file http://mitglied.lycos.de/klabz/A1_RAW/ komme ich zu folgendem Ergebnis: unkomprimiert: 7,19 MB ZIP: 6,81 MB (95% der ursprünglichen Größe) RAR: 5,89 MB (82% der ursprünglichen Größe) jeweils mit WinZIP und WinRAR-Standardeinstellung. Hört sich nicht gerade viel an, aber je nach Bildinhalt lassen sich wahrscheinlich noch höhere Kompressionsraten erzielen (das Beispielbild ist recht detailreich, daher schlecht zu komprimieren). Selbst mit diesen Werten (RAR) ließen sich auf einem 1GB-Microdrive 31 RAW-Bilder mehr unterbringen als original A1-RAW-Bilder. Gegenüber dem D7-RAW-Format (9,5MB) wären es schon 66 Bilder mehr... Zitat:
Das führt dazu, daß eine "Lücke" in einer der Primärfarben-Histogramme bei der Überlagerung mit einem der anderen Primärfarben-Histogramme "aufgefüllt" werden kann, d.h. daß im Luminanzhistogramm diese Lücke nicht mehr zu erkennen ist. Umgekehrt kann aber eine Lücke im Luminanzhistogramm nur dann vorkommen, wenn alle 3 (bereits gestreckten) Primärfarbenhistogramme genau an dieser Stelle auch eine Lücke aufweisen. Das wollte ich eigentlich mit meinem Hinweis "besser RGB getrennt betrachten" sagen. Und wo nicht alle möglichen Werte belegt werden, läßt sich auf jeden Fall etwas komprimieren, oder nicht? (s.o.) Tom |
Zitat:
die Frage läßt sich nicht pauschal beantworten. Jedes Umkodieren erzeugt neuen Overhead, der manchmal größer als die Ersparnis ist. Dat Ei |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:00 Uhr. |